Nicht alles Gold was glänzt am Lieblingsplatz des Bürgermeisters – „Pfarrers Bänkelche“!

„Wanderfreunden in der Region Kirn sei „Pfarrer‘s Bänkelche“ empfohlen, ein Rastplatz auf der Meckenbacher Höhe.“ – Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat seinen Lieblingsplatz auf zwei Seiten im neuen Buch der Kultur- und Weinbotschafter ausführlich beschrieben. Herzblut und Leidenschaft stecken in seinen werbenden Worten für ein Kleinod, das unübersehbar unter erheblichen Unterhaltungsstau leidet. Beim Lesen könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass der erste Mann im Dorf regelmäßig den Rastplatz aufsucht. Eher nicht, denn sonst wäre dem sicherlich der zunehmend marode Zustand aufgefallen. Der Blog lässt den Fakten-Check ran: Die Bänke sind morsch, der Tisch droht zusammenzufallen und der Wildwuchs drumherum ist unübersehbar. Keine Frage, die Natur ist dabei, sich ihr Terrain zurückzuerobern. Gesamtnote mangelhaft!

Lediglich die Umgebungsbeschreibung sowie die Hinweise auf die Ausblicke in die Ferne entsprechen noch der Buch-Beschreibung. Wenn schon anpreisen, dann doch bitteschön bei der Wahrheit bleiben. Aktuell geht anders! Überhaupt, sollte ein Ortsbürgermeister nicht dafür Sorge tragen, dass sein Lieblingsplatz mehr Hege und Pflege erfährt? Wie überhaupt die Wanderwege in der Umgebung – etwa hinauf zum Hellberg – einer touristischen Aufwertung bedürfen. Dann klappt das auch mit dem Anlauf- und Orientierungspunkt. Die damaligen Kümmerer hatten ganze Arbeit geleistet. Ihr Erbe gilt es jetzt zu bewahren. Fazit: Des Bürgermeisters Lieblingsplatz entspricht nicht vollumfänglich seiner Buchbeschreibung. Papier ist bekanntlich geduldig für Schönschreiberei. Der momentane Istzustand lädt eher nicht zum Verweilen ein.

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