Baugebiet „Im Scheiberling“ wird teurer und verspätet sich weiter bis Mitte, eher Ende 2022!

Bekanntlich mahlen die Mühlen der Verwaltungen langsam. Konkret, was das neue Baugebiet „Im Scheiberling“ in Hochstetten-Dhaun angeht, sogar sehr langsam. Wenn überhaupt, bewegen sich die Planer im bürokratischen Schneckentempo. Die zähen Behördenverfahren sind Bauwilligen schon lange nicht mehr vermittelbar. Nicht das der Blog die Erschließung herbeisehnen würde. Im Gegenteil! Der kann mit jeder Verzögerung sehr gut leben. Ebenso die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick. Die Zufahrtsstraßen sind jetzt schon überlastet, weswegen sich auch Unmut regt (Blog berichtete).  

Absolut ärgerlich sind die ständigen Verschiebungen gewiss für alle Häuslebauer, die seit zwei Jahren schon Gewehr bei Fuß stehen, um ihren Traum von den eigenen vier Wänden im „Feuchtgebiet“ endlich umsetzen zu können. Und das sollen ja nicht wenige sein. In 2018 wurde die Erschließung für 2019 angekündigt. Daraus wurde nichts. 2019 ging dann die Botschaft nach draußen, wonach es 2020 endlich soweit sei. Neues Jahr, gleiches Spiel. Passiert ist wieder nichts! Im Frühjahr 2021 wurden dann die Hecken gerodet. Immerhin! Alle dachten, jetzt geht es los. Weit gefehlt! Der Rodung folgte nur noch Stillstand.

Neueste Wasserstandmeldung: Mitte nächsten Jahres, eher gegen Ende, rechnet die Ortsgemeinde mit dem Beginn der Erschließung. Und die geht ja auch nicht von heute auf morgen über die Bühne. Häuslebauer, 2022 wird es wohl wieder nichts werden mit eurem Spatenstich! Welcher zukünftige Bauherr will über diese wackelige Brücke noch gehen? Rund 13 vorreservierte Plätze werden gelistet. Ob die alle bei der Stange bleiben? Wohl kaum! Manche werden sich gewiss anderorts Alternativen gesucht haben. Die meisten wären schon längst eingezogen, wenn, ja wenn, die Verantwortlichen – aus welchen Büros auch immer – aus dem Quark gekommen wären.

Doppelt ärgerlich, dass die Baupreise gerade in den letzten Jahren und Monaten nahezu explodierten. Bauherren müssen mit einem Drittel an Mehrkosten rechnen. Und nicht nur das. Auch die Quadratmeterpreise dürften mächtig in die Höhe geschossen sein. Alles Mehrkosten, die nicht angefallen wären, wenn, ja wenn man auf die Tube gedrückt hätte. Jetzt sind es die Ingenieur-Büros, die keine Kapazitäten frei haben. Und auch die Baufirmen melden augenscheinlich volle Auftragsbücher. Solche Aussagen lassen nur auf eines schließen: Es dauert! Ein Dilemma! Positiv, die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick erfahren einen Zeitaufschub. Die dürfen noch ein wenig durchatmen. Der Blog wird die Tage mal eine eigene Kostenprognose für den Quadratmeterpreis Grund und Boden „Im Scheiberling“ errechnen und vorstellen. Bei dem zu erwartenden Aufwand und den momentanen Preisen, dürfte der unter 100 Euro nicht zu haben sein.  

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