Bürgerinitiative Alte Straße stellt Forderungen!

Schluss mit lustig! Ende – genug ist genug! Es reicht! Punktum – Schluss – Aus! – Die Anwohner der Alten Straße können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Vor allem die Engstelle im unteren Bereich ist ein Knackpunkt, vor allem bei Begegnungsverkehr. Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden, sodass sich zum Teil kuriose Zwischenfälle hier abspielen. Gegenseitige Rücksichtnahme, muss in diesem Abschnitt regelrecht gelebt werden. Wut-Tendenz steigend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil weitere 32 Bauplätze in neuen Baugebiet Scheiberling einen an der Ertragsgrenze angesiedelten Verkehrsdruck noch weiter aufbauen dürften. Mehr noch: Mehr Verkehr beziehungsweise mehr Schwerlastverkehr bedeuten auch Belastungen für das Rohr-System. Die Oberfläche ist ohnehin schon löchrig. Aber wie schaut es darunter aus?

Insider gehen davon aus, dass der Kanal nur knapp unter der Teerdecke verläuft. Initiator Horst Lanz ist sich sogar sicher, dass die Gefahr Rohrbrüchen mit jedem weiteren Neubau zunimmt. Ist die Dorfstraße dem steigenden Druck gewachsen? Diese und andere Fragen stellt nunmehr eine Art Bürgerinitiative dem 60-Prozent-Bürgermeiter Hans Helmut Döbell? Rund 30 Anwohner haben seine Eingabe unterschrieben und damit ihre Unzufriedenheit dokumentiert. Mehr nachdruck geht nicht! Werden die gehört werden? Gibt es Möglichkeiten der Entspannung? Wohl kaum. Die Ortsgemeinde hat sich bisher wenig um die Belange der Anlieger gekümmert und der Erschließung immer neuer Baugebiete stets oberste Priorität eingeräumt. Wenn jucken da schon ein paar leidgeplagte Anlieger? Ändert sich das jetzt? Und wenn ja, zu welchen Lasten. Die Alternativ-Route über Hellbergblick ist ebenso stark frequentiert. Und die Straße hat ebenso gelitten. Startet man dort ebenso eine Initiative? Gerechtfertigt wäre die allemal. Man darf gespannt sein, wie die Ortsgemeinde auf die Vorwürfe reagieren wird. Hat sie zufriedenstellende Lösungen im Köcher? Der Blog bleibt am Thema dran.     

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