Erholungsgebiet an der Nahe nimmt weiter Formen an!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der örtlichen Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Und man sieht schon wie es werden soll. Keine Frage, dass hierdurch auch entstehende Naherholungsgebiet hat was! Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der jetzt schon durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt ist. Ein kleines Flüsschen schlängelt sich neben dem Fluss – passt! Die Fläche drumherum bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet mit reichlich Grün, Bänken und Ruheoasen. Vielleicht lässt sich hier sogar ein Spielplatz platzieren. Den Phantasien sind keinerlei Grenzen gesetzt. Durch den Wegfall des Dammes ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Das ganze Paket wird den Uferbereich enorm aufwerten und zum Spaziergang einladen. Angesichts der Möglichkeiten wird die Sportplatzbrücke für Fußgänger keine wirkliche Alternative mehr bilden. Wer geht schon durch das Industriegebiet, wenn auf der anderen Uferseite ein Naherholungsgebiet zum Schlendern einlädt.

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