Meterhohe Brennnesseln am Wegesrand: Bei der Pflege des Naheradweges ist noch gewaltig Luft nach oben!

Mal schmal, mal breit, mal holprig, mal eben – bis auf wenige Ausnahmen präsentiert sich der Naheradweg in einem insgesamt guten Zustand. Was jedoch gerade jetzt bitter aufstößt – die Ränder sind zum Teil meterhoch zugewachsen. Paradebeispiel ist das Teilstück zwischen Hochstädten und Martinstein. Hier sind die Brennnesseln aber sowas von in die Höhe geschossen. Autsch – so mancher Radfahrer sowie auch Fußgänger wird beim Ausweichen sicherlich schon einmal Hautkontakt mit dem brennenden Zeugs gehabt haben. Im dichten Gegenverkehr kann das schon einmal vorkommen. Auch weiter naheabwärts mitunter das gleiche Bild. Hohes Gras, das in die Fahrbahn ragt. Nicht zu vergessen arg holprige Abschnitte, etwa zwischen Merxheim und Meddersheim. Hier strapazieren Wurzelbildung sowie Hinterlassenschaften von landwirtschaftlichen Verkehr Mensch und Material. Alles halb so schlimm! Dennoch, überall wird nach der Erschließung von neuen Radwegetrassen geschrien, statt eine bessere Pflege der momentanen Bestandswege einzufordern. Wer ist eigentlich zuständig für die Betreuung? Der Kreis? Die Ortschaften? Wenigstens die Ränder regelmäßiger stutzen, das sollte doch machbar sein. Nicht übel wäre auch der regelmäßige Einsatz von Kehrmaschinen, um die Oberfläche wenigstens ab und an stein- und dreckfrei vorzufinden. Dann dürfte die Trasse auch wieder für Rennräder attraktiver werden. Der Naheradweg ist stark frequentiert, sozusagen das Aushängeschild im regionalen Radweg-Tourismus. Daher sollten die Verantwortlichen ein gezielteres Auge auf den Zustand werfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.