Kreiselgestaltung mal anders: Hubschrauberlandeplatz?

WOW, wenn das mal nicht ein geiles Paten-Geschenk ist! Bekanntlich hat ja der Steinbruchbetreiber die Gestaltung des Kreisel am westlichen Ortseingang zugesagt. Der Blog hatte mit allem gerechnet, allerdings nicht mit einem ADAC-Rettungs-Hubschrauber als ultimativen Blickfang. Drumherum jetzt noch eine Schotterauswahl – passt! Respekt, der macht sich richtig, richtig gut auf der Mitte. Der macht zwischen Gabionen und Lattenzäunen zwar was daher, dürfte allerdings nur eine vorübergehende Erscheinung gewesen sein. Der Schnappschuss entstand am heutigen Vormittag, kurz nach 10 Uhr. Nachmittags war der längst wieder in der Luft. Irgendwie schon schade!

Der Blog lehnt sich mal ganz weit aus dem Fenster, wenn der behauptet, dass der Kreisel nicht zu einem Hubschrauberlandeplatz, womöglich mit dem typischen weißen „H“, umgewidmet werden wird. Wobei, die Idee versprüht schon einen gewissen Reiz aus. Spaß beiseite, den Heli so punktgenau in einem engen Radius zu landen, dürfte einem Notfall in der angrenzenden Hausarztpraxis geschuldet gewesen sein. Zumindest hört man das. Die Piloten verstehen eben ihr Handwerk. Gut so! Die haben es fliegerisch morts drauf und sind in der Lage in jedem Vorgarten runterzugehen. Wenn es sein muss, landen die sogar auf einem Bierdeckel. Gut, dass es Euch gibt.   

Zustand des Naheradweges ist in Teilen eine Schande für den Landkreis Bad Kreuznach!

Setzen sechs! Der Zustand des Naheradweges ist in Teilen nur noch zum Fremdschämen. Dabei gilt der doch als touristisches Aushängeschild schlechthin. Was läuft da schief im Kreishaus, wenn der Abschnitt zwischen Bad Münster und Niederhausen derart desolat daherkommt. Rad-Reisende müssen sich im falschen Film wähnen, wenn sie diesen Abschnitt passieren. Mit einem herkömmlichen Fahrrad ist das ohnehin kaum möglich. Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Sie sind überall und nerven gewaltig. Noch dazu nach Regenphasen, wenn die voll mit Wasser sind. Und drumherum stets schmierige Ränder. Man wird dann regelrecht gezwungen einen Zickzack-Kurs einzulegen, und dies, auf einem familienfreundlichen Radweg. Finde den Fehler!

Einwandfreier Zustand geht anders! Im Gegenteil: Als erfahrener Mountain-Biker wähnte sich der Blog zwischenzeitlich auf einem Trail. Unsichere Lenker auf Tourenrädern sollten den Bereich besser meiden. Ein entsprechendes Warnschild sucht man allerdings vergebens. Was muss noch geschehen, damit die wenigen Kilometer, welche von der Wegführung und dem Landschaftsbild zu den schönsten zählen, hergerichtet werden? Wer es sehenden Auges nicht auf die Reihe bekommt seine touristisches Aushängeschild zu pflegen, der hat den Schuss nicht gehört. Die Unfallgefahr ist latent. Abgesehen davon, tragen Radfahrer den Zustand weiter. Und ruckzuck gilt der Naheradweg in der Szene als ungepflegt, von Unterhaltungsstau ganz zu schweigen. Wer schafft Abhilfe? Vielleicht sollte unsere Landrätin im Rahmen ihrer Sommertour auf ihren Drahtesel steigen und die Strecke abradeln. Von jedem Schlagloch ein Selfie posten – passt! Das macht sie doch so gerne. Besser, sie sorgt dafür, dass der Radweg wieder als solcher betitelt werden kann.

Hochstetten-Dhaun: Bürgermeister-Geschacher um guten Boden?

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Wer hätte gedacht, dass die etwa 1500 Quadratmeter, zur Nahe hin schmal zulaufende große Wiese auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bauunternehmens Jürgen Berg, die der Gemeinde gehört, so begehrt ist. Ein namentlich bekannter Kaufinteressent sprach Anfang des Jahres darüber mit Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell und machte ihm deutlich, dass er das Grundstück gerne erwerben würde. Vergeblich. Aus den verschiedensten Gründen – unter anderem die laufende Hochwasserschutzmaßnahme – soll der Bürgermeister die Anfrage seinerzeit abgewimmelt haben.  mehr

Blick in eine ungewisse Zukunft: Steinbruchkante im 2051!

So in etwa könnte der Kirner Steinbruch sich ausweiten, wenn man der NHB freie Hand lässt!

„Das Kirner Land, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2051. Zu sehen ist die bedrohlich wirkende Steinbruchkante des NHB-Steinbruchs mit Namen „Nimmersatt“, deren oberste Steinbeißer es durch gezielte Drohgebärden am Ende doch noch geschafft haben, sich durch den kompletten Dhauner Wald, bis nahezu hinauf an Altenheim und Häusergrenzen, zu fressen. Getrieben von einem unbändigen Hunger nach Schotter, Schotter und noch mehr Schotter, drehten sie das einstige Naherholungsgebiet Meter für Meter auf links. Viele Lichtjahre von einer guten Kinderstube entfernt, verwandelte das Unternehmen die einstige grüne Lunge in eine triste Mondlandschaft, inklusive Staub und Lärm, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat…“

Science-Fiction-Drama in Kirn? (Noch) nicht, aber fast! Die überspitzte Szenerie wirkt beklemmend. Spinnen wir weiter: Kirner Steinbruch-Sünden, wohin man nur schaut. Das einstige Naherholungsgebiet ist einer Basaltkante in XXXL-Format gewichen. Der Lückenschluss bis hinaus auf „Halmen“ ist längst vollzogen und auch bis tief hinein ins Hinterland wird seit Jahren schon gesprengt. Der Dhauner Wald ist Geschichte! Lediglich von der damaligen Bürgerinitiative übriggebliebene Schautafeln, aufgestellt in der Innenstadt, liefern noch Eindrücke und Impressionen eines intakten Forstes anno 2022. Schulkinder drücken sich im Zuge des Faches Heimatkunde regelmäßig ihre Nasen daran platt. „Ja, liebe Kinder, in den 2020er-Jahren konnten man im Naherholungsgebiet noch Waldbaden“, klärt die Lehrerin auf. Ihr hingegen werdet mit einer Schotter-XXXXXXL-Spielgrube sowie Staub und Lärm aufwachsen. Nicht schön, aber nicht mehr zu ändern. Leider! Kirn und der Steinbruch, da ist etwas zusammengewachsen, was in dieser Ausdehnung absolut nicht zusammengehört. Kein Wunder also, dass die Stadt lediglich noch 4500 Einwohner zählt. Alle die konnten haben der Stadt den Rücken zugekehrt. Von Lebensqualität kann hier kaum noch die Rede sein. Ohne den schützenden Wald im Rücken zu wissen, hat Kirn jeglichen Charme verloren. Und der letzte knipst das Licht aus.

Zugegeben, die Szenerie ist zwar stark überzeichnet, aber wenn die NHB irgendwann den Zuschlag doch noch erfahren sollte, von der dann finsteren Realität doch nicht so weit entfernt. Gut, dass die BI den Deckel draufmachen konnte und der Stadtrat nächste Woche den dann zunagelt. Zumindest vorläufig. Dranbleiben!      

Sommertour: Picknick mit Landrätin Bettina Dickes an der Teufelshütte!

Darauf hat der komplette Landkreis sehnsüchtig gewartet! Landrätin Bettina Dickes lädt zu verschiedenen Sommertouren kreuz und quer durch ihr Reich ein. „Gehen Sie mit Landrätin Bettina Dickes in unserem Landkreis Bad Kreuznach auf Entdeckungs- und Genussreise,“ heißt es in der Einladung, in der sogleich der Veranstaltungskalender angehängt ist. Dass in der Überschrift der Zusatz „Show- und Selfie-Reisen“ fehlt – geschenkt! Hinz und Kunz wissen eh, dass jede Zusammenkunft sowie jeder Auftritt mit unserer heißgeliebten Kreis-First-Lady bis zum Erbrechen ins öffentliche Schaufenster gestellt wird. Ende Juni fällt also der Startschuss. Wow, unser aller Bettina Dickes ist auf Heile-Welt-Sommertour und wir alle dürfen live oder am Computer mit dabeisein! Logisch, dass sie auch ein Ziel im Kirner Land ansteuern wird. Das ist sie alleine schon ihrem Schützling „Lucky-TJ“ schuldig. Picknick mit Bierprobe am Donnerstag, 18. August, 18 Uhr, an der Teufelshütte. Die Teilnahmegebühr für den Gang hinauf zum Aushängeschild und anschließendem „All-inklusive-Paket“ beträgt 12 Euro pro Person. mehr

Kübelpflanzaktion: Zufall oder wurde die Ortsgemeinde am Ende vom Blog angeschoben?

Ta da! Was ist das denn jetzt? Kaum schaut man kurz mal weg und schon strecken Blumen aus den zuletzt noch verwaisten 70er-Jahre Waschbeton-Blumenkübeln, ihre Köpfe heraus. Zaghaft zwar, aber immerhin. Hatten da etwa die Mainzelmännchen ihre „grünen“ Fingerchen im Spiel? Sei’s drum, Hauptsache die Tristesse hat endlich ein Ende. Erst gestern hatte der Blog erneut auf den unübersehbaren Missstand hingewiesen und prompt folgte eine Pflanzaktion. Zufall? Ganz bestimmt! Einen Zusammenhang mit dem Blog-Gemecker, lässt sich da sicherlich nicht ableiten. Wie sagt doch der Volksmund immer so treffend: „Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie.“ Es dauert eben immer etwas länger bis das Bürgermeisterbüro, von wo ja der Auftrag, an wen auch immer, erteilt werden muss, aus dem Quark kommt. Eventuell wartet man ja auch bewusst auf Rabattaktionen, die meist Ende Juni einsetzen? Nachteil, die Blumenpracht lässt sich nur noch schwerlich entfalten. Widervorlage im Wonnemonat! Merke, alles neu macht der Mai, nicht der Juni. Liebe Ortsgemeinde, eine einfache Notiz auf den Kalender 2023 wäre ziemlich hilfreich.

Brückenschallschutzwand: Pfeiler ragen wie Spargelspitzen in die Höhe!

Wann ist eine Baustelle grundsätzlich zu Ende? Gute Frage, nächste Frage: Wann ist die Baustelle in Hochstetten-Dhaun zu Ende. Anvisiert ist ja der 3. August als offizieller Übergabetermin für die Ortsumfahrung. Bis dahin sind es ja noch gut sechs Wochen hin. Die wird es gewiss auch brauchen, um sowohl alle Restarbeiten auszuführen, als auch Markierungen auzupinseln sowie Beschilderungen zu platzieren. Letzte Woche meckerte der Blog noch über den Stillstand auf der langen Brücke, und dies, trotz Sperrung. Diese Woche geht es dort allerdings mit Macht voran. Etliche gerade Haltepfosten ragen schon in die Höhe, die geknickten liegen gestapelt parat. In weiteren Schritten die Elemente dazwischen einzufügen, ist, wenn alles passt, nur noch Kinderkram.

Es läuft gerade wie geschnitten Brot! Auch bei den Gabionen-Wänden, in Höhe der Bahnbrücke, geht es zügig voran. Warum die Abschlüsse so monströs ausfallen müssen, wissen nur die Götter. Ebenso wenig nachvollziehbar sind die Gabionen-Verkleidungen unterhalb der „Holzlatten“ an gleicher Stelle. Der Betonsockel Richtung Industriegebiet sieht doch keiner. Überdies sieht der ansehnlich aus. Man muss nicht alles verstehen. Die Männer vom Bau drücken jedenfalls mächtig auf die Tube, damit die Ortsumfahrung rechtzeitig zur Freigabe fertig wird. Die sind auf einem guten Weg.       

Blumenkübel-Gesetz: Ganz falsch, fast richtig, richtig!

Die Bilder oben sind selbsterklärend. Leere Blumenkübel sind ganz falsch. Mit Erde gefüllte Blumenkübel sind fast richtig. Und das ganze Paket einer blühenden Pracht ist richtig. Dürfen wir eine solches buntes Volumen auch in diesem Sommer erwarten? Der Blog ist zuversichtlich, dass da noch was kommt. Gegenüber der Vorwoche, hat man es nunmehr tatsächlich geschafft Erde in die Waschbeton-Teile zu schütten. Nur Mut, da geht noch was! Wahrscheinlich ist die finale Bepflanzung jetzt nicht mehr fern. Ob sich die noch vollends entfalten kann? Maybe! Gut, Mittsommer ist vorbei. Die Tage werden jetzt wieder kürzer. Wahr ist, in Hochstetten-Dhaun ticken die Gartenkalender-Uhren anders. Langsamer eben! So what! Einen grünen Daumen kann man halt nicht erzwingen. Sobald Blumen aus den Kübeln herausranken, der Blog liefert umgehend die Nahaufnahmen. Versprochen!   

Am 3. August offizielle Freigabe der Ortsumfahrung mit Tamtam und Getöse?

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und wie! Nach gut und gerne sechs Jahren Bauzeit, soll dem Vernehmen nach am Mittwoch, 3. August, die Ortsumfahrung offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Bitte diesen Tag schon jetzt dick und fett im Kalender markieren! Dass das fast schon historisch einzustufende Ereignis bereits 2020 hätte gefeiert werden sollen – geschenkt. Gut Ding braucht eben Weile! Hohe Beamte, das Who’s Who aus der Politik sowie die Hautevolee der Gesellschaft dürfte sich vor und auf der noch aufzubauenden Bühne am Bürgerhaus Haus „Horbach“ ein Stelldichein geben. Werden die Bürger auch eingeladen? Ganz bestimmt! Es braucht die Kulisse im Hintergrund. Achtung Gesundheits-Alarm: Permanentes gegenseitiges Schulterklopfen, kann zu schmerzlichen Haltungsschäden führen.

Wie immer bei solchen Anlässen, werden etliche Reden gehalten werden. Man darf jetzt schon gespannt sein, über die Rechtfertigungen einer ausufernden Bauzeit sowie vermuteten Kostensteigerungen in XXL-Format. Corona, Personalnot, Lieferengpässe, Baupreise, Wetter – die Werkzeugkiste mit Entschuldigungen ist proppenvoll. Sei’s drum, über allem steht der Erfolg einer Maßnahme, die das Dorf zwar nicht verschönert, aber für hörbar mehr Ruhe sorgt. Nicht für alle, aber für die Meisten. An das Leben hinter dem Lattenzaun werden sich alle schnell gewöhnt haben. Der Blog wird jedenfalls mit von der Partie sein, wenn die Redner ans Pult treten. Und der wird über die zu erwartenden gegenseitige Lobhudelei berichten. Vorausgesetzt, die Chose ist öffentlich. Im Regelfall ist das aber so. Und wenn dem so ist, dürfte es auch an Freibier und Snacks nicht mangeln. Motto: „Wenn nicht jetzt, wann dann!“ Spannend, wann und wo das symbolische Durchschneiden des Bandes stattfinden wird. Das ist schwierig im fließenden Verkehr.

Immer lesenswert – amtliche Bekanntmachungen der Verbandsgemeinde – konkret, Ärzteversorgung!

Mein Gott, das dauert! Es herrscht mal wieder das große Schweigen im Walde? Ist die Ärztemangel-Angelegenheit erneut aus dem Fokus gerückt? Nicht ganz, wenn man sich die neuerliche amtliche Bekanntmachung aus dem Mitteilungsblatt vor Augen führt! Die Niederschrift des Finanzausschusses und Gedöns lässt einen allerdings nur noch fassungslos zurück. Kurz zusammengefasst: Drei Ärztinnen hätten Interesse im Kirner Land anzuheuern, stünden quasi Gewehr bei Fuß, wenn, ja wenn ein Medizinisches Versorgungszentrum als Träger zur Verfügung stünde. Will heißen, die Menschen ohne Hausärzte, und davon gibt es viele, könnten von jetzt auf gleich bestens versorgt sein. Warum in Gottes Namen bekommen es Politik, Kassen und Ärztevertreter nicht auf die Reihe, eine MVZ, und sei sie am Anfang noch so improvisiert, aus dem Boden zu stampfen? Mal an der Bürokratie und allen Formalien vorbei etwas wagen und starten – passt! Nicht, das die Ärztinnen noch abspringen, wenn es mal wieder zu lange dauert. Stattdessen wird nur geredet, gelabert, getagt, beraten. Und die Zeit läuft davon. Nein, so wird das nix! Dabei herrscht Not im XXXL-Format!

Wie es gehen könnte steht auch in den amtlichen Bekanntmachungen, nur etwas weiter hinten im Text. Als Vertreterin der Kassenärztlichen Vereinigung klärte Expertin Anja Otten auf. Die Lösung ist ganz einfach: Es bräuchte eine Praxis-Investition von 130 000 Euro für eine Praxiseinrichtung. Die laufenden Kosten für den Betrieb schätzt sie auf 380 000 Euro. Um es abzukürzen, die Ausgaben könnten durch die zu erwartenden Einnahmen durch die Patienten-Versorgung gedeckt werden. Realistisch sei sogar ein Überschuss. Beste Voraussetzungen also! Worauf in Gottes Namen noch warten liebe Entscheidungsträger. Akquiriert Personal, nehmt das Geld in die Hand und fangt endlich an. Warum müssen Verwaltungen immer nur so strack sein? Der Blog wird nicht müde werden, „Lucky TJ“ und seiner „Bande“ Tadel noch und nöcher ins rote VG-Klassenbuch zu schreiben. Dem geht das alles viel zu langsam, um nicht zu schreiben behäbig. Dabei ist in den heutigen Zeiten mehr denn je Handlungsschnelligkeit gefragt. Leider scheint die im Kirner VG-Gebäude gerade aus zu sein. Bemüht sein allein reicht nicht. Naheabwärts in Rüdesheim sitzt einer, der weiß wie man erfolgreich vorprescht. Dahin blicken heißt lernen.

Nicht immer nur taktieren, sprechen und ausloten. Nein, einfach mal machen. Vorangehen! Geld beschaffen, Örtlichkeit suchen, umgestalten, einrichten und starten. Notfalls tun es auch Container oder ein Praxismobil. Letzteres funktioniert anderswo bereits bestens. Wenn alle, wie zu lesen, gemeinsam an einem Strang ziehen wollen, sollte eine Blitzaktion doch möglich sein. Theoretisch könnte so ein Projekt innerhalb einer Aktionswoche umgesetzt werden. Die VG will, die KV will, die Mediziner wollen und die Menschen im Kirner Land wollen es auch. Worauf also noch warten? Anfangen und zwar jetzt! Wer zu spät kommt verliert. Im schlimmsten Fall springen die Mediziner vom Haken. Köder werden überall ins Mediziner-Haifischbecken geworfen.

Insektenparadies Turnerheim: Turnverein weilt auf den Spuren des NABU!

Dieser Duft, diese Farben! Lavendel zählt zu den beliebtesten und schönsten Pflanzen überhaupt. Gerade jetzt steht der überall in voller Blüte. Auch am Turnerheim, wo Turnvater „Jung“ Farbenpracht und Duft Tag für Tag genießen darf. So sehr, dass der Vorsitzende mit dem bekannt grünen Daumen erneut ein paar Schnappschüsse dem Blog zuschickte. Mit jedem Jahr wirkt die Lavendel-Insel prächtiger. Fürwahr, der Anblick hat was. Mehr noch: Die Beete haben sich mittlerweile zu einem Paradies für Insekten entwickelt. Und genau diese mitunter brummende Vielfalt von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und, und, und war beabsichtigt. Der imaginäre Blog-Umweltpreis in diesem Jahr geht daher an den Turnverein. Herzlichen Glückwunsch! Zur Erinnerung: Die Anlegung des „Lavendel-Beetes“ ist auf die Teilnahme der Premiere des Freiwilligentages  zurückzuführen.

In einer Gemeinschaftsaktion wurde eine verwilderte Grünfläche vor dem Eingang gerodet und danach neu eingepflanzt. Mit Lavendel eben. Und das Beste an einem Paket, welches im Dorf Schule machen sollte, sind die vielen Insekten, die den „Lavendel-Platz“ sowohl als vorübergehende Einflugschneise, als auch Heimat neu entdeckt haben. Es summt und flattert ganz doll am Turnerheim. Und immer mittendrin, ein stolzer Turnvater. Theoretisch könnte der jetzt bei der Insektenzählung des NABU mitmachen. Vom Stuhl aus zählen und Liste führen – passt! Der Kerle war mal Beamter beim Finanzamt. Der ruht in sich und kann geduldig und akribisch Statistiken erstellen und weiterleiten. Und der kann auch bis drei zählen. Ob er sich bewirbt? Er hat ja jetzt Zeit! Viel Zeit!

Ei, ei, ei – Schallschutzwand wird offenbar angeflickt?

Ups, vergessen? Wie anders ist es zu erklären, dass an das Ende der Schallschutzwand Bahnbrücke jetzt urplötzlich ein Gabionen-Element angeflickt wird. Aus dem Nichts heraus und unter Ampelschaltung, wohlgemerkt. Will heißen, der Straßenabschnitt ist durch die Baustelle derzeit nur einseitig befahrbar. Frei von der Leber weg, die Einschränkungen für den fließenden Verkehr sind so unnötig wie ein Kropf, wenn man das Fundament gleich mitgegossen hätte. Schaut irgendwie ganz nach Pleiten, Pech und Pannen aus! Wie schon so oft bei dieser Baustelle. Nur mal so reingeworfen: Wenn nur die Hälfte der Klagen und Kritiken von ausführenden Baufirmen auch nur im Ansatz zuträfen, dann hätte man sich seitens des Landesbetriebes Mobilität (LBM) nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Jetzt scheint man den offenbaren Gabionen-Lapsus wieder zurechtbiegen zu wollen.

Kostet zwar mit Sicherheit wieder eine Stange Geld mehr, aber wen juckt das noch? Als drauf, auf den großen Kosten-Haufen. Der Steuerzahler hat’s ja satt! Zur Erinnerung: Etwas mehr als 20 Millionen Euro war für die Ortsumfahrung veranschlagt worden. Aus Insiderkreisen heißt es nunmehr, dass die Chose am Ende mehr als 35 Millionen Euro verschlingen könnte. Stimmt das „Gerücht“, würden die ursprünglichen Schätzungen ad absurdum geführt werden. Aber sowas von! Finde den Fehler? Ein dreifach Hoch auf seriöse Experten-Kalkulationen im Vorfeld. Kostenexplosionen sind ein weit verbreitets Phänomen heutzutage. Zurück zum Gabionen-Abschluss. Warum der nicht im Zuge der Schallschutzwand (Lattenzaun) integriert worden ist, das wissen nur die Götter, also die LBM-Planer.  

Alle Jahre wieder Parkchaos am Schwimmbad während Hitzeperioden!

Die bislang heißesten Tage des Jahres haben zu regelrechten Anstürmen auf die Freibäder geführt. Auch in Kirn strömten die Massen aus allen Richtungen herbei. Ungewöhnlich viele Menschen nutzen das Angebot, um sich bei Werten von weit über 30 Grad Celsius etwas Abkühlung im Wasser zu verschaffen. Der Andrang spiegelt sich auch in der Parksituation im Bereich der engen Turnstraße wider. Wahr ist, Sommer, Sonne Schwimmbad – passt! Wahr ist aber auch, die Besucher wollen am liebsten bis an den Beckenrand gefahren kommen, um vom Fahrersitz aus einen Bauchklatscher hinlegen zu können. Nur nicht zu weit gehen müssen. Und weil das so ist, herrscht oftmals Chaos auf der Zufahrtsstraße, vor dem Eingang und Drumherum. An das unbedingte Tabu von Behindertenparkplätzen und Feuerwehrzufahrten denkt der hitzegestresste gemeine Autofahrer nicht , ganz zu schweigen von Rettungswegen. Und die werden bei der Hitze mehr denn je benötigt – konkret am vergangenen Samstag. Die Folge: der Krankenwagen kam nicht durch. Mehr noch, der hätte auch nicht Wenden können. Jahr für Jahr das gleiche Bild. Wildes Parken scheint verführerisch zu sein. Konsequenzen müssen die Parksünder nur in den wenigsten Fällen fürchten.

Keinesfalls will der Blog in die Rolle einer Spaßbremse oder Anklägers schlüpfen, aber an dieser Stelle einen Appell auszusenden, das muss erlaubt sein: Also liebe Badegäste, parkt vorschriftsmäßig und nehmt auch mal einen weiteren Fußweg in Kauf. Ihr sorgt für Entschleunigung in der Turnstraße, sorgt in Konsequenz für Sicherheit sowie Ordnung. Geregelter und diszipinierter Ablauf – passt! Überdies, steigert ein kleiner Marsch die eigene Vorfreude auf das kühle Nass. Obacht, das Ordnungsamt hat Euch im Blick“ Unter uns, die Drohgebärde mit den Ordnungskräften und so, ist als Standardhinweis zu verstehen. Capiche? Warum bietet der Blog dem Thema Raum? Nun, den erreichten einige Depeschen, wonach er das jährliche wiederkehrende Park-Phänomen in Hitzeperioden doch mal auf die Plattform www.hochstetten-dhaun.info heben möge. War das recht so? Auftrag unspektakulär ausgeführt. Nicht mehr und nicht weniger!      

Eine Woche verstrichen: Wo ist denn nun die Brücken-Schallschutzwand?

Einspurige Verkehrsführung durch Hochstetten, weil die Montage der langen Schallschutzwand auf der langen Brücke nicht unter Volllast im Begegnungsverkehr bewerkstelligt werden kann. Klingt logisch, weil Kräne schließlich die schweren Elemente auf ihre jeweiligen Positionen heben müssen. Nun ist die erste Woche rum, aber passiert ist bisher nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Die Brücke ist in Sachen Schallschutzwand noch immer jungfräulich geblieben. Keine Kräne, keine Wände – passt nicht! Zugegeben, an der einen oder anderen Stelle vor und hinter der Brücke wird zwar fleißig gewerkelt, aber am eigentlichen Grund der Sperrung herrscht so gar keine Bautätigkeit. Finde den Fehler? Ankündigung und Umsetzung stehen in einem krassen Missverhältnis. LBM eben! Das Amt veräppelt gerne die Verkehrsteilnehmer. Angesichts der auf der Hand liegenden Verspätung, hätte man den Verkehr Richtung Kirn und Idar Oberstein getrost noch ein paar Tage aus dem Dorf raushalten können, oder? Vielleicht geht es ja dann nächste Woche so richtig los? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Übrigens, vier Wochen Umsetzung waren angekündigt. Eine davon ist bereits ungenutzt verstrichen. Bleibt es dennoch bei der Aufhebung nach der Frist? Schauen wir mal!

Der Storch ist gekommen, um zu bleiben? Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun übernimmt den Nestbau!

Naheland = Storchenland? Einsam dreht ein stolzer Storch in niedriger Flughöhe seine Runden, um dann auf der Wiese neben dem „Jugendtreff“ eine Punktlandung hinzulegen. Kurzer Rundumblick und dann stolziert Adebar erhaben über die Wiese. Den Schnabel stets nach unten gerichtet auf Nahrungssuche unterwegs – passt. Eine Szenerie am frühen Morgen, an die sich die Bürger von Hochstetten-Dhaun sicherlich gewöhnen könnten? Hat sich der Storch beim Überflug nur verirrt oder will der in den Nahe-Auen heimisch werden? Bildet der nur die Vorhut? Sucht der am Ende für sich und Kumpels ein neues Zuhause, um letztlich eine Familie gründen zu können? Storchennest oder im Fachjargon „Horst“ gesucht? Maybe! Störche bauen ihre Nester hoch oben, um eine gute Übersicht zu haben. Sie sind ihrem Brutplatz treu und besetzen jedes Jahr wieder den gleichen „Horst“. Dieser wird gegen Eindringliche auch heftig verteidigt. Im Nest werden die Eier gelegt und die Jungtiere aufgezogen. Für ein Storchen-Haus braucht es allerdings einen geeigneten Bauplatz.

Und jetzt kommen die hiesigen Feuerwehrkameraden ins Spiel. Als ob die Männer es geahnt hätten, bereiten die schon seit Tagen und Wochen eine Storchen-Bleibe vor. Im Zuge des Freiwilligentages wird die Truppe final einen Nistplatz an der Nahe, genauer in „Uber“, rund acht Meter in die Höhe bauen. Alles ist schon vorbereitet. Der Investitionsplan steht, der Holzmast ist geordert, der eigentliche Nistplatz aus einer Stahlkonstruktion durchgeplant und die Röhre für den Erdboden in Auftrag gegeben. Das mehrteilige Puzzle muss nur noch während einer vorgeschalteten Projektwoche zusammengesetzt werden. Und es eilt, weil der bisher (noch) einsame Storch ja schon die Einflugschneise entlang des „Lattenzauns“ zu nutzen scheint. Das fertige Objekt verspricht schon im Frühstadium ein Storchennest der gehobenen Luxusklasse zu werden. Exklusive Wohnqualität für einen besonderen Bewohner – was will Klapper-Storch mehr? Ob das gerade hier oft gesehene Exemplar vorzeitig einen Nest-Tipp bekommen hat? Warum sonst inspiziert der schon seit Tagen die Umgebung. Es liegt quasi auf der Hand, dass der Kerle sich in Hochstetten niederlassen möchte.

Hochstetten-Dhaun, deine Blumenkübel!

Schon viel zu lange fristen die leeren Blumenkübel vor der evangelischen Kirche ein tristes Dasein. Kaum zu glauben, dabei gehören die doch zum grünen Dorfmobiliar. Vorausgesetzt, sie sind bepflanzt. Noch im letzten Jahr sorgten die für ein farbenprächtiges Bild. Und dieses Jahr? Pustekuchen! Gähnende Leere in den Waschbetonkübeln entlang der Trennlinie zwischen Binger Landstraße und Brunnengasse. Fällt die Ortsgemeinde-Schmuckpflanzung in diesem Jahr aus? Schaut ganz danach aus. Wobei, in den Vorjahren zeichnete sich Bea Schöll alleine für die Bepflanzung verantwortlich. Und das die weiß wie es geht, steht außer Frage. Wurde sie heuer nicht gefragt? Ist sie am Ende raus aus der Blumenkübel-Verlosung? Wie jeder weiß, bekommt die Ortsgemeinde Pflanzaktionen eigenverantwortlich nicht auf die Reihe. Schlimmer noch: Die denkt nicht einmal in diese Richtung.

Schade, schade, schade. Jedenfalls droht die blühende Aufwertung in der Dorfmitte in diesem Sommer auszubleiben. Zu spät schon! Da kommt nix mehr! Keine Arrangements, kein Charme! So schaut’s aus! Hochstetten-Dhaun kann einfach keinen Blumenschmuck! Leider Gottes! Überall hat es Plätze, die mit etwas guten Willen und Kreativität hübsch und ansehnlich hergerichtet werden könnten. Kleines Geld, große Wirkung – passt! Hätte, hätte, Fahrradkette! Es bräuchte nur ein wenig mehr grünen Willen. Der fehlt allerdings. Fakt ist, in Hochstetten-Dhaun blüht nichts, und das, zu keiner Jahreszeit! Es geht auch anders. Kurzer Blick nach Kirn: Dort hat man die Zeichen der Zeit längst erkannt. Bepflanzte Schubkarren, Blumentöpfe XXXL, und, und, und. Geht doch. Man muss es nur wollen.  

Das ging ja mal flott: Brennnesselalarm aufgehoben:

Das ging ja mal flott. Der Mulcher hat fürwahr ganze Arbeit geleistet. Kaum hatte der Blog Brennnesselalarm entlang des Radweges zwischen Hochstädten und Martinstein ausgelöst und Schwupps kamen die Messer zum Einsatz. Es wäre bestimmt vermessen, den Mähvorgang auf den Beitrag zurückführen zu wollen. Never Ever! Sei’s drum, die Seitenränder wurden nur einen Tag nach Veröffentlichung auf knöchelhöhe rasiert. Geht doch! Gebannt ist die Gefahr eines lästigen Kontaktes mit wuchernden Brennnesseln während der Vorbeifahrt. Gute Arbeit! Gerne wieder in ein paar Wochen. Dem Blog ging es nicht darum den Radweg madig zu machen. Im Gegenteil: Der ist ja so etwas wie das Aushängeschild des regionalen Tourismus. Und ein Aushängeschild sollte man doch stets hegen und pflegen, oder? Doch diesbezüglich herrscht noch gewaltig Luft nach oben.

Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun!

„Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun“ – keine Bange, der Reim stammt nicht vom Blog. Trotzdem irgendwie schon passend! Jetzt, wo auch die „Latten am östlichen Ortsrand komplett eingesetzt worden sind, ist der Zaun nahezu komplett. Fehlt nur noch der klitzekleine Abschnitt auf der langen Brücke. In vier Wochen soll auch der Lückenschluss geschlossen sein. Ob das hinhaut? Zurück zum Lattenzaun. Es gibt Schlimmeres, als hinter einer Wand aus Holz zu leben. Andere haben eine historische Stadtmauer, wir eben einen Lattenzaun. Und? In ein paar Jahren schon wird sich niemand mehr an den gegenwärtigen Scherz mit „Hochstetten-Dhaun hinterm Lattenzaun“ erinnern. Dann ist der Spruch längst Geschichte. Oder wird der sich für die Ewigkeit halten? Schauen wir mal! Hauptsache die Wand hält den Lärm von der Ortschaft fern. Wahr ist, schön ist anders! Wahr ist aber auch, einen Tod muss man immer sterben.   

Vorsicht Dehydrierung-Alarm: 24-Stunden-Wanderung bei extremer Gluthitze!

Heiß, noch heißer, am heißesten!!! Die Wanderung rund um die Uhr am kommenden Samstag ist nichts für Schatten-Geher. Bis zu 38 Grad sagt die Wettervorhersage voraus. BRUTAL! Bei der zu erwartenden Extremhitze appellieren verantwortungsbewusste Mediziner ja keinen Fuß vor die Tür zu setzen. Wegen Hitzestress und den bekannten Folgen. Respekt und Wahnsinn zugleich, was die Teilnehmer sich und ihrer Gesundheit dennoch freiwillig zumuten wollen. Hauptrisiko ist dabei Flüssigkeitsmangel, der eine ernsthafte Bedrohung für das Wohlbefinden darstellen kann. Denn gerade bei großer Hitze sondert der Körper viel Flüssigkeit über die Haut ab. Dies gilt auch, wenn man nicht oder nur wenig schwitzt. Zwar lässt sich gegen die Hitze als solche nichts ausrichten, wer sich aber auf die hohen Temperaturen einstellt und die Symptome einer Dehydrierung rechtzeitig erkennt, kann den Hitzefolgen abwenden.

Vor allem die Tagesetappe dürfte sich zu einer einzigen Herausforderung für die Wanderer entwickeln. Und danach werden die allermeisten sicherlich ihre Schuhe ausziehen und ihre geschundenen Füße nur noch hochlegen wollen. Eigenes Lauftempo aufnehmen, literweise Wasser trinken, dick und fett Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor auftragen und vor allem Kopfbedeckung gegen Sonnenstich aufziehen – passt! 24 Stunden am Stück gehen muss man bei idealen Bedingungen schon wollen. Und als ob das Tappen in der Endlosschleife beim optimalen Temperaturen nicht schon Herausforderung genug wäre, packt der Wettergott noch sengende Gluthitze obendrauf. Respekt für alle, die den äußeren Bedingungen trotzen und die gesamten 72 Kilometer nicht nur angehen, vielmehr auch durchhalten. Wenn überhaupt, packt das nur ein gutes Viertel. Sei’s drum. Gesund ankommen kann das Ziel nur lauten. Der Blog neidet keinem seinen Startplatz. Im Gegenteil! Ab 33 Grad outet der sich als Extrem-Schattenlieger. Bewegung, nur das Notwendigste! Der wünscht von seinem Garten-Liegeplatz aus allen Teilnehmern sowohl eine gute körperliche Fitness, als auch gute Beine. Und bleibt’s alle gesund!  

Schee war’s bei der Feuerwehr!

Schee wars! Das Bier gut temperiert, der Spießbraten knusprig gedreht, die Grillwürstchen knackig gebraten – die Feuerwehrkameraden verstehen sich nicht nur auf Hilfeleistung quer Beet, sondern auch auf perfekte Gastfreundschaft. Wie immer halt, wenn die Kameraden zum Fest alarmieren! Alles passte, inklusive Sommerabendwetter. Kein Wunder also, dass es sich viele Bürger nicht nehmen ließen, am Feuerwehrhaus vorbeizuschauen. Die Kameraden hatten die Tore des Gerätehauses weit geöffnet, um die technische Ausstattung zu präsentieren. Davor wurde der eigene eckige Bierstand platziert, um den sich stets zahlreiche Einwohner drängten. Auch der Blog hatte sich in guter Gesellschaft dort festgebissen, aber noch rechtzeitig den Absprung geschafft. Gut so! Naturgemäß entpuppte sich der Stand als das ultimative Herzstück, weil dahinter stets das kühle Blonde aus der Kirner Privatbrauerei in die Gläser fließt. Kann man sich einen besseren Start in ein langes Feiertagswochenende vorstellen?

Wohl kaum! Der erste Mann an der Spritze, Dirk Bartnick, äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf. Er und seine Kameraden hatten alle Hände voll zu tun, um in zwei Schichten die hungrigen und durstigen Gäste zufriedenzustellen. Und die kamen vor allem auch von den Stützpunkten des Umlandes. Feuwerwehr verbindet eben. Der Abend stellte eindrucksvoll unter Beweis, welche Wertschätzung die Truppe aus Hochstetten-Dhaun in der Bürgerschaft genießt. Zurecht! Einen offiziellen Programmpunkt gab es auch. „Ober-Grisu“ Thomas Jung ernannte und ehrte im Gerätehaus. Die üblichen warmen Worte eben! Der Tagesordnungspunkt ging allerdings im allgemeinen Trubel unter. Wenn schon! Fazit: Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun versteht sich nicht nur auf das Löschen von Bränden, sondern auch auf das Löschen von Durst. Und wie!

Es kreiselt sich so schön im schiefen Karussell-Kreisel!

Kommen Sie und Staunen Sie! Das ist lustig, das ist schön – fahren Sie noch eine Runde in unserem schiefen Kreisel. Und das Beste daran, die Berg- und Talfahrt, noch dazu im eigenen Gefährt, kostet keinen Cent. Die typischen Schausteller-Ansagen auf Volksfesten lassen sich gut und gerne auf das Kreiselgefühl in Hochstetten transportieren. Der Blog hat schon einige Male munter gekreiselt. Der Testballon hatte was. Der Rundkurs fährt sich richtig, richtig gut und auch sicher. Bissel rauf und runter – passt! Ein wenig abenteuerliches Fahrvergnügen, hat noch keinem Lenker geschadet. Alles eine Frage der Geschwindigkeit und der Gewöhnung. Noch ist er eingeschränkt in seiner Nutzung. Im August ist der dann für alle Richtungen freigegeben. Und das Kreiselinnere? Nun, die Steinbruch-Paten dürften jetzt am Zug sein. Dass die ihre Gestaltung bisher nicht öffentlich vorstellen – geschenkt! Irgendwas werden die schon im Innern platzieren. Notfalls eben Steine! Vier Metallstangen ragen bereits in die Höhe. Man darf gespannt sein, wie diese eingebunden werden.

Verbandsgemeinde: Und weiter dreht sich das wilde Personal-Karussell!

Offensichtliche Personalflucht in der Verbandsgemeinde Kirner Land? Maybe? Den Blog erreichen in regelmäßigen Abständen Depeschen, wonach sich etliche Angestellte neu orientieren. Vor kurzem reichte der stellvertretende Fachbereichsleiter für „Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen“, Martin Zerfaß, seine Kündigung ein, um in verbesserter Position anderswo sein berufliches Glück zu versuchen und jetzt folgt ihm sein einstiger Chef Markus Neubrecht. Sind die ehemaligen Kollegen wie Dr. Kimble auf der Flucht? Egal, der Fachbereichsleiter verlässt nunmehr ebenso die Verbandsgemeinde. Beide wichtigen Führungskräfte müssen ersetzt werden. Nur wie? Sicherlich haben die Personal-Verantwortlichen einen Plan B in der Hinterhand. Auffällig, dass gleich zwei Eckpfeiler aus dem gleichen Ressort das berufliche Glück in Kirn abhandengekommen zu sein scheint? Beide werden nicht die Ersten und gewiss auch nicht der Letzten sein, die dem Kirner Land den Rücken kehren. Die Zeiten, vom Lehrling bis hin zur Rente für die gleiche Behörde tätig zu sein, sind längst vorbei.

Dennoch, früher war die Fluktuation in der Kirner Verwaltung bei weitem nicht so ausgeprägt. Gut, früher hatten wir auch einen Kaiser! Typischer Satz, wenn mal wieder jemand mit der „Früher-war- alles-besser-Jammerei“ anfängt. Doch die Zahlen sprechen für sich. Und auch dem VG-Rat sind die nicht verborgen geblieben. Gerade jetzt, wo die wiederkehrenden Ausbaubeiträge salonfähig werden sowie Baumaßnahmen geplant und betreut werden müssen, orientieren sich die ausgewiesenen Fachmänner unter dem Dach der VG neu. Entsteht jetzt ein Vakuum? Gehen die Lichter aus? Hat man versucht Neubrecht zu halten? Sind die Arbeitsbedingungen unter dem Dach der VG nicht gut? Fehlt es an Aufstiegschancen und Perspektiven? Zahlt die Verbandsgemeinde einfach nur schlecht? Fragen über Fragen. Der Behördenleiter dürfte not amused sein, über die neuerliche Kündigung aus dem engen Führungskreis.

Die Zeit für eine interne Ursachenforschung scheint dringend geboten. Stimmt die Chemie etwa nicht? Wie schaut es mit der Arbeitszufriedenheit aus? Man hört da so allerlei Sachen, natürlich nur hinter vorgehaltener Hand. Logisch, offen spricht niemand. Bisher, meldeten lediglich die VG-Werke reges Kommen und Gehen. Daran hatte man sich ja schon gewöhnt. Eifert die VG jetzt den Werken nach? Was ist los? Ist die Fusion das Übel? Am Arbeitsdruck dürfte es nicht liegen. In einer Behörde, noch dazu auf dem Land, muss man in der Regel nicht am Anschlag arbeiten. Never Ever! Vielleicht sind die Abgänge aus der Vergangenheit auch nur Momentaufnahmen? Insider halten sich diesbezüglich nur lächelnd bedeckt. Naja, auch eine Art Botschaft. Wahr ist, gerade in der heutigen Zeit wiegt jeder personelle Abgang schwer. Wahr ist aber auch, jeder Abschied eröffnet neue Chancen sowohl für Arbeitnehmer, als auch Arbeitgebern. Geht eine Tür zu, geht eine neue auf.     

Brennnessel-Alarm entlang des Radweges!

Alle Jahre wieder herrscht Brennnessel-Alarm an Radwegen. Die Ränder hier und anderswo sind zum Teil meterhoch zugewachsen. Paradebeispiel ist das Teilstück zwischen Hochstädten und Martinstein. Hier sind die Brennnesseln aber sowas von in die Höhe geschossen. Autsch – so mancher Radfahrer sowie auch Fußgänger wird beim Ausweichen sicherlich schon einmal Hautkontakt mit dem brennenden Zeugs gehabt haben. Im dichten Gegenverkehr kann das schon einmal vorkommen. Auch weiter naheabwärts mitunter das gleiche Bild. Hohes Gras, das in die Fahrbahn ragt. Im Sinne der Tourismus-Belebung könnte man wenigstens die Ränder regelmäßiger stutzen. Das sollte doch machbar sein, oder? Nicht übel wäre auch der regelmäßige Einsatz von Kehrmaschinen, um die Oberfläche wenigstens ab und an stein- und dreckfrei vorzufinden. Dann dürfte die Trasse auch wieder für Rennräder attraktiver werden. Der Naheradweg ist vor allem an den Wochenenden stark frequentiert, sozusagen das Aushängeschild im regionalen Radweg-Tourismus. Daher sollten die Verantwortlichen ein gezielteres Auge auf den Zustand werfen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Blog wieder mächtig Kritik von Naturfreunden erfährt, prangert der den Missstand an. Brennnesseln an den Rändern gehören frühzeitig gestutzt.  

Die wilde Simona-Gewinnfahrt geht weiter! Vielleicht doch irgenwann einmal ein Bürkle-Haus als Medizinisches Versorgungszentrum etablieren?

Geht es dem Unternehmen Simona gut, dann geht es sowohl der Region, als auch der Bürkle-Stiftung gut. Das Unternehmen meldet heuer das beste Geschäftsjahr ever. Die Aktien gingen in den letzten Jahren eh schon buchstäblich durch die Decke. Respekt! Wahnsinn! Wer frühzeitig in Simona-Aktien investierte, der hat für seine Altersvorsorge alles richtig gemacht. Doof, nur knapp 9,5 Prozent der insgesamt 6 Millionen Simona-Aktien befinden sich überhaupt im Streubesitz. Will heißen, den Löwenanteil besitzen nur einige wenige. Vorneweg die Bürkle-Stiftung. Das Stiftungs-Konto droht gerade zu platzen. Gut so, denn die Stiftung muss flüssig bleiben, weil deren breit gestreute Förderung für Kultur, Vereine und notleidende Menschen im Kirner Land, und darüber hinaus, dringend benötigt wird. Wer sonst verfügt über das notwendige Kapital? Der Seckel wird niemals leer.

Nur mal so nebenbei bemerkt, das Aktienpaket der Bürkle-Stiftung ist knapp 160 Millionen Euro schwer (31,2 Prozent Aktienanteil). Tendenz, immer weiter steigend. Eine unvorstellbare Zahl. Die jährlichen Renditen dürften locker ausreichen, um sämtliche Wünsche aus der Region in Erfüllung gehen zu lassen. Für 2021 werden 1,70 Euro ausgeschüttet. Auf einen Schlag wird das Stiftungskonto knapp 3,3 Millionen Euro schwerer. Gute Nachrichten auch für die Verbandsgemeinde. Die Ferienprogramm-Zuschüsse, dürften bis weit ins nächste Jahrtausend save sein. Das sind allerdings nur Peanuts. Alleine die Dividende aus dem zurückliegenden Jahr würde ausreichen, um ein dringend benötigtes Ärztehaus für die medizinisch unterversorgte Region aus dem Boden zu stampfen. Mehr Notlage geht nicht, oder? Der Blog wird nicht müde werden, die Stiftung dahingehend in die Pflicht nehmen zu wollen. Provokante Appelle aussenden muss an dieser Stelle erlaubt sein! Wobei, die Stiftunggründer hätten zu Lebzeiten bestimmt nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn Geld aus ihrem Topf für die Sicherstellung einer breiten Ärzte-Versorgung verwendet werden würde. Im Gegenteil!

Hochstetten in nur einer düsteren Bild-Collage charakterisiert?

Die Collage von Leser Frank Wiedemann zeichnet ein düsteres Bild von Hochstetten. Endzeitstimmung ist am Horizont zu erkennen. Ist hier die Welt am Ende? Schaut irgendwie ganz danach aus! Kein Wunder, bei dem Paket „Lattenzaun-Schallschutzwand“, „Gabionen-Monster“ und über allem thronend die vorgerückten Steinbruchkanten, fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Sünden!“ Entzerrt, sozusagen an ihren ursprünglichen Plätzen, fallen die ja nicht derart dramatisch den Betrachtern ins Auge. Im Gegenteil! Aber so geballt auf einem Haufen, wirken die XXL-Eckpeiler der Ortsansicht doch sehr beängstigend. Ein Maler hätte den optischen Charakter des Dorfes nicht einprägender auf die Leinwand pinseln können.

Gottlob kommt das Dorf nicht so bemitleidenswert daher, wie es die Collage vermuten lässt. Es gibt auch schöne Ecken im größten Ortsteil. Nicht viele zwar, aber die Ortsgemeinde arbeitet vehement an einer netteren Visitenkarte, die dem Dorf wenigstens etwas mehr Charme verleihen könnte. Nicht zuletzt die zu erwartenden Ergebnisse aus der Dorfmoderation geben Anlass zu Hoffnung. Die birgt das Potenzial, schöne Ecken herauszuarbeiten und mit einem grünen Daumen liebevoll in Szene zu setzen. Keine Frage, Plätze und Beete müssen wieder mehr in den Fokus gerückt werden. Es braucht blühende Akzente und Wohlfühloasen. Keine Macht der Wildwuchs-Tristesse! Wenn die irgendwann geschaffen werden, dann  klappt es vielleicht auch einmal mit einer farbenfrohen Blumen-Collage aus der Ideenschmiede Wiedemann.    

Da haben sich die Steinbeißer am Dhauner Wald tatsächlich die Zähne ausgebissen!

Das Wichtigste vorneweg: Der Dhauner Wald bleibt uns allen als grüne Lunge und Naherholungsgebiet erhalten. Hurra! Die gestrige Freuden-Botschaft dürfte bei den meisten Menschen für Erleichterung gesorgt haben. Die Steinbeißer müssen ihre Finger weglassen. Nur gucken, nicht anfassen – passt! Wäre ja auch noch schöner, wenn die Stadt dem Werben der NHB-Verantwortlichen nachgegeben hätte. Deren zuletzt aufgebaute Drohgebärde, mit dem Wiedereinstieg auf Halmen im großen Stil für den Fall, dass der Dhauner Wald nicht zu haben sein sollte, bugsierte die Kaufinteressenten endgültig ins Abseits. So verhält man sich nicht am Verhandlungstisch. Der Knockout für die Steinbruch-Raupe „Nimmersatt“ ist besiegelt und verkündet. Die muss draußen bleiben! Der Schlussstrich des Stadtrates unter diese Angelegenheit ist dick und fett. Unumkehrbar? Nichts ist zwar für die Ewigkeit, aber es ist kaum vorstellbar, dass über kurz oder lang der Gesprächsfaden wieder aufgenommen werden könnte. Gut so! Ziel erreicht! Die Bürgerinitiative „Rettet den Dhauner Wald“ kann mit dem Ergebnis zufrieden sein. Und wie!

Auch über den Weg dahin? Ansichtssache! Man kann über deren Vorgehensweise gewiss lauthals diskutieren. Da ist sicherlich nicht alles rund gelaufen im persönlichen Umgang miteinander. Es ist halt immer von Nachteil, wenn die Initiatorin einer Bürgerinitiative selbst im Stadtrat ein Wörtchen mitredet. Ex-Bürgermeisterin Christina Bleisinger aus Simmertal lässt recht schön grüßen. Sie ist gegangen worden! Der Interessenkonflikt ist unabweislich vorprogrammiert. Gezwungenermaßen ist einiges an Porzellan zerschlagen worden. Keine Frage, da bleibt im weiteren Miteinander was hängen. Cornelia Dhonau-Wehner (CDU) und Bürgermeister Frank Ensminger (FDP) sowie der restliche Stadtrat werden irgendwann wieder die Friedenspfeife rauchen, ja rauchen müssen. Zum Wohle der Stadtpolitik ein paar tiefe Züge – passt!  Wahr ist, Bürgerinitiativen müssen klare Kante zeigen und dürfen auch schon mal verbal über die Strenge Schlagen. Ohne deren Druckaufbau wäre der Deckel bei weitem noch nicht drauf. Wahr ist aber auch, durch haltlose Vorwürfe, hinsichtlich Klüngelei oder Absprachen, hat sich Dhonau-Wehner unnötig ein Eigentor geschossen. Abgesehen davon, wäre die Steinbruchinitiative ohnehin gescheitert. Der Bürgerwille ist eindeutig abweisend! Und über den hätte sich der Souverän niemals hinweggesetzt. Die zu erwartende Folge: Im Stadtrat wird die „Kämpferin“ und gleichzeitig „Reizfigur“auf absehbare Zeit isoliert sein. Sie wird es gewiss verschmerzen. Über allem steht nämlich ihr Erfolg, den Dhauner Wald gerettet zu haben. Zumindest hat sie mit ihrem Vorpreschen einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt geleistet. Das bleibt. Dafür wird sie von ihren engsten Mitstreitern gefeiert werden. Und auch der Blog feiert ein wenig mit.

War es das jetzt? Never Ever! Jetzt werden sich die Steinbeißer die Wunden lecken und dann die Situation neu bewerten. Es steht ja noch immer die Drohung mit „Halmen“ im Raum. Wird man den Trumpf jetzt ziehen? Und wenn, kann der überhaupt noch stechen? Die Stadt wäre gut beraten sich diesbezüglich zu positionieren. Sich rechtlichen Beistand einzuholen, wäre eine kluge Entscheidung. Die NHB hat zwar eine „Schlacht“ verloren, aber (noch) nicht den Krieg! Die Metapher ist zwar in der heutigen Zeit unsensibel, aber die Leser werden den Vergleich einzuordnen wissen. Das Unternehmen hat (noch) nicht fertig. Aus der Ecke kommt noch was. Ganz sicher! Die BI wäre gut beraten weiterhin aufmerksam zu bleiben.       

Ortsumfahrung: Erste Farbschmiererein zieren Lattenzaun und Brücke!

Gezeichnet „ZEBOS“ oder was soll das heißen? Fakt ist, am braunen „Lattenzaun“ sowie am Brückenüberflieger wurden erste Graffiti-Schmierereien, noch dazu in einem knalligen lila, aufgesprüht. Wahnsinn, Schallschutzwand und Beton haben schon zu diesem frühen Zeitpunkt ihre „Jungfräulichkeit“ verloren. Weitere Beschmutzungen werden gewiss folgen. Die Wand ist einfach zu einladend für das Klientel. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht alle Sprayer aus der Region an der Ortsumfahrung verewigen wollen. Gerade entlang der beiden dunklen Radweg-Kanälen, an den jeweiligen Ortseingängen, ginge das problemlos. Die Sprayer brauchen keine abenteuerlichen Anfahrten oder Kletterpartien bewerkstelligen und sie sind vor Entdeckung auf frischer Tat nahezu sicher.

Die Kritik am Kirner Ingenieur-Büro Sauer hätte vernichtender nicht ausfallen können!

Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell nahm fürwahr kein Blatt vor den Mund. Ziel seines verbalen Angriffes in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung war das Ingenieur-Büro Sauer, weil das hinsichtlich der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses (LV) für die Sportplatzbrücke einfach nicht aus dem Quark kommen will. Das Büro sei für ihn eine einzige Enttäuschung. Der Boss ist „sauer“ und der Ehrenvorsitzende der Spvgg, Norbert Gans, „stinkig“! Beide machten aus ihren Herzen keine Mördergrube. „Das stinkt mir wie Sau“, bediente sich Döbell sogar einem Vokabular aus der Gosse, und dies, in einer öffentlichen Sitzung. Selbstbeherrschung – Fehlanzeige! Der Bogen scheint gewaltig überspannt zu sein, zumal Döbell die Einweihungsfeier schon für den kommenden Sommer angekündigt hatte. Daraus wird wohl nix! Der Anschiss hat gesessen. Kaum vorstellbar, dass der junge Unternehmer mit weiteren Aufträgen aus Hochstetten-Dhaun rechnen darf. Mehr noch: Nach einem Empfehlungsschreiben für andere potenzielle Auftraggeber, hörten sich die gesammelten Erfahrungen erkennbar nicht an. Die dürften jetzt mehr denn je gewarnt sein!

Stein des Anstoßes ist die lange Zeitspanne. Schon im Dezember sollte das LV, welches als Grundlage für die Ausschreibung der Sportplatz-Brücke dient, fertiggestellt sein. Seither werde man nur noch vertröstet. Außer einer Fülle von Ausreden – Corona oder andere Krankheiten – komme da nichts, informiert Döbell. Die letzte Frist ist am 31. Mai verstrichen. Auch die wurde nicht annähernd eingehalten. Im Gegenteil! Bis heute warte man vergeblich auf das Papier aus Kirn. „Das ist eine Frechheit sondergleichen“, sieht Gans den veranschlagten Zeitplan ad absurdum geführt. Fakt scheint, in diesem Jahr wird es wieder nichts werden mit der Umsetzung eines Brückenschlages, welches die Fußballfamilie so sehr herbeisehnt. Bei den galoppierenden Baupreisen ist es nicht auszuschließen, dass die Verzögerung zu erheblichen Mehrkosten führt. Und das wäre fatal. Ob bis zur nächsten Sitzung am 20. Juli die Zahlen auf dem Tisch liegen? Schauen wir mal!    

Wächst der Ortsgemeinde widererwartend ein grüner Daumen?

Es geht doch! Die provisorische Ersatzstraße an der Einmündung Bergstraße / Im Steingrund wird nun doch wieder zurückgebaut. Die Anlieger bekommen ihre kleine grüne Insel zurück. Applaus, Applaus! Es ist kein Geheimnis, dass der der Ortsbürgermeister andere Absichten hegte. Umso besser, dass der sich auf den letzten Drücker hat überzeugen lassen den Asphalt – bis auf einen schmalen Gehwegstreifen – wieder zu entfernen, um danach erneute Bepflanzungen durchzuführen. Man höre und staune, es wird sogar an zwei Bäume gedacht. Wow, die Verwandlung vom Saulus zum (grünen) Paulus, hätte man dem ersten „Gärtner“ im Dorf gar nicht zugetraut. Es geschehen offenbar noch Zeichen und Wunder. Und wenn’s läuft, dann läuft’s? Schauen wir mal. Hochstetten-Dhaun braucht unbedingt einen grünen Daumen in der Chefetage, und dies, nicht nur sporadisch.

Top-Information: Der Doktor bleibt im Dorf!

Hurra, an den Gerüchten ist nichts dran! Hochstetten-Dhaun läuft nicht Gefahr seine medizinische Anlaufstelle zu verlieren. Never Ever! Der Onkel Doktor hegt nicht die Absicht seine Praxis aufzugeben. Entsprechenden Gerüchten tritt der vehement entgegen. Wie Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell informierte, sei es der Mediziner offenbar leid, sich diesbezüglich ständig seinen Patienten gegenüber erklären zu müssen. Anscheinend so sehr, dass sich jetzt sogar der Ortsbürgermeister genötigt sah, für ihn das Wort ergreifen zu müssen. Seine transportierte Klarstellung veröffentlicht der Blog eins zu eins im Wortlaut: „Er ist in Hochstetten-Dhaun und er bleibt in Hochstetten-Dhaun!“ Fehlte eigentlich nur das obligatorische Basta hinterher. Der Blog erspart sich an dieser Stelle eine Anmerkung. Manchmal ist es klüger sich etwas zurückzunehmen und eine Nachricht einfach unkommentiert stehen zu lassen. Es gibt halt Menschen, die sind stets in aller Munde. Jedenfalls wissen die Patienten Bescheid. Die dürften allesamt erleichtert sein über diese Nachricht. Aber sowas von!

Abfahrt Hochstetten ab kommenden Montag wieder offen. Einspurige Verkehrsführung in Richtung Idar-Oberstein durch den Ort!

Endlich! Die Pendler Richtung Hennweiler und Oberhausen werden angesichts der LBM-Ankündigung sicherlich ein Stoßgebet gen Himmel schicken. Ab dem 13. Juni ist die Abfahrt Hochstetten, aus Richtung Simmertal kommend, wieder offen. Endgültig vorbei sind dann die Zeiten komplizierter und zeitintensiver Umfahrungen über das Industriegebiet. Für die Pendler also gut, für die Bewohner der Binger Landstraße eher leider. Die werden für die Dauer von vier Wochen wieder mit erheblichen einseitigen Durchgangsverkehr konfrontiert werden. Der B 41 Verkehr in Richtung Idar-Oberstein läuft dann wieder komplett durch den Ort. Von der Umleitung unberührt ist die Gegenfahrspur.

Der Grund: Die Lärmschutzwand auf dem östlichen Brückenbauwerk. Der Lückenschluss erfordert eine einseitige Sperrung. Läuft alles nach Plan, dann dürfe Anfang August die endgültige Freigabe der Ortsumfahrung erfolgen. Die vorsichtig optimistische Schätzung, wurde während der Ortsgemeinderatssitzung kommuniziert. Ursprünglich anvisiert war der Sommer 2020. Aus vier Jahren Bauzeit – wie beim Spatenstich verkündet – werden knapp sechs Jahre. Nachsitzen XXL? Schaut ganz danach aus! Veranschlagt wurden rund 20 Millionen Euro Baukosten. Eine Zahl, die bei weitem nicht zu halten sein dürfte. Wetten? Der Blog rechnet mit 40 Millionen Euro – mindestens!

Wirklich „nur“ zwei Parkplätze?

Ein knapp 12 Meter breites Rechteck für zwei Parkplätze? Wie kann es ein, dass für zwei weitere Fahrzeuge – in Verlängerung der bereits vorhandenen Parkbucht – eine derart große Fläche „Im Steingrund“ vorbereitet wird? Mutet die nicht eher nach vier oder sogar fünf weiteren Abstellflächen an? Kann aber nicht sein, weil die Ortsgemeinde ja immer nur in Richtung zweier zusätzlicher Parkplätze argumentierte. In Großbuchstaben: ZWEI! Noch zuletzt bei der erneuten Dorfmoderation-Infoveranstaltung, bestätigte die Erste Beigeordnete auf Nachfrage: „Zwei Parkplätze.“ Schaut aber irgendwie nach mehr aus, oder? Egal, wenn die Ortsgemeinde mit „nur“ zwei neuen Parkplätzen plant und das entsprechend ins öffentliche Schaufenster stellt, dann werden es am Ende nicht mehr werden, gell?

Ganz sicher! Zumal mehr Parkplätze ja mit dem Umstand wegbrechender Grünflächen einhergingen. Und die werden gerade in dieser Ecke dringend benötigt. Ist eh schon viel zu viel versiegelt worden rund um den neuen „schiefen“ Kreisel – dem neuen Dorf-Wahrzeichen. Und wenn jetzt auch noch die bisherige grüne Insel am Übergang zur Bergstraße für immer und ewig wegfallen sollte, dann gute Nacht Marie. Jedenfalls, stoßen die „Grünflächen-Beseitigungsmaßnahmen“ einigen Anliegern doch bitter auf. Denen ist das too much Asphalt und Steine! Ein besonders leidgeprüfter Bewohner zieht derzeit alle Register, um die Ortsgemeinde zu einer Kehrtwende regelrecht zu zwingen. Was soll der auch tun? Alle seine bisherigen freiwilligen Appelle liefen bisher ins Leere. Recht haben und Recht bekommen, sind bekanntlich zweierlei. Ausgang offen!  

Ortgemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch!

Am kommenden Mittwoch, 8. Juni, um 19 Uhr, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Bei der womöglich letzten Zusammenkunft vor der Sommerpause wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Und wie! Wobei, die Tagesordnung liest sich gewöhnlich. Das Übliche eben. Abendfüllend und interessant im Vorspann klingen fürwahr anders. Neben Formalien – Verpflichtung eines neuen Ratsmitgliedes für den ausgeschiedenen Frank Heilmann – und Auftragsvergaben, stehen noch laufende Baumaßnahmen auf der Agenda. Und davon gibt es ja einige im Dorf. Zu fortan Dauerbrennern dürften sich Solarparks entwickeln. Interessenten gibt es ja zu Genüge. Was gibt es dahingehend Neues? Die Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Gemarkung „Itzbach“ scheint nur eine reine Formsache zu sein. Bekanntlich forciert Hochstetten-Dhaun Photovoltaik-Parks. Das Dorf denkt und handelt nicht nur fortschrittlich, sondern profitiert auch noch davon. An jeder Kilowattstunde verdient die Ortsgemeinde mit. Gut so! Zusammengefasst, die oben abgebildete Tagesordnung ist zwar nicht bahnbrechend, aber noch immer umfangreich sowie informativ. Die ist allemal spannender, als jedes Fernsehvorabendprogramm. Der Blog ist jedenfalls mit von der Partie. Noch wer?

Bushaltestelle am Kreisel: Hier oder hier?

Ob eine Bushaltestelle am Kreisel sinnvoll und notwendig ist, darüber möge  jeder sein eigenes Urteil bilden. Fakt ist, der Haltepunkt ist beschlossene Sache. Zwei Standorte im engen Radius kommen in Frage. Wird es eine Haltestelle vor dem „Lattenzaun“ oder vor der „Gabionen-Wand“? Schauen wir mal! Lediglich abgesenkte Bordsteine deuten derzeit noch auf den späteren Haltepunkt hin. Wird man eine Wartehäuschen dort platzieren? Wenn ja, mit oder ohne Bank? Sie erinnern sich doch noch, im Hellbergblick wurde ja auf eine Sitzmöglichkeit verzichtet, um lärmende „Stubbi-Trinker“, so die damalige Argumentation, nicht auf dumme Gedanken zu bringen. Kein Witz! Vielleicht denkt die Ortsgemeinde ja auch nur an ein Haltestellenschild und sonst nix. Kein Komfort, kein Unterstand – nur ORN-Hinweisschild. Bleibt die Frage, warum braucht es überhaupt eine zusätzliche Bushaltestelle? Sinnvoll erscheint die jedenfalls nicht. Schon gar nicht, lässt die sich mit der Arztpraxis in der Nähe begründen. Jeder Bus, der diese links liegen lässt, fährt zum Wohle der Patienten.

Auch das noch: Schienenersatzverkehr zwischen Kirn und Bad Sobernheim wegen Bahnsteigarbeiten in Hochstetten!

Trübe Aussichten für Bahnreisende ab Hochstetten sowie auf der gesamten Nahestrecke! Aufgrund von Bahnsteigarbeiten in Hochstetten (Nahe) wird die Strecke zwischen Kirn und Bad Sobernheim im Zeitraum vom 7. bis 26. August komplett für den Zugverkehr gesperrt. Will heißen, zwischen Kirn und Bad Sobernheim wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen für den ausfallenden Streckenabschnitt eingerichtet. Na Bravo, raus aus den Zügen und hinein in die Busse. Diese Varianten lieben die Pendler heiß und innig. Die Bustortouren sind allerdings unausweichlich, um die veralteten Bahnsteige in Hochstetten auf Vordermann bringen zu können. Überdies kann es zu Änderungen der Fahrzeiten kommen. Weitere schlechte Botschaft von der DB Netz AG: Der Halt in Hochstetten fällt nach der Vollsperrung mit Schienenersatzverkehr auch weiterhin vom 26. August bis 29. September aus. Nochmals vier Wochen draufgepackt. In diesem Zeitraum rollen zwar die Züge wieder, aber der Halt ist außen vor. Bleibt zu hoffen, dass die Bahn ihre genannten Zeiträume wird einhalten können und sich keine weiteren Verzögerungen einschleichen werden. Nach Jahren des Wartens, schafft die Bahn in Hochstetten tatsächlich Fakten. Wird aber auch Zeit. Doppelt blöd, dass die Bauzeit gerade in die 9-Euro-Ticketphase fällt.  

Steht das Signal auf grün? Wird der Bahnhof von Hochstetten verhüllt?

Durch Verhüllen die Dinge neu wahrnehmen: Das haben Christo und Jeanne-Claude durch ihre Kunstaktionen gelehrt. Wir in Hochstetten auch verhüllt, eben nur eine Nummer kleiner? Wie auf den Bildern zu erkennen ist das Bahnhofsumfeld nahezu komplett mit Planen ausgelegt. Um zu verhüllen? Wohl kaum. Eher wahrscheinlich, dass die Folie in Vorbereitung auf die Baustelle entlang den Bahnsteigen sowie den Parkplatz davor großflächig platziert worden ist. Warum das Ganze? Der Blog hat keine Antwort darauf. Scheinbar geht es jetzt wirklich los. Die Bahn hält nach mehr als zehn Jahren endlich Wort und beginnt eine Umgestaltung, die schon längst hätte abgeschlossen sein müssen. Was wird verändert? Die Bahnsteige in Richtung Bad Kreuznach und Idar-Oberstein werden barrierefrei gestaltet. Daneben wird die Zuwegung näher an die Bahnbrücke rücken. Dort sollen auch Parkbuchten entstehen. Kurzum, die Visitenkarte für Bahnreisende wird eine komplett andere werden. Freundlich und modern? Warten wir es einfach ab!  

Nix wie hin zu Edeka! Musik mit „Take-Two“! Hurra, „Stubbi“ statt „Steinie“ im Angebot!

Aufgepassst, Edeka-Treffen mit der Kirner Kultband „Take Two“ von 12 bis 18 Uhr – das passt. Saxophonist Christoph Brühl und sein Partner Walter Krass bitten am heutigen Nachmittag zum musikalischen Stelldichein vor den Markt. Sicherlich werden sie auch mit ihren Kirner Hymnen zu begeistern wissen. Draußen, auf dem großen Parkplatz, beste Unterhaltung mit Musik, frisch gezapften Bierchen sowie Grillgut. Nicht zu vergessen ein Programm für die Kids. Drinnen, im Markt, kann man die Angebotspalette der Kirner Privatbrauerei, überdies noch zu Angebotspreisen, erwerben. Und das Beste daran, es gibt auch wieder „Stubbi“. Hurra! Wer will auch schon „Steinie-Kisten“ aus den jeweiligen Angebotsblättchen in den Einkaufswagen hieven. Nein, der Blog will nicht olle Kamellen aufwärmen. Im Gegenteil: Der freut sich diebisch darüber, dass Edeka bei der Bezeichnung „Stubbi“ geblieben ist. Also worauf noch warten liebe Kunden. Der Edeka-Markt hat heute einiges zu bieten. Da muss man als Kunde doch hin! Der Bier- und Musikfan sowieso!

Steuersenkung verpufft! Spritpreise haben sich kein bisschen gesenkt!

Vor dem Urlaub und nach dem Urlaub: Einmal volltanken bitte! Gesagt und getan am 25. Mai. Diesel zu 192,9 Cent an der Total-Tankstelle in Hochstetten. Danach eine ganze Woche sorglos Bergluft schnuppern im schönen Tirol. Mittendrin, die Umsetzung der groß angekündigten „Kraftstoffzeitenwende“ in der Heimat. Doch der Tankrabatt kommt augenscheinlich nicht bei den Verbrauchern an. Wie anders ist es zu erklären, dass am 3. Juni, dem Tag meiner Heimkehr, ebenso 192,9 Cent abgerufen werden. Die beabsichtigten „Vorher- Nachher-Aufnahmen“ sprechen eine eindeutige Sprache. Verpufft? Ähm, sollte die Steuersenkung für Benzin und Diesel Deutschlands Autofahrer nicht spürbar entlasten? Um mehr als 35 Cent pro Liter beim Benzin und rund 17 Cent beim Diesel? Tatsächlich hat sich innerhalb einer Woche so gar nichts getan an der Tankstelle meines Vertrauens. Und anderswo dürfte es kaum anders sein. Danke für nix! Vermutlich sind die Preise Ende Mai wieder massiv angezogen, um dann im Juni wieder auf das vorherige Niveau zurückzufallen. Maybe? Ohne Worte! Tatsächlich dürften die Preise in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter anziehen. Der Deutsche gilt ja als extrem leidensfähig. Der angepriesene Rabatt ist reines Blendwerk. Der kommt nicht an! Wie so vieles halt! Übrigens, in Österreich kostete der Liter Diesel am 1. Juni 179,9 Cent!

Mehrgenerationenaktivplatz: Darf ich vorstellen, Kugellabyrinth!

Wippen, bis der Arzt kommt, um die Kugel zu bewegen – so oder so ähnlich lässt sich das XXL-Kugellabyrinth wohl am ehesten charakterisieren. Ein Spaß für Jung und Alt gleichermaßen. Im Zusammenspiel dürfte es perfekt funktionieren. Ziel ist es, mit entsprechenden Bewegungen die Kugel dem Ziel in der Mitte näher zu bringen. Das Bild ist selbsterklärend. Das Kugellaybyrinth ist neben „Lümmelblatt“ und der Kletterwald „Flexi42 das nunmehr dritte vom Blog vorgestellte Spielgerät, welches auf dem Mehrgenerationenaktivplatz aufgestellt werden soll. Ob man die seit Jahren angestrebte Neugestaltung des bisherigen „Rentnerplatzes“ in diesem Sommer noch umgesetzt wird können? Maybe!  

Blumenbeete vor dem Lädchen gehören unbedingt aufgehübscht!

Letzte Chance Dorfmoderation? Die beiden Beete vor dem „Laden“ sind fürwahr keine einladende Visitenkarte. Im Gegenteil: Die kommen nur noch lieblos und verwahrlost daher. Die wichtigsten Arbeitsschritte hier wären: Unrat aufräumen, Unkraut zupfen, Wildwuchs stutzen und last but not least neue Pflanzen setzen. Danach mit regelmäßiger Pflege verhindern, dass die Beete wieder verwildern. Es sind doch nur klitzekleine Vierecke von jeweils knapp vier Quadratmetern, die schon seit vielen Jahren pure Tristesse ausstrahlen. Un das vor einem stark frequentierten Geschäft. Dabei wären die ruckzuck wieder ansehnlich herzurichten. Klarer Fall für die Dorfmoderation? Planerin Natalie Franzen dürften beide Pflanzinseln mit erheblichen Unterhaltungsstau nicht verborgen geblieben sein. Hey, die wurden ja irgendwann mal angelegt, um das viele Pflaster drumherum mit ein wenig Blumenpracht zu unterbrechen. Von jahreszeitlichem Grün ist aber so rein gar nichts mehr zu entdecken. Stattdessen unkontrollierter Wildwuchs. Vielen Stammgästen des „Cafés“  ist der momentane Zustand schon lange ein Dorn im Auge. Sie wünschen sich nur eins -Abhilfe!

Grün im Dorf – doch wer pflegt?

Bäume und Sträucher, Hecken, Blumen und Wiesen – urbanes Grün macht unsere Dörfer attraktiver und lebenswerter. Viel Grün hilft die Temperatur zu regulieren. Überdies wird die Luft gereinigt. Grün wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. Es bietet Lebensraum für Flora und Fauna und unterstützt die biologische Vielfalt in dichter Bebauung. Kurzum, wer auf eine grüne Infrastruktur setzt, der agiert am Puls der Zeit. Hochstetten-Dhaun hat zwar viele Plätze und Grünstreifen zu bieten, aber die strotzen nicht gerade vor Attraktivität. Und selbst wenn man im Zuge der Dorfmoderation diesen Missstand jetzt offensiv angeht, stellt sich noch immer die Farge nach den Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen.

Die Gemeindearbeiter agieren bereits am Anschlag. Dorfplanerin Natalie Franzen berichtete von Freiwilligen, Paten und „Rentnerbands“, die sich anderswo gefunden hätten. Will heißen, in anderen Kommunen setzte man erfolgreich auf Unterstützung aus der Einwohnerschaft. Sie könnte sich ein solches Engagement auch in Hochstetten-Dhaun gut vorstellen. Geschulte Kümmerer eben, die Gemeindemitarbeiter bei der „Dschungel-Bewältigung“ zur Seite stehen – passt! Nur funktioniert das auch in der Praxis? Nichts ist zwar unmöglich, aber speziell in der durch Ortsteilen zerklüfteten Großgemeinde, dürfte eine solche Initiative nur schwerlich zu entwickeln sein. Das hat sehr viele Gründe, auf die der Blog an dieser Stelle nicht näher eingehen möchte. Sollte es der Abschnitt an der Einfahrt „Im Weilborn“ auf die grüne To-do-Liste schaffen – der Blog übernimmt eine Teil- Patenschaft. Das Angebot steht! Der wäre wie geschaffen für eine Blühwiese.  

Grünschnittplatz: Einmal hü und einmal hott!

Die spinnen, die obersten Müllmänner des Landkreises Bad Kreuznach. Einmal hü und einmal hott  – mehr widersprüchliche Aussagen gehen nicht. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass Abfallwirtschaftsdezernent Hans-Dirk Nies seinen Job nicht versteht, da ist er live und in Farbe: Erst schließt der oberste Müllmann den Grünschnittplatz zum 1. Juni, um dann einen Tag vor Inkrafttreten die Kehrwende einzuleiten. Wurde der Druck zu groß? Maybe? Wahr ist, die Nachricht wird im Kirner Land mit Wohlwollen registriert werden. Wahr ist aber auch, warum das ganze Hickhack im Vorfeld? Warum hat der Werkausschuss nicht zuerst eine Lösung gefunden, statt die voreilige Schließung zu verkünden? Ohne Worte!

Im Wortlaut heißt es in der Pressemeldung: „Es sei gelungen, eine gemeinsame Lösung zu finden, um dieses Angebot für die Bevölkerung des Kirner Landes im bewährten Verfahren weiterhin zu erhalten. „Ich bin sehr froh darüber, dass die Grünschnittannahmestelle erst einmal weiter bestehen bleibt.“ Man, man, man! Setzen sechs, ist man geneigt Nies in sein Zeugnis zu schreiben. Erst Denken, dann Handeln. Der Schnellschuss war ein einziger Rohrkrepierer. Den kann Nies nicht Schönreden. Es ist nicht nur peinlich, sondern irgendwie auch Beleg für Inkompetenz, wenn man eine aus der Hüfte herausposaunte Meldung wieder revidieren muss. Die ganze Aufregung hätten sich die Verantwortlichen getrost sparen können. Die war für die Katz!

Dorferneuerung: Greift das Sprichwort der Berg kreiste und gebar eine Maus?

Meine Erwartungshaltung war eine völlig andere. Dementsprechend enttäuscht trat ich nach 2 Stunden überwiegend allgemeiner „Gartenkunde“ den Heimweg an. Dorfplanerin Nathalie Franzen lieferte nicht. Zumindest nicht so, wie ich es mir insgeheim vorstellte. Ihre Infoveranstaltung zu Begrünungsmaßnahmen auf öffentlichen und privaten Flächen war mir viel zu unspezifisch. Nichts konkretes für das Dorf, vielmehr eine Stunde lang allgemeine Lehrstunde nach dem kleinen Einmaleins der Pflanzenkunde. Was wo wächst, welche Sträucher, Kletterpflanzen, Rosen, Blühwiesen ganzjährig farbenfrohe Pracht versprechen, warum Schottergärten verpönt sind und, und, und. Netter Vortrag zwar, aber mir persönlich war das too much an Einleitung. Mir fehlte das Eingemachte, wenngleich Franzen für jeden Ortsteil final dann doch noch erste Ideen aus den Begehungen in Stichpunkten kurz anriss. Nachdem der Abend versprach, interessant zu werden, schloss Franzen das Drehbuch abrupt. Sorry, mir war das zu wenig. Andere Zuhörer mögen dies als ausreichend empfunden haben, aber in punkto Nägel mit Köpfen wäre da gewiss mehr gegangen. Keine „Vorher- Nachher-Beispiele“ in Bildern und keine konkreten Vorschläge für Maßnahmen – passt nicht!

Vielleicht bin ich aber zu sehr von Ungeduld und Pragmatismus getrieben? Franzen selbst setzt keine eigenen Impulse. Hä? Ihrer gewiss neutralen Blick von außen auf das Dorf mündet nicht in Gestaltungsvorschläge für Plätze und Flächen. Irgendwie schade, denn sie weiß doch am besten was sinnvoll und notwendig ist sowie sich ohne großen Aufwand betreiben zu müssen umsetzen lässt. Erneuerungsbedarf herrscht indes überall. Um das beurteilen zu können, muss man weiß Gott kein Gartenexperte sein. Schöner geht immer. In Hochstetten-Dhaun blüht nichts. Dahingehend sollte sich was ändern. Und wie! Okay, Dorferneuerung lebt vom Mitmachen. Die Bewohner sollen ja selbst Ideen sammeln, umsetzen und im Idealfall danach pflegen. Franzen will noch konkreter werden mit Maßnahmen, die es in nächsten Schritten auszuarbeiten gilt. Nur wann? Zähe Geschichte, die dahinzuplätschern droht. Und die Zeit rennt davon!

Der Berg kreißte und gebar eine Maus? Am Ende wird jeder Ortsteil wohl sein symbolisches Kleinod bekommen. Das wäre aber viel zu wenig, zumal in diesem Jahr noch Förderungsmaßnahmen von 80 Prozent und mehr geltend gemacht werden können. Finanziell betrachtet, müssten daher sämtliche Grünflächen in allen Ortsteilen komplett neu angelegt werden. Das wäre dann der sogenannte große Wurf. Pfiffige Gemeinden würden den anstreben. Eigentlich ein Muss! Kann Hochstetten-Dhaun pfiffig? Blöd nur, die Ortsgemeinde kann von Haus nicht Grünflächen und denkt nicht in Grünflächen. Daher wird eine Pflanzaktion in XXXL-Format ausbleiben. Ich bleibe dabei, mehr als ein paar kleine Akzente werden aus dem Programm nicht übrigbleiben. Oder geht da vielleicht doch mehr? Lassen wir uns überraschen. Weiteres Thema waren Pflege, Patenschaften sowie Pflanzaktionen (weiterere Berichte folgen in den nächsten Tagen).       

Kirner Stadtführung: Der Vergleich zu Klein-Venedig stammt aus der Gerber-Zeit!

Wieder was dazugelernt! Irgendwie hatte der Blog den historischen Vergleich auf dem Schirm. Konnte ja nur aus der Vergangenheit resultieren. Klein-Venedig ist ein Ausspruch aus alten Tagen, als die Gerber noch Kirn dicht besiedelten. Bild und entsprechende Zeilen kamen per mail von einem treuen Leser. „Klein-Venedig auf den Gerbhäusern – das Gelände der Gerbhäuser war durch mehrere Arme des Mühlenteichs in Inseln aufgeteilt!“ Lang, lang ist das her. Aber auch schon damals war die Analogie doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Wenn da nicht mal Wunschdenken Vater des Gedankens war? Jedenfalls haben die neuzeitlichen Tourismus-Animateure den Vergleich wieder ausgegraben, um den als Zugpferd für die Stadtrundgang-Kampagne vorzuspannen. Warum nicht! Klingt ja auch gut. Und Übertreibung gehört mehr denn je dazu. Ohne geht schon gar nichts mehr bei den Ankündigungen.

Feuerwehren stärken! Mehr Anerkennung für das Ehrenamt, erstrecht nach Mega-Einsätzen wie in Simmertal!

Feuerwehren im Dauereinsatz in Simmertal! Das war aber auch ein Flammenmeer mit schlimmen Folgen. Die Floriansbrüder- und Schwestern waren am vergangenen Wochenende nun wirklich nicht zu beneiden. Es kam geballt. Mal wieder bekommen wir alle vor Augen geführt, was die Jungs und Mädels an den Feuerwehrspritzen leisten. Unentgeltlich! Und das, rund um die Uhr! Keine Frage, Feuerwehren unterliegen einer besonderen Wertschätzung. Menschen, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, sich ständig Schulungen unterziehen, ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sich seelischen und psychischen Belastungen aussetzen – die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. Und die geht nur über Gesten und den Geldbeutel. Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist keinesfalls mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen. Man weiß nie, wann der Einsatz kommt und was einen erwartet. Wenn die Politik es ernst meint, dann legt sie nicht immer die gleiche Schallplatte von Lobeshymnen und Dankesworten auf, sondern geht das Thema mal so richtig an. Der Blog wird nicht müde werden die Verbandsgemeinde diesbezüglich unter Druck zu setzen. Traurig, bisher sind die Verantwortlichen auf diesem Ohr taub. Warum sperrt die sich gegen Privilegien? Finde den Fehler?

Satirischer Monatsrückblick Mai!

Über „Stubbi“ und „Steinie“, Rettungswachenverzögerin Bettina Dickes, Steinbruch-Drohgebärde, Feuerwehr-Wertschätzung, Grünschnittplatz, Romantisches Gartenfest…

Was haben sich die Steinbeißer aufgeplustert. Drohen die doch tatsächlich der Stadt Kirn mit der Reaktivierung von „Halmen“ im großen Stil für den Fall, dass ihnen der Dhauner Wald versagt bleiben sollte. Solche Reaktionen ist man ansonsten nur von trotzigen Kleinkindern gewöhnt. Was erlaube NHB! Die Verantwortlichen sollten lieber nicht immer so dicht herangehen, wenn Basalt abgesprengt wird. Zu viele Knallgeräusche und bisweilen Steinschläge auf die Birne verwirren nur den Geist. Man verliert Moral, Anstand und angemessenes Benehmen. Wer so offen unverschämte Drohgebärden aufbaut, der hat längst jede Ansehen verloren. Die Bürgerinitiative fasst sich nur noch an den Kopf. Die Mitglieder werden den „Schotter-Oligarchen“ auch weiterhin mächtig Widerstand entgegenbringen. Gut so! Und auch die städtischen Verhandler sollten sich eine solche Behandlung nicht bieten lassen. Kaum vorstellbar, dass man sich nach dieser Ansage mit der NHB noch unbedarft an einen Tisch setzen kann. Die Gespräche gehören ausgesetzt, um die Gesamtsituation rechtlich prüfen zu lassen. Blog-Meinung: Der Steinbruch hat fertig! Irgendwann muss Schluss sein! mehr

Der schiefe Kreisel von Hochstetten!

Pisa hat seinen schiefen Turm, Hochstetten seinen schiefen Kreisel. Boah, der fällt aber auch gewaltig ab. Warum in Gottes Namen hat man den nicht eben angelegt? Bildet der „schiefe Kreisel“ nach seiner Inbetriebnahme eine Gefahr, weil er auf beiden Seiten, westlich und östlich, ein starkes Gefälle aufweist? Maybe? Musste der wirklich so angelegt werden? Laienhaft betrachtet, sieht der aus nach gewollt und nicht gekonnt. Ungläubiges Rätselraten auch bei den Männern der Asphaltkolonne. Spöttisch blicken die auf ein schiefes Rund, das ihre Einschätzung nach so hätte nicht sein müssen. Vielleicht ist ja schief gerade modern, witzeln die Facharbeiter. Deren Bewertung ist so eindeutig abfällig wie der Kreisel selbst, ja fast schob vernichtend.

Ihr Fazit: Der schiefe Kreisel hätte so nicht angelegt werden müssen. Die Einschätzung gibt der Blog mal eins zu eins weiter. Fast einen Meter beträgt der Höhenunterschied zwischen der beiden äußeren Rändern. Da kann man als Autofahrer schon mal in Schieflage geraten. Karussell fahren kann nicht abenteuerlicher sein. Süffisant will der Blog mal die Frage in den Raum stellen, ob die bauliche Umsetzung dort reine Absicht oder einem Bau- oder Planungsfehler geschuldet ist? In dem Rondell sind negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit nicht auszuschließen. Alleine die Optik passt so gar nicht ins Bild. Hätten Anschlussstraßen und Kreisel nicht eine Linie bilden müssen? Warum hat man das nicht hinbekommen? Die Planer unter dem Dach des LBM werden sich bei der speziellen Umsetzung sicherlich etwas gedacht haben. Ganz sicher! Nur was?

Post vom Blog an Frau Dickes: Zu viel Selbstlob schadet!

Haben Sie, Frau Dickes, das wirklich nötig? Sorry, Ihr neuerlicher Post ist geradezu das Paradebeispiel einer Selbstdarstellung, die nach Lob-Kommentaren regelrecht giert. Ihr Drang, sich ständig ins Schaufenster stellen zu müssen, wird Ihnen eines Tages noch auf die Füße fallen. Weniger ist mehr! Sie schreiben: „Abends um kurz vor zehn: Ein bisschen platt vom heutigen sehr intensiven Tag bin ich ja schon – aber auch zufrieden. Amtsleiterrunde, Gespräche mit Berufsoberschule und Wirtschaftsgymnasium, Videoschalte mit dem Bildungsministerium, Krisengespräch zu den aktuellen Busausfällen im Stadtgebiet von Bad Kreuznach, Begehung des Grünschnittplatzes in Oberhausen, Trägerversammlung des Flugplatzes Bad Sobernheim, Gespräch zur Baustelle an der Ellerbachschule und zum Abschluss ein Treffen mit der Grünen Jugend zum Thema Kreisentwicklung, und während der Autofahrt jeweils ungezählte Telefonate: Es war auf jeden Fall nicht langweilig…“ Weiter:Da wird der morgige Tag mit Gauwandertag in Rehborn, Eröffnung des Hockeyturniers in Bad Kreuznach und der Kerb in Horbach auf jeden Fall deutlich entspannter…“ Klingt irgendwie nach einer Parodie der Drei Wetter Taft Werbung aus den 90er-Jahren! „Bad Kreuznach, 8.30 Uhr, wieder mal ein Gespräch. Perfekter Halt fürs Haar – Drei Wetter Taft. Zwischenstopp in Oberhausen auf dem Grünschnittplatz, es ist ziemlich windig – Drei Wetter Taft! Und so weiter und sofort…

Liebe Leser, sind Sie nicht auch der Meinung, dass der Eigenlob-Post mit Kaffeetassen-Bildchen – wohl als Symbol für das Runterkommen gedacht – von „Betti“ nur peinlich ist? Warum lechzen Sie nur derart offensiv nach Anerkennung auf Facebook? Brauchen sie Aufmunterung, Rückhalt, Auszeichnung, Bestätigung? Kurzum, sehnen Sie sich nach Beifall? Keine Frage, Sie haben einen anstrengenden Job. Den haben aber andere auch, und dies, nicht nur in Ihrer B-Besoldung-Preisklasse. Hey, Ihr Pensum ist der ganz normale Wahnsinn eines Politiker-Arbeitsalltages. Frau Dickes, dafür bekommen Sie rund 10000 Euro jeden Monat überwiesen. In Großbuchstaben ZEHNTTAUSEND! Für diese Stange Geld darf man schon auch hohes Engagement, quasi rund um die Uhr und ohne auf dieselbige zu schauen, erwarten. Mal ehrlich, die Masse von Terminen leisten Sie doch gerne, alleine schon wegen den bunten Bildchen zum hochladen. Besuche und Stippvisiten gehören zur Stellenbeschreibung dazu! Warum immer nur immer diese unterschwellige Jammerei? Und als solche bezeichnet der Blog ihre Botschaft. Wo in Gottes Namen sind nur die wohltuend zurückhaltenden Politiker geblieben, die ohne Show sowie Glanz und Gloria ihre Arbeit still und leise verrichten? Gut verrichten, wohlgemerkt! Schlimm, dass Sie auch noch genau die Reaktionen in Kommentaren erfahren, die Sie bezwecken. Finde den Fehler?   

Vormerken: Feuerwehrfest am 15. Juni!

Die Feuerwehren verstehen sich nicht nur auf das Löschen von Bränden! Nein die Jungs sind auch als Durstlöscher erprobt. Und wie! Beweis gefällig: Am Mittwoch, 15. Juni, lädt die Einheit aus Hochstetten-Dhaun ab 18 Uhr zu einem gemütlichen Fest am Feuerwehrhaus in der Bahnhofstraße ein. Das ist der Abend vor Fronleichnam – passt! Die Kameraden werden die Tore des Gerätehauses wieder weit öffnen, um die technische Ausstattung zu präsentieren. Davor wird der eigene Bierstand platziert, um den sich sicherlich wieder zahlreiche Einwohner versammeln werden. Naturgemäß, weil dahinter stets das kühle Blonde aus der Kirner Privatbrauerei in die Gläser gefüllt werden wird. Überdies, auch Hunger muss hier weiß Gott niemand leiden. Brat- und Rindswürste sowie Spießbraten stehen auf der Speisekarte. Alles wird gut! Worauf also noch warten liebe Mitbürger, die Feuerwehr lädt ein und da ist Erscheinen fast schon so etwas wie Bürger-Pflicht.

Neuer Eigentümer des vormals Bowling-Centers kommt aus dem Dorf!

Neuigkeiten aus der Rubrik Klatsch und Tratsch: Lange pfiffen es die Spatzen von den Dächern aber jetzt ist es spruchreif und bestätigt. Massimo Döbell hat das Bowling Center erworben. Die Gerüchteküche brodelte mit Zutaten wie Norma-Markt, Schlosserei und nicht zuletzt sogar ein Logistik-Unternehmen aus dem Kirner Land. Und auch Döbell-Junior wurde immer wieder genannt, wenn das Thema an den Blog herangetragen wurde. Und Schwupps, er ist es jetzt auch, der die Kultstätte samt Gelände drumherum, jetzt sein Eigen nennen darf. Was er damit genau vorhat, wissen wahrscheinlich nur die Götter oder enge Vertraute. Eine Zweckbestimmung wird der Sohnemann des Bürgermeisters sicherlich schon in der Hinterhand haben. Gemunkelt wird etwas von einer Logistikansiedlung sowie einem „Garage-Stores“, was immer sich auch dahinter verbergen mag. In Amerika werden solche Stores als einzelne Garagen mit Rolltoren für Möbel, Autos, Wohnwagen und, und, und vermietet. Wahrscheinlich wird die Gerüchteküche diesbezüglich erneut eingeheizt werden. Jedenfalls ist die Katze jetzt aus dem Sack oder wie Vordenker und Visionär, Horst Schlämmer sagen würde: „Weisse Bescheid!“ Fakt ist, der junge Mann ist mutig und entschlussfreudig und er ist über Papi gut vernetzt. Gute Drähte sind das A und O. Nach dem von der Ortsgemeinde gesponserten „Arztpraxis-Lottogewinn“ und dem Bau eines Mehrfamilienhauses, auf einem als unbebaubar geltenden Bauplatz, hat der NHB-Dhauner-Wald-Verhandlungsführer, nunmehr erneut zugeschlagen. Respekt! Insider vermuten schon augenzwinkernd, dass er das „Dag-Stein-Gen-Light“ in sich trägt. Wenn das wirklich der Fall sein sollte, dürfen wir noch Großes von ihm erwarten.

Kirn im Würgegriff der NHB-Schlange?

„Pest oder Cholera“ – so überschrieb Redakteur Armin Seibert vom Öffentlichen Anzeiger seinen Kommentar zur Steinbruch-Angelegenheit. Treffender hätte der Blog die momentane Situation auch nicht zusammenfassen können. Der flankierende Zeitungsbericht alleine reicht schon aus, um erkennen zu können, wohin die Reise gehen wird. Die NHB ist ein ausgeschlafenes Unternehmen – ein Riese! Die Stadt Kirn ist eine kleine Kommune ohne eigene Rechtsabteilung und Verwaltung – ein Zwerg! Und da wir nicht in der Märchenwelt leben, hat der Riese leichtes Spiel? Nicht ganz! Der Stadt bleiben Möglichkeiten, um dem Stein-Riesen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Die BI wird das allemal tun. Gut so! Man, man, man, der hat sich aber auch mächtig aufgeplustert. Die klare Ansage ist die reine Drohgebärde. mehr

Dorfmodeartion: Heute geht es um die Grünflächen!

Heute ist Infoabend! Die Einladung weckt jedenfalls Interesse. Was hat die Dorfplanerin auf der Pfanne? Was hat die Expertin für Beispiele- und Vorschläge zum Thema Grünflächenneugestaltung ausgearbeitet? Bisher hat sie ja nur Eindrücke, Anregungen und Wünsche in ihren dicken Block geschrieben. Heute dürfte sie selbst am Zug sein. Idealerweise bringt sie Vorher- und Nachher-Bilder von in die Jahre gekommenen Grünflächen mit. Und davon gibt es einige. Blühende Landschaften hat die Ortsgemeinde jedenfalls nicht zu bieten. Hatte sie noch nie. Grüner Daumen ist gerade aus. Nicht eine jahreszeitliche Blume lässt sich in öffentlichen Beeten, Grünanlagen und Blumenkübeln entdecken. Andere Akzente, ebenso Fehlanzeige. Aber jetzt wird alles besser! Von daher, kann sich Natalie Franzen mal so richtig austoben. Nach Herzenslust verwirklichen – passt! Der Blog ist jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen.    

Bier-Alarm unter dem Brauerei-Schornstein: Kirner „Stubbi“ heißt jetzt „Steini“

Erst die Umgewöhnung mit den Etiketten und dann das. Hören die unangenehmen Botschaften aus unserem Bier-Tempel denn nie auf? Das Kirner „Stubbi“ heißt jetzt offenbar „Steini“. Ohne Not! Öfter mal was Neues wagen, ist ja richtig und wichtig, aber müssen die Bierbrauer jetzt gleich den Kultnamen „Stubbi“ einkassieren? Und dann auch noch „Steini“. Gar nicht gut! „Ich hätte gerne ein „Steini“? Wie hört sich so eine Bestellung in der Kneipe nur an. Noch schlimmer: „Heute habe ich mir einen Kasten „Steini“ im Angebot gekauft!“ Wahnsinn! Geht gar nicht. „Das letzte Steini war wohl schlecht!“ Der Katerspruch, nach einer durchzechten Nacht, klingt auch nur bescheuert. Wie wohl die Bierclub-Familie auf eine Namensänderung reagierten, die wie Kai aus der Kiste gesprungen kam? Quasi über Nacht wird jetzt damit in einem REWE-Markt geworben. Die bieten das „Steini“ jetzt schon als Angebot an. Die Bierclub-Mitglieder werden gewiss Sturm laufen. Verrückt, ich für meinen Teil schwenke jetzt um auf „Lange“. Sorry, aber „Steini“ will ich nicht trinken. Moment, vielleicht handelt es sich ja auch um einen Druckfehler. Das wäre auch eine Erklärung für eine Umbenennung, die so gar nicht ins Kirner Familienbild passen will. So wird es sein! Nochmals Glück gehabt. Dann kämen auch die Bierbrauer mit einem blauen Auge davon! Ich kaufe mir dann mein Stubbi erst wieder nächste Woche. Sicher ist sicher. Das momentane Angebot lehne ich ab.

Rettungswachen-Posse: Schuldig im Sinne der Blog-Anklage!

Den Stockarer haben ihr Narrengericht und das Kirner Land sein Blog-Gericht. Beide klagen mitunter an: Im Sinne der Anklage in allen Punkten schuldig ist Landrätin Bettina Dickes (CDU)! Sie hat in der Rettungswachen-Angelegenheit versagt, und das, seit vielen Jahren schon. Persönliche Entlastungsgründe kann sie keine geltend machen. Wie auch! Wider besseren Wissens, hat sie verzögert, gebummelt und ausgesessen. Überführt von ihren eigenen Sitzungsprotokollen, scheint sie jetzt zum Einlenken bereit zu sein. Zu spät zwar, um Schuld von ihren Schultern abzuladen, aber zumindest dürften ihr Wasser und Brot im Bollesje erspart bleiben. Man muss sich das mal vorstellen, seit 2020 hatte sie schon grünes Licht für die Einrichtung einer dritten Rettungswache im Soonwald. Doch „Betti“ juckte das Okay des Landes nicht die Bohne. Unverantwortlich und skandalös, wenn verantwortliche Politiker eine optimale Notfallversorgung – und um die geht es – wissentlich verhindern. Finde den Fehler? Gestehen und danach in die Ecke stellen und schämen ist das Mindeste, was der Westen von ihr als erste Sühne erwarten darf. Besser noch wäre eine Selbstverurteilung. Blog-Vorschlag: Vorläufiger Verzicht auf alle Posts mit bunten „Grinse-Eisbällchen-Bildchen“ sowie Essenstellern aus Gaststätten und Heckenwirtschaften. Ja, das träfe sie und ihre bessere Häfte gleich doppelt hart! Blöd nur, Schuldgefühle oder Reue sind der Kreis-First-Lady, zumindest in dieser Sache, völlig fremd. Von daher wird sie am kommenden Montag opportunistisch Einlenken und behaupten: „Ich habe schon immer die dritte Wache gewollt!“ Klassischer Pinocchio-Effekt!

„Frau Dickes, Ihre Rolle rückwärts steht im krassen Widerspruch zur nachvollziehbaren Historie und Faktenlage. Aber sowas von! Rückblick: Schon 2016 hatte der Kreis den Ausbau der Rettungswache Kirn angekündigt. Passiert ist nichts! Schon zu diesem Zeitpunkt hatte man kein Gesamtkonzept in der Schublade. 2020 kam das Go vom Land. Zwei Jahre tatenlos versemmelt. Statt zu bauen, gab der Kreis lieber ein Gutachten in Auftrag. Der Hammer, eine dritte Wache war gar nicht Gegenstand der externen Expertise. Hä? Schlimmer geht nimmer. Unterstellt, strebt Dickes das Optimum erst gar nicht an. Ihre Vorgehensweise der letzten Jahre belegten, dass sie eine dritte Wache niemals nicht auf der Agenda hatte. Ist jemand anderer Meinung? Wohl kaum! Dass ihr die Chose jetzt auf die Füße fällt, dafür steht die Hartnäckigkeit der Städte Kirn und Bad Sobernheim Pate. Nicht zu vergessen, die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“. Die Mitglieder bringen nicht nur die notwendige Öffentlichkeit mit, sondern treffen auch stets den richtigen Ton. Hart aber fair! Eine Delegation wird auch am Montag im Kreistag aufschlagen. Zum Thema ist eigentlich alles schon geschrieben worden und trotzdem treibt es einem beim Blick auf ein fast schon grob fahrlässiges Verhalten der Kreisspitze die Zornesröte ins Gesicht. Übrigens, gut zusammengefasst in dem Artikel „Rettungswache bleibt ein heißes Thema in Kirn“. Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, darf es keine Kompromisse geben. Punkt! Dickes und Co wollten die Angelegenheit indes bis zum Wechsel der Verantwortlichkeit am 1. Juli aussitzen. So schaut’s aus! Schämt Euch! Wo sind bloß die Politiker mit Format und Anstand geblieben? Im Landkreis Bad Kreuznach gehören die definitiv zu einer aussterbenden Rasse.      

Umweltrechtliche Informationen zum abgeholzten Baumbestand Im Steingrund!

Aus umweltrechtlicher Sicht ist es offensichtlich, dass generelle Versiegelungen von Grünflächen nachteilige Auswirkungen haben können. Zum einen auf den Wasserhaushalt, da Versickerungsfläche für Regenwasser genommen wird und somit die Grundwasservorräte nicht beziehungsweise langsamer / weniger aufgefüllt werden. Zum anderen ist von einer Erhöhung des Risikos örtlicher Überschwemmungen auszugehen. Fläche, welche versiegelt ist, kann kein Regenwasser mehr aufnehmen und somit steigt die Auslastung der Kanalisation. Die jüngsten Starkregenereignisse sollten mehr als deutlich gezeigt haben, zu was eine Überlastung der Kanalisation im schlimmsten Falle führen kann. Konkret zu Lage Im Steingrund: Eine Wiederaufforstung der abgeholzten Grünfläche ist sowohl im Zusammenhang mit dem Klimaschutz sinnvoll, als auch der rein optischen Betrachtung. So würde die optisch nicht ins Gesamtbild der Umgebung passende Schallschutzmauer über die Jahre durch einen gewissen Baumbestand gemindert. Aus naturschutzrechtlicher Sicht können durch eine erneute Begrünung der Fläche vereinzelte kleinere Habitate für verschiedene Tier- und Pflanzenarten geschaffen werden, was hinsichtlich der umliegenden Fauna-Flora-Habitat – und Vogelschutzgebiete zu begrüßen wäre.

Die spinnen, die Kreismüllentscheider! Grünschnittplatz Kirner Land in Oberhausen wird geschlossen!

Wenn da mal kein Frust aufkommt! Mehr noch: Diese Meldung treibt einen den Zorn ins Gesicht! Ab 1. Juni ist der Grünschnittplatz geschlossen! Die beliebte Anlaufstelle für die Entsorgung von Grünschnitt im Kirner Land ist dann wohl Geschichte, und dies, trotz brutaler Auslastung. Warum? Was pfeifen sich die hierfür Verantwortlichen immer nur für ein Zeugs rein? Eines, was die Sinne derart vernebelt, muss der Landkreis in den Büro-Schubladen regelrecht gebunkert haben. Und wann immer man den Westen mit Gemeinheiten überziehen möchte, dann werden die Tütchen gestopft und losgequarzt. Man, man, man! Jetzt haben sich also die Müll-Oberen durchgesetzt und Oberhausen geschlossen. Auf unbestimmte Zeit, verrät die Aufschrift auf dem Schild. Erfahrungsgemäß heißt unbestimmt endgültig.  mehr

Kindergarten-Anbau in Hochstetten: Die Bagger rollen!

Der Kindergarten „Zwergentreff“ in Hochstetten hat eine neue Bauecke zu bieten. Nicht für die Kleinen, vielmehr für die Großen. Genauer, für die Bauarbeiter der Firma Schneider in Merxheim. Das Unternehmen hat damit begonnen, Fundamente und Bodenplatte für den notwendigen Anbau vorzubereiten. Angesichts der großen Bagger, dürften sich die Kids die Nase an den Scheiben platt drücken. So richtige Maschinen sind doch was anderes wie die Spielzeugausgabe. Nun geht es also los mit der Kita-Erweiterung. Wie lange es dauern wird, bis die Maßnahme komplett abgeschossen ist, scheint offen. Fakt ist, wo ein Anfang ist, ist auch ein Ende. Gespannt sein darf man auf die Gesamtkosten. Inwieweit der anvisierte Kostenrahmen angesichts explodierender Baupreise ausreichen wird, bleibt abzuwarten.

Wenn die Landrätin von den „Städtchen“ Kirn und Bad Sobernheim spricht!

Es gibt Sätze, die schreien geradezu danach zerpflückt zu werden. Beispiel gefällig: „Das Gutachten sagt, dass wir laut Gesetz zwar dem Anspruch Genüge tun“, sagt Bettina Dickes, aber wir sehen schon, dass wir größere Städtchen haben, wo Altenheime sind und von denen wir uns wegbewegen würden“. Mit dem despektierlichen „Städtchen-Zitat“ meint die Landrätin dann ja wohl Kirn und Bad-Sobernheim. Abschätzige Bezeichnungen für die größten Städte des Westens, sind in dieser Rettungswachen-Angelegenheit allerdings völlig fehl am Platz. Mangelt es der Landrätin insgesamt an Respekt vor der Aufgabe? Wenn man die Historie bemüht, kommt man gar nicht umhin, ihr Verzögerungstaktik vorzuwerfen. Blog-Tadel: Die Kreis-First-Lady spielt nicht mit offenen Karten. Mehr noch, sie verschleppt und sitzt aus. Seit Jahren schon hatte sie grünes Licht für den Aufbau einer Rettungswache im Soonwald.

Passiert ist nichts. In Großbuchstaben NICHTS! Merke, politisches Verantwortungsbewusstsein geht anders. Der Blog will nicht müde werden, ihr Versäumnisse vorzuwerfen. Der geht sogar noch weiter: Die Rettungswachen-Angelegenheit bezeichnet der als handfesten Skandal. Und jetzt auf einmal will sie ja, wie der Zeitungsbericht! Auch Land plädiert für dritte Rettungswache“ aber die Krankenkassen zeigen sich wohl noch bockig. Die könnten noch dazwischen grätschen. Die waren bisher nie ein Thema. Warum kommen die gerade jetzt wie Kai aus der Kiste gesprungen? Was führt Dickes im Schilde? Spielt sie ein falsches Spiel? Steht sie im Wort? Alleine das vom Kreis in Auftrag gegebene hochdotierte 50 000 Euro Gutachten – ohne Berücksichtigung einer dritten Wache – lässt tief blicken. Unter dem Strich, nur rausgeworfenes Geld! In Vorbereitung auf die entscheidende Kreistagssitzung am kommenden Montag, will der Blog die nächsten Tage mal aufschlüsseln.   

Feuerwehren: Beförderungsurkunden und sonst nichts!

Der Blog bleibt dabei, da geht mehr! Viel mehr! Es waren wieder „nur“ die üblichen Dankesreden und warme Worte für unverzichtbare und großartige Arbeit. Setzen, sechs! Wird der unermüdliche Einsatz von aktiven Feuerwehrmänner genügend gewürdigt? Der Blog behauptet NEIN! Wenn die Sirenen klingen, fahren sie los und sind dann unter Einsatz ihres Lebens für die Allgemeinheit tätig. Und dies Tag und Nacht. Es reicht eben nicht, sie im Falle eines Falles immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln, aber dann war’s das auch schon wieder. Reichen ein paar nette Sätze, Dankesworte sowie der obligatorische warme Händedruck – inklusive Bildchen mit den Basis-Verantwortlichen – wie jetzt wieder bei den Ehrungen und Beförderungen am vergangenen Samstag in Kirn zu sehen – für die Männer und Frauen an der Spritze heutzutage noch aus? NEIN!!! mehr

Ortseingang Hochstetten: Es riecht nach Teer!

Am Kreisel herrscht Hochbetrieb: Es riecht nach frischem Teer, Schwerarbeit! Eine ganze Kolonne ist mit mehreren Maschinen im Einsatz, um am Ortseingang Hochstetten die Bindeschicht aufzutragen. Es ist die unterste Lage, die jetzt mehrere Zentimeter dick bis zu den Anschlussstellen an den Kreiselausfahrten aufgetragen worden ist. Im Minutentakt fährt eine Walze hin und her. Mehrere Teermaschinen bauen den Teer ein. Handarbeit ist auch gefragt. Lastkraftwagen karren unentwegt Material heran. Kurzum, die Jungs haben alle Hände voll zu tun. Am Nachmittag ist der Großteil geschafft. Die Anschlussstelle sieht fast schon fertig aus. Aber auch nur fast. Der Kreisel hat noch keine Konturen und auch die Übergänge sind noch nicht hergestellt. Dennoch, es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis der Abschnitt für den Verkehr freigegeben werden kann.  

Rettungswachen-Realsatire in einem Song-Kontext: „Skandal um Betti…!“

„Information über Neuorganisation der Rettungswachen im Landkreis Bad Kreuznach.“ – Der Tagesordnungspunkt am kommenden Montag verspricht Spannung. Dann kommt der Kreistag zu seiner Sitzung zusammen. Oder sind am Ende doch schon alle Spatzen gefangen? Der Informations-Charakter setzt ja schon eine zuvor getroffene Entscheidung voraus! Der Blog ist sich jedenfalls tausendprozentig sicher, dass die Mitglieder sich für die Dreier-Lösung aussprechen werden, beziehungsweise die vorgeschlagen bekommen. Allen voran wird Landrätin Bettina Dickes auf diese Variante setzen. Sie hat ja eine solche Konstellation schon immer favorisiert. Und die Erde ist eine Scheibe. Kleiner Scherz! Nennt man es nicht Opportunismus, wenn sich Amtsträger auf die Anpassung an die jeweils politische Lage verstehen? Sei’s drum! Alles andere als ein Einlenken, wäre auch nicht zu vermitteln, um nicht zu schreiben, Balla Balla oder Blem Blem. Will heißen, die Standorte in Kirn und Bad Sobernheim bleiben erhalten und im Soonwald entsteht eine zusätzliche Wache. Schon vor Jahren wusste Dickes, dass insbesondere der Soonwald unterversorgt ist, dass man in Notfällen dort keine schnelle Hilfeleistung bei Einsätzen garantieren kann. Passiert ist nichts! Finde den Fehler? Über Jahre hinweg, haben demnach alle politisch Verantwortlichen diesen Missstand hingenommen, beziehungsweise ausgesessen. Schlimm!

Jetzt kam Druck auf den Kessel. Resolutionen wurden unterzeichnet und auch die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ hat mit einem initiierten Fernsehbeitrag „Betti“, wie sie die Politikergilde dem Vernehmen nach liebevoll nennt, bloßgestellt. Ihre gravierenden Versäumnisse im Umgang mit dieser Angelegenheit sind unverzeihlich. Schließlich geht es um die Versorgung von Menschen in Notsituationen. Da hätte es hinsichtlich optimaler Versorgung keine zwei Meinungen geben dürfen. Dieser Abwägungsprozess dauert schon viel zu lange. Und schon gar nicht, hätte man aus Kostengründen das Thema auf die lange Bank schieben dürfen. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Skandal!“ „Skandal um Betti…“ – Gab es da nicht mal eine Hymne aus Bayern? Da wurde zwar die Rosi besungen, aber Betti ließe sich auch perfekt auf die Melodie grölen. Ernsthaft, der Kreis hat seine Hausaufgaben seit Jahren nicht erledigt. Ob es eine konkrete Statistik gibt, inwieweit eine dritte Wache Leben hätte retten können? Wahrscheinlich nicht! Und nunmehr fällt „Betti“ die Chose auf die Füße. Jetzt heißt es Farbe bekennen und retten was zu retten ist. Und das wird man am kommenden Montag auch tun. Geld darf in diesem Prozess keine Rolle spielen. Der Kreis muss vorweggehen. Die Kostenträger werden folgen. „Rettungswachen sollen Menschenleben retten und keine Flächen decken!“

„Schulhaus-Projekt“: Wo in Gottes Namen sind die Parkplätze?

Was für ein riesiger Gebäudekomplex! Insgesamt 28 Mietwohnungen entstehen auf dem ehemaligen Schulgelände in Hochstetten. Mittlerweile lässt sich sehr gut erkennen, wie die einzelnen Gebäude einmal aussehen werden. Im Vordergebäude wurden bereits die Fenster eingebaut. Alles ziemlich weit fortgeschritten, weil auch die Anlegung der Außenanlagen parallel mit vorangetrieben werden. Stellt sich eine klitzekleine Frage. Wo in Gottes Namen sind die Plätze für Abstellmöglichkeiten vorgesehen? Der Blog meint Parkplätze. Für 28 Wohnungen braucht es Minimum 40 Möglichkeiten. Auf dem Gelände sind keine annähernd ausreichende Flächen zu erkennen. Der Innenhof ist ja save. Hier soll ja eine Begegnungsstätte für Jung und Alt eingerichtet werden. Somit dürfte der zur autofreien Zone erklärt werden. Bleiben nur die Außenflächen. Die bieten allerdings kaum Platz für 10 Autos. Eine Tiefgarage wurde nicht gebaut. Wohin also mit den Fahrzeugen? Bleiben an sich nur die angrenzenden Straßen. Kaum vorstellbar, dass diese Lösung ein Genehmigungsverfahren überstehen konnte. Alles nur wilde Spekulationen, aber die Frage nach den Parkplätzen beschäftig viele. Der Blog wird stets danach gefragt. Und der weiß keinen Rat! Irgendwann wird diese Frage gewiss beantwortet werden.    

Turnverein Hochstetten: Kreisweit die Nummer eins in Sachen Abenteuer- und Erlebnissport!

Turnverein Hochstetten beim Abenteuer- und Erlebnissport vorn? Aber sowas von? Im ganzen Landkreise und sogar weit darüber hinaus, kann der Abteilung kein anderer Verein auch nur annähernd das Waser reichen. Keine Frage, der Turnverein agierte vor allen anderen am Puls der Zeit, als der absolute „Renner“ im Sport sich mehr und mehr zu einer festen Größe entwickelte. Turnvater Peter Jung hat die Zeichen der Zeit erkannt und ein kompetentes Team um sich geschart. Die Abteilung ist mittlerweile zum Selbstläufer geworden. Und der Kerle hatte Gönner. So war die Bürkle-Stiftung von Anbeginn an mit im Boot. Jungs Konzept wusste eben restlos zu überzeugen. Dass die Abteilung über das entsprechende Knowhow verfügt, dafür steht auch die Stiftung Pate. Unlängst war die buchstäblich mit im „Segelboot“, als es einen mehrtägigen Segelausflug an den Chiemsee zu finanzieren galt. Ebenso sponserte die „Frühschoppen-Stützpunkt-Truppe“ das Segel-Paket. Und der Ausflug hatte es in sich: Bestes Segelwetter sorgte für beste Stimmung. Mehr geht nicht. Doch! Ein paar Ausflüge ins Umland standen ebenso auf dem Programm. Abenteuer- und Erlebnissport mal in bayrischen Gefilden – passt. Das bleibt in den Köpfen haften. Kein Wunder, dass die Kids jetzt mit noch mehr Engagement mit von der Partie sind, wenn Übungsstunden anstehen. Übrigens, der nächste Segelausflug ist schon in der Planung. „Turnverein meets Chiemsee“ – das Motto scheint auch in 2023 Programm.

Das Wort zum Sonntag: Wird das Kirner Krankenhaus überhäuft mit Geld?

Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz erhalten in diesem Jahr vom Land 136 Millionen Euro für bauliche Vorhaben und Modernisierungen. Was heißt das konkret für Kirn? Bekommt das Krankenhaus am Rande der Stadt auch etwas ab vom Kuchen?  Wörtlich heißt es in einer Pressemeldung: „Die Mittel sollen unter anderem dafür verwendet werden, die Bettenzahl pro Zimmer – nicht zuletzt als Lehre aus der Corona-Pandemie – zu reduzieren und die Arbeitsbedingungen für die Pflege zu verbessern. Klingt in der Ankündigung fast schon so, als ob die bereitgestellte Summe absolut ausreichend wäre für das angestrebte Ziele. Dabei sind die paar Millionen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn das Geld nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet wird, müsste Kirn ja auch was abbekommen. Oder kassiert die Diakonie die mögliche Zuwendung gleich für Bad Kreuznach ein? Nichts genaues weiß man nicht. Die BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ sollte sich diesbezüglich mal schlau machen und notfalls Veto einlegen.

Es ist angerichtet für die Kirner Autosalon!

Autoliebhaber aufgepasst! Ab heute ist es wieder soweit. Beim Kirner Autofrühling präsentiert sich die Branche. „Bummeln, schauen, staunen, kaufen“ – das bewährte Motto wird wieder Programm sein, wenn über 100 Fahrzeuge verschiedenster Marken die Innenstadt in eine regelrechte Automeile verwandeln. „Die zweitägige Veranstaltung mit integriertem verkaufsoffenem Sonntag ist seit je her ein Selbstläufer. Der zu erwartende Sonnenschein spielt den Händlern in die Karten. Dann glänzen die polierten Karossen besonders schön.

Die Einkaufsstadt Kirn, zusammen mit den Autohändlern und der Gastronomie, bieten an diesen beiden Tagen wieder jede Menge interessante Aktivitäten und Themen. Das Gesamtpaket stimmt für die ganze Familie. Für die Autofans steht nahezu die gesamte Autopalette Gewehr bei Fuß. Zugegeben, BMW und Mazda fehlen. Aber ansonsten ist soweit alles mit von der Partie. Mobilität, Elektromobilität, Umweltbewusstsein, Bewährtes und Neuheiten, das werden die Kernthemen sein. Besucher und potenzielle Kunden können je nach Interessenlage individuelle Beratung erwarten oder einfach nur lose Kontakte für später knüpfen. Zahlreiche neue Fahrzeuge der Autohändler aus Kirn und Umgebung können besichtigt werden. Neben Autohändlern runden Dienstleister, Versicherungen und Gutachter die Angebotspalette rund um das Automobil ab.

Dorfeingang nimmt Konturen an: Kreisel wird kleiner als gedacht!

Es kreiselt bald in Hochstetten. Die Ausmaße lassen sich schon erahnen. Der Durchmesser wird kleiner werden als gedacht. Blöd für den Steinbruch, der dann wahrscheinlich nicht alle Schotterkörnungen in Größe und Farben aus dem gesamten Sortiment darauf platzieren wird können. Drumherum sieht es auch schon wesentlich besser aus wie noch vor zwei Wochen. Keine Frage, die Bauarbeiter haben bei der Fertigstellung dieses Abschnitts zuletzt doch mächtig auf die Tube gedrückt. Die Bordsteine sind im Beton verankert sowie die Straßenanschlussstellen vorbereitet für eine Asphaltierung. Der Kreisel selbst ist nur abgesteckt. Im Juni sollten hier die ersten Autofahrer rollen. Schön wirkt das Ganze nicht, eher monströs und überdimensioniert. Im Zusammenspiel mit den Gabionen und den Schallschutzwänden sowieso.

Schauen wir mal, inwieweit Begrünungsmaßnahmen entlang der Wand wenigstens etwas von der verlorengegangenen Natur zurückbringen können. Am Anschluss Bergstraße / Im Steingrund scheiden sich eh die Geister. Hier wird über Gebühr versiegelt. Die zusätzlichen Parkplätze braucht niemand. „Lieber Grün statt Teer“ – der Slogan sollte Programm sein. Ist er aber nicht. Finde den Fehler. Was hat den Ortsgemeinderat nur geritten, einer Erweiterung der bereits vorhandenen Parkflächen zuzustimmen. Es besteht einfach kein Bedarf. Vielleicht kommt der ja noch zur Besinnung. Nächste Woche lädt die Dorfplanerin ja wieder zu einer Infoveranstaltung bezüglich Dorfbegrünung ein. Vielleicht kann die den Ortsgemeinderat noch umstimmen.

Mehr Privilegien für Feuerwehren des Kirner Landes?

Freier Badezutritt für alle Feuerwehrkameraden des Kirner Landes!“ Das wäre doch einmal einen Titelzeile für den kommenden Montag. Vielleicht wird der Blog-Aufruf bei der morgigen Feuerwehr-Zusammenkunft, anlässlich von Ehrungen, Programm? An der Zeit wäre es allemal. Höchste Eisenbahn, dass sich die politischen Führungskräfte, unter dem Dach der Verbandsgemeinde, ihrer Verantwortung mehr bewusst werden. Der Blog will extra dieses Thema weiterschüren, weil in dieser Angelegenheit gravierende Versäumnisse auf der Hand liegen. Nach Bad Sobernheim blicken heißt lernen? Zumindest was die Schwimmbadfrage angeht „ja“. Dort genießen die Aktiven freien Eintritt. Eine Mail eines Feuerwehrmannes aus der Felkestadt, wies den Blog auf dieses Privileg explizit hin. In Meisenheim greift immerhin noch ein Preisnachlass von 50 Prozent. Und was ist mit Kirn? Gelistet ist das Schwimmbad bei den kreisweiten Vergünstigungen jedenfalls nicht. Gemessen an den Möglichkeiten, ist diese Liste eh ein Witz. Zurück zu Kirn: Gibt es nicht einmal einen Preisnachlass, eine interne Lösung? Nichts genaues weiß man nicht!

Es wäre ein Leichtes auf diesen Vergünstigungszug aufzuspringen. Viele andere gilt es ebenso aufs Gleis zu setzen. Welche das sein könnten, darüber berichtete der Blog bereits ausführlich. Zusätzlich machbar wären Nachlässe im Personennahverkehr. Man muss es nur wollen. Ein vor Jahren beim romantischen Gartenfest eingesetzter Feuerwehrkamerad berichtete dem Blog wörtlich: „Ich durfte am Eröffnungstag freiwillig Dienst am Schloss verrichten und musste am darauffolgenden Tag für meinen privaten Besuch Eintritt bezahlen!“ Ohne Worte. Wertschätzung geht naders. Zeit, das sich endlich was dreht. Vielleicht überrascht „Lucky TJ“ bei der morgigen Ehrungsveranstaltung im Gesellschaftshaus ja mit der Ankündigung: „Freier Eintritt für alle Kameraden im Kirner Jahnbad!“ Es wäre immerhin ein Anfang für den mann, der schneller schwimmt als sein Schatten. Oder war es „schießt“? Egal, es muss endlich ein anderes Bewusstsein für die Leistung der Feuerwehren einsetzen. Ehrlich, zu erwarten sind solche Denkprozesse, mit kleinen Gesten als Folge daraus, nicht.  

Kirner-Land-Feuerwehren die Zweite: Die Zeit von „nur“ Dankesworten muss vorbei sein!

Passend zum gerade erst veröffentlichten Blog-Beitrag Feuerwehr heute wieder ein riesiger Riemen über die Frauen und Männer an den Spritzen in der Tageszeitung Logisch, wieder galt es Wertschätzung seitens der politisch Verantwortlichen auszusprechen. Und wieder war es das dann auch schon wieder. Bei den neuerlichen Beförderungen wurden erneut Vergünstigungen für die Kameraden ausgespart. Nicht eine Zeile über flankierende Zugeständnisse für die Aktiven abseits der üblichen Dankesworte. Schämt euch! Nochmals, die Verbandsgemeinde könnte, wenn sie denn wollte, so viele Vergünstigungen gewähren. Und das Beste daran, es täte gar nicht weh! Stattdessen blumige Worte und lobende Phrasen. „Dafür unsere Wertschätzung, unser Dank und unser Respekt für eure Arbeit!“  

Und? Und was noch? NICHTS! Mensch „Lucky TJ“, das kannst Du doch besser! Gilt der schnellste Schütze im Kirner Land doch als Organisationstalent. In Sachen Feuerwehren merkt man davon allerdings nichts. Nochmals, das Kirner Land ist knausrig auf diesem Gebiet. Andere Kommunen haben diesbezüglich wesentlich mehr Gespür. Am kommenden Samstag soll ja wieder befördert werden. Nächste Gelegenheit, um wenigstens mal in Richtung einer spürbaren Wertschätzung zu denken, die bei den Aktiven auch nachhaltig ankommt. Dankesworte verfliegen, Gesten bleiben. Und die wirken sich auch auf Motivation und Nachwuchsgewinnung aus. Von nichts, kommt nichts! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der Blog bleibt an diesem Thema dran, zumal der schon jetzt reichlich Zustimmung – auch von gestandenen Feuerwehrmännern – für die neuerliche Initiative erfährt. Vielleicht werden ja auch mal aus dem Kreis der Kameraden mehr Ansprüche offen angemeldet. Nur Mut, die wären gerechtfertigt. Aber sowas von! Es kann doch nicht so schwer sein ein „Kirner-Land-Bonus-Katalog“, speziell für alle Feuerwehren des Kirner Landes, aufzulegen.   

Mangelt es den Feuerwehren aus dem Kirner Land an Wertschätzung?

Wird der unermüdliche Einsatz von aktiven Feuerwehrmänner genügend gewürdigt? Der Blog behauptet NEIN! Es reicht eben nicht, sie im Falle eines Falles immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln, aber dann war’s das auch schon wieder. Reichen ein paar nette Sätze, Dankesworte sowie der obligatorische warme Händedruck – inklusive Bildchen mit den Basis-Verantwortlichen – wie jetzt wieder bei den Ehrungen und Beförderungen am vergangenen Wochenende in Bärenbach zu sehen, für die Männer und Frauen an der Spritze heutzutage noch aus? NEIN!!! Ehrenamtliche, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, die sich ständig Schulungen unterziehen, die ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sich seelischen und psychischen Belastungen aussetzen – die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. mehr

Eine etwas andere Betrachtung auf das romantische Gartenfest!

Das Kirner Land hatte richtig Bock auf das Romantische Gartenfest im Dhauner Schlosspark. Minimum 3000 zahlende Besucher feierten ausgelassen. Keine Frage, der Schlosspark bietet das ideale Ambiente für eine Veranstaltung dieser Art. Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen, der Blog war und ist Stammgast sowie Fan des „Romantischen Gartenfestes“. Der liebt das Baby von Ideengeberin Bea Schöll. Heiß und innig! Dass das bisweilen hier und da kränkelte – geschenkt. Wie heißt es doch immer so schön: Verwaltungen können eben „nur“ verwalten! Dennoch, das romantische Gartenfest ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Warum? Nun, das Ambiente zieht die Menschen magisch an. Und nur das zählt! Die Kasse der Verbandsgemeinde dürfte sich daher prall gefüllt haben. Von wegen rein kostendeckende Kalkulation. Der Ertrag aus Eintritt und Standgebühren dürfte bei rund 15 000 Euro bewegen. mehr

Stadtrundgang durch die Lagunenstadt Kirn, dem „Klein-Venedig“ des Südens?

Hurra, die Tourist-Information Kirner Land lässt ihren Ankündigungen sich präsenter zeigen zu wollen nunmehr auch erste Taten folgen. Im Mitteilungsblatt kündigen die „Tourismus-Animateure“ unter dem Dach der Verbandsgemeinde Stadtbegehungen mit Führung an. Klingt doch recht vielversprechend, oder nicht? „Entdecken Sie „Klein Venedig“ und lassen Sie sich in frühere Zeiten entführen, in denen die Wildgrafen im Kirner Land regierten.“  Wow, die Neugier des Blogs ist geweckt. Vor allem auf den Vergleich mit „Klein Venedig“. Es braucht schon sehr viel Phantasie, um in Kirn auch nur einen Hauch von Venedig zu entdecken. Oder weist Kirn am Ende aus der Geschichte heraus Parallelen zu den Venezianern auf? Nichts genaues weiß man nicht! Die Superlativen-Schublade muss ja brechend voll sein – siehe Romantisches Gartenfest! Geht es nicht eine Spur kleiner – so ganz allgemein gefragt? Kirner Stadtrundgang reicht wohl nicht. Nein, es muss „Klein-Venedig“ sein. Konsequenterweise müsste dann der Meckenbacher Weg mit „Klein Manhattan“ gleichzusetzen sein? Wegen des Hochhauses und so. Warum müssen die Ankündigungen immer so hochtrabend formuliert werden, wohlwissend, dass die Vergleiche in keiner Weise zutreffen? Sorry, aber weniger ist mehr! Und ehrlicher noch dazu.

Da fällt dem Blog ein, ob Bürgermeister Frank Ensminger schon weiß, dass er Ehrenamtsbürgermeister von „Klein-Venedig“ ist? Ob der Kerle eine eigene Dienst-Gondel am Hahnenbach bereits sein eigen nennt. So mit Gondolieri und allem Pipapo. Die singenden Gondolieri von Kirn, das wäre doch mal eine Tourismus-Idee. Spätestens, wenn die Staustufen wieder eingesetzt sind, könnte doch ein Hauch von Venedig durch den „Canale Hahnenbach“ wehen. Dann strömen die Touristen bestimmt in Scharen herbei. Wetten?

Romantisches Gartenfest: Der Blog empfand den Auftritt der ukrainischen Gruppe befremdlich!

Sirenengeheul, Kriegsgetöse, Granat- und Bombeneinschläge und als Reaktion darauf das einstudiert wirkende Zusammenzucken der jungen Mädchen auf der Bühne!“ – Der Blog empfand die Choreographie der ukrainischen Gäste als äußerst befremdlich. Mehr noch: Der war erschrocken über die Performance gleich zu Beginn der Darbietung. Einigen drumrum stehenden Gästen erging es genauso. Die Einleitung war geradezu unpassend für ein romantisches Gartenfest, das darauf angelegt ist, pure Lebensfreude und Leichtigkeit zu transportieren. Mal ehrlich, sollten die Mädchen, während ihres kurzen Erholungs-Aufenthaltes, den Schatten des Krieges nicht lieber komplett ausblenden? Rein psychologisch, macht eine solche komplette Verschnaufpause doch Sinn. Die waren schließlich Todesängsten ausgesetzt! Stattdessen, haben die noch die verstörenden Heimat-Kriegs-Geräusche auf Band auf ihre jungen Schultern geladen. Erholungsurlaub vom Krieg definiert sich anders! Oder waren die nur auf Spendentour mit allem Pipapo unterwegs? mehr

Naturfrevler am Werk? Warum Grün wenn auch Asphalt geht!

Streiche Grünfläche, setze Teerbelag oder anders formuliert Green invest geht anders! Man mag ja Hochstetten-Dhaun viele gute Eigenschaften attestieren, aber einen grünen Daumen, nein, den hat die Ortsgemeinde fürwahr nicht. Niemals nie gehabt, möchte man regelrecht hinausschreien. Keine Blumenarrangements, keine blühenden Beete, keine Hingucker-Blumenkübel, kurzum Farbtupfer sind in der Ortsgemeinde rar, um nicht zu schreiben gar nicht vorhanden. Hochstetten-Dhaun ist niemals so wirklich jahreszeitlich bunt. Im Gegenteil: Gefühlt werden immer mehr Flächen, die bisher noch einigermaßen „Grün“ daherkamen, versiegelt. Beispiel Einmündung Bergstraße / Im Steingrund. Man mag es kaum glauben, aber die kleine grüne Insel hat man im Zuge der Bauarbeiten Kreisel Ortseingang einfach mal so überteert. Okay, im Zuge der Bauarbeiten dient die ja jetzt als provisorische Ersatzstraße. mehr

Ärztehaus etablieren? Fragen wir die Maus wie es geht!

Dinge so erklären, dass man sie ganz leicht versteht. Die Maus kanns! Seit Jahrzehnten klimpert sie braun-orange über die Bildschirme: Der Blog outet sich als Fan. Die Maus geht den Dingen immer auf den Grund! Die verdeutlicht nett und geduldig. Erst dumm stellen und dann durch ständiges und genaues Erklären Zusammenhänge verstehen – das fasst kurz und treffend das erfolgreiche Prinzip der „Sendung mit der Maus“ zusammen. Was wäre wenn? Wenn in der „Maussprache“ der Ärztemangel im Kirner Land erklärt werden müsste, wie wäre der Ansatz, wie der Wortlaut? Es heißt: „Frag doch mal die Maus“. Hopp dann! Es geht um Handlungsschnelligkeit!

Handlungsschnell reagieren kann nicht jeder! In der Politik und in den Verwaltungen müssen die Verantwortlichen stets wach sein, jede Situation aufmerksam verfolgen, nicht abschalten und vor allem jede sich bietende Chance nutzen. Keine Frage, Handlungsschnelligkeit braucht es gerade jetzt in der Hausärzte-Angelegenheit! Und wie! Blöd nur, Handlungsschnelligkeit und Verwaltung schließen sich generell aus. Dennoch, wenn Ärztinnen, wie vom Oberboss und schnellsten Schützen des Kirner Landes, „Lucky TJ“, öffentlich kommuniziert, Gewehr bei Fuß stehen, sie aber nicht angestellt werden können, weil es an einer MVZ unter externer Trägerschaft fehlt, dann ist Handlungsschnelligkeit gefragt. Und wie! Nicht, das die die Medizinerinnen am Ende abspringen.

In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn sich keine Kompromisslösung finde ließe. Die muss her! Unbedingt! Wie könnte die aussehen, wie eine Übergangsvariante von jetzt auf gleich präsentiert werden? Ganz einfach: Räumlichkeiten für eine Praxis-Zwischenlösung suchen, mieten, einrichten, eröffnen! Klingt einfach, ist auch einfach. Man muss nur ganz pragmatisch in dieser Richtung Denken und Handeln. Die halbe Biontech-Belegschaft in Idar-Oberstein arbeitet in angemieteten Containern, die jeden Comfort bieten. Das Modell ginge doch auch in Kirn? Überdies, das Krankenhaus hat Räumlichkeiten frei. Und die hätten auch Möglichkeiten diese adäquat auszustatten. Soll ja nicht für immer sein. Gott bewahre! Mieten und anfangen, bevor die Ärztinnen abspringen. Koste es was es wolle! Ja, dafür braucht es Geld und Knowhow! Mal machen, mal Klinken putzen, einfach mal Handlungsschnelligkeit beweisen – passt! Nur Mut, es geht. Phantasie ist gefragt. Gründet eine Stiftung oder eine Gesellschaft! Geht auf die Banken, geht auf die Straße, sucht Sponsoren – kurzum, schafft Öffentlichkeit. Nicht immer nur Durchhalteparolen kommunizieren. Die können Patienten, die ohne Arzt auskommen müssen, nicht mehr hören. Und davon gibt es viele. Viel zu viele!   

Romantisches Gartenfest meets Muttertag!!!

„Frühlingshaftes Wachswetter!“ – so oder so ähnlich lässt sich in der Sprache der Gartenfreunde die äußeren Umstände bei der Neuauflage des romantischen Gartenfestes auf dem Dhauner Schloss am Wochenende wohl am ehesten umschreiben. Und obwohl sich die Ausstellerliste halbierte, herrschte reges Kommen und Gehen. Das Gartenfest hat sich halt einen guten Ruf erarbeitet. Und wie! Vor allem am heutigen Muttertag herrschte Hochbetrieb. Die Vereine hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Gäste zufriedenzustellen. Rund 30 Aussteller präsentierten hinter dicken Mauern alles rund um den Garten. Diesbezüglich hätte es zwar etwas mehr sein dürfen, aber Corona wirkt halt noch nach. Die Gäste am „Mother’s Day“ äußerten sich jedenfalls zufrieden. Das berichtet Peter Jung. Der Kerle hat immer ein Ohr nah bei de Leit! Eine Nachbetrachtung, aus einem anderem Blickwinkel heraus, wird der Blog nächste Woche nachlegen. Jetzt ist aber die Zeit für tolle Eindrücke. Turnvater Jung hat die Schnappschüsse eingefangen. Der kann nicht nur Abenteuersport und Grillmeister, sondern auch Fotograf.

Radeln hinter der Wand!

Tear down this wall!” – der Satz von US-Präsident Ronald Reagen ging in die Geschichte ein. In Hochstetten hat es auch eine Mauer. Genauer, eine Wand, Noch genauer, eine Schallschutzwand. Und die wurde gerade erst erstellt. Überdimensioniert zwar, wie viele meinen, aber der Lattenzaun steht. Und der wurde aufgestellt, um zu bleiben. Nicht schön, aber selten. Die Wand hat Minimum 6 Meter in der Höhe und führt direkt am Radweg Richtung Kirn vorbei. Der Abschnitt ist eng und dunkel geworden. Nichts für Radfahrer mit ausgeprägter Klaustrophobie. Zur Beruhigung, der Abschnitt ist ja nur kurz. Es ist schon erstaunlich welche Maßnahmen notwendig sind, um Motorgeräusche von der Häuserfront fernzuhalten. Wahr ist, die Schallschutzwände sind keine Hingucker. Ehrlich, die sehen bescheiden aus. Wahr ist aber auch, in ein paar Jahren haben sich alle an die Dimensionen gewöhnt. Also, alles wird gut!

Romantisches Gartenfest! Am Ende ist es die erwartbare „Light-Version“!

Die Verbandsgemeinde hat im Vorfeld ein romantisches Gartenfest mit exklusiven Standards- und Alleinstellungsmerkmalen versprochen, kann aber nur bedingt Wort halten. Macht aber nix, denn kuschelig und nett ist es allemal. Von daher, wer noch eine Alternative für den Muttertags Ausflug sucht, Schloss Dhaun bietet sich prima an. Voraussetzung, man sollte seine Erwartungshaltung gegenüber den vollmundigen „Superlativen-Ankündigungen“ doch etwas herunterschrauben. Wunsch und Wirklichkeit klaffen hier doch weit auseinander. Die Wahrheit liegt halt noch immer auf dem Platz, vielmehr dem „Schloss-Park“! Klein aber fein, so wird ein passender Gartenschuh draus! Dass die Ausstellerdichte nicht an die Anfängerjahre heranreicht – geschenkt. Corona wirkt halt noch nach. Und für weitere kurzfristige Absagen kann keiner was. Die Leute kommen trotzdem. Bereits um 14 Uhr waren schon 600 Karten verkauft worden. Am Ende des Tages dürften über 1000 Gäste die Kasse passiert haben. Morgen werden es doppelt so viele sein. Wetten? mehr

Im Zusammenhang mit dem romantischen Gartenfest hat die VG die „Superlativen-Werbe-Keule“ ausgepackt!

Geworben wurde nur mit Superlativen. Nur noch einmal schlafen, dann werden die sicherlich neugierig gewordenen Besucher des Romantischen Gartenfest-Wochenendes Life und in Farbe miterleben dürfen, ob die Veranstalter ihren vollmundigen Ankündigungen auch Taten folgen lassen? Hier nur eine kleine Auswahl der fast schon großspurig anmutenden „Superlativen-Werbe-Slogans“ aus dem Hause der Verbandsgemeinde Kirner Land: Einzigartiges Kunsthandwerk – erlesener Gartenschmuck – kulinarische Köstlichkeiten – Pflanzenraritäten – bunte Oase für Blumenfans – florales Ambiente – Lebensart – außergewöhnliche und sehr exklusive Aussteller…! Mehr geht nun wirklich nicht. Na, Interesse geweckt? Morgen ist es soweit. Die Aufbauten sind nahezu abgeschlossen. Die Pagoden-Zelte stehen schon sowie auch die Bühne und die Versorgungsmeile. Tische- und Bänke stapeln sich auf der Wiese. Ob auch gemütliche Sitzgruppen angeordnet werden? Exklusivität und Lifestyle definieren sich ja nicht nur über Biertischgarnituren. Im Gegenteil! Schauen wir mal! Platz im weiten Rund des Schlossparks gibt es reichlich, weil die Ausstellerdichte gegenüber den Anfängerjahren doch einige Lücken aufweisen wird. Vorteil, Corona-Abstand halten sollte kein Problem darstellen. Der Blog wird sich am Eröffnungstag einen Überblick verschaffen und seine Eindrücke noch am gleichen Tag in ehrlichen Worten und Bildern festhalten. Die Frage wird lauten: Kann die VG ihr Versprechen halten?        

VG-Resolution: Rettungswache soll in Kirn bleiben!

Der Verbandsgemeinderat hat ein starkes Votum pro Rettungswache Kirn abgegeben. Bei lediglich einer Enthaltung hat das Gremium ansonsten geschlossen für die Unterstützung der Initiativen zur Erhaltung der bisherigen Standorte in Kirn und Bad Sobernheim sowie dem Bau einer zusätzlichen Rettungswache am Soonwald zugestimmt. Ein starkes Signal – passt! Dass gerade die einzige Enthaltung aus Hochstetten-Dhaun kam – geschenkt! Dem Ort also, in der ein angezweifelhaftes Gutachten die Rettungswache gerne verortet sähe. Ist die Stimmabgabe als stiller Protest zu werten, weil der VG-Rat den Ort in dieser wichtigen Frage außen vor lassen möchte? Vom Ersten Beigeordneten und gleichzeit Bürgermeister von Hochstetten-Dhaun, Hans Helmut Döbell (SPD), kam zu diesem Tagesordnungspunkt keine Reaktion. Sein Gesicht zeigte beim Vorlesen der Resolution keine Regung. Zustimmung oder Ablehnung? Zwiegespalten? Gut möglich, das es tief in ihm brodelte. Gehört seiner Familie doch das Grundstück, auf der die neue Rettungswache gebaut werden könnte.

Mitstimmen darf er ja nicht. Wäre seine Hand hochgegangen? Spannende Frage, die sich ja nur theoretisch stellt. Nächste Frage, wird das Grundstück vom Landkreis überhaupt in Erwägung gezogen? Vieles spricht jedenfalls dafür. Der Kreis favorisiert ja nicht Hochstetten, wenn der keinen geeigneten Standort save hätte. Zumindest wird das Filetstück an der neuen Ausfahrt Hochstetten „Mitte“ immer wieder auf Bildern in Zeitungen und SWR-Filmsequenzen gezeigt. Dementis, Fehlanzeige! Platzt am Ende der von vielen vermutete Deal mit dem Kreis, weil der Verbandsgemeinderat Flagge pro Kirn zeigt? Oder hat die Familie gar nicht vor, das Grundstück überhaupt extern zur Verfügung zu stellen? Angeschafft wurde es ja unter ganz anderen Voraussetzungen. Fielen die bei einem Weiterverkauf weg, wäre es ein reines Spekulationsprojekt gewesen, das wiederum andere Fragen aufwerfen würde. Verflixt und zugenäht, ist das komplitziert. Wie immer an dieser Stelle, alles reine Spekulationen! Und die liebt der Blog! Dennoch, man darf gespannt sein, wie es weitergeht mit der Rettungswache und den möglichen Konsequenzen daraus.

Post vom Blog an Simmertals Bürgermeister Werner Speh!

Das Wichtigste vorneweg: Es ist naiv zu glauben, dass die Diakonie sich moralischen Werten verpflichtet fühlt. Innerhalb weniger Jahre hat sich die kirchliche Einrichtung zu einem Sozialkonzern mutiert – mit den meisten hässlichen Begleiterscheinungen einer entfesselten Marktwirtschaft. Profit geht schon lange über Nächstenliebe. Dein im VG-Rat leidenschaftlich geäußerter Appell, lieber Werner, die Diakonie möge die Ärzteversorgung im Kirner Land an sich ziehen, hat mit der Realität nur wenig gemein. Eher friert der Rhein im Sommer zu, als das die Vorstände in Bad Kreuznach so etwas wie eine tief empfundene Verantwortung für die medizinische Versorgung im Kirner Land entwickeln – schon gar nicht aus einer moralischen Verpflichtung heraus. Der Begriff Moral in Zusammenhang mit der Diakonie zu verwenden ist ein Widerspruch in sich. Das behauptet nicht nur der Blog, sondern vor allem interne Diakonie-Quellen. Langjährige Mitarbeiter, die unter den Arbeitsbedingungen ächzen, winken angesichts des Istzustandes nur noch resigniert ab.

Die Diakonie steht schon lange heftig in der Kritik. Die gehört zum Stamme „Nimm“ aber nicht zum Stamme „Gib“. Klar, bekommt die Einrichtung Steuergelder und klar hat man dem Mutterhaus für Sanierung und Erweiterung des Kirner Krankenhauses Geld in den „Allerwertesten“ geblasen. Aber vergiss es Werner, daraus eine tiefe Dankbarkeit oder gar ewige Verpflichtung ableiten zu können. Du unterliegst einem Irrglauben! Lohndumping und eine mangelhafte Arbeitnehmervertretung, so definiert sich Diakonie heute. Ihr Markenkern von Nächstenliebe und Barmherzigkeit ist längst auf der Strecke geblieben. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Auch Du, lieber Werner, wirst nicht umhinkommen, die Diakonie mit anderen Augen zu betrachten. Auch auf die Gefahr hin, dass Deine zugegeben berechtigte Weltanschauung im Zusammenhang mit der Diakonie Kratzer erfährt, die Einrichtung blickt nur auf sich und ihr Wohl. Die wird dem Kirner Land in der Frage der Ärzteversorgung nicht dienlich sein. Zumindest nicht so, wie Du es Dir vorstellst.   

Mehrgenerationenaktivplatz: Darf ich vorstellen, Abenteuer „Kletterwand Flexi 4!“

Was ist für die Kids gebacken? Diese Frage stellte der Blog Dorfplanerin Natalie Franzen in einer Mail. So richtig viele Infos über Spielgeräte gibt ihr Gesamtplan ja nicht her. Zumindest keine Beschreibungen oder Bilder, mit der man so wirklich was anfangen kann. Und auch in der Ortsgemeinderatssitzung wurden keine Einzelheiten laut. Die Antwort, inklusive Bilder, kam prompt! Den Service lobt sich der Blog. Reichlich Abenteuer pur, verspricht das Mulifunktionsspielgerät „Flexi 4“ in Holzbauweise. Insgesamt fünf Spielanlagen in einem Konstrukt verpackt für etwa 19 Kinder – passt! Keine Frage, das Teil hat was. An dem werden die Kids sicherlich ihre helle Freude haben. In der Beschreibung heißt es hierzu: „Die naturnahen Spiellandschaften versetzen einen in eine andere Welt. Phantasien werden beflügelt, abenteuerliche Räuber- und Piratenspiele nehmen ihren Lauf. Wenn das so ist, dann her damit. Welche Spielgeräte werden noch aufgestellt? Der Blog stellt noch das „Lümmelblatt“ sowie das „Kugellabyrinth“ vor. Neugier geweckt? Die nächsten Tage wird geliefert.      

Ernüchternd: Sachstand Hausärzteversorgung und MVZ!

Der Satz von VG-Bürgermeister Thomas Jung hat sich beim Blog tief eingeprägt:Wir haben die Ärztinnen, nur eben keine MVZ!“ Er spricht im Plural, also mindestens zwei! Verkehrte Welt! Bundesweit ächzen ganze Landstriche unter Ärztemangel und ausgerechnet das Kirner Land hat sie bereits an der Angel. Die wollen allerdings „nur“ beschäftigt werden, können aber nicht, weil eben kein Medizinisches Versorgungszentrum im Mittelzentrum zur Verfügung steht. Anderswo hat es wieder die Infrastruktur, nur eben keine Ärzte. Es ist zum Mäuse melken. Schätzungsweise, so „TJ“ während der VG-Ratssitzung, dauert es noch Jahre, bis ein Ärztehaus – unter welcher Trägerschaft auch immer – an den Start gehen kann. Unter kommunaler Trägerschaft ganz sicher. Bei einer Investorenlösung, könnte es jedoch schneller gehen. Freiwillige vor! Nein Diakonie, ihr bitte nicht! Ihr bekommt euer Krankenhaus nicht auf die Kette. Daher nochmals der fast schon gebetsmühlenartige Blog-Appell an die Bürkle Stiftung. Unterstützt das Kirner Land und schafft die Infrastruktur. Das ließe sich aus der Stiftungs-Portokasse regeln. Eine hierfür erforderliche Notlage ließe sich sofort definieren.

Fakt ist, die Sachstandmitteilung aus der Verwaltungsspitze ist ernüchternd und deprimierend zugleich. Menschen, die keinen Hausarzt haben, werden weiterhin unterversorgt sein. Wenn es blöd läuft, auf Jahre hin. Da ist es wenig hilfreich zu wissen, dass sich die örtliche Verwaltung den „Herzbennel“ abreißt, um in dieser für das Kirner Land existenziellen Angelegenheit weiterzukommen. Immense Versäumnisse aus der Vergangenheit, lassen sich eben nur schwer aufholen. Die Konkurrenz mit anderen betroffenen Regionen ist zu groß und außerdem steht sich in diesem Prozess die Bürokratie mitunter selbst im Weg. Einfach geht nicht mehr heutzutage. Wahr ist, es stehen Ärztinnen Gewehr bei Fuß, um im Kirner Land anzuheuern. Wahr ist aber auch, eine MVZ ist in weiter Ferne. Erfahrungsgemäß, werden die sich nicht unendlich in Geduld üben können. Perspektive bieten geht anders. Hoffentlich endet es nicht damit, dass irgendwann in Jahren das MVZ doch noch wie Kai aus der Kiste gesprungen kommt, aber die Ärztinnen haben anderswo angeheuert.    

Imagefilm Kirner Land: Die Fakten aus der Drehbuch-Beschlussvorlage!

Klappe, die erste Kirner Land! Im Rahmen eines LEADER-Projektes sollen zwei moderne Imagefilme zum Kirner Land entstehen. Wow, da darf man ja jetzt gespannt sein. Und das Beste daran, die Kosten sind gering, weil der überwiegende Teil über Zuschüsse finanziert werden kann. Der Etat steht und tut nicht weh! Dazu heißt es abschließend im Beschluss: „Ein Imagefilm soll zur Stärkung der Bürgeridentität und zur Tourismusförderung dienen und die Region bestmöglich nach Innen und Außen vermarkten. Die Nutzung erfolgt in allen digitalen Kanälen der Verbandsgemeinde sowie in Kanälen der benachbarten und übergeordneten Kommunen und Institutionen. Der zweite Imagefilm hat das Ziel der Fachkräftesicherung. Am exemplarischen Beispiel der Ärzte soll der Film vermitteln, mit welchen Standortfaktoren das Kirner Land gegenüber Ballungsgebieten punkten kann. mehr

Imagefilm: And the Oskar Goes To Kirner Land!

Die Verbandsgemeinde dreht einen Imagefilm über das Kirner Land. Vielmehr, die lässt filmen. Nein, Hollywood schreibt weder das Drehbuch, noch führt die erste Adresse von Glanz und Glemmer Regie. Es geht aber auch einige Nummern kleiner. Schließlich hat es ja auch in good old Germany Filmemacher, die in der Lage sind, das Kirner Land und die Menschen die dort wohnen werbewirksam in Szene zu setzen. Rund 25 000 Euro soll die Dokumentation kosten. Drehzeit, rund ein Jahr. Die lange Zeitspanne braucht es, um auch alle Highlights des Veranstaltungskalenders einfangen zu können. Authentisch soll der Imagefilm rüberkommen. Aha! Dem Wunsch des VG-Rates widerspricht das Vorhaben der Macher, hauptsächlich mit professionellen Models und Schauspielern drehen zu wollen. Kompromissvorschlag: Die Mischung machts dann ja wohl! Es sollten vor allem heimische Gesichter auftauchen, die diesen Landstrich prägen. Echte Typen eben! Unbedingt! Wer hat Vorschläge? Wer sollte unbedingt Berücksichtigung finden? Feuer frei. Vorschläge werden entgegengenommen! Bitte, bitte nicht immer die üblichen Verdächtigen ins Rampenlicht setzen! Wird es ein Casting geben? Wo steht die Besetzungscouch? mehr

Sommer, Sonne, Freibad! Trotz Energiekosten bleibt es bei 24 Grad Wassertemperatur!

Besser als jedes Vorabendprogramm? Naja! Die soeben zu Ende gegangene Sitzung des Verbandsgemeinderates genügte nur ansatzweise höchsten Unterhaltungsansprüchen. Muss die auch nicht, denn Politik ist mitunter ein trockenes und zähes Geschäft. Die Tagesordnungspunkte waren nur so lala. Jedoch gab es auch einige ganz interessante Infos aus dem Gremium. Etwa die Information von Vorturner „Lucky TJ“, wonach zwar Ärztinnen Gewehr bei Fuß stünden, es aber an der Umsetzung einer MVZ hapere. Finde den Fehler? Ob die Mädels die Geduld in Jahren aufbringen, die es augenscheinlich braucht, um das Ärztehaus an den Start bringen zu können, darf bezweifelt werden. Nicht zu vergessen, die überaus bewegende Verabschiedung von Armin Seibert am Ende der Sitzung. Nette Geste! Dem sichtlich gerührten Redakteur vom Öffentlichen Anzeiger, winkt ab 1. Juli die Rente. Eine Zäsur in der kommenden Berichterstattung, den die Leser jeden Tag aufs Neue zu spüren bekommen werden, wenn sie das Blatt aufschlagen. Man erinnere sich nur an die spärlichen Ausgaben, wenn der Kerle Urlaub hatte. Doch der Reihe nach: Der Blog wird die wesentlichen Neuigkeiten im Laufe der Woche eh peu à peu zusammenfassen. Unter anderem ging es auch um das Schwimmbad. Wurde auch langsam Zeit, denn Sonntag ist bereits der erste Badetag.

Das Wichtigste vorneweg: An der Wassertemperatur wird nicht gerüttelt. Trotz immens hohen Gaspreisen bleibt die bei angenehmen 24 Grad. Mehr Service geht nicht! Es galt ferner, die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen des Ältestenrates für die kommende Badesaison monetär festzuzurren. Auf den letzten Drücker, wohlgemerkt. Sonntag ist ja bekanntlich Eröffnung. Die Eintrittspreise mussten angepasst werden – passt! Streiche 3 Euro und setze jetzt 4 Euro. Während Erwachsene tiefer in die Tasche greifen müssen, bleiben die Tarife für Kinder- und Jugendliche weitgehend stabil. Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche zahlen 2,50 Euro an der Tageskasse. Die Dauerkarte für Erwachsene kostet 110 Euro. Familienkarten kosten 165 Euro. Die Saison erstreckt sich auf 155 Tage und reicht bis in den September hinein. Das Bad öffnet zwischen 10 und 19 Uhr. Zwischen dem 3. Juli und dem 4. August, also während der heißen Tage, ist eine Abkühlung bis 20 Uhr möglich. Und last but not least, ein Frühschwimmer-Service wird es auch wieder geben.

Bettina Dickes auf Wanderschaft in dem Dreieck des Kirner Landes, was nach der Rettungswachen-Verlegung gekniffen wäre!

Die Kirner Bier und Backeswanderung am vergangenen Sonntag war der Hit. Alles war gut! Mittendrin statt nur dabei war Landrätin Bettina Dickes. Angeblich hat sie alle 14 Kilometer gefressen, die komplette Strecke gemeinsam mit Lucky TJ erwandert. Respekt! Sie postete sogleich etliche Schnappschüsse, auch und vor allem mit den Bürgermeistern der maßgeblichen Ortschaften Hahnenbach, Hennweiler und Oberhausen. Das sind genau die Ecken, die bei der Verlegung der Kirner Rettungswache nach Hochstetten geografisch extrem benachteiligt werden. Die momentanen Rettungszeiten wären insbesondere in Hahnenbach nicht mehr zu halten. Ob die Dorfobehäupter die ihnen gebotene Gelegenheit wahrnahmen, um auf den sich andeutenden Missstand aufmerksam zu machen?

So zwischen Backesgrumbiere und Bierchen – passt! Ganz bestimmt wurde das Thema angeschnitten. Immer nur Smiley und oberflächliche Nettigkeiten sorgen zwar für gute Stimmung, sind aber nicht zielführend. So viele Gelegenheiten eines persönlichen Gespräches ergeben sich ja im Alltag nicht. Wie, Sie meinen die Rettungswache war kein Thema während der Wanderschaft? Das wurde ausgeklammert? Wenn ja, dann hat man ihr bestimmt drei Briefchen mit entsprechenden Forderungen heimlich in den Rucksack gesteckt. Und selbst wenn das nicht der Fall war, dann hatte VG-Bürgermeister ihr bestimmt einige Hausaufgaben ins Wanderbuch geschrieben. Zeit genug war ja vorhanden auf dem 14 Kilometer langen Rundkurs.   

Gartenfest lockt auf Schloss Dhaun!

Gartenfreunde aufgepasst: Nach zweijähriger Corona-Zwangspause, geht das romantische Gartenfest am Muttertag Wochenende, 7. und 8. Mai, in die nächste Runde. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Programm und Aussteller stehen. Gesetzt wird auf Klasse statt Masse. Etwas über 30 Aussteller haben zugesagt. Damit hat sich das Angebot jedoch halbiert. Nun sind die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde als offizieller Veranstalter am Zug, um das Gelände im altehrwürdigen Rund herzurichten und herauszuputzen. Die zweitägige Veranstaltung mit viel Esprit und Niveau versprühte in den Anfängerjahren vor der Pandemie den Charme eines Sommer Picknicks in einem bunten Blumenmeer. Man darf gespannt sein, inwieweit man an das Niveau wird anknüpfen können. mehr

Kita-Anbau: Nur eine Firma hat Angebot für Rohbau abgegeben!

Es sind verrückte Zeiten gerade. Während vor Jahren noch unzählige Baufirmen sich um den Auftrag Kita-Rohbau beworben hätten, trudelte heuer bei der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun nur ein einziges Angebot ein. Die renommierte Firma Schneider aus Merxheim hat den Zuschlag nunmehr erhalten. Konkurrenzlos, wohlgemerkt. Man stelle sich vor, die hätten auch gekniffen. Wahnsinn! Der Markt ist leergefegt. Die Auftragsbücher der Firmen quillen über. Nicht nur im Hochbau, sondern überall rund um Bautätigkeiten. Hochstetten kann sich sowas von glücklich schätzen, dass Schneider Bau die Arbeiten für rund 260 000 Euro übernimmt. In Kürze soll es schon losgehen. Etliche Anschlussgewerke sind ebenso schon vergeben. Haus- und Hofarchitekt Gernot Schlarb hat ja bekanntlich die Bauleitung übertragen bekommen, und dies, ohne die übliche Ausschreibung. Ein No -Go zwar, aber vielleicht war es ja ein „Glücksfall“, dass die enge familiäre Bindung zum Bürgermeister ihn frühzeitig buchte. Nicht auszudenken, wenn sich kein Architekt hätte finden lassen.   

Wenn die Rahmenbedingungen für die Badesaison noch immer auf sich warten lassen!

Der Anschiss folgte auf dem Fuße. Im Monatsrückblick hatte der Blog noch die Kommunikation der VG-Werke hinsichtlich Schwimmbad-Saison heftig kritisiert. Wahnsinn, die Homepage ist noch auf 2021 gestellt. Aktuell geht anders! Ein VG-Ratsmitglied verpasste dem Blog daraufhin einen Einlauf. Erst wenn der VG-Rat informiert worden ist und sozusagen seinen Segen zu den ausgearbeiteten Bedingungen erteilt hat, dann werde die Öffentlichkeit informiert. Ab Donnerstag wissen wir also mehr über Eintrittspreise, Dauerkarten, Öffnungszeiten und, und, und. Spät zwar, aber spät ist ja bekanntlich besser als nie. Dass alle anderen Schwimmbäder des Landes, diesen Prozess längst hinter sich haben – geschenkt. In der Verbandsgemeinde laufen die Uhren halt anders. Wesentlich langsamer eben!

Wahr ist, das Schwimmbad wird an Muttertag erstmals wieder Gäste empfangen. Wahr ist aber auch, die wüssten gerne früher schon wo die Reise hingeht. Etwa beim Eintritt. Was kostet die Dauerkarte, was die Karte an der Tageskasse? Wie schaut es aus mit den Öffnungszeiten oder der Wassertemperatur? Alles wichtig und alles dennoch (noch) geheim. Geheimakte Schwimmbad? „Wer hat’s erfunden?“ Naja, ganz so tragisch ist es dann doch nicht. Gibt Schlimmeres! Nicht Führungsversagen am Kreisel, wie vom Blog ursprünglich unterstellt, sondern die Gemengelage trägt Verantwortung daran, dass man nicht früher aus den Puschen kommt. Macht die Sache zwar nicht besser, aber verteilt die Schuldfrage gleichmäßiger, auch auf die Schultern der politisch Verantwortlichen.

„Bürgermeister-Brücken-Ehrenwort“ wohl nicht zu halten!

Was ist ein Versprechen noch wert? Hinsichtlich der Freigabe der neuen Sportplatzbrücke, hatte sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell einst ein ambitionierte Ziele gesetzt: „Im Sommer ist das Ding fertig,“ ließ er während einer Ortsgemeinderatssitzung Anfang des Jahres selbstbewust verlauten. Das war mal eine Ansage, die noch dazu als Zitat dick und fett gedruckt in der Zeitung stand. Jetzt, nur zwei Monate später, rudert der zurück. In der jüngsten Sitzung prognostiziert er eine Fertigstellung „noch in diesem Jahr“! Kleiner, aber feiner Unterschied. Der Blog will ja nicht als Besserwisser dastehen, aber der hat es immer schon gewusst. So ein Vorhaben lässt sich nicht bis zur Fußball-Saisoneröffnung im Sommer realisieren. Schon gar nicht in den heutigen Zeiten von Preissteigerungen und vollen Auftragsbüchern. Man kann sich glücklich schätzen, wenn es in diesem Jahr mit der Inbetriebnahme überhaupt noch klappt. Ausschreibung, Auftragsvergabe und Umsetzung brauchen ihre Zeit. In Kürze werden dann ja wohl die ersten Angebote ins Haus flattern. Die Erstelleung eines Leistungsverzeichnises ist in der Mache. Diese Beschreibung von Leistungen ist eine wichtige Grundlage für die Kalkulation der Angebote. Schauen wir mal, ob die vor Jahren schon anvisierte Kostenschätzungen den nach und nach eintrudelnden Handwerkerangeboten entsprechen werden.

Als wäre man in einer belebten Wald- und Wiesen-Fußgängerzone unterwegs: Kirner Bier- und Backeswanderung ist der Hit!

Wanderlust erleben und sich dazu noch an Bier- und Backes Spezialitäten stärken – das war wieder der Hit bei der Themenwanderung, die Jung und Alt zu einer etwa 14 Kilometer langen Tour durch Wald und Wiesen sowie über Täler und Höhen rund um Oberhausen, Hahnenbach und Hennweiler führte. Weit über 1000 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen , den Schönheiten der Umgebung alleine oder in Gesellschaft zu genießen. Die Sonne ließ sich zwar nur vereinzelt blicken, aber das tat der Stimmung auf der Strecke keinen Abbruch. Im Gegenteil: Punkten konnten die Veranstalter mit gut präparierten und beschilderten Wanderwegen, außergewöhnlichen Ausblicken und Eindrücken und Versorgungsstationen, die keinerlei Wünsche offen ließen.

Wer gute Beine hatte, war klar im Vorteil. Die Strecke war nicht ohne! Die Helfer hatten an den drei Jausenstationen alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Wanderer mit heimischen Spezialitäten zufriedenzustellen. Und das Beste daran: Warteschlangen gab es kaum. Alles war gut, angefangen beim Wetter, über die köstliche Versorgung mit nicht alltäglichen Köstlichkeiten bis hin zum Andrang. Vor allem die frühlingshaft anmutende Natur sorgte für Begeisterung. Fazit: Es war alles für einen Wandergenuss nach Maß vorbereitet, der dem allgemeinen Streben immer mehr Menschen nach Bewegung an der frischen Luft entspricht. Dem Blog hat das „Kilomterfressen“ jedenfalls gefallen. Top, mehr geht nicht!

Satirischer Monatsrückblick April!

„Taktieren bis der Arzt kommt!“ – Landrätin Bettina Dickes spielt bei der Rettungswachen-Angelegenheit nicht mit offenen Karten. Seit Jahren schon hat sie alle Trümpfe in der Hand, will die aber nicht ausspielen. Sie schont und sitzt aus! Längst hätte die Kreis-First-Lady die Rettungswachen im Kreis optimieren können. Hat sie aber nicht. Aus zwei mach drei, wer hat’s verschlafen – die Frau Dickes! Die Folge: Sie hat den Menschen ihres Kreises über Jahre hinweg die bestmögliche Notfallversorgung vorenthalten. Unterstellt, des Geldes wegen. Eine dritte Wache will ja schließlich unterhalten werden. Merke, wenn es um Menschenleben geht, sollte Geld allerdings keine Rolle spielen. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Verantwortungslos!“  mehr

Das Wort zum Sonntag

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ – Heute ist der 1. Mai. Blöd, dass der Start in den Wonnemonat auf einen Sonntag fällt. Sei’s drum! Der Mai kündigt sich mit etlichen Highlights an. Bereits heute startet die Bier- und Backeswanderung. Für durstige Wanderer, mit Vorliebe zu deftigen Speisen, ein Muss. Alles ist vorbereitet. Sogar das Wetter spielt mit. Der Blog hat seine Wanderschuhe schon herausgekramt. Schlag auf Schlag geht es am kommenden Sonntag mit dem „Romantischen Gartenfest“ weiter. Und wiederum eine Woche später folgt der Autofrühling in der Innenstadt. Mehr geht nicht. Wie überhaupt, in diesem Jahr kaum Feste ausfallen dürften. Corona hat an Schrecken verloren. Die fallenden Ansteckungszahlen, lassen auf einen normalen Sommer mit vielen Festen hoffen. Auch in Hochstetten-Dhaun. Das Ende der B 41 Baustelle will schließlich gefeiert werden. Schade, die Hellberg-Kerb fällt aus. Stattdessen plant man erneut ein Eintagesfest an der Turnhalle im September. Das lässt sich personell auch besser stemmen. Ist das der Anfang vom Ende der dreitägigen Hellberg-Kerb? Auszuschließen ist der Abschied jedenfalls nicht.

Bitte keinen Schotterkreisel!

Ganz gleich, wo man hinsieht: Überall nur STEINE! Steine in allen Varianten und Farben. XXXL am Steinbruch, XXL entlang von Mauern und jetzt auch noch XL in den Gabionen vor und am Ende aller Schallschutzwände on top. Nicht zu vergessen die Mauern an den Kreiselausfahrten. Hochstetten-Dhaun ist von Steinen und Felsen umgeben. Und die Ortsgemeinde scheint die heiß und innig zu lieben. Wie anderes ist es zu erklären, dass die NHB, in ihrer Funktion als Steinbruchbetreiber, den Kreisel am Ortseingang gestalten darf. Das Unternehmen hat die Patenschaft übernommen. Eingetütet, mit Urkunde und allem anderen Brimborium, dürfte den Deal Bürgermeister Hans Helmut Döbell haben. Wegen der persönlichen Nähe über den Sohnemann und so. Man versteht sich eben.

Einen lieblosen Schotterplatz in der Kreisel-Mitte, werden die „Gestalter“ gewiss nicht aufschütten. Im Gegenteil: Die werden sich sicherlich mächtig ins Zeug legen, um der Ortsgemeinde ein passendes Patengeschenk zu präsentieren. Man will sich ja schließlich nicht blamieren oder am Ende sogar knauserig zeigen. Wie wird der am Ende aussehen? Eigentlich wollte man Entwürfe bei der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung zeigen. Daraus wurde aber nichts. Gemäß Döbells Wissensstand, plant die NHB eine Präsentation der Steinvielfalt aus den verschiedenen Steinbrüchen, durchzogen von Grün. Na Bravo! Logisch, dass der Steinbruch-Betreiber einen Wiedererkennungswert anstrebt. Mittig soll ein altes Gerät aus den Anfängen der Steingewinnung als Blickfang dienen. Vielleicht thront ja noch großes Werbeschild, mit der Aufschrift „dieser Kreisel wird gesponsert von ihrem Steinbruch“, über allem. Nachts wird das dann angestrahlt. So, genug spekuliert! Warten wird die Entwürfe ab und bewerten dann neu. Vielleicht ist ja auch ein rundes Blumenmeer angedacht. Irgendwann müssen diesbezüglich ja mal Akzente gesetzt werden. Hochstetten-Dhaun gilt ja schließlich als „Gartenfest-Dorf“.  

Wird es ein Romantisches Gartenfest Light?

Nach zwei Jahren geht es am 7. Und 8. Mai wieder los! „Ein romantisches Gartenfest in einem passenden Schloss-Ambiente“ – das soll es wieder sein. Bis zur Pandemie-Pause, schrieb die Veranstaltung Erfolgsgeschichte. Und jetzt? Nun, das überregional beliebte XXL-Picknick unter freiem Himmel, scheint zumindest bei den Ausstellern etwas an Attraktivität eingebüßt zu haben. Verständlich, nach der verrückten Zeit. Zu den Fakten: Stand jetzt, hat sich die Ausstellerliste gegenüber der letzten Veranstaltung nahezu halbiert. Es waren mal konstant 60 in den Anfängerjahren. Momentan sind auf der Homepage www.gartenfest-schlossdhaun.de knapp über 30 Beschicker gelistet. Da werden ganz sicher ungewohnte Lücken im weiten Rund des Parks entstehen. Und auch beim Bühnenprogramm müssen die Besucher eher mit Abstrichen rechnen – zumindest was die Musik angeht. Kulinarisch fehlt es insgesamt auch am besonderen Kick, ohne die Grill-Angebote der Vereine abwerten zu wollen. mehr

Gute Nacht Öffentlicher Anzeiger! Wer Pressemitteilungen eins zu eins übernimmt zerlegt sich selbst!

Wie der professionelle Lokaljournalismus sich selbst zerlegt, wird in der Kirner-Ausgabe der Rhein Zeitung vom 28. April deutlich. Der Aufmacher („Gemeinsam auf der Suche nach Lösungen“) ist von A bis Z wortgleich mit der Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung. Das heißt, eine Interessengruppe bekommt hier – als journalistisches Werk verpackt – ihre Propaganda publiziert, ohne dass eine redaktionelle Einordnung oder Bearbeitung erfolgt. Aber mal ehrlich: Wer für „copy & paste“ – also einfach den Propaganda-Text kopieren und in das Artikel-Layout einsetzen – auch noch Geld von Abonnenten verlangt, der hat sich vom journalistischen Berufskodex komplett verabschiedet. Die Redaktion sollte sich für diesen blattfüllenden Beitrag in die Ecke stellen und schämen. mehr

Top-Information: Bebauungsplan von gleich zwei Solarparks von 16 und 8,4 Hektar beschlossen!

Mit Vollgas hin zur Energiewende! Hochstetten-Dhaun ist jedenfalls mit von der Partie, wenn es darum geht Photovoltaikanlagen aufs Gleis zu setzen. „Mir sind drei PV-Anlagen lieber als ein Windrad“ – outet sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell regelrecht als Fan solcher Parks. Nun standen zwar erst zwei Anlagen in Größenordnungen von 16 und 8,4 Hektar im Großraum Itzbach auf der Tagesordnung, aber was nicht ist kann ja noch werden. Bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei? Jedenfalls befürwortet der komplette Ortsgemeinderat die Gewinnung alternativer Energien auf Dorfgemarkung, so dass der einstimmig das Signal für beide Vorhaben auf grün setzte. mehr

Getrübte Wahrnehmung: Drei Hausärzte fehlen, aber die KV spricht von stabiler Versorgung im Kirner Land!!!

Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!“ – So oder so ähnlich lässt sich die gemeinsame Presserklärung der Kassenärztlichen Vereinigung nach der Stippvisite von BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“ sowie MdB Joe Weingarten im fernen Mainz wohl am ehesten charakterisieren. Naja, es müssen ja nicht immer die Fetzen fliegen, wenn die Gesundheitsversorgung des Kirner Landes analysiert wird. Witterung in der Landeshauptstadt aufnehmen und dazu noch ein wenig kuscheln war angesagt. Kein Säbelrasseln, keine bösen Worte, keine frostige Stimmung. Im Gegenteil! Wattebällchen flogen scheinbar im ekundentakt durch die Luft! Ob auch die Friedenspfeife geraucht wurde, ist zwar nicht bekannt, jedoch dürfte man sich persönlich nähergekommen sein. mehr

Streiche Bowling-Center und setze Industriebetrieb: Die beliebte Anlaufstelle schließt endgültig am 14. Mai!

Schluss, Ende, Aus, Vorbei! Das Bowling-Center in Hochstetten-ist Geschichte! In mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die Gaststätte von der Pike auf einen regelrechten Kult-Status aufgebaut. Wer hier bedient wurde, wurde auch bespaßt. Der „Bowling-Tempel“ war seit je her ein beliebter Treffpunkt für hippe Bowling-Runden, gemeinsame Essen, kühle Bierchen und einen Feierabendplausch. Der Verkauf ist nunmehr beurkundet. Persönliche Gründe, in Verbindung mit Corona, hätten den Ausschlag für den Rückzug gegeben. Schade, schade, schade, denn hier konnte man immer eine „unruhige“ Kugel schieben. Das Bowling-Center wird nach der Ära „Eckes“ nicht mehr weitergeführt werden. Nicht einmal in ähnlicher Form. Im Gegenteil: Streiche Bowling-Bahnen und setze nunmehr industrielle Nutzung. Welche das sein wird, dazu später mehr. „Leider konnten wir niemanden gewinnen, der das Bowlingcenter/Restaurant weiterführen möchte/kann. Zwei Interessenten sind jetzt wegen den unsicheren Zeiten abgesprungen,“ informiert die scheidende Chefin. mehr

Unedliche Geschichte Baustelle Hochstetten: Freigabe der Ortseingänge erst im Juni?

Wer kennt sie nicht, die „vorgefertigten“ pauschalen Mitteilungen aus der Presseschublade des LBM Bad Kreuznach: „Der Landesbetrieb rechnet mit weiteren Verzögerungen beim Straßenbau, weil…! Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun, scheint sich die Freigabe der beiden Einfahrten bis über den Mai hinaus zu verschleppen. Verflixt nochmal, was läuft da nur schief? Aus gut unterrichteten Kreisen heißt es nunmehr, dass mit einer Fertigstellung nicht vor dem 8. Juni zu rechnen ist. Zur Erinnerung, anvisiert war Ostern. Direkt danach, sollte der Verkehr einspurig durch das Dorf geleitet werden, um die Brücken-Schallschutzände montieren zu können. Selten so gelacht! Die Autofahrer müssen sich also weiterhin in Geduld üben. Vor allem den Pendlern hinauf zu den Höhengemeinden dürfte die Pille weiter bitter schmecken. Und auch Bäcker und Tankstelle dürften not amused sein, über diese (noch) nicht bestätigte Information. Ihnen geht es an den Geldbeutel!

Woher der Blog das weiß. Nun, der kennt einen, der wiederum einen kennt und so weiter und sofort. Bleibt festzuhalten, der Landesbetrieb bekommt es einfach nicht auf die Reihe, sich an die eigenen Zeitangaben zu halten. Warum? Wahrscheinlich hängt es am Wetter? Unwägbarkeiten? Materialmangel? Krankheitstage? Versorgungsleitungen? Passende Ausreden gibt es zu Genüge. Vielleicht bekommen wir alle ja mal Antworten darauf. Bei einem gemeinsamen Pressetermin aller Führungskräfte samt Bürgermeister im Februar, wurden noch ganz andere Prognosen in Aussicht gestellt. Zeitschienen, die vor allem dem Tankstellenpächter recht optimistisch stimmten. Den hat die Realität aber längst eingeholt. Er selbst hat die Reißleine gezogen. Es dauert einfach zu lange! Und schaut man sich die beiden Baustellen genauer an, dann wird selbst dem Laien bewusst, dass beide für eine Fertigstellung noch Wochen brauchen werden.    

Wie bei den Römern: „Kleinhochstettenum“ baut sich gerade seine eigene Festungsanlage!

Kleinbonum ist neben Babaorum, Laudanum und Aquarium eines der vier befestigten Römerlager aus den Asterix und Obelix-Bänden. Jeder kennt die Geschichten der beiden gallischen Helden, die stets die Holzbefestigungen der feindlichen Lager gnadenlos erstürmten. Irgendwie erinnern die monströsen Schallschutzwände entlang der Ortsumfahrung an eine solche antike Befestigung. Fehlen eigentlich nur noch die Wachtürme und die Festung wäre perfekt! Vielleicht kommen die ja noch. Dahinter nur noch zu erahnen, das Dorf „Kleinhochstettenum“. Die Römer hätten ihre schützenden Palisaden damals nicht wirkungsvoller von Hand in die Erde rammen können, als moderne Maschinen heute. Nur reichen in der Gegenwart sogenannte „Latten“, denn es gilt ja nicht die unbändigen Gallier abzuwehren, sondern den schnöden Schall. Der stört nur und muss daher um jeden Preis Draußen bleiben.

Keine Frage, die haushohen Befestigungs-Wände sind das traurige Symbol der Ortsumfahrung schlechthin. Blöd, kein Mensch kann sich so wirklich mit den „Latten“ anfreunden. Egal, Hauptsache die Wälle erfüllen ihre Funktion als Lärm- und Sichtschutz. Und weil das gerade vor des Häuptlings Anwesen so wichtig ist, wachsen die im Westen gleich zweireihig in den Himmel. Die bilden einen regelrechten Korridor . Das ist zwar nicht Schönheit und Harmonie pur, aber „Kleinhochstettenum“ ist gleich doppelt save, wenn der stolze „Döbellix“, seinem Status entsprechend, von treuen Untergebenen auf dem Schild durch das Innere der Festung getragen wird. Da braucht es schon starke Männer. „Hochstettenum“ vorn, auch bei den Gabionen, die als zusätzliche Bollwerke voll und ganz ihren Zweck erfüllen. Schotter, nix als Schotter, soweit das Auge reicht! Selbst die Erbauer schütteln nur noch den Kopf über diese Mauer-Dimensionen! Keine Frage, Hochstettenum „schottert“ sich im wahrsten Sinne des Wortes ab. Die Festung steht. In ferner Zukunft werden Archäologen vor einem Rätsel stehen, wenn sie bei Ausgrabungen auf die Überreste der monströsen Limes-Anlage stoßen. Vielleicht entsteht aus der Entdeckung heraus ja auch eine Comic-Serie, in der es dann immer wieder heißt: „Die spinnen, die Hochstettenumer“!

Was für ein Spiel spielt Landrätin Bettina Dickes? Die unendliche Geschichte Rettungswachen!

Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt! Schlimmer noch: Es wird nach wie vor über Gebühr taktiert und verzögert, statt endlich Fakten zu schaffen! Mit voller Wucht stehen Bettina Dickes und Co. bei den Rettungswachen auf der Bremse. Viel zu lange schon! Dafür sollte sich die gesamte Truppe in die Ecke stellen und schämen! Nur noch wirr kommen die Aussagen aus dem Kreishaus daher. Seit Jahren schon sitzt man eine Optimierung der medizinischen Notfallversorgung aus. Wissentlich, wohlgemerkt! Verschleppen und Hinhalten bis der Arzt kommt – passt nicht! Unterstellt, weil die dauerhaft richtig Geld kostet? Dabei dürfte bei der medizinischen Notfallversorgung der schnöde Mammon überhaupt keine Rolle spielen. Die dritte Wache im Soonwald, über die ja gerade auf den letzten Drücker heftig gestritten wird, müsste längst in Betrieb genommen sein. Seit Jahren schon sitzt man dieses Thema aus. Unlängst im SWR beteuerten noch Dickes und auch das Land, dass man eine zusätzliche Wache befürworte. Dickes will sie, das Land will sie, der Kreistag will sie und last but not least die Menschen wollen sie auch. Und wie! Woran hakt es dann noch immer? Warum schafft man nicht Fakten? Warum das ständige Palaver ohne nennenswerte Ergebnisse? Rechtfertigt das mittlerweile widerlegte Argument einer ausreichenden „Zwei-Rettungswachen-Lösung“ eine weitere Hängepartie zu Lasten von Notfallpatienten? Diese Angelegenheit geht sogar noch tiefer. Die rührt am Grundverständnis vieler Menschen von Politik, deren Argwohn ein solches Gebaren längst geweckt hat. Sie werden wissen wollen: Tut man das? mehr

Wegweisend: Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun entscheidet über Solarpark vor Oberhausen!

Die Spatzen pfiffen es schon im September 2021 von den Dächern und der Blog hat hingehört: Pläne eines Investors sahen seinerzeit vor, in Oberhausen eine leistungsstarke Photovoltaikanlage bauen zu wollen. Genauer formuliert, ist ein regelrechter Solarpark in der Gemarkung „Vogelsang“, Hanglage Richtung Kirn, unterhalb der Straße zwischen Oberhausen und Karlshof, angedacht. Grob geschätzt, dürfte die Fläche, die sich gemäß Flurkarte auf mehrere Privatbesitzer aufteilen. Die ist zwischen seitlichen Windschutzstreifen und dem Waldstück oberhalb des Waldeckes eingegrenzt. Etwas versteckt und nicht einsehbar von der Straße – passt. Optisch würde der Solarpark daher kaum ins Auge fallen. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Am kommenden Mittwoch werden Fakten geschaffen. Dann entscheidet der Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun über die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Die Zustimmung des Gremiums dürfte sich zu einem Selbstläufer entwickeln. Es braucht unbedingt Solarparks. Worauf also noch warten. 

Die Eigentümer scheinen sich im Vorfeld einig geworden zu sein. Das Projekt, an dem die Ortsgemeinde kräftig mitverdient, wäre dann zwar lange (noch) nicht fix, geschweige denn bis zum Ende durchgeplant, aber immerhin eine erste Hürde genommen. Der Solarpark wäre der erste Beitrag dieser Art im Kirner Land. Weitere werden gewiss in Kürze folgen. Hochstetten-Dhaun vorn? Schaut ganz danach aus! Übrigens, das Flächenpotenzial in den meisten Dörfern ist enorm. Von daher, kämen sicherlich noch weitere Anlagen dieser Art in Kirn und Umgebung in Betracht. Für betroffene Landbesitzer mit Boden minderer Qualität, dürfte die Aussicht auf lukrative Pachteinnahmen eine Alternative zu einer herkömmlichen Bewirtschaftung darstellen. Bevor allerdings ein solches Projekt, wie womöglich vor Oberhausen verwirklicht werden kann, gilt es weitere bürokratische Hürden im Genehmigungsverfahren zu überstehen. Wie immer halt! Routine für die Investoren. Packt es an! Gebt den Strommachern, vorausgesetzt die Sache ist seriös, eine Chance. Der Solarpark wäre ein riesiger Gewinn für die Region. Besser als Windräder sind die allemal! Die ragen nicht in die Höhe! Erneuerbare Energien vor! Photovoltaik boomt! Boomt die Technik zukünftig auch im Kirner Land? Aber sowas von! Jedenfalls spricht nichts dagegen.

Was dürfen Gäste erwarten? Nur noch 11 Tage bis zum Romantischen Gartenfest!

Der Countdown läuft! Am 7. Und 8. Mai öffnet der Schlossgarten seine Pforten. Die Veranstalter aus den Reihen der Verbandsgemeinde Kirner Land kündigen ein volles Programm an. Gebt doch mal Einblicke! Was dürfen Gartenfans erwarten? Versprochen wird eine bunte Oase für Blumen- und Gartenfreunde sowie Kunstliebhaber. Blumige Worte! Wird man Wort halten? Wenn ja, wer nimmt die Verwandlung vor? Welche Aussteller sind mit von der Partie? Und wie viele versammeln sich im weiten Rund des Schlosses? Zur Erinnerung, es waren mal knapp 60 Beschicker. Über Musikprogramm und Höhepunkte, während der zweitägigen Veranstaltung, lässt man die Gartenfreunde ebenso im Unklaren. Die Werbekampagnen fokussieren sich bisher auf die Gartensprechstunde mit SWR-Experte Willi Konradt und Gewinnerermittlung Fotowettbewerb Pflanzaktion am Eröffnungstag. Nicht zu vergessen die Kinderbelustigung am Sonntag.

Insgesamt bissel dürftig, gell? Wann wird die Ausstellerliste online gestellt, wann das Bühnenprogramm? Welche Akzente will man setzen? Was versteht man unter Unterhaltung für die ganze Familie? Was ist mit Live-Musik? In den Anfangsjahren war man um diese Zeit wesentlich weiter. Es wurde sogar eigens eine Homepage mit Ausstellerlisten und Programmpunkten geschaltet. Die wird derzeit nur lückenhaft bestückt. Lang, lang ist es her. Aktuell geht anders! Was bekommen die Besucher für ihre 5 Euro Eintritt geboten? Wie es momentan scheint, bisher (noch) nicht viel. Der passende florale und musikalische Rahmen sind das Salz in der Suppe. Hat man genügend Salz für das versprochene niveauvolle Ambiente? Merke, die Besucher sind verwöhnt! Ein Stillstand käme einem Rückschritt gleich. Der Blog hat mal um nähere Informationen unter der angegebenen Mailanschrift gebeten. Fragen darf schließlich jeder und obendrein kostet es ja nichts! Wie wird die Reaktion ausfallen? Dranbleiben!

Komm wir gehen zum Orstgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 27. April, ist wieder großes Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab “ca.“ 20 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik öffentlich vorangetrieben. Zuvor sind die Türen für alle Besucher geschlossen. Der Grund: Nichtöffentliche Themen im kleinen Kreis! Die Folge: Keiner weiß so genau wann es losgeht. Ist eine derart ungenaue Zeitangabe eigentlich erlaubt? Maybe? Üblich ist das Prozedere jedenfalls nicht. Gemäß Tagesordnung, verspricht das Zusammentreffen zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Kreiselgestaltung, Solarpark, Kita-Erweiterung, Dorferneuerungskonzept, Auftragsvergaben und, und, und. Der Blog ist ab ca. 20 Uhr mit von der Partie. Und der wird im Nachgang über die Sitzung berichten.

Der Brauereihof, am Tag des Bieres für viele eine unerreichbare Insel der Glückseligkeit!

Wir müssen noch ein Stündchen draußen bleiben! Gut, wer auf einen Plan B zurückgreifen konnte!

Wir wären so gerne dabei gewesen! Es sollte aber nicht sein! Als fröhliches Etappenziel einer Wanderung, war der Brauereifest gesetzt. Klar, wegen Biergeburtstag und so. Feiern bis der Schornstein wackelt – der Wunsch hat unsere Gruppe allerdings recht schnell begraben müssen. Nach 10 Kilometern Wildgrafen-Tour, wähnten wir uns schon am Ziel. Es fehlten nur noch rund 100 Meter bis zum Eingang. Man konnte das Bier fast schon schmecken und dann das! Auf der letzten Rille, ging plötzlich gar nichts mehr. Durstig und hungrig ordneten wir uns brav in die Schlange ein. Wie es sich eben gehört. Die Euphorie kippte allerdings recht schnell, als die Kunde von rund einer knappen Stunde Wartezeit hin zur Durchlasskontrolle bis nach ganz hinten durchdrang. So etwas nennt man dann wohl eine Stimmungs-Vollbremsung! Obendrein berichteten erste Rückkehrer, von Minimum 30-minütigen Wartezeiten an den Bierständen. Nochmals mehr Minuten müsse man für Essen und vor allem den Toilettengängen einplanen. Das war dann doch des Guten zu viel! Mit der Aussicht, womöglich auf dem Brauereihof „verdursten“ und „verhungern“ zu müssen, war guter Rat teuer. Überdies, erst einmal hinkommen an die Tränke! Ein Plan B musste her. Die Lösung: Schnell ein paar Bierchen auf dem Marktplatz genießen, um danach einen erneuten Versuch zu starten – passt! Passte insofern allerdings nicht, weil die Lage sich auch gegen Ende des Brauereifestes nicht wesentlich entspannte.

Es sollte eben nicht sein. Der Tag des Bieres fand ohne unsere Gruppe statt. Schade zwar, aber wer zu spät kommt, den bestraft nun einmal das Leben. Wir waren mit unserem Schicksal nicht alleine. Die Gruppe, die sich aus Bierfreunden aus dem Rheingau zusammensetzte, hegte keinen Groll. Schon gar nicht hatte die das Gefühl etwas verpasst zu haben. Im Gegenteil! Es gibt Schlimmeres, als dicht gedrängt vor der Theke zu verzweifeln, weil wir dort um jede Bestellung hätten kämpfen müssen. Wir wurden am Tisch bedient. Die Brühe war eh die Gleiche. Musik dudelte auch im Hintergrund. Die Stimmung bestens! „Pumpe“ sei Dank! Nächster Geburtstag, nächster Versuch? Ganz sicher!!! Kein Vorwurf Richtung Schornstein! Die Brauerei-Verantwortlichen werden gewiss ihre Lehren aus der Veranstaltung ziehen, wahrscheinlich sogar ziehen müssen. Die hatten ja schon mit immensem Andrang gerechnet, aber sowas? Das Ahrtal wurde überflutet mit Wasser, der Brauereihof mit Menschen. So etwas kann man nicht planen und auch nicht händeln. Dennoch, diejenigen die frühzeitig da waren oder mehr Geduld mitbrachten, dürften ihre Freude gehabt haben. Unserer Gruppe blieben letztlich nur Schnappschüsse aufs Handy und Eindrücke von Bierfreunden, die sichtlich angeschlagen torkelnd auf den Marktplatz einschlugen. Gefühlt, waren wir dann doch ein bisschen dabei.      

Stein-Alarm: Baut Hochstetten eine Klagemauer?

Hoppla, was ist das denn? Am Ortseingang Hochstetten, aus Kirn kommend, wachsen nicht nur in zwei Reihen die „Lattenzäune“, sondern auch Mauern in den Himmel. Gabionen-Wände, soweit das Auge reicht. Man wird von dem Anblick regelrecht erschlagen. Hochstetten-Dhaun gilt ja als steinreiche Ortsgemeinde, aber jetzt bekommt man auch das passende Bild dazu präsentiert. Mauert sich das Dorf ein? Handelt es sich am Ende um eine Klagemauer? Analog dem geschichtlichen Vorbild, stecken Bürger Zettel mit Bitten in die Mauerritzen und hoffen auf Bürgermeisters Beistand. Der wohnt ja ganz in der Nähe und hat somit direkten Zugriff! Zugegeben, in den nicht ganz ernst gemeinten Zeilen schwingt die pure Übertreibung mit, aber punktuell könnte an der Behauptung was dran sein. Egal wie, schön geht jedenfalls anders! Warum braucht es rund um den Kreisel derart monströse Steinwände? Dienen die etwa auch dem Schallschutz? Wohl kaum! Vermutlich sollen die eine Trennlinie zwischen Straße und Wohnhäuser bilden. Wems gefällt? Der Blog ist da eher skeptisch. Der lässt sich aber gerne eines Besseren belehren. Wenn alles fertiggestellt ist, bewertet der daher Neu. Bei so vielen Steinen in den Gabionen, hegt der allerdings die stille Hoffnung, dass der Kreisel zur steinfreien Zone erklärt wird, wohlwissend, dass das schwierig werden könnte bei den Paten-Onkeln. Das sind nämlich die Steinbruchbetreiber. Manche Geschichten schreibt nur das Leben.  

Geduld ist gefragt beim Tag des Deutschen Bieres in der Brauerei: Feiern bis der Schornstein wackelt!!!

Tag des Deutschen Bieres – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Zünftig und auch feuchtfröhlich geht gerade bei der Kirner Privatbrauerei die Post ab. Und wie! Angemessen eben, wie es sich für eingefleischte Biertrinker an einem für ihn „Heiligen Feiertag“ nun einmal gehört. Aber nicht nur die kommen bei diesem ganz besonderen Festtag auf ihre Kosten. Im Gegenteil: Den ganzen Tag über strömen tausende Menschen in leichten Bieranzügen aus allen Richtungen herbei, um zu gratulieren. Der Hof platzt gerade aus allen Nähten. Geduld ist gefragt. Warteschlangen an den Eingängen und an den Ständen sind zwar lästig, aber nicht zu ändern. Alle sind willkommen, nur das Corona-Virus muss draußen bleiben. Pech gehabt! Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Pünktlich um 11 Uhr öffneten sich die Tore. Wetter und Programm stimmen, das Bier ist gut temperiert, die Zapfhähne sprudeln, die Stimmung einzigartig – mehr braucht es nicht um in Bierlaune zu kommen.

Immer, wenn die Brauerei in den Hof einlädt, kommt der einer Art Pilgerstätte gleich. Zur üblichen Angebotspalette an Bieren, wird erstmals auch das neue Kirner Fürst Dominik ausgeschenkt, ein Spezialbier aus der eigenen Rezeptschublade. Zwei, drei davon und alles fühlt sich sofort leichter und beschwingter an. Der Festverlauf ist nicht zu toppen. Mit einem solchen Ansturm musste man rechnen. Kein Wunder, nach zwei Jahren Pause. Wow, die Marke „Kirner Pils“ hat sich nicht zuletzt dank des Bierclubs wieder tief und fest in den Köpfen der Menschen in Kirn und Umgebung verwurzelt. „Aus der Region, für die Region“, der Werbeslogan wird mehr denn je regelrecht gelebt. Vor allem an Tagen wie diesen. Und der ist noch nicht zu Ende. Worauf also noch warten? Kommt vorbei! Und damit der Familiengedanke sich noch intensiver weiterentwickeln kann, werden auch immer wieder Familientreffen organisiert. Übrigens, Live-Musik dudelt auch. Dafür verantwortlich sind die Hunsrücker Spitzbuwe.

Verflixt, wo steckt eigentlich Depeschen-Denis (Alt)?

„Bitte melde Dich! – Wer kennt die Sendung nicht, in der nach vermissten Menschen rund um den Globus gesucht wird. Ganz so weit in die Ferne wird man allerdings nicht blicken müssen, um „Depeschen-Denis“ aufzuspüren. Dennoch, gefühlt ist der SPD-Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium wie vom Erdboden verschluckt. Wo ist Behle, wo ist Depeschen-Denis? Der ist regelrecht abgetaucht. Noch dazu, ohne das es einer so wirklich mitbekommt. Der (unsichtbare) Kerle kommt nicht einmal mehr mit Scheckübergaben daher. Finde den Fehler? Der macht sich sowas von rar, auch und vor allem im Kirner Land. Dabei kracht es hier kräftig im Gebälk, gerade auf seiner Spielwiese Gesundheitssektor. Verflixt nochmal, da gilt der in Kirn geborene Bub als so etwas wie die rechte Hand des Gesundheitsministers und dann lebt der regelrecht Distanz: „Setzen sechs, Sie, Herr Alt, sind weder für das Krankenhaus Kirn, noch für die Bekämpfung des Hausärztemangel eine echte Hilfe.“ Im Gegenteil: Ihr teilnahmsloses Schweigen setzt sich wie ein lähmender Schleier auf alle Bewegungen vor Ort nieder, die windmühlenartig gegen den medizinischen Notstand ankämpfen. Sie sind eine einzige Enttäuschung, auch und gerade bei Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung!

Man ist fast schon geneigt, dem Staatssekretär Charakterlosigkeit und Desinteresse ins Stammbuch zu schreiben. Kaum vorstellbar, dass er seinen Genossen an der Kirner-Land-Basis noch aufrecht in die Augen blicken kann, ohne vor Scham in sich zu versinken? Der Nahevertreter hat in seiner Amtszeit nicht einmal das Kirner Krankenhaus besucht, um sich aus erster Hand über die Sorgen und Nöte zu informieren. Auch hat er es bis heute versäumt, sich einen Überblick über das geplante Medizinische Versorgungszentrum geben zu lassen. Pfui! Selbst in der neuerlichen Debatte bezüglich Rettungswachen-Standorte sowie weiterer Schließungen von Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen (Meisenheim) kam über seine Lippen kein Statement. Das Schweigen im Walde? Alt hat den Slogan offenbar perfektioniert! Hilfreich geht anders. Hatte er nicht vor der Wahl versprochen, sich um all diese Baustellen zu kümmern? Alt ist ein einziges Missverständnis, zumindest seinen Wahlkreis betreffend. Und seit Monaten überreicht er keine Grußonkel-Schecks mehr, die in der Vergangenheit wenigstens für ein wenig Ablenkung sorgten. Ehrlich, einen Politiker seiner Güteklasse braucht es wirklich nicht. Die Region hätte einen besseren Vertreter in Mainz verdient.   

Rettungswachen: Wenn Landrätin Bettina Dickes vom Innenministerium abgewatscht wird!

Ich brauch das Go von Mainz. Nur Mainz kann uns erlauben eine dritte Rettungswache zu bauen!“ Will heißen, Landrätin Bettina Dickes will ja gerne loslegen, darf aber nicht. Ihre Zwangslage schildert sie mit einem leidenschaftlichem Apell und glaubhaften Worten in die Mikrofone des SWR. Blöd nur, sie wurde nur eine Minute später als eine Landrätin mit gefährlichen Halbwissen entlarvt. Mehr noch: Sie weiß offenbar nicht um ihre Verantwortlichkeiten! Doch der Reihe nach: Muss die Landesregierung einer zusätzlichen Rettungswache im Soonwald wirklich zustimmen? Der Sender hakte sogleich beim zuständigen Innenministerium nach. Schriftlich heißt es von dort: „Allgemein gilt, dass die Struktur der Wachen und damit die Planungen bezüglich der Standorte sowie der Anzahl Angelegenheit der Kreisverwaltung als örtlich zuständiger Rettungsbehörde sind.“ Weiter: Eine Genehmigung vom Ministerium werde nicht benötigt. Außerdem befürworte man sogar eine weitere Wache. Die Betrachtung der Fahrzeiten zeige, dass eine Anpassung der Rettungswachen-Struktur angezeigt ist. „Insofern ist die Abdeckung des Gebiete die Einrichtung eines weiteren Standortes dringen geboten.“ Mainz blockt nicht, Mainz begrüßt sogar.

Autsch, das tut weh. Da hat die Landesregierung der Kreis-First-Lady Unkenntnis ins Stammbuch geschrieben, und dies, bei einem so wichtigen Thema. Peinlich, peinlich! Setzen, sechs! Schlimmer noch: Mit ihrem zögerlichen Verhalten, könnte sie über Jahre hinweg der Optimierung von Rettungseinsätzen massiv geschadet haben. Bekanntlich geht es bei Notfällen nicht um Pillepalle, sondern um Menschenleben. Wie jeder weiß, zählt im Falle eines Falles jede Minute! Im Klartext, schon vor Jahren hätte sie und der Kreistag auf entsprechende Expertisen reagieren müssen. Passiert ist aber nichts. Hat man die Ausgaben für eine dritte Rettungswache gescheut? Schaut ganz danach aus! Unterstellt, schiebt Dickes den schwarzen Peter nun auch noch dem „bösen“ Land zu. Netter Versuch, der einen nur noch fassungslos zurücklässt! Der Blog hat sich den sehr gut recherchierten Beitrag angeschaut. Und dem fällt nur ein Wort dazu ein: „SKANDAL!“ Hartes Urteil zwar, aber was ist das ist!

Skandal deshalb, weil man das Thema schon viel zu lange vor sich her schiebt. Es braucht nicht die lange Bank, vielmehr Handlungsschnelligkeit. Und die wäre angesichts der Rettung von Menschenleben längst angezeigt gewesen. Zeit für bissel Polemik: Bei den Beatmungsgeräten preschte Dickes vor und bei den Rettungswachen duckt sie sich weg. Finde den Fehler? Die Wache im Soonwald könnte längst in Betrieb sein. Spätestens nach dieser öffentlichen Zurechtweisung aus Mainz, werden der Landrätin die neuen Standorte Hochstetten und Waldböckelheim um die Ohren fliegen. Aber sowas von! Sie hat einfach ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Längst hätte sie im Sinne der 15-Minuten-Regeln handeln müssen. Hinter Mainz kann sie sich jetzt nicht mehr verstecken. Der Kreistag wird nicht umhinkommen, für eine dritte Wache zu votieren. Die kommt! Und wer hats geregelt? In erster Linie der BI „Rettet das Kirner Krankenhaus.“ Den medialen Überfall auf die Landrätin haben die engagierten Mitglieder vorbereitet. Sie sind die Strippenzieher im Hintergrund. Bravo! Unterstützt wurden sie von den verantwortlichen Bürgermeistern, was beweist, wenn alle an einem Strang ziehen, kann am Ende nur etwas Gutes dabei herauskommen.

Segelunterricht am Chiemsee: Wenn Turnengel reisen?

„Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…!“- inwieweit die Mitglieder der Abteilung Abenteuersport des Turnvereins Hochstetten, beim gemeinsamen Segeln über den Chiemsee, frohgelaunt das Kinderlied anstimmen, ist nicht bekannt. Bekannt ist nur, die wassererprobten Kids haben riesigen Spaß in der dortigen Segelschule. Mit 11 Kindern ist Turnvater Peter Jung angereist. Mit im Gepäck weitere Betreuer sowie Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Kein Wunder also, dass die drei gebuchten Boote tagtäglich hart am Wind segeln. Angeleitet von Segellehrern, drehen die bis dato jungen Landeier aus Hochstetten-Dhaun ihr Runden. Alles ist perfekt, angefangen bei der Unterbringung, über die Verpflegung, bis hin zum Segelunterricht und  last but not least dem Kaiserwetter. Wenn der Abenteuer-Tripp mal nicht in guter Erinnerung bleiben wird. Die Yachtschule in Prien gehört zum gemeinnützigen Deutschen Hochseesportverband HANSA e.V. (DHH). Das perfekte Ferienprogramm für Segelneulinge? Und ob! Und der Turnverein Hochstetten ist noch bis zum Wochenende mit von der Partie. Mast- und Schotbruch sei Ihnen dabei gewünscht!

Rettungswache Kirn: Heute 20.15 Beitrag in Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Für den SWR ist das Kirner Land mittlerweile ein Bank. Krankenhaus, Schwimmbad, Corona, Eisdiele – wann immer die Fernsehanstalt gebraucht wurde, war sie da. Zuletzt mit einem Filmteam beim „Überfall“ auf die Marktplatzsprechstunde von Landrätin Bettina Dickes. Die musste Farbe bekennen, weil die geballte westliche Politik-Führungsspitze, inklusive BI „Rettet das Kirner Krankenhaus“, in Sachen Rettungswachen aufschlug. Zur Erinnerung, die sollen ja aus Kirn und Bad Sobernheim verschwinden. Doch so einfach geht das nicht. Es regt sich nämlich massiver Widerstand gegen das Vorhaben des Kreises, der Neubauten in Hochstetten und Waldböckelheim favorisiert. Gepaart mit eigenen Gutachten pro alten Standorten, die eine Verlegung als kontraproduktiv überführen, scheinen die Neubauten auf dem Land mittlerweile auf der Kippe zu stehen. Und nun kommt der SWR auch noch ins Spiel. Der hat das Thema nicht nur am Rande aufgegriffen, sondern für einen neutralen Gesamtüberblick etliche Drehtage im Kirner Land investiert – Interiews inklusive (Frank Ensminger). Zappen wir heute Abend mal rein, was für ein Beitrag dabei herausgekommen ist. Der Blog wird genau hinschauen und danach analysieren.   

Terminhinweis Kassenärztliche Vereinigung!

Türöffner „Little Joe“ Weingarten? Schaut ganz danach aus. Jedenfalls hat der MdB es mit einer Depesche ermöglicht, dass die Kassenärztliche Vereinigung im fernen Mainz eine Kirner BI-Delegation empfängt. Audienz ist heute um 15 Uhr. Er selbst wird ebenso mit von der Partie sein. Dass Tacheles geredet werden wird, gilt als wahrscheinlich. Hinsichtlich Ergebnissen oder Zugeständnissen, ist der Blog allerdings eher skeptisch. Vielleicht trifft man auf Verständnis für die Kirner Situation, mehr aber auch nicht. Handlungsschnelligkeit oder Pragmatismus will sich in den DNA-Strängen der KV-Verantwortlichen einfach nicht entwickeln. Von daher, sollten Michael Müller und Co ihre Erwartungen nicht allzu hoch hängen. Es gilt Möglichkeiten für eine angemessene Gesundheitsversorgung auszuloten. Witterung aufnehmen – passt! Bahnbrechendes ist von der Zusammenkunft eh nicht zu erwarten. Dafür ist die Behörde viel zu strack. Wer weiß, manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Immerhin, Kirn findet in Mainz erstmals Gehör. Vielleicht findet man ja einen Draht zueinander. Maybe?

Wenn der schießwütige Cowboy Little Joe Weingarten die BI Krankenhaus unterstützt!

„Little-Joe“ Weingarten ist ein Mann der klaren Worte. Der Kerle schießt aus sonst verbal gerne mal aus der Hüfte. Klare Kante – passt! Dennoch, nicht alle Schnellschüsse treffen mitten ins Schwarze, wie sein neuerlicher Nazi-Vergleich, unmittelbar nach dem Scheitern der Impfpflicht, eindrucksvoll untermauert. Lass es lieber „Little-Joe“, das Gesetz war einfach nur schlecht vorbereitet und deshalb gescheitert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Uneinigkeit innerhalb der Koalition herrscht. Schwamm drüber, Lasso Joe hat eben Eier, wo andere nur Rosinen haben. Hin und wieder vergaloppieren ist da eingepreist. Und die Eier braucht es jetzt dringend, vor allem in der unendlichen Geschichte Gesundheitsversorgung. Das Kirner Land ist diesbezüglich in Not! Da lässt der anerkannte Kümmerer sein Lasso effektiv schwingen, um Möglichkeiten einzufangen. Erst der Brief an die KV, jetzt sogar ein Treffen mit der Kammer des Schreckens vereinbart, unter Beteiligung der BI Kirner Krankenhaus. Die Zusammenkunft verspricht Spannung. Weingarten bleibt am Ball, will das Kirner Land medizinisch besser aufgestellt sehen. Gut so! Er ist im regelmäßigen Austausch und er öffnet Türen. Der Kerle bewegt was, zumindest auf seiner Ebene! Ein Hoffnungsschimmer? Maybe?

Die BI setzt jedenfalls große Hoffnungen auf den Mann mit dem lockeren Colt. So einen braucht es, um dem Stillstand ein Ende zu setzen. Verwaltungen und VG-Bürgermeister setzen sich zwar unentwegt ein, aber außer Absichtserklärungen will einfach nix greifbares rumkommen. Ständige neue Gesprächsrunden mit dem Ergebnis weiterer Appelle und Durchhalteparolen, sind der Dringlichkeit allerdings nicht angemessen. Es braucht dringend Fakten. Besser noch Taten! Doch von denen scheint man noch meilenweit entfernt zu sein. Mit einer zeitnahen Vollzugsmeldung darf daher nicht gerechnet werden. Da kann sich ein Lasso-Schwinger, wie es Little-Joe einer ist, als sehr hilfreich erweisen. Wobei Lucky-TJ gilt als schnellster Schütze im gesamten Wilden Westen. Der Mann schießt bekanntlich schneller als sein Schatten. Aber ausgerechnet in dieser Frage scheint sein Schießeisen irgendwie im Holster zu klemmen. Die Knarre will einfach nicht flutschen. Der zieht zwar kräftig, aber das Ding will sich einfach nicht rausziehen lassen. Es braucht wohl mehr Schmiere.    

Ferienprogramm hängt in der VG-Endlosschleife fest!

Das Winter-Ferienprogramm ist Geschichte, es lebe das Osterferien-Programm! Danach Sommer, dann wieder Herbst und ruckzuck beginnt wieder alles von vorne. Und täglich grüßt das Murmeltier! Nach dem Ferienprogramm ist vor dem Ferienprogramm. Und so weiter und sofort! Das Kirner Land und sein Animationsmarathon – in Art und Vielfalt sucht die gesponserte Abwechslung ihresgleichen. Um eines direkt klarzustellen: Der Blog ist natürlich pro Ferienprogramm. Und wie! Gerade in Pandemie-Zeiten war die Abwechslung richtig und wichtig. Als nach wie vor befremdlich, empfindet der nur das immense Bohei, was mit dem Angebot für Kinder stets einhergeht. Keine Frage, klappern gehört zum Handwerk, aber muss es gleich immer so überfrachtet laut sein? Fast schon aufdringlich nervend. Kein Tag ohne Berichterstattung in der Tageszeitung vor, während und nach den Ferienprogrammen.

Vorberichte, Bilanzen, Ausblicke und, und, und. Gähn! Schlimmer noch, die Inszenierungen der politisch Verantwortlichen bei ihren jeweiligen Stippvisiten. Haben „Lucky-TJ“ und Co sonst nichts an der Backe? Wenn das so weitergeht, wird seine Amtszeit in erster Linie mit dem Ferienprogrammen wahrgenommen werden. Und dann immerzu die inszenierten Selfies. Nochmals zum Mitschreiben, das Ausarbeiten von Ferienprogrammen sowie deren Koordinierung und Betreuung gehört auf Praktikanten oder FSJ-Ebene gehievt. Das ist Beiwerk! Damit sollte man keine Image-Politik betreiben und sich auch nicht persönlich schmücken. Zumindest nicht fortwährend. Wahr ist, die Vereine legen sich mächtig ins Zeug, um die Kids zu bespaßen. Das ist gut und lobenswert! Wahr ist aber auch, die schaffen das auch ohne störende Gastspiele von Politikern und Pressevertretern. Weniger ist mehr!

Neue Gerüchte betreffen den Öffentlicher Anzeiger: Wo führt Dein Weg hin!

Was hat die Rhein-Zeitung in ihrem Erscheinungsraum nicht schon alles über die breite Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte, Polizei, Ärztliche Dienste und, und, und, wurden ausführlich beackert und deren Rückzüge bisweilen auch harsch hinterfragt. Auch die Lokalausgabe Öffentlicher Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht war. Dabei scheint das Blatt ebenso einem fast schon existenziellen Wandel zu unterliegen. Wo führt der Weg der Lokalzeitung hin? Angesichts sich erneut hartnäckig haltenden Gerüchten, scheint die Frage zum jetzigen Zeitpunkt mehr als berechtigt zu sein. Mutmaßlich hat das Koblenzer Mutterhaus den Lokalredaktionen Bad Sobernheim und Kirn eine Art Fusion verordnet. Will heißen, die Kirner Seiten fallen einem gemeinsamen Mantel mit noch unbekanntem Obertitel zum Opfer oder werden unter Bad Kreuznach einsortiert.

Kirn wird eingegliedert, was wiederum zur Folge haben dürfte, dass die Berichterstattung aus dem Ländle nochmals ausgedünnt werden könnte. Was will man dem Leser noch alles zumuten? Weniger Leistung für das gleiche Geld? Schaut ganz danach aus! Im Zusammenspiel mit zu erwartenden veränderten Personalstrukturen, könnte die Kirner Zäsur mit Beginn des Sommers Realität werden. Woher der Blog das weiß? Nun, der kennt einen, der wiederum einen kennt, der an der Quelle in Koblenz sitzt und gerne mal aus dem Nähkästchen plaudert. Manche Blog-Informationswege sind halt unerklärlich. Man darf gespannt sein, wann die Redaktion den Lesern die Botschaft verkauft. Sicherlich wird man versuchen, die Umstrukturierung als gewinnbringend darzustellen. Warten wir es einfach ab. Allem Anschein nach, werden sich die Abonnenten auf einen veränderten Lokalteil einstellen müssen. Was hat der Verlag vor? Welche Ziele verfolgt die Chefredaktion? Will die etwa noch weiter ausdünnen? Sich selbst abschaffen? Fristet der ländliche Raum zukünftig nur noch ein stiefmütterliches Dasein? Und wie schaut es mit der Aktualität aus? Bisweilen ist die noch gegeben? Aber wie lange noch? Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die mehr und mehr auf der Strecke bleiben wird.

Die regionale Politik kann mit Art und Umfang der zu erwartenden Berichterstattung nicht zufrieden sein. Die wäre gut beraten, mit diesen und ähnlichen Fragen im Koblenzer Mutterhaus aufzuschlagen. Wenn die Philosophie des Verlages nur noch zu Sparausgaben tendiert, dann sollte man über Alternativen nachdenken. Eine, die auch Vereinen, Kirchen, Schulen oder Institutionen wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zur Erinnerung: Vor Jahren buhlten noch zwei Tageszeitungen mit Redaktionen vor Ort um die Gunst der Leser. Und jetzt?

Uiii, wird das gewaltig! Wurden Siegerarchitekten beim Wettberwerb „Mehr Mitte bitte“ übergangen?

Wow, was für ein Klotz! Wird das Schulhausprojekt wirklich eins zu eins gemäß dem Siegerentwurf „Mehr Mitte bitte“ umgesetzt? Gewisse Zweifel werden laut! Derzeit wird seitlich am Vorderhaus das Dach gedeckt. Ziemlich gewaltig kommt das dreistöckige Gebäude daher. Und auch in der Verlängerung Richtung Turnhalle hat es eine Etage mehr, als der Siegerentwurf ursprünglich einmal vorsah. Das Vorderhaus ist eingeschossig geblieben, um den Blick auf- beziehungsweise vom eigentlichen Schulgebäude nicht zu versperren. So ganz wird das aber auch nicht gelingen. Insgesamt kommt das Projekt mit einem weiteren Haus hinter der Turnhalle monströs daher. Nicht unbedingt schön, geschweige denn harmonisch, aber dafür zweckmäßig. Dennoch, der Bau erschlägt irgendwie. Dabei sollte der doch filigran punkten. Naja, was nicht ist kann ja noch werden.

Ziel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ war es, Lösungsansätze für die Aufwertung ländlicher Orts- und Stadtkerne aufzuzeigen und die regionale Baukultur zu fördern. Der Wettbewerb war dabei bewusst praxisorientiert und nachhaltig angelegt, damit nicht nur Planungen und Konzepte entwickelt, sondern die Sieger-Entwürfe auch umgesetzt werden, um einen Beitrag zur Aufwertung der jeweiligen Orte leisten. Stellt sich die Frage, wird in Hochstetten der Siegerentwurf umgesetzt? Und wenn ja, hätte dann nicht das Sieger-Architekturbüro das Projekt zwingend beauftragt werden müssen? So wie es in der Wettbewerbs-Ausschreibung als Bedingung formuliert war? Nun, die verantwortliche Architektin wusste bisher nichts über den Baustart. Finde den Fehler? Sie hatte man einfach nicht informiert, geschweige denn ihr einen Auftrag erteilt. Man werde den Vorgang jetzt prüfen lassen, heißt es aus ihrem Büro. Unter Umständen könnte es sich hier sogar um einen Wettbewerbsverstoß handeln. Fortsetzung folgt!  

Frohe Ostern!

Das weiss ein jeder, wer’s auch sei, gesund und stärkend ist das Ei. (Wilhelm Busch). In diesem Sinne: Frohe Ostern wünscht der Blog. Gibt es etwas Schöneres, als diese Auszeit – noch dazu bei schönstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen – sinnvoll zu nutzen? Wohl kaum. Kaum eine Wolke am Himmel – dank einem Hoch wird das Osterwochenende im Kirner Land sonnig. Von daher, freudiges Eiersuchen.

Schwimmbad öffnet an Muttertag!

„Ein absoluter Höhepunkt war im vergangenen Jahr das beliebte Hundeschwimmen, was auf einen kompletten Tag ausgedehnt wurde!“ Häh? Wenn herumtollende Vierbeiner als einziges Highlight einer kompletten Badesaison in die Geschichte eingehen, dann stimmt etwas nicht im Staate Kirner Land. Auch auf die Gefahr hin, dass der Blog bei allen Hundefreunden auf immer und ewig unten durch ist, solche Aktionen dürfen nicht als Krönung einer Saison verkauft werden, egal ob vom Bademeister in den Presseblock notiert oder vom Verfasser selbst ins Blatt gehoben. Da stimmt was nicht in der Gewichtung von Pressemeldungen. Hundeschwimmen ist zwar ein netter Bonus, mehr aber auch nicht. Schon gar nicht kann ein solches „Spektakel“ als Highlight für eine komplette Saison gewertet werden. Daher das umgehendes Veto von einem Zweibeiner, verbunden mit der Frage: „Gab es sonst keine Höhepunkte im Jahnbad zu vermelden?

Die Verantwortlichen wären gut beraten, die Menschen wieder mehr in den Fokus zu rücken. Und die dürfen also wieder an Muttertag ihre Bahnen ziehen. Der Eröffnungstag ist ja jetzt wohl fix. Während alle anderen Schwimmbäder drumherum schon Bedingungen und Preise für ihre Bäder längst veröffentlichten, muss das komplette Kirner Land noch auf entsprechende Informationen warten. Guter Service funktioniert anders! Finde den Fehler? Warum brauchen die Verantwortlichen nur immer so lange bis sie aus dem Quark kommen? Das Konzept könnte doch längst eingetütet sein. Nein, am 26. April beziehungsweise am 5. Mai träfe sich der Ältestenrat, um dann zu entscheiden, lässt „Lucky-TJ“ im Pressebericht verlauten. Das Gremium hätte längst getagt haben können. Sei’s drum, Hauptsache bis zum Eröffnungstag hat man den Rahmen geschaffen. Ob der passt? Abwarten! Wird es Preiserhöhungen geben? Wird die Wassertemperatur heruntergeschraubt? Wie geht man um mit explodierenden Energiepreisen und wie mit Gästeaufkommen und womöglichen Besucherblöcken?          

Hitzige Diskussionen (am) über den Lattenzaun!

Kennen Sie noch die beiden alten Nörgler von der Muppet-Show? Klar, die beiden alten Quälgeister hießen Statler und Waldorf. Die waren sich nie einig und lästerten in einer Tour. So oder so ähnliche Personen-Vergleiche schossen dem Blog durch den Kopf,  als der den Dialog der SPD-Größen Frank Heilmann und Peter Christmann live und in Farbe auf Facebook mitverfolgen durfte. Das war beste Unterhaltung! Triebfeder für versteckte gegenseitige Beleidigungen ist der „Lattenzaun“ rund um Hochstetten. Gemeint sind die Lärmschutzwände entlang der neuen Trasse. Über Sinn und Unsinn sind sich beide „SPD-Freunde“ uneinig, und dies, trotz gemeinsamen Parteibuch. So sehr, dass die Diskussionen darüber in ellenlangen Grundsatzdebatten, noch dazu mit versteckten Seitenhieben, gipfelten. Ausgang zwischen Stadt- und Land-Politikern: Unentschieden!

Wahr ist, im Verbund mit Gabionen ist der „Lattenzaun“ optisch fürwahr kein Hingucker. Wie überhaupt das Gesicht des Dorfes wegen der Ortsumfahrung insgesamt doch arg gelitten hat. Straßenbau ist nun einmal selten mit optischen Aufwertungen verbunden. Da bekommt die flapsige Redensart aus dem Volksmund „Da möchte man nicht tot überm Zaun hängen“ redensartlich ein passendes Bild verpasst. Moment, ganz so schlimm ist es allerdings nicht. Der Ort ist zwar nicht besonders schön, aber als hässlich, grau und öde lässt der sich auch nicht charakterisieren. Der wird sich hinter der Wand neu erfinden. Wahr ist aber auch, der „Lattenzaun“ erfüllt seinen Zweck. Der Verkehrslärm wird minimiert. Und nur darum geht es schließlich. Einen tot muss man ja bekanntlich sterben. In einigen Jahren werden sich auch die letzten Kritiker an die drastisch veränderte Dorfansicht gewöhnt haben – selbst der SPD-Stadtmeckerer. Das menschliche Auge gewöhnt sich ja bekanntlich an (fast) alles.

Bäckerei Fickinger verschenkt Backwaren an Karfreitag, bevor die im Müll landen!

Was für eine schöne Geste! Bäcker Jens Fickinger öffnete am heutigen Freitag zwischen 11 und 12 Uhr seine Kirner Filiale, um Backwaren zu verschenken, und dies nicht nur an Tafelberechtigte. Die wären im Normalfall von der Institution abgeholt worden, aber die Osterfeiertage verhinderten nun einmal den Regelfall. Bevor die Backwaren im Müll landen, dann doch besser ausgeben. Hut ab, vor dieser Einstellung, weil die ja auch mit Zeit und Kosten verbunden ist. Wenn nur alle Bäcker der Republik in diese Richtung denken würden. Vor allem Großbäckereien entsorgen zurückgegebene Waren ihrer Filialen lieber im Müll, als den Tafeln vor Ort zur Verfügung zu stellen. Sie glauben das nicht? Doch, das ist Tatsache. Nicht selten kümmert sich sogar ganze Teams nur um die Entsorgung in riesigen Containern, die obendrein noch bewacht werden. Verkehrte Welt! Zurück zur Ausgabe-Aktion in Kirn: Dickes Lob vom Blog für eine Geste, die gewiss zahlreichen Menschen einen schöneren Karfreitag mit Backwaren und Kuchen beschert. Ein Akt der Nächstenliebe und das an Ostern – passt! Der Mann der Woche kommt aus Martinstein!   

Erstes Opfer der Ortsumfahrung Hochstetten: Pächter der Total-Tankstelle gibt auf!

Die Ortsumfahrung Hochstetten hat ihr erstes Opfer gefunden. Pächter Bernd Mohr wirft das Handtuch! Dieser Standort sei für ihn nicht weiter wirtschaftlich zu betreiben: „Ich werde die Tankstelle zum 30. Juni schweren Herzens verlassen. Die Tankstelle wird sehr wahrscheinlich weiterbestehen,“ sagt einer, der 15 Jahre gerne die Verantwortung trug. Ausschlaggebend für den gravierenden Umsatzverlust, sei die Ortsumfahrung sowie die Baustellen an beiden Ortseingängen. Letztere schlugen zuletzt doch arg ins Kontor. Wie jeder selbst erkennen kann, wollen die einfach nicht fertig werden. Schade, schade, schade – aber wohl nicht zu ändern. Wenn der Großteil des Verkehrsstroms vorbeigelenkt wird, ist halt irgendwann Schicht im Schacht. Womöglich wird die Tankstelle weitergeführt werden, teilt Mohr mit. Im Lostopf sei ein Mehrfachbetreiber. Endgültig eingetütet sei aber noch nichts. Weiter: Nur werden dann leider die Gewerbeeinnahmen nicht mehr an die Gemeinde fließen, da höchstwahrscheinlich ein Konzern übernimmt und die Steuern dann an den Standort der ersten Station fließen.“

Mohr hat jedenfalls fertig: „Der Hauptgrund meines Abschieds ist die endlose Dauer der Baustelle. Zu Beginn der Sperrung wurde mir vom Bürgermeister mitgeteilt, dass die Sperrung rund zwei Monate dauern werde. Dass jedoch vorher gefühlt zwei Monate Winterpause herrschte und danach wahrscheinlich nochmal zwei Monate Baustelle zusätzlich draufgepackt werden, wurde so nicht kommuniziert,“ schreibt Mohr. Seit Dezember mache er den Betrag als Verlust geltend, den er normalerweise verdienen sollte. Wer kann sich ein solches Missverhältnis auf Dauer leisten.

„Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei meinen vielen netten und treuen Stammkunden für die schönen letzten fast 15 Jahre.“ Wir Stammkunden geben das Kompliment gerne zurück. Auch wir bedanken uns für das Rundumpaket Tank- und Rast in Hochstetten. Ob sich hier am alten Standort wirklich eine wirtschaftlich tragbare Nachfolgelösung etablieren wird können, darf bezweifelt werden. Schauen wir mal. Hoffentlich setzt der Pächterabgang keine Kettenreaktion in Gang. Der Bäcker muss auf alle Fälle im Dorf bleiben!

Laut gedacht: Müsste in Erwartung des Gartenfestes die Homepage Kirner Land nicht mit einem Schloss-Startbild werben?

Aktuell, aktueller, Kirner-Land-Internetseite? Die Visitenkarte des Kirner Landes hat sich etabliert. Es ist bei weitem noch nicht alles Gold was glänzt und die eine oder andere Idee ließe sich gewiss auch noch abbilden, aber immerhin ist die „Neue“ um Lichtjahre besser als die „Alte“. Dennoch, nachschärfen geht immer. Wie überhaupt, unter dem Menü „Aktuell“, weitaus umfangreicher über Anlässe und Themen berichtet werden müsste. Auch im Nachgang. Ein wenig mehr redaktioneller Touch – passt! Wenn man bedenkt, dass die Tageszeitung sich immer mehr zurückgezogen hat und das dem Vernehmen nach zukünftig noch mehr abgespeckt werden soll, scheint in der Berichterstattung noch jede Menge Luft nach oben zu sein.

Gutes Beispiel wären Bilder und Texte von Versammlungen, Festen, Veranstaltungen, Ausstellungen und, und, und. Beispiel Romantisches Gartenfest. Darüber müsste man schon im Vorfeld viel umfangreicher informieren. Mal einzelne Aussteller herauspicken und ihre Produkte vorstellen. Story über Vereine oder Kunsthandwerker. Mal mehr Kreativität an den Tag legen, statt nur spärlich Infos unter das Volk zu streuen, so wird ein Schuh draus. Neugier wecken eben. Nur Mut, es geht! Und das Dhauner Schloss als Veranstaltungsort muss spätestens jetzt als Startbild auf der VG-Internetseite aufpoppen. Immerzu Schloss Wartenstein in der Endlosschleife kommt nicht nur langweilig daher, sondern wird Anspruch und Bandbreite des Kirner Landes bei weitem nicht gerecht. Provokant gefragt, hat das Kirner Land nicht mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten? Tauscht doch bitte mal das „Heiligtum“ aus. Streiche Wartenstein, setze Dhaun! JETZT!

Äpfel mit Birnen vergleichen? Das geht!

Das Sprichwort „Äpfel mit Birnen vergleichen“ meint, Dinge miteinander zu vergleichen, die nicht wirklich vergleichbar sind. Der Blog will mal in diese Richtung denken und ein eigenes Beispiel geben. Die Sportplatzbrücke ist mit 620 000 Euro Sanierungskosten veranschlagt beziehungsweise geschätzt worden. Die vage Berechnung stammt noch aus „grauer Vorzeit“, sodass ein satter Aufschlag dazukommen dürfte. Preisexplosion lässt grüßen! Mit allen flankierenden Maßnahmen dürfte unter der Schlussrechnung knapp 1 Million Euro stehen. Viel Geld! Jetzt der Äpfel / Birne-Vergleich: Für die gleiche Summe wäre die Ortsgemeinde in der Lage, einen 2 Hektar großen Solarpark auf eine gemeindeeigene Wiese zu stellen. Pi mal Daumen könnten damit 500 Haushalte das ganze Jahr über mit Strom versorgt werden. Geschenkter Strom wohlgemerkt! Hier die Brücke, dort die Energiegewinnung. Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas, aber Charme hat der durchaus.  

Total-Tankstelle ist wegen NeverEnding Baustelle weiterhin total gekniffen:

Die Szenerie ähnelt irgendwie einem Trauerspiel. Die Baustellen an den beiden Ortseingängen von Hochstetten wollen einfach nicht fertig werden. Sehr zum Leidwesen aller Dienstleister im Dorf, die allesamt einen dicken Hals schieben. Sie warten auf Vollzug. Ihre Geduld wird jedoch weiter auf eine harte Probe gestellt. Noch vor Wochen hatte der Landesbetrieb Ostern als Richtlinie ausgegeben. Will heißen, danach sollte eine Durchfahrt durch das Dorf wieder möglich sein. Schaut man sich die Baufortschritte allerdings im Detail an, kommen Zweifel auf. Alles sieht noch sehr unfertig aus. Vor allem der Tankstellen-Pächter leidet massiv unter dem spärlichen Durchgangsverkehr. Der kann sich zwar auf seine Stammgäste verlassen, aber werden die auf Dauer ein wirtschaftliches Überleben garantieren? Dem Pächter helfen jedenfalls keine guten Worte oder Durchhalteparolen seitens der Politik oder dem LBM. Der braucht Fahrzeuge. Viele Fahrzeuge! Erst wenn die wieder ohne Umwege seine Tanke anfahren können, dann wird sich die Lage für ihn und auch die anderen entspannen.  

Sportverein und Ortsgemeinde planen Brückenfest im September!

Der September wurde vom Blog dick und fett im Kalender markiert. Dort hat der jetzt den Dorf-Veranstaltungshinweis „Brückenfest“ eingetragen. Quer rüber, weil das genaue Datum ja nicht festzustehen scheint. Nur der Monat ist fix und das ist ja auch schon eine vage Hausnummer. Bürgermeister Hans Helmut Döbell hat ja schon vor Wochen zugesichert, dass die Sportplatzbrücke im Sommer fertiggestellt sein wird. Im Klartext, wenn der Ball in der neuen Saison über den grünen Rasen rollt, werden auch Fahrzeuge über die dann nigelnagelneue Brücke rollen. Ziemlich ambitioniert zwar, aber „versprochen ist versprochen, und wird auch nicht gebrochen.“ Zur Erinnerung: Die neue Brücke aus Eisen soll 620 000 Euro kosten. Exakt 240 000 Euro schießt das Land zu. Summasumarum bleiben rund 400 000 Euro an der Backe der Ortsgemeinde hängen. Ziemlich viel Geld für eine Querung, die es strenggenommen nicht unbedingt braucht. Stand jetzt, ist man wohl mit der Bestimmung eines Leistungsverzeichnisses beschäftigt. Eine Ausschreibung ist demnach noch nicht erfolgt. Oder doch?

Es bleiben nur wenige Monate für Ausschreibung, Auftragsvergabe und Umsetzung. Erfahrungsgemäß, wird das nichts werden mit der Freigabe zu Beginn der Saison. Die Zeit wird nicht reichen. Wahr ist, die Brücke kommt. Die ist in Stein gemeißelt. Der Sportverein will sie und die Ortsgemeinde will sie auch. Wahr ist aber auch, die wird teurer werden, als die grob veranschlagten 620 000 Euro. Da lehnt sich der Blog mal weit aus dem Fenster! Diese alte Zahl geistert schon seit Jahren durch alle Ortsgemeinderatssitzungen. Explodierende Baupreise – gerade bei Stahl – werden das Projekt massiv verteuern. Hinzu kommen proppenvolle Auftragsbücher. Sollte der Blog sich irren, umso besser. Der prognostiziert eine Fertigstellung gegen Ende des Jahres. Und das ist noch optimistisch geschätzt. Spannend, wo hat die Ortsgemeinde ihre Schmerzgrenze definiert? Etwa für den Fall, dass die Kohle nicht ausreicht. Man darf auf die nach und nach eintrudelnden Firmenangebote gespannt sein. Mal so nebenbei bemerkt: Vor Jahren rechnete man noch mit Brückenkosten von weit über 1 Million Euro. Damals ein absolutes No-go! Olle Kamellen! Sei’s drum, die heimische Schlosserei Reit hat bereits ihr Interesse signalisiert. Die hätte gewiss einen enormen Standortvorteil. Die Werkstatt liegt fußläufig zur Sportplatzbrücke.      

400 Unterschriften pro Dhauner Wald ist eine eher magere Ausbeute!

Manche werden meinen „schon“, manche werden meinen „erst“! Der Blog will sich klar positionieren und sich der Fraktion „erst“ anschließen. Warum? Nun, der hatte mit wesentlich mehr Unterschriften pro Dhauner Wald gerechnet. Bei der geschalteten BI-Werbemaschinerie sowie einer Wald-Bedeutung von Tragweite, die ihresgleichen sucht, sind 400 Unterschriften eher enttäuschend. Formell braucht es für ein Bürgerbegehren mindestens 800 Unterzeichnungen auf die mittlerweile in Geschäften ausgelegten Listen. Die wird man sicherlich zusammenbekommen, dennoch bleibt der große Run (noch) aus. Kirn zählt 8500 Einwohner. Nicht einmal fünf Prozent haben Farbe bekannt. Täuscht der Eindruck oder scheint es den meisten Bürgern egal zu sein scheint, was mit dem Dhauner Wald passiert? Wohl kaum! Eher wahrscheinlich, die meisten Steinbruchgegner sind einfach zu bequem, um sich für ihre Unterschriften aufzuraffen. Notfalls wird man die an der Haustür abholen müssen. Ehrlich, der Blog hätte zu diesem Zeitpunkt mindestens 1000 Unterschriften erwartet. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.  

Der Blog legt sich fest: Der Dhauner Wald ist nicht in Gefahr! 

Es gibt zwei Gründe warum der Dhauner Wald nicht in Gefahr ist einer Steinbrucherweiterung zum Opfer zu fallen: Zum einen gründete sich eine Bürgerinitiative, die allerdings gut daran täte, die Walddebatte auf emotionaler Ebene zu befeuern. Geht es um Bäume, lassen sich die Menschen gerne einfangen. Die sind heilig! Die Wogen werden daher weiter hochkochen, sodass der Stadtrat nicht umhinkommen wird, der NHB-Anfrage schon im Frühstadium eine Absage zu erteilen. Die Mitglieder werden einen Teufel tun, sich dem gewiss noch zunehmenden Bürgerwillen zu widersetzen. Zum anderen, und der Grund wiegt ebenso schwer, hat die NHB den Steinbruch-Erklärbär, Massimo Döbell, mit der Angebotsdepesche zum Bürgermeister geschickt. Wenn ein Unternehmen „Hänschen klein, ging allein… zu Frank Ensminger und Co schickt, dann kann es kein ernsthaftes Interesse an einem Deal mit der Stadt haben. Gespräche auf Augenhöhe gehen anders. Eigentlich müsste der Stadtvater jetzt tief beleidigt sein, dass nicht die Chefs bei ihm im Rathaus aufschlugen. Von daher, glauben die wahrscheinlich selbst nicht daran, dass es etwas werden könnte mit der Erweiterung der Abbruchkante. Zusammengefasst, ist der Dhauner Wald nicht wirkliche in Gefahr. Der bleibt was er ist; Naherholungsgebiet und grüne Lunge von Kirn.  

Romantisches Gartenfest, die Zweite:

Wer sorgt für die Musik beim Romantischen Gartenfest? Ist Andreas Sittmann (rechts) wieder mit von der Partie?

Was denn nun?  Präsentieren nun „zahlreiche“ Aussteller oder „etliche“ Aussteller, rund um das Thema Garten und Lifestyle, ihre schönsten Waren an? Die Pressemeldungen aus der Verbandsgemeinde sind Stand jetzt doch sehr vage. Je nach Plattform, variieren die Details. Egal, Hauptsache die Messe kann im Sinne aller Gartenfreunde gelesen werden. Der Eintritt steht jetzt wohl auch schon fest. 5 Euro pro Gartenfreund und Tag. Was noch fehlt, sind Programm und Ausstellerliste. Letztere weist wohl noch erhebliche Lücken auf. Wie ein Informant dem Blog steckte, fehlt es noch gehörig an Beschickern. Doch die braucht es, um das Gartenfest in seiner ganzen Bandbreite abbilden zu können. Ohne eine dichte Angebotsvielfalt mit Niveau, keine Atmosphäre. Wird man an die erfolgreichen Gründerjahre anknüpfen zu können? Schauen wir mal! Platz ist reichlich vorhanden. Worauf also noch warten liebe Gärtner- und Kunsthandwerker, eure Bewerbungen werden bei der Verbandsgemeinde Kirner Land zweifellos gerne entgegengenommen.  

Romantisches Gartenfest: Schloss Dhaun lädt am 7. und 8. Mai zu einem XXL-Gartenpicknick ein!

Hurra, das Romantische Gartenfest hoch zu Schloss Dhaun kann wie geplant Muttertag stattfinden. Am 7. Und 8. Mai öffnet der Schlossgarten seine Pforten. Die Veranstalter aus den Reihen der Verbandsgemeinde kündigen ein volles Programm an. „Etliche“ Aussteller hätten ihr Kommen zugesagt. Inwieweit sich der Garten, wie in den ersten Jahren wieder in eine Oase für Blumen- und Gartenfreunde sowie Kunstliebhaber verwandeln wird, bleibt angesichts zweijährige Pandemie-Pause abzuwarten. Über Musikprogramm und Höhepunkte während der zweitägigen Veranstaltung informierte die organisierende Verbandsgemeinde Kirner Land (noch) nicht. Nur soviel, Pflanzdoktor Will Konrad wird am Samstag eine Gartensprechstunde halten. Wo geht die Reise hin? Ein wenig verkommt das wohl schönste Gartenfest der Größenordnung XXL zu einer Wundertüte. Die wird in Kürze wohl aufgedröselt werden. Muss ja so sein, in 26 Tagen geht es schließlich los.  

Baumfrevel oder notwendige Rodung: Wenn Meinungen aufeinanderprallen!

Die lautstarken Diskussionen um den radikalen Baumschnitt im Neubaugebiet „Scheiberling“ gehen munter weiter. Gingen die auch bei der Ortsbegehung im Zuge der Dorfmoderation. Anlieger vermuten Baumfrevel! Mehr noch: Die beharren sogar darauf, dass die Fällaktion unrechtmäßig vorangetrieben worden ist. Starker Tobak zwar, aber die Vorwürfe sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Einige Indizien deuten jedenfalls darauf hin, dass der Harvester mehr Bäume fällte, als dies erlaubt und was viel schlimmer wirkt, notwendig gewesen wäre. Entsprechende Behörden, wurden bereits schriftlich über eine Aktion unterrichtet, die nach wie vor zu Verwerfungen führt. Die Antworten aus dem Kreishaus stehen allerdings noch aus. Zwei Parzellen, die außerhalb des Neubaugebietes liegen, wurden gleich mitplattgemacht. Illegal, wie die Beschwerdeführer ergänzen.

Den Verdacht lässt man gerade prüfen. Die Gemeinde, als Pflegeflächeneigentümer, hätte doch die Pflicht Baumflächen pfleglich zu verwalten und sie so zu nutzen, dass das Wohl der Einwohner keinen Schaden nimmt. Die hätte einer Zerstörung in diesem Ausmaß und Umfang weder in Auftrag, noch zustimmen dürfen. Weitere Naturschützer stoßen ins gleich Horn. Die Maßnahme bleibt umstritten. Ob sie auch Konsequenzen hat, darf allerdings bezweifelt werden. Wahr ist, das Gelände ähnelt derzeit einer Mondlandschaft. Für Bürgermeister Hans Helmut Döbell ist der Anblick kein Problem. Im Gegenteil: Der will die Neuanlegung, einer dann ja geordneten und wahrscheinlich pflegeintensiven Grünfläche, mehr gewürdigt sehen. Die Logik hat der Gute allerdings exklusiv. Die einstigen Bäume waren doch schon als waldähnliche Naturfläche akzeptiert. Die waren weder unansehnlich, noch haben die gestört, schon gar nicht in den Randbereichen.

Rettungswache: Warum verhält sich der Erste Beigeordnete Hans Helmut Döbell so still?

Dort könnte sie stehen, die Rettungswache Hochstetten.

Hans Helmut Döbell verhält sich still. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Kirner Land ruht bei der Rettungswachen-Angelegenheit in sich. Während sich alle anderen Kommunalen klar pro Standortverbleib sowohl in Kirn, als auch Bad Sobernheim positionieren, kommt über seine Lippen keine einzige Silbe. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Warum? Warum hält des sich in einer so wichtigen Frage das Kirner Land betreffend derart bedeckt? Warum kommt da kein Bekenntnis? Nicht nur die BI Kirner Krankenhaus wundert sich darüber. Hat da einer, dem nachgesagt wird, dass er aus dem Hintergrund heraus die politischen VG-Strippen zieht, etwa keinen eigenen Standpunkt? Wohl kaum! Vielmehr könnte der durch einen Interessenkonflikt gehemmt sein. Spekulieren wir mal vogelwild drauflos:

Das politische Schwergewicht ist ja auch Bürgermeister von Hochstetten-Dhaun, eben jener Kommune, in der Landrätin Bettina Dickes die neue Rettungswache gerne verortet sähe. Mehr noch, seiner Familie gehört die einzig in Frage kommende Fläche für einen Neubau unmittelbar an der Ortsumfahrung. Die zweite in Frage kommende Parzelle ist zwar im Eigentum der Ortsgemeinde, aber für einen Verbrauchermarkt reserviert. Die sollte tabu sein. Spräche sich Döbell also pro Kirn aus, dann würde er sich unter Umständen selbst schaden. Von wegen Big-Deal und so. Gar nicht so einfach die Kiste. Denkbar, dass es zwischen der Landrätin und ihm auch schon zu Gesprächen in einer möglichen Standortfrage gab. Kurzer, geheimer Draht – passt ins Bild! Alles andere wäre auch fahrlässig. Man veröffentlich ja keine Gutachten und Absichtserklärungen zu anstehenden Baumaßnahmen in Hochstetten und Waldböckelheim, wenn dort keine geeignete Flächen zur Verfügung stünden. Alles andere wäre ja peinlich. Zusammengefasst, Döbell wird sich weiterhin bedeckt halten und in den Chor seiner Kollegen pro Standortverbleib in Kirn und Bad Sobernheim nicht einstimmen. Oder kommt da noch was?

„Überfall“ während der Kirner Markplatzsprechstunde auf Bettina Dickes! Die entwickelt sich zu einer Demo pro Rettungswache Kirn!

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Ihre turnusmäßige Marktplatzsprechstunde hatte sich Landrätin Bettina Dickes (CDU) gewiss ganz anders vorgestellt: Bissel Quatschen, Smalltalk halten, Lächeln sowie kugelweise lecker Eischen schlecken, um danach Schwupps wieder den Heimweg antreten zu können, war aber nicht angezeigt an diesem besonderen Tag. Besonders deshalb, weil Mitglieder der BI Kirner Krankenhaus sowie die wichtigsten Kommunalen von Bad Sobernheim und dem Kirner Land für einen offenbar geheim gehaltenen Meinungsaustausch aufschlugen. Mit Schmackes, wohlgemerkt! Dass die Gesprächsrunde dadurch eher den Charakter einer überfallartigen Demo erfuhr – geschenkt! Die klare Botschaft: „Die Rettungswachen müssen in Kirn und Bad Sobernheim bleiben.“ Und die Forderungen wurden mit Fragenkatalog, Gutachten und Analysen untermauert. Die Landrätin wurde mit der Verbalkeule attackiert. Respekt, die Befürworter leisteten in der Vorbereitung auf das Treffen ganze Arbeit. Ihre Argumente sind ohnehin sehr überzeugend. Alles andere als die Erhaltung der Standorte, plus einer neu zu schaffenden Wache im Soonwald, wäre Quatsch mit Sauce. Mehr noch. Die angestrebten Verlegungen gingen sogar mit Verschlechterungen bei der Notfallversorgung einher. mehr

Da muss man hin: Heute Blinde Date mit der Landrätin in Kirn!

Kaum ein Thema beschäftigt derzeit die schreibende Zunft so intensiv wie das der Rettungswachen Kirn und Bad Sobernheim. Die Landrätin sähe die gerne als Neubauten in Hochstetten-Dhaun und Waldböckelheim verortet. Dagegen regt sich allerdings massiver Protest aus den betroffenen Kommunen, die ihre Standorte natürlich behalten wollen. Gewiss wird das Thema beim Bürgergespräch der Kreis-First-Lady ab 10 Uhr auf dem Marktplatz aufschlagen. Gibt es weitere Baustellen, Wünsche, Anregungen? Das Gesprächsangebot der Landrätin steht. Worauf also noch warten? Dabeisein ist fast schon Pflicht! Angesichts der Gemengelage könnte sich der Besuch zu einer recht spannenden Angelegenheit entwickeln. Der Blog hat das so eine Ahnung, ohne die aber in Worte fassen zu können. Jeföhl eben! Irgendwie brodelt es in der Lederstadt an allen Ecken und Enden. Krankenhaus, MVZ, Steinbruch, Rettungswache und, und, und. Entlädt sich da am Ende was?       

Altbürgermeister Fritz Wagner fordert: Lasst den Dhauner Wald in Ruhe!

Kein Baumfrevel im Dhauner Wald! Der Homos Politikus Fritz Wagner (SPD) hat aus gegebenen Anlass sein Ruhestands-Habitat verlassen, um aufzubegehren. Der Altbürgermeister gibt in einem altersweisen Leserbrief den Mahner und Warner, will, so seine Kernbotschaft, den Steinbruch keinesfalls im wunderschönen Dhauner Wald verortet sehen. Mehr noch: Der Kirner „Waldpapst“ bugsiert sich ins Scheinwerferlicht, appelliert öffentlich ans ökologische Gewissen und ruft sogar zur allgemeinen Mobilmachung auf. Bevor der jetzt noch Helden-Status erfährt, will und muss der Blog schnell mal dazwischen grätschen. Wahr ist, das ehemals politische Schwergewicht zeigt mit seiner Haltung pro Dhauner Wald nicht für möglich gehaltene Seiten. Der menschelt der Natur zuliebe? Am Ende umarmt der sogar Bäume? Wahr ist aber auch, wäre der noch Stadtchef, dann schlüge der andere Töne an. Moderatere eben!

Sein Einwand ist ja aus Blog-Perspektive richtig und wichtig, aber irgendwie auch unaufrichtig, um nicht zu schreiben scheinheilig. Vom Saulus zum Paulus? Maybe? Mit seinem aufgesetzten Waldfreund und Umweltschützer-Image werden sich gewiss einige schwertun. Nicht die Mehrheit, sondern nur diejenigen, die ihn noch als langjährigen wirtschaftsnahen Taktiker erleben durften. Fakt ist, wäre der noch am Ruder, hätte er gewiss höchstpersönlich den roten Teppich für die NHB-Delegation ausgerollt. Und er hätte die BI und ihre Vorhaben vehement verurteilt, ganz zu schweigen von der Initiative eines Bürgerentscheids. Dafür war der Zeit seines Amtes viel zu sehr an guten Deals sowie an Geldflüssen in den notorisch klammen Stadtsäckel interessiert. Zumindest hätte der den Steinbeißern nicht sofort die Tür vor der Nase zugeknallt, wie er es zwischen den Zeilen in seinem Beitrag nicht nur anklingen lässt, sondern von seinen Erben regelrecht einfordert. Wie Menschen sich ändern können. Man kann sich nur noch wundern. Finde den Fehler!

Muffel ist nicht gleich Muffel!

Der Rüffel von einem Experten folgte auf dem Fuße! Da wollte der Blog Damwild doch tatsächlich als Muffel verkaufen. Gut, dass aufmerksame Leser den Irrtum bemerkten: „Das sin awwer kä Muffel,“ schrieb ein Jäger dem Blog sogleich ins Stammbuch. Mehr noch: Der erklärte groß und breit die Unterschiede sowie die Charaktere der Tiere. Fakt ist, Muffel grasten nicht am Problemhang und Muffel überquerten nicht die Straße bei Johannisberg, wie es der Blog in seinem Beitrag vom vergangenen Sonntag Glauben machen wollte. Der Irrtum wäre jetzt ja aufgeklärt. Muffel sehen völlig anders aus. Man erkennt sie am Geweih. Soso, wieder was gelernt! Und zum besseren Verständnis lieferte der „Beschwerdeführer“ einen selbst aufgenommenen Schnappschuss aus dem Dhauner Wald gleich mit. Gut, wenn man Leser aus seiner Seite weiß, die sich auskennen.  

Ein Kirner Wochenmarkt, der gefühlt keiner ist!

Mittwoch und Samstag sind Markttage. Dass die seit Jahren schon gefühlt nur noch als Wochenmarkt-Versuche daherkommen – geschenkt! Das Problem ist schon lange bekannt. Gegenmaßnahmen, Fehlanzeige! Der Blog berichtete bereits von einem Jahr über den Statusverfall. Ein mageres Obst- und Gemüseständchen hatte heute seinen Stand gegenüber der Marktapotheke aufgeschlagen. Das wars dann auch schon mit dem Angebot. Kein Wunder, dass die Kirner Eisdiele ihren Ruhetag mittlerweile auf den Mittwoch fest einzementiert hat. „Vor allem Nachmittags ist die Stadt tot“, rechtfertigen die Eismacher diesen Schritt, und dies, trotz Markttag. An dieser Reaktion lässt sich ablesen, welchen Stellenwert der Markttag in der Wochenmitte noch genießt. Samstag ist die Situation kaum besser. Naheabwärts, in Bad Sobernheim, wird Donnerstags Markt gehalten. Und die Marktgänger eilen in Scharen herbei. Bis zu zehn Ständen bieten dort ihre Waren an. Nach Bad Sobernheim schauen heißt lernen? Was den Felkestädtern recht ist, sollte doch den Lederstädtern billig sein?

Wann gehen die Verantwortlichen mal den „Problem-Markt“ an. Der wird als Alternative zum herkömmlichen Einkauf schon langer nicht mehr wahrgenommen. Dementsprechend findet die Abwärtsspirale auch kein Ende. Den gilt es unbedingt wieder aufzuwerten. Notfalls muss man den an einem anderen Tag anbieten. Warum machen die typischen Beschicker einen großen Bogen um Kirn? Das muss doch Gründe haben. Ursachensuche ist gefragt. Ein Markt, der diesen Namen auch verdient und der wegen seines Frischeangebots wieder Menschen in die Stadt lockt, das wäre es doch. Vielleicht mit Marktfrühstück, Weinangeboten, Programm und, und, und. Mal was Neues wagen und ein Konzept erstellen, wie man Händler und Besucher in die Stadt lockt. Wurde schon einmal in diese Richtung gedacht, etwas versucht? Dass Kreativität vorhanden zu sein scheint, beweisen ja die bunten Ostersymbole neben dem Brunnen. Die sind, wie die Blumen-Schubkarren-Parade am Kreisel, Farbtupfer. Ein Farbtupfer sollte doch auch das Markttreiben sein. Auf zu neuen Marktufern! Anderswo geht es doch auch.

Neue Serie: Streiche Wochenrückblick und setze Monatsrückblick!

Aufmerksame Leser wissen es längst, Wochenrückblicke werden nur noch unregelmäßig auf die Plattform www.hochstetten-dhaun.info gehoben. Warum? Nun, das Hochstetten-Dhaun und Kirner Land geben nicht unbedingt immer Wochenzusammenfassungen her. Bevor der Blog über Los geht und irgendwelche Lückenfüller herauskramt, die dem Format so gar nicht gerecht werden, dann lässt der die Infos lieber ausfallen. Daher kommen Wochenrückblicke nur noch sporadisch daher. Die werden jetzt gleich ganz abgeschafft und durch Monatsrückblicke ersetzt. Einmal im Monat die wichtigsten Ereignisse satirisch aufgearbeitet – passt! Start ist am kommenden Samstag und danach immer in der ersten Woche des neuen Monats.

Steinbruch? Nein danke! Finger weg vom Dhauner Wald!!!

Das Wichtigste vorneweg: Finger weg vom Dhauner Wald!!! Der ist Naherholungsgebiet und daher für Steinbeißer tabu! Der Blog ist absolut kein Befürworter einer Ausdehnung des Kirner Steinbruches weit in den Dhauner Wald hinein. Im Gegenteil! Bei allem Verständnis für womöglich klingende Stadtkassen, 40 Hektar zusätzliche Abbruchkante gehen gar nicht! Never ever! Irgendwann muss es auch mal gut sein mit dem Abbau. Der riesige Konzern kann es sicherlich verschmerzen. Lieber umsonst Waldbaden gehen, als Profitmaximierung durch Basaltabbau bis zum Sankt Nimmerleinstag zulassen. Den Preis sind die Kirner Bürger bereit zu zahlen, egal wie attraktiv das Angebot der Basalt AG auch ausfallen möge. Geld ist nicht alles! Lebenraum für Mensch und Tier stehen weit über dem schnöden Mammon! Ein Kompromiss kann es in dieser Frage nicht geben. Auch nicht einen klitzekleinen. Apropos Geld, diesbezüglich liegen keine Zahlen auf dem Tisch, oder? Zumindest sind bisher noch keine Summen in die Öffentlichkeit gedrungen. Über welches Paket wird bitteschön geredet? Zugegeben, aus Unternehmersicht ist es legitim nach weiteren Geschäftsfeldern Ausschau zu halten und die, wenn vorhanden, erschließen zu wollen. Ganz normaler Vorgang also. Die Basalt AG möchte sich ausdehnen und hat eine entsprechende Anfrage an die Stadt formuliert. Das Unternehmen nimmt Witterung auf. mehr

Comic-Figuren: Wer hat sie erfunden?

Wer hat’s erfunden? – Der bekannte Werbe-Slogan lässt sich eins zu eins auf die Comic-Reihe der Kirner-Land-Politikergrößen übertragen. Emsix, Bursix, Hermine, Litlle-Joe, Lucky-TJ und, und, und sind aus der gemeinsamen Ideenschmiede des Blogs sowie BI-Kämpfer Michael Müller entsprungen. Letzterer lieferte obendrein die passenden Bildchen zu den Typen. Aus Jux und Tollerei heraus und weil die Charaktere so gut auf die ausgewählten Persönlichkeiten passen. Manche verschwanden gleich wieder in der Versenkung, andere halten sich nach wie vor tapfer. Comic-Figuren kommen und gehen eben. „Super-Olli (Oliver Kohl) oder „Andi Beinhart“ (Andreas Römer) sind nach ihren krachenden Wahlschlappen in der Versenkung verschwunden und bis dato nicht wieder aufgetaucht. „Emsix“ hingegen ist ein Dauerbrenner. Dass der Öffentliche Anzeiger sich in seinem Kommentar anlässlich des runden Geburtstages gerne bediente – geschenkt.

Den Ritterschlag nehmen wir „Erfinder“ doch gerne mit. Beweist der doch, dass die Figuren sich eingeprägt haben und ankommen. „Emsix“ und „Lucky TJ“ sind zum Synonym gereift. Und auch „Little-Joe“ Weingarten lässt immer mal wieder das Lasso schwingen. Der hat allerdings derart viele Pfunde purzeln lassen, sodass der auf Bildern nur noch als halbe sowie kraftlose Portion daherkommt. Dem rutscht schon der Cowboy-Hut ins Gesicht. Was war der mal für ein stattliches Mannsbild? Wenn der so weitermacht, braucht es in Kürze eine neue Comic-Figur für ihn. Kreativität wäre dann mal wieder gefragt. Spontan fällt mir der Suppenkasper ein: Der Joe, der war kerngesund, Ein dicker Bub und kugelrund, Er hatte Backen rot und frisch; Die Suppe aß er hübsch bei Tisch…“ Wenn der nur noch als Strich daherkommt werden wir schon was passendes finden. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht. Eher schon an weiteren Politikern, die ihren eigenen Comic verdienen.     

Brauereifest am 23. April: Zeit, den leichten Bieranzug aus dem Schrank zu kramen!

Leute, kramt den leichten Bieranzug aus dem Kleiderschrank hervor, denn das Bier darf wieder strömen. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause, lädt die Kirner Privatbrauerei am Samstag, 23. April, zwischen 11 und 18 Uhr, zum Brauereifest ein. Und dies, an einem ganz besonderen Feiertag für alle Bierfreunde. Die Vorfreude dürfte riesig sein: Der Tag des Deutschen Bieres endlich wieder ausgelassen innerhalb der Bierfamilie, noch dazu am Nabel der Kirner Braustätte feiern zu dürfen – die Vorstellung hat was! Mehr Vorfreude geht nicht. Die Brauerei verspricht ein ganz besonderes Event mit allem Pipapo! Und die wird Wort halten! Wetten? Vor allem der Gedanke, dass man dann auch das neue Spezialbier aus der Rezeptschublade der Braumeister erstmals die Kehle herunterlaufen lassen kann, wirkt fast schon erregend. Das wird an fünf Ausgabestellen ebenso verzapft, wie die üblichen Klassiker.

Die Brauerei erwartet ein mittleres Bierbeben bei der ersten Zusammenkunft nach zwei Jahren. „1000 plus X,“ so schätzt Organisator Andi Heck. Der Blog legt noch ein gewaltiges Schippchen drauf und prognostiziert das Doppelte. Die Bierfamilie lechzt regelrecht nach einem Treffen unter dem Schornstein. Da wollen doch alle mit von der Partie sein. Und die dürfen sich vor allem über stabile Preise freuen. Die wurden an diesem besonderen Tag auf den Stand von 2019 eingefroren. Darauf ein Prosit! Hoch die Gläser und lasst es euch schmecken. Das ist kein Aufruf zum Besäufnis, aber wenn schon  Druckbetankung, dann doch bitteschön an der Urquelle. Das Festgelände wird dem eines offenen Biergartens ähneln. Mittendrin die Ausgabestellen, an den äußeren Ecken Pagoden-Zelte – passt! Gemütlichkeit im Viereck ist Trumpf. Möge der „Gott des Gerstensaftes“ bei Petrus ein gutes Wort einlegen, damit der Trinkwetter spendiert.

Für die musikalische Unterhaltung werden die „Hunsrücker Spitzbuwe“ sorgen. Die Jungs wissen nur zu gut, welche Klänge bei solchen Anlässen besonders gut ankommen. Den Durst stillt die Brauerei und den Hunger? Den Part übernimmt ibimskochchannel. Unter anderem hat die Truppe Kirner Landbierwürste im Angebot. Bier im Glas und Bier in der Grillwurst, Bierfan, was willst Du mehr? Keine Frage, es herrscht Nachholbedarf auf Veranstaltungsebene. Da verspricht das Brauereifest eine guten Start. Worauf also noch warten liebe Bierfreunde? Die Kirner Privatbrauerei lässt ein – da ist Dabeisein Pflicht. Zumal es auch bauliche Veränderungen unter dem Schornstein zu bestaunen gilt. Die Bauarbeiten im Hof sowie auf dem Parkplatz sind nahezu abgeschlossen. Pandemie war gestern? Nicht ganz. Einige Vorgaben gilt es schon noch zu beachten. Ansonsten dominieren die Brauerei-3 G-Regeln: Gebraut, gezapft, getrunken!

Romantisches Gartenfest in Dhaun steht vor der Tür: Wann informiert die Verbandsgemeinde über Einzelheiten?

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hat das Kirner Land richtig, richtig Bock auf das Romantische Gartenfest im Dhauner Schlosspark. Stand VG-Terminkalender findet das am Muttertags-Wochenende (7./8. Mai) statt. Aber wie und in welchem Umfang? Picknick in der altbewährten Form? Ist alles schon vorbereitet für die vielen Gartenfreunde und alle diejenigen, die es werden wollen? Bisher ist nur die Absicht fix. Details zu Ausstellern und Programm – Fehlanzeige! Hallo, es sind nur noch vier Wochen hin, bis der Schlosspark sich in ein XXL Blütenmeer verwandelt. Wann informiert die Verbandsgemeinde über Einzelheiten? Ist die Ideengeberin und „Mutti“ des Romantischen Gartenfestes, Bea Schöll, wieder mit von der Partie?

Zur Erinnerung, sie war diejenige, die dem Fest ihren Stempel aufdrückte. Sie sorgte für die Akzente und den besonderen Charme. Kurzum, sie war stetes die Garantin für Flair und Niveau. In den drei Jahren vor Corona war die Werbemaschinerie um diese Zeit längst angelaufen. Finde den Fehler? Welche Aussteller sind mit von der Partie? Auf welches Programm dürfen sich die Gäste freuen? Welche Musik wird erklingen? Wie hoch ist der Eintrittspreis? Öffnungszeiten? Sind Abendveranstaltungen vorgesehen? Gibt es Höhepunkte? Welche kulinarischen Köstlichkeiten werden angeboten? Fragen über Fragen, die vier Wochen vor dem Termin eigentlich längst beantwortet sein müssten. Merkwürdig, es findet sich keine einzige Silbe über die Rahmenbedingungen auf der VG-Internetseite. Hält man sich deshalb noch bedeckt, weil Corona dem Treiben auf den letzten Drücker doch wieder verhindern könnte? Wohl kaum! Wie bereits erwähnt, Ausstellerliste und Programm müssten längst feststehen. Worauf noch warten, her damit. Bitte lasst Vorfreude aufkommen. Rückt gefälligst mal raus mit den Infos! Die Zeit ist reif! Überreif!

Warum nicht mal eine Osterhasenparade in den Blumenkübeln wagen?

Blumenkübel dienen nicht nur dem privaten Bedürfnis, ein Haus schön und bunt zu präsentieren, sondern sie gehören auch zum Dorfmobiliar! Beispiel für ein farbenprächtiges Blumenmeer liefern Jahr für Jahr die Kübel vor der evangelischen Kirche? Die bilden eine Art natürliche Trennlinie zwischen Bundestraße und Brunnengasse. Bunt und originell im Sommer – passt! Im Frühjahr hingegen sind die Blumenkübel leer. Nichts jahreszeitliches, keine Dekorationen – nichts! Sieht irgendwie trostlos aus. Das muss aber nicht sein, wie der Blick auf Merxheim beweist. Auch dort hat es einige Blumenkübel als Trennlinie zwischen Bürgerhaus und Straße. Nur kommen die österlich daher. Bunt und frühlingshaft – passt. Zugeben, die Initiative ging von den Landfrauen aus. Die dekorierten aus ihrem eigenen Budget. Unterstützt wurde die Aktion von der Ortsgemeinde. Wäre die Initiative übertragbar? Für ein schöneres und freundlicheres Hochstetten, mal einen Akzent setzen, statt Leerstände zu präsentieren? Blühende Beete sucht man in den Ortsteilen vergebens, und dies, das ganze Jahr über. Merke, nur schön dekorierte Blumenkübel, werden als solche auch wahrgenommen. Eine durchaus nachahmenswerte Idee.    

Trotz „erfolgreicher“ Premiere: Markt wird wieder in die Innenstadt zurückverlegt!

Das ging ja schneller, als gedacht! In einer winzigen Randspalten-Meldung informierte der Öffentliche Anzeiger über die Rückverlegung des Monatsmarktes in die Innenstadt. Dass das gleiche Blatt vor Wochen noch die Premiere auf dem Multifunktionsplatz groß und breit als rundum gelungen und erfolgreich zusammenfasste – geschenkt. Typischer Fall von Rosa-Brille-Effekt! Wobei, von einem seriösen Lokalblatt darf man schon ein neutraleres und auch ehrlicheres Urteil erwarten. Wenn der Markt am neuen Standort floppt, dann muss die Botschaft auch ohne Wenn und Aber ins Blatt gehoben werden. Merke, glaubhaft geht anders! Alleine beim Blick auf das damalige Drohnen-Bildchen – ohne Menschen und ohne Leben zwischen den wenigen Ständen – wusste selbst der oberflächlichste Leser Bescheid: „Das war nix!“

Der Markt war ein netter Versuch, mehr aber auch nicht. Der war zwar gut gemeint, aber irgendwie dann doch nicht zu Ende gedacht. Gut, man hat es gemerkt und sofort die Reißleine gezogen. Überdies, dürfte der allgemeine Druck auf die Entscheider heftig ausgefallen sein. Und die zeigten mit ihrer Reaktion  wahre Größe. Wie heißt es jetzt in der Einladung: „Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass der Krammarkt am 4. April wieder ganz normal in der Kirner Innenstadt abgehalten werden kann.“ Klingt so, als ob die Innenstadt zwischenzeitlich zur verbotenen Marktzone erklärt worden wäre. Bleibt die Frage, von wem und warum? Sei’s drum! Mal schauen, welche Schlagzeile die Zeitung nach dem nächsten Monatsmarkt präsentieren wird. Hauptsache objektiv! Nur Mut, das geht! Die Leser wollen nämlich nicht veräppelt werden. Schönschreiben geht gar nicht! Vielleicht lässt man ja mal Besucher und Beschicker zu Wort kommen?

Eine Geburtstags-Hommage für „Emsix“: 60 ist nicht das Ende!

Ellen Müller war so kreativ: Der geknetete Obelix als Geburtstagsgeschenk – passt!

Eine Runde Lobhudelei gefällig? Bei Jubilar Frank Ensminger darf es ruhig mal eine Extraportion sein – und das nicht zu knapp. Denn der Kirner Bürgermeister bringt ein Kunststück fertig: Trotz Degradierung zum Ehrenamts-Rathauschef, ohne eigenen unterstützenden Apparat an seiner Seite, hält der Gute mit Können, Erfahrung, Scharfsinn, Gelassenheit, Teamgeist und nicht zu vergessen Herzblut sowie Humor den Laden zusammen. „Emsix“ lebt sein Amt und das ist gut so! Der Mann braucht keinen Zaubertrank, weil er alle notwendigen Eigenschaften mit der Muttermilch aufsaugte. Der Kirner Bub erblickte am 1. April 1962 das Licht der Welt. Ein Aprilscherz, noch dazu in einem Top-Jahrgang – passt! 60-Jährige fühlen sich heute oft wie die Menschen früher mit 40. Mitten im Leben, kraftstrotzend und aktiv. Nicht alles am Älterwerden ist schlecht. Früher hießen diejenigen, die diese Schallmauer überschritten abwertend Senioren. Das ist lange her. Nie zuvor in der Geschichte konnten so viele Menschen ab 60 so viel erleben, neu lernen und gesund altern. Mögest Du viele Jahre auf dieser Welle reiten. Außerdem, der Geist schärft sich mit dem Alter. Wünschen wir alle dem beliebten Bürgermeister einen stets wachen Verstand dazu, damit er die Stadt weiterhin auf Kurs halten kann. Die schippert gerade solide dahin. Herzlichen Glückwunsch! Auf das Du stets die richtige Balance zwischen Arbeitspensum und Erholungsphasen finden mögest. Die braucht es unbedingt, um fit und gesund zu bleiben.

April, April!!!

Aus und vorbei! Es hätte so gut werden können. Keine Schönheitsabteilung in Kirn!

Falschmeldungen? Nicht mit dem Blog! Oder doch? Der ist einem dreisten Aprilscherz aufgesessen. Unwissentlich, wohlgemerkt! Dem offenbar fingierten Zeitungsbericht aus dem Bodenseekreis hat der ebenso Glauben geschenkt, wie alle anderen auch. Von wegen Schönheitsklinik im Kirner Krankenhaus. Alles nur Lug und Trug! Ein gemeiner Aprilscherz sondergleichen. Die Bodenseeklinik hatte niemals die Absicht, eine Zweigstelle im Kirner Land einzurichten. Dabei sah alles so schlüssig und nachvollziehbar aus. Der Zeitungsbericht erinnerte nicht im Entferntesten an XXL-Ente und auch der Informant wirkte absolut seriös. Dem hat der Blog einen gewaltigen Einlauf verpasst.

So ein Mist, jetzt hat das seriöse Medium seinen ersten Skandal. Pfui. Asche über das Haupt des Blogs. Der hat nicht tief genug gebohrt, leider nur oberflächlich recherchiert. Damit sich der Klamauk nicht wiederholt, dafür will sich der Blog nunmehr verwenden. Denn: Wer Menschen durch Falschmeldungen auf den Arm nimmt, erschüttert damit das Vertrauen in ein an sich glaubhaftes und kritisches Format. Die Blog-Leser wollen keine Lügengeschichten. Die wollen ehrliche, unabhängige und schnelle Nachrichten der etwas anderen Art lesen. Wie immer halt! Der Blog hat gelernt: Einer gelenkten Zeitungsente wird der so schnell nicht mehr aufsitzen. Zumindest die nächsten 364 Tage nicht! Versprochen!

Schönheitsklinik Kirner Land? Krankenhaus bekommt eine Abteilung für Ästhetische und kosmetische Chirurgie!

Die Schlagzeile und den Text entdeckte der Blog im Internet.

Klarer Fall von Zufallsfund im Netz! Der Artikel im „Bodensee-Boten“ bedeutet eine Zeitenwende für das Kirner Krankenhaus. Wie aus dem Bericht hervorgeht, ist die bekannte Bodenseeklinik auf der Suche nach einer Zweigstelle im Bundesland Rheinland-Pfalz in Kirn fündig geworden. Der berühmte Professor Mang, erwägt zwei Stockwerke im Krankenhaus anzumieten. Gemäß dortiger Pressemitteilung, sind die Verhandlungen zwischen Bodenseeklinik und Diakonie schon weit fortgeschritten – fast schon unterschriftsreif! Es gehe nur noch um Kleinigkeiten. Fakt scheint, in Kirn wird die stationäre medizinische Versorgung weiter ausgebaut. Schönheitsoperationen im Kirner Land – das wäre es doch! Es handele sich um eine rein private Station. Auf der sollen acht bis zehn Ärzte mit Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie tätig werden. Geplant sind drei zusätzliche Operationssäle und insgesamt 40 Betten. Wenn dieser Zusammenschluss klappen würde, wäre das eine immense Aufwertung für das Krankenhaus. Eine vollständige Auslastung wäre garantiert, zumal die Zusammenarbeit der einzelnen Stationen auch eine übergreifende Angelegenheit wäre – Beispiel Röntgenabteilung oder Intensivstation.

Allem Anschein nach war Bürgermeister Frank Ensminger von Anbeginn an in die Verhandlungen eingebunden. Mehr noch. Augenscheinlich stellte er den Kontakt zur Bodenseeklinik über seine engen Verbindungen zum FC Bayern München her. Damit konfrontiert, winkte er nur lächelnd ab. Wahrscheinlich wird er die frohe Kunde bei seiner heutigen 60. Geburtstagsfeier verkünden. Passt, denn die komplette regionale Prominenz wird zum Empfang im Rathaus erwartet. Die BI Kirner Land hingegen wusste bis dato nichts von einem externen Engagement: „Wir haben auch nur den Zeitungsbericht aus Lindau zur Kenntnis genommen“, zeigt sich Michael Müller angesichts der Meldung völlig überrascht. Weiter: „Das wäre der Hammer und löse nahezu auf einen Schlag alle Probleme!“ Scheinbar fanden die Verhandlungen mit der größten Schönheitsklinik Deutschlands im Geheimen statt. Jetzt, wo die Bodenseeklinik aber vorpreschte und in einem Zeitungsbericht Details ausplauderte, ist die Bombe geplatzt. Es kann vor allem davon ausgegangen werden, dass sich vor allem die High Society in Kirn verschönern lassen werden. Anonym, versteht sich. Wie jeder weiß, genießt die Bodenseeklink bei den Schönen, Reichen und ganz schön Reichen einen guten Ruf. Es darf davon ausgegangen werden, dass man am Krankenhaus einen Hubschrauberlandeplatz etablieren wird. Erste Vermessungen ergaben, dass der Platz für ein H-Feld ausreiche. Ein Muss, denn in allen Häusern der Bodenseeklinik gehört ein solcher Service fest zum Standard.

Hinweise über Personalübernahmen lägen ebenso wenig vor, wie Hinweise auf ein Umbauarbeiten, heißt es in dem Bericht weiter. Nur so viel: Das Ärzteteam wird zunächst aus Experten aus dem Bodenseeraum zusammengestellt werden. Ist das der Durchbruch für eine dauerhafte Kirner Standortgarantie? Schaut ganz danach aus, weil die Diakonie ihre Kosten dauerhaft senken kann. Mit diesem starken Partner, sieht die ihr Haus gewiss ausgelastet. Mehr noch: Die kann sich voll und ganz auf die eigenen Bereiche konzentrieren. Überdies, das Zug-Projekt bekäme einen starken Schub. Eine Schönheitsklinik mit diesem vorauseilenden Ruf in Kirn verortet zu sehen, hätte auch personelle Strahlwirkung. Junge Ärzte kämen automatisch herbeigeeilt, um an der Nahe zu lernen. Win-win-Situation ist garantiert. Kirner Schönheitsklinik für Promis und Gutverdienende – das Image hat was. So eine Aufwertung weckt Synergieeffekte, ganz zu schweigen von einer breiten Vermarktung. Man darf jetzt schon gespannt sein, ob und wann die Diakonie über ein vermutlich „Jahrhundert-Projekt“ informieren wird. Die Bombe ist jedenfalls am Bodensee geplatzt. Wann detoniert diese in Bad Kreuznach? „Wir freuen uns sehr, dass die Bodenseeklinik unser Kirner Krankenhaus für eine Zweigstelle ausgesucht hat“, erklärt die aufgescheuchte Diakonie-Pressestelle auf Nachfrage. Dadurch werde man die Bettenkapazitäten aufgrund der wachsenden Patientennachfrage erheblich aufstocken können: „Damit garantieren und verbessern wir die qualitativ hochwertige stationäre medizinische Versorgung!“ Wer es glaubt?

Mehrgenerationenaktivplatz: Bitte neu Denken!

Die Bürger sind sich einig: Der neue Mehrgenerationenaktivplatz auf dem ehemaligen „Rentnerplatz“ soll keine Kopie der Fläche am Ortseingang in Hochstädten werden. Diesbezügliche Stimmen wurden beim Dorfrundgang, mit der Landschaftsplanerin Natalie Franzen, laut. Die hatte zunächst ihre Vorstellungen vorgetragen. Doch die lösten nicht unbedingt Euphorie aus. Im Gegenteil: Fitness-Geräte oder Fitness-Parcours braucht es nicht. Diesbezüglich herrschte schnell Einigkeit. Die Dinger kosten einfach viel zu viel Geld, um sie ungenutzt verrotten zu lassen, so die einhellige Meinung. Haken dran? Wenn es nach den Teilnehmern geht, dann unbedingt. Haken dran auch an das Boule-feld? Gut möglich, denn auch dieser Initiative erteilten die Bürger eine Absage. Es habe ja schon eine Spielstätte in Hochstädten, welche nur Unkraut ansetze. Sitzgruppe, Brücke und Sonnensegel stießen nicht auf Kritik. Offen ist der Wasserlauf. Inwieweit der sich für eine Einbindung auflockern wird lassen, entscheide die Untere Wasserbehörde. Unter dem Strich sind noch viele Fragen offen. Auch die nach den Spielgeräten. Vereinzelte Meinungen gehen dahin, den Platz nicht zu überfrachten. Lieber nur punktuell ergänzen und dafür mehr Grünflächen erhalten – passt! Das spare nicht nur Geld, sondern werde den Ansprüchen der Menschen auch am ehesten gerecht. Die wollen keinesfalls die Rodung der Bäume für einen Platz, dessen breite Akzeptanz keinesfalls sicher scheint. Inwieweit die Ortsgemeinde bereit ist das Konzept zu überarbeiten, bleibt abzuwarten.    

Binger Landstraße: Warum nicht eine ruhige Allee wagen?

Nein, zu einer Allee wird man die Dorfstraße in Hochstetten-Dhaun gewiss nicht umwidmen. Der geäußerte Wunsch wird wohl unerfüllt bleiben. Um was geht es? Die ehemalige Verkehrsader hat seit Fertigstellung der Ortsumfahrung ihren Schrecken verloren. Ruhig ist es geworden, weil der Durchgangsverkehr von jetzt auf gleich weggefallen ist. Das merken die Anwohner. Der Status ändert sich und mit dem auch das Straßenbild? Anwohner wünschen sich grüne Inseln mit Bäumen und Blumenbeete drumherum. Die sollen sowohl das Erscheinungsbild verändern, als auch die Autofahrer zwingen langsamer zu fahren. Für Dorfplanerin Natalie Franzen ist die Neuorientierung der Binger Landstraße, hin zu einer untergeordneten Dorfpassage mit Esprit und Charme keine aufwendige Sache. Herausforderungen gehen anders. Die notierte sich noch einen weiteren Wunsch in den Block: „Turnvater“ Peter Jung sähe gerne den Radweg wieder zurück auf der Straße verortet. Farblich markiert oder mit Linien abgegrenzt – passt! Ohne den Mörder-Verkehr wäre das seiner Meinung nach nur folgerichtig. Parkbuchten, Bürgersteige, Bushaltestellen sowie mögliche weitere Begrünung, etwa in Form von Beeten, wurden ebenso thematisiert wie neue Fahrbahnmarkierungen. Zu diesem Zeitpunkt hatten alleine die Bürger das Wort. Wohltuend! Fazit: Nichts scheint unmöglich zu sein. Man darf gespannt sein, welche Planentwürfe die Dorfplanerin aus dem Hut zaubern wird. Schauen wir mal!    

Muffel-Impressionen

Schnappschüsse wie aus einem Bilderbuch. In Seelenruhe grasen die Muffel auf dem Problemhang oder überqueren in Reih und Glied die Straße am Ortseingang Johannisberg. Deren Radius scheint recht groß zu sein. Die Aufnahmen liegen nur wenige Stunden auseinander. Die Muffel sind im Kirner Land regelrecht heimisch geworden. Bisweilen bieten die einen schönen Anblick. Und zutraulich sind die Viecher allemal. Passt bloß auf, dass der „böse“ Jäger mit seinem Schießgewehr nicht um die Ecke kommt und dem friedlichen Treiben ein jähes Ende bereitet. Daher, uffpasse!

Ortsumfahrung Hochstetten: Gabionen-Chaos!

Es herrscht Gabionen-Alarm an der Ortsumfahrung! Ein wenig chaotisch schildert der Gabionen-Chef die Lage entlang der Schallschutzwände. Seine Spezial-Firma ist gerade damit beschäftigt, die sichtbaren Betonfundamente mit Gabionen-Elementen zu verkleiden. „Das Ganze dient alleine der Optik“, sagt einer, der im persönlichen Gespräch an der Baustelle insgesamt kein gut Haar lassen will. Es geht um Versäumnisse bei Ausschreibungen, Missverständen in der Bauausausführung sowie last but not least ums liebe Geld! Der Blog spart sich an dieser Stelle auf seine Kritikpunkte näher einzugehen. Ergänzend sagt der Chef: „Probleme gibt es an allen Baustellen!“ Nur so viel, der Landesbetrieb hier kommt nicht unbedingt gut weg. Und wenn es nicht so richtig laufen will, dann flüchtet man sich eben in Galgenhumor. Ganz nach dem Geschmack des Blogs! Wie jeder weiß, lässt sich mit Humor Pleiten, Pech und Pannen auch besser ertragen.

Jedenfalls hat die Firma aus dem hohen Norden noch alle Hände voll zu tun, um die Verschönerungsmaßnahmen abzuschließen. Stellt sich die grundsätzliche Frage, ob die überhaupt notwendig sind. Der glatte Beton oberhalb des Erdbodens sah ja jetzt auch nicht so schlecht aus. Den vorbeifahrenden Autofahrern dürften die Gabionen davor ziemlich Latte sein. Was lässt sich der Landesbetrieb den Akzent ohne Mehrwert kosten? Wäre mal interessant zu erfahren. Überdies gehören die riesigen Gabionen-Einheiten an den Anfängen und Enden der Schallschutzwände ebenso zu Spektrum. Auch die dienen nur der optischen Aufwertung. Zugegeben, im Gesamtbild wirken die Steine schon ansprechender, aber ob hier Kosten- und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen? Der Blog hegt diesbezüglich so seine Zweifel.

Versuchte Geldautmatensprengung: Überraschend mildes Mildes Urteil für Beschuldigte!

Um einen Geldautomaten sprengen zu wollen braucht es kriminelle Energie! Viel kriminelle Energie! Auch in Hochstetten-Dhaun sollte der Geldautomat mit brachialgewalt geplündert werden. Dass diese Sprengung mit Gasgemisch scheiterte, ist auf dilettantische Ausführung zurückzuführen. Zu dieser Erkenntnis kam nunmehr das Gericht, das einen Beschuldigten zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilte. Ein weiterer Verdächtiger wurde trotz erheblich Zweifel gleich ganz freigesprochen, weil der ein stichhaltiges Alibi vorweisen konnte. In dubio pro reo (lat. „Im Zweifel für den Angeklagten“). Hohes Gericht, ein Zeichen geht anders. Warum eine Bewährungsstrafe? Die Tathandlung war bis auf die finale Sprengung vollendet, die Vorbereitungen abgeschlossen. Dilettantisch hin oder her, der versuchte „Banküberfall“ erforderte ein Höchstmaß an krimineller Bereitschaft. Und die sollte angemessen geahndet werden. Wer so vorgeht, darf nicht mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Recht und Gerechtigkeit klaffen hier weit auseinander. Dem Blog ist das Urteil nicht weitreichend genug. Das kommt gefühlt einem Freispruch ohne Konsequenzen gleich. Alle Kosten, die mit der Straftat zusammenhingen, dürfte auf das Konto der Steuerzahler gehen. Wer sonst zahlt die Zeche! Justizversagen geht zwar anders, aber zu milde ist das Urteil allemal. Ein Glücksfall für die Beschuldigten, ein Schlag ins Gesicht von ermittelnden Behörden und Gesellschaft.

Über Fahrradanhänger und Fahrradwege!

Kirner Land, Fahrradland? Bedingt! Zugegeben, der Naheradweg hat eine gewisse Akzeptanz in der Region, aber es fehlen nach wie vor die seitlichen Anbindungen. Die Alternativen fehlen. Und wenn man sich ehrlich macht, sind die auch nicht in Sicht. Nicht Richtung Meisenheim und auch nicht im Kellenbachtal. Es wird zwar viel geredet, aber wenig gehandelt. Leider! Den Trend hat man verschlafen. Umso erstaunlicher ist der laute Ruf der Touristikförderung nach einem Radanhänger zu werten. Das Transportmittel stieß bei den Entscheidern aus dem VG-Rat  auf wenig Gegenliebe. Der Vorstoß perlte regelrecht ab. Verhallt und aus? Nun, der Blog findet die Idee gar nicht so schlecht. Blöd nur, dass die Abteilung den Wunsch nicht mit weitreichenden Konzepten untermauerte. Ausfertigungen, die Notwendigkeit und Auslastung eines solchen Anhängers untermauern.

Einfach nur aus der Hüfte schießen, geht gar nicht. Der Anhänger will schließlich bewegt werden und nicht verstaubt in der Ecke stehen – wie die RWE-E-Bikes. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht, möchte man den naiven Touristikern ins Stammbuch schreiben. Hauptsache mal einen rausgehauen. Ohne Sinn und Verstand, wohlgemerkt. Schilda ist überall, auch die Nahe abwärts. Dort hat es Passagen auf dem Naheradweg, die nach Sanierung regelrecht schreien. Und was unternimmt der Kreis? NICHTS! Zumindest nicht gleich. Finde den Fehler? Wenn man schon aus allen Rohren mit dem Naheradweg wirbt, dann muss ich den verdammt nochmal auch pflegen. Setzen, sechs! Warum müssen Verwaltungen immer so strack sein. Hey, schon mal was von Handlungsschnelligkeit gehört? Ja, die gibt es. Gerade im Tourismussektor, sollte die besonders ausgeprägt sein. Anderswo ist man da wesentlich weiter.      

MVZ-Alarm: Kirn sollte ein eigenes Modell entwickeln und bloß nicht nach Hochstetten schielen!

Ärztemangel und was nun? Die Tagespresse formulierte hierzu einen Fragenkatalog, den der Blog auf seine Art im Detail mal beackern möchte – allerdings später! Zunächst eine Reaktion auf den Kommentar: Vieles ist ja vom Verfasser darin richtig beschrieben worden. Aber eben nicht alles. Sinngemäß lobt Redakteur Armin Seibert erneut das Arzt-Modell Hochstetten-Dhaun über den grünen Klee, will zwischen den Zeilen das Konstrukt sogar ins arg gebeutelte Kirn verortet sehen. Macht der immer! „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!“ Er, der es eigentlich besser wissen müsste, setzt noch immer auf das falsche Prinzip einer unmoralischen Ausgestaltung. Da möge ihm der Strippenzieher Hans Helmut Döbell noch so häufig Alternativlosikeit ins Ohr flüstern, das Konstrukt basiert nicht auf Seriosität. Im Gegenteil: Das zielte einzig darauf ab, dass Taschen gefüllt werden. Der Arzt im Dorf ist nur ein Nebeneffekt. Sozusagen ein Abfallprodukt. Klingt zwar hart, macht das Szenario eines vom Steuerzahlerbund hart kritisierten Mietsystems, noch dazu mit gravierenden Nebenwirkungen, aber verständlich. Kirn wäre gut beraten eben nicht nach Hochstetten-Dhaun zu schielen. Auf Hochstetten-Dhaun schauen, heißt eben nicht lernen. Beruhigend zu wissen, dass die VG-Ratsmitglieder um dieses arglistige Konstrukt im Nachbarort wissen. Darüber hinaus, würden ausgeschlafene Ärzte dieses auch nicht mittragen.

Kardinalfehler Nummer eins: Nicht die Ortsgemeinde, sondern alleine Bea Schöll hatte seinerzeit den Nachfolger für ihren verstorbenen Mann an Land gezogen. Es wird nicht automatisch dadurch richtiger, dass der Kommentarschreiber die Mär der verpflichteten Ortsgemeinde ständig wiederholt. Das hört sich so ehrenhaft und verdient an, ist insgeheim aber das krasse Gegenteil. Und der Blog wird nicht müde werden, diese Tatsache ebenso gebetsmühlenartig richtig zu stellen. Moment, war da nicht auch noch was anderes? Thema Familienbande! Wurde nicht eben dieses angepriesene Praxiskonstrukt wegen nicht wegzudiskutierender Bürgermeister-Familienbande seinerzeit vom Bund der Steuerzahler als gelebte Vetternwirtschaft gebrandmarkt? Weil eben alle davon profitierten! Der kritisierte das Mietkonstrukt sowie die Umbaulasten auf den Schultern der Orstgemeinde aufs Schärfste. Diese Tatsache wird von der schreibenden Zunft gerne ausgeblendet. Warum nur? Zugegeben, Familienbande dürfte in Kirn raus sein. Die ist nicht zu erkennen. Im Mittelzentrum dürfte es daher mit rechten Dingen zugehen. Grundsolide, ohne persönliche Interessen zu verfolgen – passt! Dennoch, mit Strippenzieher und Berater Döbell sitzt ein latenter Gefahrenherd mit am Tisch. Von daher, uffpasse!

Anzeige flatterte ins Haus: Doch noch Konsequenzen für einen Corona-Verstoß?

Corona ist völlig aus dem Fokus gerückt. Dabei waren strenge Auflagen in der Härtezeit hoch angesiedelt. Die große Politik hatte zwischenzeitlich massiven Kontrolldruck aufgebaut. Überall? Nein, während einer routinemäßigen Ortsgemeinderatssitzung in Hochstetten-Dhaun im Januar, wurde der Sitzungssaal kurzerhand zur virusfreien Zone erklärt, und dies, mitten in der heißen Phase. Keine 2-G-Kontrolle, keine Nachverfolgung, keine Einlasskontrolle, keine Listen. Und gelüftet, wie es bei den Abi-Prüfungen alle 20 Minuten Pflicht war, wurde auch nicht. Jeder durfte ungehindert hinein. Ein Eldorado für das Virus! Rund 60 bis 70 Personen waren im Saal anwesend. Der Fairness halber, hatte der Blog im Nachgang den Kreis mit der Bitte um Überprüfung der Nachlässigkeit informiert. Jedem Kleinunternehmer machte man schließlich hinterher bis ins Essgefach.

Einen Freifahrtschein für politische Gremien sollte es daher nicht geben. Gibt es auch nicht. Der Verstoß hat jetzt offenbar doch Konsequenzen, wie die Kreisverwaltung den Blog schriftlich wissen ließ. Es sei kein Kavaliersdelikt, welches die Ortsgemeinde unter „Sorry, vergessen“ verbuchen könne. Im Gegenteil! Gemäß schriftlicher Bestätigung muss sich der Ortsbürgermeister jetzt also einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erwehren. Auch ein Bürgermeister steht nicht über den Dingen. Und der bedankte sich ja auch artig. Oder sprach aus ihm die pure Ironie? Man wird aus dem Kerle einfach nicht schlau.

Statt die grobe Fahrlässigkeit einfach mal zuzugeben und sich für den Fehler zu entschuldigen, nutzte er die Haushaltssitzung als Bühne, um sich nur lautstark zu beschweren. Niveau ist anders! Wie war das noch einmal mit der Wahrnehmung von Ursache und Wirkung? Keine Sorge, zur Rechenschaft wird man ihn sicherlich nicht ziehen. Zumindest keine, die den Geldbeutel über Gebühr strapaziert. Es leben die Netzwerke. Der Form halber, ein erhobener Zeigefinger und danach folgt zweifellos die Einstellung. Was bleibt ist die Schmach, es vermasselt zu haben. Bleiben könnte auch die Sensibilität. Lehrgeld ist ja immer auch gut angelegtes Geld. Corona-Versäumnisse werden in Hochstetten-Dhaun bestimmt nicht mehr aufschlagen.

Aus der Rubrik Suchen & Finden? „Unnette“ Bürger sind nicht willkommen!   

„Wir suchen nette Menschen, die anpacken und sich engagieren!“ – Der Aufruf von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell kommt gefühlt einer Stellenanzeige gleich. Das Dorf sucht also Unterstützer aus den eigenen Reihen. Irgendwie schwingt in diesem Satz auch Verzweiflung mit! Helfer gibt es scheinbar zu wenige. Welche Alterszielgruppe spricht der konkret an und welche Aufgaben sollen die letztlich erfüllen? Darüber schwieg er sich aus. Es fehlen Details! Zumindest hat die Zeitung keine Zeile über ein Anforderungsprofil verloren. Nur nett halt! Wer sollte sich angesprochen fühlen? Der Blog wäre ein sicherer Kandidat. Leider fällt der raus, weil in der Wahrnehmung des Chefs dem die Eigenschaft „nett“ fehlen dürfte. Der ist von Haus aus aussortiert! Aber sowas von? Dabei hätte der durchaus die Zeit, um nicht nur die „bösen“ Finger in offene Wunden zu legen oder so manchem den Spiegel vorzuhalten, sondern sich mitunter auch einbringen zu können. Etwa beim Zusammenbasteln einer Homepage sowie der anschließenden Betreuung oder auf ganz anderen Spielfeldern.

Wer könnte sich noch angesprochen fühlen? Natürlich alle rüstigen Rentner und Pensionäre. Davon gibt es in der Ortsgemeinde eine ganze Menge. Und auch der Blog fühlt sich wieder dazugehörig. Männer im besten Alter, die gerade erst über die Schwelle von Arbeitsleben hinüber zum Rentnerdasein gesprungen sind. Die stehen noch voll im Saft. Anderswo hat es diese Art von Dorfunterstützer längst. Menschen, die Blumenkübel pflegen, Wanderwege in Schuss bringen oder Patenschaften für Plätze übernehmen. Den Personenkreis muss man allerdings ansprechen, überzeugen und motivieren. Kurzum die ehemaligen Leistungsträger wollen gebauchpinselt und begeistert werden. Hat der Ortsbürgermeister mal eine solche Initiative gestartet? Er müsste einfach mal anfangen in diese Richtung zu denken, anstatt beleidigte Aufrufe, noch dazu aus der Emotion heraus, aus der Hüfte zu starten. Die laufen meist ins Leere.

„Wir suchen nette Menschen!“ Definiere nett? Nun, nette Menschen sind angenehme und freundliche Wesen. Das weiß jeder! Doch, wer nimmt die Auslese vor? Daumen hoch oder runter? Kommen nur alle diejenigen Bewerber in Frage, die auf Ortsbürgermeister-Kurs einschwenken – und obendrein noch freundlich sind? Dann wird es aber schwierig werden mit der Gründung einer Dorf-Rentnerband. Da werden die meisten sogleich abwinken. Es wird keiner offen aussprechen, aber die Ursache von fehlendem Engagement ist auch immer eng mit der jeweiligen Ausstrahlung des Bürgermeisters verknüpft. In Hochstetten strahlt da nix. Weiter: Der Chef hier gilt zudem nicht unbedingt als motivierender Menschenfänger, schon gar nicht außerhalb der Vereine. Schauen wir mal, inwieweit sich dennoch Freiwillige bei ihm melden werden. Hauptsache sie sind nett!       

Ärztehaus: Kann die Verbandsgemeinde MVZ?

Da brat mir einer einen Storch! „Die Verbandsgemeinde verfüge sowohl über einen Businessplan, als auch die personelle Kompetenz ein Medizinisches Versorgungszentrum zu unterhalten.“ Den Satz muss man erst einmal sacken lassen. Wow, eine Botschaft in dieser Entschlossenheit und Klarheit, hätte der Blog nicht für möglich gehalten. Und der gibt den Warner und Mahner. Mehr noch: Der ruft Zweifel hervor. Die wenigen Zeilen in der Tageszeitung erinnern beim Lesen mehr an den Spruch „Sicheres sowie selbstbewusstes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“! Zugegeben, das Urteil klingt hart, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Frage: Was qualifiziert die Verbandsgemeinde für den Betrieb einer MVZ? Antwort: Nichts! Der Gesundheitssektor ist ein völlig anderes Spielfeld, als das einer Verwaltung. Gut, beide sind absolut bürokratisch sowie unflexibel strukturiert, aber das war es dann auch an Gemeinsamkeiten. Die Verbandsgemeinde muss sich tierisch strecken, um auch nur annähernd Kenntnisse über das Tagesgeschäft von Arztpraxen zu erlangen. Deren Unterhaltung ist ein bürokratisches Monster – allemal zeitaufreibend.

Das wird den Ausgeguckten aus dem Ressort Wirtschaftsförderung nicht im Vorbeigehen gelingen. Wie jeder weiß, haben die kaum Inspiration und Futter für ihre eigentlichen Aufgaben. Die Vermutung liegt nahe, dass die Last zu schwer werden wird. Noch dazu, werden die sich weiterbilden müssen sowie auf fremde Hilfe angewiesen sein. Ganz zu schweigen von einer wohlwollenden und solidarischen Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung sowie Krankenkassen. Aber Mut wird schließlich belohnt. Einfach mal loslegen und machen. Gut, die Zeit des Redens scheint vorbei zu sein. Die Patienten ohne Arzt wird es freuen. Wahr ist, die Verbandsgemeinde ist es leid, dass Patienten im Kirner Land keinen Hausarzt finden. Es ist fünf nach zwölf. Die begegnet der Misere jetzt offensiv. Scheitern zwar möglich, aber angesichts der zusammenschweißenden Krise und den gemeinsamen Anstrengungen von Politik und Gesundheitssektor eher unwahrscheinlich. Wahr ist aber auch, die Verwalter in den eigenen Reihen werden es nicht alleine wuppen können. Nicht aus dem eigenen Saft und nicht auf Strecke! Die werden daher nicht umhinkommen einen erfahrenen Praxis- oder Gesundheitsmanager einzustellen. Einer, der mit der Materie vertraut ist und der das Zentrum aufbaut, ausbaut und betreut. Einer, der als Bindeglied fungiert zwischen Praxisbetrieb und Verwaltung. Am besten, sofort! Dann kann es was werden mit einem MVZ unter kommunaler Führung.   

Total-Tankstelle ist total abgeschnitten!

Gut, wenn man sich auf seine Stammkunden verlassen kann. Trotz momentaner Umwege finden die den Weg zur Total-Tankstelle in Hochstetten. Eine Art Lebensversicherung, findet Pächter Bernd Mohr. Für ihn gestaltet sich die momentane Verkehrslenkung als nicht gerade gewinnbringend. Im Gegenteil: Die dürften noch weiter einbrechen. Faktisch ist der Gute von den Autofahrern abgeschnitten. Ein paar Wochen wird der wohl oder übel noch durchhalten müssen. Es wird gewiss seine Zeit brauchen, bis wieder mit normalem Durchgangsverkehr zu rechnen ist. Mohr setzt vor allem darauf, dass die eingesetzten Baufirmen Gas geben werden, damit der Zeitraum der Sperrungen so kurz wie möglich gehalten werden können.  

Gaspreise werden Auswirkungen auf die kommende Badesaison im Kirner Jahnbad haben!

Die Sonne lacht, der Frühling steht vor der Tür. Rein gedanklich kann man sich schon mit der Freibadsaison auseinandersetzen. Ruckzuck ist der Mai gekommen. Gedanken dürften sich auch schon die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke gemacht haben. Vielleicht haben sich auch schon vereinzelte Sorgenfalten ausgeprägt. Warum? Die Energiepreise gehen gerade durch die Decke. Vor allem der Gaspreis dürfte sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt haben. Und eine Entspannung ist nicht in Sicht. Und Gas braucht es, um das Wasser der Becken sowohl auf Temperatur zu bringen, als auch danach zu halten. Angesichts der momentanen Preisexplosion, könnte sich die kommende Badezeit zu einem teuren Vergnügen entwickeln.

Ob die Betreiber des Jahnbades die Energiekosten der letzten Saison auf die Preise von heute angepasst haben? Nur mal so, um zu erwartende Mehrkosten vor den geistigen Augen geführt zu bekommen. Pi mal Daumen gerechnet, müsste man die Energiekosten einfach nur verdoppeln. Und das ist dann noch optimistisch geschätzt. Bleiben die so hoch, wird man über eine Preisanpassung an der Kasse nachdenken müssen. Unpopulär zwar, aber in der Notwendigkeit nur logisch und konsequent. Verdoppeln wird man die allerdings nicht können. Das gäbe dann einen Aufschrei. Zugegeben, das Schwimmbad-Thema ploppt erst in zwei Monaten so richtig auf. Allerdings dürften die routinemäßigen Vorbereitungen schon angelaufen sein. Und dazu gehört nun einmal auch der Haushalt für die Badesaison zu kalkulieren. Und der dürfte massiv ins Minus rutschen. Alternativ, könnte man ja auch die Heizung um einige Grad runterregulieren oder gleich ganz ausschalten und auf eine reine Wassererwärmung durch Sonnenkraft hoffen. Die 20-Grad-Marke dürfte dann aber nicht zu knacken sein. Nix für Warmduscher zwar, aber günstig! Von daher, vielleicht keine so gute Idee.     

Das Wort zum Sonntag

Wohltuend offen und entspannt verlief die erste Etappe der Ortsbegehung im Zuge der Dorferneuerung. Wenn es was zu erzählen gab, hatten ausschließlich die Bürger das Wort . Das änderte sich jedoch schlagartig, als der bis dato verhinderte Bürgermeister Hans Helmut Döbell, die Gruppenführung nach etwa der Hälfte der Distanz an sich riss. Von da an, übernahm der Boss die Regie, sodass Vorschläge und Einwände seitens der Mitgeher spürbar nachließen. In seiner „Erhabenheit“ und „Präsenz“, merkt der Kerle schon gar nicht mehr, wie einschüchternd er bei den Menschen ankommt. Die wirkten von nun an gehemmt – wahrscheinlich sogar mehrheitlich unbewusst. Die Bürger, die sich nicht trauen? Bissel übertreiben vielleicht, aber die Lockerheit, die bis dahin den Tross begleitete, war von jetzt auf gleich verschwunden. Zumindest hat sich dieser Eindruck beim beobachteten Blog aufgedrängt.

Es redete und erklärte eigentlich nur noch einer. War die Veranstaltung nicht darauf angelegt, dass gerade Kommunale eher zuhören sollten? Hinhören wo der Schuh drückt? Beginnend an der evangelischen Kirche, über den Bahnhof bis hin zum Neubaugebiet Scheiberling, Kita und zu guter Letzt Mehrgenerationenaktivplatz – lange Monologe führte nur noch einer. Er schlüpfte in die Rolle des Erklärbärs. Der Rest war gefühlt nur noch Kulisse. Er hatte den Hut auf und hielt im übertragenen Sinne den Schirm in die Höhe. Wobei, bei Letzterer Station gab es auch wieder vermehrt Wortmeldungen (Bericht folgt). Und dort durfte auch Natalie Franzen mal wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Die musste sich bisweilen im falschen Film gewähnt haben. Ihr Planentwurf traf nur in Teilen auf Zustimmung. Da wird die Gute wohl wieder etwas nachbessern müssen. Zurück zum Bürgermeister: Keine Frage, seine Einflussnahme nimmt schon beängstigende Züge an. Wenn es argumentativ eng wird, verweist der zwar immer wieder gerne auf den Ortsgemeinderat als den entscheidenden Souverän – wie bei Zwischenfragen im Neubaugebiet wieder gut erlebbar – aber in Wahrheit ist nur er es, der die Richtung vorgibt. Für das Dorf ist er deshalb Fluch und Segen zugleich. Bleibt die Frage, an welche Beschreibung man sich im Zusammenhang mit seinem Wirken in Jahren noch erinnern wird. Der Blog hat da so eine Tendenz.

44 Bürger waren dabei: Ortsbegehung im Zuge der Dorfmoderation!

Der Auftakt verlief recht vielversprechend. Immerhin 44 Teilnehmer begaben sich auf die Dorfmoderation-Rallye am gestrigen Samstag. Dorfmoderatorin Natalie Franzen hatte einen großen Block für die Tour unter den Arm geklemmt. Und da konnte der auch die meiste Zeit stecken bleiben. Anregungen gab es nämlich kaum welche und wenn, reichte ein schnelles Foto um den Eindruck festzuhalten. Etwa von unansehnlichen, weil vergammelten Ortsschildern. Ein Problem, wie auch Ortsgemeinderatsmitglieder ihr ins Ohr flüsterten. Quasi im Vorbeigehen. Finde den Fehler? Wenn der gewählte Souverän, um erhebliche Mängel bei der Beschilderung weiß, warum stellt der die dann nicht selbst ab? Warum braucht es hierfür die externe Hilfe einer Dorfmoderatorin? Egal, Hauptsache es kümmert sich wer. Die wichtigste Erkenntnis vorneweg: Impulse aus der Bürgerschaft waren äußerst rar. Scheinbar sind alle zufrieden mit dem momentanen Istzustand? Nicht ganz! Einige Empfehlungen konnte sich die Dorfplanerin dann schließlich doch noch in den Block notieren. Magere Ausbeute zwar, aber für zwei, drei Blog-Beiträge wird es reichen. Einfach in den nächsten Tagen immer mal wieder reinklicken.

Mehrgenerationenaktivplatzes wird aufgepeppt!

Es wird fürwahr nicht gekleckert, sondern geklotzt! Für die neue Gestaltung des Mehrgeneartionenaktivplatzes (ehemals Rentnerplatz) ist die Ortsgemeinde bereit knapp 190 000 Euro (95 000 Euro Zuschuss) in die Hand zu nehmen. Richtig, richtig viel Geld! Ist es auch gut angelegtes Geld? Darüber möge jeder selbst urteilen. Fakt ist, der Platz gehört aufgewertet. Über das „Wie“ und das „Ausmaß“, lässt sich trefflich streiten. Was fällt auf beim Blick auf den vorgelegten Planentwurf? Nun, der will jeder Altersgruppe gerecht werden. Nur logisch, denn ein Mehrgeneartionenplatz soll schließlich die Interessen von Jung und Alt abbilden. Für die Älteren soll ein Boule-Feld integriert werden. Vielleicht kommt da ja dann eine Senioren-Bewegung in Gang? Sonnensegel über der zentralen Sitzgruppe – passt! Daneben, neuer Steg über den Bachlauf sowie eine Art Fitness-Parcours. Was diese Absicht angeht, hegt der Blog allerdings so seine Zweifel. Kein Mensch sucht heutzutage noch regelmäßig solche Angebote auf, um sich fit zu halten. Never ever! Es handelt sich hierbei um eine Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger.

Weiter unten eingezeichnet ist auch ein Generationsschwinger. Die Bezeichnung musste der Blog erst einmal bei Google eingeben. Die Schaukel sieht allerdings ansprechend aus. Im Entwurf kaum sichtbar ist die Kinderspielfläche. Die sollte den meisten Raum bekommen. Schaut aber irgendwie nicht danach aus. Der Eindruck kann aber auch täuschen. Ein Wasserspielplatz am und im Bachlauf, das wäre es doch. Abenteuer pur für die Kids – so kann es was werden mit der Attraktivität. Daneben noch ein paar Spielgeräte, die das Paket abrunden. Bei der heutigen Ortsbegehung werden die Teilnehmer gewiss mehr über den Planungsstand erfahren. Eventuell werden ja auch Vorschläge für Nachbesserungen laut. Der Blog wird sich dem Tross auf seiner Dorfrunde anschließen und genau hinhören. Und der wird über seine Eindrücke im Nachgang berichten.

Steinbruchbetreiber übernimmt Patenschaft für Kreisel am Ortseingang Hochstetten!

Ein Schotterberg wird man sicherlich nicht auf dem Kreisel abkippen, aber alles andere als steinlastig wäre jedoch ein Überraschung!

Ehrlich, überraschend kommt die Botschaft nicht daher! Die Basalt-AG übernimmt also die Patenschaft für den Kreisel am Ortseingang Hochstetten. Verrückt, der Zeitung war die Botschaft nicht einmal eine Meldung wert. Mit anderen Worten, der Garant für das stets prall gefüllte Dorfkonto, darf das Eingangstor hinein in den Ort gestalten. Nur wie und mit was? Einzelheiten sind nicht bekannt geworden. Nun, die Patenschaft, womöglich mit Urkunde und allem Pipapo, wurde von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell lediglich vermeldet, mehr aber auch nicht. Wie kreativ sind die Steinbruchbetreiber? So viel scheint sicher, der Kreisel wird gewiss sehr Stein lastig angelegt werden. Alles andere verstieße auch gegen die Authentizität des Spenders. Keine Bange, einen Haufen Schotter lieblos vom Lastwagen abgekippt, wie auf dem Beispielbild augenzwinkernd in Szene gesetzt, wird man dem Dorf gewiss nicht zumuten wollen. Merke, reine Steingärten sind mega-out und bisweilen nicht mehr gerne gesehen, ja regelrecht verpönt.

Dennoch, mit dominierenden Findlingen im Mittelpunkt sowie einer Steinvielfalt drumherum, muss gerechnet werden. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens noch etwas Grün im Kreisel wachsen darf. Leser Frank Wiedemann hatte ja schon einen Felsbrocken in seinem Vorschlag platziert. Der dürfte sich zufrieden zurücklehnen. Der Blog will in seine innere Jubelorgie allerdings nicht einstimmen. Der hätte viel lieber einen Ideenwettbewerb ausgelobt gesehen, statt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Steine gibt es schließlich schon an jeder Ecke zu sehen. Nun ist es aber die Basalt-AG, die gestaltet. Und wer bezahlt, bestimmt! Oder doch nicht? Die Ortsgemeinde wird klug genug gewesen sein, sich Kreiselentwürfe vorher zeigen zu lassen. Nicht, dass die Fläche zu einer einzigen Werbeplattform für Schottervariationen, noch dazu in jeder Körnung und Farbgebung, daherkommt.

Der Blog ist insgesamt skeptisch, geht aber davon aus, dass der ausgesuchte Pate einen gescheiten Kreisel gestaltet. Einen, der bei den Bürgern richtig, richtig gut ankommt. Vielleicht finden alte ausgediente Steinbruch-Maschinen darauf Platz. Motto: Kleine Steinbruch-Geschichtsstunde im Kreiselformat! Ja, so könnte es was werden. Apropos weitere Anlegung: Steine schließen ja nicht aus, dass nicht auch ein echtes Kunstwerk aus Edelstahl darauf integriert werden könnte. Vielleicht blicken die Verantwortlichen ja doch einmal über den eigenen Stein-Tellerrand hinaus, um etwa einen Akzent aus der heimischen Künstlerschmiede Helmut Reit zuzulassen. Dazu viel Grün. Blühendes eben, etwas passendes zu jeder Jahreszeit. Warum nicht!

Wegen drohender Überstrapatzierung: Ab jetzt ein eigenes Menü Bürgermeister!

Wenn Ortsbürgermeister derart öffentlich austeilen, leiden die meist unter Trefferwirkung!

„Miesmacher, Welterklärer, Bessermacher, Schlechtmacher, Blockwart!“  – Wow, Hans Helmut Döbell hat einen regelrechten Lauf. Der schießt aus allen Rohren. Den Blog hat man in seiner aktiven Polizeizeit allerdings schon wesentlich übler betitelt. Von daher, bleibtder weiterhin gelassen und steht über den Dingen, möge der Ortsbürgermeister auch noch so viel Energie für verbale Angriffe aufwenden. Der weiß ja woher es kommt. „Jeder blamiert sich, so gut er kann – und einige noch etwas besser.“ Wobei, Blockwart ist schon eine arge Hausnummer. Sei’s drum! Wegen drohender Überstrapazierung scheint jetzt aber der Zeitpunkt gekommen zu sein, den Stecker wenigstens etwas zu ziehen. Ein bisschen Entschleunigung für alle – passt. Gibt ja schließlich wichtigere Themenfelder, die es zu beackern gilt. Im Klartext, der Ortsbürgermeister wird etwas aus dem Fokus gerückt und befördert. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar hinauf!

Der bekommt nämlich sein eigenes Menü in der oberen Leiste oben rechts. Dieses eingeräumte Privileg dürfen die Leser getrost als eine Geste der Wertschätzung verstehen. Wobei, die Sonderbehandlung steht ihm ja alleine schon von Amts wegen zu. In der Praxis werden von nun an alle Beiträge und Seiten mit Bürgermeisterbeteiligung unter dem eigens dafür geschaffenen Unterpunkt abgelegt. Vorteil, eine allgemeine Google-Suche gestaltet sich einfacher und die Reinklicker auf www.hochstetten-dhaun.info werden nicht ständig mit dem hauptamtlichen Ehrenamtlichen in Beiträgen frontal konfrontiert. Die sind eh schon genervt genug. Wer möchte, kann ihn im Menü anklicken. Ganz ausblenden lassen sich Beiträge mit seiner Beteiligung natürlich nicht. Der ist ja schließlich in Amt und Würden. Aber wenigstens lässt sich so ein wenig Lenkwirkung erzielen.     

Herbeigesehnt: Frühlingserwachen 2022!

Ein kleines Liedchen gefällig: „Der Frühling liebt das Flötenspiel und auch auf der Posaune ist er bei guter Laune, und niemals wird es ihm zuviel.“ – Wer kennt den Kanon nicht? Ein Klassiker aus dem Film die Feuerzangenbowle. Der Frühling steht für Frische und Blütenpracht. Die findet man zwar (noch) nicht im Kirner Land, aber der Countdown läuft. Ein paar Schnappschüsse aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung aus dem Vorjahr hat der Blog in fröhlicher Erwartung neuer Impressionen aus 2022 schon mal auf die Plattform gehoben. Weg mit den eher tristen Herbst- und Winterbildern aus dem Hubschrauber. Ihr dürft im kommenden Herbst wieder ran!

Kommt jetzt die Kehrtwende in Sachen Rettungswachen?

Soso, das Thema Rettungswachen wurde jetzt also kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Der Kreistag debattiert und entscheidet am kommenden Montag eben nicht über Neubauten in Hochstetten-Dhaun und Waldböckelheim. Zeigt die Kirner Resolution am Ende Wirkung? Schaut ganz danach aus! Geschlossen krempelt das Mittelzentrum die Ärmel hoch, um den Standort am Krankenhaus zu halten. Und die Geschlossenheit scheint die Landrätin zu beeindrucken. Will die jetzt Zeit gewinnen, um die Situation neu bewerten zu können? Maybe! Die Vertagung ist ein Teilerfolg für Bad Sobernheim und Kirn, nicht mehr und nicht weniger. Beide Städte hatten unter der Woche gute und nachvollziehbare Argumente pro Verbleib vorgetragen. Man darf gespannt sein, welche sich am Ende durchsetzen werden. Klar, den Hut haben die Kreistagsmitglieder auf. Die werden sich in erster Linie am Gutachten aus Kaiserslautern orientieren. Blöd, der setzt sich mehrheitlich aus Vertretern aus dem Speckgürtel Bad Kreuznach zusammen. Und für die ist der Westen Niemandsland. Der hat keine Lobby! Vereinzelte Kirner und Bad Sobernheimer Stimmen fallen da kaum ins Gewicht. Dennoch, die Chancen stehen nicht so schlecht für einen Verbleib. Beide Städte sollten die Zeit nutzen, um Überzeugungsarbeit zu leisten. Vorsprechen bei den Kreistagsmitgliedern – passt! Denn manchmal hilft es schon den gesunden Menschenverstand bei der Entscheidungsträgern herauszukitzeln. Den gilt es zu wecken. Setzt der ein, wird am Ende alles gut!   

Skywalk-Romantik: Liebesbeweis im Banner-Format an der Hellbergwand!

Der Skywalk, ein Liebesbalkon? Erhebt der sich zu einer romantischen Plattform für Liebesbekundungen? Schaut momentan ganz danach aus. Jedenfalls hat ein „Liebender“ mit vermutlich reichlich Schmetterlingen im Bauch eine Banner-Aktion im Blickfeld des Aussichtspunktes gestartet. Gegenüber, in der steilen Hellberg-Geröllwand, hat der ein Banner ausgebreitet. Auf den ersten Blick – im Vorbeifahren – schaut es so aus wie ein Schneerest. Darauf steht geschrieben: „Ich liebe Dich“. Die Aktion ist romantisch und etwas kitschig zugleich. Dass der Schriftzug mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist  – geschenkt! Die Angebetete wird schon über ein gutes Sehvermögen verfügen. Muss sie auch! Spricht dann wohl eher für die Beteiligung von junge Menschen.

Dient die Banner-Kulisse auf der gegenüberliegenden Talseite am Ende als Höhepunkt für einen zeitgleich ausgesprochenen Heiratsantrag? So mit Kniefall, Ring und so weiter und sofort? Alternativ, will jemand seine verloren gegangene Angebetete auf diese Art und Weise zurückgewinnen? Wir werden es wohl niemals erfahren. Schade! Die Geschichte ist aber auch etwas zwischenmenschlich intimes und geht daher an sich keinen wirklich was an. Fakt ist, der Initiator hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Das Banner in der Felswand zu platzieren war körperlich herausfordernd und nicht ungefährlich, um nicht zu sagen schon etwas fahrlässig. Wenn das am Ende zum Erfolg führt, so etwas ist wie das I-Tüpfelchen zu einer ausgesprochenen Liebeserklärung ist – Schwamm drüber. Jedenfalls hat sich da einer etwas Besonderes einfallen lassen. Und Einfallsreichtum und Mut werden am Ende immer belohnt. Ganz sicher auch in diesem Fall!    

Auftragsvergabe die Zweite: Park & Ride Parkplatz am Bahnhof an Stammarchitekten vergeben!

Täuscht der Eindruck oder hat Gernot Schlarb ein Dauer-Abo für Architektenleistungen in Hochstetten-Dhaun. Wie sagt doch der Volksmund immer so treffend: Blut ist dicker als Wasser! Arztpraxis, Kindergarten und jetzt der Park & Ride Parkplatz am Bahnhof – der Kerle räumt einfach alles ab. Muss der billig zu haben sein. Kaum vorstellbar, dass Angebote anderer Architekten eingeholt worden sind. Rund 4200 Euro lässt sich die Ortsgemeinde dessen Leistung am Bahnhof kosten. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nahe? Gerne hätte auch Sascha Reit ein solches Dauer-Abo für Metallbauleistungen. Warum auch nicht? Der Gute ist schließlich auch sehr nahe! Gleiches Recht für alle?

Greift nicht, wofür die Auftragsvergabe Schiebetor Skywalk Pate steht. Drängt sich bei der Faktenlage nicht automatisch die Frage nach der Ortsgemeinde-Auftragsvergabepraxis auf? So grundsätzlich? Welche Kriterien sind für die Vergabe ausschlaggebend? Der Blog hat da zwar einen Verdacht, behält den an dieser Stelle aber lieber für sich. Klare und vor allem nachvollziehbare Linie geht irgendwie anders. Schlosser Sascha Reit ist ja deswegen nicht ganz raus aus dem Auftragsvergabe-Lostopf. Sporadisch darf er ja ran an der Trog. Dennoch, ein Dauer-Abo, analog dem des Familien-Architekten, käme ihm schon sehr gelegen. In Kürze wird ja die Sportplatzbrücke ausgeschrieben. Vielleicht darf der Schlosser ja dann ran – zumindest für die Abgabe eines Angebotes.       

Auftragsvergabe Skywalk-Schiebetor: Heimische Schlosserei Reit wurde nicht gefragt!

Am Skywalk wird ein Schiebetor installiert. Das soll die Besucherströme lenken und für mehr Sicherheit zur Nachtzeit sorgen. Die Auftragsvergabe wurde in der letzten Ortsgemeinderatssitzung bekanntgegeben. Demnach wird das 6900 Euro teure Teil in der Meckenbacher Schlosserei Pauly zusammengeschweißt. Soweit so schlecht? Denn bei allem positiven Ehrgeiz, hatten die Verantwortlichen offenbar vergessen, dass mit dem alteingesessenen Schlossereibetrieb Reit eine echte Alternative, sogar vor der eigenen Haustür, Gewehr bei Fuß gestanden hätte. Auch der versteht sich auf Schiebetore. Und wie! Warum hat man den nicht um ein Angebot ersucht? Gab es am Ende keine Ausschreibung?

Inhaber Sascha Reit rieb sich jedenfalls verwundert die Augen, als er von der Vergabepraxis aus der Zeitung erfahren musste. Bleibt die Frage, warum hat die Ortsgemeinde sein Familienunternehmen nicht kontaktiert? Nicht das erste Mal, wie der Blog aus der Vergangenheit weiß. Laienhaft gefragt, gibt es für Auftragsvergaben keine gesetzlichen Vorgaben? Gab es konkret eine Schiebetor-Ausschreibung und man hat Sascha Reit einfach nur vergessen einzubinden? Wäre eine Erklärung! Eventuell wäre der heimische Betrieb ja sogar günstiger gewesen? Vielleicht aber auch nicht? Wer weiß? Blöd, man wird es nicht erfahren. Dabei hätte Konkurrenz helfen können, Geld einzusparen. Daher sind auch Ausschreibungen so wichtig und ratsam. Die fand offenbar nicht statt. Finde den Fehler? Die Ortsgemeinde wird gewiss ihre Gründe gehabt haben, in erster Linie nach Meckenbach zu schielen. Preißgegeben hat man die aber (bisher) nicht. Die hat sich diesbezüglich nicht erklärt! Auch nicht was den Torwächterdienst angeht. Irgendwer muss ja morgens auf- und abends zusperren?

Unbürokratisch: Für den Blog das deutsche Unwort schlechthin!

Was beutet unbürokratisch? In der Theorie bedeutet es, verkürzte Verfahren und großzügigere Auslegung bei Hilfestellungen gleich welcher Art. Unbürokratisch bedeutet etwa das gleiche wie „Auf Dem Kurzen Dienstweg“. In der Praxis wird keine Redewendung so überstrapaziert und missbraucht. Vor allem wenn Politiker von großen und kleinen Bühnen „unbürokratisch“ in einer schier Endlosschleife in den Mund nehmen, um Hilfestellung-Versprechen vom Stapel zu lassen, dann herrscht Blend-Alarm! Meist sind das immer nur die gleichen Worthülsen aus der Politiker-Lehrfibel, die im Verbund mit anteilnehmenden Gesichtern, in die Mikrofone und Kameras gehaucht werden. Unbürokratische Hilfe ist nichts anderes als ein verbaler Reflex, der immer dann greift, wenn es zu einer Katastrophe kommt. Naturkatastrophen, Kriege, Unglücke, Klimakrisen – die erste ausgesprochene Floskel ist die der unbürokratischen Hilfe. Blöd nur, die gewiss gut gemeinte erste Reaktion, erfüllt sich im Nachgang nicht mit leben. Will heißen, den Worten folgen keine oder nur zögerliche Taten.

Die Ahr-Betroffenen wissen ein Lied davon zu singen. Hilfsgelder können nicht ausgezahlt werden, weil etwa Formulare XY nicht vorliegen. Und das ist nur eine Beispiel von vielen. Gerade nach dem Jahrhunderthochwasser sind Auswirkungen auch nach acht Monaten noch gravierend. Der Phantasie von Bürokraten in ihren Amtsstuben sind keine Grenzen gesetzt. Nach der Flut der Ukraine-Krieg. Wieder wird unbürokratische Hilfe verspochen, wohlwissend, dass Deutschland nicht unbürokratisch kann. Dem Blog stellen sich immer wieder die Nackenhaare, wenn diese Absichtserklärungen über Nachrichten und Talk-Shows in die heimischen Wohnzimmer transportiert werden. Deutschland, Bürokratenland! Ganz schlimm, dass Spenden und Hilfsgelder nicht, nur spät oder nur verkürzt dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Da lobt ich mir private Initiativen, die auf direktem Weg Hilfe leisten.

Die gab es für die Ahr und die gibt es für die Ukraine. Die gilt es mit Geld und Material zu unterstützen. Da weiß man, dass Gelder, Windeln, Taschenlampen, Schlafsäcke oder was auch immer, wirklich schnell und unbürokratisch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Der Blog outet sich als überzeugter Unterstützer von privaten Initiativen, will aber keinesfalls die großen Spendenorganisationen madig machen. Die haben natürlich alle ihre Berechtigungen. Ohne die funktioniert das große Ganze nämlich nicht. Nur hängen die nicht selten auch in ihrer eigenen Bürokratiefalle fest. Bei weitem nicht jeder gespendete Cent kommt auch an. Das Dilemma, die Konten sind oftmals prall gefüllt, aber die Gelder können nicht abfließen. Auf den großen Hilfsbühnen läuft einiges schief. Nich bei den privaten Initiativen – wie gerade die Ukrainen-Hilfen von Hahnenbach, Bergen, Herrstein, Merxheim oder wo auch immer, beweisen.

Für mehr Sicherheit: Der Skywalk bekommt ein Eingangstor!

Der Nahe-Balkon ist regionaltouristischer Traum- und leider auch Endziel für Selbstmordwillige. Kann der entschärft werden, um Leben zu retten? Und wenn ja wie? „Will sich jemand umbringen, kann man ihn nicht davon abhalten“ – das weit verbreitete Argument widerspricht jeder Suizidprävention. Das darf weder von der Politik, noch von allen anderen Gruppen- oder Institutionen herangeführt werden, wenn es darum geht, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Müssen die ergriffen werden? Der Ortsgemeinderat meint ja und der Blog schließt sich der Meinung an. Letzterer wurde schon mehrfach angeschrieben und gebeten – auch von Anliegern aus Johannisberg – dieses sensible Thema doch endlich einmal aufzugreifen. Das gilt an sich als absolut tabu. Einerseits gilt auch für den Blog das Gebot, über Suizide nicht oder nur zurückhaltend zu berichten, weil Auslassung bei gefährdeten Menschen zu Nachahmungen führen kann.

Macht er auch nicht! Anderseits kann man die Augen nicht immer verschließen. Nicht, wenn es Möglichkeiten gibt, durch effektive Maßnahmen einer beängstigenden Entwicklung entgegenzuwirken. Und die gibt es. Die Ortsgemeinde hat sich nunmehr dazu entschlossen ein Schiebetor zu installieren, um letztlich den Zugang wenigstens etwas kontrollieren zu können. Der Auftrag wurde in der letzten Ortsgemeinderatssitzung erteilt. Das Tor kostet rund 6900 Euro. Lob für diese Initiative! Richtig, richtig gute Entscheidung! Richtig, richtig gut investiertes Geld! Den Zugang vor allem zur Nachtzeit zumindest erschweren – passt! Einen vollständigen Schutz wird es nur bei einem kompletten Rückbau geben. Kein Skywalk, keine Sprünge in die Tiefe. So einfach ist das. Ließen sich im Nachhinein noch andere Hürden einbauen? Etwa höhere Geländer, Fangzäune? Diesbezüglich sollte man sich unbedingt weiteren Rat von Fachleuten einholen, um sich als Ortsgemeinde nicht möglichen Vorwürfen hingeben zu müssen.

Deco Plateau meets Osterhase beim Markt „Frühlingserwachen“!

Hurra, das Frühjahr naht mit großen Schritten. Hinweise auf die nahende Blüte- und Osterzeit liefern Ausstellungen, auch im Kirner Land. Unter dem Oberbegriff „Frühlingserwachen“ lädt „Deco Plateau“ am Samstag, 19. März, zum Stöbern und Bummeln ein. Zwischen 10 und 18 Uhr gibt es bei den „Frühlingsmachern“, um Jungunternehmer Dominik Eberle, einiges zu entdecken. Und wer den Kerle kennt, der weiß um seine Kreativität, wenn es darum geht, Märkte zu organisieren. Und das Beste daran: Der Osterhase höchstpersönlich hat sich angekündigt, um die kleinen Gäste zu überraschen. Zur Erinnerung: Der erste Weihnachtsmarkt war selbst unter Corona-Bedingungen eine Wucht – besucherstark allemal. Der Ostermarkt wird den toppen! Wetten? Die Glücksformel von Deco-Plateau ist ganz einfach? Breites Sortiment für jeden Anlass zu jeder Jahreszeit. Dekoration für das ganze Jahr, Tischdeko für jeden Anlass, Großhandel mit Verpackungsmittel für Hotels und Gastronomie. Und vieles mehr! On top Beratung und Service, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren.

Was gibt es zu entdecken? Auf 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche werden eine Fülle von Dekorationsartikeln, handgefertigten Gestecken und individuell gestalteten Kränzen – passend zu Osterfest und Frühling – angeboten. Draußen bieten Händler ihre Waren an. Die Buden stehen bereit für Handwerkskunst, Bioprodukte, Textilien, Düfte, Kerzen, Gewürzen, Produkte für den Hund und vieles mehr. Hunger und Durst muss niemand erleiden. Eine Fülle von kulinarischen Köstlichkeiten stehen im Angebot. Also, worauf noch warten liebe Leute. Das Deco Plateau lädt zum Ostermarkt ein und da ist hinhoppeln Pflicht!  

Haushaltssitzung erklärt: Ein glasklarer Fall von Vertrauensverlust!

„Die Eröffnungsrede kam einer Regierungserklärung gleich“ – so schildern etliche Zuhörer den aus ihrer Wahrnehmung doch eher ungewöhnlichen Auftakt einer denkwürdigen Haushaltssitzung in Hochstetten-Dhaun am vergangenen Mittwoch. Ein augenscheinlich hochemotionaler Ortsbürgermeister, hätte in einer Art Frontal-Predigt aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht. Warum auch nicht, denn verbale Rundumschläge gehören schließlich auch zu seinen ureigensten Aufgaben. Gut, die Schärfe im Tonfall überrascht dann doch. Ebenso die mangelnde Souveränität, wie Beobachter sich wundern. Ein Ärgernis für ihn, sind die Bürger-Anzeigen bei der Kreisverwaltung wegen illegaler Müllablagerungen, nach den für einige übertrieben radikalen Rodungsmaßnahmen, im Neubaugebiet „Scheiberling“. Darüber sei er doch sehr verwundert, berichtet der Öffentliche Anzeiger. Zitat: „Früher hätten sich die Bürger erst einmal erkundigt“, echofierte er sich und erhielt breite Zustimmung – (vermutlich im Rat).“ Will heißen, früher sei ein Ortsbürgermeister erste Anlaufstelle für Dorf-Anliegen und Beschwerden gewesen.

Dass die sich – ohne über Los gehen zu wollen – direkt an übergeordnete Behörden wandten, hängt aller Wahrscheinlichkeit nach damit zusammen, dass die Bürger ihrem Dorfchef nicht uneingeschränkt über den Weg trauen. Statt sich selbst einmal darüber Gedanken zu machen, warum die Anzeigeerstatter zunächst nicht bei ihm vorstellig geworden sind, packt der lieber die breit gestreute Verbalkeule aus. Lautstarkes Austeilen ist auch einfacher, als sich selbst zu hinterfragen. Zitat M. Gandhi: „Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.“ Wie jeder weiß, genießt Hans Helmut Döbell nicht unbedingt das uneingeschränkte Vertrauen der breiten Bürgerschar. Und das lässt sich mit harten Zahlen belegen. Spätestens seit seinem mäßigen 60-Prozent-Wahlergebnis, müsste er um seinen immensen Verlust von Ansehen und Reputation wissen. Und wem die Menschen nicht trauen, der wird konsequenterweise als erste Dorf-Anlaufstelle übergangen. So einfach ist das.

Medizinisches Versorgungszentrum im VG-Gebäude angedacht!

Es war zunächst ein gut gehütetes Geheimnis, aber jetzt ist es raus: Die Verbandsgemeinde trägt sich ernsthaft mit dem Gedanken ein Hausarzt-Zentrum in das Verbandsgemeindegebäude zu integrieren. Genauer formuliert im Hinterhaus. Mehr noch: Die will nicht nur die baulichen Voraussetzungen schaffen, sondern auch als Betreiber auftreten. Ein kommunale MVZ – passt! Wow, ein solche Initiative hätte der Blog den Verantwortlichen gar nicht mehr zugetraut. Von daher kann der sich jetzt gar nicht tief genug verbeugen. Wenn sich kein privater Investor findet, und danach sieht es ja wohl aus, dann muss die Kommune eben selbst den Hut aufsetzen. Keine Bange, anderen Kommunen passen die Hüte auch schon. Nur bitte nicht die Diakonie mit ins Boot holen, denn die bekommt ihr Krankenhaus nicht wirklich auf die Reihe. Der jetzt noch eine MVZ aufbürden zu wollen, würde nur wieder ins Leere laufen. Aber danach sieht es ja gottlob nicht mehr aus. Die ist raus! Bravo, „Lucky TJ“, Du hast Dich von Deinem Wunsch nach einer Diakonie-Trägerschaft verabschiedet. Dein eingeschlagener Weg der Eigenverantwortung ist der Richtige.

Zugegeben, das Hintergebäude versprüht wenig Charme, ist eingezwängt und verfügt über keine eigenen Parkplätze, aber dafür ist es im Eigentum der VG. Ein Pfund natürlich! Und wenn man den Zweckbau mit relativ kleinem Geld umgestalten und dafür sogar Zuschüsse generieren kann, dann gibt es keine zwei Meinungen mehr. Umsetzen, auch wenn’s nicht unbedingt der ideale Standort ist – ohne Aussicht auf integriertes Café oder eine Apotheke! Und das, so schnell als möglich. Bedenken hat der Blog was den späteren Unterhaltungsbetrieb angeht. Eine MVZ effektiv zu betreiben, lässt sich nicht einfach so nebenher miterledigen. Dafür braucht es ausgewiesene Experten. Und sorry, dem Ressort Wirtschaftsförderung- und Tourismus sind die vielen Formalitäten, die damit verbunden sind, nicht zuzutrauen. Die haben kaum Inspiration für ihre eigentlichen Kerngeschäfte.

Konsequenterweise wird man daher im Falle eines Falles nicht umhinkommen, einen Gesundheitsmanager oder Praxisleiter einzusetzen, um die personelle und finanzielle Unterhaltung sicherstellen zu können. Wenn alles gut läuft, wird sich das Konstrukt dann irgendwann von selbst tragen. Doch solche Zusammenhänge sind in die Ferne gedacht. Zurück zum hier und jetzt: Weiter so! Der eingeschlagene Weg ist der einzig Wahre! Bitte, bitte jetzt das Gaspedal vollends durchdrücken. Von daher, verdienter lautstarker Beifall von der Plattform www.hochstetten-dhaun.info. Ja, die findet auch lobende Worte, und zwar immer dann, wenn sie angebracht sind.  

Der Blog unter Bürgermeisterbeschuss: Wer austeilt muss auch einstecken können!

Gut gebrüllt Löwe! Da hat unser aller Ortsbürgermeister mal richtig einen rausgehauen, als er mich öffentlich als besserwisserischen Dorf-Miesmacher brandmarkte. Wenn’s der geschundenen Seele guttut, so what! Bissel Luft ablassen auf der großen Haushaltsbühne – es sei ihm gegönnt! Dennoch, wirkt der Rundumschlag nicht nur wenig souverän, sondern eines Amtsträgers unwürdig. Wenn mich nicht gerade aus der Bürgerschaft so derart viele Informationen und Aufforderungen zum weitermachen erreichen würden, ich durchweg positive Rückmeldungen sowie Rückenwind erführe, dann müsste ich mich und meine Plattform tatsächlich ernsthaft hinterfragen. Aber so! Wie schreibt doch der Volksmund immer so zutreffend:

Getroffene Hunde bellen. Und wer sich angegriffen fühlt, verteidigt sich; wenn sich jemand ungewöhnlich heftig gegen kritische Beiträge zur Wehr setzt, dann waren die oft berechtigt und trafen mitten ins Schwarze.

Auswüchse bei der Verbandsgemeinde Kirner Land: Eine Million Euro Mehrkosten beim Personal! Was läuft da schief?

Nein, es war weiß Gott keine Liebesheirat! Die Eheleute Kirn und Kirn-Land gingen seinerzeit eine Zweckgemeinschaft mit aufgezwungenen „Landes-Muster-Ehevertrag“ ein. Da kann man dann nicht unbedingt davon sprechen, dass zusammengefunden hat was zusammengehört. Romantik, Fehlanzeige! Das ohnehin schon recht kühle Eheverhältnis, dürfte nach der neuerlichen Haushaltssitzung noch ein paar Grad tiefer in den Keller gesackt sein. Selbst der sonst eher diplomatisch gestimmte Öffentliche Anzeiger transportiert sowohl frei raus laute Kritik, als auch leise Misstöne zwischen den Zeilen. „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – der einstige Slogan verkommt zur Häme! Logische Konsequenz wäre die Scheidung. Grund: Gegenseitige Abneigung! Heißblütige Leidenschaft will nicht aufkommen. Wo soll die aber auch herkommen? Es läuft halt so gar nichts im Schlafgemach. Stattdessen wird bei den Angestellten regelrecht geprasst! Finde den Fehler?

Knackpunkt sind vor allem die laufenden Personalkosten. Es kann doch nicht angehen, dass die nach der Fusion durch die Decke gegangen sind. Verschlanken geht anders! Kommunizierte 1 Million Mehrkosten, seit der Eheschließung, sind der Hammer! Sollte nicht das Gegenteil der Fall sein? Hat man nicht auch deshalb zwei Haushalte zusammengelegt, um bei den Nebenkosten sparen zu können? Weshalb laufen die derart massiv aus dem Ruder? Der Schwarze Peter wurde unterschwellig dem bösen Land zugeschoben? Trägt Mainz wirklich die Alleinschuld bei explodierenden Personalkosten? Wohl kaum! Apropos Personal! Stimmen Führungsstruktur und Personalschlüssel unter dem Dach der VG? Nicht nur leise Zweifel innerhalb des VG-Rates werden laut? Nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern unverblümt offen. Zurecht! Keine Frage, die Fraktionen sind richtig, richtig missgestimmt über den Entwicklung des Ehelebens.

Das Land hat eine Verbindung bis zum bitteren Ende geschlossen. „Bis dass der Tod euch scheidet! Basta! Dabei ist die Verwaltung insgesamt zu teuer, zu ineffizient, zu strack, zu uninspiriert, und last but not least zu unflexibel. Und das Schlimme daran, insgesamt scheint es auch an Kompetenz zu fehlen, den steilen Anstieg zukünftig begrenzen zu können. Das es schwierig werden würde, zwei Verwaltungen zusammenzuführen, und neue Vorgesetzte wie auch Kollegen zu einem Team zu verschmelzen, war bekannt. Umso mehr ist hier die Mitarbeiterführung gefragt, dies alles in klare Bahnen zu lenken. Jetzt wird man in den Teppichbodenabteilungen der Kirner Amtsstuben wieder maulen, wonach vom Blog immer nur Kritik käme. Der spricht halt nur offen aus, während andere im Verborgenen meckern. Bei der Faktenlage verbietet sich jede Art von Lobhudelei. Die Zeche zahlen die Steuerzahler. Stellt sich die Frage, warum alle Fraktionen dem Haushalt zustimmten? Zugegeben, es war wohl lautes Bauchgrummeln im Sitzungssaal zu hören, aber grünes Licht ist grünes Licht. Scheinbar ist keiner in der Lage dazwischenzuhauen. „1 Million Mehrkosten sind ein veritabler Skandal, dessen Konsequenz und Verantwortlichkeiten geklärt werden müssen!“ So wird ein Schuh draus.

Apropos Mitarbeiter. Die Fluktuation ist zu hoch. Das mittlerweile ständige Kommen und Gehen ist dem VG-Rat ebenso ein Dorn im Auge. Vor allem gings nach der Hochzeit bergab? Der Stamm hat sich ausgedünnt. Klingt zwar dramatisch, ist es aber (noch) nicht. Anderswo hat es schließlich auch Verwaltungen. Und wenn man sich verbessern kann, why not? Dennoch, generell fremdelt man halt noch immer ein wenig. Zumindest berichten das vereinzelt Angestellte aus den verschiedensten Bereichen. Und die müssen es ja wissen. Darunter leidet natürlich die Stimmung. Merke, nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Lange darf der Zustand allerdings nicht mehr anhalten, weil sonst „Gestaltungskraft“ verlorengeht. Wenn eines aus dem Zeitungsbericht herauszulesen ist, dann ist es Kritik aus allen Fraktionen. Die Verwaltung steht unter Beobachtung. Die muss effektiver´, schlanker und günstiger werden und vor allem muss die liefern. Nochmals zum Mitschreiben, 1 Million Euro Mehrkosten an Personal sind nicht vermittelbar. Da sind die Führungskräfte hier und nicht in Mainz in der Pflicht. Aber sowas von!     

Hurra, die Ortsgemeinde installiert eine Webcam am Skywalk!

So oder so ähnlich könnte der Schwenk aussehen. Oder liefert die Webcam am Ende nur Bilder in einer zeitlichen Schalte?

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen aber feinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Ob gerechtfertigt oder nicht, dass möge jeder für sich selbst beurteilen. Apropos Beurteilung, auf Tripadvisor decken die die komplette Bandbreite ab. Von einem eher nüchternen „naja“ bis einem „ausgezeichnet“ ist alles dabei. Persönliche Eindrücke sind halt verschieden. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet. Im Überschwang der Euphorie, versprachen die politisch Verantwortlichen – allen voran der damalige VG-Bürgermeister Werner Müller – bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Sieben Jahre ist das jetzt her. Passiert ist bis dato nichts.

Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Webcam kommt! Ja, richtig gelesen! Quasi aus dem Nichts heraus, wie Kai aus der Kiste gesprungen. Der Ortgemeinderat billigte die Anschaffung in Höhe von rund 3500 Euro. Wahnsinn! Spät ist bekanntlich besser als nie. Warum muss immerzu alles nur so lange dauern, bis Reizpunkte gesetzt werden? Hat das ständige Mahnen und Erinnern vom Blog etwas bewirkt? Die Anschaffung am Ende beschleunigt? Offiziell sicherlich nicht! Dennoch, der heftet sich den Erfolg mal ganz frech ans Revers! Ein Livestream, eingefangen vom Nahetal – passt! User können dann den täglichen Blick von oben herab, vom heimischen Computer einfangen. Viele Klicks sind garantiert. Werden es Bilder oder bewegte Bilder in Form von Kameraschwenks in der Endlosschleife? Die Antwort steht (noch) aus. Aufgeschaltet wird der Service jedenfalls auf die Seite Kirner Land. Wo sonst, Hochstetten-Dhaun hat ja keine eigene. Dieses Versäumnis schmerzt jetzt umso mehr. Hey, die etwas andere Blogseite würde sich doch auch als Plattform anbieten? Die ist stets aktuell und zudem stark frequentiert. Das Angebot steht!

Klappe, Geologischer Lehrpfad die Zweite!

Kaum veröffentlicht, schon flattern dem Blog Einzelheiten über den Arbeitseinsatz Geologischer Lehrpfad ins Haus. Und die hören sich richtig, richtig gut an. Chapeau, da steckt Konzeption dahinter. Wegebeschilderung, Hinweistafeln, Ruheplätze – alles kommt auf den Prüfstand, wird erneuert, ausgewechselt oder ergänzt. Die Bestellungen wurden schon in Auftrag gegeben. Man merkt, es wird reichlich Herzblut investiert. An einem einzigen Tag wird man die Mängelliste nicht abarbeiten können. Dazu braucht es schon etwas mehr, wie der Vorsitzende des Turnvereins, Peter Jung, anmahnte. Ihm war der schlechte Zustand des touristischen Highlights schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Der Turnvater prangert allerdings nicht nur an, sondern packt an und wird gemeinsam mit anderen aktiv. Gut vernetzt – passt! Der geologische Lehrpfad, ein Schandfleck? Nicht mehr lange, denn die Maßnahmen laufen und werden nach und nach, mit dem Höhepunkt Feiwilligentag, umgesetzt. Man darf jetzt schon auf das Ergebnis gespannt sein.   

Freiwilligentag: Sport- und Turnverein wollen den Geologischen Lehrpfad zu altem Glanz verhelfen!

Im Zuge des Freiwilligentages wird der Geologische Lehrpfad hergerichtet! Dass der eigentlich alleiniger Spielplatz der Ortsgemeinde ist – geschenkt! Die kümmert sich seit Jahren nicht wirklich um den Pflege- und Unterhaltungszustand, sodass jetzt die beiden großen Vereine des Dorfes, in einer Art Tagesaktion, Hand anlegen. Wer die Idee dazu hatte, soll an dieser Stelle kein großes Thema sein. Nur so viel, gemäß den zwitschernden Spatzen, wollten zunächst die Freien Wähler aktiv werden. Die sind so etwas wie Antreiber oder Impulsgeber. Jetzt verwerten Sport- und Turnverein eben die Vorlage. Egal, Hauptsache es tut sich was. Der Blog hat schon viele Male versucht, diesbezüglich die Ortsgemeinde in die Pflicht zu nehmen. Die sah bisher allerdings keinen Handlungsbedarf. Dann eben jetzt die Kehrtwende durch Vereine! Oftmals prangerte der Blog einen Zustand an, der einer angepriesenen touristischen Anlaufstelle unwürdig ist. Und der ist beschämend und nicht wegzudiskutieren. Zuletzt noch, als der Pfad auf den Hinweisschildern Ortsumfahrung als örtliches Highlight auftauchte. Offenbar kam irgendwer jetzt doch ins Grübeln. Den Ausschlag, hin zur Sanierung im Zuge des Freiwilligentages, gab wohl die Gesamtgemengelage. Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie.

Was ist zu tun? Nun, alle Hinweisschilder gilt es zu überprüfen, gegebenenfalls auszutauschen oder zu ergänzen. Der Ruheplatz an der ehemals „Ersten Linde“ braucht dringend eine Aufwertung. Vielleicht reicht das Budget ja für eine Relax-Liege oder eine Ruhe-Schaukel gemäß den Vorbildern Monzingen, Meddersheim oder Heimweiler. Zwischendurch eine Bank für die Wanderer käme auch nicht schlecht. Um die Probleme beseitigen zu können, wird man Geld in die Hand nehmen müssen. Es geht nämlich nicht um Grün- oder Heckenschnitt. der war immer gewährleistet. Wahrscheinlich kennen die Planer die Baustellen und haben bereits ein Konzept erstellt. Falls nicht, in der Historie des Blogs sind alle Mängel aufgeführt. Einfach mal reinklicken.

Kirn macht Front gegen den Verlust der Rettungswache

Politische Mobilmachung in Kirn! Wow, diese Einigkeit besticht. Sowohl Politik, als auch Ärzteschar machen sich für einen Verbleib der Rettungswache im Stadtgebiet stark. Mehr noch: Der Standort im Mittelzentrum sei so etwas wie alternativlos. Recht haben sie! Irgendwann ist es aber auch mal gut: Erst die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale und jetzt die Rettungswache? Geht es nach dem Landkreis und einer Studie der Uni Kaiserslautern, dann ja. Das Gutachten will Rettungswachen in Hochstetten-Dhaun und Waldböckelheim verortet sehen. Demnach raus aus dem Lostopf wären Kirn und Bad Sobernheim. Die Kirner sind fest entschlossen, diesen (noch) nur Pendelausschlag nicht hinnehmen zu wollen. Es hat zwar lange gedauert, bis eine Reaktion auf die einschneidende Botschaft aus dem Kreishaus einsetzte, aber spät ist bekanntlich besser als nie. Und die Kirner haben gute Argumente pro Kirn. Man darf gespannt sein, auf welcher Basis der Kreistag nunmehr entscheiden wird.

Keine Frage, die Kirner Vertreter und die aus der Felkestadt, werden aus allen Rohren schießen, um den Trend hin zu neuen Wachen an neuen Standorten zu kippen. Das ist auch ihre verdammte Pflicht! Aus der Hüfte schießen wird in diesem Entscheidungsprozess nichts bringen. Die Städte müssen überzeugen. Am besten mit Argumenten, Fakten und Konzepten. Standortvorschläge wären auch von Vorteil. Nicht zu vergessen, Einsatzstatitiken über Jahre hinweg, die belegen können, dass die meisten Einsätze in Kirn gefahren werden müssen. Haben sie eine Chance? Warum nicht. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Keine Frage, Bad Kreuznach liebäugelt mit Neubauten in Hochstetten und Waldböckelheim. Und insgeheim wird sich unsere Landrätin auch schon die passenden Grundstücke ausgeguckt haben. Dennoch, nichts ist unmöglich. Also, dranbleiben ihr Kirner. Kämpft für Eure Rettungswache. Mit einem Vorurteil möchte der Blog allerdings aufräumen. „Der Westen werde nur abgehängt. Der sei ein Anhängsel in den Köpfen der Entscheidungsträger an der unteren Nahe!“ Was die Rettungswache angeht, trifft der Satz nicht ganz ins Schwarze. Merke, Hochstetten liegt auch im Westen.

Erster Vorschlag Eingangstor Hochstetten-Dhaun!

Leser Frank Wiedemann ließ sich nicht lange bitten. Seinen Torvorschlag am Radweg-Eingang nach Hochstetten, von Simmertal kommend, lieferte er sogleich frei Haus. Einfach, aber durchaus akzeptabel, sein Gedanke. Mit einem fröhlichen „Herzlich Willkommen“, noch dazu in großen Lettern, spart man sich irgendwelche eigene Beurteilungen über das Dorf den Gästen zu präsentieren. Darunter noch Hochstetten-Dhaun ein etwas kleinerer Schift – passt! Ehrlich und gut! „Herzlich willkommen“ geht fürwahr immer. Nicht unbedingt spektakulär zwar, aber für die breite Masse sicherlich tragbar. Dazu noch das Wappen – warum nicht! Gibt es weitere Ideen? Mutige vor!   

Hochstetten-Dhaun: „Die Perle an der mittleren Nahe“

Wie ein Torbogen wird später einmal die Einfahrt nach Hochstetten-Dhaun gestaltet werden? Aber wie? Der Blog hat Vorschläge!

So oder so ähnlich könnte das „Eingangstor“ nach Hochstetten hinein gestaltet werden! Unlängst verriet Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell bei einem Ortstermin, dass Radfahrer von Simmertal kommend, zunächst eine Art Eingangstor durchfahren müssten. Eine Begrüßung der ganz besonderen Art – passt! Der Text oberhalb des „Tores“ sei noch offen, ließ der Dorfchef seinerzeit wissen. „So etwas wie schönstes Dorf“, könnte der sich vorstellen. Augenzwinkernd wohlgemerkt. Egal durch welche Brille der seinen Blick über das Dorf auch schweifen möge, ein wenig sollte er sich schon an Fakten und Wahrheiten orientieren. Wie jeder weiß, zählt Hochstetten nicht gerade zu den allerschönsten Dörfern unter der Sonne. Und ontop „schönstes“ Dorf, das wäre dann doch zu weit an der Realität vorbeigesponnen. Radfahrer sollen sich ja nicht im falschen Film wähnen, wenn sie an Fassaden und Plätzen vorbeiradeln. Wie wäre es denn mit dem Spruch: „Die Perle an der mittleren Nahe“? Perle klingt irgendwie auch wohlgesonnen und ist überdies neutraler. Bei dem Bezeichnung ist zwar auch eine gute Portion Wunschdenken Vater des Gedankens, aber bissel Schwindeln muss erlaubt sein. Möglich wäre auch etwas mit Basalt-Dorf oder Heimat. Empfangsschild mit entsprechendem Wortlaut und passend dazu Blumenschmuck in Form eine Bogens, wären immerhin ein gelungener Willkommens-Akzent. Oder hat jemand einen anderen klugen Vorschlag? Einen besseren Spruch vielleicht? Wenn ja, her damit.       

Alle Jahre wieder – der Haushalt!

Haushalt erklärt! Der wird am heutigen Abend verabschiedet. Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun (eingestellt unter https://www.kirner-land.de/ortsgemeinden/hochstetten-dhaun / Satzungen)? Einer guten alten Tradition folgend, will der der Blog nach und nach einzelne Eckpunkte näher vorstellen und sogleich mit dem äußerst umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt beginnen. „The same procedure as every year?“ Aber Hallo! „Gelebte Vetternwirtschaft“, attestierte der Bund der Steuerzahler seinerzeit in seinem Fazit. Alles zwar bekannt, und mittlerweile abgedroschen, aber dennoch ein Jahresgedächtnis in der Endlosschleife wert.

Analog diesem, hier nochmals die aktuellen Zahlen und Fakten aus dem Haushalt 2022 zusammengefasst, damit diese im Bewusstsein bleiben: Die lassen sich ja prima aus dem Entwurf herausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro Miete an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro (ohne Nebenkosten), die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum, ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz von 3500 Euro dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen (Interpretation der einzelnen Positionen ohne Gewähr).

Der Deal sah weiterhin vor, dass der Eigentümer bestellte und die Ortsgemeinde brav bezahlte. Geschickt eingefädelt! In Zahlen ausgedrückt waren das 100 000 Euro, die man seinerzeit auf den Tisch legen musste, um die unfertigen rohbauähnlichen Praxisräume herzurichten. Dass das im Normalfall der Eigentümer hätte stemmen müssen – geschenkt. Was war bei dieser Provinzposse schon normal. Dennoch, sei diese Rechnung mal rein ökonomisch aufgemacht: Der Eigentümer bekam über die Ersatzvornahme für die Sanierung quasi 100.000 Euro von der Ortsgemeinde „geschenkt“. Dazu kommen jetzt schon drei Jahresmieten. Zusammengenommen sind das 152.000 Euro plus bisher. Und so weiter und sofort – bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Die Art und Weise des Prozederes rührt noch immer an dem Grundverständnis vieler Menschen von Politik, deren Argwohn ein solche Gebaren, das hinter verschlossenen Türen parteiübergreifend vorbereitet wurde, längst geweckt hat. Das wahrgenommene Geschmäckle, wird sich niemals so ganz abschwächen. Schon gar nicht, wenn der „Welterklärer“ regelmäßig daran erinnert.

Die Serie Haushalt wird fortgesetzt!

Märkte von jetzt an auf dem „Parkdeck-Multifunktionsplatz“ in der Mauergasse!

„Marktbeschicker nehmen Marktbesuchern den Parkplatz weg?“ – Keine Frage, was die Stadt in Sachen neuem Standort Parkplatz-Mauergasse, für Wochen- und Monatsmärkte, auf den Weg bringt, wirkt irgendwie unlogisch. Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn schließlich haben sich die Stadtverantwortlichen mit der Verlegung auf den vor allem auch Multifunktionsplatz, mit allen Anschlusskomfort, etwas gedacht. Warum also nicht mal neue Wege gehen? Mal etwas anderes ausprobieren, um unter anderem auch für Belebung zu sorgen – passt! Jetzt müssen die Umzüge nur noch für den erhofften Schwung sorgen. Märkte auf Marktplätzen in der Innenstadt haben Tradition und garantieren Nähe. Die zu verlegen birgt ein hohes Risiko.

Der Monatsmarkt packt das ganz sicher. Beim Wochenmarkt hingegen, meldet der Blog leise Zweifel an. Der kränkelt schon seit geraumer Zeit. Es fehlt an Charme, Angebot und Attraktivität. Ob sich ein Standortwechsel als richtige Medizin erweist, um den nachhaltig aufzupeppeln, wird sich zeigen müssen. Die kann am Ende auch bitter schmecken, nämlich dann, wenn der Schuss nach hinten losgeht. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Den halben Platz mit regionalen Anbietern füllen und auf der anderen Hälfte Parkplätze für Besucher vorhalten, so könnte es was werden. Überdies, in der nächsten Zeit warten große Baustellen in der Lindenstraße sowie auf dem Marktplatz. Da könnte sich eine vorzeitige Verlegung als hilfreicher Übergang erweisen. Zusammengefasst, die Idee hat ihre Chance verdient. Sollte die nicht zünden, dann kann man ja rückabwickeln. Korrekturen gehen immer. Der Blog hält mal ein Auge drauf.  

Nachgehakt: Ist bei Joe Weingarten mittlerweile eine Antwort von der Kassenärztlichen Vereinigung eingetrudelt?

Komm hol das Lasso raus… Eher mit gezogenem Colt, könnte
vielleicht was gehen bei der KV.

Hinter der Redewendung „Papier ist geduldig“ steht, dass sich Vieles leicht niederschreiben lässt, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen ergeben. Dies gilt vor allem für den Schriftverkehr der SPD-Nahegrößen. Markus Stein ist schon mehrfach abgeblitzt. Unlängst versuchte es „Little Joe“ Weingarten.  Jungs, spart Euch die Tinte! Mit der Kassenärztlichen Vereinigung lässt sich keine Brieffreundschaft entwickeln. Die haben überhaupt kein Interesse! Die schweben über den Dingen! Die Miesepeter sind in punkto Patientenfreundlichkeit und Service ganz mies drauf. Bestenfalls nehmen die Vetos von einzelnen empörten Politikern zu Kenntnis, mehr aber auch nicht. Die halten an ihrer Linie fest, wonach die Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen ausgedünnt werden sollen.

Wie an einer Teflon beschichteten Pfanne, perlte auch die neuerliche Eingabe von Little Joe in Mainz ab. Dem Vernehmen nach, hat der Kerle (noch) keine Antwort erhalten. Könnte ja auch jeder kommen. Wohl nicht einmal eine Bestätigung des Eingangs, sei bei ihm aufgeploppt. Finde den Fehler? Herr Weingarten, geben Sie mal Milch. Hat man Ihnen wirklich kein Gehör geschenkt? Ihre Eingabe ist doch schon ein Weilchen her. Der Blog hatte Ihnen einst Eier bescheinigt. jetzt ist es an der Zeit, die mal auszupacken und mit dem Colt zu winken. Wobei, Wilder Westen iss ja nicht mehr. Den also bitte im Holster stecken lassen. Stattdessen sollten Sie die Samthandschuhe ausziehen und bitte den Tonfall verändern. Ein wenig mehr Schärfe darf es schon sein. Besser, Sie erhöhen den Druck, mit was auch immer. Lassen Sie sich was einfallen.

Tja, so sind sie halt, die Vorstände der KV im fernen Mainz. Behandeln die doch unseren Nahe-Bundestagsabgeordneten wie einen Rotzlöffel, der aufmuckt – noch dazu öffentlich. Die Watschen, für den gefühlt auf Normalgröße zusammengestauchten SPD-Schulbuben, wird diesem gewiss nicht gefallen. Doch, was kann er machen? NICHTS! Mit der Instanz KV ist eben nicht gut Kirschen essen! Einfluss auf die Brüder und Schwestern, könnte vielleicht sein Landeskollege Denis Alt nehmen. Doch „Depeschen-Denis“ ist mit der Verteilung von Schecks schon ausgelastet genug. Warum sich auch unbeliebt machen bei einer Instanz, die unbeherrschbar aus dem Ruder gelaufen ist. Besser ist doch gelebte Harmonie! Für wichtige Angelegenheiten, will der seine Antenne partout nicht ausfahren. Am Ende hat der gar keine. Verkehrte Welt.

Haushalt erklärt: Keine Anregungen vom Blog! Internetseite auch im Jahr drei (noch) immer nicht am Start!

In den letzten beiden Jahren reichte der Blog vor den Haushaltssitzungen fristgerecht eigene Vorschläge mit Kritikpunkten ein. Aller guten Dinge sind drei? NEIN. 2022 schenkte sich der Blog eine entsprechende Auflistung. Nicht, weil es keine Anregungen gäbe. Vielmehr hat der den Zeitpunkt der Abgabe schlichtweg verpasst. Sorry! Nächstes Jahr wieder – versprochen! Dabei klemmt es nach wie vor an einigen Stellen im Dorf. Den Ortsgemeinderat wird es freuen, wird der nicht gezwungen, die Liste abarbeiten zu müssen. Mal ehrlich, Handlungsbedarf hätte der eh verneint. Wie immer halt! Ganz sicher wäre das Thema Dorf-Internetseite erneut ganz weit oben auf der Liste aufgeploppt. Da wollen die Verantwortlichen einfach nicht drangehen. Warum nur diese Scheu? Die verweigern sich regelrecht. Hochstetten-Dhaun hat keine! Hochstetten-Dhaun will keine? Dabei wäre ein medialer Fußabdruck so wichtig. Eine Homepage, die Übersicht und Service pur bietet – passt!

Alleine eine Top-Startseite kann Neugier wecken. Eine digitale Visitenkarte, die insgesamt durchdacht und perfekt designet ist, das wäre es doch. Übersichtlich, prägend strukturiert, mit klare Farbgebung und Hierarchien – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ein Abbild über das Dorf. Hey, Vorbilder gibt es reichlich. Kirn kann es, Simmertal kann es, Hennweiler kann es – nur eben Hochstetten-Dhaun nicht? Finde den Fehler? Blöd, wenn vor allem das Dorfoberhaupt das mediale Zeitalter – zumindest auf diesem Gebiet – verschlafen hat. Ob der aus dem Tiefschlaf je wieder aufwacht? Kurzfristig wohl eher nicht! Fazit: Es hapert nach wie vor am Willen. Dabei ist es so einfach. Nur Mut, es geht! Die brächte nur Vorteile, auch für den Blog. Wenn eine offizielle Internetseite geschaltet werden würde, dann bräuchte der auch nicht so oft Hilfestellung leisten. Der wird bisweilen von externen Fragestellern in Gemeindeangelegenheiten gelöchert. Dabei ist das gar nicht sein Spielplatz.

Komm wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Am kommenden Mittwoch, 9. März, ist wieder Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Ab 19 Uhr wird dann wieder die große Dorfpolitik vorangetrieben. Gemäß Tagesordnung, verspricht das Zusammentreffen zu einer abendfüllenden und interessanten Angelegenheit zu werden. Also worauf noch warten, liebe Bürger. Die wichtigste Haushaltssitzung wirft ihre Schatten voraus, da muss man doch hin. Neben dem Haushalt, stehen allerdings noch andere Eckpunkte auf der Tagesordnung. Ein Dauerbrenner ist das Neubaugebiet „Im Scheiberling“. Gegen das macht der Großteil der Bewohner noch immer Front. Bisher vergeblich! LEIDER! Daran wird sich zwar nichts mehr ändern lassen, aber dennoch herrscht weiterhin erhöhter Redebedarf. Auch interessant, die Vorstellung des Mehrgenerationenplatz-Konzeptes. Erstmals lässt man hier die berühmte Katze aus dem Sack. Nochmals, die oben abgebildete Tagesordnung ist umfangreich. Die ist allemal spannender, als jedes Fernsehprogramm. Der Blog kann selbst nicht dabei sein, wird aber im Nachgang die wichtigsten News vorstellen.

Er ist wieder da! Altbürgermeister Werner Speh zum Bürgermeister gewählt!

Der Werner wird’s schon richten, der Werner macht’s schon gut, der Werner macht sonst alles was sonst keiner gerne tut. Der Werner wird’s schon richten, wir haben ja zum Glück, den guten alten Werner, unser bestes Stück“ die leicht veränderte Liedzeile des ehemaligen Gassenhauers ist Werner Speh regelrecht auf dem Leib geschrieben. Und jetzt darf er auch offiziell wieder die Geschicke des Dorfes lenken. Ergebnis der Wahl heute: Auf ihn fielen 659 Ja-Stimmen (83,74 Prozent). Immerhin 128 (16,26 Prozent) sprachen sich gegen ihn aus. Erschreckend, die Wahlbeteiligung. Gut die Hälfte der Berechtigten war die Wahl scheinbar schnuppe. Von 1508 Wahlberechtigten, zog es nur 793 Wähler an die Urne. Das sind gerade mal 52,24 Prozent. Sei’s drum, Simmertal hat einen neuen Bürgermeister. Der wird viel Fortune brauchen, um das Dorf, in global total verrückten Zeiten, wieder vollends auf Kurs zu bringen. Doch wenn es einer schaffen kann, dann der erfahrene Silberrücken, der seinen Ruhestands-Schaukelstuhl wieder in den Keller räumen wird müssen.

Kreiselgestaltung erster Vorschlag!

Und schon beginnt sie, die wilde Kreiselgestaltungs-Fahrt. Kaum veröffentlicht, erreichte den Blog schon einen ersten Gedanken. Leser Frank Wiedemann, will im Kreisel einen Findling verortet sehen. Einen, mit dem Wappen des Ortes in der Mitte. Warum nicht? Wen’s gefällt? Der Blog ist ein schnöder Felsbrocken zwar eine Spur zu langweilig, aber will der diesen Vorschlag nicht als KO-Kriterium verbuchen. Keine Frage, der ist durchaus okay. Eingebettet in ein Blumenbeet – passt! Dennoch, für den Geschmack des Blogs, kommt der Vorschlag bissel „Karo Einfach“ daher. Vorteil, der dann wahrscheinlich Basaltstein, wäre natürlich günstig zu haben.

Kreiselgestaltung in Hochstetten: Wer hat Vorschläge?

Hochstetten-Dhaun, dein Kreisel. Am einstigen Provisorium am Ortseingang, aus Richtung Kirn kommend, wird gerade mit Hochdruck gewerkelt. Angesichts des Fortschrittes der Straßenbaumaßnahmen, will der Blog nochmals mit Nachdruck an die Gestaltung erinnern. Ob die Ortsgemeinde sich intern mit dem Thema auseinandergesetzt hat? Bestimmt! Hat die überhaupt Einfluss oder ist das alleine Angelegenheit des Landesbetriebes? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Absolute Funkstille! Der Blog will erneut seinen ursprünglichen Entwurfsvorschlag unterbreiten. Warum nicht ein Kunstwerk des örtlichen Schmiedemeisters Helmut Reit als Blickfang mittig platzieren. Das Gute liegt bekanntlich so nahe! Der Blog hat mal eben schnell eine Säule aus dem Garten des Künstlers entsprechend platziert. Der hat aber auch noch jede Menge andere Kunstwerke zu bieten. Vorstellbar ist auch ein neues Bildnis aus der Ideenschmiede eines Mannes, den man einfach nur fragen müsste. Einen Blickfang eben!

Drumherum etwas jahreszeitliches Grün angeordnet und schon wäre der Kreisel ansprechend gestaltet – passt! Warum nicht? Wieso nicht einen örtlichen Künstler bei der Umsetzung mit ins Boot holen. Natürlich gibt es auch andere Alternativen – etwa herausgearbeitet durch einen Ideenwettbewerb. Bleibt die Frage, inwieweit die Verantwortlichen überhaupt Kreativität und Einzigartigkeit wollen. Dabei wären echte Unikate, echte Alleinstellungsmerkmale doch Hingucker, oder nicht? Möglich wäre auch ein Basaltkreisel. Will heißen, mit Steinen aus dem Steinbruch. Wäre zwar trist und nur langweilig, aber ein Zugeständnis. Immerhin ist die Basalt AG so etwas wie die finanzielle Lebensader des Dorfes. Wahr ist, der Kreisel kommt in Kürze. Der Radius ist schon abgesteckt. Den als Blickfang oder symbolische Eintrittskarte des Dorfes ansprechend zu gestalten, sollte für die Ortsgemeinde Bedürfnis und Ansporn zugleich sein. Wahr ist aber auch, die Ortsgemeinde zeichnete sich in der Vergangenheit nicht unbedingt durch Kreativität und Ideenreichtum aus. Der Blog-Vorschlag steht nach wie vor. Der ist als ein erster möglicher Akzent gedacht. Wer hat weitere? Eine Leserin hat, in Anlehnung an die vielen einstigen Waldarbeiter, einen Baum vorgeschlagen. Warum nicht? Wer hat weitere Tipps auf der Pfanne?

Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun strebt kein neues Baugebiet Richtung Simmertal an!

In Hochstetten-Dhaun hatte sich ein Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen sollte, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie ging es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. Die Erhebungen sind nunmehr abgeschlossen. Auch der Blog spekulierte kräftig mit. Mit bescheidenem Erfolg, wohlgemerkt. Der absolute Laie lag gleich bei zwei eigenen Vorschlägen daneben. Sei’s drum, der Mensch irrt eben so lange er lebt.

Durchaus vorstellbar ist eine nochmalige Ausdehnung Richtung Simmertal. Quasi im Anschluss an das noch nicht erschlossene Neubaugebiet „Im Scheiberling“. Einheimischen ist die Fläche als „Grees“ bekannt. Es handelt sich um ein schönes Plateau mit reichlich Kapazität. Hier lässt es sich gut und ruhig wohnen. Manko, die Anbindung verliefe wiederum über Altestraße und Hellbergblick. Nur mal so laut gedacht: Denkbar wäre auch eine Straße hinab nach Simmertal. Man stelle sich nur vor. Beide Orte wüchsen zusammen! Zukunftsmusik zwar, aber es geht ja schließlich auch um Projekte, die in weiter Ferne Gestalt annehmen könnten. Hat das Expertenteam den „Grees“ im Blick? Durchaus möglich. Schauen wir mal.  

Und der hatte den „Grees“ im Blick. Und der hat sich gegen eine nochmalige Erweiterung entschieden. Überspitzt formuliert, Simmertal und Hochstetten werden also nicht zusammenwachsen! Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Will heißen, nach dem „Scheiberling“ ist finito. Dass die vom Verkehr gebeutelten Anlieger der Zufahrtstraßen den Schlussstrich noch erleben dürfen, ist nicht Selbstverständlich. Ist die Gier der Verantwortlichen nach Neubaugebieten etwa gestillt? Was Hochstetten angeht, scheinbar ja. Hochstetten hat vorerst fertig. Als nächstes nimmt der Blog Dhaun und Karlshof ins Visier.  

Der Wahnsinn an der Zapfsäule!

Wie man’s macht, macht man’s verkehrt! Noch gestern wollte der Blog tanken, hatte aber angesichts eine Diesel-Preises von 1,81 Euro gezögert. Heute muss der 10 Cent mehr pro Liter berappen. Was für eine Preissteigerung binnen weniger Stunden! Dumm gelaufen. Gibt aber immer Schlimmeres! Wie überhaupt die Spritpreise generell gerade durch die Decke gehen. Man, man, man – wo soll das noch hinführen. Derzeit kann jeder froh sein, der seinen Wagen nicht unbedingt braucht. Benzin und Öl ein Luxusgut? Nicht zu vergessen die Energiekosten! Wer soll das noch alles bezahlen? Und die Preisspirale ist noch nicht am Ende angekommen. Pendler sind eh schon gekniffen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Preise an der Zapfsäule stabil über der 2-Euro-Marke einpendeln. Die Welt ist Dank Despoten instabil und blemblem geworden! Angesichts des Elends im Osten, kann man angesichts „nur“ steigender Energiepreise noch glücklich und zufrieden sein. Verrückte und gefährliche Zeiten gerade!

Hammer! Wird ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum im Verbandsgemeindegebäude integriert?

Du kriegst die Motten!“ Unser aller Bürgermeister „Lucky TJ“ hat es sich nicht nehmen lassen, Julia Klöckner den Fortschritt der Pläne für eine MVZ in Kirn am Reißbrett zu erläutern. Immerhin, die ehemalige politische Größe zeigte sich bei ihrer Stippvisite sehr interessiert. Die bekam offenbar interessante Fakten zu sehen! Eindrucksvoller Beleg dafür, sind die von ihr sogleich geposteten bunten Bildchen, natürlich untermalt mit passenden Zeilen des Lobes, auf Facebook. „Bei meinem gestrigen Antrittsbesuch hat er mir den Fortschritt der Pläne erläutert,“ sagt eine, die scheinbar über die zügige Fortentwicklung staunte. Und auch der Blog ist von den Socken, über diese Initiative! Immerhin, sie weiß jetzt wenigstens genau Bescheid. Alle anderen, wohl eher nicht. Will heißen, selbst Stadtbürgermeister Frank Ensminger zeigt sich, dem Vernehmen nach, überrascht von vorliegenden Entwürfen und Ansichten eines Gebäudes, inklusive fertigen Raumzuschnitten, für Arztpraxen. An ihm gingen die Planspiele offenbar völlig vorbei. Nicht einmal ein Vögelchen hat ihm offenbar was gezwitschert. Dabei ist der doch sehr gut vernetzt. Gute Kommunikation geht fürwahr anders! Transparenz sowieso!

Gut zu erkennen, es handelt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um jenes VG-Gebäude, welches in zweiter Reihe gegenüber der Zulassungsstelle – unscheinbar und dunkel – ein eher stiefmütterliches Dasein fristet. NOCH! Dass der Bau, der von der Fassade her geurteilt, bislang mehr einem Gefängnis anmutet, einst für die Verwaltungserweiterung fest eingeplant war – geschenkt. Moment, war da nicht sogar mal ein Balkonübergang in luftiger Höhe, von einem Gebäude ins andere, angedacht? Egal! Was für eine Kehrtwende. Die kommt buchstäblich wie der berühmte Kai aus der Kiste gesprungen. Da hat doch die Verbandsgemeinde tatsächlich mal einen rausgehauen. Und keiner bekam was mit! Hat die sowohl an allen politischen Gremien im Kirner Land, als auch der breiten Öffentlichkeit, still und leise vorbeigeplant? Schaut ganz danach aus. Egal, man wurde jedenfalls aktiv, um beim Ärztemangel ein Zeichen zu setzen. Pflöcke einschlagen und Tatsachen schaffen – passt. Lob für diesen Weitblick! WOW, die Handlungsschnelligkeit hätte der Blog, von einer ansonsten doch eher behäbig daherkommenden Verwaltung, nicht erwartet.

Der will mal den Gedanken weiterspinnen und ein wenig Kaffeesatzleserei betreiben. Wobei man muss ja nur eins und eins zusammenzählen. Taugt das Gebäude überhaupt für ein moderne und zeitgemäße MVZ? Was sind die Vorteile, was die Nachteile des Standorts? Positiv, das Gebäude ist im Eigentum der Verbandsgemeinde. Das ist zunächst mal ein morts Pfund. Laienhaft betrachtet, war es das dann aber auch schon mit nenneswerten Pluspunkten. Die Nachteile überwiegen. Das Bauwerk im Hinterhof ist eng hineingequetscht und nicht ausreichend mit Lichteinfall versorgt. Optisch ansprechend geht auch anders. Überdies, man muss hier mächtig viel Kohle reinstecken, um barrierefreie Praxisräume zu schaffen. Ein wenig mehr als zweckdienlich sollte es schon sein. Schließlich sollen sich Ärzte- und Patienten hier wohlfühlen. Schlecht, es gibt keine Parkmöglichkeiten vor dem Haus. Die wenigen Plätze im Innenhof, reichen gerade mal für die Verwaltung und die Besucher aus. Das riecht nach Problem.

Der Blog will nicht vorschnell urteilen. Der will ausdrücklich das Engagement und die Handlungsschnelligkeit loben. Der frische Schwung ist da! Ziemlich geräuschlos wurden die Entwürfe vorangetrieben. Und die treffen bei Julia Klöckner durchaus auf wohlgefallen. Merke, mit fertigen Plänen und Konzepten, lässt es sich effektiver auf Investorensuche gehen. Vor allem die Bürkle-Stiftung, will schließlich mit Konzepten überzeugt werden. Aus der Hüfte geht da gar nichts. Wie bilanziert Klöckner in ihrem Post: „Und es sieht gut aus für ein entsprechendes medizinisches Zentrum, bei dem Ärztinnen und Ärzte angestellt werden und flexible Arbeitszeiten haben – anders als ein Hausarzt, der alleine ist.“ Sie muss es ja wissen, denn sie kann über den Tellerrand blicken. Mehr noch: Sie wurde schließlich aus erster Hand über den Planungsstand des MVZ, womöglich in Trägerschaft der Kommune, informiert. Die ehrenamtlichen Kommunalen werden sicherlich auch noch aufgeklärt werden. Nur Geduld! Den Bildern nach zu urteilen, könnte man sich in Kürze einen Baustart vorstellen. Die Pläne sehen zumindest baureif aus. Schauen wir mal!

Hochstetten 22: Alles ist vorbereitet für die Baumaßnahme!

Jetzt werden Fakten geschaffen! Will heißen, rund um den Bahnhalt Hochstetten, stehen nach der Rodungsmaßnahme weder Hecken, noch Bäume. Mondlandschaft für den Ausbau der Bahnsteige – passt! Scheint fast so, als ob hier in Kürze Bautätigkeit einsetzt. Endlich, ist man geneigt hinauszuschreien. Knapp zwei Jahrzehnte hat die Ortsgemeinde auf diesen Moment gewartet, ja regelrecht herbeigesehnt. Angedacht ist der Ausbau beider Bahnsteige sowie eine neue Zuwegung inklusive Parkplätzen für Pendler. Schauen wir mal, inwieweit die verspätete Maßnahme heutigen Ansprüchen genügen wird können. In 20 Jahren hat sich nämlich viel getan. Will heißen, denkt man auch in Fahrradabstellplätzen, Unterständen, Grünanlagen oder Ruhebänken? Kurzum, die Visitenkarte Bahnhof wird neu gedruckt. Hochstetten 22, jetzt geht es los!  

Bodenkontamination die Zweite: Entwarnung in Sachen Umweltsünde!

War es ein Schnellschuss? Schaut ganz danach aus! Laut schneller Reaktion des Kreises, weisen die Bilder nicht auf Umweltgefährdungen hin. Von Altreifen gingen keine direkten Gefahren aus. Bei den fotografierten Behältnissen handele es sich augenscheinlich um Wassertanks. Die Auslässe ließen für dieExperten diesbezüglich keine Zweifel aufkommen. Nichts deute auf Kontaminierung hin, urteilt der Landkreis. Prima, dann ist ja alles im Butter. Falscher Alarm also! Hat sich der Informant mit seinem Verdacht zu weit aus dem Fenster gelehnt? Und mit ihm auch der Blog? Der hob es schließlich auf seine Plattform. Nun, der urteilte nach bestem Wissen und Gewissen, als er den Istzustand zur Bewertung nach Bad Kreuznach sandte. Der frühere Eigentümer war not amused über den Schnellschuss. Der hatte stets gegärtnert, nicht aber verschmutzt. Zusammengefasst, hätte der Blog sich besser mal zurückgehalten. Der Beitrag war keine Sternstunde. Der Blog hätte mal lieber besser recherchiert und den früheren Eigentümer vorab mit ins Boot genommen. Asche über mein Haupt.  

Beobachter schließen Bodenkontamination nicht aus!

Es ging ratzfatz. Bis zum Stichtag 1. März, konnten alle Bäume und Hecken für die Erschließung des Neubaugebietes „Im Scheiberling“ in Hochstetten wie geplant gerodet werden. Zurück bleibt das ungewohnte Bild einer jetzt Freifläche, die für viele einer Mondlandschaft ähnelt. Schön ist anders. Jetzt geht es für die Gemeindearbeiter darum, die letzten Müllreste zu entsorgen. Davon gab es in einer ursprünglich privaten Teilfläche mehr als genügend. Mehrere Container wurden in den letzten Tagen schon beladen und abtransportiert. Hatte man die nicht auf dem Schirm? Alleine die Kosten dafür, dürften in die abertausende gehen! Der Steuerzahler hat’s ja! Ein Begutachter vermutet hier sogar frühere Umweltsünden in Form von kontaminierter Erde. Abwägig ist der Verdacht jedenfalls nicht. Hinweise, etwa leere Tanks oder Autoreifen, gibt es reichlich. Irgendwie wirkt das momentane Bild nur verstörend. Der Hinweisgeber hat jedenfalls die Situation in Bildern festgehalten und eine dringende Depesche, mit der Bitte um Überprüfung vor Ort, an das Umweltamt nach Bad Kreuznach gesandt. Inwieweit die Mitarbeiter dort Bodenproben veranlassen und auswerten, bleibt abzuwarten. Eines scheint sicher, ignorieren kann das Amt die Hinweise nicht.  

Das Kirner Land trifft Facebook

Es ist soweit! Das Kirner Land ist nunmehr auch auf Facebook vertreten. Zaghafter Start mit schönen bunten Bildchen aus der Region ist der heutige 1. März. Ein historisches Datum? Schauen wir mal. Entscheidend ist allerdings nicht der Beginn, vielmehr die Pflege. Es kommt darauf an, was man daraus macht! Lasst uns teilhaben! Was haben die Verantwortlichen unter dem Dach der Tourismusabteilung genau vor? Wie soll der Charakter der Kirner Land Seite entwickelt werden. Wie ist die Ausrichtung? Darüber steht nur wenig auf der Seite! Lehnt man sich eher an das Vorbild „Lust auf Hunsrück“, das mit Landschaftsbildern, touristischen Schmankerl vom Hunsrück, von dessen Tälern, Höhen, Wäldern, Wiesen und Orten, seine Fangemeinde gefunden hat?

Will man originelle Schnappschüsse, welche aus dem Leben gegriffen der Mitglieder dort verortet sehen? Soll die Seite als Informationsplattform für Feste, Veranstaltungen, Wander- und Radfahrtouren, touristische Highlights und, und, und stehen? Dürfen Mitglieder eigene Beiträge einbringen? Beiträge, die das Kirner Land in seiner ganzen Bandbreite abbilden? Gebt diesbezüglich mal Milch. Wenn der Blog schon eingeladen wird, dann will der auch mehr Details erfahren. Da geht doch gewiss noch mehr, als ein paar Schlagworte in der Unterzeile. Ein einleitender Text sollte es schon sein. Einer, der alles Wichtige beinhaltet. Sei’s drum, die Seite verdient jedenfalls ihre Chance. Der Blog ist mit von der Partie. Der hat die schon vor Monaten gefordet und der hat die schon mit „Gefällt mir“ markiert! Und der wird die Entwicklung begleiten und bewerten! Für manche gut, für manche leider! Übrigens, die Plattform ist längst überfällig. Warum? Das Kirner Land hat viel zu bieten. Und die restliche Welt soll es wissen! Angefangen bei Sehenswürdigkeiten und Wanderwegen bis hin zu Traumschlei