Satirischer Wochenrückblick 28. Februar

Ärgernis! Unter der Woche war das Impfzentrum in Bad Sobernheim nahezu komplett geschlossen. Impfknappheit, so die offizielle Begründung von Landrätin Bettina Dickes, und dies, obwohl nachweislich AstraZeneca zur Verfügung stand. Warum in Gottes Namen hat man den nicht verabreicht? Eine Impfstraße, die kaum ausgelastet ist oder erst gar nicht läuft, ist ein unverzeihlicher Lapsus, skandalöse Züge allenthalben. Ein Rohrkrepierer sozusagen. Impfwillige gibt es zu Genüge. Warum diktiert die Kreisspitze Impfknappheit in den Bock der Journaille, wenn ausreichend schützende Dosen auf Lager sind? Hat man diesbezüglich geschwindelt? Liebe Impf-Verantwortliche und Politiker: Findet doch pragmatische Lösungen, damit sich nicht im Impfzentrum AstraZeneca-Dosen anhäufen. Dass ist im Moment gerade der Fall. Verrückt, wir stecken mitten in einer Pandemie, mit bevorstehender dritter Welle, und helfende Piks werden aus organisatorischen und bürokratischen Gründen hinausgezögert. Kümmert euch einen Scheiß auf eventuelle Vorschriften, was die Einhaltung von Prioritäten angeht. Kreativität und Flexibilität sind gefragt. Notfalls ladet spontan ein, führt wie früher händisch Listen und ordert systemrelevantes Personal. Es gibt genügend, die gerne bereit wären zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erscheinen. Jede Zeitverzögerung kostet in der Summe Menschenleben und zieht eine Krise nur unnötig und überdiese grob fahrlässig in die Länge. Wir haben den Mist sowas von satt und wollen endlich zur Normalität zurückkehren. Schließt nicht zu, sondern impft was geht. mehr

Bad Sobernheim kann Markt. Die dortige Vielfalt sollte doch auch in Kirn möglich sein!

Schauen, stöbern, riechen, fühlen, probieren – auf dem Wochenmarkt in Bad Sobernheim einzukaufen, kann zu einem sinnlichen Erlebnis werden! Einkaufen unter freiem Himmel: Wochenmärkte boomen in Zeiten von Corona. Man mag seinen Augen nicht trauen, was Donnerstags in der Felkestadt so alles gebacken ist. Der Blog ist von der gebotenen Vielfalt mehr als beeindruckt. Eine regelrechte Wagenburg formiert sich hier Woche für Woche zu einem Viereck auf dem dortigen Marktplatz. Käse, Wurst, Fisch, Brot, Obst, Gemüse, Frischwaren, Crêpes – das Angebot ist an Abwechslung kaum zu überbieten. Kein Wunder, dass am vergangenen Donnerstag zahlreiche Menschen von Stand zu Stand zogen, um sich mit Frischwaren einzudecken. Es herrschte ordentlich Betrieb am frühen Nachmittag. Angebot und Nachfrage scheinen hier zu stimmen. mehr

Schild in Schilda! Immer wieder gerne erinnert der Blog an das Bleich-Verkehrszeichen!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt schon mal vor. Oft lassen sich dann die Bedeutungen nur noch erahnen. Paradebeispiel ist das Zeichen „Verbot der Durchfahrt“ (Zeichen 250 StVO) am Eingang zum Wirtschaftsweg Richtung Karlshof. Vom einst leuchtend roten Rand ist nicht mal mehr die Silhouette zu erkennen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die Sonneneinstrahlung Schuld daran. Erst schief und jetzt auch noch zunehmend blasser. Eine erneute Runde Mitleid für ein in die Jahre gekommene Verkehrszeichen, das seit gefühlt einer Ewigkeit vergeblich auf einen Austausch wartet. Und die Ewigkeit lässt sich mittlerweile in Jahre beziffern. Rund 22,95 Euro kostet ein nigelnagelneues Verkehrsschild im Internetversand. Für die Bestellung gibt es spezielle Händler, die sogar ohne Versandkosten Schilder auf die Reise schicken. Offenbar zu viel Geld für die Orts- beziehungsweise Verbandsgemeinde. Anders ist die fast schon methodisch sture Verweigerungshaltung in dieser Angelegenheit nicht mehr zu erklären. Wie lange noch? Wie lange wollen die Verantwortlichen den zwingenden Austausch noch vor sich herschieben? Mittlerweile ist der Zustand nur noch peinlich. Dabei steht ganz klar im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Handlungsspielraum gleich Null. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“ noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Stellt sich die Frage inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnte bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Zuständig für die Beseitigung des Mangels dürfte die Ortspolizeibehörde sein. Warum die nicht längst gehandelt hat, erschließt sich keinem.

Impfchaos Bad Sobernheim? Eine Betroffene berichtet!

Heute ist Donnerstag. Seit Tagen ist das Impfzentrum in Bad Sobernheim dicht. Gähnende Leere auf dem Parkplatz. Angeblich herrscht Impfstoffknappheit. Die offizielle Begründung aus dem Kreishaus wurde während der Kreistagssitzung unter der Woche jedoch widerlegt. Kleinlaut musste man zugeben, dass der Impfstoff AstraZeneca zwar zur Verfügung steht, aber den aus organisatorischen Gründen wohl nicht verimpfen will oder kann. Lieber impft man gar nicht! Finde den Fehler? Impfchaos Bad Sobernheim? Wenn  der AstraZeneca nachweislich geimpft werden könnte, warum in Gottes Namen verabreicht man den nicht? Eine Impfstraße, die kaum ausgelastet ist oder wie jetzt gerade erst gar nicht läuft, ist ein unverzeihlicher Lapsus. Ein Rohrkrepierer sozusagen. Impfwillige gibt es zu Genüge. Warum diktiert die Kreisspitze besseren Wissens Impfknappheit in den Block der Journaille, wenn ausreichend schützende Dosen auf Lager sind? Hat man diesbezüglich geschwindelt, sich geirrt? Aufklärung tut Not! Herrscht in Bad Sobernheim Impfchaos? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Eine Leserin meint „JA“. Ihre eigenen Erfahrungen fasst sie so zusammen: mehr

Gut für das Kirner Land? Gesundheit ist Wahlkampfthema der CDU!

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! „Gerade in unserer Region ein wichtiges Thema: Ärzte, Krankenhäuser, Bereitschaftspraxen. Meine Haltung ist klar! Es kann und darf keine Schließungen und Angebotsreduktionen mehr geben, die Untergrenze ist erreicht.“ CDU-Kandidat Sascha Wickert wirkt ja mit jedem Statement sympathischer. Ziehen wir SPD-Bilanz: Das Kirner Krankenhaus steht auf der Kippe, die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist gleich ganz dicht, Hausarztstellen sind vakant –  zusammengefasst ein ziemlicher Scherbenhaufen, den die Sozialdemokraten angehäuft haben. Zugegen, die wollen jetzt ja auch kehren, aber warum haben sie die Misere erst verursacht, beziehungsweise zugelassen? Neue Besen kehren bekanntlich gut. Von daher, sollen es andere mal machen. mehr

Dauerthema Straßenausbaubeiträge!

„Wir schaffen endlich die Straßenausbaubeiträge ab. Es kann nicht sein, dass für den Ausbau von Straßen, die von der Allgemeinheit genutzt werden, alleine die Anlieger zur Kasse gebeten werden. Und auch die jetzt eingeführten wiederkehrenden Beiträge sind nichts anderes als Einmalbeiträge auf Raten, nur, dass jetzt das ganze Dorf bezahlen darf. Das ist ungerecht, und damit muss Schluss sein!“  – Lasst den Worten von CDU-Landtagskandidat, Sascha Wickert,  Taten folgen. Guter Mann! Alleine schon für diese Ankündigung, steht den Christdemokraten die absolute Mehrheit im Landtag zu. Warum nicht? Dann könnte man die Partei ens zu eins an ihren Ankündigungen messen. Keine Frage, Straßenausbaubeiträge sind ein leidiges Thema. Die SPD hat wiederkehrende Beiträge verordnet. Basta! Will heißen, wenn innerorts eine Straße saniert wird, ist jeder Eigenheimbesitzer Zahler. Nicht, wenn es nach dem Willen der CDU geht. In anderen Bundesländern funktioniert es ja schon. Löblich, löblich. Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun, wäre das in die Zukunft geblickt eine wesentliche Ersparnis. Zur Erinnerung: In allen Ortteilen leiden die Straßen unter erheblichen Unterhaltungsstau. mehr

Scheiberling: Jetzt geht es los!

Die Hecken sind gerodet! Ein sicheres Indiz dafür, dass in Kürze die Bagger anrollen werden, ist die Vorbereitung der Landschaft. Allem Anschein nach, sind die im neuen Neubaugebiet „Im Scheiberling“ nunmehr abgeschlossen. Alles dort noch vorhandene Gestrüpp, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Zukünftige Bauherren, und das sollen ja nicht wenige sein, können sich freuen. Sind Kanal- und Straßenarbeiten erledigt, dann werden auch die Häuslebauer loslegen können. Ratsam wär der Erwerb von Gummistiefel, weil das gesamte Gelände, vor allem im unteren Bereich, zu jeder Jahreszeit reichlich Wasser führt. Des einen Freud, des anderen Leid. Die Anwohner der Zugangsstraßen Hellbergblick und Alte Straße, werden mit Beginn der Erschließungsarbeiten, wieder vermehrt mit Baulastverkehr rechnen müssen. Beide Zuwege gelten ohnehin schon als völlig überlastet. Aber alles Klagen hilf ja nichts, weil die eh ungehört bleiben. Man wird sich eben mit den Gegebenheiten arrangieren müssen. Ärgerlich, sind die zu erwartenden Straßenschäden. Dabei sind die Fahrbahnbeläge jetzt schon sowas von fertig. Tiefe Risse, Bodenwellen und Löcher – eine Steigerung ist kaum noch möglich. Die Tragschichten werden durch den ständigen Schwerlastverkehr noch mehr den Bach runter gehen. Egal, Hauptsache es wird weitergebaut.  

Jagdrevier Hochstetten-Dhaun bleibt auch zukünftig beim alten Pächter!

Sitzung der Jagdgenossenschaft in Hochstetten-Dhaun. Der Blog hatte ein berechtigtes Interesse mit von der Partie zu sein. Doch die eingereichte Vollmacht reichte für eine Teilnahme nicht aus, weil der Verwandtschaftsgrad nicht in erster Linie verläuft. So ist das halt mit den Vorschriften und Statuten. So musste der draußen bleiben, während drinnen um die Verlängerung des Pachtvertrages für das Revier in Hochstetten-Dhaun gerungen wurde. Wobei, gerungen ist vielleicht das falsche Wort, weil der überwiegende Teil für eine Verlängerung des Vertrages mit dem bisherigen Pächter votierte. Diesbezüglich wurde offenbar ganze Vorarbeit geleistet. Der Verlauf war vor allem für die übrige Jäger-Gilde genau so zu erwarten gewesen. Der alte und neue verantwortliche Jäger hat jetzt Planungssicherheit. Der gilt in der Jägerschaft als nicht unumstritten. Sie erinnern sich: Hochstetten-Dhaun ist das Revier, in der immer zahme und hier eigentlich nicht vorkommende Tiere gesichtet und gestreichelt werden können.

Der Blog berichtete bereits mehrfach über ein Phänomen, für das es keine schlüssige Erklärung zu geben scheint. Will offenbar aber auch keiner so genau wissen. Schon gar nicht diejenigen, die sich für die Jagdvergabe verantwortlich zeichnen. Und wenn es die schon nicht juckt, dann soll es auch dem Blog egal sein. Der äußert allerdings Zweifel, inwieweit sich das ganze Prozedere mit dem Jagdrecht vereinbaren lässt, ohne ein fundiertes Urteil abgeben zu können, geschweige denn zu wollen. Nicht zu vergessen, ein für viele moralisch fragwürdiges Vergabe-Geschmäckle. Rechtlich ist da gewiss alles save. Einwände hin oder her, man hat Nägel mit Köpfen gemacht. Also Schwamm drüber! Die Bedenken scheinen der Blog und einige andere augenscheinlich exklusiv in sich zu tragen. Wenn die wichtigen Akteure, an erster Stelle ist hier der „rührige“ Ortsbürgermeister zu nennen, keine Sorgen haben und es für alle Beteiligten okay ist, wie es gerade läuft, dann soll es wohl auch die kommenden Jahre so sein. Finde den Fehler und Waidmanns Heil!

Teil II. der Impfstrategie!

Warum sind wir Deutsche immer nur so strack? Bestätigt wurde nunmehr während der Kreistagssitzung, dass der Impfstoff AstraZeneca zwar da ist, aber wohl aus Gründen der zentralen Terminvergabe (noch) nicht geimpft werden kann oder so ähnlich. Egal wie, rechtfertigen lässt sich diese Vorgehensweise nicht. Da spielt es auch keine Rolle, wer die Verantwortung trägt. Ob Land oder Kreis ist schnuppe. Fakt ist, Impfstoff der aus welchen Gründen auch immer nicht verabreicht wird, verzögert einen Schutz gegen das Virus. Die Sorge um die weitere Ausbreitung ist groß, aber der Impfstoff bleibt vorerst in den Regalen. Finde den Fehler? Irgendwie sind die Angaben der Landrätin widersprüchlich. Noch am Samstag rechtfertigte sie das geschlossene Impfzentrum mit „Impfstoffknappheit“. Zwei Tage später ist der dann doch da. Was denn jetzt? mehr

Impf-Desaster?

Impfstoff ist da, aber der wird nicht geimpft! Was ein Insider dem Blog ins Ohr geflüstert hat, birgt im Antreffungsfall Sprengstoff-Potenzial. Gemäß den weiteren Äußerungen des namentlich bekannten Informanten, der aus verständlichen Gründen lieber anonym bleiben möchte, stünde der AstraZeneca ausreichend zur Verfügung. Der wäre auf Lager. Mit anderen Worten, Dosen für eine Fülle von Menschen, stapeln sich demzufolge ungenutzt in den Regalen? Und dennoch bleibt das Impfzentrum geschlossen? Es wäre ein Skandal sondergleichen, wenn das zuträfe. Warum? Warum wird nicht auf Teufel komm raus geimpft – Reihenfolge hin oder her. Man könnte den doch den unter 65-jährigen verabreichen. SOFORT! Umstritten hin oder her, der hilft und daher würden sich die meisten Impfwilligen freuen. Und auch der Blog würde lieber heute als morgen, sich den ersten Piks verpassen lassen, notfalls zu Fuß anreisen. Vor allem gefährdete Berufsgruppen warten sehnsüchtig auf den Piks, der Sicherheit bringt. Gerade für sie muss die sich andeutende unnötige Verzögerung wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen. mehr