Nachgehakt: Standort Rettungswache nach wie vor nicht geklärt?

Blog-Planspiele und kein Ende! Regelmäßige monatliche Wasserstandsmeldungen will der nunmehr über die Standortfrage der neuen Rettungswache abgeben. Auch wenn derzeit keine offiziellen Statements über die Ticker laufen, spekulieren muss erlaubt sein: „Ein Standort nahe der B 41 wäre optimal,“ drängte Landrätin Bettina in einem Pressetermin Anfang Oktober auf eine schnelle Lösung für eine neue Rettungswache. Schnell ist bekanntlich relativ. Dass Eile und Behörde eine Widerspruch in sich sind – geschenkt. Vor rund einem Monat platzte also die Bombe. Die Kirner Rettungswache am Krankenhaus hat tatsächlich fertig. Über Jahre hinweg hat man seitens der Kreisverwaltung in einen Um- und Ausbau gedacht. Nunmehr die Kehrtwende. Nicht mehr zeitgemäß, verkehrsungünstig gelegen, zu klein – ein Neubau soll es nunmehr richten. Nur wo? Es braucht eine geeignete Fläche. Der Blog hatte sogleich Hochstetten-Dhaun ins Spiel gebracht. Das hat es gleich zwei geeignete Flächen im neuen Industriegebiet direkt an der Abfahrt Hochstetten Mitte. Logisch, dass die Kirner ihre Rettungswache lieber weiter in Kirn sähen. Haben die ähnliche Pfunde zu bieten? Wohl kaum! An der B 41 käme nur der Bereich Allweiden in Frage. Doch scheint der Standort nicht wirklich ideal zu sein. – zu weit weg vom Schuss!

Wegen der gesetzlich geforderten Rettungsdienstvorgabe scheint eine erneute innerstädtische Niederlassung schwierig. Komisch, bisher hat die auch nur eine scheinbar untergeordnete Rolle eingenommen. Das Stadtwerke-Gebäude – wie von einigen ins Spiel gebracht – mit den Garagen dahinter, dürfte demnach wohl ausscheiden. Zur Erinnerung, in der VG-Perspektiv-Planung spielt das Gebäude am Kreisel ja keine Rolle mehr. Wäre das Areal eine Option? Nein, denn sowohl ganz offen, als auch zwischen den Zeilen lässt sich ganz klar herauslesen, dass ein Grundstück zwischen Kirn und Simmertal gesucht wird. Wie eingangs erwähnt, bleibt da nur Hochstetten übrig. Tadaaa, zufällig hat es gerade jetzt dort gleich zwei erstklassige Flächen im Angebot. Eine – die im Eigentum der Ortsgemeinde – wird wohl für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes freigehalten. Die ist sowas von raus. Bleibt das Filet-Stück. Da hat der Ortsbürgermeister himself den Hut auf. Wer auch sonst? Hat Bettina Dickes bei Hans Helmut Döbell schon angerufen? Hat sie ihm schon ein Angebot unterbreitet, das der nicht ablehnen kann? Ja, nein, vielleicht? Es bleibt spannend. Im Dezember wird weiter spekuliert. Vielleicht gibt es bis dahin ja auch wieder offizielle Wasserstandmeldungen.

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