Stein-Alarm: Baut Hochstetten eine Klagemauer?

Hoppla, was ist das denn? Am Ortseingang Hochstetten, aus Kirn kommend, wachsen nicht nur in zwei Reihen die „Lattenzäune“, sondern auch Mauern in den Himmel. Gabionen-Wände, soweit das Auge reicht. Man wird von dem Anblick regelrecht erschlagen. Hochstetten-Dhaun gilt ja als steinreiche Ortsgemeinde, aber jetzt bekommt man auch das passende Bild dazu präsentiert. Mauert sich das Dorf ein? Handelt es sich am Ende um eine Klagemauer? Analog dem geschichtlichen Vorbild, stecken Bürger Zettel mit Bitten in die Mauerritzen und hoffen auf Bürgermeisters Beistand. Der wohnt ja ganz in der Nähe und hat somit direkten Zugriff! Zugegeben, in den nicht ganz ernst gemeinten Zeilen schwingt die pure Übertreibung mit, aber punktuell könnte an der Behauptung was dran sein. Egal wie, schön geht jedenfalls anders! Warum braucht es rund um den Kreisel derart monströse Steinwände? Dienen die etwa auch dem Schallschutz? Wohl kaum! Vermutlich sollen die eine Trennlinie zwischen Straße und Wohnhäuser bilden. Wems gefällt? Der Blog ist da eher skeptisch. Der lässt sich aber gerne eines Besseren belehren. Wenn alles fertiggestellt ist, bewertet der daher Neu. Bei so vielen Steinen in den Gabionen, hegt der allerdings die stille Hoffnung, dass der Kreisel zur steinfreien Zone erklärt wird, wohlwissend, dass das schwierig werden könnte bei den Paten-Onkeln. Das sind nämlich die Steinbruchbetreiber. Manche Geschichten schreibt nur das Leben.  

2 Antworten auf „Stein-Alarm: Baut Hochstetten eine Klagemauer?“

  1. Gestern war ich u.a. mit einem Bauingenieur unterwegs. Der staunte wie ich über die Unzahl der Gabionen und fragte, was die Lattenzäune am Ortsausgang für eine Bedeutung haben.
    Langsam geht mir die „Verschwendung“ von Geldern und Material um Hochstetten auf den Keks. Es ist, als wollten sie ein Dorf bei den abenteuerlichen Straßenverhältnissen zu einer Festung umbauen. Umwidmen bitte!
    Rakow

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