Wellenbrecher ist das Wort des Jahres!

Die Corona-Pandemie hat erneut die Wahl zum „Wort des Jahres“ bestimmt. Mit „Wellenbrecher“ entschied sich die Gesellschaft für deutsche Sprache für einen Begriff, der auch für einen positiven Ausblick stehen soll. Wellenbrecher? Das Wort lässt sich auch prima auf die Ärztemangel-Angelegenheit im Kirner Land übertragen. Um der Misere zu begegnen bräuchte es auch einen Wellenbrecher. Wie die große Politik stets hinter der Corona-Welle hinterherhechelt, hängen die kleinen Kirner Land Kommunalen der Entwicklung auf der Ärzte-Versorgungsebene hinterher. Und das schon seit etlichen Jahren. Schon viel zu lange schieben die Verantwortlichen ein Thema auf die lange Bank, welches eigentlich keinen Aufschub duldet. Mehr noch: Grob fahrlässiges Handeln ist man geneigt den Entscheidungsträgern ins jeweilige Parteibuch zu schreiben. Sehenden Auges, aber tatenlos, saßen alle das Problem aus. Bis jetzt! Aber jetzt wird aus allen Rohren geschossen, um dem Engpass zu begegnen. Endlich! Nur wie? Die momentanen Wasserstandmeldungen lassen jedenfalls auf keinen baldigen Durchbruch schließen. Die klingen eher nach Durchhalteparolen und Absichtserklärungen. Immerhin, man ist heuer an dem Thema dran. Besser spät als nie. Vielleicht gelingt es den Verantwortlichen ja eines Tages doch noch, vor die berühmte Welle zu kommen. Will heißen, sie rücken vorausschauendes Handeln bei der Arzt-Akquise endlich in den Fokus. Dem ohnehin gebeutelten Kirner Land wäre etwas mehr an vorausschauendem Handeln zu wünschen.

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