Das Wort zum Sonntag

Behörden im Allgemeinen und die Verbandsgemeindeverwaltung Kirner Land im Speziellen, werden vom Blog nicht gerade mit Samthandschuhen angepackt. Der teilt nicht selten kräftig aus, wirft den Beschäftigten in den Amtsstuben quer Beet durch das Ländle auch schon mal Desinteresse, Inflexibilität und Trägheit vor. Halt ganz dem gängigen Klischee entsprechend. Doch damit ist jetzt Schluss! Dem Blog wurden nämlich die Augen geöffnet. Eine neuerliche Zuschrift hat Zweifel an der Berechtigung so mancher Seitenhiebe aus der Vergangenheit, etwa Zeitverzögerung beim Hochwasserschutz oder gerade jetzt in der Ärztemangel-Angelegenheit, geweckt. „Verwaltungen verwalten“, heißt es darin lapidar. Die Angestellten dort werden auf nichts anderes getrimmt. Die können nix für!

Deshalb hätten sie auch den Beruf ergriffen. Verwalten, nicht gestalten – so müsse man die Laufbahn bewerten. Die sind daher mit allen anderen Aufgabenstellungen abseits der Akten-Routine überfordert, schreibt der Mitteiler weiter. Aus dieser Perspektive hat der Blog noch nie geurteilt. Wohl ein Fehler! Für diese Fehleinschätzung kann der sich jetzt nur noch entschuldigen. Alles andere, als die reine Verwaltertätigkeit nach DIN-Norm oder Gesetzeslage, führe nur zu Unwohlsein und Stresspickeln, wird in der Mail weiter beschrieben. Zu unterstellen, dass das Berufsbild des Verwalters auch Weitblick und Kreativität beinhaltet, sei daher eher eine Illusion. Nochmals, der Blog hat verstanden. Diese Zurechtweisung ist angekommen.    

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