Keine Symbolpolitik! Hochstetten-Dhaun versteht sich auf Waldumarmung!


In grauer Vergangenheit zog man einfach mit einem Karren in den Wald, um Holz zu sammeln. Die Zeiten sind zwar längst vorbei, allerdings ist der nachwachsende Rohstoff in Zeiten immer knapper und teurer werdender Ressourcen immer mehr gefragt. In keinem guten Haushalt darf mittlerweile ein schöner Kamin oder der gute alte Ofen in der Ecke fehlen. Und der will gefüttert werden, auch in Hochstetten-Dhaun. Kein Problem! Ressourcen hat es reichlich! Keine Frage, die Ortschaft kann Nachhaltigkeit. Seit je her verstehen sich die politisch verantwortlichen auf Forstwirtschaft. Man ist nicht auf Gewinnstreben aus. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. „Die letzten fünf Jahren waren fette, die kommenden fünf Jahre werden eher magere“, fällt die Bilanz des Forstamtes rückblickend positiv aus. Man müsse jetzt mehr investieren.

In harten Zahlen ausgedrückt: 72.000 Euro Erlös stehen im Betriebsergebnis. Respekt! Einnahmen von 12.000 Euro stehen Ausgaben von 48.000 Euro gegenüber. Darin enthalten ist auch die Bundeswaldprämie in Höhe von 27.000 Euro. Der Ansatz für 2022 wirkt dagegen eher mager: 71.000 Euro Einnahmen stehen 63.000 Euro Ausgaben gegenüber. Der Gewinn wird kleiner ausfallen. Wie bereits erwähnt, die mageren Jahre stehen an. Geplant sind Aufforstungsmaßnahmen (1000 Weißtannen zum Preis von je 1 Euro) und Wegeinstandsetzung (6000 Euro). 720 Festmeter sollen im kommenden Jahr eingeschlagen werden. Übrigens, der Borkenkäfer meidet Hochstetten-Dhaun. Zumindest tritt der in den Wäldern der Ortsgemeinde nicht so geballt auf. Glück gehabt!

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