Gedanken zum Rückzug von diakonie Vorstand Dr. Dennis Göbel!

Lieber Herr Dr. Göbel, Sie verlassen die kreuznacher diakonie. Aus rein persönlichen Gründen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Die ist gespickt von Lobeshymnen. Ziemlich dick aufgetragen! Alles in allem sind die Abgesänge Indizien dafür, dass es intern wohl mächtig rumort haben muss. Zogen Sie womöglich selbst die Reißleine, bevor es andere tun konnten? Sei’s drum, Ihr urplötzlicher Rückzug lässt jedenfalls Raum für eine Fülle von Spekulationen. Erheblichen Bekanntheitsgrad im Kirner Land erhielten Sie durch ein Interview in grauer Vorzeit, in dessen Verlauf Sie quasi das Aus des Kirner Krankenhaus in seiner jetzigen Form verkündeten. Dafür reichte Ihnen ein paar Nebensätze. Gewiss zur Unzeit, weil Sie damit einen Protest ungeahnten Ausmaßes in Gang setzten. Ihr damaliger Lapsus wirkt noch heute nach. Mehr noch: Der Versprecher durchkreuzte den Umwidmungsplan, hin zu ein paar Belegbetten, nachhaltig. Die Folge: Kirn verharrt im Schwebezustand! mehr

Tourismuskonzept: Außer Spesen nichts gewesen?

Wie formulieren es die Saarländer doch immer so treffend: „Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!“ Workshop, Maßnahmenwerkstatt, Zukunftswerkstatt, Vorstellung – wirklich zielführend wirkt das neue Tourismuskonzept nicht. Im Gegenteil: Das listet nur auf, was eh schon bekannt ist. Viel Theorie, wenig Praxis! Fazit: Nennenswerte Neuheiten wurde von der Beraterfirma nicht zusammengetragen. Dem Vernehmen nach, soll das Gutachten rund 25.000 Euro gekosten haben. Der Blog hat sich die komplette Niederschrift gegeben. Ehrlich, die Analyse hätte der Sozialkundeleistungskurs des Kirner Gymnasiums ebenso vermocht niederzuschreiben, und dies, für umme. Eine Projektwoche hätte dafür gewiss ausgereicht. Finde den Fehler? Kein Wunder, dass einige kritische VG-Ratsmitglieder das „Zukunftskonzept“ hinterfragten und am Ende einer kontrovers geführten Diskussion, dieses Konstrukt wahrscheinlich nur mit der Faust in der Tasche absegneten. Großer Wurf geht anders. mehr

Simmertal: Altbürgermeister Werner Speh will erneut Bürgermeister werden!

Der Werner wird’s schon richten, der Werner macht’s schon gut, der Werner macht sonst alles was sonst keiner gerne tut. Der Werner wird’s schon richten, wir haben ja zum Glück, den guten alten Werner, unser bestes Stück“ die leicht veränderte Liedzeile des ehemaligen Gassenhauers ist Werner Speh regelrecht auf dem Leib geschrieben. Wow, der Silberrücken will es nochmals wissen. Wer hätte das für möglich gehalten? Er wirft erneut seinen Hut in den Ring. Dabei hatte der seinerzeit überaus beliebte und erfolgreiche Dorfchef, den vor Jahren schon an den berühmten Nagel gehängt. Nicht zuletzt deshalb, weil er sein Werk als vollbracht ansah und er nach Jahren von Stress und Entbehrungen, wieder mehr die Familie seinen Tagesalltag bestimmen sollten. Alles Schnee von gestern. Hurra, der Silberrücken ist wieder da! Gut so! Sein Ruhestand scheint sich wieder zum Unruhestand zurückzuentwickeln. mehr

Rentnerplatz: Die Brücke ist weg!

Endlich! Endlich kam die Motorsäge zum Einsatz, um die total morsche Brücke über das Bächlein am Rentnerplatz von ihrem langen Leiden zu erlösen. Das Ding hatte längst ausgedient, aber sowas von. Jahrelang hatte das Bauwerk gehalten und treue Dienste geleistet, aber trotz aller Pflege, ist bei Holz halt irgendwann Schicht im Schacht. Ein Haufen klein geschnittener Reste ist alles, was von der Querung übrig geblieben ist. Ehrlich, vermissen wird die niemand so wirklich. Dennoch, eine Ära ist brachial zu Ende gegangen. Beginnt in Kürze ein neue? Der vormals „Rentnerplatz“ soll bekanntlich ja in einen „Mehrgeneartionenplatz“, mit integriertem Spielplatz, umgewidmet werden. Sehen die Planungen erneut eine Brücke an alter Stelle vor? Maybe? Der Blog hat noch keinen Blick auf Entwürfe erhaschen dürfen.   

Kirner Spielplatz zugesperrt! Der Grund: Mal wieder Jugendliche außer Rand und Band!

Kaum zu glauben! Die Stadt Kirn hat wegen einer Handvoll randalierender und pöbelnder Jugendlicher die weiße Flagge gehisst. Im Klartext, sie hat den kleinen aber feinen Tummelplatz an der Hahnenbach aufgegeben. Ein zwei Meter hoher martialisch wirkender Bauzaun drumherum steht symbolisch für die bedingungslose Kapitulation. Was für ein Bild! Was für ein fatales Signal! Gut, die Problem-Jugendlichen müssen nunmehr draußen bleiben. Schlecht, spielende Kinder aber auch. Was läuft da schief? Stimmt die Relation noch? Gibt es wirklich keine Alternative, um die beliebte Spielfläche für die Kids erhalten zu können? Zweifel kommen auf, inwieweit hier Ursache und Wirkung in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Wahr ist, die Verantwortlichen sind es leid einem Minderheiten- Klientel, noch dazu ohne Respekt, Werte und Erziehung, den Müll hinterherzuräumen oder deren mutwillige Schäden zu beseitigen. Nicht zu vergessen, die regelmäßigen Beschwerden wegen Ruhestörungen und Pöbeleien. Jugendliche außer Rand und Band zermürben zusehends mehr. Die Kirner Folge: Resignation, Reißleine, Bauzaun! mehr

Ttschüss Weihnachtsbäume!

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Wobei, im letzten Jahr wurden die Kameraden ja durch die Pandemie massiv eingebremst. Heute ist es wieder soweit. In allen Ortsteilen ist man mit zwei Trupps unterwegs. Ein Routine-Einsatz am Anfang des Jahres, der sogar noch etwas Geld in die Kasse des Fördervereins spült. Wer will, darf die Spardose mit Münzen und Scheinen füttern. Und viele kommen der Bitte großzügig nach. Gut so, denn der Förderverein braucht immer Kohle, um notwendige Anschaffungen tätigen zu können. Die Männer sind im engen Kontakt mit den Bürgern heuer etwas zurückhaltender als sonst, um ja nicht gegen geltende Corona-Regeln zu verstoßen. Das klappt prima. Lob an die Truppe! Feuerwehr, was wären wir ohne euch?

Wenn Spanngurte Leitplanken zusammenhalten!

Es hält doch! Da kann man mal sehen, wie zweckmäßig sich handelsübliche Spanngurte erweisen können. Die Leitplanke in Höhe des Bahnhofs Hochstetten-Dhaun wird auf diese Art und Weise verzurrt und zusammengehalten. Dass die Verzurrung nich geltenden DIN-Normen entsprechen dürfte – geschenkt! Nicht schön, aber immerhin praktikabel. Es hält zusammen, was zusammengehört! Ob die Lösung eine von Dauer sein wird? Die Straßenverbindung nach Hochstädten erweist sich in einem überaus schlechten Zustand. Unterhaltungsstau und Schäden wohin man nur schaut. Warum sollte da die flankierende Leitplanke, vom Gleis bis hinauf zur Bahnbrücke, eine Ausnahme bilden? Die wurde auf der anderen Straßenseite ersetzt und strahlt dort im neuen Glanz. Immerhin! Ob man das marode Teilstück gegenüber vergessen hat? Schaut ganz danach aus. Was soll das? Jedenfalls ist der momentane Zustand nicht nur unansehnlich und peinlich, vielmehr entspricht der bei weitem nicht gebotenen Sicherheitskriterien. Nicht zu vergessen herausragende scharfkantige Enden. Es droht Verletzungsgefahr. Ein Spanngurt alleine wird auf Dauer nicht ausreichen, um den Missstand zu beseitigen. Da braucht es schon ein paar mehr. Besser, eine neue Leitplanke.   

Kirner Krankenhaus: Post vom Blog an Dr. Denis Alt,

Sie haben frei nach dem Peter-Prinzip jede Stufe der Karriereleiter mit Bravour erklommen. Treu und brav sowie stets Ihrer Partei gegenüber loyal und ergeben, haben Sie es in der neuen Legislaturperiode sogar geschafft, als Staatsekretär auf einem der Chefstühle im Mainzer Gesundheitsministerium Platz nehmen zu dürfen. In wenigen Jahren vom Hinterbänkler zum Stellvertreter – passt. Wow, steilere Karriereleiter geht fast nicht mehr. Moment, vielleicht geht es ja noch einen Tritt höher. Winkt nach den nächsten Wahlen ein Ministerposten? Werden Sie am Ende in wenigen Jahren selbst dem Gesundheitsministerium als Chef vorstehen? Maybe? Alles nur Zukunftsmusik. Aber zurück zum hier und jetzt! Warum hört man so gar nichts von Ihnen, wenn es um die Belange des Kirner Krankenhauses geht? Diese Frage muss erlaubt sein! Warum lassen Sie sich nicht mal in dem Haus sehen, wo Sie selbst das Licht der Welt erblickten? Immer mal wieder vorbeischauen in der Anstalt Ihres Wahlkreises, etwa um Signale zu setzen und den Angestellten Perspektiven zu eröffnen. Solidarität und Nähe demonstrieren, damit Sie die Menschen hier als den volksnahen Politiker-Typen in der Not wahrnehmen können, den Sie vor der Wahl vorgaben zu sein. Einen Kümmerer halt! mehr

Medizinische Versorgung: MVZ-Trägerschaft durch die Diakonie wäre die schlechteste aller Lösungen!

Seid bitte so gut und begreift es endlich: Die Diakonie kann weder Krankenhaus noch Medizinisches Versorgungszentrum! Es ist dem Blog ein Rätsel, dass die politisch Verantwortlichen aus dem Kirner Land die Trägerschaft eines angestrebten Ärztehauses am liebsten in der Verantwortung der Bad Kreuznacher Einrichtung sähen. Der Öffentliche Anzeiger schrieb dazu unlängst: Für Bürgermeister Thomas Jung sei eine MVZ in Verantwortung medizinischer Bereiche ideal, wie etwa die Diakonie. Der Kerle scheint jetzt doch tatsächlich die Schublade seiner Vorgänger mit den Sinne vernebelten Pillen entdeckt zu haben? Will er den Bock zum Gärtner machen? Hallo „TJ“, was verpasst? Die Diakonie bekommt seine Krankenhäuser nicht auf die Reihe. Man kann doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, den Brüdern die Verantwortung für die hausärztliche Versorgung übertragen zu wollen.

Die Diakonie empfindet das Kirner Krankenhaus als lästiges Anhängsel. Das sagen die Vorstände zwar nicht frei heraus, allerdings läßt sich ihre innere Einstellung an der unwürdigen Kirner Hängepartie ableiten. Die kann und darf nicht MVZ! Unter keinen Umständen! Die ist weder verlässlich, noch beweglich – geschweige denn willens. Daher, bitte wenden und eine neue Richtung einschlagen. Wer sich auf die Diakonie verlässt, ist verlassen. Nein, wenn die MVZ eine Erfolgsgeschichte werden soll, dann muss die Kommune selbst als Träger auftreten. Zugegeben, eine eigene Trägerschaft ist unbequem. Noch dazu der Aufwand und die Investition – nur lästig. Dennoch, zum Wohle der Menschen lohnt es sich aktiv zu werden. Die Diakonie ist das absolut falsche Pferd. Der Gaul lahmt. Nur Mut, andere haben diesen Schritt auch schon gewagt. Und das Beste daran, die sind nicht auf die Schnauze gefallen. Alternativ, private Investoren oder die Bürkle-Stiftung mobilisieren. Wer für reiche Kirchen hohe Summen spendet, der hilft auch bei der Umsetzung eines Ärztehauses. Der Blog wird nicht müde werden, immer wieder in diese Richtung zu argumentieren. So lange, bis die politisch Verantwortlichen endlich die Chance erkennen. Nochmals, ein Chancentod wäre die Diakonie. Und was ein Chancentod bedeutet, das müsste der ehemalige Vollblutstürmer „TJ“ eigentlich wissen.

Handfester Skandal: Zukunftsgespräch Krankenhaus am 13. Januar erneut abgesagt!

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“ – Die Redensart aus dem Volksmund lässt sich eben nicht eins zu eins auf die Krankenhaus-Situation übertragen. LEIDER! Den handelnden Personen aus Mainz und Bad Kreuznach mangelt es nämlich an Leidenschaft und Willen, die Kirner Einrichtung auf eine solide zukunftssichere Basis zu stellen. Beleg dafür ist die erneute Absage des Zukunftsgespräches, zu der das Gesundheitsministerium am morgigen Mittwoch eingeladen hatte. Ohne Angaben von Gründen wohlgemerkt. Merke, ersatzlos streichen, ohne weitere Erklärung abzugeben oder einen Ersatztermin zu benennen, geht gar nicht. Dabei sollten In dieser Runde endlich grundlegende Weichen gestellt werden! Taten erhofften sich zumindest die Mitglieder der Bürgerinitiative. Stattdessen bekommen die weiter nur die heiße Luft von hochbezahlten Luftpumpen aus Mainz und Bad Kreuznach zu spüren? mehr

Terminhinweis Ortsgemeinderat! Spannend die Vorstellung Erschließungskonzept Baugebiet „Scheiberling“.

Die erste Ortsgemeinderatssitzung in 2022 wirft ihre Schatten voraus. Die Tagesordnung ist zwar nicht so üppig, aber dafür verspricht die neue Erkenntnisse in punkto Neubaugebiet „Im Scheiberling“ inklusive Straßenführung. Geplant war ja eine Sackgasse mit Wendehammer am „Brünnchen“. Scheinbar setzt man jetzt aber auf eine Ringstraße, beginnend in der „Altestraße“ mit dem Anschluss an die Straße „Im Weilborn“. Man darf gespannt sein, wie sich die Planer die 100 Meter Straßenführung an der Engstelle, Übergang „Im Weilborn“, bis hinauf zum Anschluss dann neuer Ringstraße, vorstellen. Fakt ist, der momentane schmale Wirtschaftsweg lässt keinen Begegnungsverkehr zu.

Interessant, inwieweit für eine Umwidmung – vom bisher reinen Feldweg hin zur Straße – überhaupt alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Das zu beurteilen, wird womöglich Aufgabe von Verwaltungsrechtlern werden. Maybe! Doch eins nach dem anderen. Zunächst ist die Ortsgemeinde, mit ihren Vorstellungen der Straßenführung, am Zug. Alle anderen Themen versprechen kaum Spannung. Dorfmoderation und Auftragsvergaben stehen ebenso noch auf dem Zettel wie Fortschreibung Flächennutzungsplan Kirner Land. Letzterer Tagesordnungspunkt klingt zwar rein formell, könnte sich aber auch zu einer interessanten Angelegenheit entwickeln. Seien wir also gespannt. Start ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln.

Dorfmoderation: Auftaktveranstaltungen müssen bis auf Weiteres leider ausfallen!

Dämpfer für die Dorfmoderation! Die geplanten Rundgänge in den jeweiligen Ortsteilen  müssen leider ausfallen. Der Grund: Die Pandemie und die sich ausbreitende Omikron-Variante. War ja auch irgendwie zu erwarten gewesen. Die Absage wurde auf der Homepage der Verbandsgemeinde unter dem Menü „Aktuelles“ hochgeladen. Logisch, denn Hochstetten-Dhaun hat ja keinen eigenen Internetauftritt. Mach ja nichts, denn www.hochstetten-dhaun.info springt bei solchen und ähnlichen Engpässen gerne ein. Wann die Rundgänge letztlich nachgeholt werden, scheint offen. „Aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben.“ Von daher müssen wir uns in Geduld üben. Die neuen Termine wird man sicherlich zeitnah auf der VG-Seite veröffentlichen. Sind die fix, werden die dann auch auf dieser Plattform nachzulesen sein.

Baugebiet „Im Scheiberling“: Angesichts der aufwendigen Erschließungsmaßnahmen, dürfte der Quadratmeterpreis durch die Decke gehen.

Geht’s jetzt los? Bahnen sich in diesem Jahr die Bagger den Weg durch das  Baugebiet „Im Scheiberling“? Jede Wette, die Ortsgemeinde bekommt es wieder nicht auf die Reihe. Gut für alle, die der weiteren Ausdehnung ohnehin skeptisch gegenüberstehen. Vor allem an der Anbindung erhitzen sich die Gemüter. Die Anlieger von Hellbergblick und Altestraße sind die Verlierer. Die gehen schon jetzt auf die Barrikaden. Beide Zufahrtsstraßen ächzen im momentanen Istzustand schon unter einer vor Jahren nicht für möglich gehaltenen Verkehrsbelastung. Mit dem Gebiet „Im Scheiberling“ verschärft sich ihre Lage nochmals. Der Politik waren und sind vorgetragene Bedenken der Anwohner schnuppe. Man muss es so hart formulieren. Zurück zum Baugebiet: 32 Bauplätze sollen in der Gemarkung „Im Scheiberling“, Richtung Simmertal, neu entstehen. mehr

Verwaltungsumbau Kirner Land nachgehakt!

„Erhaltungswürdig, aber zu groß!“ – überschrieb der Öffentliche Anzeiger im August seinen Leitartikel über den beabsichtigten Verwaltungsumbau. Bekanntlich hakt es in Sachen Gebäudemanagement auch zwei Jahre danach noch. Der Blog schrieb am 25. August: „Das Projekt Umbau- und Erweiterung steckt felsenfest im Stadium einer Absichtserklärung. Gut so! Zur Schilderung des Istzustandes fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: „Offenbarungseid“! Ob die Bummelei vor allem hausgemacht ist oder ob nur wieder die anderen Schuld tragen, möge jeder für sich selbst beurteilen. Und jetzt wird es bitter. Denn bei allen noch immer ungeklärten formellen und planerischen Fragen, kommt jetzt auch noch die böse ADD mit ihrem Veto um die Ecke. „Zu groß!“  Hoppla, mit der Zäsur hatten die Verantwortlichen, allen voran Bürgermeister „Lucky TJ“, offenbar nicht gerechnet. Dabei haben die Bürokraten im fernen Koblenz doch absolut recht. Hatten die auch schon bei der zwischenzeitlichen Kirner Parkdeck-Träumerei. Ausnahmsweise zwar, aber in beiden Fällen war und ist die Grätsche dringend erforderlich, bevor unnötig Geld verbrannt wird. Aber sowas von! mehr

Huch, Hochstetten-Dhaun hat schon eine Dorfzeitung!

Die erste Ausgabe Dorfzeitung in DIN-A-4-Format landete jetzt in den Briefkästen der Ortsbewohner von Hochstetten-Dhaun. Auf Vorder- und Rückseite wird die anstehende Dorfmoderation erklärt. Und die lebt vom Mitmachen, wie es dick und fett geschrieben steht. Worauf also noch warten liebe Einwohner von Hochstetten-Dhaun, das Dorferneuerungskonzept braucht Eure Unterstützung. Meldet Euch, unterbreitet Vorschläge. Nehmt kein Blatt vor den Mund und nehmt Einfluss. Baustellen rund um das Zusammenleben gibt es zu Genüge sowohl infrastrukturell, als auch in sozialer oder kultureller Hinsicht. Der Blog hat schon einige Vorschläge unterbreitet. Andere können das auch. Und das Beste daran, Ortsbürgermeister und Ortsgemeinderat werden gezwungen sein zuzuhören. Logisch, das Rad wird nicht neu erfunden werden. Revolutionäres erwartet der Blog nicht, aber vielleicht reicht es ja für ein paar Akzente, etwa bei Grünanlagen oder Ruheplätzen. Hochstetten-Dhaun hat einiges aufzuholen. Weiter: Die Präsentation im Internet hängt hinterher. Der Blog wird vorab noch eine Liste von unerledigten Kleinigkeiten erstellen und zeitnah veröffentlichen. Dass die Versäumnisse den Verantwortlichen auch ohne Dorfmoderation ins Auge stechen müssten – geschenkt! Es gibt viel zu tun, packt es (endlich) an.    

Dorfmoderation: Wie lauten die Vorschläge der Dorfplanerin Natalie Franzen?

In den nächsten Wochen und Monaten geht es darum, der Dorfmoderation und Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes –  im Rahmen der Dorferneuerung in Hochstetten-Dhaun – Leben einzuhauchen. Und dahingehend sind jetzt die Bürger am Zug. Logisch, denn ein Dorf ist nur so gut wie seine Bewohner. Zukünftig werden die gefragt sein, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wo sind die Stärken, wo die Schwachstellen? Vor allem Letztere will die Expertin Nathalie Franzen herausarbeiten. Will heißen, sie hört zu. Hört sich an, was die Teilnehmer während den kommenden drei Begehungen in den Ortsteilen vorschlagen. Wo drückt der Schuh? Was gefällt, was gefällt nicht? Kurzum, es geht in erster Linie darum, dass die gesammelten Bürger-Beiträge mit dazu beitragen sollen, dem Ort in jeder Beziehung mehr Pep und Esprit zu verleihen.

Franzen sammelt Hinweise, gibt aber auch selbst Impulse. Nur, wie schauen die aus? Was hat die Expertin vorab schon auf der Pfanne? Ihren eigenen Worten während der Auftaktveranstaltung nach zu urteilen, waren sie und ihr Team bereits in den Straßen unterwegs, um Eindrücke zu sammeln. Welche Erleuchtungen haben die Planer in Bildern festgehalten? Wäre es nicht sinnvoll und hilfreich die gesammelten Vorschläge vorab zu kommunizieren? Die gibt es doch sicherlich, oder? Wie lauten die Empfehlungen der Dorfplanerin? Vielleicht gibt sie die ja noch vor den Rundgängen zum Besten? Überhaupt, wie werden die organisiert? Geführte Inspektion durch die Ortsteile? Wenn ja, wer gibt die Richtung vor? Wenig zielführend wäre es, wenn der Ortsbürgermeister vorweg ging. Doch genau das, steht zu befürchten. Abwarten!  

Nachzügler-Satirepreis: Blog-Vollpfosten in der „Bob-der-Baumeister-Edition“ geht an Baulöwe Massimo Döbell!

Auch nach Neujahr werden noch einige Nachzügler-Blog-Vollpfosten vergeben. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich erneut Massimo Döbell zählen. Seine Auszeichnung knüpft an die des Vorjahres an. Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: Der „Baulöwe“ wird für seinen schlauen Coup, ein Mehrfamilienhaus mit 5 Parteien in Hochstädten bauen zu dürfen, ausgezeichnet. Keiner wollte das Grundstück, er hatte es gleich. Finde den Fehler? Die Jury meint “WOW“! Daher geht der goldene „Blog-Pfosten“ in der „Bob der Baumeister Edition“ – mit Helm und Maurerkelle dekoriert – an Massimo Döbell. Der Visionär und Vordenker ist ein würdiger Preisträger in der äußerst selten besetzten Bau-Sparte, mit Option auf viele weitere Ehrungen dieser Art in den nächsten Jahren. Bekanntlich ist der Knabe ja in punkto Landerwerb schwer aktiv. Von ihm dürfen wir gewiss noch Großes erwarten. Hut ab vor einem Strategen, dem sich über das väterliche Bürgermeisterbüro gewiss Türen zu Themenfeldern öffnen, die anderen verschlossen bleiben. Merke, Vorkenntnisse und Vitamin-B haben noch keinem geschadet. Ob sich die Einfamilienhäuser-Nachbarschaft über das schulhausähnliche Gebäude vor der Nase freut? Eher nicht! Dem Preisträger kann es schnuppe sein: Alles legitim und außerdem „ich zuerst und ich es mehrst!

Der Hang drücht NICHT!!!

Drückt der Rutschhang? Unter der Woche hatte der Blog die Frage gestellt, nachdem ihn Fußgänger über Rissbildungen in den Betonmauer am Fuße des Berges informierten. Nein, der drückt nicht!!! Ein externer Fachmann las den Artikel und begutachtete sowohl Mauer, als auch Radweg und Fahrbahn gleich daneben. Der Radweg sei top – keine Risse und keine Erhebungen oder Absenkungen. Weiter:  Da die Risse in der Mauer zu 99 Prozent im Bereich der Eingeschnittenen Fugen seien, gehe er ganz stark davon aus, dass die Scheinfugen nicht tief genug geschnitten wurden und die Wand sich bei Wärme oder Kälte nicht ohne Spannung ausdehnt oder zusammenzieht. Harmlos! Entwarnung also! Weder Pfusch am Bau, noch Druck vom Hang treffen also zu. Gut so! Alles im grünen Bereich. Gut, wenn es Menschen gibt, die dem Blog-Oberverdachtschöpfer und seine Informanten zurechtweisen. Dennoch, der Einwand war berechtigt. Nochmals, die Risse sind nicht auf weitere Bewegung im Hang zurückzuführen.

Feuerwehr sammelt Weihnachtsbäume!

Aufgepasst, „Tannenbaum-Weitwurf“, direkt auf den Anhänger der Freiwilligen Feuerwehr? Am 15. Januar ist es wieder soweit: Dann holen die Kameraden die ausgedienten Symbole der Weihnacht in allen Ortsteilen ab. Nicht vergessen, die Spardose der Helfer bietet nicht nur Platz für Münzgeld, sondern auch für kleine oder größere Scheinchen. Also, Spendierhosen anziehen für einen Service, der mittlerweile zur Tradition geworden ist. Unterstützt Eure Feuerwehr. Jeder Cent ist hier gut angelegt. Die Jungs haben die Wertschätzung ihrer Bürger verdient. Logisch, die Sammelaktion startet unter Einhaltung der Corona-Richtlinien.

Risse im Beton! Bewegt sich der Problem-Rutschhang weiter?

Drückt der Rutschhang erneut? Den Blog erreichten Zuschriften, wonach die Betonwand am Fuß des „Problem-Hanges“ mehr oder weniger gravierende Risse aufweisen würde. Und tatsächlich, die treten überall entlang der Mauer auf. Sind die etwa Indizien dafür, dass der Hang weiter drückt? Ist der noch immer in Bewegung? Laienhaft betrachtet, ist der am Ende nicht gezähmt worden? Zugegeben, die Rissbildungen treten nur temporär auf und sind (noch) nicht dramatisch in der Ausprägung, aber was nicht ist kann ja noch werden. Die vielen Risse fallen jedenfalls auf. Sollte die monatelange Aufschüttung nicht zu einer Beruhigung geführt haben? Vermutlich steht der Hang ja unter regelmäßiger Beobachtung, sodass weitere Bewegungen in diversen Messverfahren sicherlich schon registriert worden wären. Dennoch, die Risse wird der Blog weiter beobachten. Es sind jede Menge. mehr

Was ist eigentlich mit der Hochzeitsprämie passiert?

Wenn geheiratet wird, gibt es auch Geschenke. Die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte seinerzeit Hochstetten-Dhaun fette 322 617, 92 Euro in die Kasse. Viel Geld, das sinnvoll ausgegeben werden sollte. Doch wofür? Was hat die Ortsgemeinde mit der Kohle gemacht? Man hört diesbezüglich noch immer so gar nichts! Während andere Kommunen sich mit ihren Zuweisungen bereits öffentlichkeitswirksam Herzenswünsche erfüllten, herrscht in Hochstetten-Dhaun diesbezüglich noch immer absolutes Stillschweigen. Wird der Batzen etwa auf irgendeinem Festgeldkonto gebunkert? Geschenkt, bei der Zinslage. Sinnvoll ausgeben, wäre sicherlich die klügere Entscheidung. Wünsche abseits der üblichen Baustellen gibt es doch zur Genüge. Allen Spielplätzen täte eine Auffrischung XXL gut. Wie wäre es mit einem satten Zuschlag für einen Themenspielplatz Feuerwehr. Einer, der immer mit der Fusion und der Kohle daraus in Verbindung gebracht werden könnte. Das Baby der Freien Wähler ist jede Investition wert.

Geld ausgeben, um die Ortsgemeinde mal ein wenig mehr Charme und Pep zu verpassen, das wäre es doch! Zweckgebunden, damit die Hochzeitsprämie immer mit einer Investition verbunden bleibt. Mal was Konkretes anschaffen von der Hochzeitsprämie, um diese nicht einfach so in den Haushalt einfließen und versickern zu lassen. Da geht die doch nur unter. Phantasie ist gefragt! Blöd nur, Phantasie ist in Hochstetten-Dhaun gerade aus. Nicht zu vergessen die vielen unerledigten Kleinigkeiten, die grundsätzlich in allen Ortsgemeinden anfallen. In den Ortsteilen liegt zudem vieles im Argen, sei es im Bereich Plätze, Anlagen, Ruhebänke, Wanderwege und, und, und. Also Ortsgemeinde, wofür wird die Hochzeitsprämie nun konkret verwendet? Bekommt der Bürger irgendwann mal eine Antwort auf diese Frage. Der hat schließlich ein Recht darauf. Die schlechteste aller Lösungen wäre die Zuwendung in den allgemeinen Haushalt einzuspeisen. Aber wahrscheinlich ist genau das passiert. Finde den Fehler?  

Starkregen verursacht erstes Hochwasser 2022!

Boah, das schüttet gerade aus allen Rohren. Der Regenmesser kratzt schon an der 30-Liter-Marke. Fürwahr, der Himmel hat in den letzten Stunden so richtig seine Schleusen geöffnet. Die Nahe führt reichlich Wasser. Die braune Dreckbrühe reicht schon bis zu den neu aufgeschütteten Dämmen. Und die halten! Natürlich! Wäre ja auch ein Ding, wenn die bei bissel nassen „Füßen“ schon erste Schwächen offenbaren würden. Wobei, der Festplatz in Hochstädten ist schon wieder leicht unterspült. Kommt das Wasser im momentanen Containerdorf vom Nahebett? Sollte doch eigentlich nicht mehr der Fall sein. Man wird die Lage beobachten müssen. Eventuell ist die riesige Pfütze auch reine Folge des anhaltenden Starkregens.  

Zweijahresbilanz: Post vom Blog: Lieber Thomas „TJ“ Jung!

Ohne Zweifel, Du warst 2019 der Aufsteiger des Jahres. Auch der Blog zählte seinerzeit zu den überzeugten Wahlkampfhelfern. Auf seine Art zwar, aber die hatte seine Wirkung nicht verfehlt. In nur einem Wahlgang von null auf hundert durch die Decke und zurück auf den Bürgermeisterstuhl  – was Du, quirliger Cowboy von der Höhe, für einen Karrieresprung hinlegtest, war aber auch aller Ehren wert. Auf Dir, ,,Lucky TJ“, ruhten die Hoffnungen des Kirner Landes. Dein authentischer Slogan „Frischer Schwung Thomas Jung“, hattest Du Dir auf den Leib geschrieben. Der passte wie Arsch auf Eimer. Blöd, der ist mittlerweile doch arg ausgelutscht. Ehrlich, irgendwie hat der kernige Spruch niemals so richtig an Fahrt aufgenommen. Schade, schade, schade! Du warst einst ein „Nobody“, bist mittlerweile aber schon zwei Jahre im Amt. mehr

Kirner Land dein Wasser: Trinkwasser entwickelt sich zum teuren Luxusgut!

„Wo soll das viele Trinkwasser denn herkommen“? – fragte der Öffentliche Anzeiger am Ende des alten Jahres in seiner Titelzeile zur Trinkwasserversorgung. Und die entwickelt sich zu einem echten Problem. Tendenz dramatisch zunehmend! Daher sehen die Verbandsgemeindewerke die Versorgung der Stadt und der umliegenden Dörfer im Hinblick auf weitere Neubaugebiete kritisch. Mit anderen Worten ohne weitere Neubauten, kein oder nur geringes Wasserproblem? Naja, die Meinung dürfte die Fachleute am Kreisel exklusiv haben. Gleiches Thema, andere Frage: Wäre es nicht besser den Gebrauch der mittlerweile knappen und daher kostbaren Ressource einzuschränken? Mal nicht die teure Herkunft aus Brunnen oder Talsperren beackern, vielmehr die Verwendung. Wäre es nicht eher angezeigt, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie kostbar frisches Trinkwasser ist? Beim Finanzhaushalten stellt man immer Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Übertragen auf den Wasserhaushalt wäre das dann wohl Wassergewinnung und Verbrauch. Dahingehend herrscht eine Schieflage. Es wird viel zu viel Trinkwasser für liebgewonnene Gewohnheiten regelrecht „verschwendet“, die wir uns langfristig nicht mehr werden leisten können. mehr

Kirner Krankenhaus: Nächster ZUG-Gesprächskreis am 13. Januar! Wird wieder nur geschwätzt?

Neues Jahr, alte Sorgen! „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo…“ – wer kennt den Schlager aus den früher 70er-Jahren nicht. Der Kirner „Krankenhaus-Zug-Projekt-Zug“ fährt nicht einmal ins Nirgendwo. Im Gegenteil: Der wurde nicht einmal aufs Gleis gesetzt. Noch immer herrscht Stillstand in der Krankenhausangelegenheit. Es bleibt eine zähe Kiste, wohl auch deshalb, weil es an Willen mangelt. Absichtserklärungen „ja“, Konzepte „nein“. Der zermürbende Prozess zieht sich schon über viele Monate hin. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auch die nächste Gesprächsrunde am 13. Januar unter dem Charakter eines weiteren „Palavers“ in die Kirner Krankenhausgeschichte eingehen wird. Kein Plan! Das Gesundheitsministerium hat einfach keinen Plan! Wahrscheinlich fehlt es auch am Willen das ZUG-Projekt (Zukunft Gesundheitsnetzwerke) unter Dampf zu setzen. Bisher kommt nur heiße Luft. Man steckt im Stadium von Absichtserklärungen fest. Versteckt man sich etwa hinter Corona? Will man vielleicht, kann aber nicht? Dauert deshalb alles so lange? Wohl kaum! Mainz labert nur, macht aber nichts! Die Konstellation ist fatal! Wie immer halt! mehr

Das Wort zum Neujahr

Auf ein Neues! Na, alle gut gerutscht? Bestimmt! Prost Neujahr! Der Blog wünscht allen Menschen da Draußen einen guten Start, dass alle guten Vorsätze den momentanen Kater recht lange überdauern mögen! Viel Zufriedenheit und viel Gesundheit, mehr braucht es ohnehin nicht, um in dieser verrückten Corona-Endlos-Schleife bestehen zu können. Nun, was wird das neue Jahr uns an Überraschungen bringen? Schauen wir mal. Omikron steht bereits in den Startlöchern. Gefühlt war der Jahreswechsel sowas von ruhig. Keine großen Feste und kaum Böller um Mitternacht. Es war anders, als die Sekunden rückwärts gezählt wurden und man sich um Mitternacht abermals im kleinen Kreis zuprostete. Danach schnell noch ein Blick auf die Straße. Ein paar Grüße aus der Ferne in die Nachbarschaft, das war es dann auch schon. Ruhig und anders, so wird auch dieser Jahreswechsel sicherlich jedem noch lange in Erinnerung bleiben. Und sauber ging es über die Bühne. Damit sind die Straßen und Gehwege gemeint, die nicht unter dem Dreck der Raketen und Böller ächzen müssen. 2022, packen wir es an! Der Blog hat seine Ohren gespitzt und hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele Infos und Hinweise von seinen Lesern. Also, wenn Euch da Draußen etwas unter den Nägeln brennt, Euch Themen mit Substanz umtreiben, Angelegenheiten Euch den Schlaf rauben, welche, die dringend aufgearbeitet gehören – dann her damit. Der Blog hebt diese auf seine Plattform. Meistens! Scheut Euch nicht, diesem eine E-Mail zu schreiben. Der kümmert sich dann. Versprochen! Neues Jahr, neues Glück? Hoffen wir das Beste!   

Worte zum Jahresausklang

Adieu 2021, willkommen 2022! Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Fast wie im Fluge sozusagen. Ehrlich, es war wieder eines zum vergessen. 2021 wird nicht unbedingt als Jahr der Zuversicht in die Geschichte eingehen. Aber auch in diesem Problem-Jahr gab es Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land zu erzählen. Keine Frage, Corona hat erneut alles überlagert. Leider! Nix war es mit dem Ende der Pandemie. Im Gegenteil! Trotz Impfungen, steigen die Infektionszahlen noch immer durch die Decke. Das Virus braucht keiner und will keiner. „Scheiß Corona! Scheiß Omikron und scheiß auf alle Varianten, die noch kommen mögen. Wenn dem Blog vor einem Jahr jemand gesagt hätte, wie das Jahr 2021 abläuft, dann hätte der nur müde lächelnd abgewinkt. Der Vollpfosten in der überflüssigen Virus-Kategorie, mit aufgesetztem Mundschutz und eingebauter Kloopapierrolle, geht nochmals an… – Ach, lassen wir das! Kein Wunder, dass sich auf dem politischen Parkett nicht viel getan hat. Es war wenig bis gar nichts gebacken im Kirner Land – Stillstand allenthalben. Wenn sich zu einer angeborenen politischen Schwerfälligkeit eine Pandemie hinzugesellt, dann, ja dann, geht halt nichts voran. mehr

Projekt 2022: Blog-Dorfzeitung als Hauswurfsendung?

Wie wäre es mit einer Dorfzeitung? Den Blog erreichten schon mehrfach Zuschriften, die in diese Richtung abzielten. Der Wunsch nach einer regelmäßigen Printausgabe will der Blog mal einer intensiven Prüfung unterziehen. Schließlich gibt es viele, die nicht im Internet unterwegs sind und daher nicht die Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land am Bildschirm mitverfolgen können. Häufig werden denen interessante Artikel ausgedruckt. Eine vierteljährliche Hauswurfsendung in den heimischen Briefkästen – passt! Logisch, der Aufwand ist hoch, aber einen Versuchsballon könnte man durchaus mal starten lassen. Etwas andere Infos aus einer etwas anderen Perspektive über drei Monate bündeln und dann auf Papier drucken – so könnte es gehen. Frei Haus und umsonst natürlich. Lektüre für den Hinterkopf sozusagen. Zugegeben, die Dorfzeitung versprüht einen gewissen Charme. Der Blog hat richtig, richtig Bock auf so ein Format. Anderswo funktioniert das auch. Anderswo würde aber auch die jeweilige Ortsgemeinde im Impressum stehen und nicht ein „Welterklärer“. Schauen wir mal, inwieweit sich so ein Projekt umsetzen lässt. Die Neugier ist jedenfalls geweckt. Wenn sich die Kosten im Rahmen halten, dann könnte es was werden mit der Dorfzeitung auf Basis der Blog-Ausgabe im Netz. Der hält die Community über den Stand der Dinge auf dem Laufenden.    

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Der Blog-Vollpfosten in der Kategorie „Online-Marktplatz-Versuch“ geht an „Nahwerte“!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch die Internetplattform „Nahwerte“ zählen. Der „Online-Handel-Versuch“ aus der Ideenschmiede der Verbandsgemeindewerke ist der fünfte Preisträger 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: „Nahwerte“ ist ein netter Versuch, mehr aber auch nicht. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Wie so oft, wenn die VG-Werke ihre Hände mit im Spiel haben. Ein boomender regionaler Online-Handel, unzählige Anbieter mit tollen Warenkörben sowie Schnäppchen, jede Menge ordernde Besucher, begeisternde Vielfalt und überzeugte Kunden sowie auch Händler – das alles kann „nahwerte.de“ (noch) nicht bieten. Schuster, bleib bei deinen Leisten! Der Blog-Vollpfosten in der Edition „Kaufhaus-Versuch“ – mit eingebauter Einkaufstasche sowie Bestellzettel – geht an „Nahwerte“. Der Online-Handel wird dafür gewürdigt, bisher eben keine regionale Alternative zu Amazon und Co zu sein. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Wahrscheinlich haben nur wenige Kunden Weihnachtsgeschenke bei Nahwerte bestellt. Wie auch, bei einem Bestands-Warenkorb, der seinen Namen nicht verdient. In der momentanen Version ist das Kirner Online-Kaufhaus jedenfalls ein (teurer) Flop. Die Schere zwischen Kosten und Ertrag dürften weit auseinanderklaffen. Vielleicht liefert der Betreiber hierzu ja mal konkrete Zahlen. Schönreden scheint wenig hilfreich. Der Blog bewertet 2022 neu.

Romantik Schlosshotel in Dhaun? Im Urlaub wohnen wie der Adel?

„Manufaktur Lanz baut Schloss Dhaun nach und nach zu Hotel um!“ Wow, kann der Licht-Magier jetzt auch noch Hotelier? Zumindest hat der neue Schlossherr seine Pläne im Gespräch mit dem Öffentlichen Anzeiger durchblicken lassen. Wahr ist, der Mann hat Visionen. Und der hat Eier, wo andere nur Rosinen haben. Mutig wagt er sich in ein für ihn eher neues Aufgabengebiet. Und ein Hotel braucht es im Kirner Land. Unbedingt! Eines das Komplettpakete für mehr Tourismus schnürt. Wahr ist aber auch, das Hotelfach muss man beherrschen. Das hat so seine Tücken. Fest steht: Wenn man sich mit einem Hotel selbstständig machen möchte, kann es nicht schaden, schon mal im Gastgewerbe gearbeitet zu haben, um die wichtigsten Abläufe zu kennen. Hemdsärmelig wird das nichts. Hat Lanz Hotel-Erfahrung? Man darf gespannt sein, ob ihm diese Umwidmung hin zu einem Hotel – welcher Sterne-Kategorie auch immer – gelingt. mehr

Satire-Preis: Blog-Vollpfosten in der „Kamera-Edition“ geht an Bettina Dickes!

Und weiter geht die wilde „Blog-Vollpfosten-Fahrt! Man stelle sich vor die beliebte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Bettina Dickes zählen. Die Kreis-First-Lady ist die sechste Preisträgerin 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung heißt es dazu: Bettina Dickes ist deutschlandweit die wahrscheinlich meistfotografierte Frau an der Spitze eines Landkreises überhaupt. Die meisten Schnappschüsse liefert sie gleich höchstpersönlich frei Haus. Doch damit nicht genug. Sie vereinnahmt auch ihre komplette Familie für eine never ending Homestory XXL. Beachtlich, dass der Nachwuchs ihren Darstellungswahn, noch dazu in dieser Intensität, überhaupt duldet. Dienstlich oder privat – keine Kamera ist vor ihr sicher. Wo ist das Vögelchen? Für einige wenige gut, für die große Mehrheit leider. Jeder Anlass wird von ihr ins Schaufenster gestellt. Sie ist nicht nur die „First-Lady“, sondern auch die „First-Knipserin“ entlang der Nahe. Der Blog-Vollpfosten in der Kamera-Edition – mit ausfahrbaren Selfie-Stick und eingebautem Ladegerät – geht daher an Bettina Dickes. Sie wird uns auch in 2022 viele bunte Bildchen von sich und ihrem Herzallerliebsten auf die heimischen Bildschirme zaubern. Da müssen wir alle gemeinsam durch.

Post vom Blog: Liebe Bindelschesdaach -Spaziergänger,

Ihr liegt Euch in den Armen, trinkt, singt, grölt, feiert – kurzum ihr habt Spaß. Der Bindelschesdaach ist Euch scheinbar heilig, und dies, trotz Pandemie und die Gefahr einer Ansteckung. Vor allem die junge Generation ist heute mit Musik und Dosenbier unterwegs. Zahlreich, wohlgemerkt. An unzähligen Gruppen ist der Blog heute schon vorbeigeradelt. Zwischen Merxheim und Bad Sobernheim fühlte der sich zeitweise sogar wie in einer belebten Fußgängerzone. Aber auch auf den Höhen drumherum sowie in den Weinbergen auf der anderen Naheseite, wurde in mehr oder weniger größeren Einheiten getappt oder gerastet. Keine Frage, vornehmlich die Jugend ist heute unterwegs. Und die lässt es scheinbar ordentlich krachen. Alleine die größte Gruppe setzte sich aus nahezu 70 Spaziergängern, eng an eng im Pulk, zusammen. Eher mehr, als weniger. Im Schnitt waren es immer zwischen 15 und 30 Wanderer pro gesehener Einheit. Und die begegnen sich mitunter. Masken, Fehlanzeige! Und dann wurde sich herzlich begrüßt und so weiter und so fort! Das Leben kann sooo schön sein! mehr

Hochstetten-Dhaun deine Verkehrszeichen!

Und weiter geht die wilder Schilderfahrt! Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt hin und wieder überall schon mal vor.In Hochstetten-Dhaun hingegen, stößt man besonders häufig auf „Bleichschilder“. Oft lassen sich ihre Bedeutungen nur noch erahnen. In der Regel ist nicht das Material, sondern Standort sowie natürlich Alter und Sonneneinstrahlung die Ursache. Beispiel „Altestraße“. Dort hat es einige „Bleichschilder“, die unbedingt ausgewechselt werden müssten. Und Ta-ta, das Zeichen 205 StVO an der Einmündung wurde nunmehr ausgewechselt. Dass alle anderen entlang der Strecke es ebenso notwendig hätten – geschenkt. Wenigstens einmal Neu macht der Dezember! Mehr noch. Im Zuge dessen wurden sogar dort Verkehrszeichen aufgestellt, wo bisher keine waren. Sachen gibt es! Etwa an den Übergängen zu den Wirtschaftswegen Ende „Altestraße“ sowie „Im Weilborn“. Über diese beiden 30er-Zonen-Schilder wird noch zu berichten sein.

Schulbaustelle!

Es geht voran! Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung. Trifft dieses Zitat auch auf den Wohnpark „Alte Schule“ zu? Schaut ganz danach aus. Die Entkernung ist abgeschlossen, die Schuttberge verschwunden. Vor dem Hauptgebäudes wächst eine zweiter Komplex Richtung heran. Die Bodenplatte wird gerade eingeschalt. Die bereits fertigen Balkone zeigen Richtung Straße. Auffällig, die sind ziemlich klein und noch dazu in Spuckweite der Fahrbahn. Wer Ruhe und Entspannung sucht, wird die auf den wenigen Quadratmetern sicher nicht finden. Vielleicht täuscht ja auch der Eindruck. Sei’s drum, es geht voran. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.  

Jahresrückblick 2021

Corona, Corona und nochmals Corona – dann lange nichts! Danach Krankenhaus, Ärztemangel, Baustellen, Schlossbelebung, Simona, Dienstagssparziergänger – das nahezu abgelaufene Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten und zu kommentieren. Hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge kommentarlos in einer Bilder-Strecke zusammengefasst. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr noch beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Gerade auf dem politischen Parkett, hat der Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Nicht zuletzt deshalb, kommen Diskussion schneller und nachhaltiger in die Gänge. Diskutieren alleine reicht aber nicht. Es ist wie immer, die Politik labert viel, setzt aber zu wenig um. Chronische Schwerfälligkeit ist die Ursache. Lüftungssysteme für Schulen, Ärztemangel, Verwaltungsumbau oder Tourismus, lassen als exemplarische Beispiele recht schön grüßen.

Zurück zur Seite www.hochstetten-dhaun.info: Am meisten wurden die Simona-Beiträge sowie Krankenhaus- und Ärztemangel gelesen. Die am Schloss angedachte Seilbahn verbuchte über 3000 Leser an nur einem Tag. Im Schnitt etwas mehr als 650 Reinklicker pro Tag werden es am Ende des Jahres werden. Respektabel, gell? Das Jahr davor lieferte in etwa die gleichen Zahlen. Der Blog ist angekommen. Der bedankt sich bei einer mittlerweile treuen Leserschar. Logisch, nicht alle können sich mit dem Format anfreunden. Kurios, viele sehen die Plattform zwar kritisch, klicken aber trotzdem regelmäßig rein. Warum? Es gibt ein tugendhaftes Laster, an dem zum Glück viele leiden. Man kann es wohlwollend Interesse, treffender Neugier, nennen. 73 News-Letter-Abonnenten sind auch nicht zu verachten. Das sind 20 Abonnenten mehr als 2020. Wobei, da geht doch gewiss noch mehr? Die 100er-Marke wird als mittelfristiges Ziel ausgegeben. Insgesamt betrachtet, wird 2022 ein ähnlich gutes Jahr?

Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2021? Pandemie und die Folgen waren das Dauer-Thema. Trotz allgemeiner Coronamüdigkeit, ist ein Ende noch lange nicht in Sicht. Peinlich, die angekündigte Homepage der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun ist noch immer nicht am Start. Ohne Worte. Positiv, die Ortsumfahrung nimmt weiter Konturen an. Der Verkehr rollt bereits über die neue Trasse. Für die meisten gut, für manche leider. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für dauerhafte Verkehrsentlastung zu sorgen, dann muss das wohl so sein. Die komplette Fertigstellung ist für den kommenden Sommer anvisiert. Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten hier im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern– vieles liegt noch immer im Argen. An dieser Endlosschleife wird der Blog oder wie andere meinen, „Welterklärer“, weiterdrehen. Immerhin, einiges wurde ja jetzt angepackt. Schauen wir mal! Entwickelt die Ortsgemeinde am Ende doch noch ein gewisses Gespür für offensichtliche Mängel? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Dauerthema waren die politischen Figuren. Thomas Jung suchte auch in 2021 vergeblich nach seinem versprochenen Schwung, während der heimliche Chef, Hans Helmut Döbell, in seinem Sinne weiter unbehelligt seine Kreise ziehen durfte. 2021 war eben wie imme halt. Freuen wir uns auf 2022!

Weihnachtsgruß

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns mal wieder denken. Heiligabend im weißen Winterkleid gibt es leider Gottes nur noch im Film. Und die flimmern ja reichlich über die Bildschirme. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden in abermals verrückten Pandemie-Zeiten. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Machen wir das Beste daraus.

Weihnachtswunsch: Bitte ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in einem „Bürkle-Ärztehaus“ etablieren!!!

So oder so ähnlich könnte das Bürkle-Ärztehaus im Kirner Land aussehen. Auf der grünen Wiese oder in der Innenstadt. Eine passende Fläche würde sich schon finden lassen.

Und wieder sind es nur Hoppla-Hopp-Maßnahmen! Weil Stadt und Verbandsgemeinde in der Vergangenheit ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, drücken die nunmehr Verantwortlichen in punkto Bekämpfung des Ärztemangels spürbar auf die Tube. So etwas nennt man dann wohl Nachsitzen! Thomas Jung und Co. versuchen nunmehr mit Macht Versäumtes aufzuholen. Zur Erinnerung, die Aufgaben haben ihnen ihre Vorgänger hinterlassen. Kann das gelingen? Ein tragfähiges Konzept ist jedenfalls nicht erkennbar. Leider! Man versucht es irgendwie mit der Brechstange zu wuppen. Wahrscheinlich erkundigen die sich bei allen in Frage kommenden Medizinern, die nicht bei drei auf den Bäumen sind. Das mutet nach Aktionismus sowie purer Hilflosigkeit an. Augenscheinlich hat man ja jetzt eine Ärztin an der Angel. Zumindest hat eine Interesse an einem MVZ bekundet. Der muss man allerdings Perspektiven eröffnen und sowohl finanziell, als auch organisierend unter die Arme greifen. Kann das die Verbandsgemeinde? Finanzielle Zugeständnisse hatte „Lucky TJ“ unlängst noch ausgeschlossen. Ein kleiner Lapsus, denn ausschließen darf man heutzutage rein gar nichts mehr. Wie ist die neueste Wasserstandmeldung aus seinem Büro zu werten? Vorsichtig optimistisch? Maybe? mehr

Alle Jahre wieder!

Weihnachten, oh wie wunderbar,
Da bring ich ein paar Verslein dar.
Der Blog ist oftmals richtig böse,
poltert das ganze Jahr mit viel Getöse.
doch an Weihnachten ist der ganz lieb,
sonst setzt es einen gewaltigen Hieb.
Weil, Knecht Ruprecht, der alte Gesell,
schwingt die Rute immer ganz schnell.
Keine Seitenhiebe unterm Tannenbaum,
das Geläster hält der bis Neujahr im Zaum.
Im neuen Jahr, gibt es Gelegenheiten zu Hauf,
dann haut der Blog wieder satirisch „böse“ drauf.
Frohe Weihnachten mit einem dreifach Ho, ho, ho,
wünscht von Herzen
www.hochstetten-dhaun.info.

Das Mysterium doppelte Schallschutzwand!

Keine Frage, die beiden parallel verlaufenden Schallschutzwände beschäftigen die Anwohner von Hochstetten-Dhaun zusehends. Schon unzählige Male wurde der Blog diesbezüglich gelöchert. Wozu? Wozu braucht es am Ortsausgang in Richtung Idar-Oberstein gleich zwei Schallschutzwände als Abgrenzung zur Häuserlinie? Und wozu ragen die um einiges höher über dem Erdboden heraus? Ehrlich, der Blog weiß darauf keine schlüssige Antwort. Der geht davon aus, dass die Planer Gründe dafür haben, warum sie die doppelt gemoppelte Schiene fahren. Schließlich geht es darum, den Lärm einzufangen. Dennoch, den Fragestellern leuchtet diese Vorgehensweise nicht ein. Mehr oder weniger augenzwinkernd vermuten die eher einen Zusammenhang zwischen zweifacher Schallschutzwand und dem Nest des Bürgermeisters. Der soll es ja schließlich kuschelig ruhig haben. Naja, soweit dürfte sein Arm jetzt auch wieder nicht reichen. Wobei, möglich ist alles. Bonus für das Dorfüberhaupt? Eher dürften spezielle Lärmschutzgutachten bei der Schallschutzwandbemessung eine Rolle gespielt haben. Sei’s drum, jedenfalls mutet die Dorfzufahrt tunnelartig an. Fehlt nur noch ein Dach obendrauf und der wäre perfekt. Ehrlich, schön ist anders.     

Hochstetten-Dhaun deine Verkehrszeichen!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt hin und wieder überall schon mal vor. In Hochstetten-Dhaun hingegen, stößt man besonders häufig auf Bleichschilder. Oft lassen sich ihre Bedeutungen nur noch erahnen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die Sonneneinstrahlung die Ursache. Erst schief und dann auch noch zunehmend blasser, so kam das Zone 30-Schild an der Ortseinfahrt Hochstädten über Jahre daher. Doch, Überraschung! Einmal Neu macht der Dezember? Schwups, es wurde ausgewechselt! Und weiter geht die wilde Schilderfahrt? Schaut ganz danach aus! Denn auch in der Alten Straße hat sich etwas getan. An der Einfahrt wurden gleich zwei Verkehrszeichen ausgetauscht. Wenn’s läuft, dann läuft’s! Langsam kann einem die Ortsgemeinde richtig, richtig unheimlich werden. Man könnte fast schon den Eindruck gewinnen, der Schilder-Erneuerungs-Wahn hätte die Kommune mit voller Wucht gepackt. Wurde aber auch Zeit. Weiter so! Was verbleichte Verkehrszeichen angeht, herrscht noch weiterer Handlungsbedarf.

Die ewige Legende von dem Vorbild-Arztpraxismodell Hochstetten-Dhaun

„Wenn man eine große Legende erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.“ – Das Zitat passt eins zu eins auf die ewig gleiche Mär des Öffentlichen Anzeigers bezüglich des Arztmodells Hochstetten-Dhaun. Wie in einer Endlosschleife wiederholt das Blatt einen Coup, der alles andere ist, nur nicht vorbildlich. Zur Erinnerung: „Gelebte Vetternwirtschaft“, beklagte der Bund der Steuerzahler seinerzeit in seinem Fazit. Und der ging sogar noch weiter. Ein solches Mietkonstrukt hätte ein Geschmäckle. Starker Tobak! Dass sowohl der Öffentliche Anzeiger, als auch Bürgermeister Thomas Jung die auf der Hand liegenden Gegebenheiten in der Praxis-Affäre völlig ausblenden, hat schon was von demütigen Verhalten gegenüber dem Konstrukteur Hans Helmut Döbell. Dabei liegen die für jeden geradeaus denkenden Menschen klar auf der Hand.

Hier nochmals die aktuellen Fakten zusammengefasst, damit diese nur nicht in Vergessenheit geraten: Die lassen sich ja prima zusammenstellen. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro Miete an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Miete (ohne Nebenkosten), die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum, ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz von 3500 Euro dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen (Interpretation der einzelnen Positionen ohne Gewähr). Im Sinne der Patienten schwingt bei dieser „faulen“ Rechnung die leise Hoffnung mit, dass sich der liebe Onkel Doktor auf die Gesundheitsvorsorge besser versteht, als in betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten. mehr

Das Wort zum Sonntag

Großer Riemen diese Woche im Öffentlichen Anzeiger bezüglich Ortsumfahrung Hochstetten. Nette Geschichte, mit der üblichen aufgeblähten Bilderstrecke und einiges an Informationen – passt! Bahnbrechende News waren zwar nicht dabei, aber ein Satz blieb dann doch kleben. Die Bildunterzeile unter der Tankstelle lässt Raum für Spekulationen. Darin heißt es wörtlich: „Die Tankstelle scheint total verwaist, es ist die Rede von einer neuen!“ Wie jetzt, existieren diesbezüglich schon Pläne? Gut möglich, dass der Pächter ein Gelände an der Ortsumfahrung ins Auge gefasst hat. Der Blog vermutet ja längst eine womögliche Ansiedlung im neuen Industriegebiet an der Ausfahrt „Mitte“. Der Standortwechsel wäre von Vorteil. Zwei Flächen dort bieten nahezu ideale Bedingungen. Wäre durchaus möglich, dass eine davon bereits ins Auge gefasst worden ist. Man kann es gar nicht oft genug erwähnen, auf einer hat Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell seine privaten Finger mit drauf. Ist es die? Oder ist es die andere schräg gegenüber? Die ist in Ortsgemeindehand und eigentlich für einen Verbrauchermarkt reserviert. Vielleicht ist es auch keine von beiden und die Tankstellen-Betreiber denken an einen ganz anderen Standort außerhalb von Hochstetten. Maybe? Man darf gespannt sein, wohin die Reise führt. Fakt ist, die Tankstelle im Dorf hat mit Inbetriebnahme der Orstumfahrung keine Zukunft mehr. Eine Alternative wird offenbar gesucht. Zumindest lässt das die Bildunterzeile vermuten.

Forderungen nach Gehwegen im hinteren Teil der Alte Straße werden laut!

Derzeit ist der hintere neue Teil der Alte Straße eine Sackgasse. Die mündet in einen unbefestigten Wirtschaftsweg. NOCH! Spätestens mit der Erschließung des Neubaugebietes „Im Scheiberling“ erfährt die bis dato Passage eine Aufwertung hin zur einer Durchgangsstraße, und dies, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Das stößt den Bewohnern des etwa 600 Meter langen Abschnitts bitter auf. Durch zunehmenden Verkehr wird ihr Geräuschpegel steigen. Weiter: Sie befürchten, dass Fußgänger unterwegs auf Hindernisse treffen oder Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern ausgesetzt werden könnten. Im hinteren Teil fehlt die komplette Gehfläche. Ein Versäumins seinerzeit, weil man die Weiterführung der Straße nicht auf dem Schirm hatte? Breit genug ist die Straße. Und auch daneben wäre noch reichlich Platz für eine diesbezügliche Korrektur.

Wo müssen die generell vorhanden sein? Gesetzlich, an angebauten Straßen, die dem Erreichen und Verlassen von Häusern und Grundstücken dienen, sind überall Anlagen für den Fußverkehr erforderlich. Lücken in der Bebauung dürfen diese Grundausstattung nicht unterbrechen. Warum hat man seinerzeit bei der Verlängerung der Alte Straße einen Gehweg ausgespart? Rächt sich die „Fehlplanung“ jetzt, wo eine weitere Erschließung mit 32 Häusern bevorsteht? Lässt sich auf dem Abschnitt ein Gehweg nachträglich noch verwirklichen? Diese Forderung wurde während der Bürgerversammlung laut. Nächste Frage: Wenn der dann umzusetzen sein sollte, müsste der nicht auch bis ins Neubaugebiet „Im Scheiberling“ fortgeführt werden? Kaum vorstellbar, dass die momentanen Planungen in diese Richtung abzielen. Oder doch? Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat zugesagt, die Gehwegangelegenheit prüfen zu wollen. Dann prüfe er mal! Und lasse er die Anwohner zeitnah wissen, was die ergeben hat. Die warten auf eine Antwort.

Blog-Vollpfosten: Preisträgerin in der „Bürgermeisterin-Erstversuch-Edition“ ist Christina Bleisinger!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Christina Bleisinger zählen. Sie ist die dritte Preisträgerin 2021! Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung der Jury heißt es dazu: Wer nach zwei Jahren engagierter Amtszeit, als bis dahin gestandene Simmertaler Bürgermeisterin, an einer, zugegeben leicht „rechts“ angehauchten Dienstagsspaziergänger-Bewegung – allerdings auf „Ringelreie-Niveau-Kasperle-Format“ – scheitert, der hat sich selbst ins Abseits bugsiert und nachhaltig als Dorfchefin disqualifiziert. Daher geht der goldene „Blog-Pfosten“ in der Antifa-Steinewerfer-Edition – mit verhüllender schwarzer Maskierung – an Christina Bleisinger. Sie hat es als offenbar beratungsresistente Einzelkämpferin tatsächlich fertiggebracht, dass sich der komplette Ortgemeinderat von ihr abwendete. Reife Leistung! Dass sich nahezu parallel die Ursache Simmertaler Dienstagsbewegung gefühlt auflöste – geschenkt. Dumm gelaufen! Dass sie sich jetzt diebisch über die Niederlage ihres potenziellen Nachfolgers freuen darf, kann nur ein schwacher sowie auch kurzfristiger Trost sein. Politikerinnen ihres Formats, braucht es nicht in der kommunalen Familie. Möge der Blog-Vollpfosten einen gebührenden Platz in ihrem Regal finden und möge der ihr allzeit Trost spenden, über den Verlust von Amt und Würden hinweghelfen sowie zu innerem Frieden führen.

Leidiges Thema Radwege!

Etwas aus der Statistik-Schublade: Schleswig Holsteins Bundesstraßen sind zu 80 Prozent von Radwegen flankiert. Ähnlich positiv schaut es bei Landes- und Kreisstraßen aus. Ganz oben im Norden ist das Radwege-Netz dicht gesponnen. Warum? Nun, dort hat es Platz, es hat flaches Land und dort verfolgt man offenbar eine andere Philosophie, als das in anderen Bundesländern der Fall ist. Ganz mies schaut es im Kirner Land aus. Was das Radwegenetz hier angeht, ist man um Lichtjahre zurück. Versäumtes gilt es nunmehr aufzuholen. Eine regelrechte Bewegung scheint derzeit in Gang gesetzt zu werden. Gut so, wenn die momentanen Kommunalpolitiker auf schnelle Lösungen in den Seitentälern drängen. Die können ja nix dafür, dass das Thema über Jahrzehnte hinweg bei den damaligen Entscheidungsträgern keine Lobby hatte. Zugegeben das Radeln war damals bei weitem noch nicht so Hipp. Dennoch, bissel mehr hätte es schon sein dürfen

Wenn jetzt regelrecht nach Radwegen geschrien wird, dann beweist das nur, dass die einstigen politischen Silberrücken über Jahrzehnte hinweg einen schlechten Job in dieser Angelegenheit gemacht haben. Punkt! Keine Innovationen, keine Visionen, keine Streckenvorschläge, keine Langzeitplanungen, keine Finanzierungsvorschläge – einfach nix ist vorbereitet worden. Diesbezüglich hat man der Nachfolgegeneration nur Aufgaben hinterlassen. Riesengroße Aufgaben, die man mittelfristig kaum erledigen wird können. Doch spät ist besser als nie! Hahnenbach macht mächtig Betrieb und auch die Stimmen aus Heimweiler und Simmertal werden lauter. Und der Radfahrer Lucky TJ hört hin und steht dahinter. Zusammengefasst, lässt das zumindest einen leisen Hoffnungsschimmer am Horizont erkennen. Dass nicht jeder Vorschlag einer Kosten/Nutzen-Rechnung standhält – geschenkt. Was den Radwege-Ausbau im Kirner Land insgesamt angeht, ist der Blog aber eher skeptisch.

Und der wird bei den jüngsten Wasserstandmeldungen aus dem VG-Gebäude nicht optimistischer. Was läuft unter dem Dach nur schief? Warum kommt man nicht aus dem Quark? Immerzu nur Durchhalteparolen und Absichtserklärungen, sind den Praktikern auf Dauer zu wenig wenig. Die scharren mit den Hufen. Die wollen Fakten. Zurecht! Es geht einfach nicht voran. Planungen und Abläufe sind viel zu bürokratisch und zeitintensiv. Es wird sich gewiss was tun, nur wann und in welchem Umfang? Thomas Jung wird in seiner Amtszeit jedenfalls keinen einzigen neuen Radweg einweihen, geschweige denn ganze Täler – konkret das Kellenbachtal – erschließen. Diesbezüglich wagt sich Blog ganz weit aus dem Fenster. Wiedervorlage 2030. Wahr ist, auf der Straße durch das Kellenbachtal lauern für Radfahrer viele Gefahren, von fehlendem Spaßfaktor ganz zu schweigen. Wahr ist aber auch, der Radweg, nach den Vorstellungen des Landesbetriebes, steckt in der Bürokratiefalle fest. Und wie! Und die Mühlen mahlen langsam. Geld wäre zwar da, aber die Genehmigungsverfahren dauern einfach zu lange.

Geologischer Lehrpfad ausgeschildert!

Da musste der Blog gleich zwei Mal hinschauen. Da hat man doch tatsächlich auf das noch provisorische Hinweisschild vor der Ausfahrt Hochstetten-Dhaun „Mitte“, in Höhe des Industriegebietes, den Geologischen Lehrpfad aufgeführt. Schloss Dhaun und Skywalk okay, aber der Geologische Lehrpfad? Will man mit dieser Maßnahme am Ende wirklich Interessenten auf einen längst vergessen geglaubten Wanderweg locken, der ziemlich vernachlässigt, unattraktiv sowie ungepflegt daherkommt? Der bietet zwar umfassende Exponate und wissenschaftlich fundierte Erläuterungen zur Geologie des Kirner Landes, hat aber seine beste Zeit längst hinter sich. Der Wanderrundweg von 3,5 Kilometer Länge schlängelt sich von Hochstetten entlang des „Schliffer“ hinauf auf die Dhauner Höhe. Gut gemeint, aber leider nicht zu Ende gedacht. Bekanntheitsgrad sowie allgemeiner Pflege- und Erhaltungszustand, lassen seit Jahren immer mehr zu wünschen übrig. Stellt sich die Frage, hat den überhaupt noch jemand auf dem Wander-Zettel? Eigentlich nicht. Aber wohl jetzt wieder, wo der Hinweis jeden Pendler auf der Ortsumfahrung jetzt quasi anspringt. Ins Bewusstsein rücken über ein Verkehrshinweisschild, was für ein cleverer Schachzug. Ob der LBM auf diese Idee kam? Die Ortsgemeinde? Die Touristiker unter dem Dach der Verbandsgemeinde? Egal, jedenfalls wird der Geologische Lehrpfad auf diese Weise ins Schaufenster gestellt. Das werden die Wanderer in Kürze wieder herbeiströmen.

Behelfsbushaltestelle eingerichtet!

Das ging ja mal schnell: Im Nu hat man an der Bahnrampe eine Behelfsbushaltestelle eingerichtet. Das Halteschild steht schon. Der Schülertransport ist also wieder gewährleistet. Geht doch! Dass man nicht gleich daran dachte, eine Ersatzbushaltestelle im Zuge der Freigabe Ortsumfahrung einzurichten – geschenkt. Die Eltern protestierten, Ortsgemeinde und sonstige Verantwortliche reagierten – passt. Wäre ja noch schöner gewesen, wenn sich die Angelegenheit zu einer längeren Geschichte entwickelt hätte.

Baugebiet „Im Scheiberling“ wird teurer und verspätet sich weiter bis Mitte, eher Ende 2022!

Bekanntlich mahlen die Mühlen der Verwaltungen langsam. Konkret, was das neue Baugebiet „Im Scheiberling“ in Hochstetten-Dhaun angeht, sogar sehr langsam. Wenn überhaupt, bewegen sich die Planer im bürokratischen Schneckentempo. Die zähen Behördenverfahren sind Bauwilligen schon lange nicht mehr vermittelbar. Nicht das der Blog die Erschließung herbeisehnen würde. Im Gegenteil! Der kann mit jeder Verzögerung sehr gut leben. Ebenso die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick. Die Zufahrtsstraßen sind jetzt schon überlastet, weswegen sich auch Unmut regt (Blog berichtete).  

Absolut ärgerlich sind die ständigen Verschiebungen gewiss für alle Häuslebauer, die seit zwei Jahren schon Gewehr bei Fuß stehen, um ihren Traum von den eigenen vier Wänden im „Feuchtgebiet“ endlich umsetzen zu können. Und das sollen ja nicht wenige sein. In 2018 wurde die Erschließung für 2019 angekündigt. Daraus wurde nichts. 2019 ging dann die Botschaft nach draußen, wonach es 2020 endlich soweit sei. Neues Jahr, gleiches Spiel. Passiert ist wieder nichts! Im Frühjahr 2021 wurden dann die Hecken gerodet. Immerhin! Alle dachten, jetzt geht es los. Weit gefehlt! Der Rodung folgte nur noch Stillstand.

Neueste Wasserstandmeldung: Mitte nächsten Jahres, eher gegen Ende, rechnet die Ortsgemeinde mit dem Beginn der Erschließung. Und die geht ja auch nicht von heute auf morgen über die Bühne. Häuslebauer, 2022 wird es wohl wieder nichts werden mit eurem Spatenstich! Welcher zukünftige Bauherr will über diese wackelige Brücke noch gehen? Rund 13 vorreservierte Plätze werden gelistet. Ob die alle bei der Stange bleiben? Wohl kaum! Manche werden sich gewiss anderorts Alternativen gesucht haben. Die meisten wären schon längst eingezogen, wenn, ja wenn, die Verantwortlichen – aus welchen Büros auch immer – aus dem Quark gekommen wären.

Doppelt ärgerlich, dass die Baupreise gerade in den letzten Jahren und Monaten nahezu explodierten. Bauherren müssen mit einem Drittel an Mehrkosten rechnen. Und nicht nur das. Auch die Quadratmeterpreise dürften mächtig in die Höhe geschossen sein. Alles Mehrkosten, die nicht angefallen wären, wenn, ja wenn man auf die Tube gedrückt hätte. Jetzt sind es die Ingenieur-Büros, die keine Kapazitäten frei haben. Und auch die Baufirmen melden augenscheinlich volle Auftragsbücher. Solche Aussagen lassen nur auf eines schließen: Es dauert! Ein Dilemma! Positiv, die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick erfahren einen Zeitaufschub. Die dürfen noch ein wenig durchatmen. Der Blog wird die Tage mal eine eigene Kostenprognose für den Quadratmeterpreis Grund und Boden „Im Scheiberling“ errechnen und vorstellen. Bei dem zu erwartenden Aufwand und den momentanen Preisen, dürfte der unter 100 Euro nicht zu haben sein.  

Schulbus lässt Hochstetten links liegen: Kinder werden stehen gelassen!!!

Ein Hilferuf von einigen aufgebrachten Eltern erreichte den Blog. Die Bushaltestelle an der Binger Landstraße wurde im Zuge der Umlegung Ortsumfahrung kurzerhand stillgelegt. Im Klartext, die Kinder warteten am heutigen Morgen vergeblich auf die Abholung durch den Schulbus. Die schauten in die Röhre. Dementsprechend laufen die Eltern jetzt Sturm. Sie haben Fragen: Warum fährt der Schulbus nicht mehr die Bushaltestelle an? Liegt es daran, dass der, wegen der vorübergehenden Sackgasse, das Dorf geradeaus nicht mehr verlassen kann? Weiter: Der nicht wenden darf oder will? Momentan fahren die Busse, aus Simmertal kommend, zwar nach Hochstetten hinein, um allerding danach nur nach links Richtung Hochstädten abzubiegen. Hochstetten selbst wird links liegen gelassen. Warum hat man die Bushaltestelle nicht in den Bereich Tankstelle verlegt? Alternativ an die Bahnrampe? Da ist eine Haltestelle! Überhaupt, warum hat man die Eltern nicht vorab informiert? Einfach den Fahrplan ändern und Hochstetten abkoppeln, geht gar nicht? Hat man die Kinder schlichtweg vergessen? Hat man das Problem Schülertransport nicht ausreichend bedacht? Schaut ganz danach aus. mehr

Terminhinweis Ortsgemeinderat!

Die letzte Ortsgemeinderatssitzung in 2021. Die Tagesordnung ist nicht so üppig wie sonst. Die werden die Ratsmitglieder am kommenden Mittwoch, 15. Dezember ratzfatz abarbeiten. Danach zur Weihnachtsfeier? Wohl kaum. In Corona-Zeiten sind solche gemeinsamen Jahresausklänge nicht angezeigt. Start ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln. Der Blog ist raus. Der hat anderes zu tun. Von daher werden keine Splitter aus der Sitzung auf der Seite www.hochstetten-dhaun.info nachzulesen sein.

Kommt jetzt die Gemeinschaft der Straßen!

Welche Erkenntnisse haben sich aus der Anliegerversammlung Altestraße/Hellbergblick ergeben? Nun, beide Fürsprecher der jeweiligen Straßen, haben im Nachgang der Veranstaltung schon eine Allianz geschmiedet, die weit über die eine Zusammenkunft mit den Vertretern von Orts- und Verbandsgemeinde wirken soll. Mit anderen Worten, Horst Lanz (Altestraße) und Rainer Helfenstein (Hellbergblick) wollen sich mit einem einfachen „alternativlos“ nicht bewenden lassen. Jetzt erst recht! Sie wollen nach wie vor Zugeständnisse sowie Nachbesserungen seitens der Ortsgemeinde bei Verkehrslenkung, Verkehrsberuhigung sowie Straßenbaumaßnahmen einfordern, wohlwissend, dass sie den eigentlichen Stein des Anstoßes, nämlich das Neubaugebiet „Im Scheiberling“, nicht verhindern werden können. Konkret, wollen beide Sprecher ihrer Straßen im ständigen Dialog miteinander bleiben, um im Sinne aller Anlieger beider betroffenen Zufahrtsstraßen das Maximum an Erleichterung bezüglich Entspannung der Verkehrssituation herauszuholen. Beide betonen, das sei ein Gemeinschaftsprodukt aller Anlieger. Alle müssten an einem Strang ziehen. Es bringe nichts, nur vor seine eigene Haustür zu schauen. Nur gemeinsam könne man etwas bewegen! Richtig! Weiter: Man will unbequem gegenüber Verbands- und Ortsgemeinde bleiben und sich bei einzelnen Forderungen notfalls Rat von externen Experten einholen. Jetzt gelte es, Forderungen auszuformulieren. Möge die Gemeinschaft der Verkehrsgeschädigten das Maximum an Erleichterungen für sich reklamieren können.

Welche Erkenntnisse konnten die Zuhörer noch gewinnen? Das Podium? Wie jeder weiß, ist der Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell mit allen Wassern gewaschen. Mit der Zusammensetzung des Podiums, bestätigte der Silberrücken erneut seine Bauernschläue. So konnte er immer auf die Experten aus Ordnungsamt und Bauamt verweisen, wenn es um Fachfragen ging. Nicht, dass er nicht alle Fragen hätte auch selbst beantworten können, aber ein Verweis auf Expertisen von Fachleuten kommt heutzutage immer gut. Außerdem, saß ja noch Bürgermeister Thomas „TJ“ Jung, als so etwas wie ein moralischer Beistand oder übergeordnete Verstärkung, mit am Tisch. Da der Mann aus Oberhausen nicht über Interna verfügt, wirkte der für den einen oder anderen an dieser Stelle etwas hilflos und somit deplatziert. Es hatte nur einer den Hut auf. Döbell wirkte zwar wenig überzeugend in der Sache oder der Argumentation, aber in der Diskussionsführung spielte er alle seine Stärken aus. Clever, die ständigen Hiweise auf Ratsbeschlüsse, was ihn immer aus Schusslinie bugsierte, wenn es dann doch mal eng und laut wurde. Politikerlehrbuch: „Immer eine breite Basis für strittige Entschlüsse schaffen und kommunizieren.“ Außerdem, das Buhmann-Image haben ja auch andere verdient. Clever! Was Ausstrahlung, Ausdruckskraft sowie Rhetorik anbetrifft, konnte sein dagegen recht blass wirkender „VG-Chef“ an diesem Abend etwas von ihm lernen. Zusammengenommen, stellte sich die geballte „VG-Kompetenz“ den rund 60 Zuhörern. Außer Spesen nichts gewesen? Nicht ganz! Lanz und Helfenstein werden nicht locker lassen. Gut so! Weiterer Bericht folgt!

Weihnachtsspiel am dritten Advent!

In diesen Stunden sind Werte wie Familie und Zeit gefragt, gern verbringt man die Weihnachtszeit mit lieben Menschen. In Corona-Zeiten unterliegen wir allerdings vielen Beschränkungen. Leider! Keine Weihnachtsmärkte, keine Konzerte, keine Weihnachtsfeiern! Kurzum, alles was weihnachtliche Stimmung verbreitet, durfte und darf in diesem Jahr wiederum nicht stattfinden. Danke Corona! Danke für mittlerweile zwei Jahre Virus-Knechtschaft! Einfallsreichtum und Kreativität sind mehr denn je gefragt. Und die hatte erneut das „Weilborn-Duo“ bei ihrem Weihnachtsspiel am 12. Dezember. Mit Trompete und Saxophon vom Balkon herab die Umgebung mit den schönsten Weihnachtsliedern beschallen – passt! Zwei Blechinstrumente und zwei Notenständer, mehr braucht es nicht, um ein wenig Weihnachtszauber zu verbreiten. Perfekt! Einen besinnlicheren Einstieg in den dritten Advent, hätte man sich nicht vorstellen können. Die Nachbarschaft lauschte gut eine Stunde gebannt den Klängen. Das kleine Weihnachtsspiel, noch dazu zur besten Glühweinzeit, wurde dankend angenommen. Applaus schallte über die Häuser hinweg zu den Künstlern auf den Balkon hinauf. Verdienter Lohn für ein etwas anderes Konzert.    

Freigabe Ortsumfahrung: Straßenlärm ein Ärgernis für Anlieger!

Einige Anwohner der Altestraße sind sauer! Mehr noch: Die sind stinksauer! Nach der Freigabe der Ortsumfahrung leiden die unter Radau. Merke, Der Verkehr ist die mit Abstand bedeutendste Lärmquelle. Die aus ihrer Sicht voreilige Freigabe der Ortsumfahrung, ohne geräuschmildernde Schallschutzwand, hätte nicht passieren dürfen. Bekanntlich soll die erst im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Die Folge: Lärm und Lichter von vorbeirauschenden Fahrzeugen in Höhe ihrer Fenster. Die sind zum Greifen nah! Dabei spielen neben Motorengeräuschen auch Reifen und Fahrbahnen eine Rolle. Weiter, die Abrollgeräusche lassen nicht unbedingt auf Flüsterasphalt schließen. Von dieser insgesamt massiven Beeinträchtigung, sind vor allem die Anlieger im oberen Teil der Altestraße belastet. Aber auch Anlieger in den Straßen darüber klagen über einen höheren Geräuschpegel. Die Betroffenen fragen sich, hätte man mit der Freigabe nicht warten können, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind? Weshalb die Eile zu ihren Lasten? mehr

Solche Realsatiren schreibt nur das Leben: „Ein Freund, ein guter Freund…!“

Freunde fürs Leben. Eine Weihnachtsgeschichte, die berührt!

Den Song kennt jeder: „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt!“ Boah, Es geht doch nichts über wahre Männerfreundschaft. Die ist ein Geschenk. Im Zuge der Freigabe-Berichterstattung der neuen Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun, rückte der Öffentliche Anzeiger nicht das Ereignis an sich, vielmehr die mit den Jahren gewachsene Männerfreundschaft des verantwortlichen Poliers mit dem Ortsbürgermeister in den Fokus. Ergriffenheit inklusive! Wenn sich gestandene Männer im Geiste nahe sind und dazu noch in der Lage sind unbürokratische Denke und Handlungsweisen an den Tag zu legen, dann, ja dann muss der freundschaftliche Funke ja überspringen. Und so ist es auch gekommen, wie uns die Zeitung nun ausführlich erklärte. WOW! Und die beiden beigefügten Schnappschüsse, gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen, verraten uns Lesern nur eines: Harmonie!

Die beiden Freunde nebeneinander in den gleichen Neonjacken – mehr Nähe und Sympathie-Beweise gehen nicht. Dass dieser nüchterne betrachtete Nachrichtenwert gegen null tendiert und der Leser lieber mit Fakten gefüttert werden will, den, die fast schon ergreifende Randgeschichte, nicht die Bohne interessiert – geschenkt. Nett ist die allemal. Bleibt zu hoffen, dass die Männerfreundschaft, auch über das Ende der Baustelle hinaus, Bestand haben möge. Eventuell werden wir Zeugen ja immer mal wieder über gemeinsame Grillabende, Wandertouren, Ausflüge oder gar Urlaubsreisen auf dem Laufenden gehalten. Denkbar und wünschenswert wäre eine Art „Home-Story-Fortsetzungsgeschichte“. Schauen wir mal! Faktisch, endet bald die Gemeinschaft der Baustelle? Nach der Baustelle ist vor der Baustelle? Bei derart viel unbürokratischen gegenseitigen Hilfestellungen, wäre den Freunden eine weitere Zusammenarbeit nur zu wünschen. Fehlt nur noch ein Projekt! Diesbezüglich weiß man ja nie! Manchmal verliert man sich aber auch gleich ganz aus den Augen. Meist immer dann, wenn eine Seite keinen Nutzen mehr aus der Freundschaft erzielen kann.  

Wie denn jetzt? Erheblicher Unterhaltungsstau oder doch nur Unterhaltungsstau!

„Loch an Loch und hält doch!“ – So titelte der Blog noch vor wenigen Wochen, nachdem der aus gegebenen Anlass den Straßenzustand Hellbergblick in Augenschein genommen hatte. Der attestierte prompt einen Unterhaltungsstau entlang der gesamten Straße. Keinen erheblichen Unterhaltungsstau, aber dennoch Unterhaltungsstau. Neben Bodenwellen, Senkungen, Rissen und Unebenheiten, offenbart der Belag jetzt zusätzlich noch richtige Löcher, an gleich mehreren gusseisernen Bodeneinläufen. An sich alles gut sichtbare Indizien dafür, dass es sowohl um den Straßenzustand, als auch Bordsteinen sowie den angrenzenden Gehwegen nicht zum Besten steht. Letztere, so berichten es die Anwohner, können wegen erheblicher Stolperfallen gar nicht mehr gefahrlos benutzt werden, erstrecht nicht bei Dunkelheit von älteren Menschen. Zugegeben, der Blog kann nur laienhaft auf Straßen blicken. Der ist kein Straßenbauer oder Ingenieur. mehr

Ortsumfahrung Hochstetten: Des einen Freud ist des anderen Leid!

Freitag, 8 Uhr, in Hochstetten: Kein Fahrzeug weit und breit zu sehen! Mit der Freigabe der neuen Ortsumfahrung ist abrupt Stille in das Dorf eingekehrt. Fast schon gespenstische Ruhe! Eine Atmosphäre, die an autofreie Sonntage, anlässlich der Ölkrise aus den 70er-Jahren, erinnert. Gut für alle Anlieger, schlecht für die ansässige Bäckerei sowie die benachbarte Tankstelle. Und auch der Döner-Laden an der Einmündung hoch nach Dhaun, dürfte not amused sein, das hungrige Durchreisende von jetzt auf gleich wegbleiben werden. Sie alle gehören jetzt schon zu den Verlierern der Verkehrswende. Am Tag eins nach der Ortsumfahrung, verzeichnete der Snack-Stopp kaum Umsätze von Arbeitern aus dem Kreis Birkenfeld. Eine Gruppe, die sonst in Scharen aufschlug, verirrte sich am frühen Morgen nur noch vereinzelt an die Ladentheke. Die Angestellten verlebten in den ersten Stunden einen überaus ruhigen Arbeitstag. „Überhaupt kein Vergleich zu sonst,“ so die Reaktion der Damen hinter der Bäckertheke. mehr

Hochstettener Ortsbürgermeister-Realsatire: Bei de Leit gilt er als Beschleuniger und gleichzeitig Profiteur der Ortsumfahrung?

Ein historischer Tag für Hochstetten-Dhaun und ein historischer Tag für Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell. Die Ortsumfahrung war insbesondere sein Baby. Ohne seine Beharrlichkeit, würde das wahrscheinlich noch tief und unbeweglich im Geburtskanal feststecken. Da sei es ihm von Herzen gegönnt, dass er als erstes Fahrzeug die Speerspitze bei der Freigabe des 1,7 Kilometer langen Teilstück anführen durfte. Vielleicht hat er während der Fahrt – mit eingeschalteten Warnblink-Licht – ja auch das eine oder andere Tränchen vor Rührung verdrücken müssen. Bestimmt dröhnte über die Lautsprecherboxen passende Klassiker, wie „An Tagen wie diesen“ oder „Ein schöner Tag“? Ehre wem Ehre gebührt. Die Presse wird ihm in der morgigen Ausgabe sicherlich ein Denkmal setzen. In dieser Verkehrs-Angelegenheit zurecht! mehr

Ein Tag um Geschichte zu schreiben: Ortsumfahrung Hochstetten freigegeben!

Mehr Ruhe und Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger von Hochstetten sowie unter dem Strich mehr Verkehrssicherheit – dieses Versprechen wird mit der Fertigstellung der Ortsumfahrung B 41 eingelöst. Nach jahrzehntelangen Planungen und Bemühungen, war es heute dann endlich soweit: Pünktlich zum Feierabendverkehr, gegen 16.15 Uhr, rollten die ersten Fahrzeuge über das etwa 1,7 Kilometer lange Teilstück, dass sich hinter der Häusergrenze – entlang der Bahnlinie – schlängelt. Die Baukosten sowie die Bauzeit wurden zwar erheblich überschritten, aber dieser Umstand gilt bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand schon als normal. Gängige Praxis eben! Darüber regt sich nun wirklich keiner mehr auf. mehr

Problemstraßen Hellbergblick/Altestraße: Was die Anliegerversammlung sonst noch so für Erkenntnisse brachte!

„Ortgemeinderat und Bürgermeister wissen um die hohe  Belastung der Zufahrtsstraßen Hellbergblick und Altestraße. Liebe Anlieger, die Anbindung lässt sich leider nicht anders organisieren. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir als Ortsgemeinde, Ihnen diese massive Verkehrsbelastung zumuten, aber die Bürde ist alternativlos, um unseren Wunsch nach Ausdehnung in Form von weiteren Neubaugebieten nicht aufgeben zu müssen.“ Solche versöhnlichen Sätze von Ortsbürgermeister, Hans Helmut Döbell, hörte man eben nicht auf der sehr gut besuchten Anliegerversammlung, die anlässlich der unübersehbaren Verkehrsproblematik einberufen worden ist. Stattdessen versuchte man mit Behauptungen sowie Vorurteilen, etwa einem im Vorfeld schriftlich bemängelten erheblichen Unterhaltungsstau, aufzuräumen oder eine Scheindebatte, etwa über Falschparker, Raser, Kontrollen oder Beschilderung, zu führen. Finde den Fehler? Dabei lässt sich jeder Politiker-Fibel-Erstausgabe Kapitel eins nachschlagen, wie man geschickt, feinfühlig und letztlich auch glaubhaft und überzeugend, um Verständnis für unbequeme sowie wehtuende Maßnahmen werben kann, selbst wenn einem die Befindlichkeiten anderer völlig schnuppe sind. Es kommt eben nur darauf an, wie man schlechte Botschaften verkauft. Am ehesten so, dass hinterher alle zufrieden sind. mehr

Es geht doch: Neue Verkehrszeichen für Altestraße und Hellbergblick!

Straßen- sowie Verkehrsschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte! Findet die, oh Wunder, jetzt zumindest einen Teilabschluss? Weihnachten steht ja vor der Tür! Was hatte der Blog nicht alles über verblasste und unkenntliche Schilder, innerhalb der Ortslage, geschrieben, ja sogar genervt. Passiert ist so gut wie nichts. Eine wahrhaft magere Blog-Bilanz! Die Ortsgemeinde hat eben so gar keinen Blick für Schwachstellen auf dem Verkehrssektor. Aber das Ordnungsamt, wie der Leiter, Rolf Fuchs, unlängst bei der Anliegerversammlung wissen ließ. Offenbar bei einer eigens initiierten Ortsbegehung, haben seine Mitarbeiter einige Schwachstellen entlang von Altestraße und Hellbergblick ausgemacht. Das hätten die auch einfacher haben können, denn schließlich hat der Blog alle zwingend zum Austausch anstehenden Beschilderungen unter www.hochstetten-dhaun.info gelistet. Und das schon seit Jahren.

Dass die Ordnungsbehörde jetzt handelt, ist einzig und allein auf die neuerliche Anlieger-Initiative zurückzuführen. Immerhin, setzte deren Aufschrei einen Prozess in Gang, der zwar nicht, wie angestrebt, zu einer baldigen Verkehrsberuhigung, aber zu neuen Verkehrszeichen führt. Finde den Fehler? Wenigstens etwas! Viele sind nicht mehr lesbar, verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau im Schilderwald. Mehr noch: Es herrscht erheblicher Unterhaltungsstau, weil so manche Verkehrszeichen bei weitem nicht mehr den rechtlichen Vorgaben entsprechen! Und wenn man gerade dabei ist, bitte tauscht auch die verrosteten Straßennamen aus. Der Blog weiß, dass Straßenbezeichnungen nicht unter die Zuständigkeit von Ordnungspolizeibehörden fallen, aber vielleicht ließe sich über diese Schiene ja ein Austausch mitorganisieren. Wird dem Schildernotstand jetzt beseitigt? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Wellenbrecher ist das Wort des Jahres!

Die Corona-Pandemie hat erneut die Wahl zum „Wort des Jahres“ bestimmt. Mit „Wellenbrecher“ entschied sich die Gesellschaft für deutsche Sprache für einen Begriff, der auch für einen positiven Ausblick stehen soll. Wellenbrecher? Das Wort lässt sich auch prima auf die Ärztemangel-Angelegenheit im Kirner Land übertragen. Um der Misere zu begegnen bräuchte es auch einen Wellenbrecher. Wie die große Politik stets hinter der Corona-Welle hinterherhechelt, hängen die kleinen Kirner Land Kommunalen der Entwicklung auf der Ärzte-Versorgungsebene hinterher. Und das schon seit etlichen Jahren. Schon viel zu lange schieben die Verantwortlichen ein Thema auf die lange Bank, welches eigentlich keinen Aufschub duldet. Mehr noch: Grob fahrlässiges Handeln ist man geneigt den Entscheidungsträgern ins jeweilige Parteibuch zu schreiben. Sehenden Auges, aber tatenlos, saßen alle das Problem aus. Bis jetzt! Aber jetzt wird aus allen Rohren geschossen, um dem Engpass zu begegnen. Endlich! Nur wie? Die momentanen Wasserstandmeldungen lassen jedenfalls auf keinen baldigen Durchbruch schließen. Die klingen eher nach Durchhalteparolen und Absichtserklärungen. Immerhin, man ist heuer an dem Thema dran. Besser spät als nie. Vielleicht gelingt es den Verantwortlichen ja eines Tages doch noch, vor die berühmte Welle zu kommen. Will heißen, sie rücken vorausschauendes Handeln bei der Arzt-Akquise endlich in den Fokus. Dem ohnehin gebeutelten Kirner Land wäre etwas mehr an vorausschauendem Handeln zu wünschen.

Problemstraßen Hellbergblick und Altestraße: Was passiert, wenn man Ursache und Wirkung verwechselt!

Kleine oberlehrerangehauchte Regelkunde für amtierende Bürgermeister: Wie stehen Ursache und Wirkung in einer Beziehung? Der Ausspruch betrifft die Abfolge von Ereignissen und Zuständen, die aufeinander bezogen sind. Merke, alles unterliegt dem Prinzip Ursache und Wirkung – auch und vor allem Verkehrsangelegenheiten. Konkret, wenn die Anwohner der Zufahrtsstraßen Altestraße und Hellbergblick unter einer beständig zunehmenden Verkehrsbelastung ächzen, dann steht die in einem kausalen Zusammenhang mit der Erschließung weiterer Baugebiete. Klingt logisch, ist logisch! Die Ursache sind mehr Häuser und mehr Menschen. Die Wirkung, mehr Autos und mehr Verkehr in den betroffenen Zufahrtsstraßen. Und darunter leiden sowohl Anwohner, als auch Straßenbeschaffenheit. mehr

Bürgerversammlung: Verkehrskollaps für die Anlieger Altestraße und Hellbergblick!

Die Anwohner von Altestraße und Hellbergblick hatten das große Besteck an Lösungen bestellt, Orts- und Verbandsgemeinde jedoch nicht abgeliefert. Zumindest nicht vollumfassend. So oder so ähnlich lässt sich die Bürgerversammlung am heutigen Abend wohl am ehesten zusammenfassen. Um was geht es? Beide Zufahrtsstraßen zu den bereits vorhandenen Neubaugebieten Richtung Simmertal sind schon durch den momentanen Häuserbestand über Gebühr belastet und nun sollen mit dem Abschnitt „Im Scheiberling“ nochmals 32 Bauplätze hinzukommen. Die Folgen: Noch mehr Verkehr, noch mehr Lärm und noch mehr Straßenschäden. Sind diese Auswirkungen den Betroffenen noch zuzumuten? Die meinen „nein“, hingegen die Ortsgemeinde „ja“. mehr

Neuer Gesundheitsminister: Hat die Ernennung von Karl Lauterbach (SPD) Auswirkungen auf Kirn?

„Ja leck mich fett, der ist vom Fach, sein Name ist Karl Lauterbach!“ – Der SPD-Gesundheitsexperte wird jetzt Gesundheitsminister. Gut so! Alles andere wäre auch nicht zu vermitteln gewesen. Eine weise Entscheidung. Er ist das SPD-Gesicht der Pandemie. Sein Expertenwissen wissen viele zu schätzen. Ihm traut das Volk die Bewältigung der Krise zu! Viele von dem an Prognosen und Beurteilungen, die er bisher zum Besten gegeben hat, sind eins zu eins so eingetroffen. Der Kerle kann aber auch noch mehr als Virus. So hat der schon am 30. Mai 2021, mit seiner Unterschrift unter einer bundesweiten Petition des Bündnisses Klinikrettung gegen Klinikschließungen ausgedrückt, dass mit ihm ein weiterer Abbau von Betten nicht vorangetrieben wird. Lässt er seiner damals überzeugten Stopp-Ankündigung jetzt Taten folgen Man wird ihn gewiss bei gegebener Zeit an seine Haltung erinnern. Jeder weiß, dass mit der Corona-Epidemie offensichtlich geworden ist, was passieren kann, wenn massenweise Kliniken geschlossen, Krankenhausbetten abgebaut und öffentliche Kliniken von privaten Konzernen übernommen werden. mehr

Ho ho ho! Der Nikolaus blickt auf das Kirner Land!

„Ho, Ho, Ho“! Heute ist ein Festtag. Traditionell ist am 6. Dezember der Heilige Nikolaus von Haus zu Haus unterwegs. Doch der gute alte Mann mit dem Rauschebart hat es schwer in diesen schrägen Zeiten. Die Welt steht Corona-Kopf! Es gibt Probleme noch und nöcher. Der Nikolaus hat aber nicht nur das globale große Ganze im Blick. Nein, er schlägt auch deutliche regionale Töne an, und dies obwohl, seine Nordpol-Heimat wegen der Klimaerwärmung wegzuschmelzen droht. Kritisch verfolgt er vor allem die Geschehnisse im Kirner Land. Der Blog hat daher für Euch ein Interview mit dem Nikolaus geführt. Ohne Luft zu holen, plauderte der exklusiv aus dem Nähkästchen und bietet echte Expertentipps und Seitenhiebe. Im Ergebnis, ein nicht ganz ernst gemeintes Weihnachtsinterview.

Blog: Vorab, Heiliger Mann, bist Du überhaupt geimpft?

Nikolaus: Selbstredend (Grinst)! Wer, wie ich, mehr als 1700 Jahre auf dem Buckel hat, der muss penibel auf seine Gesundheit achtgeben. Mich haut so schnell nichts aus den Stiefeln – auch nicht die doofe Epidemie. Ich war einer der ersten, der gepikst worden ist. Und bevor die Frage aufkommt, ja, geboostert hab ich auch schon. Anstehen musste ich nicht. Ich bin ja schließlich privat versichert! mehr

Ist das neues Tourismuskonzept Kirner-Land ein Blendwerk ohne wirkliche Lösungen?

„Selbst Spanier buchen Urlaub im Kirner Land – Olé!!! – Die Schlagzeile im Öffentlichen Anzeiger aus dem Sommer 2020, wonach Südländer doch tatsächlich unsere Region als Touristenziel entdeckt haben sollen, schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. „Erbarmen – zu spät, die Spanier kommen“! NEIN, denn die kamen nicht. Zumindest wurden hierzulande keine gesehen. Noch! Vielleicht kommen die ja jetzt, wenn das nunmehr vorgestellte neue Tourismuskonzept greift? Boah, ein Katalog ist es sogar geworden. Ein dicker Ratgeber, mutmaßlich gespickt mit Erkenntnissen aus grauer Vorzeit, nur eben neu aufgelegt? Es handelt sich irgendwie um ein vorgezogens Weihnachtsgeschenk von der bestellenden Verbandsgemeinde an alle diejenigen, die vom Tourismus profitieren. Auf der sinnbildlichen Grußkarte steht zu lesen: „Auspacken und Umsetzen.“ Nur, wer soll das eins zu eins aufdröseln? Der Blog gibt mal wieder den Spielverderber. Leute, das wird so nichts werden mit dem Tourismus-Boom! Dem Inhalt mangelt es an Esprit, Alleinstellungsmerkmalen und Wow-Effekten! Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Wie schon so oft! mehr

Corona-Lage: Statistik des Kirner Landes erklärt!

Der Blog dröselt mal die Corona-Infektionszahlen speziell für das Kirner Land auf. Innerhalb der letzten sieben Tage wurden 53 neue Fälle registriert. Die Inzidenz ist somit auf 294 gestiegen. In der Vorwoche lag die, bei 47 gemeldeten Fällen, noch bei 261. Im Vergleich dazu noch der Wert vom 5. November 2021. An diesem Tag wurden dem Kreis 21 Fälle pro Woche aus dem Kirner Land gemeldet, was einer Inzidenz von 116 entspricht. Die verdoppelte sich also innerhalb nur eines Monats. Das hört sich zwar hochdramatisch an, relativiert sich aber merklich, wenn man auf die Infektionszahlen in den einzelnen Ortschaften blickt. Hochstetten-Dhaun etwa zählt derzeit 3 (Wocheninzidenz 176) Infizierte. Die Wochen zuvor waren die Meldungen in etwa gleichbleibend. Das Dorf hat rund 1700 Einwohner. Rein statistisch ist jeder 566 Einwohner vom Virus befallen. Bei der Quote lässt es sich doch gut durchatmen. mehr

Terminhinweis Bürgerversammlung Verkehrsbelastung Altestraße und Hellbergblick!

Am 6. Dezember, 18 Uhr, findet im Bürgerhaus Haus „Horbach“ eine Bürgerversammlung mit Anwohnern von Altestraße und Hellbergblick statt. In erster Linie geht es darum, gemeinsam auszuloten, wie die Verkehrsbelastung jetzt und in Zukunft akzeptabel für alle dosiert werden könnte. Blöd, beide Straßen sind klassische Zufahrtsstraßen zu den Neubaugebieten. Bleibt abzuwarten, inwieweit betroffenen Anlieger den Termin wahrnehmen und dann auch Tacheles reden oder dem Nikolaustag angemessen, sogar die Rute auspacken. Wahr ist, Orts- und Verbandsgemeinde wollen sich erklären und scheinen offen für Veränderungen in der Verkehrsführung zu sein. Wahr ist aber auch, die Möglichkeiten sind mehr als bescheiden. Schauen wir mal, was die „Zusammenkunft“ bringen wird. Wenn sie denn überhaupt stattfinden wird können bei der derzeitigen Corona-Lage. Gilt 2G? 3G oder 2 G-Plus? Dem Blog fehlt diesbezüglich jegliche Kenntnis. Vielleicht wird der Termin ja auch noch abgesagt beziehungsweise verschoben. So eilig ist der ja nicht mehr. Das Kind ist eh schon lange in den Brunnen gefallen.  mehr

Nach der Baustelle ist vor der Baustelle?

Blick auf den Öffentlicher (Bau)Anzeiger. Letzte Woche mal wieder Baustellen-Berichte aus Hochstetten-Dhaun in der Zeitung. Doch wie lange noch? Sowohl die Projekte Ortsumfahrung, als auch Hochwasserschutz stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Leser werden sich wohl oder übel daran gewöhnen müssen, dass die ständigen Updates von den Baustellen in 2022 ausbleiben werden. Für die Meisten gut, für nur Wenige leider. Dabei waren und sind die sichere und willkommene Blattfüller. Gibt der Stehsatz in der Redaktion an Themen nichts her, Schwupps, wird der Baustellen-Joker gezogen. Der ist jedoch in Hochstetten-Dhaun endlich. Was kommt danach? Andere Großbaustellen im Kirner Land sind nicht in Sicht, sodass sich der Öffentliche Anzeiger Alternativen wird einfallen lassen müssen. Aber noch ist es ja nicht soweit. Es werden sicherlich noch bis ins kommende Frühjahr hinein unzählige Beiträge Live und in Farbe ins Blatt gehoben werden. Dennoch, die Entwöhnung kann beginnen. Und das ist auch gut so. Keine andere Tageszeitung in der Republik hat Baustellen-Berichte dermaßen ausführlich auf dem Zettel stehen. Diese Ausführlichkeit hat der Öffentliche Anzeiger sowas von exklusiv.

Die Schlagzahl in Hochstetten-Dhaun war und ist nervig. Hätte nur noch gefehlt, dass jedes Aufstellen von Dixi-Toilettenkabinen, jede Ausgabe neuer Besen und Schippen sowie jeder abgeladene Sandfuhre als Schlagzeile verkauft worden wäre. Viele Leser wurden vor die Frage gestellt, gibt es wirklich keine anderen Themen im Kirner Land? Ständig die gleichen Bilder von Kränen, Eisenträgern oder Betoneinschalungen – gähn! Handwerker oder Baustellenliebhaber mögen sich ja bestens informiert gefühlt haben, aber die breite Mehrheit konnte nur in Ausnahmefällen mit der Ausführlichkeit etwas anfangen. Weniger ist mehr! Nach der Baustelle ist vor der Baustelle? Hochstetten-Dhaun ist überall! Irgendwo wird ja immer gewerkelt. Dann eben anderswo, eine Spur kleiner. Zur Not taugen auch kleinere Rohrbrüche. Die Leser sind ja reichlich Kummer gewohnt. Von daher, wird der Öffentliche (Bau)Anzeiger nicht gezwungen sein, tiefergehende Recherche hinsichtlich brennender anderer Themen zu betreiben. Warum aufwendig und teuer, wenn es auch ratzfatz und billig geht.   

Es weihnachtet sehr in Kirn!

Es sind die kleinen Geschichten, die das Leben lebenswert und gerade in der Adventszeit stimmungsvoll erscheinen lassen. Weihnachtsgrüße in Form eines Rathaus-Kalenders – passt! Jeden Tag wird ein weiteres Türchen rot angestrahlt. Insgesamt 24 Fenster hat die Rückfront zum Hahnenbach zu bieten. Was für ein Zufall! Logisch, dass das letzte Türchen den Zugang zum Rathausbalkon ziert. Vor allem in der Dunkelheit ist das Rathaus ein wahrer Hingucker, wohl auch deshalb, weil das ganze Arrangement mit Turmstern, Lichterketten entlang des Baches, den kerzengraden und füllig gewachsene Tannenbaum auf dem Marktplatz sowie dem Schlitten am Marktbrunnen festlich daherkommt.

Kirn wird auch ohne Weihnachtsbuden und Andreasmarkt dieses Jahr traumhaft leuchten und verzaubern. In dieser Weihnachtsstadt steckt sehr viel Herzblut drin. Richtig, richtig gut gemacht! Der Blog zollt allen denjenigen ein dickes Lob, die sich für die festliche Dekorationen verantwortlich zeichnen. Und das dürften nicht Wenige gewesen sein. Vielleicht raffen sich Stadt und Volkshochschule ja wieder zu einem Weihnachtsfilmchen auf. Wie wär’s? Eine Fortsetzung des Streifens von 2020, das hätte doch wieder was! Die Menschen würden sich bestimmt über eine weitere Weihnachtsbotschaft mit Geschenkpaket und Weihnachtsmann am Schluss freuen.   

Dorfmoderation und was nun? Thema Ortsdurchfahrt!

Ab Januar wird es wohl so richtig losgehen mit der Dorfmoderation und Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes, im Rahmen der Dorferneuerung in Hochstetten-Dhaun. Bei drei Rundgängen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, ab dem 15. Januar, sollen die infrastrukturellen Stärken und Schwächen detailliert herausgearbeitet werden. Dann sind die Bewohner am Zug. Ihre Vorschläge sind gefragt. Logisch, dass der Rückbau der B 41 Durchgangsstraße, hin zu einer dann nur noch abgestuften Dorfstraße, im Mittelpunkt des Interesses stehen wird. Wie lässt sich der ehemalige Verkehrs-Hotspot neu gestalten? Vor allem die Anlieger sind gespannt darauf, wie Veränderungen entlang der Wegstrecke aussehen könnten. Verschönerung und Verkehrsberuhigung? Wenn ja, dann bitteschön wie?

Keine Frage, der innerörtliche Durchgangsverkehr wird massiv einbrechen. Gut so! Jedoch, oh Wunder, die Straße wird bleiben. Die wird auch weiterhin von Autofahrern genutzt werden. Jeder, der meint, das Ortsbild entlang der kompletten Hauptstraße werde nach der Ortsumfahrung ein völlig neues Gesicht erhalten, der wird enttäuscht werden. Wie soll das auch gehen? Damit beantwortet sich auch schon jetzt die Frage von Pfarrer Michael Zeh nach dem Kirchenvorplatz. „Ich bin gespannt darauf wie sich der Platz vor und um unsere schöne Kirche verändern wird?“ – äußerte der bei der Auftaktveranstaltung noch so hoffnungsvoll. Gar nicht! Die Kirchenumgebung wird sich gar nicht verändern! Mit dieser Prognose lehnt sich der Blog ganz weit aus dem Fenster. Um das beurteilen zu können, muss man kein Dorfplaner sein. Auch hier gilt, die Straßen bleiben. mehr

Dienstagsspaziergänger: Sie sind wieder da?

Tata, sie sind wieder da! Die Dienstagspaziergänger wollen wohl ihre schöpferische Pause beenden. Diesbezügliche vage Ankündigungen, konnte man in den vergangenen Tagen gleich mehrfach auf entsprechenden Portalen im Internet nachlesen. Nunmehr berichtete auch der Öffentliche Anzeiger über die Absicht, aus seiner Wahrnehmung allerdings „Donnerstagsspaziergänger“. Kleiner Wochentagsverdreher? Schaut ganz danach aus! Samstags kommt der „Sams“ und Dienstags marschierten nach Adam Riese in Simmertal immer die Dienstagsspaziergänger auf. Wahrscheinlich ein kleiner Lapsus, den dafür aber gleich doppelt gemoppelt. Geschenkt! Jedenfalls müssen sich die Kirner im Extremfall auf tappende Menschen am Band einstellen. Und wie der „Sams“, wollen die nun auch am samstags aufmarschieren. Dienstag, Donnerstag, Samstag – da soll man mal nicht mit den Wochentagen durcheinander geraten.

Vielleicht verläuft sich die Ankündigung der Bewegung „Bürger wie Du und Ich“ auch im Sande. Braucht ja auch niemand so wirklich, das erneute Aufflackern von unsinnigem Protest. Ob der Kelch an Polizei- und Ordnungsbehörden vorbeigeht? Wie werden sehen. Für die Kirner Politik dürfte Simmertal ein mahnendes Beispiel darstellen. Währet den Anfängen! Nach Simmertal blicken, heißt konkret in dieser Angelegenheit, eben nicht lernen. Im Gegenteil! Stadtbürgermeister Frank Ensminger wird nicht die gleichen Fehler im Umgang mit den dann ja vermutlich „Samstagsspaziergängern“ begehen, geschweige denn in deren Falle tappen. Und die Bleisinger macht der schon gar nicht. Dafür ist der viel zu ausgeschlafen. Apropos Antifaschistin. Die bekennende Linke hätte bestimmt nichts dagegen, mit ihrem ganzen Tross nach Kirn zu ziehen, um den Gegenprotest zu organisieren. Die hat ja jetzt viel Zeit und bestimmt auch Lust. Verhindern ließe sich das im Falle eines Falles nicht. „Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich, auf das Ende sehe!!!

Landrätin Bettina Dickes: Ohne Zweifel, das Gesicht des Landkreises während der Pandemie!

Bei allem Fleiß sind Politiker irgendwie auch immer Schauspieler oder Selbstdarsteller. Auch die First-Lady des Landkreises lässt keine Gelegenheit aus, um sich perfekt in Szene zu setzen. Immer fleißig, immer präsent – passt! „Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, die Teller stets voll, der Appetit ausgeprägt  – und das Haar sitzt – drei Wetter Taft.“ Wer kennt ihn nicht, den legendären Werbespot aus den 90er-Jahren! Egal wie, Hauptsache auffallen. Um jeden Preis und natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dickes ist ein Phänomen. Dabei hat sie die Omnipräsenz gar nicht nötig. Schaut her, Eure Landrätin kennt keinen Feierabend, schon gar nicht in Corona-Zeiten  – streut sie die Botschaft unter das Volk. Sei es mit Pizza bei der Ausarbeitung neuer Corona-Richtlinien, beim Impf-Schnappschuss mit Kind und Kegel und hochgekrempelten Arm oder bei einem guten Mahl nach Feierabend. Alles nur zum Wohle des Landkreises, versteht sich. Wahr ist, Bettina Dickes ist eine richtig, richtig gute Landrätin und Krisenmanagerin. Immer da und immer nah bei de Leit. Wahr ist aber auch, über Gebühr da zu sein und sich rund um die Uhr einzusetzen gehört zu ihrer Berufsbeschreibung. Dafür bekommt sie eine Mörder-Kohle jeden Monat überwiesen. Merke, Landrätin ist Frau nicht nur von 8 bis 16 Uhr. Dennoch, nicht jeder Auftritt und nicht jede Maßnahme taugt für Inszenierungen. Weniger ist mehr. Schaffe kann man auch ohne bunte Schnappschüsse zu transportieren, die dann mit den immer gleichen Kommentaren unterlegt sind. Andere mögen das anders sehen, aber dem Blog ist diese Vielfalt von Selbstdarstellung definitiv too much! Weniger ist mehr! Wo sind nur die Politiker-Typen geblieben, die unauffällig, aber dennoch gut regieren?

Weitere Preisvergabe zum Ersten Advent: Der wandelbare Blog-Vollpfosten in der „Geizhälse- und Spendierhosen Edition“ geht an das Weltunternehmen Simona!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Simona zählen. Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung der Jury heißt es dazu: Wenn ein Unternehmen seine Gewinne auf Rekordniveau hochfährt, gleichzeitig die Belegschaft bei Tarifverhandlungen aber derart zu abwatschen beabsichtigt, dann ist das an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Mehr Ausdruck fehlender Wertschätzung von ganz oben ginge nicht. Von wegen „A company like a friend.“ Zutreffender wäre wohl: „A Company kicks in the buttocks of the workers!” In einem Wort auf Deutsch: „Arschtritt“! Der goldene Vollpfosten in der sowohl “Geizhälse“, als auch gleichzeitig „Spendierhosen-Edition”, hat sich die Chefetage mehr als verdient. Wie passt das bitteschön zusammen? Ganz einfach, das neue Tarifangebot kam zeitgleich mit der Preisverleihung auf den Tisch. So handelt es sich um einen „sowohl-als-auch-Preis“. Eben gleichzeitig positiv und negativ belegt. Ein Novum in der noch jungen Geschichte der Blog-Vollpfosten-Ehrung.

Nachgehakt: Thema Hausärztemangel:

Kirner Land, Deine Hausärzte! Es gibt einfach zu wenige. Tendenz Notstand! Letzten Mittwoch fand zu diesem Thema erneut ein runder „Online-Tisch“ zwischen Politik, Hausärzten und Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung statt. Verläuft die fieberhafte Suche nach Lösungen erfolgversprechend? Gibt es erste Ergebnisse zu vermelden? Wohl eher nicht, wie der Öffentliche Anzeiger jetzt nachträglich informierte. Hauptsache mal drüber geschwätzt? Nein, das Urteil wäre dann doch zu hart. Man sei halt in Gesprächen. Jedenfalls hat man das Thema auf dem Schirm, nachdem das jahrelang auf die lange Bank geschoben worden ist. Irgendeiner kennt doch immer einen Arzt, der wiederum einen kennt und so weiter und sofort. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht der oder andere Arzt dem Charme des Kirner Landes erliegen sollte. Was stand noch in der Zeitung? Der Blog analysiert mal und liest zwischen den Zeilen: mehr

Wahlausgang Simmertal: Eins noch!

An sich hat der Blog alles geschrieben zum Wahlausgang und die Folgen in Simmertal. Nur eins noch: Warum lag der in seiner Prognose derart daneben? 70plus, mehr Fehleinschätzung geht kaum. Ganz einfach, der externe Beobachter hat die Gemengelage eben unterschätzt. Und? Selbst Profi-Wahlforscher irren sich gelegentlich. Die Mehrheit wollte keinen Bürgermeister Jürgen Tatzke. Punkt! Der Blog hat mehr von der Zweckmäßigkeit-Ebene heraus seine Prognose getroffen und dabei die emotionale Gefühlslage der Menschen vernachlässigt. Den Vorwurf muss sich der gefallen lassen. Tut der auch. Dass die Gräben noch immer derart tief sind, hatte der so nicht auf seinem Zettel stehen. Diese fatale Fehleinschätzung hat sich eben gerächt.

Ein seltsames Phänomen: Rissbildungen Im Backesgarten!

Nein, das ist nicht eine San-Andreas-Verwerfung in Mini-Format. Diese Risse ziehen sich nicht durch Kalifornien, vielmehr alle 20 Meter quer über die Straße „Im Backesgarten“ in Hochstetten-Dhaun. Inwieweit die Fahrbahnbeschaffenheit insgeheim unter den Rissen leidet, kann der Blog nicht beurteilen. Fakt ist, Regen, Nässe und Frost haben hier freie Bahn, um großflächig Schäden anzurichten. Warum ist die komplette Fahrbahn durch die Verwerfungen in nahezu gleich große Felder aufgeteilt? Die Risse sind bis zu 5 Zentimeter breit. Mehrmaliges provisorisches Schließen mit Bitumen hat hier nur bedingt funktioniert, um nicht schreiben zu müssen gar nicht. Es fehlt nicht mehr viel und man könnte Blumen und Sträucher aus den Rissen wachsen lassen. Verkehrsberuhigung auf natürliche Art und Weise – passt! Ernsthaft, wie weit müssen die Risse noch auseinander klaffen, bis hier Straßen-Doktoren Abhilfe schaffen. Der Blog beobachtet die Entwicklung schon seit Jahren. Je länger man eine solche Maßnahme hinauszögert, umso tiefer wird man irgendwann in die Taschen greifen müssen. Und? Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun steht ja bei den Bürgern im Wort. Bei notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen sind die fein raus. Von daher, kann man Straßenbaumaßnahmen, hier und anderswo, jetzt und in Zukunft, gelassen entgegensehen.    

Die spinnen, die Simmertaler! Was stimmt in diesem Dorf nicht?

Der Ärger in der Gemeinde Simmertal ist vermutlich groß, die Spaltung definitiv tief: Ohne jeden Gegenkandidaten ist Jürgen Tatzke bei der Bürgermeisterwahl durchgefallen. Der Großteil der Wähler ließ ihn an der Wahlurne abblitzen. Keine Frage, die Wählerschaft entscheidet über die Wahl des neuen Bürgermeisters. Es lebe die Basisdemokratie! Ausrufezeichen! Und die hat ziemlich eindeutig votiert: Von 860 gültigen Stimmen entfielen 389 auf den bisherigen Ersten Beigeordneten, 471 stimmten gegen ihn. Schwache 45 Prozent Zustimmung ist nicht nur für den Kandidaten eine ganz bittere Pille. Nein, auch die Freie Wählergemeinschaft wurde für ihre Nominierung abgewatscht. Aber sowas von! Hat die Fraktion die Stimmungslage falsch eingeschätzt? Hätte die ihren Kandidaten nicht besser vor drohendem Unheil bewahren müssen? Hinterher ist man immer schlauer. Fakt ist, der Bewerber entpuppte sich als nicht mehrheitsfähig, und dies, als Einzelkandidat. Tiefer kann man kaum fallen. Nach den ganzen Querelen im Vorfeld, ist der Ausgang allerdings keine wirkliche Überraschung. Bis hierher ist alles noch okay – Wahl halt! Wenngleich, die Wahlbeteiligung von etwas mehr als nur 50 Prozent ist schon ein Armutszeugnis. Schlimm, die Hälfte des Dorfes hat demzufolge keine Meinung. Das ist ebenso besorgniserregend, wie die Geräuschkulisse drumherum! mehr

Was denn nun? Verbrauchermarkt, Tank- und Rastanlage, Rettungswache oder gar nichts von allem?

Was denn nun? Über die neue Ortsumfahrung Hochstetten wird in Kürze der Verkehr rollen. Auf rund 1,6 Kilometer Länge verläuft die Trasse zwischen Bahngleise und Industriegebiet. An der Abfahrt Mitte, warten gleich zwei Top-Industrieflächen auf eine Nutzung. Vogelwild wurde schon darüber spekuliert, was oder wer sich dort ansiedeln könnte. An erster Stelle der Gerüchtetabelle, rangiert noch immer ein Verbrauchermarkt. Die Ortsgemeinde hatte schon vor längerem erste Kontakt zu möglichen Ketten bestätigt. Discounter links oder rechts der Abfahrt? Warten wir es ab. Still ruht der See. Jetzt, wo die Freigabe nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, dürfte die Gerüchteküche wieder an Fahrt aufnehmen. Möglich ist auch eine Tank- und Rastanlage. Beste Lage, beste Anbindung – passt! Neuerdings wird auch ein Gelände für die neue Rettungswache Kirner Land gesucht. Blog-Leser wissen, dass gemäß Kreis-Definition, eine der beiden Flächen in Hochstetten der perfekte Standort wäre. Nach Lage der Dinge kann es nicht mehr lange dauern, bis erste Fakten geschaffen werden. Nur so eine Blog-Ahnung, ein Gefühl. Der Blog erspart sich an dieser Stelle die Eigentumsverhältnisse der beiden Industrieflächen erneut zu erläutern. Stattdessen verweist der lieber auf den Beitrag „Bürgermeister-Geschäftchen“ in der Randspalte.      

Das Wort zum Simona-Sonntag

Der Blog ist das was man heutzutage eine streitbaren Geist nennt – oder im besten Wortsinn (vor Corona) ein pragmatischer Querdenker. Einer, der bisweilen auch aneckt und zu Widerspruch neigt. Mehr noch: der regt nicht selten zu Überprüfungen eigener Positionen an. So einen Kerle muss man buchstäblich aushalten und ertragen können. Selbst dann, wenn der maßlos übertreibt in seinen Einschätzungen. Tun die meisten ja auch. Beispiel Simona: Dass erste Tarif-Angebot war für die Tonne. Alles wussten das, auch die Vorstände! Entsprechend deutlich fiel die Blog-Kritik aus. Das Unternehmen hat jetzt nachgebessert. Und wie! Dass der gute Abschluss nicht Folge der Blog-Kopfwäsche war – geschenkt. Dennoch, auf eben dieser Welle zu reiten macht halt Mega-Fun. Die Oberen hier und anderswo stehen nicht auf Seitenhiebe. Kritik, noch dazu von einem externen Schreiberling, sind Führungsfiguren nicht gewohnt. Aber die haben sich nicht lange bitten lassen. Ihr Konter, in Form eines deutlich verbesserten Angebotes, war die richtige Antwort.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Fakt ist, der gute Tarifvertrag ist auf die Entschlossenheit und Hartnäckigkeit von Gewerkschaft und Belegschaft zurückzuführen. Die haben die Ärmel hochgekrempelt und für sich das Optimum herausgeholt. Der Blog hat zwar mächtig gepoltert, mehr aber auch nicht. Der war nicht in erster Reihe aktiv. Der weiß seinen Einfluss schon richtig einzuschätzen. Dennoch, ein wenig auf die Pauke hauen konnte in diesem Prozess nicht schaden. Lautstarker Krawall kann sich mitunter als hilfreich erweisen. Der Blog verstand sich in dieser Tarifrunde als diejenige Instanz, die Stimmung aus den Hallen transportierte. Eine etwas andere Öffentlichkeitsarbeit eben. Meist bekommt die ja nur Rekordzahlen und heile Simona-Welt von der eigenen Pressestelle um die Ohren gehauen. Merke, jeder noch so kleine Wirkungstreffer kann in schwebenden Tarifverhandlungen gewinnbringend sein. Auch wenn der nicht messbar ist, einen klitzekleinen hat der Blog mit seinem Beitrag gesetzt. Nahezu 1400 Reinklicker haben den Erstbericht alleine am Erscheinungstag gelesen. Und der sorgte für Diskussionen. Geschadet haben die sicherlich nicht.

Tarifabschluss eingetütet! Simona hat ein gutes Tarifangebot unterbreitet! Warum nicht gleich so!

„Pfui, für dieses magere Tarif-Angebot sollte sich der komplette Simona-Vorstand in die Ecke stellen und schämen!“ – Mit dieser Schlagzeile schlug der Blog noch vor zwei Wochen auf den Putz. Aber sowas von! Die Erfahrung, beschämt in der Ecke zu stehen, hat den Damen und Herren offenbar gut getan. In seiner Kopfwäsche nahm der Blog seinerzeit kein Blatt vor den Mund. Mehr noch: Der stellte die Brüder und Schwestern aus der Teppichbodenabteilung regelrecht in den Senkel. Scheinbar hat es ja geholfen. Haben die also doch ein Gewissen! Wie anders ist das deutlich verbesserte Angebot zu erklären, welches das Unternehmen jetzt auf den Verhandlungstisch legte. Und, oh Wunder, es kam zu einer Einigung. „Nach Jahren handelt es sich endlich einmal um ein gutes Angebot“, hören sich die ersten Reaktionen aus den Hallen erleichtert an. Und in diesem Satz schwingt ein „endlich“ mit.  Die Gewerkschaft IGBCE stuft den Abschluss sogar als besten Tarifabschluss 2021 ein. Boah, zusammengefasst verliert man sich sogar in Superlativen. Sekt- und Feierlaune allenthalben. mehr

Impressionen aus der Luft!

„Ich heb ab, nichts hält mich am Boden, alles blass und grau, bin zu lange nicht geflogen…“ Erneut ein paar Luftbildaufnahmen von Hochstetten. Eins vorneweg, der Blog ist am Boden geblieben. Der hat so seine Kontakte. Die Aufnahmen aus der Vogelperspektive haben demnach andere eingefangen. Hochstetten-Dhaun in seiner ganzen Pracht und Schönheit geknipst – passt! Gut zu erkennen in der Mitte, die neue B-41-Trasse. Wie eng sich doch die Umfahrung an die hintere Häuserfront anschmiegt. Auch gut zu erkennen, das Industriegebiet. Im Vordergund Hochstädten.

Black Friday ohne „Nahwerte“: Ein Online-Marktplatz ohne Angebot und ohne Kunden?

An klangvollen Namen mangelt es nicht: Den Black Friday, den Cyber Monday und die Black Week haben die Marketingabteilungen der Onlinekaufhäuser ihren Kundinnen und Kunden als Rabatttage im November geradezu eingehämmert. Die Branche wirbt mit Macht um Kunden und stellt sich dabei geschlossen ins Schaufenster. Geschlossen? Nein, im kleinen beschaulich Kirn schläft der Online-Marktplatz „Nahwerte“ vor sich hin! Tief und fest! Wie immer halt, seitdem die Plattform an den Start gegangen ist. Warum in Gottes Namen kommt „Nahwerte“ nicht aus dem Quark? Von wegen Rabatt-Schlacht! Stiefmütterlich fristet die Kirner Antwort auf Amazon ihr Dasein. Ungepflegt, unbestückt, unattraktiv – passt nicht! Dabei steht das Gerippe. Alles ist für einen florierenden Handel vorbereitet worden. Hätte, hätte, Fahrradkette! Es steckt zu wenig Herzblut seitens des Handels in dem Projekt. Und ohne kann es nicht funktionieren. Sorry, aber dem Blog bleibt angesichts des Istzustandes nur der komplette Verriss. Der beobachtet die Seite schon von Beginn an. Weiterentwicklung, Fehlanzeige! Von wegen Schnäppchen-Jagd. Das Gegenteil ist der Fall! Von den Blog-Favoriten ist die längst verschwunden. Tiefer kann man nicht sinken. Die harte Wahrheit lautet: „Nahwerte“ ist ein einziges Dilemma. mehr

Erster Preisträger: Blog-Vollpfosten in der Kategorie „Backe, backe Ärzte“ geht an KV Pressesprecher Dr. Rainer Saurwein!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Dr. Rainer Saurwein zählen. Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung der Jury heißt es dazu: Wer Patienten, ohne ärztliche Anlaufstelle, mit der Aussage „Wir können uns keine Ärzte backen“ regelrecht im Regen stehen lässt, der hat nicht nur den Schuss nicht gehört, sondern lässt jegliche Empathie vermissen. Daher geht der goldene Vollpfosten in der KV-Backstuben-Edition – mit Rezeptsucher für Ärztezutaten – an Dr. Rainer Saurwein, von der Kassenärztlichen Vereinigung. Möge die Backanleitung ihm und seinen Kollegen viele süße Weißkittel auf das „KV-Backblech“ zaubern. Saurwein wird für seinen flapsigen Spruch aus der Hüfte, im Zusammenhang mit der Praxisaufgabe Dr. Berno Wischmann, gewürdigt. Der fiel in einer Phase, als dem Kirner Land der drohende Ärztemangel so richtig vor Augen geführt worden ist. Respekt! Statt Lösungen zu präsentieren – wie es seine Aufgabe wäre – wurde den Betroffenen ein hemdärmeliger Spruch aus dem Volksmund um die Ohren gehauen. Mehr noch, man versucht sogar immobile Patienten bis nach Ingelheim und Lahnstein zu vermitteln. Geht’s noch! Respekt für derart viel Unverfrorenheit und Taktlosigkeit aus der untersten Harmonie-Schublade. Wer so bürokratisch vorgeht, der hat sich den begehrten Preis mehr als verdient.  mehr

Kleines, feines König Otto Weihnachtsbüdchen!

Wie wäre es mit einem „GlühBier“ nach einem alten Rezept aus der Schublade der Kirner Privatbrauerei? Alternativ, ein leckerer GlühPunsch, jedoch ohne Schmackes? Dazu vielleicht noch ein KIRNER Landbier-Bierknacker mit Brötchen? Alles kein Problem! Am Freitag, 26. November, startet die Kneipe „König Otto“ einen „Weihnachtsmarkt-Versuchsballon“, und dies, in Corona-Zeiten. Ja, Sie haben richtig gelesen, kleiner, aber feiner „Ein-Stand-Weihnachtsmarkt“ im Miniformat an der frischen Luft und noch dazu am stets zügigen Hahnenbach – passt. Überschaubar und daher coronakonform (Luca-App) händelbar. Jeweils freitags und samstags, zwischen 18 und 21.30 Uhr, öffnet das Büdchen. Das Teil steht schon. Was jetzt noch fehlt ist das Innenleben, etwas weihnachtliche Deko, Lichterketten und ein Tannenbaum in Sichtweite. Müssen sich die Besucher auf Einschränkungen einstellen? Wohl kaum! Da viel Platz ist und nicht unbedingt mit einem Mega-Gedränge zu rechnen ist, dürfte alles soweit save sein. Keine Bange, das Hygienekonzept steht. Die Einhaltung aller Corona-Richtlinien werden garantiert. mehr

Bahnhof Hochstetten-Dhaun: Jetzt geht es los!

Beschlossen und verkündet! In Hochstetten-Dhaun werden 2022 die beiden Außenbahnsteige neu gebaut und die Zuwegung barrierefrei gestaltet. Was lange währt, wird endlich gut? Schaut ganz danach aus. Die Bahn hat jetzt das Signal auf Start gestellt. Zumindest hat das Unternehmen Hochstetten-Dhaun auf die To-do-Liste für das nächste Jahr gesetzt. Gut für Pendler aber auch gut für die Politik, weil die endlich ihre Pläne für die Verschönerung drumherum inklusive Park and Ride. Die Pläne für eine Parkplatzgestaltung schlummern schon seit Jahren in der Schublade. Man darf gespannt, ob die dem Zeitgeist angepasst werden. Und dazu gehört unter anderem ein Fahrradabstellplatz. Am besten überdacht. Und dazu gehör auch so etwas wie eine Charmeoffensive. Gemütlichkeit schaffen mit Ruhebänken, Grünanlagen, die auch optisch ansprechen und, und, und. Gut, dass gerade die Dorfmoderation aufschlägt. Eventuell kann die Dorfmoderatorin ja bei der Umsetzung helfen. Auf ihre Ratschläge sollten die Verantwortlichen nicht verzichten.   

Murmeltier-Gedöns!

Und täglich grüßt das Murmeltier! Nach zwei Jahren der Pandemie kommen einem manche Dinge wie schon einmal erlebt vor. Sind Zeitschleifen tatsächlich möglich? Schaut ganz danach aus! War der Anstieg der momentanen Infektions-Zahlen im Spätherbst vorhersehbar? Gab es nicht schon einmal die Angst vor einen winterlichen Lockdown? Wie sich die Szenarien in 2020 und 2021 doch gleichen. The same procedure as every year? Gott bewahre! Wie bereits im Vorjahr fielen bisher alle Feste aus. Jetzt auch noch der Andreasmarkt. Ja, der hätte am kommenden Wochenende stattgefunden. Statt Adventsstimmung, wird am Sonntag die pure Tristesse auf den Straßen und Plätzen sowie in den Geschäften herrschen.

Entspannter Vorweihnachtsbummel, Fehlanzeige. Erneut vielen Dank CORONA. Danke für nichts. Die fehlenden Einnahmen sind eine Katastrophe für den Einzelhandel. Erst Autofrühling, dann Kerb, Handwerker- und Bauernmarkt und last but not least der Andreasmarkt. Da wird am Ende des Jahres viel Geld in den Kassen von Geschäften, Marktbeschickern und Gastronomen fehlen. Ganz zu schweigen von ausbleibenden Weihnachts-Atmosphäre. An das Jahr 2021 kann man getrost einen Haken machen. Die Werbegemeinschaft „Klar“ stemmt sich mit Macht gegen die Einbußen. Doch auch die haben schon gewaltig abspecken müssen. Buden werden jedenfalls keine aufgestellt. Man darf gespannt sein, was vom Programm „Kirner Advent“ noch umgesetzt werden darf. Das Gute ist so nah und doch so fern. Kaum jemand hätte es für möglich gehalten, dass uns das vorjährige Schicksal erneut mit voller Wucht ausbremst.   

Kita-Erweiterung: Spielgeräte abgebaut und Bäume gestutzt!

Die Spielgeräte sind abgebaut, die Bäume drumherum gestutzt. Will heißen die obere Fläche des Spielplatzes am Kindergarten ist freigeräumt worden. Eventuell wird die Fläche zur Baustelleneinrichtung benötigt. Der Aus- und Anbau der Kita (940.000 Euro) gleich nebenan, dürfte in Kürze beginnen. Der ist notwendig geworden, weil die aus allen Nähten platzt. Für die Maßnahme (Mensa, Küche, Sanitäranlagen Richtung Spielplatz) wurde bereits die Baugenehmigung erteilt. Die flatterte noch vor der Zusage von 263.500 Euro Zuschuss ins Haus. Rund 700.000 Euro muss die Ortsgemeinde aus dem eigenen Saft stemmen. Gut investiertes Geld, wohlgemerkt. Die Zukunft der Kinder hat die Ortsgemeinde auf dem Schirm. Immerhin!

Das Wort zum kommenden Wahl-Sonntag

Kurzer Blick über den Berg nach Simmertal. Dort sind die Bewohner zur Wahl eines Bürgermeisters aufgerufen. Der bisherige Erste Beigeordnete Jürgen Tatzke ist der einzige Kandidat. „Ja“ oder „Nein“ – wie wird sich die Mehrheit am 28. November entscheiden? Keine Frage, die Dienstagsspaziergänger-Querelen und den damit verbundenen Rückzug, einer sich in die linke Ecke gedrängt gefühlten überreagierenden Amtsinhaberin, werden nicht alle im Dorf laut Hurra schreien bei einem Kandidaten aus den Reihen der Freien Wähler. Nachbetrachtend war vieles Kinderkram. Heute redet kein Mensch mehr von irgendwelchen Querdenkern. Zucken darf man, auch mal mit dem Stift kurz über dem „Nein“ kreisen, aber mehr auch nicht. Alles außer einem „Ja“ wäre nicht nur nicht ratsam, sondern auch dumm. Und wer will schon dumm dastehen?

Wie singt es Clueso so passend: „Es ist nicht zur früh, es ist nicht zu spät. Ein guter Plan ist mehr als eine Idee. Werf nicht mehr alles in einen Topf. Veränderung braucht ein klaren Kopf!“ Und einen klaren Kopf haben die Simmertaler doch wohl. Von daher, wird der bisherige Stellvertreter nächsten Sonntag zum Bürgermeister gewählt werden. Die Veränderung passt! Der macht jetzt schon einen guten Job. Seit seiner Übernahme ist jedenfalls Ruhe eingekehrt. Simmertal ist raus aus den Schlagzeilen. Tatzke agiert wie ein souveräner Schiedsrichter. Unauffällig, aber gut. Der Blog gratuliert jetzt schon zu 70 plus. Möge seine kommende Amtszeit von Dorffrieden und Gemeinschaft getragen werden.     

Gewerbliche Leerstände gesucht!

Gewerbliche Leerstände gesucht! Erneuter Aufruf im Mitteilungsblatt. Der Verbandsgemeinde Kirner Land ist es offenbar ein Anliegen, die Rolle als Vermittler zwischen Vermietern und möglichen Interessenten einzunehmen. Dass man nur sehenden Auges durch die Innenstadt laufen muss, um Schwachstellen und Leerstände zu erkennen und zu katalogisieren– geschenkt. Es schadet ja nicht über das VG-Organ einen Aufruf zu starten. Kirn warb und wirbt mit seinen Einkaufsmöglichkeiten. Doch der Leerstand ist unübersehbar. Gerade in der Innenstadt wird nahezu jedes vierte Geschäft nicht mehr genutzt. Der Steinweg steht dafür exemplarisch. Das trübt nicht nur das allgemeine Bild, sondern schränkt auch das Angebot für Stadtbesucher massiv ein. Keine Frage, Kirn ist überall. Der Verbandsgemeinde ist diese negative Entwicklung, die sich nach Ende der Pandemie noch steigern dürfte, offenbar ein Dorn im Auge. Anders lässt sich der Aufruf, noch dazu auf dem Titelblatt, nicht erklären. Man sieht sich sowohl im Sinne der Vermieter/Verkäufer, als auch den Interessierten in der Vermittler – beziehungsweise Unterstützer-Rolle.

Mehr noch: Die Verwaltung hebt leerstehende Objekte auf die Homepage der Verbandsgemeinde Kirner Land. Auf den ersten Blick klingt das nach einer echten Hilfestellung sowie kostenloser Werbung. Doch der Schein trügt! Fakt ist, man muss selbst aktiv werden, sich kümmern, Gespräche suchen, Leerstandregister pflegen und, und, und. Kurzum, man muss selbst die Kümmerer-Rolle einnehmen und Initiative ergreifen. Proaktiv agieren ist der Schlüssel zum Erfolg. Vom Schreibtisch aus lässt sich eine solche Offensive allerdings kaum verwirklichen. Wahr ist, jede Hilfestellung bei der Vermittlung von Leerständen, Lagerflächen oder Bauplätzen ist wünschenswert. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde müsste umtriebig sein und in diesem Verfahren als Impulsgeber und Initiator fungieren.

Selbst den Hut aufsetzen, statt sich zuarbeiten lassen – so wird ein Schuh daraus. Notfalls müssen die Angestellten eben Klinken putzen, Gespräche suchen, Kontakte herstellen sowie in eigener Regie Lösungen erarbeiten. Die VG müsste ein Leerstandskataster nicht nur unterhalten, sondern auch aktuell halten und katalogisieren. Es braucht einen Kümmerer! Am besten jemanden, der mit Phantasie und Kreativität ausgestattet ist. Blöd nur, solche Eigenschaften findet man in Amtsstuben nur selten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das vergangene Wort zum Sonntag. Verwaltung verwaltet. Gestalten gehört nicht unbedingt zum Aufgabenbereich. Schade, denn dort müssten die Fäden zusammenlaufen, nicht umgekehrt. Scheut man etwa die Mehrarbeit? Nur mal eben sich durch einen Aufruf anbieten, ist dem Blog zu wenig. Neue Ideen sind gefragt. Hat das zuständige Dezernat diese zu bieten?

Wohnblock Bachwiese?

Im Neubaugebiet „Bachwiese“ sollte 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten entstehen. Zu sehen ist davon aber (noch) nichts. Was ist passiert? Warum die Verzögerung? Im Internet konnte man die Wohnungen ziemlich genau unter die Lupe nehmen. In der Beschreibung stand geschrieben: „Das Haus ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. Die Wohnungen mit gehobener Ausstattung sind zwischen 82 und 99 Quadratmeter groß, haben jeweils 3 Zimmer, Küche, Bad, Diele und einen Abstellraum. Die Penthouse-Bereiche im Obergeschoss verfügen über ein zusätzliches Ankleidezimmer. Je nach Lage und Schnitt verfügen alle Wohnungen entweder über eine großzügige Terrasse oder- und einen Balkon. Komfortables Wohnen und Leben in einem angenehmen Wohnumfeld. PASST! Die Bilder schauten jedenfalls ganz gut aus. Bissel klotzig vielleicht der komplette Kasten, aber dennoch nicht ohne. Theorie und Praxis klaffen hier weit auseinander. Hat die Vermarktung am Ende nicht den Vorstellungen des Investors entsprochen? Hat der seine Bautätigkeit zurückgestellt, weil die Interessenten ausblieben? Ist der am Ende sogar ganz abgesprungen? Bisher hört man so gar nichts von einem Sachstand. Dieses Jahr passiert da nichts mehr. Neuer Anlauf in 2022? Schauen wir mal.

Hennweiler: Solarpark der Dritte?

Aufgepasst, was jetzt kommt ist nur ein Gerücht! Doch manche halbgaren Gerüchte sind es von Haus aus wert, kurz mal erwähnt zu werden. Erst Oberhausen, dann Hochstetten-Dhaun und jetzt Hennweiler? Auch dort sollen die Planungen für einen Solarpark fortgeschritten sein. Die Info kommt von einem treuen Leser. Von daher fehlt die sonst übliche Blog-Recherche einersoliden Bestätigung. Ist an dem Gerücht wirklich was dran? Mutmaßlich wurde das Gelände Richtung Bruschied auserkoren, heißt es in einer Mail. Leichte Hanglage – passt. Etwa 30 Hektar seien angedacht. So schildert es zumindest einer, der ein wenig Einblick hat. Doch der kann sich auch täuschen. Vielleicht ist das Ganze ja auch nur eine Ente. Maybe? Jedenfalls wäre das Gelände, von Sonneneinstrahlung und Anbindung her betrachtet, bestens geeignet. Schießen die Parks jetzt wie die Pilze aus dem Boden? Gut möglich, denn irgendwoher muss der viele Strom ja kommen. Schauen wir mal. Welche Kommune schließt sich dem Trend an? Es ist nur eine Frage der Zeit, wann diesbezüglich die Gerüchteküche erneut zu brodeln beginnt.

Kurzer Blick auf den SWR-Beitrag Ärztemangel Kirn: Auch die KV versteht sich auf Satire!

Gesprochen und verkündet: „Kirn ist nahezu 100 Prozent mit Ärzten versorgt!“ Der Blog kürt die Aussage vom Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Dr. Peter Heinz, zum Treppenwitz des Jahres. Nur gut, dass uns das Leben lehrt, mit Humor erträgt sich alles leichter.Dass aber gerade die Trockenbrötchen von der Kassenärztliche Vereinigung sich auf pointierte Witze verstehen, darauf hätte gewiss niemand sein klein Häuschen verwettet. Der gute Dr. Heinz hat im Interview zum akuten Kirner Ärztemangel allerdings einen Kalauer der Extraklasse rausgehauen. Einen Brüller in Breitwand! Live und in Farbe! Allerdings einen faulen Witz, noch obendrein zu Lasten von allen Patienten, die nach der Ära Wischmann ohne Arzt dastehen. Blöd nur, denen ist so gar nicht nach Schenkelklopfen zumute. Sagt doch der gute Mann aus Mainz: „In einem Gebiet, und damit meint er das Kirner Land, wo eine ärztliche Versorgung gemäß der alten Bedarfsplanung noch bei nahezu 100 Prozent liegt, dürfe die KV nicht tätig werden. Völlig anders hingegen wäre das bei einem echten Mangel. Heinz weiter: „Dann gäbe es schon eine Chance der Versorgung über eine MVZ mit drei oder vier Teilzeitkräften. Das sehen wir auch machbar.“ mehr

Nachgehakt: Lüftungsanlagen für Grundschulen des Kirner Landes!

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ oder „besser spät als nie“ – nach Lage der Dinge, treffen in der Filteranlagen-Angelegenheit Grundschulen irgendwie beide Zitate zu. Übrigens, beides sind Redenarten, die nicht unbedingt auf Tatendrang und Wachsamkeit hindeuten. Im Gegenteil! Der Blog berichtete bereits mehrfach über die aus seiner Sicht Blockadehaltung der politisch Verantwortlichen. Zugegeben, starker Tobak, aber Handlungsschnelligkeit definiert sich nun einmal anderes. Doch der Verbandsgemeinderat hatte auf den letzten Drücker doch noch die Kurve gekriegt. Man beschloss, in konkrete Planungen einsteigen zu wollen. Die Info kam im September. Wurden die Förderanträge mittlerweile gestellt? Still ruht diesbezüglich der See. Dass andere Kommunen wesentlich weiter sind, ja sogar die Bundeszuschüsse längt auf ihren Konten verbucht haben – geschenkt. Das Kirner Land zeigt sich halt eher zurückhaltend, wenn es darum geht, Zuschüsse abzugreifen. Finde den Fehler?

Zu den Fakten: Diese dezentralen RLT-Anlagen simulieren über Zu- und Abluft eine Fensterlüftung. Dadurch sinkt der CO2 Gehalt. Das ist sehr gut für die Konzentration.  Zu- und Abluft werden über Kreuzwärmetauscher geregelt. Das ist energetisch sinnvoll. Der Prozess verfügt auch über eine temperaturausgleichende Wirkung (im Sommer leicht kühl). 80  Prozent Förderung bis Klasse 5+6 übernimmt der Bund. Voraussetzung, der Antrag muss bis Ende des Jahres gestellt werden. Diese Deadline gilt es zu beachten.

Ärztemangel! MdL Markus Stein: Mal wieder wird Ihr Schreiben an die KV verpuffen!

Sie erinnern sich sicher noch? Als am Kirner Krankenhaus die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale geschlossen wurde, war MdL Markus Stein (SPD) angefressen. Aber sowas von. Mehr noch: Er war derart entsetzt über diese Entscheidung mit erheblicher Tragweite, dass er umgehend eine schriftliche Depesche zur Kassenärztlichen Vereinigung (KV) schickte. Der Beschwerdebrief enthielt sowohl einen Fragenkatalog, als auch eine Aufforderung diesen aus seiner Wahrnehmung fatalen Entschluss umgehend zurückzunehmen. Und weil er auch nach Wochen noch keine Antwort bekam, übergab ein Kurier eine zweite Eingabe des Streiters für die Region. Nun raten Sie mal was die Konsequenz aus dem einseitigen Schriftverkehr war? Nichts! In Großbuchstaben NICHTS! Der Kassenärzte-Verein erachtete ist nicht einmal für notwendig, dem Politiker eine angemessene Antwort zukommen zu lassen. mehr

Satire-Preis Blog-Vollpfosten: Einige Nominierte stehen schon fest!

Wer wird Preisträger 2021? Gesucht werden Namen für den Blog-Vollpfosten-Preis?

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Etliche neue Anwärter wurde bereits nominiert. Zusammen mit alten bekannten ergeben die einen ausgewogenen Mix zum Jahresausklang. Für die neuen Leser: Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Heiße Anwärter auf den begehrten Preis sind in diesem Jahr Christina Bleisinger, Dr. Rainer Saurwein (KV), Hans Helmut Döbell (Dauerpreisträger) oder Julia Klöckner. Bei Firmen und Institutionen haben die Verbandsgemeinde Kirner Land, Sparkasse Rhein-Nahe, der Online-Marktplatz „Nahwerte“, die Kassenärztliche Vereinigung, Diakonie und nicht zuletzt auch die Simona gute Chancen die Trophäe sinnbildlich überreicht zu bekommen. Die Jury tagt noch. Anfang Dezember werden die ersten Gewinner informiert werden.

Ärztemangel: Drehtermin des SWR in Kirn!

Ganz schön was los vor der Praxis Wischmann. Man hätte fast meinen können, es wäre Quartalsanfang. Weit gefehlt, der SWR hatte zum Drehtermin eingeladen. Anlass ist die Praxisaufgabe eines verdienten Kirner Mediziners, für den sich bisher noch kein Ersatz gefunden hat. Unzählige Patienten stehen nunmehr Knall auf Fall ohne Hausarzt da. Die Lage in Kirn nimmt an Schärfe zu, weil die Lücken in der medizinischen Versorgung zunehmend größer werden. Insgesamt 2,5 Stellen fehlen jetzt schon im Stadtgebiet. Tendenz, kritisch! Anlass genug für den SWR, einen Situationsbericht zu erstellen, der zur besten Sendezeit am Donnerstag, um 20.15 Uhr, in „Zur Sache Rheinland-Pfalz“, ausgestrahlt wird. Und der wird naturgemäß bei dem Mediziner beginnen, der trotz intensiver Suche nach einem Nachfolger nicht fündig geworden ist. Wie so viele in der heutigen Zeit. mehr

Dorfmoderation: Wie wird Hochstetten-Dhaun im World Wide Web wahrgenommen?

Digitaler Auftritt – wird auch die Visitenkarte im Netz Thema der Fortschreibung Dorfmoderation sein? Als die Frage bei der Auftaktveranstaltung aufpoppte, mag die von dem einen oder Anwesenden gewiss als äußerst deplatziert empfunden worden sein. Dabei ist der Umstand von elementarer Bedeutung, wie auch Dorfmoderatorin Nathalie Franzen sogleich bestätigte. Gut, sie scheint den Schwerpunkt auf ihrer Agenda zu haben. Frage: Was können Reinklicker entdecken, wenn sie Hochstetten-Dhaun in die Suchmaske eingeben? Nun, auf eine Dorf-Homepage werden die nicht stoßen. Ein paar Bilder vom Skywalk, ein paar Grundinfos auf Wikipedia und der Seite Kirner-Land – das war es dann auch schon auf den ersten Blick. Es gibt ja noch den Zweiten: Zwangsläufig bleiben Neugierige an der Plattform www.hochstetten-dhaun.info kleben. Die ist zwar kein offizielles Organ, aber allemal informativ. Kein Ersatzangebot, aber erfrischend anders! Die verfolgt einen anderen Ansatz – auch über das Dorf hinaus. Immer aktuell und immer am Puls der Zeit – passt! Für manche gut, für manche leider. mehr

Ärztemangel: Heute fängt der SWR den Notstand ein!

Kirn wehrt sich! Und wie! Heute, um 15.30 Uhr, schlägt bei der Praxis Dr. Berno Wischmann der SWR auf. Den Redakteuren dort ist Kirn ja schon seit längerem als die Kleinstadt der unbeugsamen rheinland-pfälzischen „Gallier“ bekannt. Vor allem die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“, geht in punkto Gesundheitsversorgung, regelmäßig auf die Barrikaden. Da ist es gut, wenn man als Unterstützung die Mainzer Fernsehmacher mit ins Boot nehmen kann. Und die kommen offenbar gerne. Denn Kirn ist überall. Speziell der Ärztemangel steht beim heutigen Drehtermin im Fokus. Zurecht, denn viele Patienten stehen derzeit ohne Hausarzt da. Und die Perspektive ist düster. Bei nunmehr schon 2,5 Fehlstellen fehlen einem nur noch die Worte. Wer wird beim Drehtermin welche Sätze transportieren? Sicherlich Dr. Wischmann! Aber auch Patienten werden gewiss Gelegenheit bekommen, ihre Ängste und Nöte zu schildern.

Wem könnte man sonst noch die Mikrofone unter die Nase halten. Schriebe der Blog das Drehbuch, dann nähme der die kommunalpolitischen Verantwortlichen voll ins Visier. Eine einfache Frage wäre: „Was haben Sie die letzten Jahre unternommen, um den sich abzeichnenden Engpass  entgegenzuwirken? Der kam ja schließlich nicht urplötzlich um die Ecke. Vorgeschaltet war ja ein jahrelanger Prozess. Eine Zeitspanne, die man – bewusst oder unbewusst – tatenlos verstreichen ließ. Weitere Frage: Was sind Ihre Konzepte – kurz- wie langfristig? Haben Sie Lösungen und wenn ja, wie schauen die aus? Zusammengefasst, ein leichtes Spiel für die Gäste aus Mainz. Die werden keine Not haben sowohl die Ohnmacht der Patienten, als auch die der Politiker einzufangen. Apropos schlafmützig. Gut wäre auch Statement der Kassenärztlichen Vereinigung, um den Bericht abzurunden.

Simona-Büttenrede: Immer mal wieder ein neuer Vers!

Simona schwimmt in Geld, die können Rekordgewinn verbuche, 
doch die Angestellte dürfte nix groß abhabe vom Kuche. 
Die Konten quillen über, das Tarifangebot ist bescheiden, 
die Beschäftigten in den Hallen sind nicht zu beneiden. 
Die schaffe und schaffe, nur die Lohntüte nicht Schritt hält, 
Simonianer wolle für ihr Arbeit gerechte Bezahlung - mehr Geld!
Der Vorstand sollte sich für seinen Geiz sowas von schämen,
die wirken auf die Belegschaft nur noch wie geldgeile Hyänen.
Drum sei den Oberen ein für alle Mal ins Stammbuch geschrieben,
behandelt die Mitarbeiter fair, dann werden die Euch auch lieben.  

Joe Weingarten zu Corona: Ein Cowboy redet Tacheles!

„Little-Joe“ Weingarten ist ein Mann der klaren Worte. Der Kerle haut gerne mal einen raus. Klare Kante – passt! Auch zu den Corona-Infektionslagen und der zunehmenden Engpässe in den Kliniken hat der eine klare Meinung. In einem Interview bei BYC-NEWS verlangt der jetzt von Bund, Land und Kommunen weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Weingarten fordert die kommunalen und privaten Veranstalter auf, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben, schon jetzt Großveranstaltungen in den nächsten Monaten abzusagen. Dünnes Eis! Aber auch das kann tragen! Weder für Weihnachtsmärkte noch für große Silvesterveranstaltungen sowie Fastnachtssitzungen sei jetzt die Zeit, sagt einer, der im Alleingang einen raushaut. Den Blog-Segen hat er! Die Forderung dürfte nicht bei jedem wie Musik in den Ohren klingen. Muss es auch nicht! Die gebeutelte Branche wird ihn für den Vorstoß eher geißeln. Kann er bei diesen Appellen auf die Rückendeckung seiner Partei bauen? Maybe? Die Liberalen dürften ihm jedenfalls eine Abfuhr erteilen. Sei’s drum. Die Einzelmeinung eines Volksvertreters spiegelt ja noch lange nicht die Mehrheitsdenke wider. mehr

Dorfmoderation: Erster Vorschlag für Verschönerung!

„Mein Freund der Baum ist tot. Er fiel im frühen Morgenrot…“ – an diese Liedzeile fühlt sich der Blog immer wieder erinnert, wenn er auf den „Mini-Park“ an der Einmündung Dhauner Straße/An der Röhr schaut. Schon seit längerer Zeit ist jegliches Leben aus Stamm und Ästen gewichen. Im Gegensatz zum alten Schlager, ist die ehemals Wildkirsche bisher aber nicht gefallen, schon gar nicht im Morgenrot. Und auch im „Schatten“ des einst stolzen Baumes, schaut es nicht gerade einladend aus. Die Begrünung ist verwildert. Die hat einfach nur fertig. Null Charme, null Flair, null Wohlfühlcharakter – hier gilt es völlig neu anzusetzen. mehr

Adventsaktion „Deco Plateu“ war eine einzige Inspiration! Der Auftakt ist geglückt!

Es sind die ganz besonderen Charaktere die einem Unternehmen Impulse verleihen. Junge und frische Typen eben, wie Dominik Eberle einer ist. Der 26-jährige Hochstettener Bub ist der geborene Geschäftsmann. Kreativ und bis unter die Haarspitzen motiviert – passt! Mit seiner ganz persönlichen Handschrift drückt der Jungunternehmer dem ehemaligen Fuchs Pack seinen ganz eigenen Stempel auf.  Mit „Deco-Plateau“ am Puls der Zeit sowie zurück in die Erfolgsspur – so schaut’s aus! Dass den Kerle gestalterischer Unternehmergeist auszeichnet, bewies der jetzt erneut mit seiner ersten Adventsaktion, den er gemeinsam mit seinem Team am vergangenen Samstag in und rund um das Gebäude veranstaltete. Wow, ohne großartig im Vorfeld die Werbetrommel zu rühren, entwickelte sich der zum Besuchermagneten, und dies, obwohl der Wettergott die Premiere mit Nieselregen strafte. mehr

Das Wort zum Sonntag

Behörden im Allgemeinen und die Verbandsgemeindeverwaltung Kirner Land im Speziellen, werden vom Blog nicht gerade mit Samthandschuhen angepackt. Der teilt nicht selten kräftig aus, wirft den Beschäftigten in den Amtsstuben quer Beet durch das Ländle auch schon mal Desinteresse, Inflexibilität und Trägheit vor. Halt ganz dem gängigen Klischee entsprechend. Doch damit ist jetzt Schluss! Dem Blog wurden nämlich die Augen geöffnet. Eine neuerliche Zuschrift hat Zweifel an der Berechtigung so mancher Seitenhiebe aus der Vergangenheit, etwa Zeitverzögerung beim Hochwasserschutz oder gerade jetzt in der Ärztemangel-Angelegenheit, geweckt. „Verwaltungen verwalten“, heißt es darin lapidar. Die Angestellten dort werden auf nichts anderes getrimmt. Die können nix für!

Deshalb hätten sie auch den Beruf ergriffen. Verwalten, nicht gestalten – so müsse man die Laufbahn bewerten. Die sind daher mit allen anderen Aufgabenstellungen abseits der Akten-Routine überfordert, schreibt der Mitteiler weiter. Aus dieser Perspektive hat der Blog noch nie geurteilt. Wohl ein Fehler! Für diese Fehleinschätzung kann der sich jetzt nur noch entschuldigen. Alles andere, als die reine Verwaltertätigkeit nach DIN-Norm oder Gesetzeslage, führe nur zu Unwohlsein und Stresspickeln, wird in der Mail weiter beschrieben. Zu unterstellen, dass das Berufsbild des Verwalters auch Weitblick und Kreativität beinhaltet, sei daher eher eine Illusion. Nochmals, der Blog hat verstanden. Diese Zurechtweisung ist angekommen.    

Bye Bye Galerie Cucina Italiano am Kirner Marktplatz!

Schwerer Gang für alle Stammkunden! Ende des laufenden Monats heißt es Abschied nehmen von dem Restaurant Cucina und seinem Inhaber Cosimo. Fünf Jahre schwang er dort den Kochlöffel, um seine Gäste mit original italienischer Küche verwöhnen zu können. In bester Lage mitten im Herzen des Mittelzentrums, versteht sich. Damit ist jetzt Schluss. Der Kerle sucht eine neue Herausforderung, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Besucher-Frequenz zuletzt doch stark nachließ. Aufwand und Ertrag stünden in keinem Verhältnis mehr, sagt einer, der wahrscheinlich in Kirn ganz seine Zelte abbrechen wird. Ihn zieht es in den Großraum Mainz, wo natürlich die Auswahl an Koch-Stellen ungleich größer ist. Der Blog bedauert die Schließung. Der wird die gute Küche, insbesondere die Nudelvariationen sowie auch die Pizzen, nach original italienischem Rezept, sehr vermissen. Im Unterschied zu weit verbreiteten Nicht oder Fake-Italienern betriebenen „Italiener“ hat das Vollblut sein Handwerk in der Heimat gelernt. Das schmeckt man eben!

Viel Glück! Viel Glück an neuer Wirkungsstätte, wo immer die zukünftig auch sein möge. Bleibt die Frage, der Nachfolgeregelung. Der Eigentümer hat bereits eine Werbekampagne geschaltet. Der sucht einen Pächter ab dem 1. Dezember. Es ist nicht davon auszugehen, dass in schwierigen Corona-Zeiten die Interessenten Schlange stehen werden. Drücken wir die Daumen, damit die Gaststätte von einem längeren Leerstand verschont bleibt. Lage und Einrichtung sind top. Von daher müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn mittlefristig keiner anbeißen sollte.     

Keine schnellen Lösungen beim Kirner Ärztegipfel!

Wie formulieren es die Saarländer immer so passend: „Hauptsache mal drüber geschwätzt!“ So oder so ähnlich lässt sich das Ergebnis des Ärzte-Gipfeltreffens wohl am ehesten zusammenfassen. Wer an einen großen Wurf glaubte, der wurde jetzt eines Besseren belehrt. Worthülsen und Absichtserklärungen – viel mehr hatte der runde Tisch mit KV, BI, Ärzten, Diakonie und Beigeordneten nicht zu bieten. „Der Berg kreißte und gebar eine Maus“! Der Gipfel war ein Gipfelchen, weil angesichts einer sich weiter zuspitzenden prekären medizinischen Grundversorgung, keine konkreten Lösungen herausgearbeitet worden sind. Weder kurz- noch langfristige. Diese Botschaft haben die vielen Patienten, die vergeblich nach einem Hausarzt suchen, fürwahr nicht verdient. mehr

Nachgehakt: Standort Rettungswache nach wie vor nicht geklärt?

Blog-Planspiele und kein Ende! Regelmäßige monatliche Wasserstandsmeldungen will der nunmehr über die Standortfrage der neuen Rettungswache abgeben. Auch wenn derzeit keine offiziellen Statements über die Ticker laufen, spekulieren muss erlaubt sein: „Ein Standort nahe der B 41 wäre optimal,“ drängte Landrätin Bettina in einem Pressetermin Anfang Oktober auf eine schnelle Lösung für eine neue Rettungswache. Schnell ist bekanntlich relativ. Dass Eile und Behörde eine Widerspruch in sich sind – geschenkt. Vor rund einem Monat platzte also die Bombe. Die Kirner Rettungswache am Krankenhaus hat tatsächlich fertig. Über Jahre hinweg hat man seitens der Kreisverwaltung in einen Um- und Ausbau gedacht. Nunmehr die Kehrtwende. Nicht mehr zeitgemäß, verkehrsungünstig gelegen, zu klein – ein Neubau soll es nunmehr richten. Nur wo? Es braucht eine geeignete Fläche. Der Blog hatte sogleich Hochstetten-Dhaun ins Spiel gebracht. Das hat es gleich zwei geeignete Flächen im neuen Industriegebiet direkt an der Abfahrt Hochstetten Mitte. Logisch, dass die Kirner ihre Rettungswache lieber weiter in Kirn sähen. Haben die ähnliche Pfunde zu bieten? Wohl kaum! An der B 41 käme nur der Bereich Allweiden in Frage. Doch scheint der Standort nicht wirklich ideal zu sein. – zu weit weg vom Schuss!

Wegen der gesetzlich geforderten Rettungsdienstvorgabe scheint eine erneute innerstädtische Niederlassung schwierig. Komisch, bisher hat die auch nur eine scheinbar untergeordnete Rolle eingenommen. Das Stadtwerke-Gebäude – wie von einigen ins Spiel gebracht – mit den Garagen dahinter, dürfte demnach wohl ausscheiden. Zur Erinnerung, in der VG-Perspektiv-Planung spielt das Gebäude am Kreisel ja keine Rolle mehr. Wäre das Areal eine Option? Nein, denn sowohl ganz offen, als auch zwischen den Zeilen lässt sich ganz klar herauslesen, dass ein Grundstück zwischen Kirn und Simmertal gesucht wird. Wie eingangs erwähnt, bleibt da nur Hochstetten übrig. Tadaaa, zufällig hat es gerade jetzt dort gleich zwei erstklassige Flächen im Angebot. Eine – die im Eigentum der Ortsgemeinde – wird wohl für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes freigehalten. Die ist sowas von raus. Bleibt das Filet-Stück. Da hat der Ortsbürgermeister himself den Hut auf. Wer auch sonst? Hat Bettina Dickes bei Hans Helmut Döbell schon angerufen? Hat sie ihm schon ein Angebot unterbreitet, das der nicht ablehnen kann? Ja, nein, vielleicht? Es bleibt spannend. Im Dezember wird weiter spekuliert. Vielleicht gibt es bis dahin ja auch wieder offizielle Wasserstandmeldungen.

Geiz ist bei SIMONA geil! Das Tarif-Angebot des Unternehmens an seine Mitarbeiter hat Fremdschäm-Potenzial!

Pfui, für dieses magere Tarif-Angebot sollte sich der komplette Simona-Vorstand in die Ecke stellen und schämen. Die Gewinne gehen durch die Decke, die Aktie hat sich binnen eines Jahres verdoppelt und dann das! Haben die Umsatzzahlen den Damen und Herren aus den Teppichbodenabteilungen derart die Sinne vernebelt, dass die sich veranlasst sehen, eine Gehaltserhöhung von nur etwas mehr als 1 Prozent für die Beschäftigten anzubieten? Noch dazu ohne dabei simonarot zu werden! Gerade zu lächerlich! Sollen diejenigen, die das Rückgrat des Unternehmens bilden, von dem Kuchen so gar nichts abhaben dürfen, den sie durch ihrer Hände Arbeit selbst gebacken haben? Schaut ganz danach aus. Der Leitspruch: „Wir sind SIMONIANER“ lässt sich auch großzügiger interpretieren. Dem Vorstand sei daher ins Stammbuch geschrieben: „Wertschätzung geht anders“. Eine Berufsgruppe, die von der Tarifautonomie her betrachtet – vor allem in den Produktionshallen – eh im unteren Bereich der Gehaltstabelle rangiert, in absoluten Hochzeiten derart abzuwatschen und im Regen stehen zu lassen, hat schon was unverfrorenes. Ein Dolchstoß mitten hinein in die Simona-Seele der Beschäftigten, geht gar nicht! Mehrheitlich müssen die sich mehr denn je als notwendiges Übel verstehen. Tun sie auch! mehr

Helau! Zum Fastnachts-Auftakt am heutigen 11.11. startet wieder die Büttenrede-Serie!

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kanns euch berichte,
der beginnt 2021 mit der Ärztemangel-Geschichte.

Erst Karch, jetzt Wischmann, die Alte gehen in Rente
Patienten ohne Arzt, weil Politik den Trend verpennte.
Vorbild Hochstetten? die Zeitung lobt das Miet-Modell,
hoch lebe die Gier, Döbell Junior ist versorgt materiell.
Keine Ärzte, kein Konzept das Krankenhaus ist am stöhnen,
Politik und Diakonie immer nur Durchhalteparolen tönen.
Heiße Luft, Absichtserklärungen, die BI nennt das rumgeeir,
Die Kämpfer sind Blabla leid, nicht immer nur die gleiche leier.
Drum schafft endlich Fakten, setzt das Projekt Zug unter Dampf,
Patienten wollen Sicherheit, aber keinen dauerhaften Krampf.
Wird der medizinische Notstand ein Zustand von Jahren,
vielleicht werden wir nach dem Gipfeltreffen ja mehr erfahren.

Warum werden keine Krankenhaus-Impfzentralen in der Großregion Nahe und Hunsrück eingerichtet?

Damit Menschen angesichts der sich zuspitzende Corona-Lage schnell an ihre Auffrischungs- oder Erstimpfungen kommen, piksen jetzt auch die Krankenhäuser. Zurecht, denn mit den steigenden Infektionszahlen, liegen in Rheinland-Pfalz zunehmend mehr Menschen mit schweren Verläufen im Krankenhaus oder sogar auf der Intensivstation. Eile ist dringend geboten! Der Druck auf das Gesundheitssystem wächst. Die Impfzentren sind abgebaut worden. Deren Aufgabe haben jetzt Impfbusse übernommen. Doch das reicht nicht, um dem Ansturm von Impfwilligen gerecht zu werden. Die Arztpraxen sind ohnehin schon restlos überfordert, sodass jetzt landesweit auch Krankenhäuser, analog dem Verfahren Impfbusse, boostern. Ohne Anmeldung vorbeischauen, Spritze erhalten und fertig! mehr

Dorfmoderation gestartet: Das Projekt steht und fällt mit der Bürgerbeteiligung!

Der Auftakt verlief recht vielversprechend. In den nächsten Wochen und Monaten gilt es der Dorfmoderation und Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes, im Rahmen der Dorferneuerung in Hochstetten-Dhaun, Leben einzuhauchen. Und dahingehend sind jetzt die Bürger am Zug. Logisch, denn ein Dorf ist nur so gut wie seine Bewohner. Zukünftig werden die gefragt sein, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wo sind die Stärken, wo die Schwachstellen? Vor allem Letztere will die Expertin Nathalie Franzen herausarbeiten. Will heißen, sie hört zu. Hört sich an, was die Teilnehmer während den Begehungen vorschlagen. Wo drückt der Schuh? Was gefällt, was gefällt nicht? Kurzum, es geht darum, dass die Dorfmoderation mit dazu beitragen soll, dem Ort in jeder Beziehung mehr Pep und Esprit zu verleihen. Franzen sammelt Hinweise und gibt selbst Impulse. Welche Begründung ist sinnvoll, welche Verkehrsmaßnahme angebracht, welcher Dorfplatz gilt es aufzuhübschen? Nichts wird ausgespart. Alles kommt auf den Prüfstand – auch digitale Darstellung. Stichwort Homepage als Visitenkarte im Netz! Gut so, denn die Dorfmoderation soll breit aufgestellt werden. Ein Muss: Die aktive Beteiligung der Ortsbewohnerinnen und Ortsbewohner an der weiteren Entwicklung von Hochstetten-Dhaun. Ist das ein Meilenstein in der Dorfgeschichte? Maybe! mehr

Zukunftsprojekt Gesundheitszentrum Kirner Land!

Heute würde der Blog gerne mal Mäuschen spielen wollen, wenn der runde Tisch „Ärzteversorgung“ erstmals zusammensitzt, um gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Spät ist bekanntlich besser als nie. Dabei ist die so naheliegend wie einfach. Will das Kirner Land nicht völlig abgehängt werden, braucht es ein Gesundheits- oder Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ). Gute Versorgung und viele Angebote unter einem Dach vereint – passt! Ein Zukunftsprojekt mit Vorbildcharakter, könnte dem Mittelzentrum sowie den umliegenden Ortsgemeinden aus der sich gefährlich zuziehenden Schlinge heraushelfen. Klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Warum? Nun, Grundvoraussetzung wäre nämlich, dass sowohl politisch, als auch medizinisch Verantwortliche in einem ersten Schritt damit beginnen in diese Richtung zu denken. Doch dahingehend fehlt es allen Beteiligten (noch) an Phantasie, Visionen sowie Kreativität. Ein „Weiter so“, ist derzeit aber nicht angezeigt! Die Leitenden werden daher nicht umhinkommen, diesen Weg einzuschlagen. Vergleichbare Landstriche sind diesbezüglich schon viel weiter. Warum MVZ? Nun, junge Mediziner und vor allem Medizinerinnen wollen heutzutage nicht mehr unbedingt alleinverantwortlich Praxen übernehmen. Im Gegenteil: Die suchen Arbeitszeitmodelle, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf erlauben, flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- und Teilzeit bieten und die Bürokratie fernhalten. Und das geht nur über Angestellten-Modelle. Es braucht also entsprechende Vorbilder. Und die gibt es sogar ganz in der Nähe. Büchenbeuren zeigt wie es geht. Dort hat es mehrere Ärzte auf einem Stockwerk nebeneinander. Dazu noch Apotheke, Therapeuten sowie auch ein Café im Erdgeschoss. Zusammengefasst ein Ärztehaus, das man sich auch gut in Kirn vorstellen könnte. Warum nicht in der Kallenfelser Straße? Dort wo das geschäftliche Leben pulsiert! Vielleicht ließe sich da ja noch ein freies Plätzchen finden. mehr

Ärztemangel: Taugt das Arztpraxiskonstrukt Hochstetten-Dhaun als Blaupause für Kirn?

Ärztemangel und was nun? Die Tagespresse berichtete umfassend. Vieles ist vom Verfasser richtig beschrieben worden. Sinngemäß lobt der sogar das Arzt-Modell Hochstetten-Dhaun über den grünen Klee, will zwischen den Zeilen das Konstrukt sogar ins arg gebeutelte Kirner Land transportiert sehen. Moment, war da nicht mal was? Wurde nicht eben dieses angepriesene Praxiskonstrukt wegen nicht wegzudiskutierender Familienbande seinerzeit vom Bund der Steuerzahler als gelebte Vetternwirtschaft gebrandmarkt? Die Tatsache wird von der schreibenden Zunft gerne ausgeblendet. Warum nur? Sei’s drum, lässt sich dieses Modell wirklich eins zu eins auf Kirn transportieren? Kann Kirn Hochstetten-Dhaun? Kann Frank Ensminger Hans Helmut Döbell? Der Blog stellt ein mögliches Szenario nach! mehr

Deutet sich ein Durchbruch in der Ärzteversorgung an?

„Wie geht es weiter mit der medizinischen Versorgung im Kirner Land?“ – dieser für die Menschen existenziellen Frage widmen sich am kommenden Mittwoch kommunale Vertreter sowie ein erlesener geladener Expertenkreis – darunter auch Hausärzte, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und Diakonie. In nichtöffentlicher Runde sollen Möglichkeiten erörtert und Alternativen aufgezeigt werden, um den medizinischen Notstand abzuwenden. Eingeladen haben VG-Bürgermeister Thomas Jung sowie sein Kollege Stadtbürgermeister Frank Ensminger. Wahr ist, man zieht jetzt offenbar alle Register. Wahr ist aber auch, warum erst jetzt! Den medizinischen Notstand sowohl die hausärztliche Versorgung betreffend, als auch die Krankenhausmisere kamen doch nicht urplötzlich wie Kai aus der Kiste gesprungen. Der momentane Notstand ist Gipfel und Höhepunkt eines mehrjährigen Prozesses. Was hat man in der Vergangenheit unternommen, um diesen erwartbaren Höhepunkt zu vermeiden. Wenig bis nichts! Egal, scheinbar ist man jetzt ja wach geworden. Gerade noch rechtzeitig? Wohl kaum.

Der Blog ist bei weitem nicht so optimistisch, dass es bei dem Gespräch zum Durchbruch kommen könnte. Die Botschaft aus der Zeitung liest der wohl, allein es fehlt ihm der Glaube. Der in letzter Zeit typische Verweis auf das Model Hochstetten-Dhaun ist da wenig hilfreich. Warum? Dazu reicht ein Zitat vom Bund der Steuerzahler: „Gelebte Vetterbwirtschaft!“ Wie verzweifelt muss „Lucky TJ“ sein, dass er eine von eigenen Interessen gelenkte Vorgehensweise der Arztunterbringung als Leuchtturm für das Kirner Land anpreist? Weiß er es am Ende nicht besser oder wird der so sehr von seinem Ersten Beigeordneten und verantwortlichen Bürgermeister derart beeinflusst, dass da kein Raum mehr ist für eine eigene Bewertung? Ist Nachplappern der versprochen „Frischer Schwung, Thomas Jung“? Muss man sich am Ende um ihn und seine Unabhängigkeit sorgen machen? Sei’s drum, jedem seine „eigene“ Meinung. Alles Ansichtssache! Warten wir mal die Nachberichterstattung ab. Vielleicht kommt es ja wirklich zum Durchbruch? Gretchenfrage: Taugt das Gespräch für die Geschichtsbücher? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.    

Nachgehakt: Lieblingsthema Homepage Hochstetten-Dhaun!

„Das Internet ist für uns alle Neuland“ – so hat die Bundeskanzlerin vor gar nicht allzu langer Zeit bei einer Pressekonferenz die Lacher auf ihrer Seite. Neuland Internet – wohl kaum! Der ganze Globus geht online. Nicht überall, denn  Hochstetten-Dhaun hat sich über Jahre hinweg den modernen Medien erfolgreich verschlossen. Damit sollte schon vor längerer Zeit Schluss sein. Zunächst hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell in 2020  die Domäne www.hochstetten-dhaun.de von einem örtlichen Privatmann für relativ kleines Geld erworben. So einige Scheine dürfte der Ortsgemeinde die Idealanschrift dennoch wert gewesen sein. Damit hatte der Boss den formellen Weg für einen dörflichen Internetauftritt geebnet. Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie.

Etwa zeitgleich gründete sich ein Medienausschuss, der es sich zur Aufgabe machte, die Homepage mit Leben zu füllen. Vorausgesetzt die Mitglieder bauen nach und nach den Internetauftritt von der Pike auf, müsste ja dann, nach Adam Riese, irgendwann die fertige Seite wie Kai aus der Kiste gesprungen kommen. Springt sie aber nicht. Finde den Fehler? Keine Frage, bei der fast schon mehrjährigen Vorlaufzeit muss der Internetauftritt bahnbrechend ausfallen. Nur Geduld! Man darf nach wie vor gespannt sein, wie und in welchem Umfang das Dorf ins Schaufenster gestellt werden wird. Irgendwann halt! Hoffentlich kommt die Version nicht in Karo einfach daher. Bloß nicht, denn das Dorf hat einiges zu bieten. Vielleicht wartet man ja auch die Ergebnisse der Dorferneuerung ab. Verschafft das Projekt der Homepage den finalen Schliff? Den entscheidenden Kick, den es bräuchte, um www.hochstetten-dhaun.de endlich online gehen zu lassen? Lassen wir uns überraschen.

Dorferneuerung lebt vom Mitmachen!

Am 9. November ist es soweit: Es startet die Dorfmoderation und Fortschreibung Dorferneuerungskonzept im Rahmen der Dorferneuerung in Hochstetten-Dhaun. Klingt zwar irgendwie hochtrabend, ist aber ganz einfach zu verstehen. Salopp formuliert, es geht darum, dass konkret Nathalie Franzen engagiert worden ist, um Hochstetten-Dhaun in jeder Beziehung mehr Pep und Esprit zu verleihen. Sie soll die entscheidenden Impulse liefern. Kann sie das auch? Schauen wir mal. Am Dienstag legt die Expertin also los. Ab 19 Uhr bittet sie zur Bürgerversammlung ins Haus „Horbach“. Um was geht es? Die Dorfmoderation ist die aktive Beteiligung der Ortsbewohnerinnen und Ortsbewohner an der weiteren Entwicklung von Hochstetten-Dhaun.

Dafür werden verschiedene Veranstaltungen stattfinden, so unter anderem Ortsbegehungen, Infoabende, Arbeitskreise, Jugendworkshops und Spürnasenaktionen. Man darf auf die ersten Eindrücke gespannt sein. Zugegeben, das Rad wird die Dorfmoderaterin nicht neu erfinden können. Aber Ideen, die wird sie gewiss im Gepäck haben. Es geht auch darum Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Ein Pfund ist sicherlich das stets gut gefüllte Bankkonto. Eine Manko, die unerledigten Kleinigkeiten. Blog-Leser wissen was gemeint ist. Ein externer Blick darauf wirkt manchmal Wunder. Daher, wird jetzt alles besser werden? Gesucht wird ein Leitbild für das Dorf. Wird es gefunden? Wird ein Wir-Gefühl geweckt? Warten wir es ab. Geben wir dem Projekt also eine Chance. Überraschen Sie uns, Frau Franzen! Der Blog hört sich den Auftakt mal völlig unvoreingenommen an. Logisch, wird der auch im Nachgang darüber berichten.    

Corona-Regeln in Gaststätten: Das Wort zum Sonntag!

Die Corona-Infektionszahlen gehen gerade wieder durch die Decke. Mal wieder! Spaßfaktor ist anders. Gerade Restaurantbesuche sind noch immer mit einer Menge Bürokratie verbunden: Impfzertifikate, Corona-Testergebnisse, Kontaktdaten. Die Formalie ist richtig und Wichtig! Werden im Kirner Land die sehr gründlich nachverfolgt? Wie engmaschig kontrollieren die Gaststättenihre Besucher? Eine Rheinland-Pfalz-Studie offenbart diesbezüglich doch einige Schwächen und Nachlässigkeiten. Ein Besuch im Restaurant gleicht seit Monaten einem Check-In am Flughafen: eventuell Reservierung besorgen, Impf- oder Genesungszertifikat bereithalten, Kontaktdaten oder App-Check-In vorzeigen. Doch wie gründlich kontrollieren die Betreiber hier die derzeit geltenden Corona-Regeln? Die Blog-Erfahrungen bei Café, Restaurant- oder Kneipenbesuchen sind unterschiedlich. Und der kommt viel rum. Tatsächlich lässt der eine oder andere Gastronom die Regeln schleifen, und dies, trotz steigender Infektionszahlen.

Verantwortungsbewusst geht anders. In manchen Restaurants muss man Test- oder Impfzertifikate gar nicht erst vorzeigen, geschweige denn einen Zettel für die Rückverfolgung ausfüllen. Luca App haben eh die wenigsten im Kirner Land. Es soll an dieser Stelle kein Gastronom gebrandmarkt werden. Die hatten und haben es eh schon schwer genug. Allerdings bricht es den Verantwortlichen keinen Zacken aus der Krone, wenn die sich wenigstens Test- und Impfzertifikate zeigen ließen. Nur mündlich reicht eben nicht. Die Formalie kostet kaum Zeit und beschert dem Gast ein gutes Gefühl. Diese nervige Sorgfalt braucht es, um sowohl Besucher, als auch Personal in Sicherheit zu wiegen. Diesbezüglich sollte doch einige Betreiber ihren Corona-Kompass nachjustieren.    

Post vom Blog: Lieber Herr MdL Markus Stein,

Mit Interesse habe ich Ihren neuerlichen Beitrag zum Krankenhausstandort Kirn gelesen. Sie loben darin die Zielstrebigkeit, mit der man den angestoßenen Weg das Krankenhaus auf eine Modellprojekt-Ebene hieven zu wollen, fortsetzt. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man aus Ihren Zeilen so etwas wie vage Hoffnung schöpfen. Doch solche verbalen Beruhigungspillen wirken längst nicht mehr! Die sind als reines Blendwerk oder passender Placebo ans Volk adressiert. Darauf setzt der Blog noch ein SPD-Basta! Herr Stein, Ihre niedergeschriebenen Absichtserklärungen und Durchhalteparolen sind reines Politikergeschwätz! Hart aber fair! Lassen Sie uns bitte nicht in dem Glauben, dass Sie nicht mehr zu bieten haben als Phrasen aus dem Politikerlehrbuch Band eins. Zur Erinnerung: Im August 2019 hat Dr. Dennis Göbel, Diakonie-Vorstand Krankenhäuser- und Hospize, in einem breit angelegten Interview das Kirner Aus verkündet. In einem kleinen aber bedeutenden Nebensatz, wohlgemerkt. Keine Wirtschaftlichkeit, keine Perspektive – Feierabend!!! Danach gründete sich die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“. Ohne deren Engagement, wäre der Standort längst Geschichte. Jetzt, 27 Monate später, ist die Zukunft noch immer nicht gesichert. Im Gegenteil: Es wurden sukzessive weiter Leistungen abgebaut. mehr

Top-Information! Solarpark Itzbach?

Erst Oberhausen, jetzt Hochstetten-Dhaun? Und wieder pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Pläne eines weiteren Investors sehen offenbar vor, auch einen Steinwurf weiter in Hochstetten-Dhaun, Gemarkung Itzbach, unterhalb der Olympiawiese, eine leistungsstarke Photovoltaikanlage zu bauen. Genauer formuliert, ist ein regelrechter Solarpark in der Flächenbezeichnungen „Auf der Heide“ sowie „In der Wacholderstücken“, beides Hanglage Richtung Karlshof, angedacht. Grob geschätzt, dürfte die Fläche, die sich gemäß Flurkarte auf einen Privatbesitzer aus Hennweiler sowie der Kommune Hochstetten-Dhaun aufteilt, 15 bis 20 Hektar bemessen. Die ist zwischen seitlichen Windschutzstreifen und Waldstückern eingegrenzt. Etwas versteckt und nicht einsehbar von der Straße – passt. Optisch würde der Solarpark daher kaum negativ ins Auge fallen. Besser: Der fiele sowohl keinem Menschen auf, als auch ist der Sonneneinfall dort nahezu ideal. Merke, pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Inwieweit ein Investor hinter diesem Projekt „Solarpark-Itzbach“ steckt oder ob dieser aus einer privaten Initiative heraus forciert wird, ist nicht überliefert. Gut informierten Quellen nach, soll die Planung schon recht fortgeschritten sein. Respekt, solche Initiativen sind am Puls der Zeit. Mehr noch, die dürfte den Landbesitzern eine überaus hübsche Pacht bescheren. Lob vom Blog, wenn die sich umsetzen ließe. mehr

Verkehrskollaps Altestraße und Hellbergblick! Ortsgemeinde lädt am 6. Dezember zur Anwohner-Versammlung ins Bürgerhaus Haus „Horbach“ ein!

Der Blog berichtete schon mehrfach: Die Anwohner der Alten Straße sowie Hellbergblick können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Vor allem die Engstellen im unteren Bereich sind ein Knackpunkt, insbesondere bei Begegnungsverkehr. Und der nimmt zu! Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden, sodass sich zum Teil kuriose Zwischenfälle hier abspielen. Gegenseitige Rücksichtnahme muss in diesem Abschnitt regelrecht gelebt werden. Wut-Tendenz steigend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil weitere 32 Bauplätze in neuen Baugebiet Im Scheiberling einen an der Ertragsgrenze angesiedelten Verkehrsdruck noch weiter aufbauen dürften. Mehr noch: Zunehmender Verkehr beziehungsweise mehr Schwerlastverkehr bedeuten auch Belastungen für das Rohr-System. mehr

Monster-Wand vor dem Kreisel am Dorfeingang!

Wow, die wird aber hoch. Die Stahlstützen für die Lärmschutzwand am Tunnel-Ortsausgang Hochstetten ragen wie Zahnstocher aus dem Boden. Gut und gerne 5 Meter dürften die messen. Die Wand dort wird gigantisch werden. Optisch wahrscheinlich erschlagend. Im Unterscheid zu der bereits vorhandenen Wand entlang der Umfahrung, dürfte in diesem kurzen Abschnitt nochmals ein Drittel draufgesattelt werden. Warum ist das so? Warum ist die Wand vor dem Kreisel bis zur Einfahrt Steinbruch so viel wuchtiger? Herrscht da mehr Lärm? Der Blog hat dafür keine schlüssige Erklärung. Rein optisch nicht gerade ein Hingucker, gell? Übrigens, die Dimension eignet sich prima für eine Kletterwand. Das Schlagwort heißt Bouldern: Bouldern ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden bis zur Absprunghöhe. Warum nicht an der Straßenseite abgewandten Seite Klettergriffe anbringen? Die Idee ist dem Blog sogleich in den Sinn gekommen, als den die Ausmaße auf den ersten Blick regelrecht erschlugen. Bevor es Gemecker gibt, natürlich ist dieser Einwand nicht ernst gemeint. Doch Kopfkino ist ja noch nicht verboten.  

Kreisel Hochstetten-Dhaun nachgehakt: Vorschlag zur Gestaltung die Zweite!

Hochstetten-Dhaun, dein Kreisel. Aus dem momentanen Provisorium am Ortseingang aus Richtung Kirn kommend, wird eine Dauereinrichtung werden. Gut so! Die finalen Arbeiten sind schon im Gange. Angesichts des Fortschrittes der Straßenbaumaßnahmen will der Blog nochmals an die Gestaltung erinnern. Ob man sich schon intern mit dem Thema beschäftigt hat? Hat die Einfluss oder ist das Angelegenheit des Landesbetriebes? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Der Blog will erneut seinen Entwurfsvorschlag unterbreiten. Warum nicht ein Kunstwerk des örtlichen Schmiedemeisters Helmut Reit als Blickfang mittig platzieren. Das Gute liegt bekanntlich so nahe! Der Blog hat mal eben schnell eine Säule aus dem Garten des Künstlers entsprechend platziert. Der hat aber auch noch jede Menge andere Kunstwerke zu bieten. mehr

Neue Facebook-Seite für den Blog!

Neben seinem Profil hat der Blog jetzt eine eigne Facebook-Seite eingerichtet. Unter „Geschichten und Geschichtchen aus dem Kirner Land“ platziert der jetzt dort hin und wieder Beiträge aus www.hochstetten-dhaun.info. Mal etwas Neues ausprobieren. Wer möchte kann ja ab und an mal reinklicken. Das private Profil bleibt weiterhin bestehen. Auch dort werden weiterhin Beiträge hochgeladen. Halt nur nicht jeder. Ab und an hier noch ein paar etwas andere Infos – passt! Zukünftig zweigleisig unterwegs sein, um nicht die Nerven der Besucher unnötig zu strapazieren, das steckt dahinter. Ein Versuch, nicht mehr und nicht weniger. Für den Blog kein großer Aufwand. Hat den Vorteil, dass Profil-Freunde die Beiträge nicht automatisch serviert bekommen. Je nach Lust und Laune müssen die jetzt selbst aktiv werden. Schließt die Denke aus „Der schon wieder mit seinen Ansichten“.

Realsatire pur: Wenn man etwas Falsches ständig wiederholt wird es dadurch nicht wahrer!

Ständige Wiederholungen sind kein Beweis für Wahrheit! Diesem rhetorischen Instrument bedient sich immer wieder gerne Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell. Für den finalen Transport in die Öffentlichkeit, sorgt dann schon demütig die Tageszeitung. Wie immer halt, steht der Haus und Hofberichterstatter Gewehr bei Fuß, wenn der Meister zur medialen Audienz bittet! Letzte Woche war es offenbar wieder soweit. Der hauptamtliche Ehrenamtliche legte eine Art Rechenschaftsbericht ab. Alles ist gut! Alles läuft! Großbaustellen, Dorfprojekte, Brückenbau und, und, und. Man lese und staune, die medizinische Versorgung wurde doch tatsächlich auch wieder in den Fokus gerückt. Aus gegebenen Anlass, wegen Ärztemangel, Krankenhaus und so. Das alte Motto lebt demnach noch immer: „Hochstetten-Dhaun hat wenigstens was.“

Nochmals für alle zum Mitschreiben in Großbuchstaben und dazu noch fettgedruckt: RICHTIG IST, NICHT DÖBELL UND NICHT DER ORTSGEMEINDERAT HABEN DEN NACHFOLGER VON HERIBERT SCHÖLL AUFGESPÜRT UND VERPFLICHTET! Der kam wie Kai aus der Kiste zu Praxisinhaberin Bea Schöll gesprungen. Auf dem direkten Weg und nicht über Los. Und die hat ihm nach kurzen Verhandlungen die Praxis übergeben und diesen Entschluss nach kurzer Zeit schon bitter bereut. Aber sowas von! Wichtig, die Ortsgemeinde war in dieser Phase außen vor. Wahr ist, Döbell hat den Arzt, „dem die Menschen Vertrauen“, nicht an Land gezogen. Wahr ist aber auch, der hat in der Folge die Rahmenbedingungen – natürlich in seinem Sinne gelenkt und diktiert – damit der Mediziner nicht mehr in einem „Stall“, so sein damaliger despektierlicher Ausspruch, praktizieren muss. Schließlich ging es auch darum, einen eigenen Leerstand zu beseitigen. Arzt-Akquise nach Döbell-Art in das Haus des Sohnemannes – wenn das mal nicht ein genialer Schachzug war. Viel Miete, keine Renovierungs- und Umbaukosten, keine Verpflichtungen – passt! Und keiner hätte etwas mitbekommen, wenn, ja wenn der böse Blog nicht einen Artikel geschrieben hätte. Dass ihm der vom aufgeschreckten Steuerzahlerbund attestierte „Vetternwirtschaft-Deal“ einen deftigen Dämpfer an der Wahlurne einbrachte – geschenkt. Besser ein 60-Prozent-Bürgermeister, als gar kein Bürgermeister, mag der sich noch heute denken. Miese Quote, wenn nahezu jeder zweite Bewohner den Chef lieber im heimischen Ruhesessel gesehen hätte. Den persönlichen Makel macht der satte Mietzins allerdings mehr als wett!

Das Blog-Dauer-Thema ist eigentlich durch, kam jetzt aber wieder hoch, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Zeitung das Modell Hochstetten tatsächlich, als sinngemäß Ideallösung, einstuft und am liebsten auch in Kirn verortet sehen möchte. Finde den Fehler? Was hat Döbell noch dem Autor in den Block diktiert? Er sei froh, dass der Allgemeinmediziner zugesagt hat, noch Patienten aus der Gemeinde aufzunehmen. Klingt wie eine Drohung. Ob es eine ist, möge jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, und da hat der Ortschef recht, es herrscht medizinischer Notstand. Die Folge: Es sind auch diejenigen Ärzte ausgelastet, die sonst eher außen vor bleiben. Heutzutage müssen Patienten eben nehmen was sie kriegen können. Es sind halt schwere Zeiten.            

Visionär gedacht, warum nicht eine Medizinisches Versorgungszentrum mit der Bürkle-Stiftung wagen?

Frei von der Leber weg ausgedrückt, warum nicht ein „Bürkle-Ärztehaus auf den Weg bringen?“ Das leidige Thema medizinische (Unter)Versorgung im Kirner Land ist derzeit in aller Munde. Der Aufschrei hilfloser Patienten ist unüberhörbar. Erst das Krankenhaus, jetzt der Fachärztemangel – die Region droht der Supergau. Erneut entfacht wurde die Debatte mit der angekündigten Praxis-Schließung Wischmann mit Ablauf des Jahres. Da ist guter Rat teuer. Es fehlt in der ganzen Republik an Ärzten. Will heißen, das Kirner Land ist überall, was die Suche nach Medizinern zusätzlich erschwert. Die stehen nicht Schlange. Im Gegenteil! „Man könne sich keine backen,“ reagiert die Ärztekammer auf entsprechende Nachfrage flapsig. Wenn in solchen aufgeblähten Kammern schon Galgenhumor als Argument herhalten muss, dann ist Hopfen und Malz verloren. Man muss der Wahrheit ins Auge blicken, um die gesundheitliche Grundversorgung im Kirner Land muss einem Angst und Bange werden. mehr

Baby der Freien Wähler: Themenspielplatz Feuerwehr!

Themenspielplatz nachgehakt! Man hört so gar nichts mehr von diesem fantastischen Projekt! Wird es diesen Neuzugang in Hochstetten-Dhaun irgendwann einmal geben? Wird auf einem noch zu findenden Platz in naher oder ferner Zukunft eine spaßbringende „Kinder-Feuerwehr-Wache“ eingerichtet? Sehr zur Freude des Nachwuchses? Sie fänden einen bisher noch nie dagewesenen Abenteuerspielplatz sicherlich Bombe! Einer, wie aus dem Bilderbuch, das wäre es doch! Geht es nach den Freien Wählern, dann ginge dieser Traum in Erfüllung. Was spricht dagegen? NIX! Der Blog hatte die Pläne der FWG schon mehrfach vorgestellt. Doch scheinbar sind die völlig aus dem Fokus entrückt. Die Ortsgemeinde hat so viele andere Projekte an der Backe.

Wobei, die Ausrede dürfte so gar nicht herangezogen werden, wenn es um Kinder geht. Zugegeben, die etablierten kleinen Spielflächen in Hochstetten, Hochstädten und Dhaun erfahren eine Aufwertung, aber insgesamt ginge dahingehend noch mehr. Viel mehr! Doch die Entscheider blocken. An der Kohle kann es nicht scheitern. Das Konto ist (noch) prall gefüllt. Aber nicht mehr lange. Die Liste der kommenden Investitionen, egal ob sinnvoll oder nicht, ist lang. Daher steht zu befürchten, dass der Themenspielplatz Feuerwehr ein Traum bleiben wird. Einer, der zu platzen droht. Einer, wenn man ehrlich ist, niemals wirklich eine Chance auf Umsetzung hatte. Dafür bräuchte es nämlich Befürworter, Unterstützer und Mehrheiten und einen Ortsbürgermeister der vorweg geht. Tut der ja auch, aber nicht bei diesem Projekt.

Ein Kran schwenkt über der Schulbaustelle!

Nichts erinnert hier mal an ein altes Schulhaus. Vielmehr lassen die verbliebenen Mauern auf eine Ruine nach einem Bombeneinschlag schließen. Mehr Entkernen geht beileibe nicht. Muss es wohl auch nicht. Der Wiederaufbau hin zu einem Mietkomplex für barrierefreie Wohnungen ist angelaufen. Der Kran steht bereits., Die Maurerarbeiten dürften jetzt beginnen. Fakt ist, es geht voran. Langsam, aber stetig! Gut Ding will eben Weile haben. Läuft derzeit ja auch nicht gerade rund auf dem Bausektor. Explodierende Baupreise sowie Mangel an Material, lassen Bauherren regelrecht verzweifeln. Es wird sicherlich noch ein Weilchen dauern, bis der gesamte Komplex Formen bekommt. Dieses Jahr wohl nicht mehr und nächstes Jahr nicht gleich. Dann eher schon 2023 Sei’s drum! Hauptsache es tut sich was. Wartende Mieter, wenn es die denn schon geben sollte, müssen sich halt gedulden. Der Blog ist jedenfalls gespannt darauf, wie sich die geplanten 23 Wohnungen später in das Ortsbild einfügen werden. Rein zweckmäßig oder doch optisch ansprechend? Der wird auch weiterhin ein Auge auf die Baustelle werfen sowie über die einzelnen Baufortschritte berichten. Immer mal wieder!   

Neubaugebiet „In der Grub“ in Hochstädten!

Häuslebauer aufgepasst, in  Hochstädten stehen wieder Bauflächen zur Verfügung. Wobei, von den 14 Bauplätzen im Anschluss an das „alte“ Neubaugebiet, oberhalb des Radweges Richtung Martinstein, sind die meisten wohl schon vergeben. Reserviert nennt man das dann wohl. Logisch, die Lage ist auch kaum zu toppen. Sonne satt bis in den späten Abend hinein sind hier garantiert. Der Ortsgemeinderat billigte in seiner letzten Sitzung den Planentwurf. Zuvor durften die Ratsmitglieder ein Auge auf Anbindung und Straßenverlauf werfen. Es handelt sich um einen Rundkurs. Einfahrt unten am Radweg, dann die Stichstraße hinauf – links und rechts Bebauung – und dann Anschluss an die Straße „Mühlengrund“. Wann geht es los? Wann können die ersten Häuslebauer loslegen? Eine Hausnummer wurde nicht genannt. Erfahrungsgemäß wird es noch recht lange dauern. Das Baugebiet „Im Scheiberling“ lässt grüßen.

Steigerungsform: Peinlich, Peinlicher, Diakonie!

Ist die „Parkplatz-Sanierung“ eine unnötige Ausgabe? Hat die Diakonie hier gehörig Geld verbrannt? Geld, welches man an anderer Stelle besser hätte einsetzen können? Der Blog hat in Bad Kreuznach nachgefragt, aber keine Antwort erhalten. Wer solche Böcke schießt der gibt sich meist schmallippig. Wahr ist, die Diakonie ist 2017 mit dem Ziel angetreten, das Parkangebot am Krankenhaus zu erweitern und den Patienten, Angehörigen und Besuchern verlässlich die Nutzung krankenhausnaher Parkplätze zu eröffnen. Durch die geplante Schrankenanlage wollte man die hohe Priorität der Parkplatznutzung durch Patienten, Angehörige und Besucher sicherstellen. Darüber hinaus sollte mit der Schranke ein Finanzierungsbeitrag zur ohnehin notwendigen Parkplatzsanierung geleistet werden. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht auch vier Jahre danach anders aus. Denn wahr ist auch, die scheinbar beendete Maßnahme ist augenscheinlich so kostenintensiv wie überflüssig.

Der Blog prangerte diese Initiative bereits mehrfach, auch als reine Verschwendung von Stiftungsgeldern, an. Und das nicht zu knapp. Warum? Die installierte Schranken-Anlage wurde bisher nicht in Betrieb genommen, dümpelt seit vier Jahren vor sich hin. Die Garantie dürfte mittlerweile schon längst abgelaufen sein. Was hat den Vorstand bei der Befürwortung eines Parkplatz-Konzeptes, dessen Kosten-Nutzen-Analyse gelinde formuliert stark angezweifelt werden muss, nur geritten? Wurde hier der gesunde Menschenverstand ausgeblendet? Zahlen wurden zwar bisher nicht veröffentlicht, jedoch dürften sich nach menschlichem Ermessen, die Ausgaben im oberen sechsstelligen Bereich bewegt haben. Grob geschätzt natürlich. Und wenn schon ein Schranken-System, dann sollten die sich bitteschön auch irgendwann mal heben und senken. War das nicht Sinn und Zweck? Zwar markieren seit zwei Jahren diese weiß/roten Balken die Ein- und Ausfahrten, allerdings stehen die permanent senkrecht nach oben. „Außer Betrieb“, leuchtet Tag und Nacht auf dem Display.

Eine Durchfahrt und Parken auf dem Gelände ist weiterhin bargeldlos möglich. Wie immer halt! Der Geldautomat im Foyer wartet nur darauf, endlich gefüttert zu werden. Schilda lässt grüßen, aber sowas von! Kopfschütteln bei Personal und Patienten allenthalben. Das Krankenhaus steht Jahr für Jahr vor dem finanziellen Aus, leistet sich aber eine Schranken-Lösung, die nicht an den Start geht. Finde den Fehler. Ärzte und Pflegekräfte sind Mangelware. Es besteht zwar Bestandsgarantie, aber es tut sich absolut nichts. Nur Lippenbekenntnisse und Absichtserklärungen reichen nicht, um aus dem Halbkrankenhaus ein breit aufgestelltes Krankenhaus zu machen. Eines, das den Namen gerecht wird. Aber Hauptsache, es hat Schranken für teuer Geld auf einem Parkplatz, der auch ohne weiterhin seinen Zweck sehr gut erfüllt hätte. Zu einfach gedacht? Das möge jeder für sich selbst entscheiden. Solche Possen schaffen es in der Regel auch ins Schwarzbuch des Bundes für Steuerzahler. Ähm, gibt es eigentlich auch eine Schwarzbuch-Ausgabe für Stiftungen?   

Wie im Kirner Land: Rund um die Seiser Alm herrscht ebenso Ärztemangel!

Wandern- oder Radtouren, hoch oben auf der Seiser Alm hat es hierfür die ideale Kulisse – zumal bei Sonnenschein und herbstlichen Farben. Mehr Erhabenheit und mehr Panorama gehen nicht. Wie überhaupt, Südtirol ein lohnendes Reiseziel ist. Ein wahrhaft schönes Fleckchen Erde, das sich allerdings auch mit weltlichen Problemen konfrontiert sieht. So hat es hier auch einen Ärztemangel, über den die Tageszeitung berichtete. Die Misere wirkt wohl länderübergreifend. Fehlende Mediziner sind ja gerade das Aufreger-Thema schlechthin im Kirner Land. Wenn schon solche touristischen Flecken massiv unter Medizinerschwund ächzen, was soll dann bitteschön aus dem etwas weniger spektakulären Naheland werden? Dort kommt der Ärztemangel scheinbar urplötzlich um die Ecke. Fast schon wie Kai aus der Kiste gesprungen. Ist schon blöd, wenn Politiker ihre Hausaufgaben vergessen und dabei auch noch erwischt werden. Die Kommunalen lassen jedwede Kreativität vermissen. Setzen, sechs!

Der Öffentliche Anzeiger sähe am liebsten das „Erfolgs-Modell“ Hochstetten-Dhaun im kompletten Kirner Land verortet. Ist das wirklich so top? Kann man den Vorschlag ernst nehmen? Schließlich forderte der ja auch schon vehement ein Parkhaus. Dass just diese, vom Autor in den Himmel gehobene und von den Lesern mehrheitlich kritisierte Hochstettener Vorgehensweise vom Bund der Steuerzahler als gelebte Vetternwirtschaft bestätigt wurde – geschenkt. Vielleicht irren ja auch alle damaligen Nörgler. Der Blog macht mal die Probe aufs Exempel. Der bricht das Prozedere mal eins zu eins auf Kirn herunter. Streiche Döbell, setze stattdessen Ensminger. Hat der Stadtchef auch eigene Räumlichkeiten, die sich auf Kosten der Stadtkasse zu eine Praxis umwidmen lassen? Weiter hat der einen Architekt in der Familie, einen Stadtrat, der ihm satte Gewinne gönnt und daher duchwinkt und last but not least einen mehr oder weniger einfältigen Arzt in der Hinterhand, der das Konstrukt finanziert? Zwar alles nur Konjunktiv, aber dennoch spannend. Das Szenario spielt der Blog bis ins Detail mal durch. Das Ergebnis in Kürze!   

Barrierefreie Friedhofshalle Hochstädten!

Streiche Fenster und setze Tür! Um Barrierefreiheit herstellen zu können, soll ein Fenster der Friedhofshalle Hochstädten durch eine Tür ersetzt werden. Wenig Aufwand, viel Ertrag? Schaut ganz danach aus, denn durch diese Maßnahme kann der Zugang über den kleinen Parkplatzt direkt in die Leichenhalle angeboten werden. Ohne Stufen, wohlgemerkt! Das Vorhaben sollte sich schnell in die Tat umsetzen lassen. Ob noch in diesem Jahr? Schauen wir mal!

Komm, wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Wow, das verspricht ja wieder eine abendfüllende Angelegenheit zu werden. Die Tagesordnung umfasst insgesamt acht Punkte! Start ist am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln. Lohnt sich die Teilnahme? Durchaus, denn die Themenbereiche sind querbeet getaktet und zum Teil sogar richtungsweisend. Also worauf noch warten, die politische Elite beschließt und verkündet. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Bei der letzten Sitzung war der Blog der einzige Zuhörer auf den billigen Plätzen. Der weilt dieses Mal im Urlaub. Daher wird der über die Ergebnisse gar nicht oder erst im Nachgang berichten.

Projekt Bahnhof: Hochstetten 22?

In Hochstetten-Dhaun wird es nicht langweilig! So titelte einst der Öffentliche Anzeiger. Unter anderem schlägt die unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld immer neue Kapitel auf. Bekanntlich steckt das Bauvorhaben in einer schier Endlosschleife fest. Und wie! In einer frühgeschichtlichen Ortsgemeinderatssitzung im November 2000 hieß es dazu: „Im Hinblick auf die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde will jedoch am Ball bleiben und hofft auf eine baldige Umsetzung.“ Heute, 21 Jahre später, hofft die noch immer auf einen zeitnahen Baustart. Und der kündigt sich tatsächlich an. „Hochstetten 22“. Nächstes Jahr soll es endlich soweit sein. Die Bahn hat grünes Licht signalisiert. Wie hell das leuchtet, wird man dann sehen. Jedenfalls wurde das Bauvorhaben in der zurückliegenden Ratssitzung angekündigt. Vorgesehen ist die komplette Umgestaltung des Umfeldes, inklusive Platzierung eines Parkplatzes. Die Bahn rechnet mit einer Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro. Im Vergleich hierzu kommt die Ortsgemeinde mit einem bescheidenen Beitrag davon. Die Park & Ride-Fläche kostet 119.000 Euro. Zuschüsse von 85.000 Euro sind garantiert. Bleibt ein Eigenanteil von 25.000 Euro. Hat sich die Wartezeit doch noch gelohnt! Glück muss man haben!   

Erholungsgebiet an der Nahe nimmt weiter Formen an!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der örtlichen Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Und man sieht schon wie es werden soll. Keine Frage, dass hierdurch auch entstehende Naherholungsgebiet hat was! Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der jetzt schon durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt ist. Ein kleines Flüsschen schlängelt sich neben dem Fluss – passt! Die Fläche drumherum bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet mit reichlich Grün, Bänken und Ruheoasen. Vielleicht lässt sich hier sogar ein Spielplatz platzieren. Den Phantasien sind keinerlei Grenzen gesetzt. Durch den Wegfall des Dammes ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Das ganze Paket wird den Uferbereich enorm aufwerten und zum Spaziergang einladen. Angesichts der Möglichkeiten wird die Sportplatzbrücke für Fußgänger keine wirkliche Alternative mehr bilden. Wer geht schon durch das Industriegebiet, wenn auf der anderen Uferseite ein Naherholungsgebiet zum Schlendern einlädt.

Baugebiet Hochstetten in die Zukunft gedacht: Erweiterung Richtung Simmertal?

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisend herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin? Was könnten die „Experten“ so alles auf der Pfanne haben? Nun, das Rad muss nicht neu erfunden werden. Geeignete Flächen in den einzelnen Ortsteilen liegen auf der Hand.  Der Blog will mal vorgreifen und nach und nach jetzt noch brach liegendes Bauland vorstellen. Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt. Dem Vernehmen nach, wurden auch schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Butter bei die Fische, welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage?

Durchaus vorstellbar ist eine nochmalige Ausdehnung Richtung Simmertal. Quasi im Anschluss an das noch nicht erschlossene Neubaugebiet „Im Scheiberling“. Einheimischen ist die Fläche als „Grees“ bekannt. Es handelt sich um ein schönes Plateau mit reichlich Kapazität. Hier lässt es sich gut und ruhig wohnen. Manko, die Anbindung verliefe wiederum über Altestraße und Hellbergblick. Nur mal so laut gedacht: Denkbar wäre auch eine Straße hinab nach Simmertal. Man stelle sich nur vor. Beide Orte wüchsen zusammen! Zukunftsmusik zwar, aber es geht ja schließlich auch um Projekte, die in weiter Ferne Themen werden könnten. Hat das Expertenteam den „Grees“ im Blick? Durchaus möglich. Schauen wir mal.  

Das Wort zum Sonntag: Aktueller denn je, Bürgermeister-Geschichten?

Dem Vernehmen nach, soll es landauf, landab ja ganz gerissene Ortsbürgermeister geben, die auf Landbesitz so hinterher sind wie der Teufel hinter der armen Seele. Egal ob in Traumlagen oder in Heckenlandschaften – Hauptsache Grundbesitz. Von daher liegt es nur in der Natur der Sache, dass so manche Amtsträger immer dann gierig die Ohren besonders spitzen, wenn Grundstücke auf dem Markt zu haben sind. Nur logisch, denn was nützt das Ersparte in der momentanen Niedrigzinsphase auch auf der Bank. Nicht selten werden ja gerade diese Amtsträger auch als erstes über zu erwerbenden Grund und Boden informiert. Verreck, die sind zumeist sogar die ersten Ansprechpartner. Städte und Ortsgemeinden, so steht es meistens in Gesetzen und Vorschriften niedergeschrieben, genießen entweder grundsätzlich oder in begründeten Ausnahmefällen sogar gewisse Vorkaufsrechte. Doch aufgepasst! Nicht selten schnappen Bürgermeister vorab zu, gewissermaßen an den Gremien vorbei. Ausgehebelt heißt das dann im Fachjargon! Sehr gerne wird bei Filetstücken gehebelt. Warum die Ortsgemeinden auch unnötig belasten, wenn ein Deal auch unkomplizierter eingefädelt werden könnte.

Vielleicht so: Kleiner Aufschlag für den Eigentümer und schwupp, sind Vorkaufsrechte zwar unlauter, aber elegant ausgehebelt. „Gefickt eingeschädelt“! Muss ja niemand wissen und kriegt auch keiner so wirklich mit! Stellt sich die Frage, ob Bürgermeister, die so tricksen und handeln, noch in ihren Ämtern bleiben dürfen? Ja, sie dürfen! Warum? Nun, weil sie es können und weil Teile der Zunft es schon immer so handhabten. Geheim und im Verborgenen, ziehen sie ihre Strippen mit der Gelassenheit von Androiden. Nun, sollen hier ja keine Pauschalurteile gefällt werden. Anrüchiges Erwerben von Land, analog der zuvor geschilderten Art und Weise, werden hier im Ländle und anderswo sicherlich die Ausnahme bilden. Sprichwörtlich bestätigen die allerdings die Regel. So mancher wird sich sicher fragen, warum der Blog so ein allgemeines unspezifisches Blabla gerade jetzt, an einem sonnigen Sonntag, wieder ins Schaufenster stellt. Aus gegebenen Anlass? Ja, nein, vielleicht? Maybe? Warten wir es ab! Diese und andere Bürgermeister-Geschichten sind natürlich frei erfunden. Alles nur blanke Theorie! Solche unehrenhaften Gemeindevorsteher gibt’s nämlich in Wirklichkeit gar nicht. Amen! Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären daher rein zufällig.

Bürgersprechstunde mit Landrätin!

Heute wagt sich Landrätin Bettina Dickes nach Kirn. Genauer formuliert, hält sie ab 10 Uhr ihre turnusgemäße Bürgersprechstunde just am Markttag in Sichtweite des Brunnes ab. Wobei, Markt, ist die schiere Übertreibung. Bei nur einem Obst- und Gemüseständchen, verbietet es sich Markttag als Oberbegriff überhaupt zu verwenden. Dass der kränkelt, ist ein anderes Thema, welches bei den Verantwortlichen allerdings nicht auf der Agenda zu sein scheint. Dass es auch anders, halt lebhafter geht, beweist das kleine Bad Sobernheim. Zurück zur Sprechstunde. Alle leidgeplagten Wischmann-Patienten sollten in dieser Stunde bei der Kreis-Chefin aufschlagen und ihren Unmut kundtun. Der Frust bei vielen sitzt tief. raus damit! Wie überhaupt die Notlagen Ärzteversorgung und Krankenhaus Kernthemen sein sollten. Dickes müssen die Ohren klingen. Was hat sie für Konzepte? Was hat sie für Ideen, um das Kirner Land diesbezüglich nicht ausbluten zu lassen? Nicht immer nur Belangloses beackern, Schwatzen oder heile Welt Eindrücke einfangen. Nein, mal Tacheles am Stand reden – passt! Und auch der Wertstoffhof sollte bei den Diskussionen nicht ausgespart werden. Der gehört zurück ins Kirner Land. Und der Grünschnittplatz muss bleiben. Gerüchteweise steht der in Oberhausen auf der Kippe. Gibt es ein klares Statement hierzu? Die Fragen könnten auch die Pressevertreter stellen. Tun die in der Regel aber nicht. Passt nicht zur „Heile-Welt-Wir-Haben-Uns-Alle-Lieb-Kuschel-Kurs“. Da müssen die Bürger schon selbst ran. Es gibt viel zu bereden, packt es an. Also worauf noch warten liebe Leute? Die Landrätin stellt sich allen ihren Fragen. Da muss Mann und Frau doch hin. Der Blog würde ja gerne, weilt aber weit, weit weg, im Urlaub.    

Ärztemangel: So schaut’s aus! So kann’s gehen!

„Keine Ahnung keine Meinung kein Konzept“ – der Blog wird nicht müde werden, die Schlafmützigkeit der Verbandsgemeinde, hinsichtlich einer ausreichenden Ärzteversorgung im Kirner Land, jetzt und in Zukunft, anzuprangern. Zugegeben, meckern ist leicht. Vielleicht stellt sich der kritische Heckenschütze die Arzt-Akquise auch viel zu einfach vor? Maybe? Logisch, unter Ärztemangel leiden viele Regionen. Tendenz zunehmend! Leider konkurriert das Kirner Land mit wesentlich attraktiveren Landstrichen. Den letzten beißen die Hunde. So oder so ähnlich lässt sich der Konkurrenzkampf wohl am ehesten umschreiben. Die Weißkittel haben schließlich die Qual der Wahl. Die sind eine seltene Spezies. Warum? Es werden einfach zu wenig Studienplätze vorgehalten. Wenn das Kirner Land mitmischen und nicht gänzlich abgehängt werden will, dann muss ein attraktives Konzept her. Angebote an Ärzte richten, die man nicht ablehnen kann – passt! Alles ist erlaubt! Wie könnten die Privilegien aussehen? Zunächst geht es darum die Werbemaschinerie anzuheizen. Aber sowas von! In Arztblättern, Plakatwänden, Universitäten, Fachlektüren, Ärztekammern – überall muss das Kirner Land Präsenz zeigen. Werben analog der Tourismusbranche – passt!

Ferner gilt es die Mundpropaganda zu forcieren. Irgendeiner kennt immer jemand, der wiederum jemanden kennt, der was weiß und helfen kann. Und so weiter und so fort! Lockangebote schnüren: Wie könnten die gestaltet werden? Etwa Hilfestellung in allem Lebenslagen! Will heißen bei der Wohnungs- und Praxissuche bis hin zu mietfreien Räumlichkeiten, Vergabe von Bauplätzenund, und, und. Wie schaut es mit einem Medizinischen Versorgungszentrum auf der grünen Wiese aus? Andere Kommunen betreiben die längst in eigener Regie. Vorteil für die Ärzte, sie sind angestellt und müssen sich nicht mit Abrechnungen, Personal und infrastrukturellen Angelegenheiten befassen. Weiterer Vorteil, flexiblere Arbeitszeiten und Teilzeitangebote. Merke, die meisten Mediziner sind inzwischen Frauen, die ihre Schwerpunkte auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen. Die streben generell keine Selbständigkeit an. Im Gegenteil: Die suchen Angestelltenverhältnisse.

Überhaupt, ein Versorgungszentrum scheint das naheliegendste Modell zu sein. Die VG denkt (noch) nicht in diese Richtung. Zumindest sprechen keine Indizien dafür. Die könnte ein solches unterhalten. Andere Kommunen machen das längt. Ein Fehler? Und wie! Keine Gedankenspiele dürfen tabu sein. In den nächsten Jahren wird die Hausarztlandkarte noch mehr ausdünnen. Die politisch Verantwortlichen müssen endlich handeln. Jetzt!  Ein Ärztehaus im Kirner Land! Für den Blog ist das die Lösung schlechthin. Anfangen und dann sukzessive aufbauen und erweitern – passt. Dafür braucht es Visionen und Mut. Am besten beides! Weder das Eine, noch das Andere haben die Verantwortlichen unter dem Dach der VG in ihrer DNA verankert. Stattessen herrscht Schwerfälligkeit. Man steckt immerzu im „Weiter so“ fest. Nur nicht nach vorne Denken, geschweige denn Handeln. Es reicht eben nicht für den großen Wurf! Verlierer werden die Patienten sein und die verbliebenen Ärzte, auf deren Schultern sich immer mehr Patienten verteilen werden.   

Ärztemangel im Kirner Land: Kommt jetzt Bewegung in die Angelegenheit?

Wie sagt doch der Volksmund: „Besser spät als nie“! Offenbar will man jetzt mit Werbeanzeigen dem drohenden medizinischen Versorgungsnotstand begegnen. Der ist zwar schon seit Jahren hinlänglich bekannt und in kreisinternen Studien festgehalten, aber so richtig aktiv sind weder die politisch, noch die medizinisch Verantwortlichen geworden. Bis jetzt! Scheinbar kommt jetzt Druck auf den Kessel. Wie anders ist es zu erklären, dass die Diakonie urplötzlich Werbeanzeigen für Flächen des Kirner Krankenhauses schaltet. Mietmindernd? Mietfrei? Ob sich der Träger diesbezüglich entgegenkommend erweisen könnte, darf angezweifelt werden. Räumlichkeiten für Arztpraxen, Therapeutische Praxen oder soziale Dienste. Was steckt hinter der neuerlichen Offensive? Nun, offenbar hat die interne Werbe-Briefaktion der Diakonie nicht zum gewünschten Erfolg geführt. War aber auch eine blöde Idee vogelwild Heilpraktiker, wie etwa Uwe Rakow, für ein Engagement im Krankenhaus zu bewegen. Hallo, der Mann hat die 80er-Marke geknackt. Schwamm drüber. War sicherlich gut gemeint, aber leider nicht zu Ende gedacht! Wie so oft, wenn die Diakonie alleinverantwortlich handelt. mehr

Ortsumfahrung Hochstetten: Fahrbahnmarkierung aufgebracht!

Wenn Straßenmarkierungen aufgepinselt werden, dann ist nach Adam Riese mit einer baldigen Freigabe zu rechnen. Vieles deutet darauf hin, dass Fahrzeuge in Kürze auf der neuen Ortsumfahrung Hochstetten rollen werden. Zumindest in den mittleren Abschnitten, sind die leuchtend weißen Linien vollständig aufgebracht. Schaut in diesen Bereichen schon ziemlich fertig aus. Wenn jetzt noch Verkehrszeichen und Beschilderung aufgestellt sind, dürfte es bald heißen: Frei Fahrt für freie Bürger! Wobei, ganz so frei dürfen die Autofahrer sich gewiss nicht fühlen. Von wegen Gaspedal durchdrücken. Die werden in ihrem Fahrvergnügen sicherlich auf 80 km/h herunterreduziert werden. Entspanntes Fahren garantiert! Und das Beste daran, die Blechlawine rollt dann nicht mehr mittendurch, vielmehr am Ort vorbei. Der Blog ist jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen, inwieweit sich die Verlegung beruhigend auf die Ortslage auswirken wird. Schauen wir mal!  

Simmertal: Bitte mal die Gemeindeseite im Netz aktualisieren!

„In Simmertal fühlen wir uns wohl!“ „Schön, dass Sie hier sind!“ – Mit diesen Oberbegriffen empfängt die Ortsgemeinde die Reinklicker. Direkt darunter das Rücktrittsschreiben der Ortsbürgermeisterin! Passt irgendwie nicht zusammen! Versprüht auch keine Harmonie!

Der Wert einer Homepage hat in den Augen der Betrachter viel damit zu tun, wie aktuell und informativ sie ist. Nur eine aktuelle Homepage ist eine verlässliche  Informationsquelle für jeden Besucher. Gerade für kurzfristige Änderungen und Informationen ist das Internet das ideale Medium, welches man schnell und unkompliziert nutzen können! In Simmertal hat die Ortsbürgermeisterin schon vor Wochen in den Sack gehauen. Die Gründe sind bekannt und zu Genüge beackert worden. Warum grüßt „CB“ sie dann aber noch immer lächelnd von der Startseite? So, als ob nichts gewesen wäre. Noch dazu eine Ansprache in Form eines Corona-Appells an ihre Mitbürger. Ehrlich, die hat auf Seite eins nichts mehr verloren! Schon gar nicht, Wochen nach dem Eklat. Zugegeben über ihrem Titelbild ist eine Zeile mit dem Klick auf ihre Rücktrittsrede eingearbeitet.

Aber auch die ist mittlerweile Geschichte. An den inaktuellen Internetauftritt sollte der Ortsgemeinderat unbedingt mal ran. Die Titelseite anzupassen, kann ja nicht so aufwendig sein. Streiche Bleisinger und setze Termin und Bedingungen für die Neuwahlen – so wird ein Schuh daraus. Ein paar Hinweise auf den einzigen Bewerber hinzugeben und fertig. Nach der Wahl kann man ja wieder neu bewerten. Etwa, inwieweit man das Format in der bisherigen Form beibehalten möchte. Neuer Bürgermeister, neue Vorstellungen und neue Ideen? Wenn ja, lassen die sich prima einpflegen. Was gar nicht mehr geht, ist das momentane Format mit Bleisinger als Frontfrau und lächelnde Gruß-Tante! Die steht für das gestrige. Und die Episode will die Ortsgemeinde ja wohl schnellstmöglich hinter sich lassen. Also, passt Die Dorfseite an. Was sollen sonst die Besucher beim Reinklicken denken?   

Leben hinter der Wand!

Zumindest am Dorfeingang liegen Lust und Frust nahe beieinander. Die neue Mauer entlang der Ortsumfahrung, dürfte bei den unmittelbar betroffenen Anwohnern ein geteiltes Echo hervorrufen. Manche werden sich wie eingesperrt fühlen, manche geschützt. Wie die Berliner Mauer! Wenn sie neuerdings aus dem Fenster schauen, dann sehen die Bewohner der ersten Häuser Beton und Holz übereinander gestapelt. Sehr Viel und sehr hoch – daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Die neue Lärmschutzwand soll vor allem die Anlieger vor dem Krach schützen, den Autos und Lkw auf der parallel verlaufenden Bundesstraße machen. Für die meisten ist die ein Segen, hält die doch den Lärm von den Häusern fern. Es betrifft ja auch nur einige Menschen, deren Sicht geraubt wird. Freilich: Es war eine Sicht vor allem auf Autos. Aber es war eben eine Sicht. In den Häusern wird es nunmehr dunkler werden. Andere Anwohner fühlen sich jetzt besser geschützt. Manche Anlieger sind sehr froh darüber, andere wiederum ärgern sich. Jede Medaille hat zwei Seiten. Insgesamt wird die Lebensqualität jedoch zunehmen. Das Dorf erfährt insgesamt mehr Schutz durch die Lärmschutzwände. Fakt ist, diese Teile werden für mehr Lebensqualität sorgen. Einschränkung, die ersten Häuser. Die gucken jetzt halt gegen eine Wand aus Beton und Holz!

Ärztemangel nachgelegt: Die Politik schweigt zum Thema medizinische Versorgung im Kirner Land!

Mit Dr. Berno Wischmann schließt ein Internist und Hausarzt mit Ablauf des Jahres seine Praxis. Altersbedingt! Dem Öffentlichen Anzeiger war diese Ankündigung lediglich eine kurze Meldung wert, und die, noch dazu eingebettet in einen Beitrag zum Förderverein Krankenhaus Kirn. Dabei hat die Praxisaufgabe des „Platzhirschen“ enorme Konsequenzen. Spätestens mit dieser jetzt bekanntgewordenen Ankündigung, dürfte ein Hauen und Stechen hinsichtlich Restplätzen bei anderen niedergelassenen Ärzten einsetzen. Dabei melden die in Summe einen ebenso vollen Patientenstamm. Wo sollen die nunmehr alle unterkommen, ohne in Nachbarkreise pendeln zu müssen? Wieder ein Arzt weniger in Kirn! Der Blog berichtete vor ein paar Tagen ausführlich über einen drohenden Ärztemangel im Kirner Land. Einer, der sich alleine aus demografischen Gründen schon vor Jahren abzeichnete und einer, den die politisch Verantwortlichen so gar nicht auf der Agenda zu haben scheinen. Oder doch? Dabei müssten die doch nur eins und eins zusammenzählen, um wissen zu können, dass auch Ärzte einer natürlichen Haltwertbarkeit unterliegen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Wer möchte es nicht, bei Google ganz weit oben stehen. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info tummelt sich im ständigen Wechsel auf den obersten drei Plätzen. Nicht selten grüßt der sogar von der Pole-Position. Gibt man Hochstetten-Dhaun in die Suchmaschine ein, ploppt die etwas andere Homepage derzeit auf Platz zwei, hinter Wikipedia auf. Logisch, dass die etwas andere Seite von externen Besuchern mitunter als offizielle Homepage des Dorfes wahrgenommen wird. Mehr noch: Der Blog wird zum Bürgermeister, und die, ohne jemals an einer Wahl teilgenommen zu haben. Immer mal wieder wird der angerufen. Zuletzt wegen Investitionsfragen eines Bauträgers in der Ortsgemeinde. Meistens sind es aber belanglose Kleinigkeiten, bei deren Hilfestellung man kein Amtsträger sein muss. Etwa Fragen bezüglich Anschriften, Straßen, Bewohnern und, und, und. Da hilft der Blog sogleich unbürokratisch. Geht es um reine Dienstgeschäfte, dann verweist der auf das Bürgermeisterbüro.  

Diese und andere Besucher werden sich beim Durchklicken sicherlich das eine oder andere Mal verwundert die Augen reiben, wenn sie über Wahrheiten und Geschehnisse informiert werden, auf die sie bei offiziellen Seiten vergleichbarer Städte und Dörfer kaum stoßen. Wie schon erwähnt, es ist eine etwas andere Website mit einem anderen Ansatz. Es handelt sich eher, um einen breit gefächerten Blog mit Geschichten und Geschichtchen über das Dorf sowie das Kirner-Land. Offen und ehrlich eben. Hier wird nix geschönt. Einige Inhalte und Meinungen dürfte bei Betroffenen und Kritikern sicherlich für erhöhten Blutdruck sowie Wutpickel verantwortlich sein, aber der Blog versteht sich so gar nicht als Sprachrohr politischer „Eliten“. Im Gegenteil: Er entlarvt, deckt auf und legt Finger tief in klaffende Wunden hinein. Unzensiert, ungeniert, frech und bisweilen humorvoll verpackt – das kommt an. Nicht bei allen, aber bei der Mehrheit. Die Sprache ist deutlich, klar und manchmal derb, so versteht es jeder. Deshalb hat der Blog mittlerweile auch jede Menge Follower und in Konsequenz im Google-Ranking – im ständigen Wechsel mit Wikipedia – die Pole-Position inne.

Mal einfach vor sich hin gedacht: Rettungswache Hochstetten-Dhaun???

Warum nicht Hochstetten? Der Standort wäre ideal für eine Rettungswache!

Wow, nach dem Beitrag über die Rettungswache Kirn sind die Wogen hochgeschlagen. Aber sowas von! Die Beruhigung folgte auf dem Fuße. Landrätin Bettina Dickes ließ in einem persönlichen Kommentar wissen, dass die Rettungswache an einem anderen Standort neu errichtet werden soll. In jeder ihrer Zeilen schwang zwar Verärgerung darüber mit, dass dieses Thema überhaupt ins Schaufenster gelangen konnte, aber das Regieren ist nicht immer ein Wunschkonzert. Die alte Bleibe sei eben in Größe, Ausstattung und Lage nicht mehr zeitgemäß, lässt sie wissen. Soso! Ein Expertenteam sei gerade dabei, Lösungen auszuloten. Es dürfte in erster Linie um einen neuen Standort gehen. Verkehrsgünstig gelegen müsse der sein! Zentral müsse der sein! Nicht zu vergessen gut erreichbar müsse der sein! Schließlich gilt es gesetzlich vorgegeben Hilfsfristen einzuhalten. Vorteilhaft wäre dann ja wohl eine Fläche an der Bundesstraße, nicht unbedingt mehr im Stadtgebiet. Wo könnte eine neue Wache entstehen? Der Blog hat schon einen Vorschlag unterbreitet, will den aber nochmals wiederholen. Der spekuliert doch so gerne! In Hochstetten, an der neuen Ortsumfahrung, hat es gleich zwei geeignete Grundstücke an der Abfahrt Mitte. mehr

Schluss – Aus – Ende – Feierabend  – Der Geldautomat spuckt keine Kohle mehr aus!

Die Sparkasse hatte es bereits angekündigt und nun hat sie diese umgesetzt – der Geldautomat am „Lädchen“ spuckt kein Geld mehr aus. Kann der auch nicht, denn der ist abmontiert worden. Hochstetten-Dhaun ist nunmehr bargeldfrei. Will heißen, wer im Ort Geld abholen möchte ist hier gekniffen. Eine Platte verdeckt die Stelle, wo früher Menschen im Miinutentakt aufschlugen. Ersatzlos gestrichen, so schnell kann es gehen. Kleines Anschreiben mit Verweis auf Kirn und das wars dann auch schon. Ist das der Anfang vom Ende der dörflichen Infrastruktur-Zentrale? es steht zu befürchten! Geldautomat weg, Bäckerei nur noch halbtags besetzt. Man braucht kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Bäckertheke in naher Zukunft gleich ganz hochgeklappt werden wird. Spätestens dann, wenn der Verkehr über die neue Ortsumfahrung rollt, wird der Inhaber gewiss die Situation neu beurteilen. Nur so eine Vermutung. Die liegt aber nahe. Was wird dann aus dem Gebäude? Noch ist es ja nicht soweit. Vielleicht irrt der Blog ja auch und sieht nur mal wieder dunkle Wolken, wo keine sind. Schön wärs!

Problemfall Hausärzte!

Eine Angelegenheit, die immer mehr in den Fokus rückt:  Mediziner mögen Städte, in abgelegenen Orten lassen sie sich allerdings ungern nieder, schon gar nicht als Selbständige. Die Ärzteblätter sind voll mit Annoncen, die Praxen quer Beet durch die Republik anbieten. Landesweit herrscht Mangel an Landärzten. Aktuell hat auch das Kirner Land einen „Notruf“ geschaltet. Ende des Jahres geht Dr. Wischmann in den Ruhestand. Nachfolger, Fehlanzeige. Dabei wäre eine nahtlose Fortführung dringend geboten, weil sich der mehr als stattliche Patientenstamm bei weitem nicht auf die umliegenden hausärztlichen Praxen wird verteilen lassen. Der Grund: In Kirn herrscht jetzt schon nahezu Aufnahmestopp und auch die Ärzte in der Verbandsgemeinde arbeiten am Limit. Man muss sicherlich kein Prophet sein, um vorherzusehen zu können, dass ein Hauen und Stechen bei der Vergabe um eventuelle Restplätze einsetzen wird. Keine Frage, Kirn droht die Unterversorgung! mehr

Post vom Blog an Frau Dickes!

Boah, da wurde der Blog mal so richtig abgewatscht. „Was Sie hier spekulieren, ist Quatsch. Und mit dem machen Sie Angst.“ – Landrätin Bettina Dickes fühlte sich doch tatsächlich genötigt, einen Kommentar auf den Beitrag über das eventuelle Aus der Rettungswache am Standort Krankenhaus zu schreiben. Neben aller Kritik, klärte sie über die Angelegenheit auf. Dass sie mit ihren Absichten nicht schon im Vorfeld über die üblichen Kanäle an die Öffentlichkeit herantrat – geschenkt. Sei’s drum, das Kirner Land weiß jetzt Bescheid. Dem bösen Blog sei Dank! Die Rettungswache bleibt dem Kirner Land erhalten. Man suche nach einem geeigneten Standort. Vielmehr tun das Experten. Die sollen mal nach Hochstetten-Dhaun ins neue Industriegebiet schauen. Kurzer Tipp am Rande!

Wegen der engen Gassen rund um das Krankenhaus und den damit verbundenen Zeitverzögerungen, hinsichtlich einer bestmöglichen Versorgung, könne man den Standort nicht mehr halten. Dass die auch schon beim Bau der dann ja wohl jetzt alten Wache existierten – nochmals geschenkt. Auch, dass davon in früheren Pressemeldungen niemals die Rede war. Da hieß es immerzu nur Aus- und Umbau! Politik schafft sich nun einmal die Welt, wie sie ihr gefällt. Deren Gedankengänge sind halt nicht immer nachvollziehbar. Schon gar nicht, wenn der gesunde Menschenverstand sich meldet. „Der Blog schürt Ängste“, meint Frau Dickes. Einspruch! Der spricht nur Themen auf seine Art und Weise an. Und der bedient sich auch Informationen aus der Presse. Merke, was in der Zeitung steht stimmt!

Konkret müssen sie jetzt in erster Linie dem Öffentlichen Anzeiger unterstellen in dieser Angelegenheit Unwahrheiten zu verbreiten. Denn dort stand nämlich geschrieben, Zitat: …Da geht es etwa um den Notarzt im Kirner Krankenhaus, weil die Rettungswache auf der Kippe steht und mit einem Neubau in den Hunsrück umgesiedelt werden könnte.“  Nur ein Halbsatz. Es sind immer die gefährlichen Halbsätze, die einen aufrütteln. Da müssen doch die Alarmglocken läuten. Und Alarm kann der Blog. Gut so, denn die Angelegenheit ist jetzt ja geklärt. Die Rettungswache bleibt im Kirner Land. Frau Dickes, dieses Bohei hätten Sie sich ersparen können. Einfach mal im Vorfeld umfangreich aufklären und über die Beweggründe rechtzeitig informieren, etwa wo der Weg hingeht. Nicht immer nur rumeiern. Probieren Sie es. Es tut gar nicht weh. Dann verstummen auch solche bösen Blogs.     

Rettungswache Kirn: Es sollten alle Alarmgglocken schrillen!

Soso, die Kirner Rettungswache entspricht in Aufbau und Größe nicht mehr heutigen Ansprüchen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände den politisch Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Es wurde höchstens mal drüber geschwätzt! Steckt da etwa Methode dahinter? Hat man niemals ernsthaft erwogen Kirn auszubauen? Der Verdacht liegt nahe! Schon Im Februar 2020 hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um diesbezüglich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten wollte sie Taten folgen lassen. Kam aber nix! Stattdessen sitzt man die Angelegenheit aus. Neuesten Meldungen zufolge, soll die Kirner Rettungswache jetzt sogar gleich ganz geschlossen werden. Statt Um- und Ausbau, die Schließung. Geht’s noch. Was rauchen die in Bad Kreuznach immer nur für ein Zeugs, was derart die Sinne vernebelt. Die Rettungswache ist Daseinsvorsorge. Die gilt es um jeden Preis zu erhalten. Was nützt dem Kirner Land eine Alternative irgendwo in der Fläche? Merke, zu weite Anfahrtswege gefährden Leben! Wenn die Erweiterung am Krankenhaus aus Platzgründen urplötzlich nicht mehr möglich sein sollte, dann doch bitteschön in der Nähe einen neuen Standort suchen. Verkehrsgünstige Flächen wird es ja wohl geben. Aber doch nicht Waldfriede im Heckenland! Das wäre ja der Treppenwitz des Jahres! mehr

Simmertal: Jürgen Tatzke will Bürgermeister werden!

Die Katze ist aus dem Sack. Der bisherige Erste Beigeordnete Jürgen Tatzke will Bürgermeister werden. Er stellt sich als Einzelbewerber zur Wahl. Frei nach Horst Schlemmer: „Isch kandidiere“!  Die SPD schickt keinen eigenen Kandidaten ins Rennen. Diese Tatsache kann durchaus als fraktionsübergreifender Vertrauensbeweis gewertet werden. Vielleicht hatten die aber auch nur keinen Namen auf ihrem Zettel. Sei’s drum, der Freie Wähler hat die „Eier“ Simmertal in einer schwierigen Lage vorstehen zu wollen. Alleine für diese Bereitschaft gebührt ihm Respekt und Anerkennung. Der Kerle wird allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe treffen. Gilt der doch in den Augen seiner gewissermaßen Vorgängerin als einer ihrer Königsmörder.

Schlimmer, die Geschichte hat uns gelehrt: Frauen reagieren nicht selten dauerhaft ebsch und nachtragend auf subjektiv tief empfundene Kränkungen! Mit Störfeuern aus ihrer Ecke sowie aus der ihrer Anhängerschar, wird der Kandidat rechnen müssen. Für ihn und den Ortsgemeinderat wird es nunmehr darum gehen Einigkeit und Geschlossenheit zu demonstrieren, damit der „gemeinsame“ Kandidat die Stimmenmehrheit erfährt. Ein mehrheitliches „NEIN“ an der Wahlurne wäre wenig hilfreich. Im Gegenteil! Das wäre der Supergau. Diesbezüglich gilt es nunmehr aufzuklären. Wenn das umfassend gelingt, dann klappt das auch mit dem neuen Bürgermeister. Dass Tatzke will und kann beweist er gerade jetzt in der Übergangszeit. In Simmertal ist es angenehm still geworden, ja fast schon harmonisch! Die Ruhe ist durchaus auch sein Verdienst. Mit ihm und seinem kooperativen Führungsstil zurück zur Normalität – passt!

Die Sache mit der Corona-Statistik!

Täglich veröffentlicht die Corona-Stabsstelle des Landkreises die neusten Zahlen. Gut so, denn Transparenz ist richtig und wichtig! Was jedoch überrascht, ist dieser Wert: „Es befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung, davon sind drei Personen
vollständig geimpft.“
Will heißen, Stand jetzt stehen die Chancen nach einer Infizierung im Krankenhaus zu landen sowohl für Geimpfte, als auch Ungeimpfte fifty-fifty! So gesehen, eine miese Quote für den Landkreis Bad Kreuznach. Querdenker und Einfallspinsel müssen nach der Momentaufnahme denken, dass egal ist, ob  man geimpft oder nicht, die Chance ins Krankenhaushaus zu kommen gleich sind. Die Info ist also wenig hilfreich. Mehr noch: Die verunsichert! Interessanter wäre hingegen, wenn eine Unterscheidung hinsichtlich der Schwere der Erkrankung von Geimpften und Ungeimpften getroffen werden würde. Bei welchem Impfstoff waren die Durchbrüche? Dahingehend sollte man mal eine Statistik führen. Zugegeben, bei sechs stationären Patienten ist das schwierig. Aber für die Zukunft sollte man diese anpassen:  Mehr die Unterschiede herausarbeiten – passt! Wann geimpft? Mit was geimpft? Wie ist der Krankheitsverlauf? Mehr Aussagekraft einbauen wäre angezeigt. Einfach mal darüber nachdenken!

Die Wildgrafen sind tot – lang lebe der neue Wildgraf Rüdiger Lanz!

Was für ein Personenkult! Dem Blog ist die Huldigung des neuen Schlossherrn dann doch etwa to much. Keine Frage, Rüdiger Lanz der Erste hat das Dhauner Schloß enorm aufgewertet. Wie sehr, hat der Blog schon in einem gesonderten Beitrag herausgehoben. Der hat ihm eine eins mit Sternchen ins nigelnagelneue wildgräfliche Stammbuch geschrieben. Keine Frage, der Kerle hat eine neue Seite des Geschichtsbuches aufgeschlagen. Viel (blaues) Herzblut und viel Zaster hat er in „sein“ Schloss investiert. Die Politik verneigt sich, die Presse widmet seiner Regentschaft jetzt schon Sonderseiten. Mehr noch: Alle zusammen kriegen sich gar nicht mehr ein vor Lobhudelei. Zu vorschnell? Ist es für eine erste aussagekräftige Schloss-Bilanz nicht noch zu früh? Zugegeben, die Momentaufnahme überzeugt zwar, aber wie verhält sich das Projekt in einigen Jahren? Kontinuität heißt das Zauberwort.

Inwieweit die nachhaltig und dauerhaft einsetzt, wird nur die Zukunft zeigen können. Verrückt, ihm zu Ehren wurde sogar eine Hymne komponiert. Mehr Superlative geht nicht. Der Schlossherr wünschte sich als neue Anschrift Schlossallee, der Schlossherr bekam sie nunmehr symbolisch mit einem passenden Straßenschild überreicht, und dies, obwohl das Sträßchen so gar nichts mit einer Allee gemein hat. Was soll’s, kleine Gesten erhalten nun einmal die Freundschaft. Man will ja schließlich den neuen Schlossherren bei Laune halten. Gewogen sein – passt! Fehlt jetzt eigentlich nur noch ein Titel. Ja, ein Titel muss her für den neuen Stammsitz. Hochtrabend und würdig sollte der klingen. Ein „von und zu“. Diesbezüglich wird der huldigenden Politiker-Kaste sicherlich noch etwas einfallen. Heiraten scheidet ja wohl aus. Adoption dürfte ebenso schwierig werden. Bliebe nur ein Ehrentitel durch die Hintertür, quasi durch Hand auflegen. „Wildgraf hoch zu Dhaun“ oder „Wildgraf von der Lichtgestalt“ (kleines Wortspiel) – irgendeine Schloss-Satzung wird eine Verleihung schon erlauben. Genug gestichelt. Der Blog will nur mal eben schnell erden. Nicht das der Schlossherr noch seine bürgerliche Bodenhaftung verliert.

Kirner Rettungswache am Krankenhaus steht offenbar vor dem Aus!

Soso, die Kirner Rettungswache entspricht in Aufbau und Größe nicht mehr heutigen Ansprüchen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände den politisch Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Es wurde höchstens mal drüber geschwätzt! Steckt da etwa Methode dahinter? Hat man nie ernsthaft erwogen Kirn auszubauen? Der Verdacht liegt nahe! Schon Im Februar 2020 hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um diesbezüglich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten wollte sie Taten folgen lassen. Kam aber nix! Stattdessen sitzt man die Angelegenheit aus. Neuesten Meldungen zufolge, soll die Kirner Rettungswache jetzt sogar gleich ganz geschlossen werden. Statt Um- und Ausbau, die Schließung. Geht’s noch. Was rauchen die in Bad Kreuznach immer nur für ein Zeugs, was derart die Sinne vernebelt. Die Rettungswache ist Daseinsvorsorge. Die gilt es um jeden Preis zu erhalten. Was nützt dem Kirner Land eine Alternative irgendwo in der Fläche? Merke, zu weite Anfahrtswege gefährden Leben! Wenn die Erweiterung am Krankenhaus aus Platzgründen urplötzlich nicht mehr möglich sein sollte, dann doch bitteschön in der Nähe einen neuen Standort suchen. Verkehrsgünstige Flächen wird es ja wohl geben. Aber doch nicht Waldfriede im Heckenland! Das wäre ja der Treppenwitz des Jahres! mehr

Simmertal wird die Wahl haben?

Aus gegebenen Anlass einen kurzen Blick auf Simmertal wagen. Da läuft ja heute die Bewerberfrist für die Bürgermeister-Kandidaten ab. Wer wird Nachfolger beziehungsweise Nachfolgerin von Christina Bleisinger? Bisher sind ja noch keine Namen durchgesickert. Der Blog ist sich aber sicher, dass es eine Wahl geben wird. Nur ein Gefühl! Ruhig bleiben, irgendwer wird seinen Hut schon noch in den Ring werfen. Wetten? Zugegeben, die Entscheidung will wohl überlegt sein. Warum? Nun, Simmertal lässt sich nun einmal nicht nebenher regieren. Bei rund 2000 Einwohnern ist die Chef-Rolle eine sowohl anspruchsvolle, als auch tagfüllende Angelegenheit. Für „normal“ berufstätige Menschen ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen. Dafür braucht es dann schon besondere Sonderprivilegien am Arbeitsplatz. Aber wer hat die schon? Hinzu kommt eine nicht mehr wegzudiskutierende Spaltung. Die  Gründe und Ursachen sind landläufig bekannt. Es braucht jetzt vor allem einen besonnenen Versöhner mit Maß und Mitte und Fortune an der Spitze. Einer oder eine mit hoher Akzeptanz im Dorf. Bewerber, die völlig unbelastet sind wären wünschenswert. Nur wachsen in Frage kommende Personen nicht auf den Bäumen. Gib es überhaupt solche im Ort? Schwierig, schwierig! Stünden diese Schlange, dann wären längst schon Namen durchgesickert. Weil das nicht so ist, dürften letztlich höchstens ein oder zwei Kandidaten in Frage kommen. Sind es wieder die üblichen Verdächtigen? Wenn überhaupt, werden die sich dann auch erst auf der Zielgeraden, also kurz vor Anmeldeschluss, outen. Der Blog legt sich fest: Die Simmertaler werden im Dezember zur Wahl aufgerufen! Einer oder eine werden sich finden. Schicken FWG und SPD Kandidaten ins Rennen? Die Spannung wächst?  

Schloss Dhaun erstrahlt im neuen Glanz!

„Tradition trifft die Moderne“. Wie das jahrhundertealte Dhauner Schloss aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurde und zum regionalen Leuchtturm avanciert. So oder so ähnlich lässt sich die jüngste Entwicklung rund um das altehrwürdige Gemäuer wohl am ehesten in einer Schlagzeile umschreiben. Der neue Schlossherr Rüdiger Lanz hat hier ganze Arbeit geleistet und seinen Worten Taten folgen lassen. Respekt und Hut ab vor einem Ergebnis, welches zu jeder Tages und Nachtzeit durchaus Maßstäbe setzt. Warum Nacht? Natürlich wegen der Ausleuchtung! Keine Frage, Schloss Dhaun wurde durch die aufwendige Neuanlegung massiv aufgewertet und steht mehr denn je Pate für einen besonderen Ort der Begegnung! Warum? Nun, sowohl der obere große Innenhof, als auch darunter der etwas kleinere – inklusive der angrenzenden Freiluftkirche – strotzen geradezu vor Charme und Esprit. Alles harmoniert, angefangen bei den Beeten, über die Gestaltung der Wege bis hin zu den Statuen, Brunnen, Farben und den Sitzmöglichkeiten sowie Ruheoasen! Details verraten, hier hat jemand eine Menge Herzblut investiert. Die Besucher schwärmen! Zurecht! Es lebe das Lanz-Zeitalter! Möge es recht lange andauern und möge es noch weitere Überraschungen parat halten. mehr

Picknick Müll am Eingang Geologischer Lehrpfad!

Was für ein Anblick! Picknicken ja, aber dann nehmt in Gottes Namen doch auch euren Müll mit!!! Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Wer macht so was und warum? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. LEIDER! Jetzt hat es den Eingang zum Geologischen Lehrpfad, von Dhaun kommend, getroffen. Essenreste, Verpackungen und Flaschen wurden von Unbekannt zurückgelassen. Pfui! Möge Euch das Mahl schwer im Magen liegen. Besser, ihr habt Euch selbigen verdorben.

Das Wort zum Sonntag: Schlosspark!

Lustwandeln ist ab heute wieder auf dem gesamten Schlossgelände möglich. Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Jahrzehntelang schlummerte das gesamte Areal eher stiefmütterlich vor sich hin. Mehr noch: Meist kamen Wiesen und Beete nur ungepflegt, trist und verwildert daher! Blüten-Farbtupfer, Fehlanzeige! Doch ab heute wird alles anders. Zumindest punktuell. Hat es der neue Schlossherr vermocht, den Innenhöfen frischen und zeitgemäßen Touch – mit Charme und Esprit – zu verpassen? Hat der Kerle nicht nur reichlich Pulver, vielmehr auch einen grünen Daumen? Hat er seinen Worten Taten folgen lassen? Nicht zu vergessen, die sicherlich damit einhergehenden Lichteffekte bei Dunkelheit? Kombinationen, die bei der Vorstellung gestern offenbar Wirkung zeigten. Logisch, dass sich die kommunale Polit-Prominenz zu diesem ganz besonderen Anlass die Ehre gab und in der jetzt Schlossallee aufschlug. Und logisch, dass die Knipser sogleich nette Bildchen posteten. SPD und Weingarten waren Erster. Die Partei hat halt momentan die Nase vorn. Weit hintendran die CDU, in Person von Bettina Dickes mit „Lucky TJ“ m Schlepptau. Der muss immer lächelnd stramm stehen, wenn die Kreis-Fisrt-Lady sich inszeniert.

Heute lichtet sich also der Vorhang für die Öffentlichkeit. Der Blog hatte die Tage mal heimlich hinter die Absperrung gelinst, aber nicht viel Einblicke erfahren. Macht ja nix, Gelegenheit gibt es ja noch zu Genüge, um die Beete in Augenschein nehmen zu können. Der urteilt eben später. Fakt ist, das Schloss hat sich augenscheinlich herausgeputzt. Neuer Anstrich, neuer Garten – passt! Oder doch nicht? Schauen wir mal genauer hin (Bericht folgt)! Zugegeben, das weitläufige Park-Areal ist noch wie immer. Inwieweit sich vor der Bühne noch etwas tut, bleibt abzuwarten. Der Blog rechnet noch immer mit einem großen Brunnen auf der Wiese und der hat auch die Hoffnung auf die Seilbahnanbindung (noch) nicht aufgegeben. Das ist jedoch der heimliche Wunsch Vater des Gedankens.  

Schönes Fleckchen in Johannisberg! Baugebiet „Auf der Dörrwiese“?

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisend herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin? Was könnten die „Experten“ so alles auf der Pfanne haben? Nun, das Rad muss nicht neu erfunden werden. Geeignete Flächen in den einzelnen Ortsteilen liegen auf der Hand.  Der Blog will mal vorgreifen und nach und nach jetzt noch brach liegendes Bauland vorstellen. Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt. Dem Vernehmen nach wurden auch schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Butter bei die Fische, welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage?

Vor den Toren von Johannisberg hat es ein ideales Plateau. Zwischen Häuserzeilen und dem Waldesrand ist reichlich Platz für bis zu 50 Plätze. Grobe Schätzung aus der Hüfte geschossen, wohlgemerkt. Ausdehnen könnte man das Baugebiet noch Richtung Dhaun. Zusammengefasst hat das Gebiet gewaltig Potenzial. Bei Weinreben würde man von einer Top-Lage sprechen. Top-Lage auch für Häuser? Auf jeden Fall! Ganz leichte Hanglage und eine gute Anbindung und dazu reichlich Platz für Eteppenerschließung – passt! Besser geht nicht. Hier lassen sich Wohnträume erfüllen. Was spricht dagegen? Nichts! Die exklusive Lage, dürfte auch dem Dorfentwicklungsausschuss nicht verborgen bleiben. Wie schaut es mit den Besitzverhältnissen die Gemarkung betreffend aus? Diesbezüglich hat der Blog (noch) keinerlei Kenntnis. Der macht sich mal schlau. Auch weiß der nicht, inwieweit Naturgesetze eine Bebauung hier nicht erlauben. Fazit: Für den Blog ist diese Lage die absolut schönste. Auch die Fläche gegenüber dem Parkplatz, am Ortseingang, mit bestem Blick ins Nahetal hinein. Bauerwartungsland vom allerfeinsten – passt! Als nächstes schaut der Blog nach Hochstetten. Wo hat es im Hauptort noch Potenzial?    

Halteverbot im Wendeplatz Brunnengasse!

Leidiges Thema Verkehrssünder Wendeplatz Brunnengasse! Die Gemeindearbeiter wissen von dem Ärgernis ein Liedchen zu singen. Zumindest liegt der Verdacht nahe. Sind sie doch meist die Leidtragenden, wenn Fahrzeuge im Rangierbereich des Bauhofs unberechtigt abgestellt werden. Damit ist jetzt allerdings Schluss. In Kürze sollen hier entsprechende Verkehrszeichen aufgestellt werden, um wildem Parken entgegenzuwirken. Zumindest hat man dann eine Handhabe, um entsprechende Knöllchen verteilen zu können. Der Aufstellungsbeschluss wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung gefasst. Beschlossen, umgesetzt? Hochstetten-Dhaun ist nicht gerade bekannt dafür den Schilderwald aktuell zu halten, geschweige denn ausgeblichene Verkehrszeichen adäquat zu ersetzen. Von daher, kann es durchaus noch dauern.    

Brief an den SPD-Wahlsieger (Kanzler) Olaf Scholz zum Kirner Krankenhaus: Zeit, das sich was dreht!

Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ ist unzufrieden! Mehr noch: Die Verantwortlichen sind stinksauer über einen nicht enden wollenden Schwebezustand in XXL-Format! Mit einfachen Worten: Es will einfach kein Zug in das versprochene „Zug-Projekt“ kommen, und dies, obwohl alle Beteiligten immer wieder beteuern, dieses mit Leben füllen wollen. Das Krankenhaus verharrt in einem kritischen Schwebezustand. Das Heilmittel Zukunftsprojekt wurde entweder noch nicht verabreicht oder die Wirkung bleibt aus. Will heißen, es tut sich nichts. In Großbuchstaben „NICHTS“! Das Krankenhaus am Rande der Stadt muss weiterhin auf der Intensivstation beatmet werden. Prognose: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel! Fakt ist, es wird weiter an einem breit aufgestellten Akutkrankenhaus vorbei dosiert. Daseinsvorsorge auf breiter Ebene geht anders. mehr

Leidiges Thema Wahlplakate!

Keine Wahl ohne Wahlplakate mit Kandidatenfotos. Doch schon Loriot wusste: „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“ Gerade SPD-Köpfe sieht man dieser Tage noch immer hoch oben auf Laternenmasten thronen, und dies, knapp zwei Wochen nach der Wahl. Vor allem in Hochstetten-Dhaun lächelt Little Joe die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer noch immer an. Wie lange noch? Will heißen, entlang der Durchgangsstraße ist der Wahlgewinner noch omnipräsent, während Calamtity Julia längst ihre Bildchen für die nächste Chance eingemottet hat. Mit ihrer Heimat-Kampagne konnte sie bei den Wählern nicht punkten. Schauen wir mal, wie lange Joe noch hängen muss. Dort wo der Cowboy herkommt, also aus dem Wilden Westen, wäre das kein gutes Omen.  

Lüftung für Grundschulen des Kirner Landes!

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ oder „besser spät als nie“ – nach Lage der Dinge, treffen in der Filteranlagen-Angelegenheit Grundschulen irgendwie beide Zitate zu. Übrigens, beides Redenarten, die nicht unbedingt auf Tatendrang und Wachsamkeit hindeuten. Im Gegenteil! Kommt die Verbandsgemeinde nun doch noch aus dem Quark? Schaut ganz danach aus, denn man ist in die konkreten Planungen eingestiegen. Will heißen, Förderanträge werden jetzt gestellt. Endlich! Gravierende Fortschritte, geschweige denn eine rasche Umsetzung gehen anders. Das nächste jahr wird es wohl werden. Gut Ding, will Weile haben! Nächste Redensart! Dass andere Kommunen wesentlich weiter sind, ja sogar die Bundeszuschüsse längt auf ihren Konten verbucht haben – geschenkt. Die Kirner Verantwortlichen Denken und Handeln halt nicht nach dem Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“! Jetzt ist es aber genug mit den Sprichwörtern.

Zu den Fakten: Diese dezentralen RLT-Anlagen simulieren über Zu- und Abluft eine Fensterlüftung. Dadurch sinkt der CO2 Gehalt. Das ist sehr gut für die Konzentration.  Zu- und Abluft werden über Kreuzwärmetauscher geregelt. Das ist energetisch sinnvoll. Der Prozess verfügt auch über eine temperaturausgleichende Wirkung (im Sommer leicht kühl). 80  Prozent Förderung bis Klasse 5+6 übernimmt der Bund. Voraussetzung, der Antrag muss bis Ende des Jahres gestellt werden. Diese Deadline gilt es zu beachten.

Förderverein Stiftskirche St. Johannisberg

Keine Frage, der Förderverein Stiftskirche St. Johannisberg kann auf ein erfolgreiches Wirken zurückblicken. Hat der auch bei der neuerlichen Jahreshauptversammlung getan. Ohne das Engagement der Mitglieder und ohne das Guthaben auf dem Vereinskonto, wäre so manche Renovierung und so manche Anschaffung nicht möglich gewesen. Hut ab, vor einer Leistung, die man gar nicht hoch genug wertschätzen kann. Wo viel Licht ist, ist bekanntlich aber auch Schatten. Kritisch muss man die neuerliche Ankündigung in einer Schlagzeile des Öffentlichen Anzeigers hinterfragen, wonach der Förderverein das Projekt Austausch Kirchen-Heizung jetzt angehen möchte. Richtiger, der Pfarrer hat diesen Heizungsaustausch als Appell formuliert. Moment, sind solche umfangreichen Maßnahmen nicht Angelegenheit der evangelischen Kirchengemeinde selbst? Müsste die das Projekt nicht aus dem eigenen Saft stemmen?

Grundsätzlich ist es Ziel von Fördervereinen, zu helfen. Gut so! Der rührige Förderverein Stiftskirche ist immer dann da, wenn persönliche oder finanzielle Unterstützung gefragt ist. Denn nicht alles was rund um die Stiftskirche benötigt wird, ist auch immer durch den meist knapp bemessenen Etat der Kirchengemeinde finanzierbar. „Dazu“ – passt! Die sollten ihre Aufgabe aber nicht darin sehen, die ureigensten Pflichten der Kirchengemeinde zu übernehmen. Und der Austausch einer kompletten Heizung ist die Aufgabe des Hausherren und nicht die des Fördervereins. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Der könnte eventuell was zuschießen, aber doch nicht bei Planung und Ausführung vorneweggehen. Liest man die Zeilen in der Zeitung, muss man allerdings eben diesen Eindruck gewinnen. Bevor jetzt ein Aufschrei ertönt, es handelt sich hier um eine Einzelmeinung. Nicht mehr und nicht weniger.  

Das Wort zum Sonntag!

Waffengleichheit – Wer austeilt muss auch einstecken können. Der Blog hatte im Juli die Diakonie an den Pranger gestellt. Aber sowas von! Andrea Djifroudi, Mitglied der Unternehmenskommunikation, hatte sich über die insgesamt negative Darstellung ihres Hause echauffiert. Schließlich gehört es zu ihrer Berufsbeschreibung, das Image der Diakonie zu pflegen und wenn nötig aufzupolieren. Schwamm drüber! Seinerzeit wurde in einem persönlichen Gespräch gegenseitige Transparenz vereinbart. Will heißen, wann immer dem Blog Themen rund um das Kirner Krankenhaus unter den Nägeln brennen, die Diakonie stünde innerhalb eines Tages Rede und Antwort. Soweit die Theorie. Die Praxis ist eine andere. Der Blog wartet schon geschlagene drei Wochen auf eine Reaktion aus Bad Kreuznach. Es kann doch nicht so schwer sein drei klitzekleine Fragen, den Krankenhaus-Alltag betreffend, zu beantworten. Scheinbar doch! Sei‘ s drum, dann reimt sich der Blog halt seine eigenen Antworten zusammen. Unterstützt wird der von der BI Kirner Krankenhaus. Um was geht es genau? Drei Schlagworte: Patientenversorgung, Belegärzte, Parkplatz! Weitere Details in den nächsten Tagen.

Keine Symbolpolitik! Hochstetten-Dhaun versteht sich auf Waldumarmung!


In grauer Vergangenheit zog man einfach mit einem Karren in den Wald, um Holz zu sammeln. Die Zeiten sind zwar längst vorbei, allerdings ist der nachwachsende Rohstoff in Zeiten immer knapper und teurer werdender Ressourcen immer mehr gefragt. In keinem guten Haushalt darf mittlerweile ein schöner Kamin oder der gute alte Ofen in der Ecke fehlen. Und der will gefüttert werden, auch in Hochstetten-Dhaun. Kein Problem! Ressourcen hat es reichlich! Keine Frage, die Ortschaft kann Nachhaltigkeit. Seit je her verstehen sich die politisch verantwortlichen auf Forstwirtschaft. Man ist nicht auf Gewinnstreben aus. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. „Die letzten fünf Jahren waren fette, die kommenden fünf Jahre werden eher magere“, fällt die Bilanz des Forstamtes rückblickend positiv aus. Man müsse jetzt mehr investieren.

In harten Zahlen ausgedrückt: 72.000 Euro Erlös stehen im Betriebsergebnis. Respekt! Einnahmen von 12.000 Euro stehen Ausgaben von 48.000 Euro gegenüber. Darin enthalten ist auch die Bundeswaldprämie in Höhe von 27.000 Euro. Der Ansatz für 2022 wirkt dagegen eher mager: 71.000 Euro Einnahmen stehen 63.000 Euro Ausgaben gegenüber. Der Gewinn wird kleiner ausfallen. Wie bereits erwähnt, die mageren Jahre stehen an. Geplant sind Aufforstungsmaßnahmen (1000 Weißtannen zum Preis von je 1 Euro) und Wegeinstandsetzung (6000 Euro). 720 Festmeter sollen im kommenden Jahr eingeschlagen werden. Übrigens, der Borkenkäfer meidet Hochstetten-Dhaun. Zumindest tritt der in den Wäldern der Ortsgemeinde nicht so geballt auf. Glück gehabt!

Nicht alles Gold was glänzt am Lieblingsplatz des Bürgermeisters – „Pfarrers Bänkelche“!

„Wanderfreunden in der Region Kirn sei „Pfarrer‘s Bänkelche“ empfohlen, ein Rastplatz auf der Meckenbacher Höhe.“ – Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat seinen Lieblingsplatz auf zwei Seiten im neuen Buch der Kultur- und Weinbotschafter ausführlich beschrieben. Herzblut und Leidenschaft stecken in seinen werbenden Worten für ein Kleinod, das unübersehbar unter erheblichen Unterhaltungsstau leidet. Beim Lesen könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass der erste Mann im Dorf regelmäßig den Rastplatz aufsucht. Eher nicht, denn sonst wäre dem sicherlich der zunehmend marode Zustand aufgefallen. Der Blog lässt den Fakten-Check ran: Die Bänke sind morsch, der Tisch droht zusammenzufallen und der Wildwuchs drumherum ist unübersehbar. Keine Frage, die Natur ist dabei, sich ihr Terrain zurückzuerobern. Gesamtnote mangelhaft!

Lediglich die Umgebungsbeschreibung sowie die Hinweise auf die Ausblicke in die Ferne entsprechen noch der Buch-Beschreibung. Wenn schon anpreisen, dann doch bitteschön bei der Wahrheit bleiben. Aktuell geht anders! Überhaupt, sollte ein Ortsbürgermeister nicht dafür Sorge tragen, dass sein Lieblingsplatz mehr Hege und Pflege erfährt? Wie überhaupt die Wanderwege in der Umgebung – etwa hinauf zum Hellberg – einer touristischen Aufwertung bedürfen. Dann klappt das auch mit dem Anlauf- und Orientierungspunkt. Die damaligen Kümmerer hatten ganze Arbeit geleistet. Ihr Erbe gilt es jetzt zu bewahren. Fazit: Des Bürgermeisters Lieblingsplatz entspricht nicht vollumfänglich seiner Buchbeschreibung. Papier ist bekanntlich geduldig für Schönschreiberei. Der momentane Istzustand lädt eher nicht zum Verweilen ein.

Wie ein Puzzle: Schallschutzwand schließt sich!

Es mutet an wie ein Konstrukt aus einem Märklin-Baukasten in XXXL-Format. Wie Zahnstocher ragen die Eisenpfosten entlang der Ortsumfahrung in die Höhe. Dazwischen waren schon vor Wochen Betonelemente eingesetzt worden. Über den Sockelplatten stapeln sich nunmehr die Holzwände. Es wird! Geht insgesamt viel schneller, als vom Blog gedacht. Respekt! Bei dem Tempo ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Schallschutzwand in ihrer ganzen Länge und Pracht steht. Und irgendwie wirkt die sogar recht schick! Inwieweit die später ihren Zweck erfüllt, bleibt abzuwarten. Wobei, Wände dieser Art schlucken den Schall deutlich. Wer es nicht glaubt, kann in Waldböckelheim eine Hörprobe nehmen. Hinter der Mauer herrscht fast schon gespenstige Stille. Greift mittlerweile ein Rädchen ins andere? Schaut ganz danach aus! Wird aber auch höchste Zeit, denn zeitlich hängt man schon einige Monate zurück im kommunizierten Zeitplan. Ursprünglich war die Straßenfreigabe schon für das Frühjahr 2021 vorgesehen.

Wie schon bei der Arztpraxis-Affäre. Architekturleistung beim Kindergarten-Projekt ist Familienangelegenheit!

Nach der Arztpraxis-Affäre ist vor der Kindergarten-Affäre? Zugegeben, polemische Frage, die dennoch erlaubt sein muss! Warum? Hinsichtlich einer mutmaßlichen freihändigen Vergabe von Architekturleistungen äußerten die Ratsmitglieder in der jüngsten Sitzung keinerlei Zweifel, geschweige denn holten sich konkrete Erkundigen ein, nachdem Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das erforderliche Ausbau- und Sanierungsprojekt in einem Volumen vom 940.000 Euro Gewerk für Gewerk vorstellte. Die planerische Verantwortung trägt „Haus- und Hofarchitekt“ Gernot Schlarb (Schwager). Gab es zuvor eine Ausschreibung, aus der er als „Sieger“ hervorging? Alternativ, wurde der auf dem kleinen Dienstweg engagiert, weil er ja auch schon bei Vorhaben in der Vergangenheit dort aktiv war, also mit der baulichen Substanz bestens vertraut ist? Die Fragen bleiben (noch) unbeantwortet – Tendenz kurze Wege, kleiner Dienstweg! mehr

Der tiefe Fall der Julia Klöckner!

Da war die Welt noch in Ordnung! Die Schlagworte „Heimatherz“und „Wegenmorgen“ haben nicht gezogen. Die Klatsche fiel deftig aus. Braucht es einen Neustart?

Und es hat Rums gemacht! Deftige Wahlniederlage für die CDU im Allgemeinen und für Julia Klöckner im Besonderen! Ist das der Anfang vom Ende des Nahe-Politsternchen? Die Wahlschlappe lässt den Rückschluss zu. Hat am Ende Bettina Dickes nicht fest genug die Daumen für ihre Freundin gedrückt? Schaut ganz danach aus. Wie postete die doch noch vor der Wahl so zuversichtlich und euphorisch: mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Baugebiet Im Scheiberling!

Bauplätze in Hochstetten-Dhaun sind Selbstläufer! Das Interesse war und ist immens. Alleine diese Zahl lässt gewaltig aufhorchen: Von 31 Bauplätzen im Neubaugebiet „Im Scheiberling“, sind 15 Flächen bereits reserviert. Will heißen, bei der Hälfte der Kapazität ist ein sofortiger Baubeginn zu erwarten. Einzig die Erschließung läuft der Kapelle bei weitem hinterher, und dies, schon sein Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Bis Ende des Jahres will man die Ausschreibung für die Straßenanlegung auf den Weg gebracht haben, sodass im Frühjahr nächsten Jahres die Bagger anrollen können. So lautet zumindest der Plan! Entgegen alter Gewohnheiten, wird die Straße, bis auf die finale Tragschicht, komplett fertiggestellt. Ein Novum in der Baugeschichte des Dorfes! Will heißen, spätere Bauherren können sich am Straßenniveau orientieren und müssen nicht, wie sonst üblich, hinsichtlich der Höhenbestimmung im Nebel stochern. Gut so!

Als Herausforderung dürften sich die Verlegungen der Versorgungsleitungen, allen voran Abwassersystem, darstellen. Doch nix ist unmöglich! Sobald die Planungen abgeschlossen sind und diesbezüglich Klarheit herrscht, will die Ortsgemeinde über das komplette Projekt informieren. Das Versprechen hat Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, während der jüngsten Ratssitzung, gegeben. Transparenz sei oberstes Gebot, heißt es weiter! Wobei, Hochstetten-Dhaun und Transparenz ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Sei’s drum! Nicht zuletzt auch deshalb die angekündigte Offenheit, weil sich bei den Anliegern des Baugebietes „Im Ameisacker“ Unmut regt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und reichen von Anbindung über Verkehrsführung bis hin zu den Anschlüssen unter der Erde. Deren Forderung: „Wir wollen mitgenommen und eingebunden werden.“  

Überall zweitstärkste Kräfte: Kirn, Simmertal, Schwarzerden und weitere Höhengemeinden Hochburgen der AfD?

25,2 Prozent für die AFD in den Höhengemeinden Horbach, Weitersborn und Schwarzerden. Was für eine gewaltige Zahl! Zweitstärkste Kraft hinter der SPD und noch vor der CDU zu werden sagt vieles über einen Teil der Menschen aus, die dort leben. Sind die abgehängt? Geht es denen wirklich schlecht? So mies, dass die Alternative für Deutschland, eine durch und durch rechtspopulistische und rechtsextreme politische Partei, eine echte Option ist? Kaum zu glauben, aber dennoch wahr. Was fällt noch auf beim Blick auf die Endergebnisse? Auch in Simmertal ist der blaue Balken heftig geklettert. 22,1 Prozent Zustimmung bei den Zweitstimmen ist ebenso eine Aussage. Gerade in Simmertal dürfte dieses Ergebnis mit Interesse vernommen werden. Schließlich haben sich ja hier die Spaziergänger gegründet. mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Sportplatzbrücke!

Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann? Hinsichtlich der Freigabe der neuen Sportplatzbrücke hat sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt: „Beim nächsten Sportfest können wir alle gemeinsam die Einweihung feiern,“ ließ er auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins verlauten. Das Zitat steht! Darauf ein dreifach kräftiges hipp, hipp, hurra! Gute Nachrichten für die Aktiven und alle anderen aus der Fußballfamilie. Um im symbolischen Bild zu bleiben: Über diese rein terminlich wackelige Bürgermeister-Brücke würde der Blog nicht gehen wollen. Warum? Nun, die Zeitspanne bis zum nächsten Sommer ist es nicht mehr so lange hin. Wie jeder weiß, mahlen die Mühlen der Bürokratie langsam. Noch ist keine Ausschreibung auf den Weg gebracht worden. Weiter: Die Auftragsbücher in Frage kommender Firmen sind rappelvoll. Hinzu kommen Engpässe bei der Materialbeschaffung. Zusammengefasst, sind bei den recht vielen Unbekannten Zeitverzögerungen nicht von der Hand zu weisen.

Ebenso spannend, reicht die veranschlagte Kohle für die Ersatzbrücke überhaupt aus? Der Blog hat da so seine Zweifel. Round About 660.000 Euro sind veranschlagt. 260.000 Euro fließen aus dem I-Stock. Bleiben 400.000 Euro Eigenanteil für die Ortsgemeinde. Es steht zu befürchten, dass das vorläufige Zahlenwerk, so kurz vor der Zielgeraden, doch noch ins Wanken geraten könnte. Kein Wunder, bei den Preissprüngen in den letzten Wochen und Monaten. Der Blog spart sich an dieser Stelle erneut die Notwendigkeitsfrage zu stellen. Hat der schon so oft getan. Die ist demokratisch beantwortet worden. Die Mehrheit des Ortsgemeinderates attestiert der Querung völlige Alternativlosigkeit und so soll sie bitteschön auch gebaut werden. Koste es was es wolle. Hochstetten-Dhaun hat’s ja!

Unerwartet souverän: Little Joe Weingarten (SPD) gewinnt das Direktmandat gegen Bundesministerin Julia Klöckner (CDU)!

Er hatte keine Chance, aber die hat er genutzt. Little Joe Weingarten hat das Direktmandat im Wahlkreis 201 für sich entschieden. Respekt und Anerkennung für diese Leistung. Julia Klöckner hingegen, hat einen gehörigen Dämpfer erhalten. Autsch, das tut weh, nicht zuletzt auch deshalb, weil das Ergebnis alles andere als knapp ausgefallen ist. Sie wird es verschmerzen, hatte sie doch über die Landesliste ihren Platz im Bundestag schon sicher. Der solide Arbeiter Weingarten hat sich gegen das Show-Girl Klöckner durchgesetzt. Wahlen werden halt durch harte Arbeit nahe an den Menschen und eben nicht von grüßenden und vorbeiradelnden Polit-Stars entschieden. Klöckner galt als Favoritin. Dieser Rolle konnte sie bei weitem nicht gerecht werden. Sicherlich dürfte auch ihre eher magere Bilanz als Landwirtschaftsministerin eine Rolle gespielt haben. Nicht zu vergessen die allgemeine CDU-Krise. Weingarten indes, hat seinen Wahlkreis wie Bolle beackert und darf jetzt die Ernte einfahren. Das Votum dürfte ihn sowohl in Berlin, als auch hier in der Region den Rücken stärken. Und das Ergebnis dürfte jetzt auch den letzten Zweifler aus seinen eigenen Reihen verstummen lassen. Und das sind nicht wenige! Joe Weingarten vorn – der Blog hat mit seiner Prognose mitten ins Schwarze getroffen. Glückwunsch an einen echten Typen!  mehr

Das Wort zum (Wahl)Sonntag!

Finale! Heute ist Wahltag! Endlich! Die Menschen haben sich an den ständigen Diskussionssendungen, die Programmerauf und runter, satt gesehen. Der Tag der Entscheidung ist gekommen. Möge es ein richtungsweisender und guter sein. Der Blog prognostiziert einen knappen Ausgang. Im Rennen um die Kanzlerschaft ist alles offen! Vermutlich wird die SPD die stärkste Fraktion stellen. Knapper Vorsprung von einem mageren Prozent. In Zahlen ausgedrückt: SPD 25,2 und CDU 24,1 Prozent. Daher werden Laschet und Co dumm aus der Wäsche schauen. Zur Erinnerung, die Christdemokraten waren vor Monaten in den Umfragen noch ganz weit vorn. Rot oder schwarz, wer gewinnt den hiesigen Wahlkreis? Julia Klöckner oder Joe Weingarten? Feiern werden Little Joe und sein Team. Da legt sich der Blog fest! Zugegeben, Wunschdenken ist bei der Vorhersage Vater des Gedanken, aber unmöglich ist es nicht, dass der Sozialdemokart mit einer knappen Nasenlänge voraus als erster die Ziellinie überquert. Dem Wahlkreis wäre jedenfalls mit seinem Sieg wesentlich mehr gedient. Warten wir es einfach ab. 

Hochstetten-Dhaun 2030! Wo führt der Weg hin? Herausfinden soll das der Dorfentwicklungsausschuss!

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisen herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. „Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin“? – unter diesem Oberbegriff informierte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung über die Zusammensetzung des Ausschusses, der sich sowohl aus Ratsmitgliedern, als auch externen Teilnehmern zusammenfügt. Klingt spannend, ist spannend! Unter dem Strich, dürfte in diesen Zusammenkünften die Weichenstellung für Bauland bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein gestellt werden.

Bleibt zu hoffen, dass der Ausschuss nicht von eigenen Interessen geleitet ist. Wäre nicht das erste Mal, dass bei solchen Treffen hier und anderswo Begehrlichkeiten nicht nur geweckt, vielmehr auch entsprochen werden. Schließlich geht es bei den Vorschlägen auch um das liebe Geld. Wer hat wo wie viel Land, welches bei einer möglichen Präferenz an Wertsteigerung erfahren könnte? Diesen Fragenkatalog gilt es in diesem Zusammenhang ebenso zu beackern. Neutralität und Transparenz sind geboten! Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt und haben im Vorgriff schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage? Der Blog will mal spekulieren und nach und nach aus seiner Sicht geeignete Landstriche vorstellen. Der bildet mal seinen eigenen internen Ausschuss und ist gespannt darauf, inwieweit sich die eigenen Vorstellungen mit denen vom Expertenrat decken. Demnächst beginnt die Serie!    

Peinlich berührt! Diätenerhöhung für Rheinland-Pfälzer Abgeordnete wirkt instinktlos!

Sie haben es wirklich getan! Im neuen überteuren Landtag herrscht große Einigkeit. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wie immer halt, wenn es um die eigene Kohle geht. Die seit längerem schon geplante Diätenerhöhung für Abgeordnete des Landtags in Rheinland-Pfalz ist beschlossen! Dafür stimmten alle außer der AfD-Fraktion. Demnach wird sich das monatliche Gehalt der Parlamentarier von derzeit rund 7.000 Euro innerhalb von drei Jahren in drei Stufen auf rund 7.800 Euro erhöhen. Ist die unverschämt oder angemessen? Rund 800 Euro mehr Gehalt ist aber auch eine Hausnummer! Dass Ottonormalverbraucher solche extremen  Aufschläge meist nicht vergönnt sind – geschenkt! Keine Neiddebatte, aber die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ist, gelinde formuliert, unglücklich gewählt. Instinktlos, angesichts Corona und vor allem der Flutkatastrophe. Just am Tag der Tragödie, sollte der satte Gehaltssprung schon eingetütet werden. Der Beschluss wurde auf den 22. September vertagt. Einbußen müssen die Abgeordneten nicht fürchten. Dem Vernehmen nach wird rückwirkend ausgezahlt! mehr

Gelebte Solidarität: Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun spendet 1750 Euro für Flutgebiet!

„Mal eben laut gedacht! Sollte die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun nicht eine eigene Spendenaktion für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe ins Leben rufen?“ – So titelte der Blog unmittelbar nach der Flutkatastrophe im Ahrtal.  Seinerzeit forderte der die Ortsgemeine auf, eine Spendensumme „X“ vom prall gefüllten Konto zu spenden. Und die ließ sich nicht lange bitten. Der Ortsgemeinderat beschloss einstimmig eine Summevon 1750 Euro zu überweisen. Pro Bewohner einen Euro – passt! Mit dieser Aktion folgen die örtlichen Kommunalvertreter einer tollen „Ein-Euro-Spendeninitiative“, die in der Verbandsgemeinde Rüdesheim ihren Ursprung fand. Mutmaßlich werden andere Ortsgemeinden aus dem Kirner Land dem Beispiel folgen. Die Verbandsgemeinde hat mit ihrem Spendeninitiative die Basis gelegt. Die bündelt eine Aktion, die einfach nur menschelt. Zweckgebunden soll das dort gesammelte Geld eingesetzt werden. Will heißen, das Geld fließt ohne Umwege ins Ahrtal. Und zwar soll die Verbandsgemeinde Altenahr von dem Geld aus dem Kirner Land profitieren. Der Vorteil: Wenig Bürokratie und jeder Cent kommt direkt an. Bravo Hochstetten-Dhaun, für diese Geste der Solidarität.  

Skywalk ist Ausflugstipp im Mainzer Wochenblatt!

„Erbarmen, zu spät, die Meenzer komme…!“- Genauer, der Skywalk wurde im dortigen Wochenplatt als Ausflugsziel mit Nervenkitzel angepriesen. Wenn da jetzt mal nicht massenweise Meenzer Mädche und die Meenzer Bube auf dem höchsten Balkon entlang der Nahe aufschlagen. Im Rucksack Weck, Worscht un Woi – wie es sich für einen richtigen Meenzer gehört. Vespern können die aber auch im Landhaus St. Johannisberg. Neben gut bürgerlichen Mahlzeiten, gibt es den Blick über das Nahetal gratis obendrauf. Keine Frage, Hochstetten-Dhaun ist stolz auf seine Eisenkonstruktion, die weit über die steile Felskante ragt. Viele Menschen aus nah und fern haben die Plattform schon besucht. Und jetzt kommen also noch geballt die Meenzer! Hochstetten-Dhaun heißt seine Gäste aus der Landeshauptstadt herzlich willkommen.  

Die kurze Zufahrt zum Dhauner Schlosstor heißt jetzt Schlossallee!

„Monopoly, Monopoly, Und die Herrn der Schloßallee Verlangen viel zu viel.“ – Der Klaus Lage Song schoss dem Blog spontan durch den Kopf, als der Ortsgemeinderat dem Wunsch von Schloßherr Rüdiger Lanz nach einer Straßen-Umwidmung zustimmte. Die rund 30 Meter Zufahrt zum Schlosstor trägt ab jetzt den Namen Schlossallee! Die jahrzehntelange postalische Anschrift Neuweg ist von nun an Geschichte. Hört sich ja irgendwie gleich viel hochtrabender an. Fehlt dem Lichtmagier nur noch ein Adelstitel, um der ganzen „Briefkopf-Paket-Wirkung“ die Krone aufzusetzen. Hoheit von und zu Lanz, Residenz Schlossallee – passt. Klingt irgendwie nach Nobeladresse. Wird es auch eine? Schaut ganz danach aus!

Dass nicht ein Baum den kurzen Weg rechts oder links flankiert – geschenkt. Ehrlicher hätte Schlossweg oder Schlossstraße geklungen. Offenbar waren die banalen Bezeichnungen aber nicht in der engeren Auswahl. Gewöhnen wir uns also an den Namen Schlossallee. Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis eine entsprechende Beschilderung vor der Zufahrt thront. Merke, kleine Gesten erhalten die Freundschaft! Warum hätte der Ortsgemeinderat dem offenbar innigen Herzenswunsch nach einer Umbenennung nicht entsprechen sollen? War ja nur ein formeller Akt duch Handzeichen. Schließlich bringt Lanz das Schloss mit eigener Kohle auf Vordermann. Da sollten solche kleinen Gefallen selbstverständlich sein. So lange der Name Schloss Dhaun unangetastet bleibt, ist alles gut.      

Hochstetten-Dhaun: Splitter aus der Ortsgemeinderatssitzung vom 22. September!

Boah, was für ein kurzweiliger Abend! Die Tagesordnung hat Wort gehalten! Es war die zu erwartende informative Ratssitzung mit stolzen 18 Punkten, die allesamt haarklein erklärt werden müssen. Aber bis ins Detail! So viele Themen, die nach einer Aufarbeitung regelrecht schreien. Forsthaushalt, Neubaugebiete, Mehrgenerationenplatz, Kindergarten, Bahnhof, Friedhöfe, Hochwasserschutz und, und, und. Zusammengefasst, alles Projekte, die zwar dem Dorf nützen, aber das Konto belasten. So sehr, dass der Ortsgemeinderat versprochene Hochwasserschutz-Geldzuwendungen an die Verbandsgemeinde aus 2019 zurücknahm. In der Summe immerhin 75.000 Euro, verteilt auf zehn Jahre. Reicht die Kohle auf dem Festgeldkonto für alle Planvorhaben am Ende nicht aus? Könnte sein. Nicht jedem gefällt die Ausgaben-Seite. Angesichts einer zu erwartenden regelrechten Flut, stellt SPD-Ratsmitglied Nadine Hofferberth sogar offen das Projekt Sportplatzbrücke in Frage. Dünnes Eis! Netter Versuch! Erwartungsgemäß verpuffte ihr Einwand. Mehr noch: Sie wurde vom Chef regelrecht zurechtgewiesen! Über diese und andere Botschaften aus der Ratssitzung, wird der Blog ausführlich aufklären – inklusive dem Zugeben von eigenem Senf wohlgemerkt. Aber alles der Reihe nach. Klicken Sie in den nächsten Tagen mal rein.    

Ersatzlos gestrichen: Sparkasse Rhein-Nahe gibt Geldautomat in Hochstetten auf!

Manche Meldungen sind nicht zu verstehen. Die Sparkasse Rhein-Nahe lässt schriftlich wissen, dass der Geldautomat in Hochstetten-Dhaun abgebaut wird. Ersatzlos sozusagen! Der Kasten wäre in die Jahre gekommen, informiert Bürgermeister Hans Helmut Döbell während der Ortsgemeinderatssitzung. Er musste den Überbringer der schlechten Nachricht geben. Den ausgedienten Alt-Apparat einfach durch einen neues Hightech-Teil zu ersetzen, sei für die Sparkasse keine Option mehr. Unwirtschaftlich? Wohl kaum! Noch vor Jahren stufte die Kirner Chefetage den Geldautomaten in verkehrsgünstiger Position an der Durchgangsstraße, noch dazu mit kurzen Wegen neben den Lädchen gelegen, als den am stärksten frequentierten in der ganzen Region ein. Warum jetzt die Kehrwende? Was hat sich verändert? Lohnt sich der Standort nicht mehr? Ist die Maßnahme etwa in die Zukunft gerichtet? Denkbar, dass die Schließung im kausalen Zusammenhang mit der in Kürze frei gegeben Ortsumfahrung stehen könnte. Dann fallen nämlich Pendler und Durchfahrende weg? Die Kunden-Taktung wird dann gewiss eine andere sein. Und die Einwohner? Die gucken in die Röhre. Bargeldloses Dorf? Schaut ganz danach aus. Liebe Sparkasse, guter Service geht anders. Erst schließt ihr die Dorf-Filiale und nun baut ihr auch noch den Geldautomaten ab. Pfui, für diesen Tritt in den Hintern der Kunden, sollten sich die Entscheider schämen.

Brauereifest abgesagt!

Da hatte der Blog schon den leichten Bieranzug aus dem Kleiderschrank hervorgekramt und jetzt das: Das Brauereifest am 2. Oktober fällt aus! Abgesagt! Wörtlich heißt es in einer Rundmail an die Bierclub-Mitglieder:„Leider müssen wir das geplante Fest auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Bauarbeiten in unserer Brauerei gestalten sich komplexer als gedacht. Dazu kommt noch die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der seit 1,5 Jahren alles überstrahlenden Pandemie. Dies hat uns schweren Herzens dazu bewogen, unser geplantes Fest am 2. Oktober ABSAGEN zu müssen.“  mehr

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten!

Frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Blöd nur, der Öffentliche hatte ausnahmsweise mal keine Zeit, als Dr. Dennis Alt – wie in der Vergangenheit schon so oft – in Weihnachtsmann-Manier im Kirner Land aufschlug. Förderbescheide in einem Umfang von rund 29.000 Euro hatte der Staatssekretär an Hans Helmut Döbell übergeben. Mit der Kohle soll vor allem die Dorfmoderation und die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes in Hochstetten-Dhaun ermöglicht werden. Gute Nachrichten zum Wochenstart für das Dorf und einen Bürgermeister, der sich bei seinem Dankeschön sicherlich tief zu verneigen wusste. Dass man die Zusagen für den Betrag auch mündlich am Telefon bestätigen oder einfach mit der Post, alternativ per Mail, hätte auf die Reise schicken können – geschenkt. Allerdings wäre dann ja der inszenierte Show-Auftritt futsch gewesen.

Politiker, insbesondere die in Verantwortung im fernen Mainz, sonnen sich halt gerne bei solchen Anlässen und fahren dafür auch mal durchs Ländle. „Schaut her, was wir für Euch alles Gutes tun,“ schallt die Botschaft sodann ins Kirner Land hinaus. Weiter: Jeder soll wissen, dass die Landesregierung an der Seite der Menschen steht. Wo denn auch sonst? Stets im Hinterkopf der Überbringer, ist ein nicht zu unterschätzender Werbe-Faktor sowohl für sich selbst, als auch den eigenen SPD-Kandidaten. Rein zufällig finden am kommenden Sonntag die Wahlen zum Bundestag statt. Oberpeinlich dieses Gehabe.

Zum Fremdschämen! Fällt der mündige Bürger darauf herein? Wohl kaum! Eher die kommunalen Politiker-Größen, die sich regelmäßig in gebotener Demut bedanken müssen. Ohne einen „Kniefall“ läuft man halt Gefahr, bei zukünftigen Anträgen nicht mehr im gewünschte Maß berücksichtigt zu werden. Die Abhängigkeit lassen sich die Mainzer Entscheider halt mit inszenierten Show-Auftritten bei Scheckübergaben, inklusive bunten Pressebildchen, bezahlen. Letzteres fällt ja nun aus. „Leider haben die örtlichen Zeitungen keine Vertreter entsenden können“ – ließ Alt über facebook wissen. Gut so! Den Lesern bleibt zumindest diese eine Scheckübergabe erspart.  

Simmertaler Spaziergänger gehen vorerst nicht mehr!

Deckel drauf! Die Akte Spaziergänger kann nunmehr geschlossen werden. Jedenfalls vorläufig! Da kann man mal sehen, was Diplomatie und Gespräche zum richtigen Zeitpunkt so alles bewirken können. Der Ortsgemeinderat, allen voran Politik-Veteran Helmut Hein, und das gesamte Organisationsteam, haben sich völlig geräuschlos und intern auf ein vorübergehendes Ende verständigt. Geht doch! Irgendwann musste die Eskalation ja von einer Seite durchbrochen werden. Gewinner, Verlierer? Alles nur eine Frage der Perspektive! Die Antifaschisten dürften diesbezüglich ohnehin eine klare Meinung vertreten und den eher überraschenden Rückzieher der Spaziergänger alleine für sich und ihren zuletzt eskalierenden Widerstand proklamieren. Bis auf die falsche Schlussfolgerung stimmt das ja auch! Nicht die eigene Furcht vor den Linken, sondern zu erwartende weitere Eskalationsstufen, mit mutmaßlich Auswirkungen für das ganze Dorf, haben bei den Spaziergängern zu einem Umdenken geführt. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: Verantwortungsbewusst! mehr 

Impressionen vom Hochwasserschutz!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der örtlichen Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes, unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben, sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll.

Den Verlauf kann man schon sehr gut erkennen. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Weiterhin ist die Sanierung des linksseitigen Nahedammes auf einer Länge von 640 Metern zum Schutze des Gewerbegebietes in Arbeit. Die Krone der bestehenden Deiche liegt derzeit 50 bis 110 Zentimeter unter dem geplanten Niveau der neuen Anlagen. Nach Einschätzung der SGD würden die Dämme in ihrem jetzigen Zustand bei einem statistisch alle 25 Jahre erwarteten – extremen Hochwasser überströmt. Daher sollen die beiden Deiche zum Schutz der Ortslagen ausgebaut und anhand der neuen Berechnungen eines Jahrhunderthochwassers stellenweise bis zu 110 Zentimeter erhöht werden. Zusammengefasst bedeute dies, dass die Deiche vom Flussufer unterspülungssicher wieder völlig neu aufgeschüttet werden. Wie die Nahe selbst sind auch die Arbeiten im ständigen Fluss. Das Meiste ist geschafft.

Joe Weingarten wählen, um zwei Nahevertreter in Berlin zu wissen!

Noch eine Woche bis zur Bundestagswahl. Auf die Zielgeraden sind auch unsere Nahevertreter Julia Klöckner (CDU) und Joe Weingarten (SPD) eingeschwenkt. Beide sind omnipräsent, leben Wahlkampf bis der Arzt kommt. Der Blog hat bereits Joe Weingarten seine Stimme gegeben. Warum? Nun, der muss das Direktmandat gewinnen, um seinen Platz im neuen Bundestag sicher zu haben. Gewinnt der volksnahe Joe, dann sitzen zukünftig zwei Nahevertreter im Deutschen Bundestag. Gewinnt Julia Klöckner, dann ist Schicht im Schacht für den SPD-Vertreter. Deshalb legt der sich auch besonders ins Zeug, um bei den Wählern zu punkten. Die Aussichten sind nicht schlecht, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Sozialdemokraten, mit ihrem Skipper Olaf Scholz, auf einer kleinen Sympathiewelle reiten. Und sympathisch kommt der gute Joe ja schließlich auch rüber. Und wie! Er gibt nicht nur den stets hinhörenden Kümmerer, nein, er ist auch einer! Von daher: Advantage Weingarten! Neben den Inhalten zielt seine Kampagne darauf ab, den Wähler auch dahingehend zu sensibilisieren, dass Klöckner, egal wie es ausgeht, ihren Platz über die Landesliste sicher hat. Wozu also der stets umher radelnden Julia die wertvolle Erststimme geben? Wäre doch die pure Verschwenung. Deshalb spricht sich auch der parteiunabhängige Stadtbürgermeister von Meisenheim, Gerhard Heil, für die Wahl von SPD-MdB Dr. Joe Weingarten aus. Der kenne die Region. Der Schlussfolgerung ist nichts hinzuzufügen.

Das Wort zum Sonntag: Notfall-Patient aus Kirner Krankenhaus abgewiesen!

Das Kirner Krankenhaus kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. In diesem konkreten Fall allerdings zurecht! Letzter Ausweg Notaufnahme? Bei medizinischen Akutbeschwerden die richtige und wichtige Anlaufstelle schlechthin und deshalb im Gesundheitssystem als oberstes Gebot verankert. Bildet das Kirner Krankenhaus diesbezüglich eine Ausnahme? Pauschal sicherlich nicht! Über eine unrühmliche Behandlungsverweigerung berichtete unter der Woche der Öffentliche Anzeiger. Ein Einzelfall? Wie erst jetzt bekannt wurde, hat man dort einen hilfesuchenden Patienten mit höllischen Kopfschmerzen abgewiesen. Ein No-Go! Schlimmer noch: Die diensthabenden Mediziner haben es nicht einmal für notwendig erachtet, sich den Patienten persönlich anzuschauen, geschweige denn intensiv zu untersuchen. Den telefonischen Fußtritt vor die Tür, musste die Dame an der Pforte in die Praxis umsetzen.

Ein Skandal! Geht gar nicht, schon gar nicht bei einem Befund, der nach sofortiger medizinischer Hilfe verlangt hätte. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Schon öfters berichteten Patienten von ähnlich gelagerten Vorkommnissen. Nur werden die halt nicht immer in die Öffentlichkeit getragen beziehungsweise an die große Glocke gehängt. Wahr ist, das Krankenhaus am Rande der Stadt ist ein Akutkrankenhaus gemäß der medizinischen Landkarte. Wahr ist aber auch, den Menschen fehlt es nicht zuletzt wegen solcher Missstände an Grundvertrauen. Und das ist mit das Schlimmste, was einem Krankenhaus passieren kann. Entschuldigungen hinterher helfen da nur wenig. Um den ramponierten Ruf wiederherzustellen braucht es dann schon wirkungsvollere Maßnahmen. Merke, ein Krankenhaus, das Notfallpatienten abweist, braucht es nicht. Daher, gestaltet die Einrichtung endlich mal strukturell und personell so aus, dass man zu jeder Tages und Nachtzeit mit seinen Beschwerden – im Sinne der Definition Akutkrankenhaus –  vorstellig werden kann.

Das Impfzentum schließt!

Schluss, aus, vorbei! Die letzten Spritzen sind gesetzt. Das Impfzentrum Bad Sobernheim schließt. Tief empfundene Dankbarkeit spricht Landrätin Bettina Dickes allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bad Sobernheimer Impfzentrums aus. „Ich sage aus tiefstem Herzen danke für das, was Ihr alle in diesem Team in dieser schwierigen Zeit geleistet habt!!!!“ – lobt eine stolze Landrätin das Engagement aller Mitwirkenden. Dazu nette Bildchen mit dem Impfpersonal – passt! Dankbarkeit ist ja gut und schön und auch berechtigt, aber die Hochgelobten machten das ja nicht für Gottes Lohn. Im Gegenteil: Die wurden fürstlich entlohnt, sind so etwas wie Corona-Profiteure! Zugeben, das klinkt jetzt etwas zynisch, aber was ist das ist. 140 Euro pro Stunde für Ärzte und Apotheker, immerhin noch 50 Euro für die piksenden Damen und Herren, deren Engagement, gefühlt immer als rein ehrenamtlich ins Schaufenster gestellt wird. Dem war aber nicht so. Von daher relativieren sich die tiefen Verbeugungen.

Keine Frage, das Impfpersonal gehört gepriesen und gewürdigt. Die haben richtig, richtig gut und zuverlässig gearbeitet. Frau Dickes kann zurecht stolz und gerührt sein. Stolz kann sie allerdings auch auf alle diejenigen sein, die nicht im medizinischen Scheinwerferlicht eines aus dem Boden gestampften Impfzentrums standen. Anderswo musste das Pflegepersonal auch die Ärmel hochkrempeln. Im Gegensatz zu Krankenhäusern und Praxen, wurden im Impfzentren Mörder-Kohle ausgelobt. Da darf man schon ein stückweit reibungsloses und strukturiertes Vorgehen erwarten. Finanziell herrschte in den Kabinen nur eitel Sonnenschein. Doch davon spricht niemand. Der Blog wählt ganz bewusst mal diesen Ansatz. Respekt, gut verhandelt, Kassenärztliche Vereinigung. Die Arztpraxen hingegen werden auch zukünftig noch mit 20 Euro pro Impfung abgespeist. Und das, bei immensen bürokratischen Aufwand. Was für ein krasses Missverhältnis.

Komm, wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Wow, das verspricht eine abendfüllende Angelegenheit zu werden. Die Tagesordnung umfasst insgesamt 17 Punkte! Da wird sich der Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun am kommenden Mittwoch sputen müssen, um nicht noch zur nachschlafender Zeit Beschlüsse fassen zu müssen. Start ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln. Lohnt sich die Teilnahme? Durchaus, denn die Themenbereiche sind querbeet getaktet und zum Teil sogar richtungsweisend. Neue sind dabei und natürlich alte „Rohrkrepierer“. Beispiel Bahnhofssanierung: Das Vorhaben wird schon seit 20 Jahren immer mal wieder beackert. Bisher ist man allerdings noch keinen entscheidenden Schritt weitergekommen. Salopp formuliert, passiert ist nichts! Die Bahn bockt, aber auch die Ortsgemeinde hat es in allen den vergangenen Jahren nicht geschafft, eine echte Alternative aufzuzeigen. Und so präsentiert sich die Visitenkarte für Durchreisende noch immer unansehnlich. Gewohntes Bild halt! Und auch die Umgebung des Haltepunktes versprüht null Charme. Wildwuchs bestimmt die Szenerie. Ob Bahn und Ortsgemeinde jetzt mal aus dem Quark kommen?

Biker-Park ist am wachsen!

Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird geklotzt, nicht gekleckert! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Gehört Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? Schaut ganz danach aus, denn am Sportplatz haben sich verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Die kamen wie Kai aus der Kiste gesprungen. Nein, Maulwürfe waren hier nicht am Werk. Eher schon Bagger, die auf engstem Raum ganze Arbeit leisteten. Wobei, die Oberflächenbeschaffenheit schaut noch recht locker aus. Verdichten geht anders! Ob die so das Maximum an Vergnügen garantieren? Der Blog hat kurz sich mal versucht, aber angefixt wurde der nicht. Nun, solche Parks sind auch mehr was für die jüngere Generation. Und die bekommt jetzt einen Parcours geboten, der zwar noch etwas unfertig wirkt, den Reifenspuren nach zu urteilen, aber schon rege genutzt wird. Hochstetten-Dhaun am Bike-Puls der Zeit? Abwarten, inwieweit die Anordnung der Hügellandschaft auf die Zustimmung der Szene treffen wird. Vielleicht hat die ja auch bei der Umsetzung des Projektes mitwirken dürfen? Hatte die Ortsgemeinde den Weitblick? Ganz bestimmt!

Quo vadis Simmertal: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Horden des Schwarzen Blocks zertrümmernd durch das beschauliche Dorf ziehen?

Die Geister, die ich rief…!!! Der Mob tobt, die Linken zeigen, was sie denken und was sie noch so alles vorhaben! Sprechchöre („Gib dem Nazi was er braucht, 9 Milimeter in den Bauch“), viele Transparente, Tumulte und teilweise das Ausstoßen von Drohungen. Rund 150 Menschen haben am vergangenen Dienstag in Simmertal gegen den 20. Spaziergang der Gruppierung „Bürger, so wie Du und Ich“ demonstriert. Und wie! Der Protest gewinnt zunehmend an Schärfe. „Wehe, wehe, wehe! Wenn ich, auf das Ende sehe! – so prognostizierte der Blog schon vor Monaten diese sich damals schon abzeichnende negative Entwicklung. Was folgt als nächstes? Müssen die Bewohner ihre Türen und Fenster Dienstag für Dienstag verbarrikadieren? Läuft der Ort Gefahr, in einem Atemzug mit Berlin, Frankfurt oder Hamburg genannt zu werden? Das beschauliche Dorf, ein Hotspot vogelwilder Aufmärsche von Linksextremen? Was die linksradikalen Aktivisten wollen, haben sie erstmals angedeutet. Wer stoppt Christina Bleisinger und die Antifa, bevor die Proteste Ausmaße einnehmen, die womöglich aus dem Ruder laufen? „Linke“ außer Rand und Band braucht es ebenso wenig, wie in Schafspelze gehüllte „rechte“ Wölfe. Die Polizei wird wohl oder übel personell aufrüsten müssen. Stellen sich diesbezüglich die Antreiber einmal die Sinn- und Kostenfrage? Wohl kaum! mehr

Hurtig, hurtig! Hier wird bald der Verkehr rollen!

Läuft wie geschnitten Brot! In Nullkommanix wurde der finale Fahrbahnbelag auf die neue Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun aufgetragen. Mehrere Teermaschinen waren im Einsatz. Rein optisch fehlen lediglich noch die Fahrbahnmarkierungen, links und rechts ein paar Schutzplanken sowie die Zwischenelemente der Schallschutzwände. Die Trasse schaut irgendwie schon sehr fertig aus. Muss die auch sein, denn in Kürze soll hier der Verkehr fließen. Das Freigabe der Gesamtbaumaßnahme ist noch für dieses Jahr angedacht. Ob das gelingt? Schließlich müssen noch die Anschlüsse hergestellt und die Schallschutzwände auf den Brücken montiert werden.

Politik und Eistütchen!

Facebook schickt die Eistütchen-Schnappschüsse um die Welt! Erst die SPD, dann die CDU – die Kirner Eisdiele Venezia scheint eine magische Anziehungskraft auf Politiker auszuüben. Die gaben sich an einem hundsnormalen Dienstag quasi die Klinken in die Hand. Scheinbar sind die Eisvariationen von Eis-Meister Gianni besonders verlockend. Vielleicht sollte der sich an einem „Bundestags-Wahl-Eis versuchen“? Je nach Politbarometer und Stimmungslage wird sich In seiner Rezeptschublade schon das passende finden lassen. Was käme da für eine Sorte für die CDU in Betracht? Bei den momentanen Prognosen werden die Bällchen wohl sauer aufstoßen müssen. „Sauer  und noch dazu ein bissel bitter“  – passt! Der Eismacher wird wissen, welche fruchtigen Zutaten den Gemütslagen der beiden Nahe-First-Ladies, Julia Klöckner und Bettina Dickes, beim Blick auf die Umfragewerte entsprechen. Nahezu euphorisch müsste das Eis für Joe Weingarten zusammengemixt werden. Frisch, euphorisch, zuckersüß. Gemäß den Trends befinden sich die Sozialdemokraten auf der Siegerstraße. Würdig sollte das Eis auf der Zunge zergehen. Da ist der Eismacher gefragt. Doch wer die „Versuchung der Aphrodite kreieren kann, der kann auch ein „Die-roten-Socken-sind-zurück-Eis“.

Blick nach Simmertal!

„Ringele, ringele Rosen, die Buben tragen Hosen, die Mädchen tragen Röckelchen, die fallen in alle Eckelchen. Kikeri kiki…! – Sehen die Spaziergänger nicht irgendwie belustigend aus, wie sie Woche für Woche unter bunt beschrifteten Schirmen regelrecht durch Simmertal promenieren – immer am Band entlang in Reih und Glied! Trotz „Corona-Gedöns-Botschaft“, erinnert das Gehabe rein optisch an Kindergarten. Man mag es kaum glauben, dass sich eine gestandene Bürgermeisterin veranlasst sah, eben wegen dieser Querdenker-Aufläufe, zurückzutreten. Total blemblem! Eigentlich der Treppenwitz des Jahres! Die Gräben, die sich auftaten, muss irgendwer jetzt zuscheppen. Nur wer? Man hört und liest so gar nichts mehr über das leidige Kirner-Land-Dauerthema. Auch nichts, über mögliche Bürgermeister-Nachfolgekandidaten. Gemäß Flurfunk, soll es ja Interessenten geben. Schauen wir mal. Was verwundert, nicht einen einzigen Leserbrief erreichte den Öffentlichen Anzeiger in dieser Angelegenheit. Zumindest wurden keine abgedruckt. Scheinbar sind die Menschen das Thema nur noch leid. Nicht aber die Spaziergänger. Die werden auch heute wieder ihre Runden drehen. Und auch die Gegendemonstranten werden sich formieren. Wie immer halt! Und täglich grüßt das Murmeltier…

Loch an Loch und hält doch!

Loch an Loch und hält doch! Der Unterhaltungsstau entlang der Straße Hellbergblick ist unübersehbar. Bodenwellen, Stolperfallen, Risse, Unebenheiten – die gibt es ja schon länger, aber richtige Löcher? Gleich an mehreren gusseisernen Bodeneinläufen haben die sich seitlich aufgetan. Wer stopft die wieder? Oder sollte man darin Blumen pflanzen? Kleiner Scherz! Wie überhaupt, Rinnen und Abläufe alles andere als stabil im Boden verankert sind. Der Zahn der Zeit hat gewaltig genagt. Und nicht nur der: Zunehmender Verkehr, insbesondere durch Schwerlastwagen, führen halt zu vorzeitigem Verschleiß. Und der ist nicht nur im Hellbergblick unübersehbar!   

Tschakka! Ein etwas anderer Wochenstart!

Ein Wochenstart im Amt: Bürgermeister „Lucky-TJ“ ruft seine Büroleiterin zum Diktat. „Wir müssen auf die Tube drücken“, sagt einer, der nicht nur schneller schießen, vielmehr auch schneller beantragen will, als sein Schatten. Der Cowboy hat es eilig mit der Ausstattung seiner Grundschulen. Fest installierte Lüftungssysteme sollen her, um Kindern und Lehrern effektiven Schutz gegen das Corona-Virus zu garantieren. Andere Kommunen, in der weiten Prärie, sind dem Revolverhelden aus dem Kirner Land längst enteilt. Zuletzt Idar-Oberstein! Deshalb macht der seiner Truppe jetzt Beine: Und wie! “Hopp! Sputet euch! Ende der Woche will ich die fertigen Anträge in meiner Unterschriftenmappe liegen haben!“ Dass die Mitarbeiter, nach dem ersten Schock – hinsichtlich der Bedeutung des Wortes „sputen“ – erst werden im Duden nachschlagen müssen – geschenkt. Verreck, deren Woche ist jetzt schon gelaufen. Erst der doofe Montag und jetzt auch noch in aller Eile eine Antragsflut vorbereiten. Stress pur! Ob die ansonsten – eher dem Klische entsprechend – als träge geltenden Ämtler und Ämtlerinnen einen solchen Arbeitsdruck verkraften? Wenn sich da mal nicht Stress-Pusteln in den Gesichtern bilden. Und auch im Bauamt dürften die Alarmglocken schrillen. Schließlich wäre ein solches Projekt deren Spielplatz. Ein-, Um-, und Ausbauten wollen schließlich koordiniert werden. Ruhig bleiben, alles Tagesgeschäft! Und das alles nur, weil ein Liberaler das Thema Lüftungsanlagen für Grundschulen auf die Tagesordnung setzte. Nur Mut, es geht. Packt es an und zeigt was in euch steckt. Tretet dem Klischee von stracken und behäbigen Verwaltungen entgegen. Tschakka! Wetten, bei der nächsten VG-Ratssitzung werden erste Ergebnisse präsentiert.

Straßenfest steigt an der Turnhalle!

Statt Kerb, Straßenfest! Warum eigentlich nicht? Die Einladung an die Bewohner für Samstag, 18. September, ist jedenfalls raus. Ab 17 Uhr hat der eingezäunte „Festplatz“ vor dem Eingang zur Turnhalle geöffnet. Organisiert wird die Veranstaltung von Ortsgemeinde und Kirmesvereinen. Klein aber fein, mit Grillgut und kühlen Getränken sowie Musik aus der Konserve – passt! Klingt irgendwie nach familiärer Atmosphäre im „Käfig“. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, steht einem gemütlichen Beisammensein, rund um den großen Bierstand, nichts, aber auch gar nichts entgegen.  

Sanierung zwischen Hochstädten und Hochstetten nicht vorgesehen!

Hey, das sieht ja mal richtig sauber und ordentlich aus! Die 150 Meter lange Rampe hinunter Richtung Hochstädten wurde mal so richtig gesäubert. Unkraut in den Ritzen, wie noch auf den alten Aufnahmen zu sehen, Fehlanzeige. Noch vor Wochen sah das hier anders aus. Zugegeben, da wurde der Abschnitt ja auch noch für die Baumaßnahmen an der neuen Brücke in Beschlag genommen. Jetzt, wo der Verkehr wieder über die eigentliche Trasse sowohl in den Ortsteil über der Nahe, als auch ins Industriegebiet fließt, wurden Fahrbahn und Gehweg aufgehübscht. Auf den ersten Blick wirkt das Gesamtbild gar nicht soooo schlecht. Schaut man allerdings genauer hin, dann fallen einem schon erhebliche Mängel auf. Bordsteine fehlen gleich ganz oder sind defekt. Dazu Unebenheiten und Risse in der Fahrbahn, Löcher im Gehweg sowie marode und verrostete Schutzplanken. Zusammengenommen, nicht gerade optische Hingucker. Neue Ortsumfahrung und alte Durchgangsstraße unmittelbar nebeneinander – passt nicht. Dem Vernehmen nach, soll der Zustand auf Dauer so bleiben. Nicht gerade eine Aufwertung für das Ortsbild, gell? Im Gegenteil! Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die beiden Brücken über Nahe und Bahn, im Zuge des B-41-Projektes, saniert werden. Die haben doch sehr gelitten unter der Dauerbelastung – zuletzt drastisch durch Baumaschinen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!  

Direktmandat ist existenziell! Daher, „Little Joe wählen, damit wir auf zwei Vertreter in Berlin setzen können“!

Doppelt gemoppelt hält besser! Erststimme Joe Weingarten! – Für den Blog ist der Werbeaufruf auf dem Flyer des SPD-Kandidaten Programm. Nicht unbedingt aus voller Überzeugung heraus, vielmehr aus reinem Pragmatismus! Gewinnt der volksnahe Joe das Direktmandat, dann sitzen zukünftig zwei Nahevertreter im Deutschen Bundestag. Gewinnt Julia Klöckner, dann wird ihn der Weg wahrscheinlich zurück zu seinem einstigen Arbeitsplatz führen. Dann ist Schicht im Schacht. Aus der Sachlage macht er kein Hehl. Man kann ihm wahrlich nicht vorwerfen, nicht alles dafür zu tun, dass er bei der Bundestagswahl am 26. September das Direktmandat im Wahlkreis 201 Bad Kreuznach/Birkenfeld gewinnt. Seine Kampagne zielt darauf ab, den Wähler auch dahingehend zu sensibilisieren, dass Klöckner, egal wie es ausgeht, ihren Platz über die Landesliste sicher hat. Schub dürfte dem roten „Knuddelbär“ das momentane Hoch von Olaf Scholz geben. Die SPD erlebt gerade einen ungeahnten Höhenflug. Dennoch, Klöckner hat den Bonus der Ministerin und viel Rückhalt an der unteren Nahe. Realistisch betrachtet, hat Joe nur geringe Chancen auf das Direktmandat. Aber die muss er nutzen. Kann er auch. Schwer, eine Prognose für den Wahlausgang abzugeben. Alles ist möglich. Überraschung nicht ausgeschlossen.  

Corona: Hochstetten-Dhaun ein Dorf-Hotspot?

Die täglichen Corona-Zahlen belegen es: Die Aufteilung der Kreis-Neufälle vom 30. August bis zum 5. September lag gemäß Berechnung des Landkreises in Hochstetten-Dhaun bei neun. Im Vergleich zu anderen Kommunen an der Nahe, ist das schon ziemlich viel. Kreisweit kennt die Inzidenz eh schon seit Tagen nur eine Richtung – steil nach oben. Nun ist die vierte Welle auch mit Wucht in Hochstetten-Dhaun angekommen. Der Blog schaut nur noch staunend auf die Zahlen. Der hat für Hochstetten-Dhaun eine zwischenzeitliche Inzidenz von 486 errechnet. Ganz schön viel! In den zurückliegenden Monaten stand in der dörflichen Statistikspalte meist eine Null. Von null auf neun – satter Sprung! Kein Grund zur Beunruhigung. Neun ist auch nur eine Zahl und eine Momentaufnahme. In den nächsten Tagen wird sich das Dorf sicherlich wieder der Null annähern. Ganz sicher. Warten wir mal den nächsten Wochenbericht aus Bad Kreuznach ab und bewerten dann neu.  

Blumenkübel tragen Handschrift von Bea Schöll!

Blumenkübel dienen nicht nur dem privaten Bedürfnis, ein Haus schön und bunt zu präsentieren, sondern sie gehören auch zum Dorfmobiliar! Beispiel für ein farbenprächtiges Bild gefällig? Vor der evangelischen Kirche in Hochstetten stehen einige Prachtexemplare aufgereiht nebeneinander. Die bilden eine Art Trennlinie zwischen Bundestraße und Brunnengasse. Bunt und originell – passt! Die Schmuckpflanzung ist allerdings nicht auf den grünen Daumen der Ortsgemeinde zurückzuführen, wie der Blog in einem ersten Beitrag vermutete. Die Kübel tragen ganz klar die Handschrift von Bea Schöll. Die Initiatorin des Romantischen Gartenfestes, hat die sowohl eingepflanzt, als auch arrangiert. Da hätte der Blog eigentlich von selbst drauf kommen können. Sei’s drum, der hat ja aufmerksame Leser, die richtig stellen. Fakt ist, die bunte Farbenpracht  ist eine enorme Aufwertung der Dorfmitte. Und die Blumenkübel beweisen: Hochstetten-Dhaun, in Person von Bea Schöll, kann auch Blumenschmuck! Leider Gottes nur punktuell. Anderswo hat es auch Plätze, die mit etwas guten Willen hübsch und ansehnlich hergerichtet werden könnten. Es braucht nur ein wenig mehr grünen Willen. Daher ergeht der Blog-Vorschlag: Kürt Bea Schöll zur Blumen-Beauftragten der Ortsgemeinde! Mit entsprechendem Etat natürlich! Dann klappt das auch mit der bunten Vielfalt!

Top Information: Entsteht in Oberhausen ein Mega-Solarpark?

Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Pläne eines Investors sehen vor, in Oberhausen eine leistungsstarke Photovoltaikanlage zu bauen. Genauer formuliert, ist ein regelrechter Solarpark in der Gemarkung „Vogelsang“, Hanglage Richtung Kirn, unterhalb der Straße zwischen Oberhausen und Karlshof, angedacht. Grob geschätzt, dürfte die Fläche, die sich gemäß Flurkarte auf mehrere Privatbesitzer sowie den beiden Kommunen Oberhausen und Hochstetten-Dhaun aufteilt, 10 Hektar bemessen. Die ist zwischen seitlichen Windschutzstreifen und dem Waldstück oberhalb des Waldeckes eingegrenzt. Etwas versteckt und nicht einsehbar von der Straße – passt. Optisch würde der Solarpark daher kaum ins Auge fallen. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Angeblich steckt ein Investor hinter dem Projekt „Solarpark-Oberhausen“! Dem Vernehmen nach, sollen entsprechende Interessenanfragen schon den Eigentümern der Flächen ins Haus geflattert sein. Von wegen Vorfühlen und Witterung aufnehmen. mehr

SWR1-Truck heute auf dem Marktplatz!

Schauen Sie unseren Moderatoren in Full-HD bei der Hitparade 2021 über die Schulter – Ihr Live-Blick ins SWR1-Studio und in den Hitcat-Bus! Heute ist parkt das gelbe Teil auf dem Kirner Marktplatz. Vorbeischauen erwünscht. Das Wetter soll ja mitspielen, sodass auch die Gastronomie von der Stippvisite profitieren dürfte. Blöd, die Eisdiele hat geschlossen – Ruhetag!

Übungszenario: Kindertagesstätte „Zwergentreff“ ein Flammenmeer!

Vollbrand in der Kindertagesstätte Zwergentreff in Hochstetten-Dhaun! Gottlob nur ein Szenario, die eine Übungsalarmierung der Feuerwehren aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung am frühen Montagabend nach sich zog. Vermisste Personen im Innern des Gebäudes, starke Hitzeentwicklung, lodernde Flammen – kurzum eine unübersichtliche Einsatzlage fanden die Kräfte vor Ort vor. Keine Lage nach Schema F, vielmehr eine außergewöhnliche Herausforderung. Doch die Feuerwehrkameraden hatten die Lage relativ schnell im Griff. Koordiniertes und gezieltes Vorgehen – passt! Die Vermissten wurden geborgen und versorgt, der Brand bekämpft. Die Kräfte arbeiteten sich Hand in Hand am gestellten Szenario ab. Bravo! Es braucht regelmäßige Übungen wie diese, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Die Übung wird sicherlich nachbereitet werden. Was ist gut, was ist weniger gut gelaufen. Analysen braucht es, um an Stellschrauben drehen zu können. „Alles bestens gelaufen“ – das Statement aus der Einsatzleitung ließ nicht lange auf sich warten. Die Schlagkraft stimmt also! Solche Botschaften nimmt man doch gerne zur Kenntnis!  

Berg&TalTour in Hochstetten-Dhaun: Gelungene Premiere!

Runter von der Couch und rauf auf die Wanderstrecke – das Motto war Programm! Die erste Berg & TalTour über Stock und Stein kam an. Und wie! Zahlreiche Wanderer begaben sich auf den etwa 10 Kilometer langen Rundkurs über drei Ortsteile hinweg. Das Wetter passte, die Strecke passte, Aussichten und kulinarische Vielfalten sowie das musikalische Rahmenprogramm sowieso! Merke, wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Und gut war es. Stimmungsvollund abwechslungsreich – was will Wanderer mehr. Gerne wieder!

Lüftungsanlagen für Grundschulen: Die schlafende Verbandsgemeinde muss erst geweckt werden!

Autsch, das tut weh? Die Watsch‘n aus der Hand des Oberlehrers Thomas Bursian (FDP) für den aus seiner Sicht vor sich hin schlummernden Schüler, VG-Bürgermeister Thomas Jung, hat gesessen! Scheint der doch die Anschaffung von Lüftungsgeräten für die Klassenzimmer seiner Grundschulen im Kirner Land zu verschlafen. „Er lernt ja noch“, ließ sich der ehemalige Studiendirektor in der Zeitung zitieren. Mit anderen Worten, er ist stets bemüht. Nur klappen will es halt (noch) nicht. Was solche Sätze in Beurteilungen bedeuten, weiß jeder. Ist die Kritik berechtigt? Nun, die Verbandsgemeinde Rüdesheim hat die Dinger längst. Die war flott unterwegs, als es um die Beantragung von Fördergeldern ging. 80 Prozent Zuschuss vom Bund, sind ja auch kein Pappenstiel. Da lohnt es sich Anträge zu stellen. Während also naheabwärts die Grundschulen ausgestattet werden oder bereits ausgestattet worden sind, haben die Verantwortlichen im Kirner Land nicht einmal über ein solches Projekt nachgedacht, geschweige diesbezügliche denn Anträge auch nur in Erwägung zu ziehen. Finde den Fehler? mehr

Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht Hochstetten-Dhaun!

In Wahlkampfzeiten geben sich die Spitzenpolitiker stets die Klinken in die Hand. Wie immer halt! SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat am Samstag Hochstetten-Dhaun besucht. Logisch, dass der eminent beliebte sowie fleißige und omnipräsente SPD-Bundestagskandidat Joe Weingarten (SPD) bunte Bildchen von der Zusammenkunft postete. Alles völlig legitim. Tagesgeschäft eben. Klappern gehört nun einmal zum Handwerk. Unter anderem nahm die kleine Delegation das Feuerwehrgeräte-Haus sowie die in der Mache befindlichen Hochwasserschutzmaßnahmen unter die Lupe. Gemäß Statement war die Sportplatzbrücke kein Thema. Spannend, gemäß weiteren Ausführungen von Joe Weingarten, wurde auch das neue Gewerbegebiet thematisiert. Hört, hört! Die Angelegenheit brennt so manchen kritischen Bürgern gewaltig unter den Nägeln. Ging es da bei der Vermarktung immer mit rechten Dingen zu? Die Frage stellen sich viele. Hinter der Hand wird von Mauschelei und Vorteilsannahme im Zusammenhang mit den Flächen gemunkelt. Sicher alles nur Geschwätz!

Konkret handelt es sich ja nur um zwei Parzellen. Eine schöner als die andere. Eine ist noch zu haben, die andere schon vor Jahren verkauft worden. Wer mag sich das absolute Filet-Stück neben dem Autohaus wohl vor der Zeit gesichert haben? Kann ja nur jemand gewesen sein, der an der Quelle saß beziehungsweise sitzt? Jeder weiß zwar was, aber offiziell ist bisher nichts von dem bestätigt worden, was sich hartnäckig an Urteil hält. Nur hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt. Ob der Ortsbürgermeister diesbezüglich der SPD-Familie reinen Wein einschenkte? Schließlich hat das Schnäppchen Lottogewinn-Potenzial. Verbrauchermarkt, Tank- und Raststation, Veranstaltungsort, Logistik-Halle – die dörfliche Gerüchteküche hält alle Zutaten parat. Wurden Weingarten und Co. über Details informiert? Gab der Koch Hans Helmut Döbell Einblicke in sein Rezept? Wohl kaum! Wahrscheinlich wurde nur oberflächlich erörtert. „Ein schöner Besuch“, sei es gewesen. Was soll Weingarten auch sonst schreiben. War es auch einer mit Substanz oder war es nur wieder einer in Blablabla-Format? Vielleicht klärt die Tagespresse ja auf. Die war bestimmt eingeladen. Zweifelhaft, ob die den spitzen Bleistift dabei hatte.

Das Wort zum Sonntag

„Kannst Du nicht einmal über diesen oder jenen Umstand ein paar Zeilen schreiben?“ „Wurde auch Zeit, dass sich jemand den Themen „X“ und „Y“ widmet!“ „Wenn nicht die Plattform www.hochstetten-dhaun.info sich der Sache annimmt – wer dann?“ „Endlich traut sich mal einer unbequeme Wahrheiten auszusprechen…!“ – Keine Frage der Blog hat seine kleine, aber feine Netz-Fangemeinde. Die dürfte sich mit der Gruppe, die mit der etwas anderen Berichterstattung so gar nichts anfangen kann, die Waage halten. In der Tat, der Blog polarisiert und der provoziert ganz bewusst. Der genießt in der Region so etwas wie Alleinstellungsmerkmal. Weichspülen kann schließlich jeder! Stets offen, direkt und unverfälscht, offenbart der damit, welche Werte der vertritt und was seine persönliche Meinung ist. Und die gibt der zum Besten. Aus der kommunal anrüchigen Ecke heraus, erfuhr der sogar schon eine Adelung als „Welterklärer“ und „Meinungsmacher“. Zuletzt wurde der sogar als Schmierfink betitelt. Was kommt als nächstes? Zurück zu den häufigsten Feedbags: Die meisten Anfragen drehen sich um Themenvorschläge. Nur mal so nebenbei bemerkt, nicht alles, was der Blog beackert, hat der auch selbst recherchiert. Beispiel ist die Sternwarte in Dhaun. Den Hinweis auf den Verfall eines einstigen Aushängeschildes hat dem ein Vögelchen gezwitschert. Logisch, nicht jeder Vorschlag eignet sich für das noch junge Format. Dennoch, wenn Ihr da draußen etwas auf der Pfanne habt – nur her damit.

Heute ist Wandertag!

Diese Hinweisschilder markieren den Rundkurs!

Runter von der Couch und rauf auf die Wanderstrecke! Heute ist Wandertag. Der ausgeschilderte Rundkurs rund um Hochstetten-Dhaun lädt zur Bewegung an der frischen Luft ein. Das Wetter passt, die Strecke passt, die Aussichten passen und die kulinarische Vielfalt sowie das musikalische Rahmenprogramm sowieso! Merke, wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die erste „Berg & Tal Tour verspricht jedenfalls eine tagfüllende Angelegenheit zu werden. Klingt nicht nur gut, sondern wird auch gut. Drei engagierte Gastronomen, gleichmäßig verteilt auf dem etwa 11 Kilometer langen Rundkurs über Stock und Stein,– passt! Und wenn alle drei Wort halten mit den versprochenen Angeboten, dann dürfte sich das Event zu einem echten Highlight in nervigen Corona-Zeiten entwickeln. Vieles wird jetzt von den drei Veranstaltern selbst abhängen. Können die Wort halten? Unterstützt werden die von der Kirner Privatbrauerei – dem starken Partner an der Seite der Gastronomen. Die Idee ist gut, das Konzept ist gut und die Bewirtung unzweifelhaft auch. Also worauf noch warten liebe Leute, rein in die Wanderschuhe, holt Stock und Hut aus dem Schrank und dann rauf auf die Strecke. Die Beschilderung ist gesteckt, ein Verlaufen nicht möglich. Es wird sich lohnen.