Leben hinter der Wand!

Zumindest am Dorfeingang liegen Lust und Frust nahe beieinander. Die neue Mauer entlang der Ortsumfahrung, dürfte bei den unmittelbar betroffenen Anwohnern ein geteiltes Echo hervorrufen. Manche werden sich wie eingesperrt fühlen, manche geschützt. Wie die Berliner Mauer! Wenn sie neuerdings aus dem Fenster schauen, dann sehen die Bewohner der ersten Häuser Beton und Holz übereinander gestapelt. Sehr Viel und sehr hoch – daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Die neue Lärmschutzwand soll vor allem die Anlieger vor dem Krach schützen, den Autos und Lkw auf der parallel verlaufenden Bundesstraße machen. Für die meisten ist die ein Segen, hält die doch den Lärm von den Häusern fern. Es betrifft ja auch nur einige Menschen, deren Sicht geraubt wird. Freilich: Es war eine Sicht vor allem auf Autos. Aber es war eben eine Sicht. In den Häusern wird es nunmehr dunkler werden. Andere Anwohner fühlen sich jetzt besser geschützt. Manche Anlieger sind sehr froh darüber, andere wiederum ärgern sich. Jede Medaille hat zwei Seiten. Insgesamt wird die Lebensqualität jedoch zunehmen. Das Dorf erfährt insgesamt mehr Schutz durch die Lärmschutzwände. Fakt ist, diese Teile werden für mehr Lebensqualität sorgen. Einschränkung, die ersten Häuser. Die gucken jetzt halt gegen eine Wand aus Beton und Holz!

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