Historischer Haushalt in Kirn: Mit „Emsix“ kommen die schwarzen Zahlen!

Autsch, das tut weh! Es brauchte erst einen FDP-Mann an der Spitze, um endlich einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können. Mehr noch: In der Stadtkasse findet sich sogar einen Batzen Überschuss. Nur die ältesten Kirner werden sich an solche Eckwerte erinnern können. „Er kam, sah und siegte“ – so oder so ähnlich lässt sich die bisherige Amtszeit von Frank Ensminger wohl am ehesten charakterisieren. Keine Frage, mit ihm kamen die positiven Botschaften. Er vermochte es, unter das leidige Thema Parkdeck endlich einen Haken zu machen. Heute freuen sich (fast) alle über die perfekte Lösung, noch dazu zum Schnäppchenpreis. Auch wenn es richtig, richtig weh tut, den städtischen Aufschwung unter FDP-Führung, werden auch die Sozialdemokraten neidlos anerkennen müssen. Dagegen kann man aber auch schwerlich anstinken. Die Roten hatten über Jahre hinweg mit Fritz Wagner den Bürgermeister gestellt, bis der parteilose Martin Kilian übernahm. Keiner von beiden vermochte es, jemals einen auch nur annähernd guten und ausgeglichenen Haushalt vorzustellen, und dies, trotz Vollzeitjob. Hut ab Frank Ensminger und weiter so. Jetzt schon geadelt im reinen Nebenerwerb – passt! Logisch, die Momentaufnahme kann gerade in nervigen Corona-Zeiten leicht wieder kippen, aber das Momentum hat der eingefleischte Liberale und Kämpfer für die Stadt auf seiner Seite. Dieses auszukosten, sei dem Mann für alle Fälle von Herzen gegönnt.     

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