Worte zum Jahresausklang

Adieu 2021, willkommen 2022! Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Fast wie im Fluge sozusagen. Ehrlich, es war wieder eines zum vergessen. 2021 wird nicht unbedingt als Jahr der Zuversicht in die Geschichte eingehen. Aber auch in diesem Problem-Jahr gab es Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land zu erzählen. Keine Frage, Corona hat erneut alles überlagert. Leider! Nix war es mit dem Ende der Pandemie. Im Gegenteil! Trotz Impfungen, steigen die Infektionszahlen noch immer durch die Decke. Das Virus braucht keiner und will keiner. „Scheiß Corona! Scheiß Omikron und scheiß auf alle Varianten, die noch kommen mögen. Wenn dem Blog vor einem Jahr jemand gesagt hätte, wie das Jahr 2021 abläuft, dann hätte der nur müde lächelnd abgewinkt. Der Vollpfosten in der überflüssigen Virus-Kategorie, mit aufgesetztem Mundschutz und eingebauter Kloopapierrolle, geht nochmals an… – Ach, lassen wir das! Kein Wunder, dass sich auf dem politischen Parkett nicht viel getan hat. Es war wenig bis gar nichts gebacken im Kirner Land – Stillstand allenthalben. Wenn sich zu einer angeborenen politischen Schwerfälligkeit eine Pandemie hinzugesellt, dann, ja dann, geht halt nichts voran. mehr

Projekt 2022: Blog-Dorfzeitung als Hauswurfsendung?

Wie wäre es mit einer Dorfzeitung? Den Blog erreichten schon mehrfach Zuschriften, die in diese Richtung abzielten. Der Wunsch nach einer regelmäßigen Printausgabe will der Blog mal einer intensiven Prüfung unterziehen. Schließlich gibt es viele, die nicht im Internet unterwegs sind und daher nicht die Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land am Bildschirm mitverfolgen können. Häufig werden denen interessante Artikel ausgedruckt. Eine vierteljährliche Hauswurfsendung in den heimischen Briefkästen – passt! Logisch, der Aufwand ist hoch, aber einen Versuchsballon könnte man durchaus mal starten lassen. Etwas andere Infos aus einer etwas anderen Perspektive über drei Monate bündeln und dann auf Papier drucken – so könnte es gehen. Frei Haus und umsonst natürlich. Lektüre für den Hinterkopf sozusagen. Zugegeben, die Dorfzeitung versprüht einen gewissen Charme. Der Blog hat richtig, richtig Bock auf so ein Format. Anderswo funktioniert das auch. Anderswo würde aber auch die jeweilige Ortsgemeinde im Impressum stehen und nicht ein „Welterklärer“. Schauen wir mal, inwieweit sich so ein Projekt umsetzen lässt. Die Neugier ist jedenfalls geweckt. Wenn sich die Kosten im Rahmen halten, dann könnte es was werden mit der Dorfzeitung auf Basis der Blog-Ausgabe im Netz. Der hält die Community über den Stand der Dinge auf dem Laufenden.    

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Der Blog-Vollpfosten in der Kategorie „Online-Marktplatz-Versuch“ geht an „Nahwerte“!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch die Internetplattform „Nahwerte“ zählen. Der „Online-Handel-Versuch“ aus der Ideenschmiede der Verbandsgemeindewerke ist der fünfte Preisträger 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: „Nahwerte“ ist ein netter Versuch, mehr aber auch nicht. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Wie so oft, wenn die VG-Werke ihre Hände mit im Spiel haben. Ein boomender regionaler Online-Handel, unzählige Anbieter mit tollen Warenkörben sowie Schnäppchen, jede Menge ordernde Besucher, begeisternde Vielfalt und überzeugte Kunden sowie auch Händler – das alles kann „nahwerte.de“ (noch) nicht bieten. Schuster, bleib bei deinen Leisten! Der Blog-Vollpfosten in der Edition „Kaufhaus-Versuch“ – mit eingebauter Einkaufstasche sowie Bestellzettel – geht an „Nahwerte“. Der Online-Handel wird dafür gewürdigt, bisher eben keine regionale Alternative zu Amazon und Co zu sein. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Wahrscheinlich haben nur wenige Kunden Weihnachtsgeschenke bei Nahwerte bestellt. Wie auch, bei einem Bestands-Warenkorb, der seinen Namen nicht verdient. In der momentanen Version ist das Kirner Online-Kaufhaus jedenfalls ein (teurer) Flop. Die Schere zwischen Kosten und Ertrag dürften weit auseinanderklaffen. Vielleicht liefert der Betreiber hierzu ja mal konkrete Zahlen. Schönreden scheint wenig hilfreich. Der Blog bewertet 2022 neu.

Romantik Schlosshotel in Dhaun? Im Urlaub wohnen wie der Adel?

„Manufaktur Lanz baut Schloss Dhaun nach und nach zu Hotel um!“ Wow, kann der Licht-Magier jetzt auch noch Hotelier? Zumindest hat der neue Schlossherr seine Pläne im Gespräch mit dem Öffentlichen Anzeiger durchblicken lassen. Wahr ist, der Mann hat Visionen. Und der hat Eier, wo andere nur Rosinen haben. Mutig wagt er sich in ein für ihn eher neues Aufgabengebiet. Und ein Hotel braucht es im Kirner Land. Unbedingt! Eines das Komplettpakete für mehr Tourismus schnürt. Wahr ist aber auch, das Hotelfach muss man beherrschen. Das hat so seine Tücken. Fest steht: Wenn man sich mit einem Hotel selbstständig machen möchte, kann es nicht schaden, schon mal im Gastgewerbe gearbeitet zu haben, um die wichtigsten Abläufe zu kennen. Hemdsärmelig wird das nichts. Hat Lanz Hotel-Erfahrung? Man darf gespannt sein, ob ihm diese Umwidmung hin zu einem Hotel – welcher Sterne-Kategorie auch immer – gelingt. mehr

Satire-Preis: Blog-Vollpfosten in der „Kamera-Edition“ geht an Bettina Dickes!

Und weiter geht die wilde „Blog-Vollpfosten-Fahrt! Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Bettina Dickes zählen. Die Kreis-First-Lady ist die sechste Preisträgerin 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: Bettina Dickes ist deutschlandweit die wahrscheinlich meistfotografierte Frau an der Spitze eines Landkreises überhaupt. Die meisten Schnappschüsse liefert sie gleich höchstpersönlich frei Haus. Doch damit nicht genug. Sie vereinnahmt auch ihre komplette Familie für eine never ending Homestory XXL. Beachtlich, dass der Nachwuchs ihren Darstellungswahn, noch dazu in dieser Intensität, überhaupt duldet. Dienstlich oder privat – keine Kamera ist vor ihr sicher. Wo ist das Vögelchen? Für einige wenige gut, für die große Mehrheit leider. Jeder Anlass wird von ihr ins Schaufenster gestellt. Sie ist nicht nur die „First-Lady“, sondern auch die „First-Knipserin“ entlang der Nahe. Der Blog-Vollpfosten in der Kamera-Edition – mit ausfahrbaren Selfie-Stick und eingebautem Ladegerät – geht daher an Bettina Dickes. Sie wird uns auch in 2022 viele bunte Bildchen von sich und ihrem Herzallerliebsten auf die heimischen Bildschirme zaubern. Da müssen wir alle gemeinsam durch.

Post vom Blog: Liebe Bindelschesdaach -Spaziergänger,

Ihr liegt Euch in den Armen, trinkt, singt, grölt, feiert – kurzum ihr habt Spaß. Der Bindelschesdaach ist Euch scheinbar heilig, und dies, trotz Pandemie und die Gefahr einer Ansteckung. Vor allem die junge Generation ist heute mit Musik und Dosenbier unterwegs. Zahlreich, wohlgemerkt. An unzähligen Gruppen ist der Blog heute schon vorbeigeradelt. Zwischen Merxheim und Bad Sobernheim fühlte der sich zeitweise sogar wie in einer belebten Fußgängerzone. Aber auch auf den Höhen drumherum sowie in den Weinbergen auf der anderen Naheseite, wurde in mehr oder weniger größeren Einheiten getappt oder gerastet. Keine Frage, vornehmlich die Jugend ist heute unterwegs. Und die lässt es scheinbar ordentlich krachen. Alleine die größte Gruppe setzte sich aus nahezu 70 Spaziergängern, eng an eng im Pulk, zusammen. Eher mehr, als weniger. Im Schnitt waren es immer zwischen 15 und 30 Wanderer pro gesehener Einheit. Und die begegnen sich mitunter. Masken, Fehlanzeige! Und dann wurde sich herzlich begrüßt und so weiter und so fort! Das Leben kann sooo schön sein! mehr

Hochstetten-Dhaun deine Verkehrszeichen!

Und weiter geht die wilder Schilderfahrt! Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt hin und wieder überall schon mal vor.In Hochstetten-Dhaun hingegen, stößt man besonders häufig auf „Bleichschilder“. Oft lassen sich ihre Bedeutungen nur noch erahnen. In der Regel ist nicht das Material, sondern Standort sowie natürlich Alter und Sonneneinstrahlung die Ursache. Beispiel „Altestraße“. Dort hat es einige „Bleichschilder“, die unbedingt ausgewechselt werden müssten. Und Ta-ta, das Zeichen 205 StVO an der Einmündung wurde nunmehr ausgewechselt. Dass alle anderen entlang der Strecke es ebenso notwendig hätten – geschenkt. Wenigstens einmal Neu macht der Dezember! Mehr noch. Im Zuge dessen wurden sogar dort Verkehrszeichen aufgestellt, wo bisher keine waren. Sachen gibt es! Etwa an den Übergängen zu den Wirtschaftswegen Ende „Altestraße“ sowie „Im Weilborn“. Über diese beiden 30er-Zonen-Schilder wird noch zu berichten sein.

Schulbaustelle!

Es geht voran! Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung. Trifft dieses Zitat auch auf den Wohnpark „Alte Schule“ zu? Schaut ganz danach aus. Die Entkernung ist abgeschlossen, die Schuttberge verschwunden. Vor dem Hauptgebäudes wächst eine zweiter Komplex Richtung heran. Die Bodenplatte wird gerade eingeschalt. Die bereits fertigen Balkone zeigen Richtung Straße. Auffällig, die sind ziemlich klein und noch dazu in Spuckweite der Fahrbahn. Wer Ruhe und Entspannung sucht, wird die auf den wenigen Quadratmetern sicher nicht finden. Vielleicht täuscht ja auch der Eindruck. Sei’s drum, es geht voran. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.  

Jahresrückblick 2021

Corona, Corona und nochmals Corona – dann lange nichts! Danach Krankenhaus, Ärztemangel, Baustellen, Schlossbelebung, Simona, Dienstagssparziergänger – das nahezu abgelaufene Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten und zu kommentieren. Hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge kommentarlos in einer Bilder-Strecke zusammengefasst. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr noch beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Gerade auf dem politischen Parkett, hat der Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Nicht zuletzt deshalb, kommen Diskussion schneller und nachhaltiger in die Gänge. Diskutieren alleine reicht aber nicht. Es ist wie immer, die Politik labert viel, setzt aber zu wenig um. Chronische Schwerfälligkeit ist die Ursache. Lüftungssysteme für Schulen, Ärztemangel, Verwaltungsumbau oder Tourismus, lassen als exemplarische Beispiele recht schön grüßen.

Zurück zur Seite www.hochstetten-dhaun.info: Am meisten wurden die Simona-Beiträge sowie Krankenhaus- und Ärztemangel gelesen. Die am Schloss angedachte Seilbahn verbuchte über 3000 Leser an nur einem Tag. Im Schnitt etwas mehr als 650 Reinklicker pro Tag werden es am Ende des Jahres werden. Respektabel, gell? Das Jahr davor lieferte in etwa die gleichen Zahlen. Der Blog ist angekommen. Der bedankt sich bei einer mittlerweile treuen Leserschar. Logisch, nicht alle können sich mit dem Format anfreunden. Kurios, viele sehen die Plattform zwar kritisch, klicken aber trotzdem regelmäßig rein. Warum? Es gibt ein tugendhaftes Laster, an dem zum Glück viele leiden. Man kann es wohlwollend Interesse, treffender Neugier, nennen. 73 News-Letter-Abonnenten sind auch nicht zu verachten. Das sind 20 Abonnenten mehr als 2020. Wobei, da geht doch gewiss noch mehr? Die 100er-Marke wird als mittelfristiges Ziel ausgegeben. Insgesamt betrachtet, wird 2022 ein ähnlich gutes Jahr?

Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2021? Pandemie und die Folgen waren das Dauer-Thema. Trotz allgemeiner Coronamüdigkeit, ist ein Ende noch lange nicht in Sicht. Peinlich, die angekündigte Homepage der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun ist noch immer nicht am Start. Ohne Worte. Positiv, die Ortsumfahrung nimmt weiter Konturen an. Der Verkehr rollt bereits über die neue Trasse. Für die meisten gut, für manche leider. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für dauerhafte Verkehrsentlastung zu sorgen, dann muss das wohl so sein. Die komplette Fertigstellung ist für den kommenden Sommer anvisiert. Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten hier im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern– vieles liegt noch immer im Argen. An dieser Endlosschleife wird der Blog oder wie andere meinen, „Welterklärer“, weiterdrehen. Immerhin, einiges wurde ja jetzt angepackt. Schauen wir mal! Entwickelt die Ortsgemeinde am Ende doch noch ein gewisses Gespür für offensichtliche Mängel? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Dauerthema waren die politischen Figuren. Thomas Jung suchte auch in 2021 vergeblich nach seinem versprochenen Schwung, während der heimliche Chef, Hans Helmut Döbell, in seinem Sinne weiter unbehelligt seine Kreise ziehen durfte. 2021 war eben wie imme halt. Freuen wir uns auf 2022!

Weihnachtsgruß

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns mal wieder denken. Heiligabend im weißen Winterkleid gibt es leider Gottes nur noch im Film. Und die flimmern ja reichlich über die Bildschirme. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden in abermals verrückten Pandemie-Zeiten. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Machen wir das Beste daraus.