Aus der Not eine Tugend gemacht!

Am Wegesrand aufgestellte Rahmen lenken entlang von Premium Wanderwegen oder besonders schönen Fleckchen immer wieder den Blick auf die Landschaft. Die beiden „Hochstettener Fenster“ zeigen auf etwas andere Art und Weise das satte Grün im Wald, an der Nahe und rund um die Ortschaft. Während anderswo solche Vierecke für Foto-Motive explizit gekauft und aufgestellt werden, sind die Modelle von Hochstetten-Dhaun bereits vorhanden. Zugegeben, die Rahmen waren früher einmal mit Infotafeln bestückt, aber wer braucht die heutzutage noch? Guckt doch eh keiner drauf, wird sich die Ortsgemeinde denken. Leicht vergammelt und zudem verrostet, bieten die jetzt doch den idealen Vordergrund für einen Schnappschuss sowohl entlang des Geologischen Lehrpfades, als auch am Nahedamm in Hochstädten. Genau genommen, verfügte die Ortsgemeinde schon über Foto-Rhamen, als die noch gar nicht im Fokus waren. Wer hat’s also erfunden? Die Ortsgemeinde hat es eben drauf, wie man an sich ausgediente Teile nochmals einer neuen überaus sinnvollenVerwendung zuführen kann. Die macht stets aus der Not eine Tugend und lässt wie hier zu sehen die ausgedienten Rahmen einfach für die Touristen stehen. Die knipsen eh alles was ihnen vor die Linse kommt. Eine solche Denkweise kann man sich nicht antrainieren. Die muss man in sich tragen. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Clever!“   

Hellberg-Tour im Herbst! Top oder Flop?

Mal Hand aufs Herz, wann wart ihr zuletzt auf dem Hellberg? In Kindertagen vielleicht? Zugegeben, das Dorf-Wahrzeichen ist ziemlich hoch gelegen, aber der Weg dorthin ist ein einziger Genuss. Gerade jetzt, wo das Laub bei jedem Schritt raschelt und der Wald sich in seinen schönsten Farben präsentiert. Und hat man den Gipfel nach knapp 300 machbaren Höhenmetern erst einmal erklommen, wartet ein beeindruckender Rundumblick. Alle, die sehr gut zu Fuß sind, sei der Start in Hochstädten ans Herz gelegt. Weniger durchtrainierte Gesellen, können ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz der Paragleiter abstellen. Halbe Distanz, halbe Anstrengung, halbe Gehzeit – passt! Aus halber Höhe geht es nahezu ebenerdig durch den Wald weiter. Die Beschilderung ist soweit ganz in Ordnung. Luft nach oben ist bekanntlich immer.  Auch Fremde dürften sich hier einigermaßen zurechtfinden. Immer nur auf dem Kamm entlang in Richtung Kirn sowie des abschließenden Schlussanstieges weitermarschieren. Der Feldweg ist in einem guten Zustand.

Die letzte Rampe ist nochmals knackig. Kurz noch quälen und dann nur noch genießen. Der Blick von ganz oben entschädigt für die Mühen. Im Stehen, versteht sich. Eine Ruhebank sucht man hier allerdings vergebens. LEIDER! Wie überhaupt, der komplette Rundweg keinen einzigen Sitzplatz vorhält. Finde den Fehler? Rechts unten Hochstetten mit der Baustelle am Bypass. Ganz rechts Hochstädten, dazwischen das weite Nahetal in der Ferne. Links Kirn und geradeaus – gefühlt eine Etage tiefer – Johannisberg mit dem Skywalk. Ein Königreich für eine Ruhebank – ist man angesichts eines erhöhten Pulses fast schon geneigt ins weite Land zu schreien.

Schade, dass man die tolle Aussicht nicht sitzend genießen kann. Kurzer Appell an die Ortsgemeinde: „Macht mal, stellt hier mal eine auf!“ Besser noch eine Relax-Liege oder eine Schaukel. Am besten alles zusammen, verteilt auf verschiedene Ecken. Schöne Plätze für eine kleine Auszeit: Die klassischen Wingertsschaukeln sind auch ohne Reben der Brüller! Einfach hinsetzen, sich anschubsen, die Beine und vor allem die Seele baumeln lassen – passt! Ach ja, träumen darf man ja schließlich. Den Gipfelstürmern käme der Komfort sicherlich äußerst gelegen.

Der Abstieg hinunter bietet zwei Varianten. Entweder etwas weiter rechts Richtung Meckenbacher Höhe oder abwärts auf altbekannten Pfaden. Zurück am Ausgangspunkt hat man dann drei, vier Kilometer zurückgelegt. Nahezu komplett im Wald. Vorteil, der Hellberg lässt sich so auch bei großer Hitze bezwingen. Fazit: Der Hellberg geht immer. Mehr noch. Der Flugplatz lässt sich in eine Tour auch prima einbinden. Wegstrecke- und Beschilderung reichen absolut aus. Schließlich handelt es sich nicht um ein touristisches Highlight. Wobei, die Chance eines zu werden stünden gut, wenn der Weg ein wenig mehr an Attraktionen zu bieten hätte. Ruhebänke fehlen gänzlich. Auch der besondere Kick. Mit wenig Aufwand ließe sich der aber schaffen. Leider fehlt es bei den Entscheidungsträgern an Willen und Kreativität, hier und anderswo Wege aufzuwerten. Das war so, das ist so und wird Stand jetzt wohl auch immer so bleiben. Kein Konzept, keine Phantasie, keine Ideen – so schaut’s aus!

Servus und gehab dich wohl Oktoberfest!

Aus und vorbei! „A Musi, a Maß, a Menge Gaudi“ – die Oktoberfestwochen im Dhauner Wappensaal sind Geschichte. Der schiere Wahnsinn was Oktoberfestwirt Marco Fritz auf die Beine stellte, und dies, trotz Corona-Beschränkungen. Alles stimmte! Die Musik, das Essen, die Dekoration, der Gerstensaft und die Atmosphäre sowieso. Nächstes Jahr wieder? Ganz sicher! Es brauchte ja nicht viel, um den bayrischen Geist zu wecken. Und wenn der erst einmal auf Touren kommt, dann gibt es bekanntlich kein Halten mehr. Nach dem Fest ist vor dem Fest. PUSTEKUCHEN! Auch in den nächsten Wochen und Monaten sollten zusätzliche Highlights am Fuße des Schlosses angeboten werden. Welche, darüber wollte der Blog regelmäßig auf dieser Plattform informieren. Derzeit ist allerdings alles auf Eis gelegt. Die neue Corona-Verordnung trifft natürlich auch den Wappensaal. Der ist in den nächsten vier Wochen dicht. Schade!

Kirner Krankenhaus: Brandbrief verfasst und verschickt!

Political correctness! So oder so ähnlich lässt sich der Brandbrief pro Kirner Krankenhaus wohl am ehesten charakterisieren. In der Sache geradlinig auf den Punkt gebracht, ohne jedoch auf den Putz zu hauen – passt! Die Form will schließlich gewahrt sein im Dialog mit der Gesundheitsministerin SABINE BÄTZING-LICHTENTHÄLER. An Schärfe kann man ja später noch zulegen. Nämlich dann, wenn ihre Antwort mager ausfallen sollte. Die BI ist Triebfeder und die Politik schließt sich als Co-Verfasser gleich mit an. Inhaltlich bietet der nicht viele neue Erkenntnisse. Im Gegenteil: Alle Aspekte sind hinreichend bekannt. Mahnen und erinnern muss erlaubt sein. Man möchte noch mehr Druck aufbauen, damit der Sicherstellungszuschlag endlich fließt. Die Kassen zeigen sich noch immer bockig und ignorieren beharrlich die ihr aufgetragenen Zahlungsaufforderungen. Das Geld braucht es aber, um die Diakonie bei Laune zu halten. Deren Geduld ist endlich, wie jeder weiß. Die ist zurecht sauer. Planungssicherheit, Fehlanzeige! Dennoch, aus dem Träger wird man nicht so recht schlau. Was will die Diakonie wirklich? Diese alles entscheidende Frage wird sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten beantwortet werden. Fazit: Die Botschaft einer Bestandsgarantie hört der Blog wohl, allein dem fehlt der hundertprozentige Glaube an das Versprechen. Die Politik verspricht viel, hält aber wenig. Sorry, aber die Kuh ist längst noch nicht vom Eis, auch nicht nach dem neuerlichen Brandbrief.  Aber lesen und urteilen Sie selbst. Der ist oben verlinkt.

Nachgefragt: Wie lauten die Ziele der Freien Wählergemeinschaft (FWG)?

SPÄTER! Das Interview mit dem neuen Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft kommt später. Der Blog hatte dies bereits angekündigt und zeitgleich entsprechende Fragen verschickt. Auf den Zahn gefühlt, so oder so ähnlich lässt der Katalog wohl am ehesten umschreiben. Insbesondere geht es um die programmatische Ausrichtung sowie der Abfrage von Haltungen zu innerdörflichen Themen. Politisches Einmaleins sozusagen. Kein Hexenwerk und auch keine knifflige oder sensible Angelegenheit. Im Gegenteil! Es geht darum herauszukitzeln, welche Standpunkte das neue Team vertritt. Hat dieses neue Projekte auf der Pfanne? Der Themenspielplatz lässt sich ja schon einmal gut an. Warten wir die Antworten einfach ab. Eike Füllmann bittet diesbezüglich noch um noch etwas Geduld. Die haben wir. In den nächsten zwei Wochen dürfte es dann ja wohl soweit sein.

In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe!

Sachen gibt es! In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe! Noch dazu so ausgefallene Typen und Formen. Da wäre der außerorts im Hochwasserschutzgebiet. Eine pyramidenartige Aufschüttung, unmittelbar hinter dem Sportplatz, wirkt auf den ersten Blick schon ziemlich gewaltig. Auf der Hellberg-Seite fällt die fast schon Pyramide steil herab, während in entgegengesetzter Richtung eine langgezogene Rampe einplaniert worden ist. Der „Mount-Erde“ dürfte allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auffallend, die kleineren Brüder neben sich. Um eine ebenso vorübergehende Erscheinung, dürfte es sich um den Müllberg gegenüber der Bushaltestelle in der Binger Landstraße handeln. Müllberge schießen hier und anderswo meist vogelwild wie Pilze aus den Böden, um dann nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden. Gedeihen können die überall. Nur dieses Prachtexemplar an Ausdehnung und optischer Präsenz, präsentiert sich bisher als recht hartnäckig. Diese Hingucker im negativen Sinne will einfach nicht weichen. Ob der wohl über kurz oder lang abgetragen wird? Und wenn ja, von wem? Abwarten, welcher der beiden Berge sich als Erstes in Luft auflöst.

Ordnungsamt kann Pflicht nicht nachkommen!

Meistens sind es die kleinen Meldungen oder kaum sichtbare Randnotizen, die eine immense Tragweite aufweisen. Das Ordnungsamt Kirn verfügt über zwei Halbtagskräfte im Außendienst. „Da sind bei der aktuellen Personalsituation keine großen Sprünge möglich.“ Respekt, eine Bankrotterklärung in der Deutlichkeit, war so nicht zu erwarten gewesen. Zumindest nicht gegenüber der schreibenden Zunft. War die Aussage etwa ein geschicktes Manöver oder versteckter Hilferuf? Fakt ist, die Verbandsgemeinde hat die Entwicklung auf diesem Sektor gründlich verschlafen. Aber sowas von! Kaputtgespart oder falsche Schwerpunkte gesetzt – so schaut’s aus. Dabei sind Außendienstmitarbeiter eminent wichtige Rädchen in einem intakten Gesamtgefüge. Fehlt es an Wertschätzung in dieser Abteilung? Statt personell aufzurüsten, setzt man offenbar auf Durchhalteparolen und einem „Weiter so“. Wie immer halt! Will heißen, zwei Halbtagskräfte sind gezwungen am Limit zu arbeiten – passt nicht!

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch selten oder keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei gleich gegenüber sind. Und die Erde ist eine Scheibe! So lange die Führungsriege aus den verschiedenen Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der vielfältigen und zeitaufwendigen Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werden – so urteilte seinerzeit der Blog auf die Aussagen und den damit verbundenen Wissenslücken innerhalb der Führungsspitze. Es fehlt schlichtweg an Akzeptanz und Anpassung.

Doch Hoppla, jetzt folgt das Dementi auf dem Fuße. Natürlich sei das Ordnungsamt auch für Ruhestörungen zuständig, stellt der Ordnungsamtsleiter in der Wochenendausgabe der Tageszeitung richtig. Geht doch! Damit korrigiert er die Auffassungen von Bürgermeister und Ersten Beigeordneten. Immerhin, die sachliche Zuständigkeit wäre jetzt final geklärt. Bleibt die Frage nach der Lücke im Personalschlüssel. Das Ordnungsamt ist und bleibt unterbesetzt. Und das wird auch so bleiben, weil die Verantwortlichen, wie eingangs erwähnt, eine Anhebung des Personalschlüssels so sehr scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Unding, zumal in heutigen Corona-Zeiten. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Ordnungsamt, gerade in dieser sich zuspitzenden Pandemie, mehr gefordert sein denn je. Kommt es zum Personalnotstand, aufgedeckt durch das Virus? Eine Prognose, die nicht von der Hand zu weisen ist. Aber auch ohne die neuen Aufgaben durch die Überprüfung der Einhaltung von Corona-Auflagen, sind Doppelstreifen zu Fuß nicht möglich und auch Streifenfahrten über Land eine reine Utopie. Der lapidare Grund: Das Ordnungsamt verfügt zudem über keinen eigenen Fuhrpark. Nicht einen Dienstwagen, mit entsprechender Kennzeichnung (Bild), steht der Abteilung zur Verfügung. Und so wird man auch zukünftig auf das Wohlwollen der Polizei nebenan angewiesen sein. Merke, Amtshilfe hat Grenzen, auch die im Artikel angedeutete (noch) vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das Wort zum Sonntag

Vorab, schaut mal noch schnell auf die Uhr. Es ist jetzt Winterzeit. Eine Stunde mehr Schlaf geschenkt. Denkt daran, alle Uhren umzustellen. Jetzt aber mal ernsthaft: Nicht wissen was kommt, nicht wissen wie es weitergeht – es sind gerade schlimme Zeiten angebrochen. Corona und kein Ende. Das Virus hat uns fest im Würgegriff. Aber sowas von! Die Ansteckungszahlen steigen kontinuierlich an. Das Kirner Land zählt mittlerweile 16 Fälle! Es waren mal viel weniger. Wo soll das noch hinführen? Der Nachbarkreis ist tiefrot und auch bei uns ist die Ampel auf dunkelgelb umgesprungen. Wenn ich in diesen Corona-Herbsttagen manche Zeitgenossen höre, die sich in Selbstmitleid ergehen, weil sie nun lästige Regeln einhalten und ihren Alltag einschränken müssen, dann könnt ich im Strahl kotzen. Sorry für die Ausdrucksweise. Einigen Leuten täte es in diesen Tagen gut, weniger zu nörgeln, weniger zu kritisieren, weniger zu bangen und dafür mehr Zuversicht zu zeigen. Nicht zu vergessen Disziplin an den Tag legen. Besser, man lebt die tagtäglich neu. Ohne die wird es nicht gehen. Also, Maske auf sowie Feste und Rudelbildung vermeiden. Dann wird das schon wieder. Wir werden diese Pandemie überstehen, und danach geht es wieder aufwärts in unserem ach so schönen Kirner Land!

Satirischer Wochenrückblick 25. Oktober

Über den radelnden VG-Bürgermeister, Jahresbilanz des Bürgermeisters, Wertstoffhof, Unendliche Geschichte Krankenhaus, Erste-Hilfe-Kurs, Mauergemälde…

Statt auf seinem treuen Freund „Jolly-Jumper“ genüsslich durch das Kirner Land zu galoppieren, radelt unser Comic-Superheld „Lucky TJ“ im Eiltempo nacheinander seine Ortsgemeinden ab. Muss der vierbeinige Gefährte am Ende im Stall versauern, weil er nur noch zweite Wahl ist? Sei’s drum, auf dem Bike Kilometer zu fressen, ist halt gerade „In“. Und gefressen hat er, der mutmaßlich fitteste Bürgermeister des Landkreises auf seiner fünfstündigen „Kirner-Land-Tour“ über knapp 90 Kilometer. „So schön ist Urlaub zu Hause,“ lautet seine anschließende Botschaft an die Facebook-Familie. Die Szenerie kennt man ansonsten nur aus Grimms Märchen, immer dann, wenn Könige in ihren hoheitlichen Kutschen ihr Reich durchkreuzen. König Jung? Fehlte nur noch Selfie-Königin Bettina an Dickes seiner Seite und das Bild wäre komplett gewesen. Nun, der erste Mann im Kirner Land wählte bekanntermaßen die Drahtesel-Variante. Zum Beweis seiner sportlich ambitionierten Heimatverbundenheit, hat er jedes Ortsschild geknipst. „Mit einem Kirner Radler durchs Kirner Land – ein Wortspiel mit Original-Flasche, welches passt wie der berühmte Deckel auf den Topf! Fit der Junge. Irgendwie cool die Aktion, wäre da nicht ein leichter Hauch von Selbstdarstellung zu erkennen. Wirkt dadurch wenig spontan das Ganze, vielmehr bis ins kleinste Detail durchgeplant, um es am Ende der „Tour-de-Kirner-Land“ ins mediale Schaufenster stellen zu können? Möge sich jeder eine eigene Meinung bilden. Im Urlaub Statements zu posten, sollte grundsätzlich Tabu sein. Vor allem dann, wenn man Bürgermeister als Berufsbezeichnung im Freunde-Buch stehen hat. Sei’s drum? Kleiner Lapsus, nicht mehr und nicht weniger! Bleibt die Frage, ob er mit steigender Trittfrequenz seinen Cowboy-Song „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home… vor sich hin trällerte. mehr

Reichlich freie Wand vorhanden – Wandgemälde gesucht?

Wie wäre es mit einem Wandgemälde in XXXXL-Format? Im Zuge der nunmehr in Auftrag gegebenen Parkplatzanlegung Mauergasse (ehemals Parkdeck), ließe sich ein solches an der großen Simona-Wand doch prima realisieren. Mehr noch: Ausläufer ums Ecke wären auch integrierbar. Die riesigen Flächen sind irgendwie leer und machen deshalb so gar nichts daher. Nackt und trist muss aber nicht sein. Nicht in einem weltoffenen und farbenfrohen Mittelzentum. Wäre das nicht eine Herausforderung für kreative Künstler, die ohnehin ständig auf der Suche sind, um sich und ihre Ideen zu verwirklichen? Kirn gilt als Kunst-Hochburg. Der Ruf verpflichtet! Moment, wie schaut es aus mit einem historisch anlehnenden Konzept, in dem sich etwa die Kirner Stadt- und Industriegeschichte widerspiegeln könnte. Eine etwas andere Zeitreise, beginnend von der Frühzeit der Lederindustrie bis hin zur heutigen Kunststoffverarbeitung. Die Idee dahinter: Eine Wertschätzung für den Primärsektor in Kirn zum Ausdruck zu bringen, und für all jene, die es möglich machten, dass die Lederbranche hier irgendwie ihren Ursprung hatte. Passt ja irgendwie an eine Simona-Wand. Vorstellbar wäre auch Motive aus dem Tourismus. Jeder, der hier parkt, würde großflächig auf die Schönheiten von Stadt- und Land aufmerksam gemacht. Appetithappen sozusagen. Eine Variante wäre auch die Geschäftswelt abzubilden. mehr