Der Duft von Klüngelei weht durchs Industriegebiet: Wer baggert so spät noch im Baggerloch?

Massive Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte! Auf den beiden Gewerbeflächen türmen sich Erd- und Steinwälle. Seit Tagen, wenn nicht gar Wochen planieren und verdichten Bagger hier was das Zeug hält, um die Flächen hoch auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Verdichtung für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht wird. Wer zahlt unter dem Strich die Erdarbeiten? Mit solchen Informationen, wird man die Öffentlichkeit sicherlich nicht belasten wollen. Wie immer halt! Vorteil, es bleibt reichlich Raum für Spekulationen. Los geht’s! Das Gelände auf der rechten Seite, in Richtung Sportplatzbrücke, ist „noch“ in Gemeindehand. Bekanntlich wird die für einen möglichen Verbrauchermarkt freigehalten, nur falls irgendwann einmal eine Kette die Absicht hegen sollte, sich in guter Lage ansiedeln zu wollen. Nach Adam Riese, dürfte die Befüllung mit Wissen beziehungsweise Genehmigung oder sogar im Auftrag der Ortsgemeinde erfolgen. Vermutlich handelt es sich sogar um eine abgesprochene „Baustellen-win-win-Situation“ im Zuge des Hochwasserschutzes, von der die Ortsgemeinde profitiert. Wer weiß das schon?

Auf die Fläche neben dem Toyota-Autohaus ließen sich solche mutmaßlichen Deals allerdings nicht übertragen. Im Gegenteil! Auf das Filet-Stück hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse bekundeten. Vorpreschen für die Familie wohlgemerkt! Kaum einer wusste von dem „geheimen“ Deal der Kategorie glücklich machender Lottogewinn. Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Die Ortsgemeinde ist außen vor, denn, „wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssen dann ja folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle. Doch ist das so? Werden beide Grundstücke bei den Einebnungen wirklich getrennt voneinander bewertet? Bestimmt! Wobei, was ist heutzutage schon sicher! Wäre ja der Hammer, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Wobei, in der Arztpraxisaffäre hatte sich die seinerzeit attestierte „Vetternwirtschaft-Vorgehensweise“ (Zitat, Steuerzahlerbund) ja bestens bewährt. Schreibt die zumindest moralisch verwerfliche Methode ihre Fortsetzungsgeschichte? Darüber möge sich jeder selbst ein Urteil bilden. Merke, großstädtischer Kölscher-Klüngel macht heutzutage auch vor Dörfern nicht halt. Light-Versionen erreichen vor allem zunehmend die Orte, wo gewiefte Netzwerker die Zepter schwingen und nachgeordnete Politiker, weder ihren Kontrollaufgaben nachkommen, noch Zusammenhänge hinterfragen. Leider! Fazit: Die Buddelei deutet erneut auf ein Geschmäckle hin. Man darf gespannt sein, inwieweit die Öffentlichkeit über Einzelheiten der Erdarbeiten sowohl auf Gemeinde-, als auch Privatgelände, Aufklärung erfährt. Der Blog behält ein Auge drauf!

Schwimmbad: Warum sich erst lange bitten lassen? Es geht doch auch gleich kundenfreundlicher!

Ja, der Blog kann auch loben. Nicht selten werden die Verbandsgemeinde-Werke, allen voran Leiter Jochen Stumm, gescholten. Meistens zurecht! Die immer wieder gerne ins Visier genommene Zielscheibe, scheint allerdings lernfähig zu sein. Zumindest was die Bedingungen für die hoffentlich baldige Schwimmbadöffnung angehen, hat sein Haus auf der Zielgeraden jetzt eingelenkt und sich im Ergebnis durchaus flexibel gezeigt. Die ursprünglichen Einheitspreise von 3,50 Euro sind vom Tisch. Die nunmehr veröffentlichte Preistabelle, erweist sich als überaus kundenfreundliche Alternative. Geht doch! Kinder bis zehn Jahren freien Eintritt zu gewähren, ist genau das richtige Signal in schwierigen Corona-ohne-Urlaub-Zeiten. Erwachsene zahlen drei und Jugendliche zwei Euro an der Kasse. Wow, die moderaten Tarife und die wöchentlichen Angebote für Frühschwimmer, hätte man vor Wochen noch kaum für möglich gehalten. Führte die anhaltende Kritik aus Teilen der Politik sowie auch Haue vom Blog zu einem Umdenken? Maybe? Kaum zu glauben, dass die Verantwortlichen von sich aus gegengesteuert haben. Egal! Jedenfalls wurde erheblich nachjustiert. Jetzt muss nur noch die Inzidenz stabil abwärts zeigen, um zeitnah die Becken auch wirklich öffnen  zu können. Nochmals, der Blog hätte den VG-Werken diese Handlungsweise nicht zugetraut. Chapeau und weiter so!   

Das Wort zum Sonntag

Der heutige 9. Mai ist ein besonderer Tag. Muttertag, um es genauer zu formulieren. Allen Müttern dieser Erde, soll an dieser Stelle besonders gedankt werden. Heute wäre auch in der Verbandsgemeinde Kirner Land ein besonderer Tag gewesen. Das Kirner Freibad hätte seine Tore geöffnet und auf dem Dhauner Schloss hätten sich viele Menschen in einem Blumenmeer zum großen Picknick unter freiem Himmel versammelt. Alles Konjunktiv. Schade, schade, denn die Wetterbedingungen hätte beiden Highlights in die Karten gespielt. Aber sowas von! Danke Corona! Danke für nichts! Zumindest den Ausfall des Gartenfestes, versuchte man mit der Muttertags-Pflanzaktion abzumildern. Nett gemeint, aber dann doch nur ein eher untauglicher Versuch. Boah, wie hatte man die Aktion im Vorfeld beworben. Ganze Zeitungsseiten und Werbeanzeigen widmeten sich nur diesem einen Thema. Hinzu die großflächigen Ankündigungen im Mitteilungsblatt. Und auch danach noch ließen sich die Verantwortlichen im Zuge von Pflanzaktionen feiern. Weniger ist mehr! Ziemlich viel Show und Außendarstellung, gell? Wer’s denn braucht. Gut, wenn man bei politischen Themenfeldern auch so aktiv und rege wäre. Gesponsert wurde das Ganze von der Bürkle Stiftung. Wer auch sonst verfügt über das notwendige Kleingeld? Nach dem explodierenden Aktien-Kursen der Simona, droht das Stiftungskonto regelrecht zu platzen. Bissel Luft ablassen, ist da nur förderlich. Merke, das Guthaben dürfte ausreichen, um den gesamten Regenwald am Amazonas wieder aufzuforsten.     

Baugebiet Loh: Schöne Natur-Lage, aber zu weit weg vom Schuss!

Da ist bei Bürgermeister Frank Ensminger aber mal Wunsch Vater des Gedankens. Dickes Veto vom Blog. Der glaubt nicht wirklich daran, dass das angestrebte Neubaugebiet „Auf dem Loh“ sich zu einem Selbstläufer wird entwickeln können. Warum? Die idyllische Waldrandlage mit einem zugegen herrlicher Weitsicht hinunter auf die Stadt, dürfte als Lockargument nicht ausreichen. „Schaffe, schaffe, Häusle auf dem Loh bauen… Wohl kaum! Zumindest leise Zweifel sind diesbezüglich nicht von der Hand zu weisen. Zu weit weg vom Schuss, zu unattraktiv – vor allem für junge Familien, die ständig Termine im Tal wahrnehmen müssen. Obendrein, hoch oben über der Stadt, ist man abgeschnitten von jeder Art liebgewonnenen Infrastrukturen. Kurze Wege, Fehlanzeige. Alleine die steile Fahrt den Berg hinauf und wieder herunter ist zeitintensiv – gerade im Winter – und bei gezwungenem ständigem hin und herpendeln, nur nervenaufreibend. Der angepriesene direkte Zugang zu Mutter Natur, inklusive einem zugeben phantastischen Rundumblickes über die Stadt, wird Bauwillige für Pendel-Orgien nur bedingt entschädigen. Nein, Schlange werden die Häuslebauer nicht stehen. Mit der Prognose lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wahr ist, derzeit wird gebaut auf Teufel komm raus. Das Geld ist billig und viele wissen überdies nicht wohin mit ihrem Vermögen in der anhaltenden Niedrigzinsphase. Wahr ist aber auch, Eigenheimbesitzer stellen in der Regel hohe Ansprüche an den Standort. Man baut schließlich nur einmal im Leben. Und das Loh kann da nur eine Nische bedienen, nämlich die der absolut Ruhe suchenden. Reicht das Pfund, um die anvisierten 30 Bauplätze zu vermarkten? Schauen wir mal!

SPD-Homepage: Jetzt geht’s los!

Noch nicht gut, aber besser als vorher! Die Kirner Genossen haben ihrer eigenen Homepage (www.spd-kirn.de) zur Abwechslung mal ein paar Minuten gewidmet. Wurde auch höchste Zeit! Aus gegebenen Anlass, gab der Blog in der Vergangenheit stets den Mahner und Warner. Der Aufruf in der Endlosschleife: „Haltet Eure Seiten im Internet doch endlich aktuel, fand nunmehr Gehör. ENDLICH! Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Manche Inhalte waren schon mehr als peinlich. Mehr noch: Zum Fremdschämen sowohl die fast schon antiquierte Aufmachung, als auch das längst überholte Personaltableau. Wenigstens wurde letzteres jetzt korrigiert, beziehungsweise gleich ganz vom Netz genommen.  Hey, es geht doch! Längst überfällig, diese Maßnahme. Hat das ständige Meckern des Blogs die plötzliche Veränderung bewirkt? Maybe! Jetzt nur nicht nachlassen, liebe SPD. Es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten jetzt auf Vordermann zu bringen. Bissel Niveau kann doch nicht schaden, gell? Der Blog prangerte bereits mehrfach den unwürdigen Zustand der regionalen SPD-Homepage an. An sich ein No-Go für ernst genommen werden wollende Basis-Genossen einer ohnehin schon schwächelnden Volkspartei. Bisher liefen sämtliche Seitenhiebe ins Leere. Warum? Warum lässt man eine Visitenkarte derart verlottern?  Peinlich, peinlicher, SPD! Bekanntlich ist das Gegenteil von „gut“ noch immer„gut gemeint“. Eine Partei, die in der Wahrnehmung bundesweit noch immer im „Selbstzerstörungsmodus“ verharrt, lässt selbst in der regionalen Hochburg Kirn kein Fettnäpfchen in der Außendarstellung aus. Beim Reinklicken mussten sich Besucher bisher immer im falschen Film wähnen. Alles Schnee von gestern? Wird jetzt weiter optimiert? Tipp: Jetzt dranbleiben und nicht nachlassen! Wird jetzt alles besser? Schauen wir mal.

Die Kirche bitte im Dorf lassen!

In Simmertal sind Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Corona-Einschränkungen zu demonstrieren. UND!!! Meinungsfreiheit ist eine tragende Säule in einer gut funktionierenden Gesellschaft.  Als Denkanstoß, wurden Schilder in die Höhe gehalten. Das mitunter teilnehmende und organisierende Klientel können viele nicht gutheißen. Mehr noch: Manche charakterisieren die Demo sogar als Schande für Simmertal. Entspannt Euch! So what, es tappten Menschen schiedlich, friedlich durch den Ort, um Kritik zu üben. Ganze Familien waren am Start. Merke: Demokratie ist Diskussion! Alles legitim und auszuhalten. „Shitstorms“, die Teilnehmer direkt in eine rechte oder linke Ecke verorten, sind Fehl am Platz und für Simmertal daneben. Das Motto „Wehret den Anfängen“ ist maßlos übertrieben. Man sollte das Ganze nicht allzu hochhängen und schon gar nicht zu sehr ins Schaufenster stellen. Weniger ist bekanntlich mehr sowohl in den Kommentaren, als auch in der Berichterstattung danach. Je weniger Gedöns man um die Demo macht, umso weniger Aufmerksamkeit erreichen diejenigen, die unter dem Deckmantel der Harmlosigkeit politisches Gedankengut platzieren möchten, ihre wahren Absichten und Ziele. Von daher, lasst die Kirche im Dorf. Apropos Kirche. Die fühlte sich sogleich genötigt, eine Gegenoffensive zu starten. Zeichen setzen ist ja nicht verboten, aber spielte man in diesem konkreten Fall den wenigen Corona-Leugnern nur in die Karten. Die freuen sich über jede Art von Aufmerksamkeit.

Verbandsgemeinde-Werke: Satt an der Gebührenschraube gedreht!

Heimlich, still und leise an der Gebührenschraube gedreht – und das nicht zu knapp! Die Pandemie als Preistreiber? Merkt ja keiner, wenn Beiträge in unverschämter Weise in die Höhe schnellen. Die Verbandsgemeinde-Werke haben es getan. Vom Hauptsitz am Kreisel will einfach nichts Gutes kommen! Die Gebühren für Wasser und Abwasser sind massiv angezogen, und das rückwirkend zum 1. Januar. Respekt, da hat man kräftig zugelangt. Kleine Ankündigung im Mitteilungsblatt – das wars an Erklärung.  Wie immer, sind es die kleinen Meldungen mit großer Wirkung. Im Detail erklärt: Die Gebühren für Umlandgemeinden steigen um satte 10 Prozent von 1,90 auf 2,09 Euro pro Kubikmeter. Bei den wiederkehrenden Beiträgen je Nutzungseinheit wird es gleich ganz unverschämt: Bisher wurden 63 Euro berechnet. Zukünftig müssen die Haushalte 86 Euro berappen. In Prozenten ausgedrückt sind das 36,5 Punkte Aufschlag. Ins Verhältnis gesetzt, klingt das nach Wucher. Und weiter geht die wilde Preis-Fahrt! Schmutzwasser wird um 23 Prozent teurer. Zahlten wir im letzten Jahr noch 1,91 Euro pro Kubikmeter, sind jetzt 2,35 Euro fällig. Vergleichsweise günstig schaut es beim Oberflächenwasser aus. Die steigen von 0,37 Euro auf 0,38 Euro pro Kubikmeter. Peanuts! Zusammengefasst werden die Bewohner der Umlandgemeinden ganz schön zur Kasse gebeten. Danke Fusion. Danke für die „Anpassungen“. War ja nicht anders zu erwarten. Auf die Preistabellen im Mitteilungsblatt, wurde der Blog von einem aufmerksamen Leser hingewiesen. Der hat auch die Detail-Berechnungen vorgelegt. Gab es einen Aufschrei? Nein! Zumindest hat man keinen vernommen. Da erhöhen die Politiker die Gebühren um bis zu 36 Prozent und das Volk hält die Füße still. Kein Protest, kein Veto. Corona scheint alles zu überlagern. Finde den Fehler!  

Das Wort zum Sonntag: Corona-Testzentren

Testzentren

Umgebaute Arenen, Diskotheken, Fitnessstudios: Bundesweit können Unternehmer mit privaten Corona-Testzentren einfach und schnell Geld verdienen, denn medizinisches Personal brauchen die Betreiber nicht. Nach kurzer Schulung dürfen alle mit langen Tupfern Proben aus dem Nasen-Rachen-Raum entnehmen und auswerten – Zertifikate inklusive.  Bisweilen wirken Testzentren als alternative Geschäftsmodelle in Pandemie-Zeiten. Nicht so im Kirner Land. Sowohl das Testzentrum unter dem Dach der Verbandsgemeinde, als auch die neu eingerichtete Anlaufstelle im Bowling-Center werden rein ehrenamtlich betrieben. Eigenem Bekunden nach, bekommen die Betreiber nicht einen müden Cent für ihr Engagement. Alles Gutmenschen? Zugegeben, die Tests werden sicherlich bezahlt werden, aber Vergütungen für Aufwand und Personal entfallen demnach. RESPEKT! Allerdings sollten sich die Helfer schon hinterfragen, inwieweit ihre solidarische und edle Vorgehensweise überhaupt zeitgemäß ist. Wenn anderswo in Test- und Impfzentren richtig, richtig viel Geld verdient wird, warum verzichten die Teams in Kirn und Hochstetten-Dhaun auf die Kohle? Ihnen steht doch auch eine Entschädigung zu, oder nicht? Finde den Fehler?   

Schlangen-Besuch

Grün, grüner -Turnverein! Nicht nur dass Turnvater Jung schon mehrfach einen grünen Daumen bewiesen hat, jetzt werden sogar seltene Tierarten auf dem Sportgelände am Turnerheim heimisch.  In ruhigen Corona-Zeiten erobert sich die Natur ihr Terrain zurück. Kein Wunder, liegen doch schon seit Wochen und Monaten sämtliche sportliche Aktivitäten auf Eis. Demnächst hagelt es wohl nicht mehr Ehrungen für Höchstleistungen, sondern für ökologische Programme. Verkehrte Welt! Spaß beiseite, der Besuch der Schlange sorgte für etwas Abwechslung im momentan eher tristen Alltag.

Saison 2021: Versuch einer Wasserstandsmeldung für das Kirner Schwimmbad!

Planschen mit Abstand, Schwimmen im Kreis, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken? Wohl kaum! Die Corona-Notbremse erlaubt einen eingeschränkten Badespaß erst bei einer Inzidenz unter 100! Doch davon ist die Region allerdings meilenweit entfernt! Sommer, Sonne, Freibad! Startet das Jahnbad im Mai in die Saison? Schaut eher nach Juni oder Juli, vielleicht sogar Saisonausfall 2.0 aus. Fakt ist, Die Corona-Verordnung des Landes sieht derzeit keine Öffnung von Schwimmbädern vor. Da beißt die Maus keinen Faden ab, den Freibad-Betreibern bleibt nichts anderes übrig, als flexibel zu reagieren. Stellt sich die Frage: Kann Kirn flexibel? Schwere Frage, nächste Frage: Macht es unter den momentanen Vorzeichen und der Aufstellung einer nüchternen Prognose überhaupt Sinn, die Becken auf Vordermann zu bringen oder in Richtung Saison überhaupt zu denken? Den 9. Mai (Muttertag), hatten die Verantwortlichen fest anvisiert. Die zeitaufwendigen und mitunter kostspieligen Vorbereitungen, dürften derzeit auf Hochtouren laufen. Mehr noch: Die sind wahrscheinlich längst abgeschlossen. Man will ja schließlich gewappnet sein. Fakt ist, nach außen hin ist es jedenfalls still geworden. Sehr still sogar! Wasserstandmeldungen vom Kreisel, Fehlanzeige. mehr

Häuslich eingerichtet: Jugend außer Rand und Band

Laut Definition ist eine Hausbesetzung die widerrechtliche Inbesitznahme eines leerstehenden Gebäudes. Nix anderes ist die häusliche Einrichtung von Jugendlichen im ehemaligen Vitaborn Gebäude auf der Schanze. „My home is my castle“: So oder so ähnlich lassen sich die obigen Aufnahmen wohl am ehesten charakterisieren. Fehlt nur noch Deko, Pflanzkübel sowie der Flachbildschirm und das traute jugendliche Heim wäre perfekt. Die Schnappschüsse, aus der Schublade „Schöner Wohnen“, wurden dem Blog zugespielt. Wie überhaupt, der schon vor Wochen über das illegale Lager in Kenntnis gesetzt worden ist. Der Meeting-Point war auch den Behörden bekannt und wurde allem Anschein nach auch stillschweigend geduldet. Finde den Fehler? Privatgelände hin oder her, in Corona-Zeiten ist es nicht angezeigt, eine Zuständigkeit von sich zu weisen. Es kann weder der Allgemeinheit, geschweige den Ordnungsbehörden egal sein, wenn auf einem Privatgelände massenhaft gegen geltende Corona-Erlasse verstoßen wird. Es ist an der Zeit, dem Treiben jugendlicher Gruppen endlich Einhalt zu gebieten. Bei allem Verständnis für deren Wunsch nach mehr Freiheit, dieses Camp geht gar nicht.

Little Joe Weingarten zum SPD-Bundestagskanditaten gekürt!

„Komm hol das Lasso raus und…“ –  Vor Wochen wurde „Little“ Joe Weingarten von seinem Herausforderer zum internen Duell aufgefordert. Doch Dr. Michael Vesper kniff im letzten Moment. Finde den Fehler? Kein Duell im Morgengrauen und auch kein High-Noon um Zwölf Uhr mittags! Im Gegenteil: Die SPD winkte ihren Kandidaten fast schon gezwungenermaßen durch. Für manche gut, für manche leider! Der Kerle ist aber auch beliebt beim Volk und daher so etwas wie alternativlos. Im Wilden-Westen ist der omnipräsente Joe eine Art Tausendsassa. Einer, der SPD kann und einer, den die Menschen ins Herz geschlossen haben. Der ackert rund um die Uhr. Seit Weingarten am Start ist, hagelt es Pressemeldungen im Minuten Takt und auch medial hat er die CDU-Damenriege längst abgehängt. Dem Mann hatte der Blog einst „Eier“ bescheinigt, wo andere aus seiner Partei lediglich Rosinen haben. Warum? Der ist irgendwie so erfrischend anders. Politiker seines Kalibers sind selten geworden, gerade in einer noch immer taumelnden SPD. Er zeigt klare Kante, an ihm kann man sich reiben – ein echter Typ eben, der durchaus auch als Kuschel- oder Erklär-Bär der SPD durchgehen könnte. mehr

Corona-Teststation Bowling-Center

Ab Mittwoch heißt es testen, testen, testen! Das Bowling-Center wird kurzerhand zu einer Corona-Teststation umfunktioniert. Inhaberin Edith Eckes hat das Angebot aus dem Boden gestampft. Kostenlos, versteht sich! Die Nachfrage wird sicherlich hoch sein, zumal das Areal über ausreichend Parkplätze verfügt. Einfach vorfahren – passt!  Ein entsprechende Bescheinigung gibt es nach dem Abstrich. Im Rahmen der „Testen für alle“ Aktion können sich asymptomatische Bürgerinnen und Bürger des Kirner Landes testen lassen. Uffpasse, Ausweis nicht vergessen!!! Der Blog wird über die ersten Eindrücke berichten. Eine ruhige Kugel werden die Tester gewiss nicht schieben dürfen. Die Nachfrage steigt beständig. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 16.30 bis 20 Uhr sowie Samstag 14 bis 18 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Satz mit X: Traumwetterchen beim Tag des Deutschen Bieres!

Man, man, man, – was wäre das heute für ein Bier-Wetterchen gewesen!!! Sonne satt und angenehme Temperaturen am Tag des Deutschen Bieres! Es sollte einfach nicht sein! Träumen darf man: Hunderte prosten sich im leichten Bieranzug zu, genießen die Palette der Kirner Privatbrauerei im Schatten des Schornsteines. Die Zapfhähne stehen nicht still, die Laune erreicht den Siedepunkt, Musik schallt durch die Luft und ebenso wird diese erfüllt vom verführerischen Grillfleisch-Duft – so oder so ähnlich hätte das Brauerei-Familienfest anlässlich des Feiertages, „Tag des Deutschen Bieres“, heute ablaufen können. Danke Corona! Danke für nichts! mehr

Bienen-Leihgabe

„Sum, sum, sum Bienchen summ herum! Ei, wir tun dir nichts zu leide, flieg nur aus in Wald und Heide. Sum …“  – Auf der Sportanlage des Turnvereins herrscht derzeit Bienen-Alarm. Wenn schon die Mitglieder nicht Sport treiben dürfen, dann sollen wenigsten die fleißigen Bienchen zwischen Beach-Volleyballfeld, Sprunggrube und Laufbahn umherschwirren dürfen. Die Bedingungen am Waldesrand sind nahezu ideal, zumal Turnvater Jung und sein Team in jüngster Vergangenheit ihren grünen Daumen unter Beweis stellten. Will heißen, rund ums Turnerheim blüht es nahezu in jeder Jahreszeit. Beeindruckend, das Lavendel-Beet am Eingang. Bis das in voller Blüten-Pracht steht, dauert es allerdings noch ein Weilchen. Dennoch, das große Blühen beginnt genau jetzt. Kein Wunder, bei dem Wetterchen.

Das Kirner Land braucht einen festen Wertstoffhof!

Der Mensch, das müllsammelnde Wesen! – Wie anders lässt sich erklären, dass der mobile „Wertstoffhof“ auf Kyrau nach wie vor boomt.  Der Bedarf ist vorhanden. Wahr ist, das Kirner Land braucht eine dauerhafte Müll-Anlaufstelle mit geregleten Öffnungszeiten. Wahr ist aber auch, der Landkreis will diese nicht mehr im westlichen Zipfel einrichten. Ersatzweise sollen nunmehr Container-Tage die Region zufriedenstellen. Ein schlechter Kompromiss, der zudem nicht den Service-Ansprüchen der Region gerecht wird. Merke, Service und Kunde passen mit jedem Meter die Nahe hinauf immer seltener zusammen. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass es unbedingt einen Wertstoffhof im Kirner Land braucht, dann wurde der im letzten Samstag eindrucksvoll untermauert. Ach wie war das noch so schön, als wir den noch vor unserer eigenen Haustür wussten. Mitten im Kirner Land, am Steinbruch untergebracht – passte! Die heiß und innig geliebte Anlaufstelle ist schon lange Geschichte. Wobei, die kann ja jetzt wiederbelebt werden. Der vorgeschobene Rutsch-Hang war seinerzeit schuld an der Schließung. Reine Sicherheitsbedenken bedeuteten das Aus. Der bitterböse Berg ist ja jetzt aufgeschüttet und ruhiggestellt. Der soll jetzt Ruhe geben, prognostizieren die Experten. Wertstoffhof zwei punkt null? Warum nicht!  Der Platz ist ja jetzt wieder sicher. Keine Frage, dass Thema brennt den Menschen beständig unter den Nägeln. Ob sich irgendwann wieder eine echte Alternative bietet? Eher nicht, denn der Landkreis verfolgt andere Pläne. Und die VG Kirner Land Kirn kann einfach nicht Konfrontationskurs. Wir bleiben also tagtägliche Mülltouristen und müssen auch zukünftig im Bedarfsfall reisen. Ausgenommen, der Kreis lädt zum mobilen Wertstoffhof ein. Kleine Beruhigungspille für das Kirner Land – mehr nicht. Service geht anders. Wer an eine neue dauerhafte Alternative glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Bad Sobernheim ist jetzt keine weite Strecke, aber lästig ist die Entfernung allemal. Kirn kann Wertstoffhof! Man muss den halt nur wollen und dann auch gegen alle Widerstände durchsetzen!

Parkplatzprobleme bei MAINO gehören der Vergangenheit an!

Modernste Technik macht es möglich! Falsch-Parker haben auf dem Maino-Parkplatz keine Chance mehr! Vorbei sind die Zeiten, in der sich der Betreiber des Marktes grün und blau über fremd belegte Plätze ärgern musste. Parkplatz voll, Geschäft leer – so war es oft. Nunmehr werden die Kennzeichen datenschutzkonform bei der Ein- und Ausfahrt digital erfasst. So lassen sich Parkdauer ermitteln – ohne Schranke und ohne Parkschein. Wie geht’s? Man bewirtschaftet Parkflächen ähnlich wie ein Parkhaus. Hierzu wird eine Art Kamera angebracht, die die Kennzeichen der Autos abgleicht. Parkt jemand unberechtigt oder zu lange, ermittelt das System automatisch den Halter, und der muss Strafe zahlen. Coole Idee, die in Kirn prima zu funktionieren scheint. Zumindest wurden die positiven Erfahrungswerte an den Blog herangetragen. Maino sowie die Kunden seines Geschäftes, können endlich durchatmen. Daumen hoch, für dies innovative Lösung. Daumen hoch auch für dem Parkplatz Mauergasse gleich gegenüber. Knapp 100 Parkplätze zählt der. Und das Beste daran, es sind immer Boxen frei. Wer trauert angesichts diese Ergebnisses noch einem Parkhaus nach?  

Satirischer Wochenrückblick 18. April!

Über Corona-Ausbruch, VG-Homepage, Bettina Dickes mit klarer Kante, Kirner Brauerei…

Oh Herr, lass Hirn regnen auf deine Schäfchen aus der ungehorsamen Baptisten-Herde! Wie verblendet und ignorant muss eine Glaubensgemeinschaft eigentlich sein? „Gestatten: Baptisten, dürfen wir uns vorstellen?“ – so heißt es freundlich auf ihrer bundesweiten Internetseite. Die Kirner Baptistengemeinde war überfreundlich. Die Gläubigen haben vor allem das Virus mit offenen Armen, aber wohl ohne Mund/Nasenschutz, willkommen geheißen. LEIDER! Aus rein christlicher Nächstenliebe? Wohl kaum. Dass niemand einschritt, als wöchentliche Gottesdienste im großen Rahmen abgehalten wurden – geschenkt! Dass die Gläubigen sich allerdings bei der Rückverfolgung von Infektionsketten verweigern, geht gar nicht. Erst dem ganzen Landkreis, durch grobe Fahrlässigkeit, einen Bärendienst erweisen und dann den Leidtragenden danach noch den gehobenen Mittelfinger entgegenstrecken, ist an Geistesarmut kaum noch zu überbieten. Sorry, drastisches Fehlverhalten erfordert eine ebenso drastische Analyse. Danke, Baptisten! Danke für die hohe Inzidenz, die Kirn – nach der Massenschlägerei – erneut in den Fokus der überregionalen Medien hat rücken lassen. Zugegeben, die Großfamilien haben auch entscheidenden Anteil am exorbitanten Wachstum. Deren unvorsichtiges und gedankenloses Fehlverhalten, vor und nach der Ansteckung, gilt es ebenso zu benennen. Wir stecken mitten in einer Pandemie und einzelne Gruppen wollen sich einfach nicht an die Spielregeln halten. Wo soll das noch hinführen? Hier helfen nur drastische Strafen. Wer allerdings glaubt, dass die ausgesprochen werden oder andere spürbare Konsequenzen drohen, der glaubt auch daran, dass irgendwann einmal ein Radweg von Kirn nach Hahnenbach führt. Die Leidtragen sind Schulen, Gastronomie, Einzelhandel und, und, und. mehr

Mal ein etwas anderer „K-Freitag“

„Ich mach es!“ Nein, ich mach es!“ Wieso Du, ich bin der bessere Mann!“ Ich habe aber die größere Partei im Rücken!“ „Dafür bin ich beim Volk beliebter!“ Nicht zu vergessen die Umfragen, die klar mich favorisieren!“  Trotzdem, ich vertrete die CDU. Ich will und ich kann“!Nein, nein, nein – der nächste Kanzler kommt aus Bayern.Und so weiter und so fort! So oder so ähnlich muss man sich das Männergespräch zwischen Markus Söder (CSU) und Armin Laschet (CDU) am heutigen Freitag wohl vorstellen. Großes Kino oder einfach nur Männer-Gehabe? Am Ende des Tages weiß das Volk vielleicht mehr. Möge die Macht mit einem der beiden Kandidaten sein. Das Thema nervt irgendwie nur noch und passt in die momentane politische Parteienlandschaft. Die kommt nur noch peinlich daher. Die SPD hat ihren trouble scheinbar doch nicht exklusiv. Der Markus hat mehr „Wums“! Dem trauen die Menschen Krisenbewältigung eher zu als dem putzigen kleinen Armin. Der Parteisoldat wiederum kommt moderater daher. Der kann Brücken bauen. Egal, wer ist nun von den beiden Streithähnen sich am Ende durchsetzt, das frische Grün und Neu-Kanzlerin, Annalena Charlotte Alma Baerbock, wird mit beiden irgendwie klarkommen.

Neue Mitgliederzahl: Wir sind 10.000! Bier-Club überschreitet Traumgrenze!

Herzlichen Glückwunsch in Richtung Kirner Privatbrauerei! Die konnte jetzt das 10.000 Mitglied im Bier-Club begrüßen. In Worten „ZEHNTAUSEND“! WOW! Hut ab vor dieser eindrucksvollen Zahl. Die imposante Erfolgsgeschichte wurzelt auf dem Zusammenhalt der kompletten Brauerei-Familie. Die wird regelrecht gelebt und strahlt weit über das Kirner Land hinaus. Mitten in der Corona-Krise, ist das zur Abwechslung mal eine richtig, richtig gute Nachricht! Mit der Gründung des Clubs vor Jahren, hat die Privatbrauerei mitten ins Schwarze getroffen. Am Puls der Zeit – passt! Die unter dem Schornstein geborene Erfolgsgeschichte, sucht im Kirner Land ihresgleichen. Der eingehende Slogan „Wir sind Kirner“ – hat dem Bier-Club in die Erfolgsspur gehievt. Der Wahlspruch muss in den nächsten Wochen und Monaten mehr denn je Programm sein. Den Brauereien geht es gerade sehr schlecht. Die Absätze sind massiv eingebrochen. Keine Frage, auch die Kirner Privatbrauerei leidet massiv unter Corona.

Liebe Biertrinker, unterliegt nicht den Dumping-Preisen, die jetzt große Brauereien auf den Markt werfen. Bleibt der Kirner Brauerei treu und greift nicht zu fremden Produkten. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, hat unsere Brauerei eine Chance, heil aus der Corona-Nummer herauszukommen. Lasst uns zusammenrücken und Kirner Bier trinken – jetzt und in Zukunft.

Zurück zum Bier-Club: Der Boom scheint ungebrochen zu sein. Gut so! Wo führt der Weg noch hin? Schauen wir mal, inwieweit sich die Mitgliederzahl noch weiter wird ausbauen lassen. Geht da etwa noch mehr? Viel mehr? Nochmals Glückwunsch Bier-Club! Es darf ruhig mal fettes Lob sein für diese tolle Leistung. Die Gemeinschaft der Kirner-Biertrinker stimmt und die Wertschätzung der Fans, für ihr regionales Produkt, sowieso. Weiter so. Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten.  Wahr ist, das Sortiment ist spitze. Wahr ist aber auch, Internetpräsenz sowie mediale Betreuung und Vermarktung der Brauerei – gerade im Hinblick auf den Bier-Club – kann mit der Qualität der Biere nicht im entferntesten Schritt halten. Dahingehend geht definitiv mehr. Viel mehr! Der Mitgliederrekord sollte Auftrag und Ansporn zugleich sein daran etwas zu verändern.

Corona-Alarm im Kirner Land!

Jetzt hat es also auch das Kirner Land mit Wucht erwischt! In der Region es ein größeres Ausbruchsgeschehen an Corona-Neuinfizierten zu verzeichnen. Ehrlich, das war ja nur eine Frage der Zeit. Offiziellen Angaben zufolge, sind mehrere Großfamilien, die Kindertagesstätte Kirn-Sulzbach und eine Glaubensgemeinschaft betroffen. Die Meldung lässt Raum für Spekulationen. Fakt ist, die Kindertagesstätte wurde vorsorglich geschlossen. Es ist davon auszugehen, dass alle Infizierten sich in Quarantäne befinden. Oder vielleicht doch nicht? Gerüchteweise sollen sich die betroffenen Familien im Vorfeld nicht unbedingt Corona konform verhalten haben. Mehr noch: Gut informierte Betreuer-Kreise berichten sogar darüber, dass manche Mitglieder sich so gar nicht an Auflagen halten wollen. Finde den Fehler? Leute, so wird das nichts. mehr

Jahnbad: Bleibt es hinsichtlich Eintrittspreisen beim Einheitssystem?

Leidiges Thema Kirner Schwimmbad! Dass die Verbandsgemeinde Kirner Land hinsichtlich einer Öffnung gegen ihre eigenen Gesundheitsbedenken aus dem Vorjahr verstößt – geschenkt. Dass sie allerdings nicht bereit ist, die Eintrittspreise servicefreundlich staffeln zu wollen, geht gar nicht. Zu strack und zu unflexibel, ist man geneigt den Verantwortlichen ins Stammbuch zu schreiben. Keine Frage, kommt die Saison, ist die mit nervigen Auflagen und Einschränkungen, vor allem an der Kasse, verbunden. Die Gesundheit dürfte an oberster Stelle stehen. In Zusammenhang mit COVID-19 gelten besondere Maßnahmen, an die man sich halten muss. Der Zugang zum Freibad, gestaffelt in zwei Besucherblöcken, ist wohl nur nach vorheriger Registrierung möglich. Hierzu ist die Angabe der vollständigen Personalien im Buchungsprozess notwendig. Das soll ja weitgehend alles online geschehen. Gut so! Dennoch, die angestrebte Einheitlichkeit offenbart Verlierer, vor allem sozial schwache Menschen. Warum ist man seitens der VG nicht bereit ein Frühschwimmerticket für Gesundheitsbewusste anzubieten? Ebenso Familienkarten oder andere sinnvolle Ermäßigungen? In einem modernen Kassensystem, sollten eine Fülle von Ausnahmen eingerichtet werden können, notfalls eben Corona konformes Auge in Auge am Kassenhäuschen. Der ganze Prozess hat jedenfalls noch gewaltig Luft nach oben. Einfach kann schließlich jeder. Man darf gespannt sein, inwieweit die VG-Werke in der Lage sein werden, eine überarbeitete tragfähige Lösung präsentieren zu können. Gewissen Druck haben CDU und FDP diesbezüglich ja schon aufgebaut. Beide Parteien verurteilen die unlängst vorgestellte Eintrittsvariante, ohne eingebaute Ausnahmen, aufs schärfste. Angesichts der handelnden Personen, dürfte das allerdings kein leichtes Unterfangen werden. Die sind zwar stets bemüht, aber was das aufgedröselt in einer Beurteilung heißt, weiß schließlich jeder. Vielleicht sorgen die VG-Werke ja mal für eine positive Überraschung. Ausnahmsweise? Warum nicht! Schauen wir mal!     

Haushalt erklärt: Unendliche Geschichte Kinderspielplätze!

Der Planentwurf für den Haushalt 2021 wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung eins zu eins so verabschiedet! Wie erwartet wurden die Verbesserungs- beziehungsweise Ergänzungsvorschläge des Blogs pauschal für nicht notwendig erachtet. Mehr noch: Das Gremium lehnte die Vorschläge geschlossen ab, und dies, ohne sie öffentlich durcharbeiten zu wollen, geschweige denn zur Diskussion zu stellen. Kann man mal so machen! Offensichtlich waren alle Beiträge auf der eingereichten To-do-Liste nicht zutreffend. Heile Welt also? Alles gut? Entbehrt die eingereichte Liste wirklich jeglicher Grundlage? Der Ortsgemeinderat meint „JA“, der Blog hingegen tendiert zu einem klaren „NEIN“. Muss der ja irgendwie auch. Möge sich jeder selbst sein eigenes Urteil bilden. Stepp by Stepp wird der Blog die einzelnen To-do-Punkte vorstellen.

Thema Kinderspielplätze! Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahrzehnte. Mit Ruhm hat man sich in all den Jahren weiß Gott nicht bekleckert. Diesbezüglich mangelte es dem Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun schon immer am notwendigen Fingerspitzengefühl. Der Blog kann das beurteilen, berichtete der doch seit 2001 regelmäßig über Ortsgemeinderatssitzungen für die Allgemeinde Zeitung. Bis jetzt! Kaum zu glauben, aber urplötzlich soll ja alles besser werden. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!“ Woher die plötzliche Erkenntnis kommt, ist reine Spekulation. Eventuell haben die Freien Wähler ihren Anteil dazu beigetragen, dass den Kindern neuerdings wieder mehr Lobby eingeräumt wird. Was kann man 2021 also erwarten? Kommt der Themenspielplatz Feuerwehr, wie von der FWG angeregt? Eher nicht! Ganz soweit wird das plötzliche Verständnis für die Belange der Kleinsten dann doch nicht gehen. Stattdessen wird man das eine oder andere Spielgerät dazukaufen und nach und nach auf den Spielplätzen in den Ortsteilen verteilen. Besser wäre zwar einen richtig, richtig ansprechenden einzurichten, einen, um den uns alle beneiden, aber der fromme Wunsch wird sich nicht erfüllen lassen. Nicht bei den momentanen Mehrheitsverhältnissen im Rat. Es wird bei einem kleinen Wurf bleiben. Und der wird sich noch zäh hinziehen. Spielplätze werden daher Dauerthema bleiben. Auch 2022!  

Satirischer Wochenrückblick 11. April

Über Vandalismus, Besuch im Impfzentrum, Umbau Verwaltung, VG-Werke und Schwimmbad, Eheschließer Lucky-TJ…

Apropos Verwaltung. Da beabsichtigt die Verbandsgemeinde doch tatsächlich ihre Gebäude umzubauen und zu erweitern. Millionen will man dafür in die Hand nehmen. Wegen Platzmangel, heißt es. Die spinnen, die Kirner! Es ist schon verwunderlich, da wird eine Fusion vollzogen, um in letzter Konsequenz auch Personal, Geld und Ressourcen einzusparen und das Gegenteil ist scheinbar der Fall. Voll krass. Wie anders sind fehlende Büroflächen zu erklären? Unvermittelbar, das ganze Projekt. Vorgesehen ist wohl auch eine direkte Verbindung zweier Gebäude durch einen Übergang im Obergeschoss, damit die Angestellten nicht mehr über den Hof müssen. Geht’s noch! Die Kohle kann man getrost einsparen. Hier gehört der Rotstift angesetzt. Aber sowas von! Andere zwingende Investitionen – etwa Radwegebau – bleiben liegen, damit die Verwaltung unter TJ dem Baumeister sich gebäudetechnisch neu aufstellen kann. Randbemerkung: In Corona-Zeiten haben unendlich viele Unternehmen und Verwaltungen gemerkt, dass sich durch Homeoffice Büroflächen einsparen lassen. Ein entsprechendes flexibles Büro-Konzept, sollte sich auch für das Kirner Land entwickeln lassen. Der Blog ist sich sicher, dass diesbezüglich was geht, ohne groß um- und anbauen zu müssen. Daneben sollten die Verantwortlichen das Personaltableau mehr denn je im Auge behalten. Nicht nur drüber reden und anmahnen, sondern handeln und entgegenwirken. Wieder stehen die VG-Werke exemplarisch für eine Aufblähung. Irgendetwas stimmt da nicht in der Innen- und Außendarstellung unter dem Dach der Zweigstelle am Kreisel. Die produzieren nahezu tagtäglich negative Schlagzeilen. Die bräuchten unbedingt eine Art imagefördernde Typberatung.  mehr

Kapitulation vor der Vandalismus-Serie?

Immer wieder werden die Schulareale zwischen Schwimmbad und Kyrau von Vandalen heimgesucht. Die Liste der Zerstörung ist lang, es geht nicht nur um Farbschmierereien.  Eigentümer und Polizei geben sich scheinbar resigniert. Letztere konnte die Täter bisher nur bedingt schnappen. Folgen für die zumeist Kinder- und Jugendlichen danach – Fehlanzeige! Diese Bestandsaufnahme steht zumindest so im Öffentlichen Anzeiger schwarz auf weiß geschrieben. Was für ein fatales Signal. Zwischen den Zeilen sind Ohnmacht sowie Überforderung herauszulesen. Keine absolute Kapitulation zwar, aber eine Art öffentliches Schulterzucken, was so etwas wie einem Eingeständnis von Machtlosigkeit einhergeht.

Zusammengefasst tanzt die Rasselbande der Exekutive auf der Nase herum. Und das schlimme daran, die lässt sich das auch noch gefallen! Na bravo, dann hören die Sachbeschädigungen ja niemals auf. Halbwüchsige außer Rand und Band, braucht auf die Dauer niemand? Es verlangt nach Antworten, besser noch nach einem konkreten Konzept. Unbedingt! Gegenmaßnahmen müssen her! Es schreit nach einer harten Hand und Konsequenzen gegen Übermut und Corona-Partys. Überdies braucht es Willen und vor allem Personal. Mangelt es an beidem? Das Ordnungsamt meldet keine Fehlstellen. Und die Polizei? Andere Frage: Warum lässt sich der Kreis solche Auswüchse bieten? Der ist schließlich Schulträger. Den Spekulationen sind jedenfalls Tür und Tor geöffnet. Aufgrund der aktuellen Vorfälle, sollten uniformierte und auch zivile Einsatzkräfte verstärkt unterwegs sein. Tun sie sicher auch. Und während sie das tun, geht der Vandalismus munter weiter, wie auf den zugespielten Aufnahmen oben zu sehen ist. Die Besprühungen sind wohl neu! Zur Abwechslung mal Graffiti und keine Farbschmierereien. Macht die Sache nicht unbedingt besser. Man darf gespannt sein, ob, wann und von wem die Rasselbande im Zaum gehalten werden kann.

Nachgehakt: Was sind Niederschriften wert, wenn die unvollständig erscheinen?

Offizielle Protokolle müssen Sitzungen eins zu eins wiedergeben. So viel zur Theorie. Und die Praxis? Die kann oftmals nicht mithalten. Sa wird oft geschönt! Beispiel Niederschrift über die Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung als Videokonferenz vom 16. Februar: Sie erinnern sich gewiss noch, in diesem Format wurde die Schließung des Kirner Info-Punktes im Pavillon am Marktplatz vollmundig verkündet. Die Mitteilung mit Tragweite fand in der Niederschrift keine Erwähnung. Warum? Der Blog gibt gerne mal den Plagegeist und fragte bei Büroleiter Jens Köhler nach. Der antwortete jetzt wie folgt:

„Was gehört in eine Niederschrift zu der Sitzung eines Rates oder Ausschusses? Darüber kann man im Einzelnen sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Nach den Vorgaben des Gesetzgebers muss auf jedem Fall der Tag und der Ort der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die Tagesordnung, der Wortlaut der Beschlüsse und das Ergebnis der Abstimmung enthalten sein. Alles Dinge, die in der von Ihnen angesprochenen Niederschrift des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung vom 16.02.2021 auch aufgeführt sind. Somit sind die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Niederschriften über Gremiensitzungen werden als Ergebnisprotokoll und nicht als Verlaufsprotokoll geführt. Die Aussage, dass der I-Punkt geschlossen wird, wurde unter dem Tagesordnungspunkt 3 (Tourist-Information Kirner Land) getätigt. Hier sollten die Ausschussmitglieder über den Stand der Einrichtung einer zertifizierten Tourist-Information im Gebäude Kirchstraße 3 unterrichtet werden. Der I-Punkt selbst war nur ein Nebenaspekt und wurde dort nicht diskutiert.

Soso, ein Nebenaspekt also. Von daher klingt die Begründung natürlich schlüssig. Stellt sich die Frage inwieweit die Meldung berücksichtigt worden wäre, wenn man den Lapsus nicht gleich wieder hätte einkassieren müssen.  Boah, war aber auch peinlich die Unkenntnis in Fusions-Vertragsangelegenheiten, hinsichtlich Bestandsgarantie und so weiter und sofort. Da schönt man doch gerne. Menschlich! Sei’s drum, der Blog hat wieder was dazugelernt. Wer, wie, was. Wieso weshalb warum? Wer nicht fragt bleibt dumm… Manchmal muss man Fragen, ums sie zu verstehen.

Danke für die prompte Antwort, Herr Köhler.

Aktuell geht anders: Die Peinlich-Homepgae der SPD Kirn!

Aus gegebenen Anlass wagt der Blog erneut einen kurzen Blick nach Kirn, genauer gesagt auf die Homepage des SPD-Stadtverbandes. Den hatte der ohnehin auf Wiedervorlage. Aufruf: „Haltet Eure Seiten im Internet doch endlich aktuell. Bitte!“ Manche Inhalte sind schon mehr als peinlich. Mehr noch: Zum Fremdschämen sowohl die fast schon antiquierte  Aufmachung, als auch das längst überholte Personaltableau. Tatsächlich werden in den einzelnen Menüs zum Teil noch Vorstandsmitglieder aufgeführt, die längst nicht mehr aktiv, geschweige denn unter uns sind. Es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen.Der Blog prangerte bereits mehrfach den unwürdigen Zustand der regionalen SPD-Homepage an. An sich ein No-Go für ernst genommen werden wollende Basis-Genossen einer ohnehin schon schwächelnden Volkspartei. Bisher liefen sämtliche Seitenhiebe ins Leere. Warum? Warum lässt man eine Visitenkarte derart verlottern?  Peinlich, peinlicher, SPD! Bekanntlich ist das Gegenteil von „gut“, „gut gemeint“. Keine Partei führt das gerade so vor, wie die SPD. Eine Partei, die bundesweit noch immer im „Selbstzerstörungsmodus“ verharrt, lässt selbst in der regionalen Hochburg Kirn kein Fettnäpfchen aus. Beim Reinklicken müssen sich Besucher im falschen Film wähnen. Wie lange noch? Wann wird optimiert. Der Blog behält die Seite im Auge.

„Liebe SPD, wenn Ihr keinen Kümmerer mobilisieren könnt, dann hilft nur das Abschalten. Nehmt die Plattform endlich vom Netz, in der ihr Peter Wilhelm Dröscher noch immer als Ersten Beigeordneten lächelnd grüßen lasst, statt ihm mit einen angemessenen Nachruf zu würdigen. Den sucht man hier vergebens. Dafür solltet Ihr Euch schämen.“   

Haushalt erklärt: Schilder-Mängelliste!

Der Planentwurf für den Haushalt 2021 wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung eins zu eins so verabschiedet! Wie erwartet wurden die Verbesserungs- beziehungsweise Ergänzungsvorschläge des Blogs pauschal für nicht notwendig erachtet. Mehr noch: Das Gremium lehnte die Vorschläge geschlossen ab, und dies, ohne sie öffentlich durcharbeiten zu wollen, geschweige denn zur Diskussion zu stellen. Kann man mal so machen! Offensichtlich waren alle Beiträge auf der eingereichten To-do-Liste nicht zutreffend. Heile Welt also? Alles gut? Entbehrt die eingereichte Liste wirklich jeglicher Grundlage? Der Ortsgemeinderat meint „JA“, der Blog hingegen tendiert zu einem klaren „NEIN“. Muss der ja irgendwie auch. Möge sich jeder selbst sein eigenes Urteil bilden. Stepp by Stepp wird der Blog die einzelnen To-do-Punkte vorstellen.

Thema Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen: Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege derart vernachlässig. Der „Schilder-Pflege-Notstand“ war auch schon in letzten Jahr Gegenstand für eine Eingabe. Seither hat sich kaum was geändert. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist mehr denn je dringend geboten. Der Zeitaufwand wäre gering, ebenso die Kosten. Man müsste es nur mal angehen. Das Hinweisschild Alte Straße/Hellbergblick rostet seit Jahren munter vor sich hin. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Unansehnlich ist der Rohrrahmen mittlerweile geworden. Dieses Paradebeispiel passt punktgenau in das Bild der „Schilda-Ortsgemeinde“. Sorry, kleines Wortspiel! Optisch nicht gerade Hingucker sind vor allem Straßenschilder, die der Rost zunehmend zerfrisst. Eine attraktive Visitenkarte sieht anders aus. Zudem sind viele verblasst oder fehlen gleich ganz. Fazit: Subjektiv betrachtet, steht es mit dem Istzustand im Schilder-Wald nicht zum Besten. Der Ortsgemeinderat sieht hingegen keinen Handlungsbedarf. Finde den Fehler? Wiedervorlage 2022!

„Sauerei“ unter der Nahebrücke in Hochstädten.

Die Bilder sind nichts für Tierfreunde. Unter der Nahebrücke in Hochstädten wurde ein fein säuberlich abgetrennter Wildschwein-Kopf entsorgt. Pfui, einfach von der Brücke heruntergeworfen und offen liegenlassen geht gar nicht. Zumal der für jeden gut sichtbar ist, auch für Kinder, die dort regemäßig ihre Radrunden drehen. Vermutlich wollte sich der Verursacher auf einfachste Art und Weise des Hauptes, vermutlich bei Nacht- und Nebel, entledigen. Mit Schwi-schwa-schwung in die Nahe schleudern? Der Verdacht ist zumindest nicht von der Hand zu weisen. Dass der Kopf nicht in der Nahe landete, vielmehr auf dem Ufer aufschlug – geschenkt. Macht die Angelegenheit nur noch schlimmer, weil der Kopf von der Brüstung aus gut gesehen werden kann. Ein überdies blutverschmiertes Geländer lenkt den Blick auf die Szenerie. Eine, die da nicht hingehört. Wer macht so was? Vermutlich haben Jäger eine schnelle Entsorgung angestrebt. Verantwortungsvoll geht anders. Der Schuss ging allerdings nach hinten los. Verboten ist die Entsorgung von Resten eines Wildtieres in der Natur nicht. Aber doch nicht so! Im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest gelten ohnehin besondere Vorsichtsmaßnahmen. Es darf bezweifelt werden, dass die eingehalten worden sind. Wer begibt sich jetzt auf Spurensuche? Findet die überhaupt statt? Aufmerksame Bürger haben dem Blog jedenfalls über die „Sauerei“ informiert und die Entsorgung zusätzlich mit Bildern belegt. Parallel informierten Anwohner die zuständigen Behörden. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass verwertbare Hinweise auf den Verursacher aufzuspüren sein werden. Wie immer halt im ohnehin recht seltsamen Jagdbezirk Hochstetten-Dhaun.

Was sind Niederschriften wert, wenn die Lücken aufweisen?

Offizielle Protokolle müssen Sitzungen eins zu eins wiedergeben. So viel zur Theorie. Und die Praxis? Die kann oftmals nicht mithalten. Sa wird oft geschönt! Beispiel Niederschrift über die Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung als Videokonferenz vom 16. Februar: Sie erinnern sich gewiss noch, in diesem Format wurde die Schließung des Kirner Info-Punktes im Pavillon am Marktplatz vollmundig verkündet. Fakten hatten Ressort-Leiter Henrik Brötzmann und sein Team geschaffen. Mehr noch: Die Bekanntgabe kam sogar für einige Insider völlig überraschend, vergleichbar mit dem Sprung des berühmten Kai aus der Kiste. Dass die Ankündigung innerhalb nur 48 Stunden wieder einkassiert worden ist, weil handwerkliche Fehler gemacht wurden – geschenkt. Fakt ist, in der Niederschrift, die ja die einzelnen Tagesordnungspunkte und Mitteilungen eins zu eins wiederspiegeln müsste, wurde der mehr als peinliche Lapsus einfach weggelassen. Als ob es die Meldung und die Diskussionen danach niemals nicht gegeben hätte. Dabei hatte die mächtig Wums und enorme Tragweite. Finde den Fehler?

Mutet irgendwie nach hemdsärmeliger Willkür aus Amtsstuben an. Himmelschreiendes einfach weglassen geht doch gar nicht, oder? Angeordnet ist angeordnet und gesagt ist gesagt. Von daher sollte man diese Lücke schleunigst schließen. Schließlich gelten Niederschriften ja auch als Archive. Was ist von Protokollen zu halten, wenn die nicht den  jeweiligen Sitzungsverläufen entsprechen? Handelt es sich hier vielleicht sogar um einen Verstoß gegen geltende Vorschriften. Der Verdacht liegt nahe! Die Niederschrift kann man im Rats- und Bürgerinformationssystem unter dem Link: https://kirner-land.gremien.info sowie im Mitteilungsblatt einsehen. Der Blog will mal nachhaken. Parallel zu dieser Meldung, hat der eine Anfrage an den Büroleiter der Verbandsgemeinde – mit der Bitte um Aufklärung und Prüfung des Vorganges – geschickt. Über die Reaktion wird nachberichtet.

Frohe Ostern

Das zweite Osterfest in Corona-Zeiten. Danke Virus! Aller guten Dinge sind drei? Lieber nicht. Das weiss ein jeder, wer’s auch sei, gesund und stärkend ist das Ei. (Wilhelm Busch). In diesem Sinne: Frohe Ostern wünscht der Blog www.hochstetten-dhaun.info. Gibt es etwas Schöneres, als diese kleine Auszeit – noch dazu bei einigermaßen Sonnenschein und recht angenehmen Temperaturen – sinnvoll zu nutzen? Wohl kaum. Von daher, ein freudiges Eiersuchen im kleinen Kreis.  

Hierzuland zu Gast in Dhaun: Nettes Filmchen gedreht!

Sportlich radelnde Kids, einen Imker in Aktion, eine „Schloss-Herbergs-Mutter“ mit Schlüsselgewalt – mehr braucht es nicht, um ein nettes Filmchen zu drehen. Hierzuland war zu Gast in der Straße „Im Hahn“. Die Filmemacher haben im ehemaligen Ortskern Menschen getroffen, die seit Generationen mit und am Fuße des Schlosses leben  – passt. Herausgekommen sind sieben Minuten kurzweilige Unterhaltung. Es braucht nicht immer die Big-Players, um ein Dorf mit allen seinen Facetten vorzustellen. Weniger ist oft mehr. Das Format überzeugte, wohl auch deshalb, weil die sonst üblichen Verdächtigen eher ausgespart wurden. Es wurden keine großen politischen Reden, vielmehr kleine Geschichtchen von Menschen wie Du und Ich ins mediale Schaufenster gestellt. Keine Frage, das Schloss als begleitenden Kulisse lieferte noch die passenden Eindrücke. Der Redakteur war auf der richtigen Spur unterwegs, wohl auch deshalb, weil er auch die Witterung des legendären Schinderhannes aufnahm. Dhaun war immerhin Filmkulisse in den späten 50er-Jahren. Zusammengefasst – Dhaun und die Straße „Im Hahn“ haben sich sympathisch verkauft. Authentisch und gut, mehr geht nicht.      

Farbschmierereien sind die Regel, nicht die Ausnahme!

„Und weiter geht die wilde Fahrt oder besser „Und täglich grüßt das Murmeltier“!“ – In schöner Regelmäßigkeit bekommt der Blog neue Bilder von Auswüchsen entlang der wohl aktuellen Partymeile zwischen Gymnasium und Busbahnhof „Kyrau“ in Kirn zugespielt. Vandalismus, Grillfeuerchen, Farbschmierereien, Sachbeschädigungen, Feuerwerke und, und, und. Die Palette ist immens, die Folgen ebenso. Bei Tageslicht lassen sich die besonders gut erkennen. Die erneuten Schnappschüsse oben sind selbsterklärend und Ergebnis der letzten Tage. Jugendliche außer Rand und Band markieren eben ihr Revier auf ganz besondere Art und Weise. Auf Kosten der Allgemeinheit, versteht sich. Respektloser kann man sich nicht verhalten. Wer gebietet dem Treiben endlich Einhalt? Wahr ist, Jugendliche haben nun einmal ihre Treffpunkte. Dagegen ist auch generell nichts einzuwenden. Gut, Corona-Regeln mal ausgenommen. Die gilt es einzuhalten. Wahr ist aber auch, dass manche einfach zu weit gehen. Überhandnehmen von Vandalismus geht gar nicht, liegt aber bei ganz besonders hirnlosen und vor allem lichtscheuen Kandidaten voll im Trend. Die finden das cool, der Blog findet es nur widerlich. Und auch die Geschädigten dürften not amused darüber sein, dass die Fassaden stets neue Schmierereien aufweisen. Langsam sollten in den Amtsstuben die Alarmglocken schrillen. Und auch die betroffenen Schulen dürfte die Schnauze voll haben. Strenge Überwachung scheint angezeigt. Nur, wer soll die leisten? Personell sicherlich eine Mammutaufgabe. Es steht zu befürchten, dass die wilde Fahrt weitergeht.   

Happy Hour im Impfzentrum Bad Sobernheim

Große Projekte werfen ihre Schatten voraus. Der Impf-Turbo wird gezündet! Impfdosen für alle! Wegen sich stapelnder Impfdosen, bietet der Landkreis Bad Kreuznach nunmehr eine tägliche Impf-Happy-Hour an! Beginnen soll die unmittelbar nach Ostern. Extra zu diesem Zweck wird eine eigene Impfstraße außerhalb des Gebäudes eingerichtet. Zwischen 19 und 20 Uhr können hier Impfwillige vorfahren. Vorherige schriftliche oder telefonische Anmeldung, Fehlanzeige! Ähnlich der Vorgehensweise eines „Drive-In“, werden die Dosen an die Insassen verspritzt. Scheibe runter, Arm hinhalten und schon folgt der Piks für mehr Freiheit, die so viele herbeisehnen. Die Menschen müssen nicht einmal aussteigen. Schnell, unbürokratisch, und völlig undeutsch heißt die Devise. An der Einfahrt finden lediglich Ausweiskontrollen sowie kurze Gespräche mit den jeweiligen Ärzten statt. Und an der Ausfahrt bekommt man noch den erlösenden Stempel für den Impfpass. Das wars! Die Verantwortlichen rechnen mit einer Warteschlangen-Verweildauer von nicht mehr als 10 Minuten. Der Landkreis soll als deutschlandweites Pilotprojekt für mehr Effektivität dienen. Geimpft wird in erster Linie der momentan umstrittene AstraZeneca. Den will derzeit keiner. Daher stünde der im Überfluss zur Verfügung. Aber auch andere Impfdosen, sollen zum Einsatz kommen. mehr

Bürgermeister-Geschäftchen: Sahne-Gewerbefläche verkauft oder doch nicht?

Um was geht es? Der SPD-Politiker Hans Helmut Döbell ist Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde „Kirner Land“ und zugleich Bürgermeister von Hochstetten-Dhaun. Unbestritten hat er über Jahrzehnte hinweg mit Taktik, Geschick und Kalkül seine lokale Macht ausgebaut und noch dazu reichlich Seilschaften gesponnen. Gut für den Ort, aber auch gut für ihn persönlich? Aus der Warte des unabhängigen Beobachters ist es allemal leichter, Fakten zu benennen und Gerüchten nachzugehen. Beispiel Industriegebiet! Der vorzeitige Erwerb eines Grundstückes im an der Ortsumfahrung sorgt gerade für ein mittleres Erdbeben. Vor allem auch deshalb, weil er dieses einem Interessenten gefühlt vor der Nase wegschnappte, der eigenen Angaben zufolge schon seit Jahren Kaufabsicht bekundete.

Mehr noch: Der namentlich bekannte örtliche Interessent wurde vom Ortsbürgermeister stets auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet, weil die besagte Fläche ja noch eingemessen werden müsste. Dabei hatte der Ortschef den Deal für seinen Bruder längst unter Dach und Fach gebracht. Blut ist eben dicker als Wasser. Kein Wunder, dass der ausgebotete Privatinvestor, der eine Event-Halle plant, sich not amused zeigte. Im Gegenteil! Ob der weiß, dass sich gemäß Katasterauszügen die Industriefläche noch im Eigentum der Ortsgemeinde befindet? Wie kann das überhaupt sein? Steckt die Fläche im Status einer „nur“ Basta-Bürgermeister-Reservierung fest? Was sind die Gründe dafür, dass Grundbuchübertragungen scheinbar (noch) nicht in die Wege geleitet worden sind? Warum wurde nicht final abgewickelt? Irgendwie sehr mysteriös das Ganze. mehr

Haushalt erklärt: Das Für und Wider Sportplatzbrücke!

Der Ortsgemeinderat hat sich einstimmig pro Sportplatzbrücke positioniert. Alternativen, zur favorisierten 4,5 Tonnen Variante, wurden weder thematisiert, noch ernsthaft in Erwägung gezogen. Scheinbares Motto: „Wenn schon, denn schon“! Eine reine Fußgängerbrücke, beziehungsweise eine autotaugliche Querung bis 3 Tonnen Gesamtgewicht, wäre nur signifikant billiger als die beste mögliche Variante für 500.000 Euro, heißt es immerzu. Definiere signifikant? Der Ortsgemeinderat bleibt diese Antwort schuldig. Warum? Warum lässt man die Öffentlichkeit diesbezüglich im Unklaren? Es kann doch nicht so schwer sein drei Preise ins Schaufenster zu stellen. Will man die bewusst unter dem Radar halten? Autobrücke XXL kostet 500.000 Euro. Autobrücke in XL kostet …? Reine Fußgängerbrücke kostet …? Warum stellt man nicht die jeweiligen Hochrechnungen öffentlich ins Verhältnis und warum spricht man immer nur von signifikant in den Pressemitteilungen? Diesbezüglich bleiben die Bürger noch immer uninformiert! Transparenz geht anders.

Egal, das Gremium demonstriert Geschlossenheit in dieser Frage. Kein Ratsmitglied scheint auch nur den geringsten Zweifel am Projekt Sportplatzbrücke, in der offenbar von allen favorisierten Form, zu hegen. Bedenken, Fehlanzeige. Dabei geht es um mindestens eine halbe Million Euro Baukosten plus schon jetzt feststehenden 15.000 Euro Gebühren für die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses. Geld, welches man auch anderswo gut einsetzen könnte. Wahr ist, die Ortsgemeinde geht von der im Vorfeld errechneten Gesamtsumme aus. Hilfreich, das Land schießt die Hälfte dazu. Wahr ist aber auch, es handelt sich Stand jetzt nur um veranschlagte Kosten. Vom Status her, eher eine grobe Schätzung. Eine Ausschreibung auf der angestrebten Basis ist noch nicht erfolgt, geschweige denn, sind erste verbindliche Angebote, von womöglich interessierten sowie ausführenden Firmen, eingegangen. Was, wenn die Kostenvoranschläge in die Höhe schießen? Zur Erinnerung, vor Jahren schon hatten Ingenieure eine Bausumme von rund 880.000 Euro errechnet.

Seinerzeit hieß es im Pressebericht: Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Zu viel, äußerte seinerzeit die Ortsgemeinde in einem Pressegespräch. Wörtlich hieß es: „Dann müssen alle die, die zum Sportplatz wollen, vor der Brücke ihr Auto abstellen.“ Für die Ortsgemeinde steht eine Investition dieser Größenordnung, nur zu dem Zweck, dass Fahrzeuge zum Sportplatz oder ins Grüne fahren können, nicht in Relation zum Nutzen. Alternativ bestehe ja immer auch die Möglichkeit, über den Wirtschaftsweg von Hochstädten aus zum Sportplatzgelände zu gelangen, hieß es damals weiter.

„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ An Sachlage dürfte sich kaum was verändert haben. An der Einstellung und am Preis aber schon. Überall explodieren Jahr für Jahr die Baupreise, nur die Sportplatzbrücke wird mit zunehmender Dauer um knapp die Hälfte billiger? Wie soll das gehen? Dass man die nicht unbedingt braucht, weil der Weg über Hochstädten exakt die gleiche Länge aufweist – geschenkt. Verständlich, dass der Sportverein auf die Autobrücke nicht verzichten möchte. Und die Fußball-Familie genießt eine starke Lobby. Über all die Jahre hinweg gehörte die Querung ganz selbstverständlich zu den beiden Fußballplätzen, wie die Tore an beiden Enden der Spielflächen. Diese Tatsache möchte der Blog nicht in Abrede stellen. Aber den Erhalt in der jetzigen Form, um jeden Preis durchboxen zu wollen, hält der für zumindest diskussionswürdig. Um in der Fußballersprache zu bleiben, ist die Grätsche daher nicht als grobes Foulspiel zu werten, nur die Meinung eines Andersdenkenden. Und andere Ansichten werden ja wohl noch erlaubt sein.

Spvgg-Urgestein, Norbert Ganns, bedankte sich in einem flammenden Plädoyer sowohl beim Land, als auch der Ortsgemeinde für die große Unterstützung. Weiter: Er erhalte nur Zustimmung aus der Bürgerschar für die Brückensanierung. Nun, beim Blog melden sich nahezu täglich Andersdenkende, die einer Investition hingegen eher kritisch gegenüberstehen. Nicht unbedingt ablehnend, aber reserviert und in der Ansicht, eine Umfahrung über Hochstädten wäre durchaus zumutbar und im Ergebnis billiger. Tendenz, Unentschieden. Der Blog ist kein Brückengegner. Im Gegenteil! Im Gegensatz zu allen Ratsmitgliedern, stört den lediglich die immense Investitionssumme. Obendrein vermisst der die Aufrichtigkeit in der Debatte. Ehrlich, die Totschlag-Argumente, vor allem Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftlichen Maschinen eine Naheüberquerung zu ermöglichen, sind an den Haaren herbeigezogen. Die mögen die Geldgeber im fernen Mainz überzeugen, rechtfertigen vor Ort aber keine aufwendige Instandsetzung. Aufrichtiger wäre, man würde den Grund klipp und klar benennen: „Wir wollen die Autobrücke, weil die Interessenlage halt so ist wie sie ist“!

Satirischer Wochenrückblick 28. März

Über Kneipengängerin Bettina Dickes, TJ Jung mit Abi-Grüßen, Schaukasten Öffentlicher Anzeiger, Multifunktionsplatz Kirn, Kann das Kirner Land Krise…

Politiker sind irgendwie auch immer Schauspieler oder Selbstdarsteller. Auch die First-Lady des Landkreises lässt keine Gelegenheit aus, um sich perfekt in Szene zu setzen. „Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, die Teller stets voll, der Appetit ausgeprägt  – und das Haar sitzt – drei Wetter Taft.“ Wer kennt ihn nicht, den legendären Werbespot aus den 90er-Jahren!  Egal wie, Hauptsache auffallen. Mal mit Eistütchen, mal hinter der Ladentheke, mal, wie jetzt, mit täglich neuen Corona-Schnelltests ausgestattet, auf irgendeiner Gastronomie-Terrasse. Alles nur zum Wohle der Branche – passt! Nicht ganz, denn ihr Timing sich stets mit ihren Lieben ins Schaufenster zu stellen, wirkt stets überfrachtet und inszeniert. Wahr ist, ihre Nachahmer-Werbung oder Anschubhilfe für eine leidende Sparte ist aller Ehren wert. Wahr ist aber auch, tägliche Gastro-Auftritte inklusive Zurschaustellung ihrer Person sind nicht nur nervig, sondern auch völlig daneben. Immer mittendrin, statt nur dabei, der First-Göttergatte. Die lieben „Kinderchen“ runde das Harmonie-Bild ab. Privatsphäre, Fehlanzeige. Alleine für die Großfamilie braucht es unendlich viele Corona Tests, und das nahezu täglich! Ob die Kapazitäten ausreichen? Ist das der richtige Weg, das richtige Signal? Für derart viel Selbstdarstellung fallen dem Blog nur zwei Worte ein: „Tiefempfundenes Mitleid“! Andere mögen das anders sehen, aber dem Blog sind die Auftritte definitiv too much! Sei’s drum, Politik spielte schon immer auf Bühnen. Dickes and Family haben die kurzerhand vom Kreishaus in die Kneipen verlagert. Noch! Spätestens nächste Woche wird sie wohl wieder selbst kochen müssen. Steigende Inzidenzwerte lassen grüßen. LEIDER! mehr

Haushalt erklärt: Mehr Ruhebänke braucht es nicht!

Der Planentwurf für den Haushalt 2021 wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung eins zu eins so verabschiedet! Wie erwartet wurden die Verbesserungs- beziehungsweise Ergänzungsvorschläge des Blogs pauschal für nicht notwendig erachtet. Mehr noch: Das Gremium lehnte die Vorschläge geschlossen ab, und dies, ohne sie durcharbeiten zu wollen, geschweige denn zur Diskussion zu stellen. Kann man so machen! Offensichtlich waren alle Beiträge auf der eingereichten To-do-Liste nicht zutreffend. Heile Welt also? Alles gut? Entbehrt die eingereichte Liste wirklich jeglicher Grundlage? Der Ortsgemeinderat meint „JA“, der Blog hingegen tendiert zu einem klaren „NEIN“. Muss der ja irgendwie auch. Möge sich jeder selbst sein eigenes Urteil bilden. Stepp by Stepp wird der Blog die einzelnen To-do-Punkte vorstellen.

Thema Ruhebänke: Gefühlt fehlen die überall. Mehr noch: Viele, die aufgestellt sind, gehören entweder saniert oder gleich ganz auf den Müll. Strategische Platzierungen in den einzelnen Ortsteilen selbst oder an besonders stark frequentierten Wanderwegen, sind beim besten Willen nicht zu erkennen. Und selbst auf den Friedhöfen wäre die eine oder andere Bank mehr sicherlich gut angelegtes Geld. Warum bestellt man nicht einmal umfänglich, fragte daher der Blog? Kein Bedarf, meint der Ortsgemeinderat. Soso, dann ist ja alles in bester Ordnung. Finde den Fehler? Gottlob haben andere Ortsgemeinden ihren Kompass diesbezüglich schärfer gestellt. Beispiel Bockenau. Dort orderte man gleich ein Dutzend Sinnesliegen. Respekt! Doch eher friert der Rhein im Sommer zu, bevor man hier in solchen touristischen Kategorien denkt. Am geologischen Lehrpfad könnten es ein paar Sitzgelegenheiten mehr sein, ebenso im Umfeld des Skywalkes. Rund um den Hellberg sind gleich gar keine aufgestellt. Selbst auf dem Gipfel keine Bank weit und breit in Sicht. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Warum platziert man nicht einmal eine ausgefallene Lösung an besonders schönen Fleckchen? Andere Ortsgemeinden sind da bei weitem kreativer.  Sei’s drum, ist ja eh nur eine Einzelmeinung, Bürgermeister und Ortsgemeinderat haben der Eingabe „Ruhebänke“ eine klare Absage erteilt. Fehlte nur noch das Basta! Gibt genügend.      

Romantisches Gartenfest: Noch immer keine Bilanz veröffentlicht!

Zugegeben, in Zeiten einer belastenden Pandemie das „Romantischen Gartenfeste“ ins Schaufenster zu stellen hat schon was Verwegenes. Bekanntlich wird das Highlight 2021 erneut dem Virus zum Opfer fallen. Aus aktuellem Anlass setzt sich der Blog allerdings über alle Vorbehalte hinweg. Letztmalig hatte Ideengeberin und maßgebliche Triebfeder in Personalunion, Beatrix Schöll, 2019 das Picknick unter Freien Himmel zusammengestellt. Ihr Baby, ihre Handschrift, ihre Konzepte! Alles wäre gut, gäbe es nicht eine klitzekleine Kehrseite. Ungeachtet des individuellen Flairs, stellen sich viele Gäste immer wieder die gleiche Frage: Wofür wurden die Einnahmen aus 2019 eingesetzt? Bisher haben weder die veranstaltende Verbandsgemeinde, noch der Zweckverband darüber Auskünfte erteilt, und dies, obwohl man diesbezüglich vollumfängliche Transparenz und Offenheit ankündigte. Passiert ist bisher nichts! Und auch beim neuerlichen Zusammentreffen, anlässlich der fast schon historischen Vertragsunterzeichnung mit Rüdiger Lanz, war diese Angelegenheit offenbar kein Thema. Der Überschuss dürfte sich im niedrigen fünfstelligen Bereich bewegt haben. Versprochen wurde eine eins zu eins Investition in das Schloss. Gehört oder gelesen hat man nichts.

Warum? Alleine die typischen Scheckübergaben an den Zweckverband garantieren doch immer so schöne Bildchen. Ganz zu Schweigen von dem enormen Werbeeffekt. Man möchte der Verbandsgemeinde ja nichts unterstellen, aber je länger die nicht aufklärt, mehren sich die Zweifel an der grundsätzlichen Bereitschaft einer Aufklärung. Steckt Kalkül dahinter? Hat die Verbandsgemeinde eine solche geheime Strategie wirklich notwendig? Mehr noch: Widerspricht das gewinnorientiert Denken und Handeln nicht einer immer wieder gerne gepriesenen Bürgerfreundlichkeit? Subjektiv empfunden, schwimmt in der praktizierten Außendarstellung bisher ausschließlich das Streben nach dem schnellen und einfachen Euro mit? Diesbezüglich werden die Menschen Jahr für Jahr im Unklaren gelassen. Man hüllt sich stets in Schweigen über die Zweckbestimmung. Wo fließt der Gewinn hin? Eine Antwort darauf gibt es noch immer nicht – zumindest nicht öffentlich. Und das nach zwei Jahren! Gelebte Transparenz geht fürwahr anders. Abzüglich aller Unkosten fließt der komplette Überschuss in die Erhaltung des Schlosses!“Diese in 2019 getroffene Aussage in einem Pressegespräch, wird schon seit zwei Jahren ad absurdum geführt.  

Verkehrszeichen die Zweite!

Wenn’s läuft, dann läuft’s! Langsam kann einem die Ortsgemeinde unheimlich werden. Man könnte fast schon den Eindruck gewinnen, der Schilder-Wahn hat die Kommune mit Wucht gepackt. Neue Verkehrszeichen am Promilleweg und jetzt das ordnungsgemäße verankern des Standrohres an der Einfahrt zum Geologischen Lehrpfad. Was man bei einer Fahrradrunde so alles entdecken kann. Wenn das so weitergeht, dann kann der Blog seine To-do-Liste aber sowas von kräftig zusammenstreichen. Erst lag es auf dem Boden, dann wurde es provisorisch in einen Holzklotz eingeklemmt und jetzt ist es sogar ordnungsgemäß einbetoniert. Doppellob! Weiter so. Entlang des Lehrpfades herrscht weiterer dringender Schilder-Handlungsbedarf.  Mehr noch: Ruhebänke und kämen auch gut.

Hochstetten-Dhaun, deine Verkehrszeichen: Verbot der Durchfahrt an der Einfahrt zum „Promilleweg“ endlich ausgetauscht!

Es ist der schiere Wahnsinn! Nach nur wenigen Jahren Vorlaufzeit, hat es die Ortsgemeinde doch tatsächlich geschafft, das völlig unkenntliche Verkehrszeichen, Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO) sowie das 40 Km/h Geschwindigkeitsschild dahinter, an der Einfahrt zum Promilleweg hoch zum Karlshof auszutauschen. WOW, eine echte Energieleistung! Es hat zwar etliche Seitenhiebe und Erinnermiche vom Blog gebraucht, aber wie sagt doch der Volksmund so treffend: „Besser „spät als nie“! Gut Ding will eben Weile haben. Wie jeder weiß, mahlen die Mühlen der Behörden halt extrem langsam. Entschuldigend sei angemerkt, dass gravierenden Eingriffen in den Straßenverkehr, etliche Hürden vorgeschaltet sind. Und Schilder zu tauschen gilt in Behörden als extrem aufwendig. Das geht halt nicht so fix, wie Ottonormalbürger sich das vorstellen mögen. Zunächst gilt es den Unzulänglichkeit überhaupt zu erkennen. Schwierig, schwierig!

In diesem konkreten Fall war es gleich doppelt schwer, weil das Verkehrsschild wegen der massiven Blässe so gut wie gar nicht mehr als solches wahrgenommen werden konnte. In der Folge braucht es zunächst immer einen Plan, bevor es darum geht, die Beschaffung auszuschreiben. Alleine diese Phasen dauern oft Monate, wenn nicht sogar Jahre. Ist die Bestellung erfolgreich abgewickelt und das Schild eingetroffen, muss das im Regelfall noch gemäß DIN-Normen auf dem Lager reifen. Zu guter Letzt muss es von Fachleuten montiert werden. Und die sind rar. Zusammengefasst, sind alle Schilder-Ausführungsbestimmungen Prozesse, die sich in den zuständigen Ämtern oftmals über Jahre hinziehen. Da dürfen nur echte „Schilda-Experten“ ran. Kleines Wortspiel! Tja, wenn es so einfach ginge, könnte es ja schließlich jeder. Dass Hinz und Kunz das Verkehrszeichen innerhalb eines einzigen Tages im Schnäppchenmarkt gekauft und ausgetauscht hätten – geschenkt. Pragmatismus und Behörden sind natürliche Gegensätze. Der Blog will aber nicht immer nur meckern, sondern auch mal loben. Daher, gute Arbeit! Weiter so! Es gibt noch so viele Verkehrszeichen und Straßenschilder, die dringend ausgetauscht werden müssten.   

Haushalt erklärt: Offenbar kein Handlungsbedarf für Straßenerneuerung!

Der Planentwurf für den Haushalt 2021 wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung eins zu eins so verabschiedet! Wie erwartet wurden die Verbesserungs- beziehungsweise Ergänzungsvorschläge des Blogs pauschal für nicht notwendig erachtet. Mehr noch: Das Gremium lehnte die Vorschläge geschlossen ab, und dies, ohne sie durcharbeiten zu wollen, geschweige denn zur Diskussion zu stellen. Kann man so machen! Offensichtlich waren alle Beiträge auf der eingereichten To-do-Liste nicht zutreffend. Heile Welt also? Alles gut? Entbehrt die eingereichte Liste wirklich jeglicher Grundlage? Der Ortsgemeinderat meint „JA“, der Blog hingegen tendiert zu einem klaren „NEIN“. Muss der ja irgendwie auch. Möge sich jeder selbst sein eigenes Urteil bilden. Stepp by Stepp wird der Blog die einzelnen To-do-Punkte vorstellen. Beginnen will der mit den Zustand der Straßen.   

Wer nimmt die eigentlich regelmäßig ins Visier? Offensichtlich niemand. In allen Ortsteilen wird zum Teil erheblicher Unterhaltungsstau sichtbar, sowohl in Orts-, als auch Kreisstraßen. Die Gründe für defekte Kanaldeckel beziehungsweise den Unterbau sowie breite Rissbildungen, Bodenwellen und Löcher sind vielfältig und im Prozess zumeist schleichend: Unübersehnare Paradebeispiele für Unterhaltungsstau auf Straßen und Gehwegen sind Waldweg, Im Backesgarten, Hellbergblick oder Alte-Straße. Alle nur in Hochstetten und alle nur in einem engen Radius vorzufinden. Das ständige Überfahren durch tausende von Autos sorgt dafür, dass etwa der so genannte Dämpfer zwischen Gußdeckel und gemauertem Schacht mit der Zeit defekt wird und im schlimmsten Fall sogar bricht. Das bekommt weder dem Kanal, noch den Autos, die zwar eine Menge mit ihren Stoßdämpfern abfangen, aber eben nicht alles.

Ganz zu schweigen von optischen Komponenten, die solche Schäden zwangsläufig mit sich bringen. Was unternimmt die Ortsgemeinde gegen alle diese Missstände? Offensichtlich nicht viel. Zumindest bekommt man davon nichts mit. Kontrollieren regelmäßig Mitarbeiter den Istzustand? Geht der Ortsbürgermeister auf Spurensuche? Beides ist wohl zu verneinen. Ein Versäumnis, das Ortsgemeinde und Anlieger noch viel Geld kosten wird. Währet den Anfangen – nach diesem bewährten Motto sollte man schon Anfangsschäden effektiv begegnen.  Im gesamten Gemeindegebiet liegen Kanalabdeckungen entweder zu hoch oder zu tief oder sind gar defekt. Das Reparieren ist auf jeden Fall eine zeitaufwändige und nicht ganz billige Angelegenheit.

Zusammengefasst sind die allgemeinen Straßenzustände zumindest in Teilen durchaus besorgniserregend. Die Sorge hat der Blog allerdings exklusiv. Der Ortsgemeinderat hingegen, sieht keinen unbedingten Handlungsbedarf, auch nicht mittelfristig. In Straßenbau- beziehungsweise Instandhaltungsmaßnahmen werden gemäß Investitionsplan auch in den kommenden Jahren kaum nennenswerte Gelder fließen. Finde den Fehler?

Dumm gelaufen: Feuerwehr-Missverständnis!

Der berühmte Griff ins Klo! Der Anschiss folgte auf dem Fuße. Die Feuerwehr äußerte sich not amused über den aus ihrer Sicht ungerechten Rüffel, den der Blog Bürgermeister Hans Helmut Döbell für seine Zuschusspolitik verpasste. Um was geht es: Die Kameraden schafften sich über den Förderverein neue Ausgehuniformen für insgesamt 1800 Euro an. Der bat die Ortsgemeinde schriftlich um einen Beitrag, den der Bürgermeister im Rahmen der letzten Ortsgemeinderatssitzung zunächst vorlas und gemäß eigener Vorstellung sogleich auf 1000 Euro deckelte. Der Ortsgemeinderat überstimmte letztlich die vorgeschlagene „nur“ Teilbeteiligung, sodass die Feuerwehr nunmehr die Unkosten vollumfänglich überwiesen bekommt. Zurecht, Ausrüstung und Klamotten, dürfen nicht zu Lasten des Förderverein-Kontos beglichen werden. Ende gut alles gut? Nicht ganz!

Die Kommunikation des Ortsbürgermeisters (Bandaufzeichnung), ließ beim neutralen Zuhörer, und der war der Blog nun einmal, zwangsläufig den Eindruck aufkommen, dass der Dorf-Chef den Betrag bewusst klein rechnete, wohl auch deshalb, um andere Vereine nicht zu benachteiligen. Seine Aussagen sorgten nicht nur beim Blog für Kopfschütteln. Nebenbei bemerkt, Feuerwehren sollten immer einen Sonderstatus genießen. Keine Zweifel an der etwas unglücklichen Darstellung des Tagesordnungspunktes, selbst bei einer erneuten Überprüfung der Bandaufzeichnung danach. Dass die 1000 Euro im Vorfeld exakt so mit dem Förderverein abgesprochen waren und daher in der Beschaffungsfrage wohl breiter Konsenz herrschte, erwähnte der unglücklicher Weise mit keiner Silbe.

Das entschuldigt natürlich den rein subjektiv empfundenen Minimal-Vorschlag des Dorfoberhauptes. Dumm gelaufen. Sei’s drum, den Buhmann-Staus hat der Bürgermeister vom Blog also zu Unrecht verpasst bekommen. Sorry für das Hineinstellen in eine Ecke, in die er zumindest in diesem konkreten Fall nicht hineingehört. Man kann dem Blog ja viel vorwerfen, allerdings keine hellseherischen Fähigkeiten, von wegen vorheriger interner Absprachen. Der kann nur den Istzustand, konkred während der Sitzung, wahrnehmen und bewerten. Den nunmehr reingetriebenen Keil und die schlechte Stimmung danach, nimmt der trotzdem auf seine Kappe. Der lernt noch! Manchmal ist es besser nichts zu schreiben, als falsches zu schreiben.

Satirischer Wochenrückblick

Über Kirner Wohnanlage, Petitions-Initiative, Außengastronomie, Baustellen-Berichterstattung, Wandgemälde Parkplatz Mauergasse…

Den Bock zum Gärtner machen? Thema Wohnanlage Freiherr-von-Stein-Straße. Wenn einem beim Lesen des Artikels vor Schreck fast schon die Kaffeetasse aus der Hand zu gleiten droht, dann herrscht akuter Sprengstoff-Alarm. Es mutet sich an wie der Treppenwitz des Jahrhunderts, wenn der Öffentliche Anzeiger in einem  Kommentar den ehemaligen Bürgermeister Martin Kilian als Mediator fordert – inklusive gut dotiertem Beratervertrag ausgestattet vielleicht? Botschaft zwischen den Zeilen: Bürgermeister Frank Ensminger sowie alle anderen sind zwar stets bemüht, bekommen es alleine aber nicht auf die Reihe! Dieser Kommentar dürfte ihm so gar nicht gefallen haben. Gerade der Kirner „Ex-Kilian“, hatte während seiner aktiven Zeit maßgeblichen Anteil daran, dass oberhalb des Krankenhauses ein Monster-Wall aufgeschüttet worden ist. Das neue Kirner Wahrzeichen hätte nun wirklich niemand gebraucht. Gut für den damaligen Investor, schlecht für alle Bewohner unterhalb. Man kann die Stadt nur davor warnen zum Telefon zu greifen, um den Ruheständler aus seiner verdienten Hängematte heraus zu verpflichten. Nicht in dieser Angelegenheit. Sonst kann es nämlich passieren, dass die anvisierten Reihenhäuser hochhausähnlich daherkommen. Steilwand statt Steilhang – geht gar nicht! Die Hauswände sind ja jetzt schon verdammt hoch eingeplant und wirken demzufolge auf den ersten Blick schon für die Umgebung unzumutbar. Außerdem, die Prüfung der Baupläne auf Verträglichkeit zum bisherigen Baubestand, sollten die Experten in den Amtsstuben mittlerweile auch ohne fremde Hilfe hinbekommen. Überhaupt, dürften vor allem die Stadtratsmitglieder aus der Wall-Lektion die richtigen Lehren gezogen haben. Zumindest deuten die Nachfragen während der Sitzung auf eine erhöhte Sensibilität hin. Noch so einen Lapsus könnten die sich aber auch nicht leisten. mehr

Dhauner Märchenschloss wird massiv aufgewertet!

WOW, Schloss Dhaun wird sich in Kürze in die schönsten Schlossgärten und Parkanlagen Deutschlands einreihen. Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Jahrzehntelang schlummerte das gesamte Areal eher stiefmütterlich vor sich hin. Mehr noch: Meist kamen Wiesen und Beete nur ungepflegt, trist und verwildert daher! Blüten-Farbtupfer, Fehlanzeige! Doch jetzt wird alles anders. Kaum hat der neue Schlossherr die absolute Schlüsselgewalt, schon legt er 5 Millionen Euro auf den Tisch, um Schlossgebäude und Park einen frischen und zeitgemäßen Touch – mit Charme und Esprit – zu verpassen. Der Kerle hat augenscheinlich nicht nur reichlich Kohle, vielmehr auch einen grünen Daumen. Nicht zu vergessen, die sicherlich damit einhergehenden Lichteffekte bei Dunkelheit. Eine anvisierte Kombination, die Großes erwarten lässt. Visionen gepaart mit Herzblut für Schloss und Region – passt. Ob es dafür einen französischen Garten mit allem Pipapo braucht, möge jeder für sich selbst beurteilen. Wäre eine Spur bescheidener nicht zielführender? Das Bestehende regional aufwerten und ausbauen, stünde dem Schlossparkt vielleicht sogar besser zu Gesicht – authentischer wäre das Grün allemal.

Sei’s drum, seiner Phantasie scheinen jedenfalls keinerlei Grenzen gesetzt zu sein. Definiere Französischer Garten: Die formale Strenge des anvisierten barocken Stils ist sein wohl auffälligstes Merkmal. Doch auch für Lustbarkeiten und Unterhaltung bietet der französische Garten Platz. Französische Gärten bestechen durch ihre typische geordnete Struktur. Ein Barockgarten ist nie willkürlich angelegt. Vielmehr weist er verschiedene typische Bestandteile auf, die Sie in allen Barockgärten finden werden. Der Innenhof bietet natürlich reichlich Platz für einen Park in XXL-Format. Den Springbrunnen, nach dem Vorbild Trevi, hat der Blog in weiser Voraussicht schon mal eingefügt. Ebenso die Seilbahn an der Schlossmauer. Dass die im Zuge der Aufwertung (noch) nicht kommt – geschenkt. Ein solches Projekt wäre dann auch des Guten zu viel gewesen. Dafür bräuchte es viele weitere Millionen vom Schlossherrn.

Übrigens, unwahrscheinlich, dass der die Investitionen ganz alleine tätigt. Wie bei Investoren hier und anderswo durchaus üblich, werden die aus dem Hintergrund von diversen Geldgebern unterstützt. Fraglich, welchen Mehrwert man anstrebt. Herzblut alleine kann nicht Triebfeder sein. Nicht in der heutigen Zeit und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus. Interessant zu wissen wäre, welche Pacht vereinbart worden ist. Was muss der Schlossherr für seine Vorzeige-Oase berappen? Viel wird es nicht sein. Egal, Hauptsache es tut sich was. Gut für ihn, gut für die Region und gut für den Wappensaal? Angesichts des zu erwartenden Ansturms an Tagesgästen, dürften bei Eigentümer Marco Fritz schon die Sektkorken knallen. Er wird sicherlich vom Aufschwung profitieren. Wenn den gesprochenen Worten nun rasch Taten folgen, umso besser! Der Blog blickt gespannt auf die weitere Entwicklung!  

Rettungsversuch Petition! Und immer wieder trifft es gut Integrierte!

Eine Petition soll es nunmehr richten. Traurig aber wahr, dass es solcher Eingaben braucht, um Menschen vor der sicheren Abschiebung zu bewahren. Menschen, die hier bestens integriert sind, wohlgemerkt. Finde den Fehler? Das Kirner Land begehrt auf! Gut so!  In welcher Welt leben wir eigentlich, in der Menschen wie Bekele Cuma und seine Tochter abgeschoben werden sollen, die hier bestens vernetzt und aufgenommen sind. Mehr noch: Vater und Tochter gelten als so etwas wie Vorbilder in perfekter Zusammenführung. Sie sind eingepasst bis in die Haarspitzen. Und trotzdem will man beide wieder zurück nach Äthiopien schicken. Für diese Hängepartie sollten sich alle Beteiligten schämen. Zorn steigt auf beim Gedanken an die zuständigen Behörden, die trotz gewichtiger Fürsprecher an einer Abschiebung festhalten. Geltendes Recht hin oder her, hier darf nur die menschliche Komponente Anwendung finden. Alles andere, als ein dauerhafter Verbleib in der neuen Kirner Heimat, wäre ein gravierender Verstoß gegen die Menschlichkeit.

Setzen, sechs und Nachsitzen! Liebe Politiker, nehmt Euch der Angelegenheit endlich an und wirkt auf die zuständigen Sachbearbeiter ein. Bitte sorgt für einen angemessenen Aufenthaltsstatus. Einer, der Perspektive schafft! Rausreden, von wegen „die Hände seien ihnen gebunden“, können hier nicht greifen. Nicht bei einem so hoch talentierten Mädchen, die für ihre Leistungen sogar mit einem Stipendium belohnt worden ist. Und nicht bei einem Vater, der vorbildlich ehrenamtlich tätig ist. Eine Perspektive haben beide in Äthiopien nicht mehr. Im Gegenteil: Beide erwartet der Supergau! Eine Abschiebung, aus welchen formalen Gründen auch immer, wäre nicht nur menschenverachtend, sondern auch skandalös. Ein Bleiberecht muss ausgesprochen werden. UNBEDINGT! Alles andere käme einem Armutszeugnis gleich. Der Landkreis ist am Zug! Frau Dickes, übernehmen Sie. Von Ihnen hört man so gar nichts zu dieser sich anbahnenden Tragödie. Werden Sie aktiv!

Klappe die Xte: Betontag!

Es war mal wieder ein Beton-Tag auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun. Und? An sich nichts erwähnenswertes, wären da nicht die Unmengen von Tonnen Zementpampe, die durch die Rohre auf das Brückenspannwerk gepumpt worden wären. Die Schalung fasst halt ein paar Mischer-Ladungen mehr, als in eine hundsgewöhnliche Baugrube hineinpassen. Beton-Tag XXL für die Männer vom Bau. Für die ist das reine Routine. Sicherlich nicht für den Öffentlichen Anzeiger. Der hat vermutlich wieder einen riesigen Riemen inklusive Luftaufnahmen am Start. Zugegeben, es werden wieder viele Kubikmeter verbaut, aber so what? In der Republik fließen die jeden Tag in abertausende Fundamente und Einschalungen, und dies, ohne Tamtam in den regionalen Tageszeitungen. Rountine und Tagwerk auf dem Bau eben!

Mangelt es dem Ortsbürgemeister an Wertschätzung für die Feuerwehr?

Fremdschämen bedeutet, dass jemand das Auftreten oder Verhalten einer anderen Person peinlich findet. Der Blog fand Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell oberpeinlich, als der dem Ortsgemeinderat eine Beteiligung von lediglich 1000 Euro für die Beschaffung neuer Dienstuniformen für die Freiwillige Feuerwehr vorschlug. Gemäß vorliegendem Angebot, soll die Ausgehgarderobe allerdings 1800 Euro kosten. Der 60-Prozent Ortsbürgermeister will nur round about 60 Prozent beisteuern. Passt ja irgendwie. Ohne Worte! Den Zahn haben ihm die Ortsgemeinderatsmitglieder allerdings recht schnell gezogen. Richtig so! In der Tat, Wertschätzung geht anders. Schlimm genug, dass der Förderverein überhaupt in die Rolle eines Bittstellers schlüpfen muss. Anschaffungen rund um die Feuerwehr, sollten niemals zu Lasten des Fördervereis gehen.

Nicht bei Kleckerbeträgen und schon gar nicht bei schicken Uniformteilen. Die Feuerwehr repräsentiert immerhin den Ort bei besonderen Anlässen. Zerlumpt kommt das nicht gut an! Hochstetten-Dhaun ist eine reiche Ortsgemeinde. Alleine aus diesem Grund verbieten sich Überlegungen, wonach man bei der Ausrüstung der eigenen Wehr nur Teilbeiträge genehmigen will. Nun lassen sich aber Feuerwehren nicht mit anderen Vereinen vergleichen. Wenn ein Ortsbürgermeister den Zusammenhang allerdings nicht begreift, dann ist jedes weitere Wort zu viel und Hopfen und Malz eh verloren. Egal, das Veto folgte auf dem Fuße. Fazit: Die Ortsgemeinde stemmt die Anschaffung jetzt vom fetten Festgeldkonto. Bis auf zwei Enthaltungen stimmten alle Ratsmitglieder für eine komplette Kostenübernahme. Peinlich für den Ortsbürgermeister und irgendwie auch peinlich für die beiden Ratsmitglieder, die sich der Stimme enthielten. Insgesamt, eine arme Außendarstellung.  

Haushaltssitzung Hochstetten-Dhaun

Wilsberg oder Haushaltssitzung? Wer die Wahl hat, hat die Qual! – Der Blog hat sich letztlich für die wichtigste Ratssitzung im Jahr entschieden. Gut so! Denn so konnte der einiges an interessanten Informationen und auch Reaktionen mitnehmen. Die Eckpunkte des Haushaltes nach und nach vorzustellen, wird Gegenstand nachfolgender Artikel sein. Eines vorneweg, die Haushaltsberatungen können als solche nicht charakterisiert werden. Warum? Es wurde nicht beraten, nur vorgestellt. Keine Diskussionen entfachten, keine Nachfragen gestellt. Als Zuhörer wähnte man sich im falschen Film. Zum eigentlichen Haushalt, kam aus dem Ortsgemeinderat nicht ein Statement! Wie kann das sein? Bei einem über 50 Seiten umfassenden Zahlenwerk, drängen sich automatisch Ungereimtheiten auf. Detailierte Verständnisfragen sowieso. Finde den Fehler? Auch wurde der im Anschluss nicht kommentiert, weder von den Fraktionssprechern noch von einzelnen Vertretren. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Harmonie“. Doch zu viel davon ist unheimlich. Wenn die daher mal nicht trügerisch ist. So dauerte es keine 20 Minuten, bis der Haushalt einstimmig abgesegnet wurde. Was danach noch auf der Tagesordnung stand, davon später mehr. Eins noch, die schriftliche Eingabe des Blogs wurde vom Ortsbürgermeister als unangemessen flapsig kritisiert. Ist der Platzhirsch dünnhäutig geworden? Ertappt und genervt trifft es wohl eher! In der Sache, wurden die Vorschläge pauschal als nicht diskussionswürdig erachtet. Soso! Mit anderen Worten, die To-do-Liste entbehrt jeglicher Grundlage. Auch dazu später mehr…   

Wo treibt sich der Silberfuchs herum?

Wo in Gottes Namen treibt sich nur der Silberfuchs herum? Das Prachtexemplar wurde Anfang Februar auf den Feldern oberhalb vom Karlshof gesichtet. Angesichts der kaum glaubhaften Entdeckung, dürfte dem namentlich bekannten Knipser die Kamera fast schon aus der Hand geglitten sein. Dem war eindeutig ein Silberfuchs, einer hier überhaupt nicht beheimateten Rasse, vor die Linse gekommen. Die kommt naturgemäß sowohl in Sibirien, als auch in Nordamerika vor. Und natürlich in Zoos und Tierparks. Seit der ersten Entdeckung, verlor sich die Spur des fast schon zutraulichen Tieres. Bis jetzt? Dem Blog erreichte nunmehr ein Schreiben aus Luxemburg, wonach dort ebenso ein Einzelgänger gesichtet worden ist. Bei Internet-Recherchen stolperte ein Akademiker und Naturschützer auf den Hunsrück-Silberfuchs und den Blog www.hochstetten-dhaun.info. Ist es möglich, dass der bis in das Großherzogtum gewandert ist? „Soweit die Pfoten tragen“ vom Kirner Land, innerhalb sechs Wochen, nach Luxemburg? Ist das wahrscheinlich? Wer weiß? Ausgeschlossen ist die Wanderschaft nicht. Daher die Frage, hat jemand in den vergangenen Wochen den Silberfuchs nochmals im Kirner Land gesehen? Wenn ja, bitte melden. Wäre dem so, dann könnte man die lange Wanderung des hier gesichteten Fuchses ausschließen und Meldung nach Luxemburg funken. Dann haben die einen eigenen, der aber dort auch nicht hingehört.

Luftiges Schulhaus

Wäre die Schule noch eine Schule, dann wären die Klassenräume jetzt bestens gelüftet. Logisch, mit ohne Fenster hätte das Corona-Virus im Schulbetrieb so gar keine Chancen sich zu verbreiten. Nun, ist die Schule aber keine Schule mehr, sondern ein Sanierungsfall beziehungsweise ein Umwidmungs-Projekt. Ein privater Investor ersetzt die ehemaligen Klassenzimmer durch moderne Wohnungen. Langsam aber sicher, nehmen die Bauarbeiten Fahrt auf. Hat ja auch lange genug gedauert, bis hier oben die ersten Baumaschinen anrollten. Insgesamt 28 Wohnungen sind geplant. Eine Menge Holz! Wer die nur alle mieten soll? Egal, der erfahrene Investor wird schon wissen was er tut. Finanziell wird sein Vorhaben reichlich von Vater Staat unterstützt. Hochstetten-Dhaun galt und gilt als Schwerpunktgemeinde. Der Titel garantiert richtig, richtig viel geschenktes Geld sowie danach noch jahrelang sehr gute Abschreibungsmöglichkeiten. Der Blog wirft ein Auge auf die weiteren Baufortschritte und informiert regelmäßig über seine Eindrücke.

Blog-Wahlprognose ist eins zu eins eingetroffen!

Die Wähler haben entschieden. Die Menschen des Landes Rheinland-Pfalz haben mit deutlicher Mehrheit für ein „weiter so“ votiert. Die Koalition von SPD, FDP und den Grünen darf gestärkt weitermachen. Die CDU hat sich auf der Zielgeraden selbst geschlagen. Wieder einmal! Die Ampel darf weiter schalten und walten, wie es ihr beliebt. Für manche gut, für manche leider. Schade, insgeheim hatte sich der Blog andere Impulse erhofft. Fakt ist, die Beliebtheitswerte von Malu Dreyer sind einfach nicht einzufangen. Dazu noch der Amtsbonus und ihre Omnipräsenz. Für Julia Klöckner dürfte es ein ebenso bitterer Abend gewesen sein wie für Spitzenkandidat Christian Baldauf (CDU). Rückenwind aus Berlin geht anders. Die Gemengelage offenbart nur einen Farbtupfer. Die Freien Wähler ziehen erstmals in den Landtag ein. Schauen wir mal, ob durch den Einzug neue Akzente entstehen werden. Entlang der Naheschiene hat sich ebenso nichts geändert. Dr. Dennis Alt zieht in den Landtag ein. Er wird allerdings zu höherem berufen werden, sodass Markus Stein als Nachrücker weitermachen wird können. Wie überhaupt die SPD auch in Bad Kreuznach sowie im Landkreis Birkenfeld ihre Direktkandidaten in den Landtag brachte. Die Sozialdemokraten konnten enorm punkten. Respekt, rot war und bleibt die dominierende Farbe. Strahlende Gesichter also bei der SPD und dementsprechend lange bei der CDU.    

Haushalt 2021!

Der Planentwurf für den Haushalt steht! Dennoch, haben Bürger die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen. Fristgerecht, hier die Vorschläge des Blogs! Gemäß gesetzlichen Vorgaben, müssen die einzelnen Positionen des Papiers in öffentlicher Sitzung (17. März) diskutiert und abschließend geprüft werden.

  • Kinderspielplätze! Das Thema hatte ich schon im letzten Jahr auf der Liste stehen. Ich habe bisher nicht entdecken können, dass die hergerichtet beziehungsweise aufgewertet wurden. Was ist 2021 zu erwarten? Kommt eine Themenspielplatz, wie von der FWG angeregt? Rückblick: Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt beziehungsweise wie lange man benötigt, um endlich mal aus dem Quark zu kommen. mehr

Wochenrückblick 14. März!

Über I-Point-Schild, Null-Inzidenz, Dhauner Hygieneregeln, Schwimmbad-Stundenabrechnung, Landtagswahlen…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Los geht’s! Nicht jedem gefällt das etwas andere Geschreibsel, aber was muss das muss. Beispiel I-Point-Pavillon-Schild. Das thront seit dieser Woche wieder weit sichtbar auf seinem Platz über dem Eingang. Geht doch! Wäre ja auch noch schöner, wenn fehlgeleitete VG-Mitarbeiter, unter dem Dach der VG-Verwaltung, die beliebte Anlaufstelle per Dekret für immer und ewig geschlossen hätten. Erst abgeschraubt und jetzt wieder angeschraubt – peinlicher geht nicht. Den Zeitaufwand, hätte man sich getrost sparen können. Dass sich die handelnden Personen zwischenzeitlich zum Gespött der Menschen machten – geschenkt. Haken dran! Hauptsache sie haben aus der Angelegenheit gelernt. Erst denken, dann handeln, sei ihnen im Nachhinein noch ins Stammbuch geschrieben. Diese Binsenweisheit hat sich bisher noch immer bewährt. Abgesehen von der Daseinsberechtigung, alleine durch regen Publikumsverkehr, ist der Erhalt des Pavillons vertraglich gesichert. Den kippen zu wollen, war weiß Gott kein Ruhmesblatt Das verwegene Himmelskommando ist jedenfalls krachend gescheitert. Strafe muss sein! Bitte hundert Mal in Schönschrift schreiben: „Ich darf den Pavillon nicht schließen, ich darf den Pavillon nicht schließen…!“ Der Blog kontrolliert! Ersatzweise darf auch der Bürgermeister prüfen! mehr

Das Wort zum Sonntag am Wahlsonntag!

Fliegen uns bald wieder die Zahlen um die Ohren? Die Infektionszahlen steigen nämlich wieder. Überall? Nein, im Kirner Land steht die „0“! In Worten „NULL“! Null Inzidenz in den letzten sieben Tagen. Besser geht nicht. Will heißen, es hat sich niemand mehr neu infiziert. Bravo! Das Kirner Land ist virusfrei? Wohl kaum. Dennoch, die Momentaufnahme stellt man doch gerne ins Schaufenster. Theoretisch könnte der Lockdown im Kirner Land von jetzt auf gleich enden. Tut es aber nicht. Leider! Wir leben ja nicht auf einer Insel. Und Mauern umschließen auch nicht unser Gebiet. Schauen wir mal, ob der Trend weiter anhält. Es gilt die Null zu halten. Dass Risiko, sich heute im Wahllokal anzustecken, tendiert jedenfalls gegen Null. Also, geht wählen und kommt Eurer Bürgerpflicht nach. Blog-Prognose für den Wahlausgang: Es ändert sich nix. Die Ampel darf wohl weiter regieren. Finde den Fehler? Gut, die Freien Wähler schaffen den Sprung in den Landtag. Ein Farbtupfer, auf den man sich freuen kann. Wünschen wir den Neuankömmlingen im Landtag schon jetzt einen guten Start.

Die Apokalypse steht bevor: 800 Fässer gutes Kirner Bier müssen vernichtet werden!

Beispielfoto!

Was für eine Tragödie biblischen Ausmaßes! Die Kirner Privatbrauerei muss 800 Bierfässer leer laufen lassen. Jeder Liter der statt im Rachen im Gully landet ist ein enormer Verlust und ruft alleine schon beim Gedanken daran körperliche Schmerzen hervor. Der Grund: Wegen des coronabedingten Absatzrückgangs von 50 Prozent läuft das Mindesthaltbarkeitsdatum ab. Schlimmer geht nimmer! Welche berauschenden Feste hätte man mit der Menge veranstalten können? Danke Corona! Danke für nichts! Logisch, dass man die Fässer nicht an Bierclubmitglieder hätte verschenken können. Die Brauerei als indirekter „Superspreader“ – passt nicht. Nach der Leerung ist vor der Füllung. Möge der nächsten Charge nicht ebenso ein trauriges Schicksal bevorstehen. Schauen wir mal was noch alles so an schlechten Nachrichten ins Brauhaus steht.

Kirner Kaufhaus „Nahwerte“!

Rund eine Woche ist die Bestell-Plattform „Nahwerte“ jetzt am Start. Geworben wird mit dem Slogan „Onlinemarktplatz Kirn – Nahe am Leben“. Im Normalfall hätte der Blog längst schon seinen Senf zu diesem neuen Kirner Baby gegeben, aber der will noch einige Entwicklungsschübe abwarten. Und die müssen unbedingt kommen, wenn das Kaufhaus auch als solches wahrgenommen werden möchte. Bisher ist das Warenangebot äußerst bescheiden. Die meisten Teilnehmer haben nicht einmal einen Korb zusammengestellt. Allerdings ist die Geburt auch noch nicht allzu lange her. Dafür war die Schwangerschaft umso länger. Rund ein Jahr hat es gedauert. Viel zu lange! Doch besser spät, als nie! In den Praxistest wird der Blog demnächst einsteigen und dabei Plus und Minus der neuen Errungenschaft gegeneinander abwägen. Fragen sind zu stellen. Beispiel: Stehen Aufwand und Ertrag in einem gesunden Verhältnis? Nochmals, es ist noch zu früh für eine erste Analyse. Was der Blog rein subjektiv allerdings jetzt schon vermisst, ist der unbedingte Drang, sich tagtäglich neu zu informieren. Der reine Handel kommt einfach zu kurz! Es fehlen zudem aktuelle Brüller beziehungsweise Schnäppchen. Daher hat der die Seite auch (noch) nicht unter seinen Favoriten abgelegt. Was nicht ist, kann aber noch werden. Geben wir dem Online-Kaufhaus eine Chance und hoffen wir darauf, dass dieses sich am Markt platzieren wird können. Falls nicht, war es immerhin ein netter Versuch. Schauen wir mal. Was nützt die attraktivste, informativste und ansprechendste Plattform, wenn der Verkauf nicht in die Pötte kommt. Wiedervorlage Anfang April!   

I-Point-Schild thront wieder über dem Eingang des Pavillons!

Die waschechte Provinzposse hat ein Ende. Das I-Point-Schild hängt wieder an seinem angestammten Platz über dem Eingang des Marktplatz-Pavillons. Wäre ja auch noch schöner, wenn fehlgeleitete VG-Mitarbeiter, unter dem Dach der VG-Verwaltung, die beliebte Anlaufstelle für immer und ewig geschlossen hätten. Dass weithin sichtbare Schild, hatte man ja schon im voreiligen Eifer abmontieren lassen. Erst abgeschraubt und jetzt wieder angeschraubt – peinlicher geht nicht. Den Zeitaufwand, hätte man sich getrost sparen können. Ebenso die Diskussionen, die sich rund um die Aktion entfachten. Dass sich die handelnden Personen zwischenzeitlich zum Gespött der Menschen machten – geschenkt. Haken dran! Hauptsache sie haben aus der Angelegenheit gelernt. Erst denken, dann handeln, sei ihnen jetzt noch ins Stammbuch geschrieben. Diese Binsenweisheit hat sich noch immer bewährt. Abgesehen von der Daseinsberechtigung alleine durch regen Publikumsverkehr, ist der Erhalt des Pavillons vertraglich gesichert. Den kippen zu wollen, war weiß Gott eine Totgeburt. Das verwegene Himmelskommando ist jedenfalls krachend gescheitert. Und wie! Der Blog schlüpft kurz in die Rolle des Oberlehrers und verteilt eine durchaus berechtigte Strafarbeit: Bitte hundert Mal in Schönschrift schreiben: „Ich darf den Pavillon nicht schließen…“!

Dhauner Schloss: Zitierwürdigkeit: Kann der Blog seinen Quellen noch trauen?

Da hat man dem Blog ja einen schönen Bären aufgebunden! Nix wird es mit der Seilbahn! Anfang der Woche wurde noch vogelwild über das Projekt spekuliert. Und der Blog heizte das Ganze noch an. Alles nur heiße Luft, mehr nicht. Gut informierten Quellen zufolge, sollte während der Vertragsunterzeichnung zwischen Schlossakademie-Vertretern und neuem Schlossherrn die Katze endlich aus dem Sack gelassen werden. Weit gefehlt! Keine Sterbenswörtchen ging den Beteiligten über die Lippen. Was für ein Reinfall. Dabei sprachen die Indizien klar für sich. Der Informant, der die Ingenieure bei Ortsbegehungen beobachtet haben will. Der Kahlschlag im Hang. Der lang gehegte Wunschgedanke – alles passte zusammen. Es hätte alles so schön sein können. Wie es scheint, hat der Blog eine Falschmeldung rausgehauen. Die war zwar augenzwinkernd verpackt, aber falsch bleibt falsch. Sorry, sorry, sorry! Puh, wenigstens kam die Vertragsunterschrift zustande. Rüdiger Lanz ist also jetzt auch offiziell der neue Schlossherr. Möge er immer ein glückliches Händchen während seiner Regentschaft beweisen. Hat der Kerle mit seiner Unterschrift auch automatisch einen Adelstitel einkassiert? Fließt jetzt blaues Blut durch seine Adern? Wildgraf von und zu Dhaun – warum nicht?

Neben seinen eigenen Interessen in punkto Verwaltungs- und Schulungssitz, verspricht der Pächter ein konkretes Tourismuspaket XXL. Beleuchtung, Schlosspark – alles soll auf Vordermann gebracht werden. Lanz küsst das Schloss wach! Moment, hatte der Leucht-Magier nicht schon 2019 öffentlichkeitswirksam zu einem ersten zaghaften Kuss angesetzt. Schon damals versprach sein Bruder die Zimmer im Erdgeschoss innerhalb weniger Monate auf Fünfsterneniveau umzubauen. Zwei jahre ist das her. Passiert ist nicht! Überhaupt nichts. Zumindest nichts, was man sehen kann. Doch jetzt wird ja alles anders. Jetzt hat der Märchen-Prinz einen überaus leidenschaftlichen Zungenschlag mit allem Pipapo angesetzt und dadurch das Schloss quasi im Sturm erobert. Und wie! Die Berichterstattung damals wie heute liest sich ähnlich. Folgen den Ankündigungen jetzt wirklich taten? Auf 30 Jahre Dein – mehr Liebesbeweis geht nicht! Der Bürgerliche aus Simmertal ist jetzt der neue Schlossherr mit allen Rechten und Pflichten! Respekt! Der Leucht-Magier traut sich was. Wird er dem Schloss neues Leben einhauchen? Keine Frage, der LED-Spezialist hat jede Menge PS unter der Haube, aber schafft er es auch die auf die Straße, konkret auf das Schloss, zu bringen?

Wahr ist, Lanz ist Pionier und Vordenker zugleich. Wahr ist aber auch, das Schloss und alles was dazu gehört, ist eine enorme Herausforderung. Die erledigt man nicht so nebenbei. Dafür braucht es Leidenschaft, Motivation und Power sowie auch finanzielle Mittel. Über Letzteres scheint er ja ausreichend zu verfügen. Vertraut man den Ankündigungen, dann wird zukünftig nicht gekleckert, sondern geklotzt. Kann Lanz etwas Großes zu schaffen? Im Idealfall ist die zukünftige Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Zweckverband eine Win-win-Situation. Möge er ein glückliches Händchen bei der Umsetzung seiner Ideen beweisen. Und die hat er. Es hagelt Vorschusslorbeeren. Bürde und Chance zugleich? Sein Engagement ist mutig und lobenswert und mutmaßlich ein Gewinn für das Kirner Land! Man wird ihn beäugen und an seinen Taten messen. Das wird auch der Blog tun. Schwätzen kann schließlich jeder. Und er wird vor allem ein Auge auf die gerne vernachlässigten Kleinigkeiten werfen. Was nützt der schönste Schlosspark, wenn der nicht gepflegt wird? Volle Mülleimer, Versperrte Wege, hohes Gras, Dornenhecken, fehlende Bänke – diese Hausaufgaben sollte der Schlossherr zunächst erledigen, bevor er zum großen Wurf einer kompletten Umgestaltung ansetzt.      

Kirner Krankenhaus. Kassen und Diakonie einigen sich über Sicherstellungszuschlag!

Fakten geschaffen! Ja, es wurden Fakten geschaffen beim neuerlichen Zukunftsgespräch Kirner Krankenhaus. Es geht doch! Warum nur immer das ermündende Rumgeeiere mit Absichtserklärungen und Wunschvorstellungen? Das Wichtigste vorneweg: Nach harten Verhandlungswochen, kam es zu einer Einigung zwischen Krankenkassen und der Diakonie in punkto Sicherstellungszuschlag. ENDLICH, ist man angesichts der Bedeutung geneigt in die Welt hinauszuszuschreien. Unzählige Stunden dauerten die Gespräche. Zähe Geschichte, die jetzt ein vorläufiges Ende fand. „Das Krankenhaus Kirn ist unverzichtbar“ – schafft nunmehr auch das Land Fakten. Selbst bei einer Trägerwechsel bleibt die neuerlich bestätigte Bestandsgarantie außen vor. Gute Nachrichten für Kirn und das Kirner Land. Kehrt jetzt endlich Ruhe ein? Rückt die Versorgung der Patienten wieder in den Mittelpunkt ohne Störgeräusche von außen? Schaut ganz danach aus. Was ist mit dem MRT? Im ZUG-Papier hieß es noch, dass eine Anschaffung „beabsichtigt“ wäre. An der Formulierung hat sich wohl nichts geändert. Mit anderen Worten das unverzichtbare Diagnoseinstrument kommt nie? Abwarten! Klare Kante klingt jedenfalls anders. Zugesagt hingegen, ist eine Erweiterung der OP-Tätigkeiten in Kirn. Ein Pfund, wenn in Kirn wirklich mehr geschnippelt werden sollte. Als eine Unbekannte auf dem Weg zur Dauerlösung, könnte sich die Personalakquise entwickeln. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Ärzten und Pflegekräften. Fazit: Kirn bleibt! Daran wird nicht mehr gerüttelt. Jetzt geht es darum, das „Wie“ zu organisieren!  

Naturschutz ausgeblendet? Nicht alle sind begeistert von den Rodungsarbeiten am Dhauner Schloss!

Satire aus! Zeit, sich wieder ernsthaft mit dem Dhauner Schloss auseinanderzusetzen. Den Blog erreichten einige Zuschriften von Menschen, die sich not amused über den Kahlschlag äußern. Fakt ist, nicht bei allen stoßen die Rodungsmaßnahmen an der Schlossmauer und darunter auf uneingeschränktes Wohlwollen. Im Gegenteil: Manche sind angesichts des Ausmaßes regelrecht erschrocken. Schildern wir es mal so, der Hang präsentierte sich niemals zuvor so luftig. Für manche gut, für manche leider! Ob die Kleinstlebewesen und tierischen Heckenbewohner jetzt vor Begeisterung Salto schlagen? Eher nicht! Für Naturschützer ist der Frontalangriff sicherlich eine Spur too much. Der Landtagskandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Johannes Wild, reagierte regelrecht schockiert: „Mit Bestürtzung mussten wir von der Maßnahme rund um Schloss Dhaun Kenntnis nehmen. Nein, mit der Philosophie der Grünen ist diese Maßnahme definitiv nicht vereinbar und wir wurden im Vorfeld auch nicht über die geplante Abholzung informiert. Ansonsten hätten wir entgegengewirkt. Zu diesem Thema wird die Ratsfraktion in der nächsten Woche auch noch einmal eine Anfrage im Verbandsgemeinderat stellen.“ Angesichts des Statements stellt sich automatisch die Frage: „Wer hat die Durchforstung veranlasst?“ Wurde die im stillen Kämmerlein an den Gremien vorbei beschlossen? Wurde der VG-Rat am Ende nicht eingeweiht? Wahr ist, das Schloss hat durch die Maßnahme seinen Dornröschen-Status, mit einer wild rankenden Heckenlandschaft davor, verloren. Warum und weshalb man mit der Motorsäge derart wütete, um Platz zu schaffen, wird sich zeigen. Wahr ist aber auch, das mit Schildern ausgewiesene Naturschutzgebiet war einmal. Zugegeben, den Rodungsmaschinen fiel nur Wildwuchs zum Opfer. Allerdings hatte der gewiss auch eine ökologische Funktion.

Realsatire: Seilbahn hinauf zum Dhauner Schloss?

Wird morgen Geschichte geschrieben? Im Rahmen der Sitzung Zweckverband Schloss Dhaun, inklusive Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Schlossherren Rüdiger Lanz, will man wohl die Katze aus dem Sack lassen. Durchgesickert ist der Bau einer Seilbahn. Kommt die jetzt also doch?Schaut ganz danach aus. Der Kahlschlag sowohl an der Schlossmauer, als auch im Hang unterhalb, lieferten schon erste Indizien auf ein großes Projekt. Wow, das ging aber jetzt flott. Vor kurzem stand noch reines Wunschdenken Pate bei einem Verkehrsmittel, wie es sonst nur in Bergregionen zum Einsatz kommt. Und eh man sich versieht, schon laufen die Vorbereitungen für das Berg- und Tal-Projekt. Entgrünt bis der Arzt kommt! Früher hätten solche radikalen Hecken-Kahlschlag-Maßnahmen die Aktivisten vom Umweltschutz auf den Plan gerufen, aber bei einem solch genialen Schachzug verstummen selbst die Hardcore-Naturschützer. Selbst die Grünen halten die Füße still. Öko-Punkte sammeln geht anders. Oder sind die einfach nur bequem geworden? Egal! mehr

Brauerei-Stammtisch im Netz!

Besondere Zeiten brauchen besondere Angebote. Keine Frage, Brauereien hier und anderswo stecken ganz tief drin in der Corona-Falle. Kneipen dicht, keine Veranstaltungen, keine Feste und Feiern  – zusammengefasst ist der Bierabsatz ist massiv eingebrochen. Und eine baldige Erholung ist nicht in Sicht. Was tun, um wenigstens so etwas wie Gemeinschaft und Durchhaltevermögen zu transportieren. Die Kirner Privatbrauerei lädt daher am kommenden Samstag, um 20.30 Uhr, zu einer Online-Kneipenshow ein. Live und in Farbe aus dem Kirner Brauhaus, versteht sich. Und alle können über Zoom einfach online schauen und direkt mit dabei sein. Das etwas andere Unterhaltungsprogramm gestalten Chantal Jansen (Sängerin), Sven Hieronymus (Rocker vom Hocker/Comedy) und Holger Müller (Ausbilder Schmidt). Eine echte Kneipenshow mit gemeinsamen und interaktiven Biertrinken über Zoom – passt.  Alles das, was gesellige Menschen so sehr an einem schönen Kneipenabend vermissen, soll für die Dauer eines Fußballspiels zelebriert werden. Gas geben erwünscht! Viel Spaß, Comedy, Stammtischwitze, Gemeinsamkeit, Musik, Trinkspiele und ein gutes Kneipenquiz sind garantiert. 90 Minuten sind eingeplant. In einer anderen Zeitrechnung ausgedrückt – fünf halbe Schoppe! Auf die Tube drücken und zuprosten mit dem leckeren Kirner – was will MANN und FRAU mehr. Also worauf noch warten liebe Bierclubmitglieder sowie die restlichen Zweibeiner im Kirner Land und weit darüber hinaus. Die Privatbrauerei lädt zum Familientreffen ein, da ist Einschalten und Mitmachen Pflicht! mehr

Corona Schnelltestzentrum in Kirn!

Ab 8. März sollen alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz auch ohne Symptome mindestens einmal pro Woche die Möglichkeit haben, sich kostenlos testen zu lassen. Dafür werden im ganzen Land Schnellteststationen eingerichtet. Eine davon wird im Kirner VG-Gebäude platziert. Ab Donnerstag, 11. März, heißt es hier Test frei! Man darf gespannt sein, inwieweit die Anlaufstelle, den zu erwartenden Ansturm wird bewältigen können. Viele werden alleine aus reiner Neugier vorbeischauen. Staus nicht ausgeschlossen! Bleibt zu hoffen, dass andere Teststationen, etwa in Apotheken oder Arztpraxen, hinzukommen. Eine einzige für rund 20000 Einwohner, dürfte Anspruchsdenken bei weitem nicht gerecht werden. Schauen wir mal, ob das Testzentrum sowohl in die Spur, als auch so etwas wie Ablauf und Rhythmus finden wird. Apropos finden, die Existenz des Testzentrums sucht man auf der neuen Internetseite Kirner Land vergebens. Weder hinter dem Button „Aktuelles“ noch unter „Corona“ ist das Testzentrum mit seinen Öffnungszeiten hinterlegt. Finde den Fehler?    

Kunstausstellung im Impfzentrum Bad Sobernheim: Richtig, richtig gute Idee!

Etwas für die Seele: Im pragmatischen und daher eher schlicht und kalt gehaltenen Bad Sobernheimer Impfzentrum kommt jetzt Wärme und Farbe ins Spiel. Die in der Pandemie besonders arg gebeutelten Künstler, dürfen dort jetzt ihre Werke ausstellen. Platz und freie Wände gibt es in dem weiten Rund ja reichlich. Verdammt gute Initiative, ist man da fast schon geneigt hinauszuschreien. Kreative Ideen in Krisenzeiten – passt. Meckerer, die Hygienevorschriften in Frage stellen, sollten sich jetzt zurückhalten und lieber den Vorstoß loben. Frau Dickes, Sie haben recht mit dem Satz: „Nun können die Besucher unseres Impfzentrums nicht nur das Wissen genießen, bald geschützt zu sein, sondern auch Kunst in sich wirken lassen.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht weckt ja das eine oder andere Bild Interesse? Dass Sie selbst noch lange nicht dran sind mit Ihrer Impfung und Sie auch (noch) nicht genötigt wurden Ihren Arm hinzustrecken, während Sie zufällig anwesend waren, als noch Impfstoff über war, hätten Sie nicht extra erwähnen müssen. Es kommt doch immer ans Tageslicht, wenn Politiker sich vormogeln. Idar Obersteins Bürgermeister Frank Frühauf weiß ein Liedchen davon zu singen. Die Reaktionen danach braucht keiner. Nochmals, gute Idee, Künstler eine Plattform zu bieten. Vielleicht ließe sich das Angebot noch ausweiten. Musikgruppen vielleicht? Lassen wir das…

Verendete Wildsau am Straßenrand zwar markiert aber nicht abgeholt!

Wildschwein-Rätselraten! Wer kümmert sich? Wer ist in der Pflicht, wenn angefahrenes und verendetes Wild nach dem Zusammenstoß mit dem bösen Autofeind regelrecht im Straßengraben landet? So klar geregelt scheint das nicht zu sein, wenn, wie hier an der Bundesstraße B 421 in Höhe Simmertal, konkret ein Wildschwein Ewigkeiten vor sich hin verwest, weil es nicht abgeholt und entsorgt wird. Die Bilder wurden dem Blog mit der Bitte übersandt, dem Thema mal eine Plattform zu geben. Nun kennt der sich nicht sonderlich gut aus im Jagd- oder Seuchengesetz. Den stören solche Bilder jedoch. Von daher, geht der das mal ganz pragmatisch an: Nach Adam Riese müsste die Entsorgung in der Verantwortung des zuständigen Jagdpächters (Revier Hochstetten-Dhaun) liegen. Gegenmeinung? Wenn ja, müsste der, nach dem er Kenntnis erhält, das Wildschwein abholen und danach entsorgen. Mehr noch: Wildschweine, die dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sind, könnten ja auch unter der Schweinepest gelitten haben. Die Befürchtung ist gar nicht so abwegig. Alleine der Verdacht reicht schon aus, um alle notwendigen Schritte einer Untersuchung hin auf einen Virusbefall in die Wege leiten zu müssen. Das Verbringen von Proben zu einem Labor ist gemäß Seuchengesetz, Paragraph schlag micht tot, Pflicht und kann teuer werden, wenn man es für nicht notwendig erachtet. Woher der Blog das weiß? Rucksackwissen halt. Eine Entsorgung alleine, dürfte demnach bei dieser Sau nicht unbedingt gereicht haben. Der Jagdpächter hat die Umstände sicherlich geprüft und die richtige Schlüsse gezogen, als er die Sau, hoffentlich „zeitnah“, entsorgte. Vielleicht liegt sie aber auch noch immer markiert im Straßengraben.  

Satirischer Wochenrückblick 7. März

Über Impfgeschichten, Krankenhaus-Blendwerk, Peinlich-Politiker, Sprudelnde Ideen, VG-Werke…

WOW! Dickes Lob von Landrätin Bettina Dickes für die VG-Touristikerin Anja Brandenburg. Nach einem gemeinsamen Besuch auf der Schmidtburg postete die First-Landkreis-Bloggerin: „Wer Tourismus fördern will, muss auch etwas bieten. Denn Touristenattraktionen, wie die Schmidtburg, werden alleine durch das ehrenamtliche Engagement der Ortsgemeinde Schneppenbach getragen, natürlich unterstützt von der Verbandsgemeinde – und da sprudeln die Ideen durch die Touristikerin Anja Brandenburg gerade“! Sprudelnde Ideen von der VG-Tourismus-Expertin? Bei diesem Satz fangen automatisch alle Alarmglocken an zu schrillen. Ähm, handelt es sich da nicht um die gleiche Dame, aus der unlängst die unsinnige Schließung des Kirner Info-Points heraussprudelte? Zwei Tage später musste dann ihr Chef reumütig zurücksprudeln. Der öffentliche Druck sowie der eklatante Verstoß gegen den Fusionsvertrag, waren die Ursachen für das prompte Dementi. Jetzt sprudelt sie schon wieder. Hoffentlich hat sie bei der Vermarktung der Schmidtburg ein glücklicheres Sprudel-Gefühl. Grundsätzlich gilt: Weniger voreiliges sprudeln ist manchmal mehr und vor allem erfrischender! mehr

Serie 2021 Haushalt erklärt! Wie immer, beginnt der Blog mit einem Arztpraxis-Konstrukt, um die uns andere Kommunen beneiden!

Haushalt erklärt! Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun? Einer guten alten Tradition folgend, will der der Blog nach und nach einzelne Eckpunkte näher vorstellen und sogleich mit dem äußerst umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt beginnen. Alles Fakten. Leider! Um eines klarzustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Ortsbürgermeister seine guten Kontakte bemüht, um seinem Sprössling einen finanziellen Vorteil zu verschaffen. Konkret in diesem Fall, wurde der moralische Kompass allerdings massiv überdreht. Nach und nach kristallisiert sich nunmehr heraus, dass derjenige welcher wohl noch immer massiv zu drehen scheint. Er kann es einfach nicht lassen. Auch bei der vorzeitigen Vermarktung von nicht einmal parzellierten Industrieflächen, hatte der Ortsbürgermeister in bewährter Manier, noch vor dem ersten Spatenstich, lenkend seine Finger im Spiel. Zufall? Warum ließ man ihn gewähren? Das Thema sowie die Art und Weise der Einfädlung birgt reichlich Zündstoff und wird daher Gegenstand von weiteren Prüfungen und Berichten sein.

Zurück zum Arztpraxis-Konstrukt: „Gelebte Vetternwirtschaft“, beklagte der Bund der Steuerzahler seinerzeit in seinem Fazit. Starker Tobak! Analog einem Jahresgedächtnisses, hier nochmals die aktuellen Fakten zusammengefasst, damit diese nur nicht in Vergessenheit geraten: Die lassen sich ja prima aus dem Entwurf herausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro Miete an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Miete (ohne Nebenkosten), die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum, ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz von 3500 Euro dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen (Interpretation der einzelnen Positionen ohne Gewähr). mehr

SWR kommt! Ein „Hierzuland“ wird in Dhaun gedreht!

Die SWR-Sendung „Hierzuland“ berichtet über besondere Straßen und ihre Bedeutung in verschiedenen Ortschaften in Rheinland-Pfalz. Das beliebte Format ist fester Bestandteil unter der Woche im Vorabendprogramm. Jedes Dorf ist mal dran. In Kürze, auch Hochstetten-Dhaun. Der verantwortliche Redakteur hatte schon vergangene Woche telefonisch seine Fühler ausgestreckt und im Internet recherchiert. Logisch, dass der dann auf den Blog www.hochstetten-dhaun.info stieß. Darin kann man schließlich viel Wissenswertes über Land und Leute erfahren. Und die weckte offenbar auch die Neugier des Redakteurs, sodass dieser auf seiner Suche nach Ideen und Impulsen sogleich den Kontakt mit dem Autor suchte. Erster Kontakt von Autor zu Autor – passt! Der Blog-Vorschlag Binger Landstraße hat der dann aber verworfen. Der zeigte sich erschrocken von dem Straßenwirrwarr und dem zu erwartenden Ergebnis der Ortsumfahrung. Logisch, dass er bei dem ersten Eindruck lieber in andere Ortsteile schaute. Drehen will der viel lieber in Dhaun. Im Fokus dort die Straße „Im Hahn“. Der Redakteur hat schon so einige Ideen, die er mit zurück nach Mainz nehmen konnte. Unter anderem will  er an den Schinderhannes-Filmes erinnern und eventuell Zeitzeugen, besser damalige Komparsen, befragen. Sicherlich wird auch das Schloss eine Rolle in der Vorstellung spielen. Nicht die Hauptrolle, aber an dem alten Gemäuer kommt man halt nur schwerlich vorbei. Schauen wir mal, was als Ergebnis herauskommt. Ein Image Film für den Ortsteil vielleicht? Schwer dürfte es nicht fallen, die vorhandenen Kulissen ins rechte Licht zu rücken. Der Sendetermin steht (noch) nicht fest. Gedreht wird in zwei Wochen.

Politische Steigerungsstufen: Peinlich, peinlicher, SPD!

Frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Die lassen sich immer wieder gerne für das „Land-Förderspiel“ vor den Karren spannen. Aktuell und üppig, wie es die Gönner gerne mögen. Nun ist es erneut SPD-Größe Dr. Dennis Alt, der über die Dörfer tingelt, um in Weihnachtsmann-Manier Gelder zu verteilen. Gleich mehrere Schecks hatte der an die jeweiligen Orstbürgermeister in Hochstetten-Dhaun, Monzingen und Meckenbach – für bauliche Projekte – zu übergeben. Wetten, der hat noch mehr Geldübergaben in petto. Verreck, man traut sich ja kaum mehr die Zeitung aufzuschlagen. Natürlich hätte man Zusagen für die jeweiligen Beträge mündlich am Telefon bestätigen oder mit der Post schicken können, aber dann wäre der öffentliche Show-Auftritt mit Tamtam, „AHA-Grüßen“und roter Mappe futsch gewesen.  mehr

Wuchtiger Tritt auf die Krankenhaus-Euphorie-Bremse!

„Die Verlogenheit der Krankenhauspolitik“! – Die Schlagzeile gestern im Öffentlichen Anzeiger, unter der Rubrik Rheinland-Pfalz, lässt tief blicken. Die fasst in einem Satz die Misere des Konzeptes Zukunftsinitiative Gesundheitsnetzwerke zusammen. Chapeau, der Analyse des Autors Christian Kunst ist nichts mehr hinzuzufügen. Volltreffer! Der Experte in Gesundheitsfragen, tritt vom fernen Koblenz aus mächtig auf die Euphoriebremse und watscht indirekt auch seine Lokalredaktion ab. Während seine Kollegen an der Nahe den Krankenhaus-Coup in Wort und Bild regelrecht feiern, sieht der das Gesamtgebilde eher kritisch, um nicht zu schreiben, der zerreißt es in der Luft! Dass hier zwei gegensätzliche Meinungen zu einem so wichtigen Thema aus nur einem Verlagshaus transportiert werden – geschenkt. mehr

Auf ein Neues Skywalk-Hinweistafel!

Da steht sie ja wieder, die Skywalk-Info-Tafel. Unverbesserliche hatten die ja abgeschraubt und zu Tal befördert. Zur Erinnerung, der Blog hatte den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib gegeben. Für die tatkräftige Hilfe wurde der mit einem Essensgutschein belohnt. 50 Euro ließ die Ortsgemeinde springen. Die gab der Blog sogleich an die Ortsgemeinde-Arbeiter weiter. Kleine Freuden erhalten die Freundschaft. Sei’s drum, die Tafel samt Fuß ist wieder fest auf dem Balkon verankert. Man darf gespannt sein, wann die nächsten Deppen auf die Idee kommen, dieses wieder über die Brüstung zu hieven.

Land schüttet Füllhorn über Hochstetten-Dhaun aus!

Ja ist denn heut scho‘ Weihnachten?“ – Der Slogan von Franz Beckenbauer passt irgendwie auf die neuerliche Fördermittel-Übergabe vom politischen Geldboten Dennis Alt (SPD) an die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Logisch, in Wahlkampfzeiten übergibt der Staatssekretär und Big-Nahevertreter in Personalunion die Kohle höchstpersönlich an seine kommunalen Parteifreunde. Öffentlichkeitswirksam und bei jedem Schnappschuss mit Scheck immer schön in die Kamera lächelnd – passt. Dass solche Inszenierungen nur auf eines abzielen, nämlich werbewirksam um Wählerstimmen zu werben – geschenkt! Der mündige Bürger weiß solche Auftritte richtig einzuschätzen. Peinlich zwar, aber legitim. Die Überbringer-Rolle hat er bei weitem nicht exklusiv. Machen andere schließlich auch.

Hurra, Hochstetten-Dhaun wurden alle drei Anträge positiv bescheinigt. Wiederum keine Überraschung, denn die Regierung will sich ja gerade jetzt von ihrer allerbesten Seite präsentieren. Sportplatzbrücke (240.000 Euro Zuschuss), Mehrgeneration-Aktivplatz (95.000 Euro) sowie Friedhöfe (52.000 Euro). Zusammengenommen, ein hübsches Sümmchen, welches der „rührige“ 60-Prozent-Bürgermeister von der Mainzer SPD-Zentrale loseisen konnte. Gute Nachrichten also für das Dorf. Keine Frage, Geld, welches für dringend notwendige Vorhaben nicht selbst aufgebracht werden muss, ist gutes Geld. Moment, handelt es sich beim Projekt Sportplatzbrücke tatsächlich um eine notwendige Investition? Alternativlos geht anders. Vorneweg, der Blog ist kein notorischer Brückengegner. Der stellt sich nur immer wieder die gleiche Sinnfrage. Warum will die Ortsgemeinde eine Brücke erhalten, die, hart formuliert, im Grunde gar nicht mehr benötigt wird, schon gar nicht zwingend? Und wenn erhalten, warum nicht als wesentlich kostengünstigere reine Fußgängerbrücke? Fakt ist, Autofahrer können auch ohne Brücke zum Sportplatz gelangen. Tun sie doch schon jetzt die ganze Zeit.

Sicherlich ist die Investition gut für den Sportverein, der kein Hehl daraus macht, dass die Brücke in der Autovariante für das Umfeld eine Herzensangelegenheit ist. Menschlich nachvollziehbar! Daher Augen zu und durch? Stand jetzt, wird es wohl genau so kommen. Dennoch, abseits der Fußballer-Familie mehren sich vermehrt auch kritische Stimmen, die einen Erhalt in der ursprünglichen Form in Zweifel ziehen. Man muss nur mal genau hinhören. Auch hierfür gibt es gute Gründe. Den Diskurs gilt es unbedingt zu führen. Ist es angemessen eine Brücke Auto geeignet wiederherzustellen, die, wenn man ehrlich ist und nicht nur durch die Vereinsbrille schaut, gar nicht unbedingt braucht? Irgendwie Luxus pur, weil das Gelände ja auch über Hochstädten und auf der anderen Seite „Uber“ angefahren werden kann. Möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden.

Eine halbe Million Euro! Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Was ließen sich damit nicht alles für Dorf-Projekte umsetzen. Warum reicht eine Fußgänger-Variante nicht aus? Die Frage muss erlaubt sein. Rein statisch betrachtet, dürfte das alte Gerüst sicherlich tragfähig genug sein und keine Hürde darstellen. Laienhaft beurteilt, bräuchte es nur ein paar neue Bretter- und Balken sowie einen neuen Anstrich. Unter dem Strich sicherlich Peanuts im Vergleich zum großen Auto-Wurf. Hat der Statiker eine solche Variante seinerzeit berechnet? Hat man die im Ortsgemeinderat überhaupt thematisiert, geprüft und in Erwägung gezogen?

Hochstetten-Dhaun ruft zur Mitarbeit auf. Vorschläge erwünscht!

Alle Jahre wieder! Es sind die Wochen der Haushaltspläne. Im Mitteilungsblatt steht es geschrieben: Der Etatentwurf von Hochstetten-Dhaun liegt zur Einsichtnahme bei der Verbandsgemeinde bereit. Mehr noch: Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich den nicht nur anschauen, sondern auch eigene Vorschläge einreichen. 14 Tage haben sie dafür Zeit. So sieht es das Gesetz vor. Nun, werden Neugierige auf den Fluren der Verbandsgemeinde nicht unbedingt Schlange stehen, um einen ersten Blick in das Zahlenwerk werfen zu können. Im Gegenteil! Erfahrungsgemäß will den Entwurf keiner sehen, geschweige denn eine Eingabe formulieren. Wobei, der Blog will diesbezüglich mal vorpreschen und den Haushalt ausgiebig studieren. Der hat auch schon einen Termin mit dem Kämmerer vereinbart. Vielleicht sticht dem ja etwas ins Auge. Positionen die fehlen, allgemeine Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge. Schauen wir mal! Finanzieller Spielraum dürfte reichlich vorhanden sein. Kaum eine andere Ortsgemeinde ist finanziell so auf Rosen gebettet. Der wird wieder als der aufmerksame Bürger vorpreschen und eine Liste einreichen. Kleinigkeiten, die fast schon methodisch vernachlässigt werden und die unbedingt erledigt werden müssten, gibt es zu Genüge.

Und hier der Aufruf an alle: Wenn jemand um Mängel weiß, die beseitigt werden müssen oder eigene Ideen für sinnvolle Investitionen Vorbringen kann – her damit. Der Blog setzt die auf seinen Zettel, damit der Ortsgemeinderat sich damit auseinandersetzen kann, ja muss.

Satirischer Wochenrückblick 28. Februar

Ärgernis! Unter der Woche war das Impfzentrum in Bad Sobernheim nahezu komplett geschlossen. Impfknappheit, so die offizielle Begründung von Landrätin Bettina Dickes, und dies, obwohl nachweislich AstraZeneca zur Verfügung stand. Warum in Gottes Namen hat man den nicht verabreicht? Eine Impfstraße, die kaum ausgelastet ist oder erst gar nicht läuft, ist ein unverzeihlicher Lapsus, skandalöse Züge allenthalben. Ein Rohrkrepierer sozusagen. Impfwillige gibt es zu Genüge. Warum diktiert die Kreisspitze Impfknappheit in den Bock der Journaille, wenn ausreichend schützende Dosen auf Lager sind? Hat man diesbezüglich geschwindelt? Liebe Impf-Verantwortliche und Politiker: Findet doch pragmatische Lösungen, damit sich nicht im Impfzentrum AstraZeneca-Dosen anhäufen. Dass ist im Moment gerade der Fall. Verrückt, wir stecken mitten in einer Pandemie, mit bevorstehender dritter Welle, und helfende Piks werden aus organisatorischen und bürokratischen Gründen hinausgezögert. Kümmert euch einen Scheiß auf eventuelle Vorschriften, was die Einhaltung von Prioritäten angeht. Kreativität und Flexibilität sind gefragt. Notfalls ladet spontan ein, führt wie früher händisch Listen und ordert systemrelevantes Personal. Es gibt genügend, die gerne bereit wären zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erscheinen. Jede Zeitverzögerung kostet in der Summe Menschenleben und zieht eine Krise nur unnötig und überdiese grob fahrlässig in die Länge. Wir haben den Mist sowas von satt und wollen endlich zur Normalität zurückkehren. Schließt nicht zu, sondern impft was geht. mehr

Bad Sobernheim kann Markt. Die dortige Vielfalt sollte doch auch in Kirn möglich sein!

Schauen, stöbern, riechen, fühlen, probieren – auf dem Wochenmarkt in Bad Sobernheim einzukaufen, kann zu einem sinnlichen Erlebnis werden! Einkaufen unter freiem Himmel: Wochenmärkte boomen in Zeiten von Corona. Man mag seinen Augen nicht trauen, was Donnerstags in der Felkestadt so alles gebacken ist. Der Blog ist von der gebotenen Vielfalt mehr als beeindruckt. Eine regelrechte Wagenburg formiert sich hier Woche für Woche zu einem Viereck auf dem dortigen Marktplatz. Käse, Wurst, Fisch, Brot, Obst, Gemüse, Frischwaren, Crêpes – das Angebot ist an Abwechslung kaum zu überbieten. Kein Wunder, dass am vergangenen Donnerstag zahlreiche Menschen von Stand zu Stand zogen, um sich mit Frischwaren einzudecken. Es herrschte ordentlich Betrieb am frühen Nachmittag. Angebot und Nachfrage scheinen hier zu stimmen. mehr

Schild in Schilda! Immer wieder gerne erinnert der Blog an das Bleich-Verkehrszeichen!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt schon mal vor. Oft lassen sich dann die Bedeutungen nur noch erahnen. Paradebeispiel ist das Zeichen „Verbot der Durchfahrt“ (Zeichen 250 StVO) am Eingang zum Wirtschaftsweg Richtung Karlshof. Vom einst leuchtend roten Rand ist nicht mal mehr die Silhouette zu erkennen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die Sonneneinstrahlung Schuld daran. Erst schief und jetzt auch noch zunehmend blasser. Eine erneute Runde Mitleid für ein in die Jahre gekommene Verkehrszeichen, das seit gefühlt einer Ewigkeit vergeblich auf einen Austausch wartet. Und die Ewigkeit lässt sich mittlerweile in Jahre beziffern. Rund 22,95 Euro kostet ein nigelnagelneues Verkehrsschild im Internetversand. Für die Bestellung gibt es spezielle Händler, die sogar ohne Versandkosten Schilder auf die Reise schicken. Offenbar zu viel Geld für die Orts- beziehungsweise Verbandsgemeinde. Anders ist die fast schon methodisch sture Verweigerungshaltung in dieser Angelegenheit nicht mehr zu erklären. Wie lange noch? Wie lange wollen die Verantwortlichen den zwingenden Austausch noch vor sich herschieben? Mittlerweile ist der Zustand nur noch peinlich. Dabei steht ganz klar im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Handlungsspielraum gleich Null. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“ noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Stellt sich die Frage inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnte bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Zuständig für die Beseitigung des Mangels dürfte die Ortspolizeibehörde sein. Warum die nicht längst gehandelt hat, erschließt sich keinem.

Impfchaos Bad Sobernheim? Eine Betroffene berichtet!

Heute ist Donnerstag. Seit Tagen ist das Impfzentrum in Bad Sobernheim dicht. Gähnende Leere auf dem Parkplatz. Angeblich herrscht Impfstoffknappheit. Die offizielle Begründung aus dem Kreishaus wurde während der Kreistagssitzung unter der Woche jedoch widerlegt. Kleinlaut musste man zugeben, dass der Impfstoff AstraZeneca zwar zur Verfügung steht, aber den aus organisatorischen Gründen wohl nicht verimpfen will oder kann. Lieber impft man gar nicht! Finde den Fehler? Impfchaos Bad Sobernheim? Wenn  der AstraZeneca nachweislich geimpft werden könnte, warum in Gottes Namen verabreicht man den nicht? Eine Impfstraße, die kaum ausgelastet ist oder wie jetzt gerade erst gar nicht läuft, ist ein unverzeihlicher Lapsus. Ein Rohrkrepierer sozusagen. Impfwillige gibt es zu Genüge. Warum diktiert die Kreisspitze besseren Wissens Impfknappheit in den Block der Journaille, wenn ausreichend schützende Dosen auf Lager sind? Hat man diesbezüglich geschwindelt, sich geirrt? Aufklärung tut Not! Herrscht in Bad Sobernheim Impfchaos? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Eine Leserin meint „JA“. Ihre eigenen Erfahrungen fasst sie so zusammen: mehr

Gut für das Kirner Land? Gesundheit ist Wahlkampfthema der CDU!

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! „Gerade in unserer Region ein wichtiges Thema: Ärzte, Krankenhäuser, Bereitschaftspraxen. Meine Haltung ist klar! Es kann und darf keine Schließungen und Angebotsreduktionen mehr geben, die Untergrenze ist erreicht.“ CDU-Kandidat Sascha Wickert wirkt ja mit jedem Statement sympathischer. Ziehen wir SPD-Bilanz: Das Kirner Krankenhaus steht auf der Kippe, die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist gleich ganz dicht, Hausarztstellen sind vakant –  zusammengefasst ein ziemlicher Scherbenhaufen, den die Sozialdemokraten angehäuft haben. Zugegen, die wollen jetzt ja auch kehren, aber warum haben sie die Misere erst verursacht, beziehungsweise zugelassen? Neue Besen kehren bekanntlich gut. Von daher, sollen es andere mal machen. mehr

Dauerthema Straßenausbaubeiträge!

„Wir schaffen endlich die Straßenausbaubeiträge ab. Es kann nicht sein, dass für den Ausbau von Straßen, die von der Allgemeinheit genutzt werden, alleine die Anlieger zur Kasse gebeten werden. Und auch die jetzt eingeführten wiederkehrenden Beiträge sind nichts anderes als Einmalbeiträge auf Raten, nur, dass jetzt das ganze Dorf bezahlen darf. Das ist ungerecht, und damit muss Schluss sein!“  – Lasst den Worten von CDU-Landtagskandidat, Sascha Wickert,  Taten folgen. Guter Mann! Alleine schon für diese Ankündigung, steht den Christdemokraten die absolute Mehrheit im Landtag zu. Warum nicht? Dann könnte man die Partei ens zu eins an ihren Ankündigungen messen. Keine Frage, Straßenausbaubeiträge sind ein leidiges Thema. Die SPD hat wiederkehrende Beiträge verordnet. Basta! Will heißen, wenn innerorts eine Straße saniert wird, ist jeder Eigenheimbesitzer Zahler. Nicht, wenn es nach dem Willen der CDU geht. In anderen Bundesländern funktioniert es ja schon. Löblich, löblich. Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun, wäre das in die Zukunft geblickt eine wesentliche Ersparnis. Zur Erinnerung: In allen Ortteilen leiden die Straßen unter erheblichen Unterhaltungsstau. mehr

Scheiberling: Jetzt geht es los!

Die Hecken sind gerodet! Ein sicheres Indiz dafür, dass in Kürze die Bagger anrollen werden, ist die Vorbereitung der Landschaft. Allem Anschein nach, sind die im neuen Neubaugebiet „Im Scheiberling“ nunmehr abgeschlossen. Alles dort noch vorhandene Gestrüpp, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Zukünftige Bauherren, und das sollen ja nicht wenige sein, können sich freuen. Sind Kanal- und Straßenarbeiten erledigt, dann werden auch die Häuslebauer loslegen können. Ratsam wär der Erwerb von Gummistiefel, weil das gesamte Gelände, vor allem im unteren Bereich, zu jeder Jahreszeit reichlich Wasser führt. Des einen Freud, des anderen Leid. Die Anwohner der Zugangsstraßen Hellbergblick und Alte Straße, werden mit Beginn der Erschließungsarbeiten, wieder vermehrt mit Baulastverkehr rechnen müssen. Beide Zuwege gelten ohnehin schon als völlig überlastet. Aber alles Klagen hilf ja nichts, weil die eh ungehört bleiben. Man wird sich eben mit den Gegebenheiten arrangieren müssen. Ärgerlich, sind die zu erwartenden Straßenschäden. Dabei sind die Fahrbahnbeläge jetzt schon sowas von fertig. Tiefe Risse, Bodenwellen und Löcher – eine Steigerung ist kaum noch möglich. Die Tragschichten werden durch den ständigen Schwerlastverkehr noch mehr den Bach runter gehen. Egal, Hauptsache es wird weitergebaut.  

Jagdrevier Hochstetten-Dhaun bleibt auch zukünftig beim alten Pächter!

Sitzung der Jagdgenossenschaft in Hochstetten-Dhaun. Der Blog hatte ein berechtigtes Interesse mit von der Partie zu sein. Doch die eingereichte Vollmacht reichte für eine Teilnahme nicht aus, weil der Verwandtschaftsgrad nicht in erster Linie verläuft. So ist das halt mit den Vorschriften und Statuten. So musste der draußen bleiben, während drinnen um die Verlängerung des Pachtvertrages für das Revier in Hochstetten-Dhaun gerungen wurde. Wobei, gerungen ist vielleicht das falsche Wort, weil der überwiegende Teil für eine Verlängerung des Vertrages mit dem bisherigen Pächter votierte. Diesbezüglich wurde offenbar ganze Vorarbeit geleistet. Der Verlauf war vor allem für die übrige Jäger-Gilde genau so zu erwarten gewesen. Der alte und neue verantwortliche Jäger hat jetzt Planungssicherheit. Der gilt in der Jägerschaft als nicht unumstritten. Sie erinnern sich: Hochstetten-Dhaun ist das Revier, in der immer zahme und hier eigentlich nicht vorkommende Tiere gesichtet und gestreichelt werden können.

Der Blog berichtete bereits mehrfach über ein Phänomen, für das es keine schlüssige Erklärung zu geben scheint. Will offenbar aber auch keiner so genau wissen. Schon gar nicht diejenigen, die sich für die Jagdvergabe verantwortlich zeichnen. Und wenn es die schon nicht juckt, dann soll es auch dem Blog egal sein. Der äußert allerdings Zweifel, inwieweit sich das ganze Prozedere mit dem Jagdrecht vereinbaren lässt, ohne ein fundiertes Urteil abgeben zu können, geschweige denn zu wollen. Nicht zu vergessen, ein für viele moralisch fragwürdiges Vergabe-Geschmäckle. Rechtlich ist da gewiss alles save. Einwände hin oder her, man hat Nägel mit Köpfen gemacht. Also Schwamm drüber! Die Bedenken scheinen der Blog und einige andere augenscheinlich exklusiv in sich zu tragen. Wenn die wichtigen Akteure, an erster Stelle ist hier der „rührige“ Ortsbürgermeister zu nennen, keine Sorgen haben und es für alle Beteiligten okay ist, wie es gerade läuft, dann soll es wohl auch die kommenden Jahre so sein. Finde den Fehler und Waidmanns Heil!

Teil II. der Impfstrategie!

Warum sind wir Deutsche immer nur so strack? Bestätigt wurde nunmehr während der Kreistagssitzung, dass der Impfstoff AstraZeneca zwar da ist, aber wohl aus Gründen der zentralen Terminvergabe (noch) nicht geimpft werden kann oder so ähnlich. Egal wie, rechtfertigen lässt sich diese Vorgehensweise nicht. Da spielt es auch keine Rolle, wer die Verantwortung trägt. Ob Land oder Kreis ist schnuppe. Fakt ist, Impfstoff der aus welchen Gründen auch immer nicht verabreicht wird, verzögert einen Schutz gegen das Virus. Die Sorge um die weitere Ausbreitung ist groß, aber der Impfstoff bleibt vorerst in den Regalen. Finde den Fehler? Irgendwie sind die Angaben der Landrätin widersprüchlich. Noch am Samstag rechtfertigte sie das geschlossene Impfzentrum mit „Impfstoffknappheit“. Zwei Tage später ist der dann doch da. Was denn jetzt? mehr

Impf-Desaster?

Impfstoff ist da, aber der wird nicht geimpft! Was ein Insider dem Blog ins Ohr geflüstert hat, birgt im Antreffungsfall Sprengstoff-Potenzial. Gemäß den weiteren Äußerungen des namentlich bekannten Informanten, der aus verständlichen Gründen lieber anonym bleiben möchte, stünde der AstraZeneca ausreichend zur Verfügung. Der wäre auf Lager. Mit anderen Worten, Dosen für eine Fülle von Menschen, stapeln sich demzufolge ungenutzt in den Regalen? Und dennoch bleibt das Impfzentrum geschlossen? Es wäre ein Skandal sondergleichen, wenn das zuträfe. Warum? Warum wird nicht auf Teufel komm raus geimpft – Reihenfolge hin oder her. Man könnte den doch den unter 65-jährigen verabreichen. SOFORT! Umstritten hin oder her, der hilft und daher würden sich die meisten Impfwilligen freuen. Und auch der Blog würde lieber heute als morgen, sich den ersten Piks verpassen lassen, notfalls zu Fuß anreisen. Vor allem gefährdete Berufsgruppen warten sehnsüchtig auf den Piks, der Sicherheit bringt. Gerade für sie muss die sich andeutende unnötige Verzögerung wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen. mehr

Kirner Eisdielen-Stau!

WAHNSINN, eine riesige Schlange im weiten Bogen von der Eisdiele bis hinauf zu Hahnenbachbrücke. Etwa 50 Eis-Fans standen am Sonntagnachmittag, Schlag 15 Uhr, bei schönstem Sonnenschein mit mehr oder weniger Abstand hintereinander an, um sich mit einem Leckeis aus der Waffel oder einem der vielen leckeren Becher, so etwas wie Frühlingsgefühle genüsslich in sich hinein zu schlecken. Es waren noch nie dagewesene Menschenansammlungen, wie sie sonst nur im Eingangsbereich des Vatikans vorzufinden sind. Verrückt! Mal ehrlich, so gut kann kein Eis der Welt zusagen, um dieses Geduldsspiel auf sich zu nehmen. Jeder, der schon einmal einen Freizeitpark besucht hat, kennt dieses Gefühl: Schon seit einer gefühlten Ewigkeit steht man an, um irgendwann mal an der Reihe zu sein. Gianni wird sich zukünftig etwas einfallen lassen müssen, um die Warteschlangen zu verkürzen und komfortabler zu gestalten. Nicht schlecht wären digitale oder analoge Anzeigen, die über eine voraussichtliche Wartezeit informieren. 30 Minuten dürfte es Minimum gedauert haben, bis die Eis-Theke in Greifweite kam. Jedenfalls musste das Team die Finger richtig rund gehen lassen, um die Eisfreunde zufriedenzustellen. Die Saison nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Gelegenheiten für ein Eis gibt es also noch zu Genüge. Und die nächste Radtour kommt bestimmt. Von daher, neuer Tag , neues Glück, neue Eis-Chance!

Das Wort zum Sonntag

Irgendwas stimmt nicht! Die dritte Corona-Mutanten-Welle klopft mit Macht an die Tür und die Impfzentren piksen auf Sparflamme. Freitag herrschte gähnende Leer auf dem Parkplatz vor der Impfstelle in Bad Sobernheim. Der Grund: Mangels Impfstoff war die Anlaufstelle dicht. Finde den Fehler? Was könnte man hier Impfstoff verabreichen, wenn dann welcher da wäre. Und wenn der dann zur Verfügung steht, dann immer nur in begrenzter Anzahl. Kein Wunder, dass die erste Gruppe der über 80-jährigen bei weitem noch nicht durch ist. Wahr ist, die Impfstoffe wurden in Rekordzeit entwickelt. Wahr ist aber auch, Produktion, Bestellung und Verteilung sind ein einziges Fiasko. Dahingehend haben die politisch Verantwortlichen ihre Hausaufgaben nicht gemacht, um nicht zu sagen die Kaste hat komplett versagt. Schönreden oder entschuldigen kann man die Versäumnisse nicht. Dabei wäre eine straffe Durchimpfung für eine Rückkehr zur Normalität dermaßen wichtig. Und das Schlimmste daran: Momentan sieht es eher nicht nach einer Entspannung aus.  

Straßenschäden zwischen Hochstetten und St. Johannisberg!

Der Straßenzustand zwischen Hochstetten und St. Johannisberg ist auffallend schlecht. Dabei ist es gefühlt noch gar nicht so lange her, als der komplette Straßenbelag auf der gesamten Bergstrecke erneuert worden ist. Und Schwupps ist die Oberfläche erneut löchrig wie ein Schweizer Käse. Großflächig sogar. Und der bröckelt zudem. Schreitet die Abnutzung weiter in diesem rasanten Tempo voran, dann ist mittelfristig wieder eine Sanierung fällig. Und so weiter und so fort. Warum ist das so? Wieso haben Straßenbeläge gefühlt nur noch so eine kurze Haltwertbarkeit? Stimmt die Qualität grundsätzlich nicht mehr? Ist das Einbaumaterial schuld? Harte Winter können ja nur bedingt die Ursache für die vielen Brüche und Löcher konkret auf diesem Teilstück sein. Frosttage nehmen ja eher ab. Fakt ist, der Zustand sollte nach ein paar Jahren bei weitem noch nicht so erschreckend sein. Ist er aber. Leider!

Flotte Rolle rückwärts in der Pavillon-Frage!

Geht doch! Der Pavillon bleibt! Alles andere wäre auch nicht zu vermitteln gewesen. Erst denken, dann handeln, ist man angesichts dieser Posse geneigt den verantwortlich Beteiligten in beide Ohren regelrecht hineinzuschreien. Bitte, bitte Schnellschüsse oder Aktionen wie die beabsichtigte Schließung des Pavillons vorher gründlich überdenken, um nicht nach kurzer Zeit wieder revidieren zu müssen. Dieses Sprichwort sollten sich die Triebfedern unter dem Dach der Verbandsgemeinde ganz tief einprägen. Besser noch aufschreiben, einrahmen und über die Schreibtische hängen. Blamabel, blamabel! Den I-Point schließen zu wollen, ist aber auch die blödeste Initiative seit dem berühmten Turmbau zu Babel, zumal der in seiner vollen Pracht – gemäß Fusionsvertrag – Bestandsgarantie genießt. mehr

Hinweis eines Lesers: Fusionsvertrag verbietet Schließung des Info-Points!

Hilfe für den Pavillon naht! Einem aufmerksamen Blog-Leser ist sogleich eine Falschaussage von Hendrik Brötzmann aufgefallen. Der Ressortleiter ließ in der Zeitung verlauten, wonach „im Rahmen der Fusionsvereinbarungen die Richtung schon vorgegeben gewesen sei“. Ergänzend: „Für die Weiterführung des I-Punkts gebe es keine Basis.“ Veto! Zweifach falsch argumentiert da einer, der es von Haus aus eigentlich besser wissen müsste. Fakt ist, der Fusionsvertrag garantiert den Fortbestand des Pavillon. Punkt! Absolut zu widerlegen ist auch der Satz, dass der Anlaufstelle die Basis fehle. Hallo, der ist stets stark frequentiert. Mehr Basis und Daseinsberechtigung geht nicht! Der Auszug aus dem Vertragswerk ist oben beigefügt. Richtig ist nur, und das steht auch so im Vertrag, dass man die Abteilung im Rathaus bündeln möchte. Kann man doch auch. Mehr noch: Packt die Zertifizierung obendrauf! Aber lasst bitteschön die Finger vom I-Point. Der muss in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Wird der gewiss auch! Alles andere ist Mumpitz und daher nicht zu vermitteln. Fortsetzung folgt!

Kopfschütteln über Info-Point-Entscheidung!

Die spinnen, die VG-Experten. Und wie! Den Kirner Pavillon als Anlaufstelle für Touristen und Besucher für immer zu schließen, kann man gar nicht vehement genug verurteilen. Von offizieller Seite wurde das Konzept unlängst noch in den höchsten Tönen gelobt und gepriesen. „Der Pavillon in Marktplatznähe bietet die ideale Anlaufstelle“, hieß es. Jetzt, ganz plötzlich, hat der ausgedient? Einen solchen Hotspot abschaffen, geht gar nicht. Mit dieser Entscheidung hat man sich keinen Gefallen getan. Fakt ist, der hatte seine Berechtigung, nicht zuletzt auch deshalb, weil er dort platziert ist, wo es lebendig ist – nämlich auf dem Marktplatz. Dass die Anlaufstation jetzt urplötzlich nicht mehr ins neue Tourismuskonzept passt, diese Argumentation haben die Entscheider exklusiv. Die Begründung ist an Fadenscheinigkeit kaum mehr zu überbieten. Was rauchen die immer nur für ein Zeugs auf der Verwaltung, was zu solchen vogelwilden Gedankenspielen führt. Ein grässliches Kraut muss das sein, welches die Sinne derart vernebelt. Doppelt schlimm, dass die Mischung bisweilen auch in allen anderen Abteilungen ins Pfeifchen gestopft wird. Hallo, aufwachen! Setzt mal den gesunden Menschenverstand wieder in Gang und vernichtet ein und für allemal die Vorräte. Die führen nur zu wirrem Kopfsalat und dauerhaften Schädigungen im Oberstübchen! mehr

Absurder Abschiebe-Wahnsinn!

Es muss jetzt krachen im Gebälk!  Das Kirner Land muss aufbegehren! In welcher Welt leben wir eigentlich, in der Menschen wie Bekele Cuma und seine Tochter abgeschoben werden sollen, die hier bestens vernetzt und integriert sind. Mehr noch: Vater und Tochter gelten als so etwas wie Vorbilder in perfekter Zusammenführung. Sie sind integriert bis in die Haarspitzen. Und trotzdem will man beide wieder zurück nach Äthiopien schicken. Finde den Fehler? Beim Lesen des Zeitungsartikels steigt automatisch Zorn auf. Zorn auf die zuständigen Behörden, die trotz gewichtiger Fürsprecher an einer Abschiebung festhalten. Offenbar wegen eines Formfehlers, könne die Ausländerbehörde nicht anders, als die konsequente Rückführung voranzutreiben. Geht’s noch? Ein lapidares Frist-Versäumnis, soll jetzt das Verbleiben zweier Menschen im Kirner Land gefährden? Mit gesundem Menschenverstand, ist dieser unsägliche Bürokratie-Akt nicht zu erklären. mehr

Impfzentrum: Besser geht nicht!

Ehre wem Ehre gebührt. Das Impfzentrum in Bad Sobernheim ist bestens organisiert. Der Selbsttest, mit zwei älteren Herrschaften, entwickelte sich zum reinen Selbstläufer. Bestens vernetzt gelangten wir von einer Station zur nächsten. Mit nicht einer Minute Wartezeit, beziehungsweise Stauaufkommen auf der Impfstraße, waren wir in Nullkommanix wieder Draußen. Besser geht nicht! Aufmerksame und nette Betreuer, umfangreiche Aufklärung und final ein Piecks, der kaum wahrgenommen worden ist – passt! Am gesamten Paket, gab es wirklich nichts zu meckern. Weiter so! Angesichts des reibungslosen Verlaufes, kommen wir völlig entspannt in drei Wochen wieder. Dann wird die zweite Dosis fällig wird. Der Kreis hat seine Hausaufgaben gemacht. Der Blog vergibt eine eins mit Sternchen. Von dieser Beurteilung können Bund und Land nur träumen. Die schleppende Beschaffung der Impfdosen ist eine einzige Katastrophe.  

Homepage Kirner Land!

Rumms, der Anschiss folgte auf dem Fuße!!! Kaum hatte der Blog die neue Kirner-Land- Homepage gelobt, schon wird der für seinen zu „positiven“ Beitrag getadelt. Der Rüffel folgte in Form einer Postkarte. Schriftlich äußerte ein Beschwerdeführer seinen Unmut, über eine, aus seiner Sicht, zu positive Bewertung. Wie man’s macht, man macht’s verkehrt. Klaro, zu viel Lob ist unangemessen, aber ganz ohne, ist dann auch nix, oder? „Eine gescheite Homepage gehört zum Standard einer lebendigen Verwaltung,“ so das Argument des Briefschreibers. Stimmt! Nur ist die Verwaltung Kirner Land nicht unbedingt immer lebendig, geschweige denn auf allen Ebenen flott unterwegs. Behörde halt. Schwerfällig, bisweilen behäbig zwar, dafür aber liebenswürdig und stets bemüht. Zugegeben, die Entwicklung der Homepage, hat rund 400 Tage gedauert. In Worten vierhundert! Den Tadel, für diese unangemessene Zeitspanne, hatte der Blog in der Vergangenheit mehrfach verteilt. Nun ist die aber fertig. Und die ist richtig, richtig gut geworden.

Nicht Tabellenspitze, aber jetzt immerhin Erste Liga. Die Verbandsgemeinde wähnt sich nunmehr in der Bundesliga. Zurecht! Von der C-Klasse, steil hinauf nach oben – passt! Endlich, ist man da geneigt hinauszuschreien. Der Blog findet die Plattform jedenfalls gelungen. Informativ und übersichtlich gestaltet, muss die sich jetzt nicht mehr verstecken. Klar, verbessern kann man immer etwas. Dass, das passieren wird, dafür steht der kreative Marktmeister Pate. Boah, was der alles kann. Der war ja wohl die Triebfeder. Wünschen wir ihm ein glückliches Händchen und wünschen wir ihm viele zuverlässige Zuarbeiter. Denn nur so kann es was werden mit der imminent wichtigen Aktualität. Und die ist alleine schon deshalb von so enormer Bedeutung, damit die Reinklicker auch bei der Stange bleiben. In diesem Prozess kann es überdies enorm helfen, stets über den Tellerrand auf andere Plattformen zu schauen. Und dazu gehört auch das Stöbern auf anderen Internetseiten. Mutmaßlich schränkt die Verbandsgemeinde das Surfen allerdings ein. Dem Vernehmen nach, ist die Seite www.hochstetten-dhaun.info für die Mitarbeitenden gesperrt. Warum bloß?     

In Hochstetten werden Wohnungen geschaffen auf Teufel komm raus!

Wer in Gottes Namen soll da alles einziehen? Investor Dag Stein schafft 28 Wohnungen auf Mietbasis und ein anderer nochmals sechs Eigentumswohnungen (Wohnanlage Hellbergblick) in unmittelbarer Nähe. Summa summarum, werden mittelfristig über 30 Wohnungen auf den Markt geworfen. Was für eine Zahl? Wahnsinn! Scheinbar besteht ja Bedarf an Wohnraum. Schauen wir mal, ob sich die Einheiten problemlos werden vermarkten lassen. Der Blog meldet diesbezüglich mal leise Zweifel an, lässt sich aber gerne eines Besseren belehren. Warum ist Hochstetten-Dhaun nur so beliebt? Der Ort ist nicht unbedingt schön, von heimeligen Charme ganz zu schweigen. Wahrscheinlich wirkt sich die verkehrsgünstige Lage positiv aus. Die Infrastruktur ist ja auch nicht die Schlechteste. Warum sonst sind Bauplätze hier so gefragt? Hochstetten-Dhaun vorn? Hinsichtlich privater Bautätigkeit, trifft dieser Slogan jedenfalls mitten ins Schwarze. Warten wir es mal ab, wie schnell sich die Neu – und Umbauprojekte entwickeln werden. Der Blog wirft jedenfalls ein Auge auf die Baufortschritte.

Realsatire vom rührigen Bürgermeister!

Ortstermin mit Bürgermeister! Little-Joe Weingarten (SPD) ist mal wieder Hardcore unterwegs. „Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort…“ – Auf seiner Besuchstour kreuz und quer durch seinen Wahlkreis, schlug der Cowboy letzte Woche auch bei seinem Parteifreund Hans Helmut Döbell in Hochstetten-Dhaun auf, um sich von ihm den Fortschritt der dortigen Großbaustellen erklären zu lassen. Dabei lobte er den 60-Prozent-Bürgermeister über den grünen Klee. Die Menschen können sich glücklich schätzen, einen so „rührigen“ Chef an der Spitze zu wissen, ließ er in einem Pressestatement verlauten. Einer, der stets das Wohl der Ortgemeinde vor Augen hätte. WOW, mehr geht nicht.

Sorry Herr Weingarten, der Satz ist leider unvollständig. Richtiger wäre gewesen, wenn Sie nach dem Wohl der Bürger ein Komma gesetzt hätten, um danach zu ergänzen: „Nicht zu vergessen, auch und vor allem seinem eigenen Wohl“! So viel Zeit hätte schon sein müssen. Rührig ist ja richtig, aber in alle Richtungen, wohlgemerkt. Hat Little Joe in seiner Euphorie bestimmt vergessen zu erwähnen. Macht ja nix, der Blog springt mal eben schnell ein. Der unterstützt immer dann gerne, wenn wichtige Aspekte vergessen werden. Lobhudelei ist ja gut und schön, aber zur Wahrheit gehört nun einmal auch, dass der vielgepriesene, ja fast schon heilig gesprochene Boss nicht immer nur selbstlos unterwegs ist.

Beispiele hierfür kennt jeder zu Genüge. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Arztpraxis-Posse. Die skandalösen Vetternwirtschaft-Umstände (Zitat Steuerzahlerbund) kann man in diesem Zusammenhang gar nicht oft genug erwähnen. Dass er bei Grundstücksangelegenheiten ebenso regelmäßig seine lenkenden Finger im Spiel zu haben scheint – geschenkt! Wenn‘s ums Land geht, reklamieren Bürgermeister hier und anderswo von Haus aus stets eigenes Interesse. Hopp dann, wenn es denn bitteschön im Rahmen bleibt. Der neuste Coup hat jedoch das Zeug zum „Herausfallen“ aus demselben. So langsam kristallisiert sich nämlich heraus, dass der rührige Ortsbürgermeister frühzeitig den eigenen Daumen auf das Sahne-Filet-Stück im neuen Industriegebiet legte. Cleverer früher Vogel eben, wohl auch deshalb, weil er es einem innerörtlichen Konkurrenten mutmaßlich vor der Nase wegschnappte. Wenn dem so gewesen ist, dürfte der not amused über diese Entwicklung gewesen sein. Der Vorgang schreit im Falle eines Falles regelrecht nach einer bilateralen Aufarbeitung. (weiterer Bericht dazu folgt).

Über den angedachten Discounter haben Döbell und Weingarten augenscheinlich geplaudert, hinsichtlich seinem eigenen Husarenstreich, hat der Gute ihn wohl nicht in die Karten schauen lassen. Wie überhaupt, über diese Angelegenheit in der Öffentlichkeit bisher nur kopfschüttelnd sowie hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Zumindest stand von einem eigenen Vorhaben nichts im Artikel. Geheimakte? Transparenz geht anders! Wahrscheinlich hat der Ortschef nur vergessen sowohl seinen Gast, als auch seine Bürger aufzuklären, was außer dem Discounter an der neuen Umfahrung noch so alles gehen könnte. Noch immer hält sich hartnäckig das Gerücht von einer Tank- und Raststation. Wenn dem so wäre, hätte Döbell sicherlich bei diesem Ortstermin aufgeklärt. Von daher, ist da sicher nichts dran, gell? Der in der eigenen Partei nicht unumstrittene Bundestagskandidat, muss aber auch nicht alles wissen. Aber loben geht immer. Loben darf der. Wahlkampf eben! Rührig iss er halt, de Bürjamester! Einfach nur rührig!

Realsatire wird sichtbar, wenn Externe (Blog) versuchen Ereignisse und Vorgänge vom Standpunkt eines externen Beobachters sachlich, nüchtern, neutral und objektiv darzustellen. Diese Versuche führen meist dazu, dass wiedergegebene Beobachtungen einer satirischen Darstellung gleichen. Denn für Außenstehende wirken realsatirische Umstände absurd und lächerlich, während Beteiligte den lächerlichen und absurden Charakter ihres Vorhabens meist nicht – wegen ihrer Innenperspektive und Betriebsblindheit – erkennen können.

Radweg Kellenbachtal!

Was läuft da schief im Kellenbachtal? Der Schlagzeile im Öffentlichen Anzeiger, wonach hinsichtlich der Radweg-Trassenführung Uneinigkeit herrsche, lässt aufhorchen. Brauweiler hat sein Veto eingelegt. Geht ja schon gut los. Wenn schon zu diesem frühen Zeitpunkt nicht alle an einem Strang ziehen, dann wird es so schnell nichts werden mit ausgelassenem Radeln am Bach entlang. In diesem Jahrzehnt sicher nicht. Und im nächsten nicht gleich. Gut so, denn nach Corona werden wir alle den Gürtel enger schnallen müssen. Alle Ministerien werden zum sparen aufgerufen sein, was bedeutet, dass man alle laufenden und geplanten Projekte auf den Prüfstand heben wird.  Ein reiner Vergnügungs-Radweg läuft da Gefahr, durchs Raster zu fallen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Blog sich noch mehr unbeliebt macht als er eh schon ist, hält der die Trassenführung ohnehin für unverhältnismäßig, zumindest was den Kosten- und Nutzenfaktor angeht. Einzelmeinung, nicht mehr und nicht weniger. Bei mehreren Brückenbauten und einer ziemlich langen und komplizierten Wegstrecke, kommt da ein ganz schöner Batzen Geld zusammen. Der teuerste Radweg führt durch den Rheingau. Der Radweg durchs Kellenbachtal könnte den tatsächlich noch ablösen.

Etliche Millionen dürfte die Chose nämlich kosten. Geld, was angesichts der zu erwartenden Corona-Schieflage, woanders sicherlich sinnvoller eingesetzt werden könnte. Den Standpunkt gibt der Blog erneut zur Diskussion frei! Wahr ist, auf der Straße durch das Kellenbachtal lauern für Radfahrer viele Gefahren, von fehlendem Spaßfaktor ganz zu schweigen. Wahr ist aber auch, der Radweg, nach den Vorstellungen des Landesbetriebes, kostet eine Stange Geld. Es gibt sowohl gute Argumente dafür, als auch dagegen. Die alles entscheidende Frage, dürfte die nach der späteren Frequentierung sein. Gibt es diesbezüglich Erhebungen? Heutzutage kann man eine erwartbare Auslastung mühelos über Tourismus-Studien berechnen lassen. Hat man eine solche in Auftrag gegeben? Gehört hat man jedenfalls nichts von einer solchen Erhebung.  

Dauer-Abo auf Stellenanzeigen!

Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! Was zum Teufel ist da am Kreisel los? Nahezu das ganze Jahr über schalteten die dort beheimatenden VG-Werke Stellenanzeigen auf den entsprechenden Plattformen. Grassiert unter dem altehrwürdigen Dach auch ein aggressiver Virus? Einer, vor dem die Mitarbeiter in Scharen flüchten? Im letzten Jahr orientierten sich gleich 8 Angehörige beruflich neu. In Worten „acht“. Und ein Ende scheint (noch) nicht in Sicht zu sein. Ursachenforschung: Was sind die Gründe, wenn Menschen einen sicheren, trockenen, behaglichen und warmen Arbeitsplatz aufgeben? Hinter vorgehaltener Hand wird schon länger über eine Führungs- und Stimmungskrise getuschelt! Wäre eine plausible Erklärung für den ungewöhnlichen Personal-Verschleiß. Einer uralten Redewendung nach stinkt der Fisch ja ohnehin vom Kopfe her. Alles spekulativ, wohlgemerkt! Gegen schlechte Stimmung kann man aber was tun. Blog-Vorschlag: Wie wäre ein Teambuilding? Solche ausgefallenen Events sollen den Gemeinsinn stärken. Probiert es aus! Alternativ wäre auch eine gemeinsame Auszeit im Kloster denkbar. Meditation und innere Einkehr gegen Schwimmbad-Phobie und Mitarbeiterflucht – passt. Last but not least, bliebe Jerusalema! Der Song, der die Welt zum Tanzen bringt! Wäre es nicht angezeigt und hilfreich, einen solchen Flash-Mob locker, flockig auf die VG-Werke herunterzubrechen. Merke, eine Truppe, die vom Chef bis zur Putze auf Augenhöhe ausgelassen tanzt undes schafft den Schwung in den Alltag zu transportieren, ist effektiver, leistungsfähiger und erfolgreicher — und selbstverständlich glücklicher!

Laterne erneuert!

Es besteht dringender Handlungsbedarf, der keinen Aufschub duldet. Also, kommt mal in die Pötte und ersetzt die Straßenlaterne in der „Alte Straße“. ABER HURTIG!  Der Blog-Aufforderung vom 17. Dezember kam der Versorger jetzt nach. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Jawoll! Besser spät als nie! Der verrostete Mast wurde jetzt vollständig ersetzt. Zur Erinnerung: Ein aufmerksamer Anwohner hatte den Rostfraß-Missstand im vergangenen Herbst schon mehrfach an den Versorger „westenergie“ gemeldet. Derhat jetzt reagiert. Loch an Loch und es hält doch, gehört der Vergangenheit an. Geht doch!  

Hunde, die bellen, beißen nicht: Teilnehmer einer Digitalkonferenz giften gegen KV!

Wie sagt man im Saarland immer so treffend: „Hauptsache mal drüber geschwätzt“! Wenn die ganze SPD-Riege um den Missstand in der Gesundheitsversorgung weiß, warum handelt die dann nicht? Stattdessen lässt man sich von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) am Nasenring durch die Manege ziehen. Anprangern via Video-Schalte ist da wenig hilfreich. Finde den Fehler? Sich im Rahmen einer Digitalkonferenz lautstark über die Gebaren der KV aufzuregen, ist an Scheinheiligkeit kaum mehr zu überbieten. Wahlkampf halt! Sorry, aber das schaut nach Versagen auf der ganzen Linie aus, angefangen beim kleinen Landtagsabgeordneten, bis hinauf zur zuständigen Ministerin. Eine ganze Zunft ist sich über das vogelwilde Verhalten der KV einig, aber zum Einfangen ist keiner in der Lage. Schwache Entschuldigungsgründe greifen da nicht. Fakt ist, das verstehen die Menschen nicht!!! Ihre Volksvertreter bekommen es nicht auf die Reihe! Nicht reden, sondern handeln, ist man da geneigt hinauszuschreien. Nein, so wird das nix. Der KV mal spitzen Schuhen in den bürokratischen Allerwertesten treten, so könnte es gehen. Aber dafür fehlt den politisch Verantwortlichen der Schneid. Wie immer halt, wenn in den Kampfmodus geschaltet werden müsste! Die KV wird ihr Ding durchziehen und Meisenheim dicht machen. Punkt! Das laute Bellen sitzen die Brüder aus. Bekanntlich beißen Hunde, die bellen, ja nicht. Aufbegehrt wird letztlich ja nur, weil die heiße Phase des Wahlkampfes angelaufen ist. Die Funktionäre wissen nur zu gut, um die Ohnmacht einer Politikerkaste, die nicht bereit ist die Gesetze und Verordnungen so anzupassen, damit solche Schließungen nicht mehr möglich sind. Daseinsvorsorge geht anders. Weine könnt ich, weine…!

Es geht doch: Homepage Kirner Land geschaltet!

„Wann kommt endlich eine neue Homepage unter der Domäne Kirner Land“ – Über ein Jahr lang hat der Blog diese Frage gebetsmühlenartig gestellt. Der Istzustand hatte schon was von Fremdschäm-Charakter. Und jetzt plötzlich ist die neue Seite am Start. Die kam wie Kai aus der Kiste gesprungen. HURRA! Ist es der große Wurf? Nun, dafür muss man die erst einmal genau unter die Lupe nehmen. Fakt ist, alles ist besser als die vorherige Steinzeit-Variante. Was lange währt wird endlich gut? Schaut ganz danach aus. Denn schon beim ersten Durchklicken wirkt der Auftritt recht ansprechend. Etwas bieder zwar, aber durchaus okay. Luft nach oben ist ja immer. Scheinbar hinterlässt die neue „Zwangs-Gemeinschaft“ jetzt endlich auch medial einen angemessenen Fußabdruck. Die Homepage scheint Übersicht und Service zu bieten! Alleine die Startseite überzeugt. Die digitale Visitenkarte wirkt auf den ersten Blick gut durchdacht und designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Reicht an sich für eine Behörden-Seite. Ein schnelles Eintreten in die Themen ist so garantiert. mehr

Nahe führt ordenlich Wasser!

„Eins, zwei drei!“ – Die Natur braucht den Regen! Keine Frage, ergiebig war der in den letzten Tagen. Und auch Schneeflocken waren mitunter dabei. Kein Wunder also, dass der Mix allerorten Flüsse und Bäche über die Ufer treten ließ. Kein Anlass zur Sorge, zumal die Pegel wieder am fallen sind. Für die Natur dürfte die massive Wässerung ein Segen gewesen sein. Angesichts der Trockenheit in den zurückliegenden Monaten und sogar Jahren, bräuchte die noch wesentlich mehr Wasser von oben, um sich zu erholen. Schade nur, dass die Regenmengen meist geballt niederprasseln. Kaum Zeit für eine notwendige Versickerung. Stattdessen Hochwasserbilder, wie am Rhein oder hier an der Nahe in Hochstetten-Dhaun. Ab Mitte der Woche wird es knackig kalt. Dann heißt es für die Nahe: „Husch, husch, zurück ins gewohnte Bett!“

Schwimmbad-Saison 2021?

Planschen mit Abstand, Schwimmen im Kreis, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken? Geht das gut? Sommer, Sonne, Freibad! Startet das Jahnbad im Mai in die Saison? Schaut ganz danach aus! Ein Indiz dafür, dass von den politisch Verantwortlichen nicht erneut ein Badeverbot verordnet werden wird, ist die taufrische VG-Werke-Stellenanzeige. Darin heißt es: „Kassenpersonal für das Jahnbad ab 1. Mai gesucht“. Boah, die VG-Werke haben aber auch einen Verschleiß an Mitarbeitern. Gefühlt haben die ein Dauer-Abo auf entsprechenden Berufsportalen. Doch zurück zum Schwimmbad. Mal laut gedacht: Die vergangene Saison aus Pandemie-Gründen ausfallen zu lassen, werteten vor allem viele Stammbesucher als ein Armutszeugnis. Der Aufschrei seinerzeit war immens. Es war gehörig Druck auf dem Kessel. Die Politik wurde für ihre Haltung massiv gescholten. Schlimmer noch: Die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke, wurden für ihre mangelhafte Außendarstellung sogar belächelt. Tiefer konnte man damals nicht sinken. mehr

Naturwildpark Dhauner Höhen?

Tiere unserer Heimat? Kaum hatte der Blog Aufnahmen von einem sibirischen Silberfuchs veröffentlicht, schon meldeten sich gleich Reihenweise weitere Beobachter, die auf den Dhauner Höhen nicht heimische Tierarten gesehen haben wollen. Mehr noch: Die haben zum Beweis sogar Aufnahmen geschossen. Bilder lügen ja nicht, sodass eine Echtheit nicht in Zweifel gezogen werden kann. NIEMALS! Löwen, Elefanten, Giraffen, Büffel und, und, und. Fehlt nur noch Nashorn und Leopard und schon wären die Big Five komplett. Soll mal noch einer behaupten, die kämen nur in Afrika vor. Pustekuchen! Wo immer die auch hergekommen sein mögen, Ihre Wanderung führte sie jedenfalls ins Kirner Land, genauer formuliert in die dortigen Höhenlagen. Natürliche Feinde müssen die nicht fürchten. Wenig glaubhaft hingegen ist die Zuschrift eines mir namentlich bekannten Zeitgenossen, der lieber anonym bleiben möchte. Der Gute sei während einer Wandertour in der Itzbach von einem Tyrannosaurus rex gejagt worden. Wer’s glaubt wird selig. Weiß doch jedes Kind, dass die nur im Jurassic Park gehalten werden! Sein Beweisfoto kann daher nur eine billige Fotomontage sein. Netter Versuch! Auf diesen Fake fällt der Blog nicht rein. Rätselhaft sind nach wie vor die afrikanischen Besucher, die friedlich-schiedlich in die jeweiligen Linsen schauten. Warum üben ausgerechnet die Dhauner Höhen einen solchen Reiz auf die gesamte Tierwelt aus? Geht das mit rechten Dingen zu? Ein Fall für die Experten?      

Der Blog hat sich offenbar geirrt: Die Simona-Welt ist doch heil!

Verrückt, es ist nicht nur alles gut, sondern sogar viel besser. Heile Welt für alle Simonianer? Schaut ganz danach aus. Kaum hatte der Blog den Öffentlichen Anzeiger für seine eher schwache „Simona-Türkei-Berichterstattung“ einen Seitenhieb verpasst, schon hakt das Blättle „knallhart“ nach. Geht doch! Wobei, energisch geht anders. Selbstlob und eigene Schulterklopfer des Oberbosses überwiegen im Artikel. Mitarbeiterthemen kamen etwas zu kurz. Schlimm, die alles entscheidende Schlüsselfrage bleibt unbeantwortet. Fakt ist – und da beißt die Maus keinen Faden ab – am Stammsitz gehen Arbeitsplätze verloren. Punkt! Der Insider-Flurfunk berichtet von bis zu 50 Stellenstreichungen. Nicht gerade Peanuts! Die Führung schweigt sich diesbezüglich weiterhin beharrlich aus. „Die Zahl der Arbeitsplätze ist noch nicht genau beziffert“ heißt es ausweichend und lapidar. Und die Erde ist eine Scheibe! Diesem Standard-Statement Glauben zu schenken, verbietet alleine schon der gesunde Menschenverstand. Haben die Bosse wieder einmal geflunkert, damit keine schlafenden Hunde geweckt werden? Schaut ganz danach aus! Wahr ist, das Unternehmen verfolgt auf seinem Weg in die Zukunft einen ausgeklügelten Plan. Dass dieser auch mit Gemeinheiten gepflastert ist – geschenkt! Wahr ist aber auch, es dürfen nicht ausnahmslos alle mitlaufen. Einige werden abgehängt. Selbst wenn die Reduzierung, wie angekündigt, sozialverträglich und einvernehmlich gelingen sollte, bleibt ein fader Beigeschmack. Während die Bosse den Türkei-Deal als ihre Art einer modernen Problemlösung für marode Kirner Fertigungsstraßen regelrecht feiern, dürfte den von Arbeitslosigkeit betroffenen Mitarbeitern – Sozialplan hin oder her – nicht der Sinn nach gute Laune und Sekt stehen.

Silberfuchs gesichtet!

Das Wichtigste vorneweg: Nein, die Aufnahmen sind weder Fake noch Fotomontage. Der Silberfuchs wurde auf den Feldern oberhalb vom Karlshof gesichtet. Angesichts der kaum glaubhaften Entdeckung, dürfte dem namentlich bekannten Knipser die Kamera fast schon aus der Hand geglitten sein. Was hat der gesehen und gesichert? Eindeutig einen Silberfuchs, einer hier überhaupt nicht beheimateten Rasse. Die kommt naturgemäß nur in Sibirien und in Nordamerika vor. Und natürlich in Zoos und Tierparks. Ist das Prachtexemplar etwa ausgebüchst? Unvorstellbar, dass der Einzelgänger mal eben nach dem Motto „Soweit die Pfoten tragen“ von Russland, tausende Kilometer über sämtliche Grenzen hinweg getappt ist. Zufall, dass der schwarz/silberne Fuchs ausgerechnet hier bei uns aufschlägt. mehr

Land unter! Noch lächelt die Ministerpräsidentin!

Gluck, gluck – weg ist sie? Viel fehlt jedenfalls nicht mehr, um Rheinland-Pfalz First Lady das Lächeln wegzuzaubern. Dieser zugegeben geglückte Schnappschuss geistert gerade durch das Netz – entsprechende Kommentare inklusive. Steht dieses Bild symbolisch für den persönlichen Untergang ohne Sauerstoff und Maske? Für manche sicherlich gut, für manche leider! Fakt ist, die SPD hält schon seit Jahren das Steuerrad in der Hand. Bei weitem nicht immer sicher und souverän, wohlgemerkt. Die Zeit scheint reif für einen Wechsel zu sein. Die Staatskanzlei mal so richtig durchlüften – passt. Bleibt die Frage, inwieweit mögliche Nachmieter für frischen Wind stehen. Diesbezüglich äußert der Blog so seine Zweifel. Jedenfalls hat der Wahlkampf mächtig an Fahrt aufgenommen. Und ganz weit vorne bei der Online-Werbung ist die SPD. Boah, die Partei postet vogelwild was das Zeug hält. Logisch, dass die hauptsächlich ihr Zugpferd ins Schaufenster stellt. „Wir mit Ihr“ – so lautet der rote Wahlkampfslogan. Reicht erneut der reine Personenwahlkampf, damit alles beim Alten bleibt? Das SPD-Wahlprogramm ist jedenfalls gespickt mit Vorhaben, die längst erledigt sein müssten. Schließlich war man ja jahrelang der Taktgeber. Vor daher, scheint die Zeit für einen Wechsel reif zu sein. Warum nicht mal ein Neuanfang unter anderen Vorzeichen wagen? Die Wähler haben es nunmehr in der Hand. Warum nicht mal verkrustete Strukturen aufbrechen und neue Impulse sowie Ideen zulassen? Bekanntlich kehren neue Besen gut! Aund außerdem: „Schlimmer geht’s nimmer“!  

SIMONA meldet Türkei-Vollzug

Brav hat der Öffentliche Anzeiger den Vollzug der Akquisition von 70 Prozent der Geschäftsanteile der MT Plastik in Düzce (Türkei) vermeldet. Wie immer halt! Simona goes Türkei! Dass es sich dabei um einen Schurkenstaat handelt – geschenkt! Hauptsache die Kohle stimmt. Ab dem 1. Februar beginnt also eine neue Ära. Die Medaille hat allerdings zwei Seiten. Wahr ist, Simona expandiert und stellt sich breiter auf. Betriebswirtschaftlich okay. Wahr ist aber auch, die Verlagerung geht mit dem Verlust von Arbeitsplätzen einher. Nachfragen über mögliche Konsequenzen für den Stammsitz, Fehlanzeige. Dabei kommt es zu einer mittelschweren Zensur, weil etliche Mitarbeiter durch die Auslagerung der Produktion nicht mehr benötigt werden. Doch über solche unbequemen Themen will das Unternehmen offenbar den Mantel des Schweigens hüllen. Ist ja auch schlecht für das Image, gerade in der momentanen Aufbruchstimmung. Finde den Fehler? Statt die in wirtschaftsdeutsch verklausulierten Standart-Simona-Pressemeldungen immer nur eins zu eins ins Blatt zu heben, sollten die Journalisten lieber mal dieses Feld beackern. Notfalls gegen alle Widerstände. Mal unbequeme und kritische Fragen stellen – passt! Wie viele Arbeitsplätze fallen weg? Gibt es Ersatzangebote? Funktioniert der Sozialplan? Trifft der auf Interesse der Belegschaft? Wie verhält sich der Betriebsrat? Wie ist die Stimmung in den Hallen? Und, und, und! Nix gewaltiges, nur tägliches Handwerk. Warum nicht eine einfache Hintergrundrecherche über das Ausmaß der Personaleinsparungen in Gang setzen? Was spricht dagegen? Dem Leser mal einen anderen Ansatz anbieten, als immer nur in Watte gepackte Pressemeldungen abzudrucken. Wer sonst könnte dem Vorstand diesbezüglich mal auf die Füße treten. Dem Blog werden die Damen und Herren sicherlich nicht Rede und Antwort stehen. Schade eigentlich? Nur zu, es geht. Schließlich geht es um Arbeitsplätze. Das Kirner Land hat ein Recht darauf mehr über die Kehrseite dieser Medaille  zu erfahren.     

Kirner Leerstandsregister

Kirn wirbt mit seinen Einkaufsmöglichkeiten. Doch der Leerstand ist unübersehbar. Gerade in der Innenstadt wird nahezu jedes vierte Geschäft nicht mehr genutzt. Das trübt nicht nur das allgemeine Bild, sondern schränkt auch das breite Angebot für Stadtbesucher massiv ein. Der Verbandsgemeinde ist diese negative Entwicklung, die sich nach Ende der Pandemie noch steigern dürfte, offenbar ein Dorn im Auge. Anders lässt sich der Aufruf, unter dem Titel „Gewerbliche Leerstände gesucht“, in der neusten Ausgabe des Mitteilungsblattes nicht erklären. Man sieht sich sowohl im Sinne der Vermieter/Verkäufer, als auch den Interessierten in der Vermittler – beziehungsweise Unterstützer-Rolle. Mehr noch: Die Verwaltung will leerstehende Objekte auf die Homepage der Verbandsgemeinde Kirner Land heben. Auf den ersten Blick Klingt das nach einer echten Hilfestellung sowie kostenloser Werbung. Doch der Schein trügt! Fakt ist, kaum jemand klickt die antiquierte Homepage aus den Frühzeiten des Internets an. Schon gar nicht Interessenten auf gezielter Suche. Wahr ist, jede Hilfestellung bei der Vermittlung von Leerständen oder Bauplätzen ist wünschenswert. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde müsste in diesem Verfahren als Impulsgeber und Initiator fungieren. Selbst aktiv werden, statt sich zuarbeiten lassen – so wird ein Schuh daraus. Notfalls müssen die Angestellten eben Klinken putzen, Kontakte herstellen sowie in eigener Regie Lösungen erarbeiten. Die VG müsste ein Leerstandskataster in eigener Regie nicht nur unterhalten, sondern auch aktuell halten und katalogisieren. Es braucht einen Kümmerer! In den Amtsstuben müssten die Fäden zusammenlaufen, nicht umgekehrt. Scheut man etwa die Mehrarbeit? Nur mal eben sich durch einen Aufruf anbieten, ist dem Blog zu wenig. Neue Ideen sind gefragt. Hat das zuständige Dezernat diese zu bieten? Eher nicht!

An alle Vereine in der Verbandsgemeinde Kirner Land

Nach dem „Erfolg“ des Vorjahres war der erneute Aufruf im Mitteilungsblatt erwartbar! „Schloss Wartenstein mit der Erlebniswelt „Wald und Natur“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Gern möchten wir zumindest an den Wochenenden Besuchern ein Speisen- und Getränkeangebot bieten. Wir möchten den Vereinen hier die Möglichkeit geben an einem Wochenende Speisen und Getränke zu verkaufen.“  Nur so kann es gehen. Nur so kann man wenigstens an den Wochenenden eine bescheidene Gastronomie Wanderern und Besuchern bieten. Der formatfüllende Aufruf auf dem Deckblatt ist zwar legitim und auch nachvollziehbar, ist aber ehrlicher Weise der puren Verzweiflung geschuldet. Die Verbandsgemeinde hat es nämlich in all den Jahren nicht geschafft, hier oben eine Gastronomie zu etablieren. Es gab zwar immer wieder Versuche, die jedoch allesamt Fehl schlugen. Der Aufruf ist daher auch als Eingeständnis zu werten, es mit einem dauerhaften Rast- und Versorgungsangebot nicht hinbekommen zu haben. Punkt! Die Herausforderung hatten einige Vereine aus dem Kirner Land angenommen. Werden die es wieder tun, wenn keine finanzielle Anschubhilfe gezahlt wird? Im Gegensatz zum Vorjahr steht von 50 Euro oder mehr Startgeld in dem Aufmacher nichts geschrieben. Warum? Verzichten die Vereine? Verdienen die mit ihren jeweiligen Engagement genug Geld? Wird die Verbandsgemeinde am Ende etwa knickrig?  Fragen über Fragen…

Es geht doch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

Es besteht dringender Handlungsbedarf, der keinen Aufschub duldet. Also, kommt mal in die Pötte und ersetzt die Straßenlaterne in der „Alte Straße“. ABER HURTIG!  Der Blog-Aufforderung vom 17. Dezember, folgten nun erste Taten. Knapp sechs Wochen später wurde nun in einem ersten Schritt der Mast rund zwei Meter über dem Boden gekappt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Schaut ganz danach aus. In einem zweiten Arbeitsgang, wird dann wohl in Kürze ein neues Rohr gesetzt werden. Zur Erinnerung: Ein aufmerksamer Anwohner hatte den Rostfraß-Missstand im vergangenen Herbst schon mehrfach an den Versorger „westenergie“ gemeldet. Dafür hatte der extra eine Meldeformular online gestellt. Es tat sich nichts. Rückmeldung, Fehlanzeige. Doch jetzt hat man die latente Gefahr offenbar erkannt und gehandelt. Weiter so. Zeitnah die Laterne wieder in Betrieb setzen zu können, das sollte erklärtes Ziel sein.  

Netter Melde-Versuch: Batterie gefunden, ehrlicher Verlierer gesucht!

Wie doof ist das denn? „Batterie gefunden auf einer Bank entlang des Waldweges zwischen Karlshof und Kirn. Der Besitzer kann sie bei der Gemeindeverwaltung abholen!“ – Seltsam, aber so ähnlich steht es unter der Rubrik „Meldungen aus den Ortsgemeinden“ der neuerlichen Ausgabe des Mitteilungsblattes geschrieben. Scheinbar versucht man eine illegale Entsorgung von Sondermüll in Mutter Natur über die lustige Variante aufzuarbeiten. Selten so gelacht! Mal ehrlich, was will die Ortsspitze von Hochstetten-Dhaun mit diesem fast schon unangemessen peinlichen Aufruf bezwecken? Im Verfasser scheint ein kleiner Schelm zu schlummern, gell? Hatte der nicht unlängst an gleicher Stelle schon den Verlierer von reichlich Pferdemist auf dem Dhauner Schloss gesucht? Seinerzeit ging schon dieser nette Versuch völlig daneben, einen ärgerlichen Missstand „humorvoll“ zu transportieren. Erst Pferdeäpfel, jetzt Batterie – mit welchem „unterhaltsamen“ Beitrag werden die Leser als nächstes auf die Schippe genommen? Vielleicht werden in Kürze Hundehalter humoristisch dazu aufgerufen, sich als reuige Verantwortliche der Niederlassenschaften ihrer Vierbeiner zu outen. Versucht es doch mal mit einem gepfefferten Reim! Da geht doch bestimmt was! Ernsthaft, solche bewusst abgefassten „komödiantischen“ Verklausulierungen haben in einem rein sachlichen Amtsblatt nichts verloren. Im Gegenteil: Die sind absolut deplatziert! Schade um die Druckerschwärze. Setzen sechs! Thema verfehlt.   

Neubaugebiet „Auf dem Loh“!

„Schaffe, schaffe, Häusle auf dem Loh bauen…“ Reicht alleine eine idyllische Lage am Waldesrand aus, um Bauwillige anzulocken? Der Blog hegt da so seine Zweifel. Warum? Zu weit weg vom Schuss, zu unattraktiv – vor allem für junge Familien, die ständig Termine wahrnehmen müssen. Obendrein, hoch oben über der Stadt ist man abgeschnitten von jeder Art liebgewonnenen Infrastrukturen. Kurze Wege, Fehlanzeige. Alleine die steile Fahrt den Berg hinauf und wieder herunter ist ein No-Go – gerade im Winter – und bei gezwungenem ständigem hin und herpendeln, nur nervenaufreibend. Der angepriesene direkte Zugang zu Mutter Natur, inklusive einem zugeben phantastischen Rundumblickes über die Stadt, wird Bauwillige für Pendel-Orgien nur bedingt entschädigen. Nein, Schlange werden die Häuslebauer nicht stehen. Mit der Prognose lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wahr ist, derzeit wird gebaut auf Teufel komm raus. Das Geld ist billig und viele wissen überdies nicht wohin mit ihrem Vermögen in der anhaltenden Niedrigzinsphase. Wahr ist aber auch, Eigenheimbesitzer stellen in der Regel hohe Ansprüche an den Standort. Man baut schließlich nur einmal im Leben. Und das Loh kann da nur eine Nische bedienen, nämlich die der absolut Ruhe suchenden. Reicht das Pfund, um die anvisierten 30 Bauplätze zu vermarkten? Schauen wir mal!

Der Traum von einer Seilbahn!

Erneuter EINSPRUCH! Eine Seilbahn vom Campingplatz Haumühle im Kellenbachtal hinauf nach Dhaun hat bei weitem nicht das Potenzial für einen Touristenmagneten. Never ever! Gemäß eines neuerlichen Bilanz-Zeitungsberichtes – anlässlich der Jährung „Frischer Schwung Thomas Jung“ – sei die Verbindung (noch) nicht vom Tisch. Im Gegenteil! Scheinbar lebt der Traum munter weiter. Nun ja, träumen darf man bekanntlich ja. Bisher mangelte es immer am politischen Willen, um die Herzensangelegenheit von (noch) Campingplatz-Eigentümer Bruno Schmidt zu forcieren. Es wurde noch nicht einmal so richtig laut darüber nachgedacht. Bei den zuständigen Politikern aus der Verbandsgemeinde, blitzte er seinerzeit ab. Aber sowas von! Mutmaßlich wurde der für seine Idee sogar belächelt. Wer weiß? Schmidt bemängelte lautstark den „fehlenden politischen Willen“. Ist der jetzt vorhanden? Zwischen den druckfrischen Zeilen, lässt sich zumindest eine kleine Initiative herauslesen. Schauen wir mal, ob das zarte Pflänzchen in den nächsten Jahren wächst und gedeiht? Der Blog meint NEIN!  

Fakt ist, die Seilbahn ist damals wie heute eine Schnapsidee. Warum? Nun, wie bitteschön soll sich eine solche Verbindung rechnen? Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Seilbahnen tagtäglich automatisch lange Menschen-Schlangen nach sich ziehen. Wo sollen die denn herkommen? Aber Träumen darf man ja. Und Visionen dar man auch haben. Scheinbar ist die Seilbahn- oder Sessellift-Idee heuer wieder salonfähig geworden. Hat die Schloss-Übernahme der Lanz-Manufaktur in den Amtsstuben neue Denkweisen freigesetzt? Mehr noch: Herrschen Aufbruchstimmung und Euphorie? Kaum vorstellbar! Jetzt hat das innovative Simmertaler Unternehmen auch noch den ehemaligen Hotelkomplex am Fuße des Schlosses übernommen. Respekt! Möge es dem mutigen Licht-Magier und seinem Team gelingen, den beiden nebeneinander liegenden Komplexen neues Leben einzuhauchen. Der Unterhaltungsstau ist mehr als beträchtlich. Mit ein paar Korrekturen ist es da bei weitem nicht getan. Da braucht es schon eher eine Abriss-Birne. In der Tat, Schloss und Hotelkompex sind ambitionierte Projekte. Im Vergleich dazu klingt die komplette Ausleuchtung der Zugspitze nach Ponyhof. Fazit: Die Seilbahn kommt nie. Eher friert der Rhein im Hochsommer zu. Wahrscheinlicher ist da schon, dass der Licht-Prinz Schloss und Hotel wachküsst. Alleine für diesen gewagten Zungenschlag braucht es aber richtig, richtig viel Leidenschaft.

Ja, ist denn schon wieder Wahlkampf?

Das Kirner Krankenhaus ist sicher. Das ist so sicher wie Fort Knox. Warum? Nun, alle Parteien sprechen dem kleinen Krankenhaus am Rande der Stadt gerade eine Bestandsgarantie aus. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Zugegeben, der Wahlkampf hat an Fahrt aufgenommen und da gehen den Kandidaten Versprechen leichter über die Lippen. Reine Bekenntnisse? Nein! Der Wille und die Sehnsucht die Anlaufstation erhalten zu wollen, ist irgendwie zu spüren. Trauen kann man den Brüdern allerdings nicht. Aus Erfahrung weiß man nur zu gut, dass die sich an Zusagen vor dem Urnengang hinterher nicht mehr erinnern können. Plötzliche Gedächtnislücken zählt zu einer weit verbreiteten Politikerkrankheit. Böser und fieser Virus, der vor allem Spitzenkandidaten gerne befällt. Derzeit werben alle unsere Nahevertreter mehr oder weniger intensiv um die Gunst der Wähler. SPD, CDU und Grüne sind auf Facebook ganz weit vorne. Die FDP hält sich (noch) vornehm zurück. Vor allem die gesundheitliche Versorgung scheinen sich alle auf die Fahne geschrieben zu haben. Blöd, dass die Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen in Kirn und Meisenheim in einer Koalition aus SPD, Grünen und FDP nahezu ausgeknockt worden sind. Wo war da bitteschön das Veto der Regierung? Ein wenig Alibi-Protest der heimisch Zunft, das war es dann auch schon. Keine Frage, die Nahevertreter geben sich stets Mühe. Klingt positiv, ist es aber nicht. Wie jeder weiß handelt es sich um einen Satz, der in Beurteilungen nicht unbedingt für Qualität steht. Der Blog wird ein Auge auf den Wahlkampf werfen und Parteiprogramme sowie die Nahe-Kandidaten nach und nach bewerten. Beispiel: Die SPD will jetzt die Digitalisierung an Schulen vorantreiben. Großes Thema! Warum erst jetzt? Die Sozialdemokraten waren jahrzehnte an der Macht…

Jetzt geht es also los: SIMONA baut mutmaßlich bis zu 50 Arbeitsplätze am Stammsitz Kirn ab!!!

Pssst, nicht weitersagen! Die Simona möchte nicht, dass Einzelheiten über den anvisierten massiven Arbeitsplatzabbau in die Öffentlichkeit dringen. Logisch, solche Meldungen sind immer schlecht für das Image, selbst wenn sich das Unternehmen bestrebt zeigt, den Stellenabbau von Mitarbeitern aus den Produktionshallen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Und der ist jetzt mit voller Wucht angelaufen. Der Türkei-Deal beginnt eben peu à peu“seine Spuren zu hinterlassen. Keine guten Nachrichten am Anfang des Jahres! Die Konsequenzen hatten die Verantwortlichen ja schon angekündigt. Von daher, waren die Mitarbeiter bereits vorgewarnt. Das nunmehr erschienene interne Papier ist als „Streng geheim“ eingestuft und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Voll daneben die Geheimakte, als ob sich Prozesse mit solchen Tragweiten jemals unter der Decke halten lassen. Jedenfalls nicht auf Dauer! Insider gehen davon aus, dass bis zu 50 Arbeitnehmer nicht mehr benötigt werden. Das sagt zumindest der Flurfunk. mehr

Hochstetten-Dhaun am Puls der Zeit: Ausschuss Neue Medien ist aktiv?

„Das Internet ist für uns alle Neuland“ – so hat die Bundeskanzlerin vor gar nicht allzu langer Zeit bei einer Pressekonferenz für Lacher gesorgt. Neuland Internet – wohl kaum! Der ganze Globus geht online. Nicht ganz, denn  Hochstetten-Dhaun hat sich über Jahre hinweg den modernen Medien erfolgreich verschlossen. Damit ist jetzt Schluss. aber sowas von! Zunächst hat Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell in 2020  die Domäne www.hochstetten-dhaun.de von einem örtlichen Privatmann erworben. Damit hat er den Weg für einen dörflichen Internetauftritt geebnet. Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie. Offenbar wurde in seinem nächsten Schritt der Medienausschuss ins Leben gerufen. Namen von Mitgliedern sind bisher keine in die Öffentlichkeit gedrungen. Uiuiiui, geheime Geschichte! Vorausgesetzt die „Agenten“ bauen nach und nach den Internetauftritt auf, müsste ja dann nach Adam Riese irgendwann die fertige Seite wie Kai aus der Kiste gesprungen kommen. Zumindest hat unser aller 60-Prozent-Bürgermeister über den Stand der Entwicklung in der letzten Ortsgemeinderatssitzung aufgeklärt. Und wenn auch im Amtsblatt keine Details beschrieben worden sind, reicht der Halbsatz, um Neugier zu wecken. Der Blog hat sich die Domäne jedenfalls sogleich auf die Favoriten gelegt. Der will ja den Startschuss nicht verpassen. Man darf gespannt sein, wie und in welchem Umfang das Dorf ins Schaufenster gestellt werden wird. Hoffentlich kommt die Version nicht in Karo einfach ins World Wide Web. Schauen wir mal und urteilen dann!  

Skandalöse Impfstoff-Panne!

Bananenrepublik Deutschland! Die Impfkampagnedroht zum Desaster zu werden. Rheinland-Pfalz fehlen 30000 Impfdosen. In welcher Welt leben wir eigentlich, in der ausgegebene Termine jetzt wieder einkassiert werden. „Jetzt erreicht uns leider die Information, dass bis Mitte Februar nicht so viel Impfstoff geliefert werden kann, wie den Ländern in Aussicht gestellt wurde. Insgesamt fehlen Rheinland-Pfalz jetzt 30.000 Impfdosen.“ Kaum zu glauben, heißt es in den persönlichen Absage-Mails.Dies wird damit begründet, dass der Hersteller seine Produktion umstellt, um dauerhaft mehr Impfstoff produzieren zu können. Dies führt aber kurzfristig zu einer Reduzierung der Liefermenge.“ Solche Rechtfertigungen treiben einem die Zornesröte ins Gesicht. Bereits gebuchte Impflinge müssen jetzt vier Wochen länger auf ihren retteten ersten Piks warten. Und täglich erkranken weiter Menschen und täglich sterben weiter Menschen, nur weil die Politik bei der Einkaufsstrategie des heilsbringenden Serums schlichtweg versagt hat. Konsequenzen, fehlanzeige. Corona verlangt uns weiterhin alles ab. Wahr ist, der Impfstoff ist das Licht am Ende des Tunnels. Wahr ist aber auch, das wird und wird nicht heller.

Gute Nachricht, schlechte Nachricht!

Hurra, wir werden wieder in die Freiheit entlassen! Die Ausgangssperre ist Geschichte. Die wurde wegen des fallenden Inzidenz-Pegels wieder aufgehoben. Nur was bringt uns die wiedergewonnene Flexibilität zur Nachtzeit? Wenig bis nichts, möchte man meinen. Egal, eine Auflage weniger. Besser als nix. Gute Nachricht, schlechte Nachricht! Zahlreiche Impftermine müssen adhoc gecancelt werden. Der Grund: Engpässe beim Wundermittel. Die Impfstrategie ist nur noch peinlich. Europa hat versagt, Deutschland hat versagt, Rheinland-Pfalz hat versagt. Punkt! Hört man den Verantwortlichen zu, dann ist aber alles gut. Weit gefehlt. Kein Wunder, dass die Menschen dem Treiben nicht mehr folgen, geschweige denn die Maßnahmen verstehen können. Tagtäglich sterben Menschen, weil sie nicht geimpft werden können. Ein Skandal!   

Autsch, das tut weh!

Schwerer Schlag für Meisenheim. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ihrer harten Linie treu: Sie wird ab 1. Februar die Öffnungszeiten ihrer Bereitschaftspraxis in Meisenheim von 112 auf 37 Wochenstunden reduzieren. Dr. Peter Heinz zeigte sich vom neuerlichen Veto aus der regionalen Politik, inklusive tausender Unterschriften von Bürgern, unbeeindruckt. Die persönlich vorgetragenen Proteste perlten an dem KV-Vorsitzenden ab, wie an einer Teflon beschichteten Pfanne. Was erlaube KV? Die Frage muss erlaubt sein, zumal sich bei der Übergabe der Resolution durch VG-Bürgermeister Uwe Engelmann, dem Beigeordneten Dietmar Kron, Meisenheims Stadtbürgermeister Gerhard Heil und den Landtagsabgeordneten Markus Stein, die gestandenen Kommunalpolitiker wie Schuljungen vorgekommen sein müssen. Oberlehrer Heinz hat den Landeiern so richtig gezeigt, wer in diesem Verfahren das Sagen hat. mehr

Wann kommt das Kirner Online-Kaufhaus?

Was fällt auf in diesen doch sehr verrückten Zeiten? Nun, der Einzelhandel setzt anderswo vermehrt auf Online-Verkäufe, vorzugweise gebündelt in einer gemeinsamen Plattform. Alles unter einem Dach, ähnlich strukturiert wie ein gut sortiertes Kaufhaus. Heruntergebrochen auf das Kirner Land, wäre das gebündeltes Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel in Zeiten des Corona-Virus eine echte Chance. Nach dem ersten Lock-Down, wurde eine solche Plattform des Kirner Einzelhandels nicht nur angekündigt, sondern auch konkret geplant. Die Geschäfte mussten vor Weihnachten erneut schließen und die Geheimwaffe des Kirner Einzelhandels war, als es galt, noch immer nicht am Start. Wochen später das gleiche Bild. Mittlerweile haben wir Mitte Januar. Finde den Fehler. Woran hängt es? Warum bekommt man es nicht auf die Reihe, den gut gemeinten Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Wie schaut es momentan aus mit dem Online-Kaufhaus Kirn und dem Serviceangebot, das damit einhergehen soll? Gerade jetzt, wo für viele nur noch auf diese Art und Weise Warenhandel erlaubt und man auf Bestell-Service angewiesen ist, muss jeder noch immer sein eigenen Süppchen in der eigenen Herdplatte kochen. Warum nur so eine zähe Geschichte? Warum hinkt man den eigenen Ansprüchen dermaßen hinterher?

Wahr ist, ein gut vernetztes Online-Kaufhaus des Kirner Einzelhandels wäre eine echte Option, nicht nur in Krisen-Zeiten. Wahr ist aber auch, bisher wurden die Internet-Regale nicht eingeräumt. Zumindest sieht man von dem Warenkorb (noch) nix. Dabei ist Eile geboten. Verrückt, es herrscht Stillstand in Zeiten, wo Kreativität gefragt wäre. Warum in Gottes Namen dauert es so lange, bis das Kirner Land in ihrem Online-Kaufhaus bummeln gehen kann? Bequem von der Couch aus – passt! Will oder kann man nicht schneller? Am Ende stellt sich der Blog die Einrichtung dieser etwas anderen Einkaufsgelegenheit zu einfach vor? Der Blog sähe in einer gemeinsamen Strategie nur Gewinner. Einzelnes wurschteln ist „out“, gemeinsames agieren „in“! Bestell-, Liefer-, und Abholservice unter einem Dach, besser geht nicht. Leider, leider hat man den richtigen Zeitpunkt verpasst. Mal wieder! Gerade jetzt, wo der Einzelhandel seit Wochen dicht ist, wäre das Online-Kaufhaus eine kluge Alternative, um entgangene Verluste wenigstens etwas abzumildern. Hätte, hätte Fahrradkette! Am Puls der Zeit geht anders. Sorry, Kirn hängt mal wieder hinterher. Schade!

Skywalk-Geburtstag: Kurzes Erinnermich bezüglich versprochener Webcam!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen aber feinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Ob gerechtfertigt oder nicht, dass möge jeder für sich selbst beurteilen. Apropos Beurteilung, auf Tripadvisor decken die die komplette Bandbreite ab. Von einem eher nüchternen „Naja“ bis einem „ausgezeichnet“ ist alles dabei. Persönliche Eindrücke sind halt verschieden. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet und auch der Gastronomie gleich nebenan gewiss nicht geschadet. Im Überschwang der Euphorie, versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Passiert ist bis dato nichts. Dabei ließe sich ein Livestream kostengünstig und ohne großen Aufwand prima einrichten. Schade, den täglichen Blick von oben herab vom heimischen Computer einfangen zu können, würde sicherlich für viele Klicks sorgen. Der Werbeeffekt wäre enorm. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Daher wird der Blog nicht müde werden, an jedem offiziellen Geburtstag, am 20. Januar, an eine Webcam zu erinnern. Hochstetten-Dhaun, so wird gemunkelt, soll in Kürze  ja auf eine eigene Homepage zurückgreifen können. Es kann sich nur noch um Wochen oder Monate handeln, bis diese freigeschaltet werden wird. Warum nicht auf der dann neuen Errungenschaft einen Nahetal-Blick, sozusagen als Highlight, platzieren. Falls die Ortsgemeinde das nicht auf die Reihe bekommt oder bekommen will, würde der Blog gerne einspringen wollen. Der kümmert sich dann um Hardware und Sponsoren. Das Angebot steht! Kurze Nachricht genügt!   

Sonntägliche Winterimpressionen

Es gibt ihn also doch noch, den Winter. Zumindest gibt der auch hier bei uns mal ein Gastspiel. In den heimischen Wintersportgebieten hat es ja schon länger die weiße Pracht. Wird irgendwie ja auch Zeit, denn es ist mittlerweile schon Mitte Januar. Leider geht der Schnee schon in eine weiße Pampe über, die sicherlich flugs ganz verschmolzen sein wird. Für Mitte der Woche sind wieder milde Temperaturen vorhergesagt. Von daher, genießen wir tagsüber die prächtige Winterlandschaft. Abends dürfen wir ja eh nicht mehr vor die Haustür.

Das Wort zum Sonntag

Das Impfzentrum in Bad Sobernheim nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Die erste Impf-Bilanz lässt die Verantwortlichen regelrecht jubeln. „Sieben Impflinge in 15 Minuten: läuft!“ – titelt der Öffentliche Anzeiger. Schönreden und Schönschreiben – passt nicht! Den neutralen Beobachtern stellen sich allerdings Fragen: Wieso werden die Kapazitäten nicht umfänglich ausgereizt? Angeblich könnten zwischen 800 und 1000 Bürger auf zwei Impfstraßen durchgeschleust werden. Theoretisch wohlgemerkt. Logistisch offenbar kein Problem. Und dennoch werden täglich gerade einmal 170 Impfungen verabreicht. ZU WENIG! MIESE QUOTE! Und alles nur tagsüber. Nachts könnte man doch auch impfen, oder nicht? Hallo, wir haben Pandemie! Es herrscht Notsituation! Warum nicht einen Impfstraßen-Betrieb rund um die Uhr anbieten? In dieser Ausnahmesituation sollte das doch möglich sein. Mehr noch: Angesichts der exorbitanten Infektionszahlen erklärt der Blog eine solche Strategie für ein absolutes Muss. Es geht schließlich um Menschenleben!

Zugegeben, der hat von außen betrachtet leicht reden, aber laut Denken muss erlaubt sein. Was spricht gegen eine entsprechende Ausweitung? Gibt es zu wenig Impfstoff? Mangelt es an Personal? Scheitert es an der Bürokratie? Provozierend gefragt: Darf der Impfstoff nicht bei Dunkelheit gespritzt werden? Fragen über Fragen, die beantwortet werden wollen. Das Virus breitet sich weiter aus und so etwas wie Normalität kann nur dann wieder einkehren, wenn auf Teufel komm raus geimpft wird. Bei schwachen 170 Patienten am Tag, scheint da nicht nur auf den ersten Blick gewaltig Luft nach oben zu sein! Also, woran liegt es? Bekennt mal Farbe! Will man nicht mehr impfen oder kann man nicht mehr impfen? Fazit: Die bisherige Impfstrategie der EU ist nicht aufgegangen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die zögerliche Einkaufsstrategie, wird viele Menschenleben kosten. Nochmals die Impflager müssten rappelvoll sein und die Impfstraßen rund um die Uhr auf Hochtouren laufen. Faktisch werden gerade keine Termine mehr ausgegeben, weil es vor Ort an Kapazitäten fehlt. Ein Skandal!

Armin Laschet ist neuer CDU-Frontmann: Schwerer Schlag für Landrätin Bettina Dickes und auch für die SPD!

„Verlieren ist doof. Aber dann auch noch gegen Armin Laschet“! – Der Post der ZDF heute-show dürfte die Gemütslage unserer Landrätin Bettina Dickes eins zu eins widerspiegeln. Was hat unsere Kreis-First-Lady nicht alles unternommen, um ihrem Idol Friedrich Merz auf den Chefsessel zu hieven. Zugegeben, sie hatte ja auch nur eine Stimme, aber siegessicher war sie gewiss. Und wie! Und sie hatte sich auch extrem gut vorbereitet, ja sogar Glückssymbole bemüht. Trotz ihrem Schornsteinfeger-Profilbild, mit dem schwarzen Zylinder auf dem blonden Lockenköpfchen, schwappte das Glück nicht über das Netz hin zum Online-Parteitag rüber. Ihr Herzbube stach nicht! Schlecht für sie, gut für Deutschland? Wer weiß? Merz polarisiert. Er steht für klare Kante und einen anderen Politikstil. Der Mann ist ein echter Typ. Leider aber auch einer auf dem Ego-Trip. Teamplaying kennt und kann der nicht. Er wäre für die CDU ein ständiger Unruheherd gewesen. Die Partei hat ihn verhindert. Dennoch, an der Reizfigur kann man sich wenigstens reiben. Gegen ihn wirkt Laschet wie ein echter Langweiler. Der eher bodenständige Politiker steht für ein „Weiter so“ im Sinne der Kanzlerin. Die dürfte daher innerlich frohlocken. mehr

Heute ist Abgabe: Gebt her Eure ausgedienten Weihnachstbäume!

Nein, „Weihnachtsbaum-Hinterher-Ziehen“ ist keine neue Sportdisziplin. Wäre auch irgendwie eine sehr unpraktische und rein saisonal bedingte Ertüchtigung. Dennoch, man braucht nicht unbedingt einen Anhänger oder Schubkarren, um diese von A nach B transportieren zu können. Solide Handarbeit geht auch. Der Umstand ist dem Corona bedingten ausfallenden Abholservice der Freiwilligen Feuerwehr geschuldet. Ersatzweise hat die heute zwischen 9 und 15 Uhr eine Abgabestation am Feuerwehrhaus eingerichtet. Und dort klappt das wie geschnitten Brot. Baum den Kameraden vor den großen Anhänger legen und schon ist man fertig. Die kümmern sich dann um alles weitere. Abstand- und Hygieneregeln werden auf diese Art und Weise der etwas anderen Entsorgung perfekt eingehalten – passt! Die Feuerwehr rackert im Schichtbetrieb. Alle zwei Stunden ist ein neues Dreier-Team am Start. Die gesammelten Bäume werden letztlich auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgt.  Also, worauf noch warten. Heute ist Abgabetermin. Nix, wie enunner zum Bahnhof. Und vergesst nicht etwas Kleingeld für die Kameradschaftskasse mitzubringen! mehr

Das kranke System: Jürgen Schneider ist kein Einzelfall!

Die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist seit einem halben Jahr Geschichte! Wörtlich hieß es seinerzeit dazu in der Pressemitteilung aus Mainz: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut. Die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe. Hurra“, riefen da die maßgeblichen Politikvertreter. Weitsicht geht anders. Verbandsbürgermeister Thomas Jung wörtlich: „Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung, angesichts der geringen Auslastung diese Umstrukturierung durchzuführen“! Bedenken, Fehlanzeige! Und auch Landrätin Bettina Dickes schlug in die gleiche Kerbe: „Man profitiere von dem Pilotprojekt“! Finde den Fehler? Würden die beiden Ihre Statements von damals nochmals so frei von der Leber weg wiederholen? Eher nicht! Wenngleich, korrigiert haben sie ihre Positionen jedenfalls nicht. Also braucht es diese Daseinsfürsorge ihrer Ansicht nach auch nicht. Alles gut? Weit gefehlt! Die von der KV als Glücksfall angepriesene Notfallnummer 116 117 funktioniert eben nur, wenn der zuvor zugesagte Arzt auch kommt. Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. Wie immer halt, wenn die KV ihre Finger im Spiel hat. Jürgen Schneider ist kein Einzelfall. Der Besuchsdienst ist eine einzige Farce. Was weg ist, ist weg! Fakt ist, Kirn ist als Notfall-Anlaufstelle aus rein wirtschaftlichen Aspekten heraus wegrationalisiert worden. Das schmerzt. Die seither klaffende Wunde lässt sich nicht mit einem telefonischen Pflaster schließen. Die Beruhigungspille wirkt nicht. Basta! Das System ist einfach nur krank. Profit geht vor Daseinsvorsorge! Pfui!!!

Ausgangssperre!

Der Aufreger der Woche steht fest! Dem Landkreis Kreis Bad Kreuznach hat man eine nächtliche Ausgangssperre auferlegt. Und? Der Grund sind die andauernd hohen Corona-Inzidenzwerte. Land und Kreis haben daher die Verschärfung der bisher bestehenden Regeln beschlossen. Sie tritt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft. Die Ausgangssperre gilt jeweils von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit dürfen Einwohner im Kreis Bad Kreuznach nur aus wichtigen Gründen das Haus verlassen. Dazu zählt beispielsweise der Weg zur oder von der Arbeit, die Pflege von Angehörigen oder der Spaziergang mit dem Hund. In der Fußgängerzone in Bad Kreuznach wird es ebenfalls eine Maskenpflicht geben. Wo bitteschön ist das Problem? Seit Monaten schon werden uns Auflagen zugemutet. Da kommt es auf eine Ausgangssperre in einem Zeitraum, wo in den momentan verrückten Zeiten eh niemand mehr unterwegs ist, gar nicht mehr an. Von daher, abregen. Irgendwann ist der Spuk vorbei. Was hat die Bekanntmachung für Diskussionen in den öffentlichen Plattformen nach sich gezogen. Kommentare bis zum Erbrechen. Die üblichen Ausreißer sind auch dabei. Die momentane Situation ist für keinen einfach. Augen zu und durch. Gibt immer schlimmeres. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Neujahrsgruß ohne Aussagekraft!

Willkommen 2021! Schriftliche Neujahrsgrüße wurden jetzt auch von der Ortspitze übermittelt. Nette Geste! Doch was ist von einer Botschaft zu halten, die gespickt ist mit Selbstlob, Floskeln, Durchhalteparolen und Dankesworten? Dröseln wir mal auf: „Trotz aller Herausforderungen haben wir im vergangenen Jahr vieles in unserer Ortsgemeinde bewegt und sie einen großen Schritt nach vorne gebracht. Gemeinsam haben wir die aufkommenden Probleme gelöst und die offenen Fragen beantwortet.“ Ein rein politisches Statement, das nichts, aber rein gar nichts aussagt. Mehr Verallgemeinerung geht tatsächlich nicht. Was wurde bewegt? Welche Fragen wurden beantwortet? Welche Probleme wurden gelöst? Und last but not least, was war das für ein Schritt? Über Details lässt man die Bürger im Unklaren. In der Wahrnehmung des Blogs hat sich in 2020 auf Ortsgemeindeebene wenig bis gar nichts getan! Diesbezüglich ist gewaltig Luft nach oben. Nicht fehlen darf natürlich die Veränderung des Erscheinungsbildes. Ob zum Positiven, möge jeder für sich selbst bewerten. Doch Hochwasserschutz und Ortsumfahrung werden nicht unter der Regie der Ortsgemeinde vorangetrieben. Merke, mit fremden Federn darf man sich nicht schmücken. Dankesworte an die Angestellten gehört naturgemäß in jeden Neujahrsgruß. Richtig und wichtig! Wie immer, können die sich von warmen Worten aber so gar nichts kaufen. Verbale Wertschätzung ist zwar gut und schön, aber Gesten oder gar kleine Aufmerksamkeiten sind nachhaltiger. Viele Kommunen zahlen ihren Angestellten Corona-Prämien. Ist das in Hochstetten-Dhaun auch der Fall? Wohl kaum! Zusammengefasst viele Worthülsen, aber wenig greifbares. Es fehlt insgesamt an Visionen und Kreativität. Ganz zu schweigen von den vielen unerledigten Kleinigkeiten, die noch immer nicht in den Fokus gerückt werden. Gerne würde der Blog mal seine aufgestellte To-do-Liste zusammenstreichen. Wäre doch mal ein Versprechen beziehungsweise Vorsatz für 2021. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.    

Baustellen-Winterschlaf!

Seit Wochen tut sich absolut nix auf der Großbaustelle Ortsumfahrung in Hochstetten-Dhaun. Bagger und Kräne stehen still. Gespenstige Ruhe auf einer Baustelle, die noch vor Weihnachten geradezu brummte. Lauerposition? Wann wird es wohl weitergehen? Wohl kaum. Wenngleich uns jetzt Väterchen Frost Eiseskälte und vermutlich auch Schneefall beschert, dürfte eher eine ausgedehnte Urlaubsrate ursächlich für den momentanen Baustopp sein. Die Jungs müssen sich ja mal erholen von den Strapazen. Muss ja auch mal sein.

Hochstetten-Dhaun, deine Brücken!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Ein Lied, dass das geteilte Deutschland in Zeiten des Kalten Krieges in den Herzen der Menschen zueinanderkommen ließ, kann im Umkehrschluss hier auch auf die reine Substanz übertragen werden. Beispiel Hochstetten-Dhaun: Dort hat es gleich vier mehr oder weniger wichtige Brücken, die einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Brückelchen über den Rinnsal am Rentnerplatz ist völlig morsch und daher von beiden Seiten verriegelt. Augenblicklich hat man keine Interesse an einer Erneuerung. Die Sportplatzbrücke ist zwar gesperrt, aber es sind Bestrebungen im Gange, die für den Autoverkehr wieder herzustellen. Koste es was es wolle! Sorgenkinder sind auch Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode und in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Alle vier Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Ein besorgniserregender wohlgemerkt. Nun hat die Ortsgemeinde nur bei zweien den Hut auf. Nahe- und Bahnbrücke sind in Zuständigkeit des Landes. Und das möge bitteschön auch so bleiben. Ob und wann die beiden Querungen wieder so richtig auf Vordermann gebracht werden, darüber kann man nur spekulieren. Beste Chancen hat die Bahnbrücke. Im Zuge der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein. Die Nahebrücke hingegen, will der Landesbetrieb zur Ortsbrücke mit allen Rechten und Pflichten abqualifizieren. Auf den Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht keiner!     

Satirischer Wochenrückblick 10. Januar

Über SOK-Kirn, Krankenhaus-Verhandlungen, Impf-Desaster, 116 117, Kampagne „Wir mit ihr…“

Corona-Impfungen werden für Show-Veranstaltungen von Politikern missbraucht. Es ist schon unsäglich, wie sich unsere Volksvertreter entweder in der Stabsstelle des Landkreises oder im Impfzentrum die Klinke in die Hand geben. Öffentlichkeitswirksam, versteht sich. Ohne Rücksicht auf Kontaktbeschränkungen, folgt ein Pressetermin auf den anderen. Muss das sein? Kein zu Impfender will den Atem eines neugierigen Politikers spüren, wenn er seine Dosis verabreicht bekommt. Und auch die Helfer dürften die ständigen Blicke über ihre Schultern nerven. Weniger ist mehr! Die moralische Unterstützung mag ja gut gemeint sein, ist aber nicht zu Ende gedacht. Logisch, klappern gehört zum Handwerk, auch und vor allem im Wahljahr, aber diese Massenphänomen ist nur noch peinlich. Relevanz und Nutzen, Fehlanzeige. Zum Fremdschämen diese Show-Auftritte, selbst wenn diese unter Einhaltung der Hygieneregeln vonstattengehen sollten. Würde nicht ein schriftlicher Gruß, ein Telefonat oder einfaches Klatschen aus den Politiker-Büros reichen? Weniger ist mehr! Dem ganzen Trubel setzte Julia Klöckner jetzt die Krone auf. Die CDU-First-Lady aus dem Naheland kam gleich mit einem ganzen Tross zur Stabsstelle. Wahlkampf in Corona-Zeiten braucht keiner, schon gar nicht die Mitarbeiter dort. Ohne Worte. mehr

Aufwachen Verbandsgemeinde: Ordnungsamt stärken heißt Sicherheit gewährleisten!

„Und weiter geht die wilde Vandalismus-Fahrt?“– Mit dieser zugegeben doch etwas reißerischen Überschrift, hatte der Blog das leidige Thema schon vor Tagen und Wochen aufgegriffen und den Istzustand sowohl beschrieben, als auch bebildet. Nun hat sich auch Verbandsgemeindebürgermeister Thomas (TJ) Jung in dieser Angelegenheit zu Wort gemeldet. Der von Haus aus Sheriff kennt sich ja aus mit solchen Ärgernissen. Und der weiß auch, dass in letzter Konsequenz nur erhöhter Kontrolldruck und ständige Präsenz wirksame Gegenmittel gegen Jugendliche außer Rand und Band sind. Ständig auf den Füßen stehen gehört nun einmal zum kleinen Einmaleins einer erfolgversprechenden Präventionsarbeit. Folglich ist die ständiger Wegbegleiter von Ordnungs- und Polizeibehörden. Zuständigkeit erkannt und Maßnahmen getroffen? Nicht ganz, denn für eine effektive Straßen-Präsenz, eine die diesen Namen auch verdient, fehlt seit je her das Personal. Bei der Verbandsgemeinde Kirner Land sind das zwei Halbtagskräfte. Zusammengefasst ein einziger Mitarbeiter. Ein letzter Mohikaner sozusagen.

Schwerpunktsetzung geht anders. Damit sei man nicht gerade auf Rosen gebettet, räumt Lucky TJ gegenüber der Presse reumütig ein. Wie heißt es doch so schön: „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.“ Zieht man mal Urlaubs- und Krankheitstage ab, dann bleibt da nicht viel Spielraum, um an beliebten Treffpunkten – im Sinne erfolgversprechender Präventionsarbeit – für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Schönreden kann man die Momentaufnahme jedenfalls nicht. Bei zunehmend wachsenden Aufgaben, könnte eine Personalaufstockung gravierend helfen. Blöd nur, die politischen Entscheidungsträger unter dem Dach der Verbandsgemeinde sahen und sehen darin bisher keine Notwendigkeit. Durchwurschteln und Aussitzen, das war bisher immer die favorisierte Billig-Lösung. Ändert sich das jetzt? Zumindest signalisiert „Lucky TJ“ Gesprächsbereitschaft. Gut so, denn die Umstände haben sich längst geändert. Die guten alten Zeiten sind längst vorbei.

Mittelfristig wird die Verbandsgemeinde nicht umhinkommen, sich den neuerlichen Gegebenheiten anzupassen. Ein neuer Presonalschlüssel muss her. Umschichten oder neu einstellen, nur so kann es gehen. Minimum eine Vollzeitstelle müsste geschaffen werden, um so etwas wie Glaubhaftigkeit zu transportieren. Wenn man es wirklich ernst meint, dann müssten vielmehr sogar zwei zusätzliche Mitarbeiter das Kirner Land beackern. Das weiß auch „Lucky TJ“. Momentan zwei halbe Stellen sind jedenfalls der Witz des Jahrhunderts. „Sie kontrollieren auch abends und an Wochenenden, und sind dann auch zu zweit unterwegs“, informiert Jung. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, hält der Blog dem entgegen. Egal! Kann der Bürgermeister den VG-Rat von einer Stärkung überzeugen? Will er das überhaupt? Wahr ist, Außendienstmitarbeiter müssen im Kirner Land ständig zu sehen und für alle ansprechbar sein. Nur so kann man sich einen Überblick verschaffen und nur so kann es etwas werden mit einem erhöhten Sicherheitsempfinden unter den Bürgern. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde will die dafür notwendige Kohle nicht in die Hand nehmen. Anvisierte runde „Laber-Tische“ oder sogenannte „Arbeitskreise“ sind da wenig hilfreich. Die lösen keine Probleme. Es kann nur über eine gute Strategie gehen. Und für die braucht es mehr Personal und zudem eine bessere Ausstattung. In Kirn hat es ja nicht einmal ein Dienstfahrzeug. Ordnungsamt stärken – Ordnungsamt verbessern: Wie wäre es mit dem Vorsatz für 2021.

Aktion Tannenbaum: Ausgediente Weihnachtsbäume können am 16. Januar abgegeben werden!

INFO, INFO, INFO!!! Langsam aber sicher haben die Weihnachtsbäume ausgedient. Nur wohin damit? Wie bereits berichtet, sind die Christbaumsammelaktionen der Feuerwehren in Hochstetten-Dhaun und auch anderswo abgesagt worden. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Situation. Weder die Einsatzabteilungen noch andere notwendige Helfer sollen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Die Bürger von Hochstetten-Dhaun werden gebeten, Christbäume am Samstag, 16. Januar, auf dem Platz neben der Feuerwehrhalle am Bahnhof zu bringen. Kameraden werden dort zwischen 10 und 15 Uhr die aussortierten Exemplare, unter Einhaltung der Hygieneregeln, entgegennehmen. Service mal anders. Nicht vor der Haustüre, sondern auf einem zentralen Platz. Passt! Logisch, den Transport muss jeder selbst organisieren. Anhänger, Schubkarren, Leiterwagen – der Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Packen wir es an! Und nicht vergessen, Die Feuerwehr freut sich immer über einen kleinen Obolus. Ein Muss für jeden Weihnachtsbaum-Entsorger!  

Jugend außer Rand und Band!

„Und weiter geht die wilde Vandalismus-Fahrt“ – mit diesem zugegeben etwas reißerischen Überschrift hatte der Blog das leidige Thema schon vor Tagen und Wochen aufgegriffen und den Istzustand beschrieben. Nunmehr hat der Öffentliche Anzeiger die Sachbeschädigungen rund um Schulen und auch Schülerkiesel in einem Leitartikel beackert. Spät zwar, aber wie sagt doch der Volksmund immer so treffend: „Spät ist besser als nie!“ Faktisch sind gerade mal wieder einzelne Jugendliche oder sogar Gruppen außer Rand und Band. Ein Phänomen, das immer mal wieder in solchen Ausmaßen auftritt, heißt es dazu fast schon verharmlosend aus Polizeikreisen. Stimmt aber! Grund zu einer Dramatisierung besteht nicht. Dennoch, sind solche Vandalismus-Schäden mehr als ärgerlich. Wahr ist auch, dass die Verursacher meist dingfest gemacht werden können. Das ist meistens nur eine Frage der Zeit. Nur bis dahin bleiben die eben weiter aktiv. Es steht also zu befürchten, dass in Zukunft weitere Auswüchse dieser Art zu beklagen sind. Die Polizei hat die Sache jedenfalls auf dem Schirm. Die will mit ständigem Kontrolldruck der nicht hinzunehmenden Situation entgegenwirken. Mehr geht auch nicht. Inwieweit die Personalsituation eine umfangreichere Bestreifung mit Fahrzeugen oder zu Fuß überhaupt zulässt, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Wie jeder weiß, können die Dienststellen nicht immer aus dem Vollen schöpfen. Überhaupt nicht schöpfen kann hingegen das Ordnungsamt. Auch wenn sie gerne die Zuständigkeit von sich weisen, sind die ebenso für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig. Ob die Mitarbeiter dort sich allerdings jemals um solche Angelegenheiten gekümmert haben, darf man getrost bezweifeln. Die Abteilung verweist in solchen und ähnlichen Angelegenheiten gerne und regelmäßig auf die Polizei. Nur nicht zuständig sein wollen und auf Amtshilfe vom Telefon aus setzen. Die Philosophie des „schlanken Fußes“ funktionierte bisher ja auch immer bestens. Nur irgendwann wird man nicht umhinkommen, auch mal selbst aktiv zu werden, um sich einen Überblick über seine Pappenheimer verschaffen zu können. Das geht aber nur, wenn man beweglich wird. Und das nicht nur zu Bürozeiten bequem vom Schreibtisch aus. Im Idealfall wäre eine gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsbehörden schwerpunktmäßig auf der Straße wünschens- und erstrebenswert. Andere Kommunen können das längst. Nur Mut, es geht.

Impressionen vom Hochwasserschutz!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt werden. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll. Den Verlauf kann man schon sehr gut erkennen. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind am Wachsen. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde bereits verlegt. Weiterhin ist die Sanierung des linksseitigen Nahedammes auf einer Länge von 640 Metern zum Schutze des Gewerbegebietes vorgesehen. Die Krone der bestehenden Deiche liegt derzeit 50 bis 110 Zentimeter unter dem geplanten Niveau der neuen Anlagen. Nach Einschätzung der SGD würden die Dämme in ihrem jetzigen Zustand bei einem statistisch alle 25 Jahre erwarteten – extremen Hochwasser überströmt. Daher sollen die beiden Deiche zum Schutz der Ortslagen ausgebaut und anhand der neuen Berechnungen eines Jahrhunderthochwassers stellenweise bis zu 110 Zentimeter erhöht werden. Zusammengefasst bedeute dies, dass die Deiche vom Flussufer ausgehend zunächst abgetragen und unterspülungssicher wieder völlig neu aufgeschüttet werden müssen.

Nachgehakt: Wurde der vom Blog gekürte Aufsteiger des Jahres 2019 seinen Vorschusslorbeeren gerecht?

Ende 2019 hatte der Blog Thomas Jung als den Aufsteiger des Jahres bejubelt. Zurecht! In nur einem Wahlgang von null auf hundert durch die Decke – das muss dem Cowboy von der Höhe erst einmal einer nachmachen. Auf „Lucky TJ“ ruhten die Hoffnungen des Kirner Landes, als der im Januar 2020, also exakt vor einem Jahr, im Chefsessel der Verbandsgemeinde Platz nahm. Hat er darin seinen ganz persönlichen Abdruck hinterlassen? Passt der überhaupt? Woran lässt sich der vom ihm versprochene frische Schwung ablesen? Ehrlich, wenn überhaupt war es ein „Schwüngchen“! Wucht geht anders! Keine Wertung, nur die Beschreibung eines Istzustandes. Wobei, Kritik muss erlaubt sein, denn nur dann kann man lernen! Die Erwartungshaltung ist halt immens und die Fallhöhe entsprechend. Rückblickend, lässt sich zumindest in der Außendarstellung kaum etwas mit seinem Einzug in das Rathaus verbinden. Schuld ist die Corona-Pandemie, hält der Öffentliche Anzeiger schützend die Hand über ihn. Die habe der quirligen Marke kaum Spielraum zur Entfaltung gelassen. Ist das wirklich so? „Als Neuling habe er seine Sache gut gemacht“, heißt es weiter. Klingt irgendwie nach stets bemüht. mehr

Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ blickt zurück und nach vorn!

„Rückblick und Ausblick“! Das neuerliche Treffen der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ war darauf angelegt, pure Entschlossenheit zu demonstrieren. Entschlossen für den Erhalt des Kirner Krankenhauses eintreten – passt! Der Zeitpunkt war gut gewählt. Den BI-Neujahrsvorsatz am Anfang des Jahres der Presse zu präsentierenm, darf gut und gerne als eine kluge Entscheidung gewertet werden. Warum: der Stehsatz in der Redaktion, dürfte nicht gerade überquellen, sodass die Berichterstattung etwas üppiger ausfallen wird. Mehr Zeilen bedeuten mehr Infos und mehr Aufmerksamkeit. Nicht auf dem bisher erreichten Erfolgen ausruhen, vielmehr den Blick nach vorne richten, so lautet die Botschaft. Vieles wurde erreicht, jedoch ist das Krankenhaus noch lange nicht über den Berg. Das liegt zwar nicht mehr intensiv, ist aber von einer Gesundung noch meilenweit entfernt. Und für eine rasche vollständige Genesung hat die BI mit einen Therapieplan in Form eines detaillierten Erwartungsprotokoll verfasst und vorgestellt. Die einzelnen Kernpunkte sind oben als Schlagzeilen abgebildet. Fakt ist, ohne die BI wäre das Krankenhaus längt ein Leerstand. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort haben Müllers und Co die notwendigen Strippen gezogen und die Öffentlichkeit über verschiedene Kanäle sensibilisiert. Wünschen wir allen Kämpfern auch weiterhin ein gutes Gespür und viel Erfolg.

   

„TeamMerz“: Landrätin Bettina Dickes mit peinlichem Profilbild auf Facebook!

Wie peinlich ist das denn? Bettina Dickes darf sich ja gerne als glühende Anhängerin von Friedrich Merz outen, aber doch nicht so! Als Landrätin sollte man mehr Zurückhaltung in der Bildwahl üben und sich nicht so zur Äffin machen. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Fastnacht ist gestrichen!!! Sorry für die Wortwahl, aber der Schnappschuss mit Zylinder auf dem Kopfund schwarz eingefärbten Bäckchen, lässt einen nur kopfschüttelnd zurück. Interpretationsweise will sie symbolisch eine glückbringende Schornsteinfegerin geben. Eine, die ihrem Idol uneingeschränktes Vertrauen mit auf den Weg zum alles entscheidenden Parteitag geben möchte. Sie ist ja auch Delegierte und zudem bekannt dafür, dass sie gerne und viel postet. Für manche gut, für manche leider! Aber dieses Profilbild ist völlig daneben, fast schon zum Fremdschämen! Passt nicht zu einer Landrätin mit Vorbildfunktion. Andere mögen das anders sehen – geschenkt. Ob sie ein Star-Poster in Lebensgröße von ihrem politischen Helden über dem Bett hängen hat? Bravo-Starschnitt-Format? Wer weiß? Heutzutage muss man sich ja alles vorstellen können. WOW, der Friedrich hat es augenscheinlich drauf. Wirtschaftsexperte ja, aber ein derart fesselnder Frauenversteher? Stille Wasser sind bekanntlich tief. Merz polarisiert und gilt in den eigenen Reihen als unbequem. Für ein „Weiter so“ tritt der jedenfalls nicht an. Und das macht ihn halt so „gefährlich“. Frauen lieben „Bad-Boys“! Dickes zeigt offen Haltung. Alles legitim, aber in ihrem Fall eine deutliche Spur überpacet.

Fehlt jetzt nur noch, dass Little Joe Weingarten sich als Glücksschweinchen verkleidet, und mit dem Hinweis „TeamScholz“ in seinem Profilbild posiert. Der „Grüne“ Nachwuchsmann Johannes Wild hat noch die Wahl zwischen Team Robert Habek und Annalena Baerbock. Sein Glücksbringer-Outfit? Wie wäre es mit einem Marienkäfer. mehr

Wohnpark „Alte Schule“

Es geht voran! Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung. Trifft dieses Zitat auch auf den Wohnpark „Alte Schule“ zu? Schaut ganz danach aus. Die Entkernung scheint auf Hochtouren voranzuschreiten. Große Schuttberge lassen Rückschlüsse auf eine umfassende Sanierung des Hauptgebäudes zu. Erst danach dürfte es mit dem Ausbau- sowie den Extrabauten losgehen. Es tut sich was! Lange genug hat es ja gedauert.    

Es reißt nicht ab!

„Und weiter geht die wilde Fahrt!“ – Tagtäglich bekommt der Blog neue Bilder von Auswüchsen entlang der wohl aktuellen Partymeile zwischen Gymnasium und Busbahnhof „Kyrau“ in Kirn zugespielt. Vandalismus, Grillfeuerchen, Farbschmierereien, Sachbeschädigungen, Feuerwerke und, und, und. Die Palette ist immens, die Folgen sind es auch. Bei Tageslicht lassen die sich besonders gut erkennen. Die Schnappschüsse oben sind selbsterklärend und Ergebnis der vergangenen Nacht. Jugendliche außer Rand und Band markieren eben ihr Revier auf ganz besondere Art und Weise. Auf Kosten der Allgemeinheit, versteht sich. Respektloser kann man sich nicht verhalten. Wer gebietet dem Treiben endlich Einhalt? Wahr ist, Jugendliche haben nun einmal ihre Treffpunkte. Dagegen ist auch generell nichts einzuwenden. Gut, Corona-Regeln mal ausgenommen. Wahr ist aber auch, dass manche einfach zu weit gehen. Überhandnehmen von Vandalismus geht gar nicht, liegt aber bei ganz besonders hirnlosen Kandidaten voll im Trend. Die finden das cool, der Blog findet es nur widerlich. Langsam sollten in den Amtsstuben die Alarmglocken schrillen.  Und auch die Schulen dürften die Schnauze voll haben. Zurecht! mehr 

Wochenrückblick 3. Januar

Über Gesundheitswesen, Vandalismus, Mangelverwaltung Ordnungsamt, 2021 – was nun?

„Es ist nicht geplant, den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Meisenheim abzuschaffen. Warten gehört im Gesundheitswesen zum Geschäft. Wer medizinische Hilfe braucht, erreicht über die 116 117 rund um die Uhr einen Ansprechpartner.“ –  Es sind Sätze wie diese, die einen nachdenklich stimmen. Was hat die Kommentarschreiberin von dem neuen Portal „Nahe-dran“ nur geritten, der Kassenärztlichen Vereinigung so nach dem Munde zu schreiben? Mal mit einem anderen Blickwinkel sich einem Zündstoff-Thema anzunähern, dabei mit eigenem Meinungsbeitrag mutig gegen den Main-Stream zu argumentieren, ist zwar legitim, aber der Einwand ging dann doch völlig daneben. Ihre Ansicht hat die Autorin exklusiv. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Warum? Kardinalfehler ist der Vergleich von Gesundheit und Geschäft! Der hinkt. Aber sowas von! Ärztliche Bereitschaftspraxen sind eben kein Business. Die sind Daseinsvorsorge. Punkt! Mangelnde Auslastung hin oder her, an diesen Eckpfeilern darf nicht gerüttelt werden. Gefährliches Halbwissen auch bei der Anpreisung des Ersatzangebotes für Meisenheim. Warteschleifen bist der Arzt kommt! Von wegen bessere Versorgung. Das Gegenteil ist der Fall. Wie kann etwas besser werden, wenn es weg ist? Die Argumentation entbehrt jeder Logik. Egal, Einzelmeinung halt. Und die ist legal sowie richtig und wichtig für einen breiten Diskurs, wie der Blog aus eigener Erfahrung weiß. Einziger Unterschied, neben einer unterschiedlichen Ausrichtung: Der Blog winkt nicht mit einem Überweisungsformular und bittet nicht um Spenden für den eigenen Geldbeutel auf der Startseite. Die Infos auf www.hochstetten-dhaun.info gibt es jetzt und immerdar für umme! mehr

Sprudeln die Mittel aus dem I-Stock in 2021?

Blog-Nachgehakt: Glücksfall I-Stock? Der Ortsgemeinderat hat drei Projekte ausgesucht, die dem Gremium für die Beantragung von Zuschüssen aus dem Investitionsstock geeignet und sinnvoll erscheinen. Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Projekten, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Absichten von Ortsgemeinden verwirklicht. Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen Rentnerplatzes zu einem Mehrgeneartionenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Sanierung von Friedhöfen (Instandsetzung Friedhofswege in Hochstetten und Hochstädten) und zu guter Letzt die Sanierung der Sportplatzbrücke. Nicht nur für Fußgänger, sondern wie gehabt für Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen. Mutmaßlich hofft man bei allen drei Projekten auf Wohlwollen zu stoßen. Flattern die positiven Bescheide 2021 ins Haus?

Inwieweit die Sportplatzbrücke, mit einem Volumen von Minimum 500.000 Euro Baukosten, laut der Landes-Definition wichtig und daher förderungswürdig erscheint, darüber dürften die Meinungen auseinandergehen. Es gibt sowohl gute Gründe dafür, als auch dagegen. Schließlich gibt es für diese Querung zumutbare Alternativen. Speziell dieser Antrag wurde irgendwie auch ins Blaue gestellt, weil der Ortsgemeinderat noch gar nicht final darüber befunden hat, inwieweit überhaupt saniert werden wird und wenn ja wie? Dringend gebraucht wird diese weder als Fußgänger, noch als Autovariante. Mit dem eingesparten Geld ließen sich so viele andere Wünsche umsetzen. Fakt ist, die Mehrheit des Ortsgemeinderates favorisiert eine Autobrücke. Das untermauert die Tatsache, dass man in einer Fußgänger-Variante gar nicht erst denkt. Schließlich wurden die Kosten für eine abgespeckte Version weder ermittelt, noch in die Öffentlichkeit getragen. Finde den Fehler? Zu einer umfassenden Aufklärung, sollte eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen mit anschließender Diskussion sowie abschließender Abwägung über beide Varianten doch dazugehören. Nicht wahr?

Das Wort zum Neujahr

Na, alle gut gerutscht? Bestimmt! Frohes Neues Jahr! Der Blog wünscht allen Menschen da Draußen einen guten Start, dass alle guten Vorsätze den momentanen Kater recht lange überdauern mögen! Viel Zufriedenheit und viel Gesundheit, mehr braucht es ohnehin nicht, um in diesen verrückten Corona-Zeiten bestehen zu können. Nun, was wird das neu Jahr bringen? Schauen wir mal. Gefühlt war der Jahreswechsel so ruhig wie niemals zuvor. Keine großen Feste und kaum Böller um Mitternacht. Es war anders, als die Sekunden rückwärts gezählt wurden und man sich im kleinen Kreis zuprostete. Danach schnell noch ein Blick auf die Straße. Ein paar Grüße in die Nachbarschaft, das war es dann auch schon. Ruhig und anders, so wird dieser Jahreswechsel sicherlich jedem noch lange in Erinnerung bleiben. Und sauber ging es über die Bühne. Damit sind die Straßen und Gehwege gemeint, die nicht unter dem Dreck der Raketen und Böller ächzen müssen. 2021, packen wir es an! Der Blog hat seine Ohren gespitzt und hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele Infos und Hinweise von seinen Lesern. Also, wenn Euch da Draußen etwas unter den Nägeln brennt, Euch Themen mit Substanz umtreiben, Angelegenheitenm die dringend aufgearbeitet gehören – dann her damit. Der Blog hebt diese auf seine Plattform. Meistens! Scheut Euch nicht, diesem eine Email zu schreiben. Der kümmert sich dann. Versprochen! Neues Jahr, neues Glück? Hoffen wir das Beste!   

Worte zum Jahresausklang

Adieu 2020, willkommen 2021! Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Wie im Fluge sozusagen. Ehrlich, es war ein Jahr zum vergessen. Corona hat alles überlagert. Das Virus braucht keiner und will keiner. „Scheiß Corona! … Wenn dem Blog einem Jahr jemand gesagt hätte, wie das Jahr 2020 abläuft, dann hätte der denjenigen für verrückt erklärt. Der Vollpfosten in der überflüssigen Virus-Kategorie mit aufgesetztem Mundschutz und eingebauter Kloopapierrolle geht an… – ach, lassen wir das! Kein Wunder, dass sich auf dem politischen Parkett nicht viel getan hat. War natürlich wenig los im Kirner Land. Bombe, Schwimmbad, Simona, Krankenhaus – das wars! Rein gar nix los war auf gesellschaftlicher Ebene. Keine Veranstaltungen und keine Feste – es nervt nur noch. 2020 war auch sportlich ein Langweiler. Überall nur Sparflamme. Vereine hatten und haben es nur noch schwer. Was bringt uns 2021? Nun, hoffentlich Impfungen im Sekundentakt. Highlights stehen noch keine fest. Wie auch? Die üblichen Veranstaltungskalender fehlen gleich ganz. Auffällig, keine Kommune hat im Mitteilungsblatt einen Jahresplan inseriert, auch nicht für die zweite Jahreshälfte. Ohne Worte! Danke Corona! Was erwartet uns sonst noch? Ach ja, es wird mal wieder gewählt. Eine neue Landesregierung gilt es zu bestimmen. Ob es mal für einen Wechsel reicht? Sollen ruhig mal andere machen! Was anderes, wird das Kirner Krankenhaus das kommende Jahrzehnt überstehen? Gleich im Januar werden erste Entscheidungen fallen. Diesbezüglich jedoch eine in Stein gemeißelte Langzeit-Prognose zu treffen, scheint unmöglich. Jedenfalls wird das Thema auch den Blog in 2021 beschäftigen. Der bleibt ohnehin auf allen Ebenen wachsam! Versprochen! Mögen alle gut und friedlich in das Jahr 2021 hineinrutschen. Natürlich mit dem gebotenen Abstand. Und seit bitte sparsam mit den üblichen Küsschen um Mitternacht. Der Blog wünscht allen Lesern ein zufriedenes und gesundes neues Jahr. Genießt den Silvesterabend, aber übertreibt es nicht! Alles Gute und bleibt gesund!

Pfui! Lebensmittel-Entsorgung am Geologischen Lehrpfad!

Sowas von ekelhaft! Im großen Stil haben Unbekannte am geologischen Lehrpfad kiloweise Essenreste entsorgt. Der Müll verteilt sich großflächig über einige Quadratmeter. Etliche Bio-Tonnen ließen sich mit den aussortierten Lebensmitteln füllen. Nur logisch, dass es am Touristenpfad jetzt bestialisch stinkt. Spaziergänger haben den „Tatort“ in Höhe der Abzweigung hinunter zum „Kneipen-Steinbruch“ entdeckt und Fotos dem Blog zugesendet. Wer macht sowas? Wer fährt mit dem Auto tief hinein in einen Wirtschaftsweg, um Essenreste in XXL-Ausmaß auszuladen? Normal ist das nicht! Vermutlich im Schutze der Dunkelheit einfach so in die Natur gekippt! Ohne Worte! Mit Essenresten wird letztlich auch das Tierproblem hier oben noch weiter verschärft. Wie rücksichtlos muss ein Mensch sein, der arglos seinen Lebensmittel-Unrat am Wegesrand ablegt. Respektlos auch denen gegenüber, die das Ganze werden beseitigen müssen. Pfui, dafür sollten sich der oder die Verursacher schämen. Aber sowas von! Hinweise auf die Deppen werden sich in diesem großen Haufen Futter sicherlich nicht finden lassen. Schade! Dennoch, es handelt sich hierbei um ein Umweltdelikt, das der Strafverfolgung unterliegt. Die Ortsgemeinde wird sicherlich alle notwendigen Schritte einleiten und Anzeige erstatten.

Der beliebte Jugendtreffpunkt am Gymnasium ist auffallend oft vermüllt!

Was für ein Anblick! Müll wohin man nur schaut! Kein Fleck, der nicht von Flaschen, Essensverpackungen, und Kartons übersät ist! Mehr noch, entlang des überdachten Eingangsbereiches, auf den wenigen Metern vor dem Eingang zum Hallenbad, stinkt es nach Urin. Und wie! Und das nicht erst seit der Weihnachtszeit! Gezündelt wird auch noch! Geht’s noch! Der ruhige Bereich zwischen Gymnasium und Jahnbad, hat sich mehr und mehr zu einem Tummelplatz für Jugendliche entwickelt. Leider handelt es sich um die Gattung ohne Hirn. Eine, die in die Ecken pinkelt und die Umgebung als Müllplatz missbraucht. Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Wer macht so was und warum? Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. Scheinbar ist der Bereich zu einem Hotspot für Halbwüchsige geworden.

Dabei sind in Corona-Zeiten Treffen in größeren Gruppen tabu. Kontaktbeschränkungen, Fehlanzeige! Und größere Gruppen hängen hier wohl regelmäßig ab. Selbst bei Regen, weil die Überdachung vor Nässe von oben schützt. Abschrecken könnten Bußgelder. Nur, wer soll die verhängen? Das Ordnungsamt sicherlich nicht. Doch, womit? Vor dem dort herrschenden Personalmangel, verschließen die Verantwortlichen beharrlich die Augen. Wäre schade, wenn die Auswüchse weiter zunehmen würden. Hat Kirn einen weiteren „Brennpunkt“? Schaut ganz danach aus. Zumindest beobachtet das der Abteilungsleiter Tennis beim TUS Kirn. Ihm stoßen die Treffen in seiner Nachbarschaft schon seit einiger Zeit bitter auf. Egal wie, die Exekutive wird gar nicht umhinkommen, ein Auge auf derlei Auswüchse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu werfen. Schade zwar, aber es gehört heutzutage nun einmal zur traurigen Realität, dass Jugendliche und Vandalismus, noch dazu mit allen seinen negativen Begleiterscheinungen, ständige Kontrollen mit allen Konsequenzen erfordern. Ordnungsamt und Polizei sind am Zug! mehr

Kindertagesstätte „Zwergentreff“: Uiiiii, das wird teuer!

„Unverhofft kommt oft!“ – so überschrieb der Öffentliche Anzeiger in seiner Einleitung das Projekt Anbau Kindertagesstätte in Hochstetten-Dhaun. Der wird zwingend notwendig, weil gesetzliche Vorgaben eine mindestens siebenstündige Betreuung ohne Unterbrechung fordern. Und dafür braucht es eben mehr Platz für Schlafgelegenheiten, Küche und weitere Räumlichkeiten. Das momentane Gebäude, mit vorgehaltener Mini-Küche, platzt schon jetzt aus allen Nähten. Doch, stimmt die Redensart? Wurde die Ortsgemeinde von der Novelle wirklich derart überrascht? Oder hat man die Entwicklung, was viel wahrscheinlicher ist, verschlafen? Ausgesessen? Fakt ist, das Gesetz kam nicht über Nacht und Fakt ist, die Folgen waren bekannt. Von daher sollte man jetzt nicht so tun, als ob die Bausumme, von geschätzt einer Million, wie Kai aus der Kiste sprang. „Die Ortsgemeinde habe eine kleine Lösung ins Auge gefasst,“ lässt diese nunmehr kleinlaut in Umlauf bringen. Soso! Lassen sich klare gesetzliche Vorgaben auf eine eigene kleine Lösung reduzieren? Wohl kaum! Hinwegsetzen und ein eigenes Modell fahren, das kann in der Regel nicht funktionieren.

War die Ortsgemeinde nur naiv oder hat sie bewusst gezockt, um am Ende auch Zeit zu gewinnen? Den Spekulationen sind diesbezüglich Tür und Tor geöffnet. Jetzt muss man sich sputen, um noch Zuschüsse aus Bundesförderprogrammen beantragen zu können. Weitsicht geht fürwahr anders. Über die weitere Entwicklung und die tatsächlich anfallenden Kosten darf man gespannt sein. Zusammengefasst, die Ortsgemeinde ist zum Handeln gezwungen und muss mehr denn je tief in die Tasche greifen. Das Außengelände muss einem Anbau weichen. Dafür soll der angrenzende Spielplatz ins Kita-Gelände integriert werden. Mächtig viel Aufwand, gell? Nicht zu vergessen die bisher getätigten Investitionen in eine zeitgemäße energetische Sanierung. Rächt sich jetzt vielleicht der voreilige Verkauf der alten Schule an einen privaten Investor? Hätte der Zweckbau nicht ausreichend Platz für eine zeitgemäße Kindertagesstätte mit allem Pipapo – Turnhalle inklusive – geboten? Mehr noch: Darin hätten sich auch prima eine Arztpraxis und andere dörfliche Einrichtungen etablieren lassen. Es wurden zwar vereinzelte Stimmen in diese Richtung laut, nur fanden diese seinerzeit kein Gehör. Wie schon so oft, wenn visionäres Denken und Handeln gefragt ist, stellen Verantwortliche die Ohren meist auf Durchzug. Die Gründe hierfür sind oft vielfältig, haben nicht selten aber etwas mit privaten Interessen gemein. Inwieweit solche Motive in Hochstetten-Dhaun ein Rolle gespielt haben könnten, möge jeder für sich selbst herausfinden.

Jahresrückblick!

Schwimmbad, Bürgermeister-Wahl, Krankenhaus, Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale, Baustellen, Simona-Deal, Bombenfund und über allem Corona – das nahezu abgelaufene Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten und zu kommentieren. Zusammengefasst hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge kommentarlos in einer Bilder-Strecke zusammengefasst. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Im Januar dick und fett im Fokus, war der Vollzug der Fusion unter Führung des ersten gemeinsamen Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Kirner Land, Thomas (TJ) Jung. Inwieweit sich sein Wahlversprechen „frischer Schwung – Thomas Jung“ bisher bewahrheitete, möge jeder für sich selbst herausfinden. Gerade auf dem politischen Parkett hat der Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Nicht zuletzt deshalb, kommen Diskussion schneller und nachhaltiger in die Gänge.

Am meisten wurden die Beiträge zur Bürgermeister-Wahl in Kirn, Simona-Türkei-Deal, Schwimmbad-Absage sowie Krankenhaus- und Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale gelesen. Knapp 250.000 Besucher, im Schnitt rund 600 täglich,  werden es am Ende des Jahres wohl werden. Eine mehr als stattliche Zahl. Der Blog bedankt sich bei seiner mittlerweile treuen Leserschar. Nicht alle können sich mit dem Format anfreunden. Kurios, viele sehen die Plattform zwar kritisch, klicken aber trotzdem regelmäßig rein. Warum? Es gibt ein tugendhaftes Laster, an dem zum Glück viele leiden. Man kann es wohlwollend Interesse, treffender Neugier, nennen. 50 News-Letter-Abonnenten sind auch nicht zu verachten. Wobei, da geht doch gewiss noch mehr? Wird 2021 ein ähnlich gutes Jahr?

Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2020? Pandemie und die Folgen waren das Dauer-Thema. Trotz allgemeiner Coronamüdigkeit ist ein Ende noch lange nicht in Sicht. Peinlich, die angekündigte Homepage der Verbandsgemeinde ist noch immer nicht am Start. Ohne Worte. Positiv, die Ortsumfahrung Hochstetten nimmt weiter Konturen an. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für Verkehrsentlastung zu sorgen, dann muss das wohl so sein. Die Fertigstellung war für das kommende Frühjahr anvisiert. Offiziell heißt es nunmehr Ende 2021. Ob das klappt? Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten hier im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern– vieles liegt noch immer im Argen. An dieser Endlosschleife wird der Blog oder wie andere meinen, „Welterklärer“, weiterdrehen. Immerhin, einiges wird ja jetzt angepackt. Schauen wir mal! Entwickelt die Ortsgemeinde am Ende doch noch ein gewisses Gespür für offensichtliche Mängel? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht!

Blick von der Straße hinauf zum Rutschhang. Boah, der wächst und wächst. Die Umverteilung von Erde und Geröll – von oben nach unten – hat schon beträchtliche Ausmaße angenommen. Reicht die momentane Erdbewegung aus, um letztlich den Rutschhang dauerhaft zu beruhigen? Wie hoch wird noch aufgefüllt, wie sehr der Hang unterhalb der ehemaligen Mülldeponie noch erweitert und abgeschrägt werden? Alles scheint möglich. Jetzt ist aber erst einmal Pause. Zumindest schaut es danach aus. Weihnachtsferien sozusagen. Wie an der Perlenschnur aufgereiht stehen die Bagger und Lastkraftwagen an der Kante. Sozusagen für vorbeifahrende Autofahrer ins Schaufenster gestellt. Die Pause wird nicht von Dauer sein. Neues Jahr, neues Glück? Einige Lastwagenladungen lassen sich bestimmt noch draufpacken.

Unerwarteter Weihnachtsbonus: Simona zahlt 300 Euro Corona-Prämie an alle Mitarbeitenden!

Erst hü dann hott“ – Rechtzeitig vor Weihnachten hat das Unternehmen SIMONA sich dann doch noch für eine Corona-Prämie entschieden. Warum auch nicht, ist doch das Firmenkonto prall gefüllt und auch die Auftragslage lässt positiv in die Zukunft blicken. So etwas nennt man dann wohl gesundes und verantwortungsvolles Unternehmen. Noch vor kurzem hatte man sich vehement gegen eine Prämie entschieden. „Nein – eine Corona-Prämie haben wir nicht geplant“, hieß es lapidar in einer internen Info. Nach neuerlichen Verhandlungen hat man sich seitens des Vorstandes offenbar dann doch noch erweichen lassen. Ist ja schließlich Weihnachten. Einmalig 300 Euro für jeden Mitarbeitenden kann sich als Bonus durchaus sehen lassen. Und das Beste daran, die Kohle wird steuer- und sozialversicherungsfrei überweisen. Das kleine Zubrot zum Jahresende tut dem Unternehmen nicht weh, eignet sich aber umso mehr als Stimmungsaufheller in verrückten Corona-Zeiten. Der Blog hat das Unternehmen für seine unehrliche Außendarstellung im Türkei-Deal hart angegriffen und gerügt. ZURECHT! Umso versöhnlicher äußert der sich jetzt über eine Sonderzahlung, die eine breite soziale Haltung gegenüber allen SIMONIANERN ausdrückt. Extra-Geld und Geschenkbox – passt! Weiter so. Ungeachtet dessen wird der Blog auch im nächsten Jahr wesentliche Unternehmensschritte bewerten, vor allem den Prozess der Verlegung von Teilen der Plattenproduktion und die Folgen für den Stammsitz.    

Balkon-Weihnachtsspiel!

In diesen Stunden sind Werte wie Familie und Zeit gefragt, gern verbringt man die Weihnachtszeit mit lieben Menschen. In Corona-Zeiten unterliegen wir allerdings vielen Beschränkungen. Leider! Keine Gottesdienste, keine Weihnachtsmärkte, keine Konzerte. Kurzum, alles was weihnachtliche Stimmung verbreitet, durfte und darf in diesem Jahr nicht stattfinden. Einfallsreichtum und Kreativität sind gefragt. Und die hatte das „Weilborn-Duo“ bei ihrem Weihnachtsspiel am 24. Dezember. Mit Trompete und Saxophon vom Balkon herab die Umgebung mit den schönsten Weihnachtsliedern beschallen – passt! Zwei Blechinstrumente und zwei Notenständer, mehr braucht es nicht, um ein wenig Weihnachtszauber zu verbreiten. Perfekt! Einen besinnlicheren Einstieg in den Heiligabend, hätte man sich nicht vorstellen können. Die Nachbarschaft lauschte gut eine halbe Stunde gebannt den Klängen. Das kleine Weihnachtsspiel, noch dazu zur besten Kaffee- und Glühweinzeit, wurde dankend angenommen. Applaus schallte über die Häuser hinweg zu den Künstlern auf den Balkon hinauf. Verdienter Lohn für ein etwas anderes Konzert.    

Frohe Weihnachten!

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns mal wieder denken. Heiligabend im weißen Winterkleid gibt es leider Gottes nur noch im Film. Und die flimmern ja reichlich über die Bildschirme. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden in verrückten Pandemie-Zeiten. Machen wir das Beste daraus. Es gibt immer Schlimmeres!

Alle Jahre wieder!

Weihnachten, oh wie wunderbar,
Da bring ich ein paar Verslein dar.
Der Blog ist oftmals richtig böse,
poltert das ganze Jahr mit viel Getöse.
doch an Heiligabend ist der ganz lieb,
sonst setzt es einen gewaltigen Hieb.
Weil, Knecht Ruprecht, der alte Gesell,
schwingt die Rute immer ganz schnell.
Keine Seitenhiebe unterm Tannenbaum,
das Geschwätz hält der bis Neujahr im Zaum.
Im neuen Jahr, gibt es Gelegenheiten zu Hauf,
dann haut der Blog wieder satirisch „böse“ drauf.
Frohe Weihnachten mit einem dreifach Ho, ho, ho,
wünscht von Herzen
www.hochstetten-dhaun.info.

Wohin mit dem Tannenbaum im neuen Jahr!

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner hier und anderswo im Januar die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Doch so viel steht jetzt schon fest, in Corona-Zeiten müssen die Haushalte auf diesen liebgewordenen Haustür-Service verzichten. Stattdessen wollen die Kameraden einen „Weihnachtsbaum-Entsorgungs-Point“ am Feuerwehrhaus anbieten. Wann und wie genau der aussehen soll, darüber will man zeitnah informieren. Bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit. Jetzt heißt es erst einmal Ruhe und Besinnlichkeit unter eben diesen Weihnachtsbaum zu finden. Hat der im neuen Jahr ausgedient und verliert seine Nadeln dann wird neu beurteilt.    

Vierter Satire-Preisträger: Der Blog Vollpfosten in der Wohltäter-Edition geht an Massimo Döbell!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!  

Und nun ein Paradebeispiel für einen positiv besetzten „Vollpfosten“ in der äußerst selten vergebenen Lobhudelei-Kategorie: Weil er sich fortwährend uneigennützig und selbstlos für das Dorf einsetzt und dabei stets eigene Interessen zurückstellt, verleiht der Blog den goldenen „Vollpfosten“ in der Wohltäter-Edition, mit angedeutenden Heiligenschein, an den Vorzeige-Bürger Massimo Döbell. Der durch und durch gute Mensch springt immer dann in die Presche, wenn die Ortgemeinde in Not ist. Selbstlos betätigte er sich seinerzeit als Triebfeder in der Arztpraxisangelegenheit. Ohne die großherzigen Zugeständnisse des Preisträgers, stünde das Dorf jetzt ohne Mediziner da. Erst Praxis, jetzt Erwerber von an sich unverkäuflichem Bauland in Hochstädten. Wieder hat er es getan. Wieder hat er der Ortsgemeinde eine schwere Last abgenommen, indem er die als problematisch geltende Parzelle – ohne Zugeständnisse und Hintergedanken – kaufte? Die Jury meint“WOW“! Folgen weitere gute Taten? Dürfen wir auch weiterhin Großes von ihm erwarten? Er ist ein würdiger Preisträger in der äußerst selten positiv besetzten Sparte, mit Option auf viele weitere Ehrungen dieser Art in den nächsten Jahren.

Gute Idee, gut gemacht: Kirner Weihnachtsfilm hat was!

Was ist denn nun drin?

Es sind die kleinen Geschichten oder wie in diesem Fall Filmchen, die das Leben lebenswert erscheinen lassen. Kurze Weihnachtsgrüße- und Wünsche von Menschen für Menschen zusammengefasst – passt! Vier Minuten, in denen mehr oder weniger bekannte Menschen aus dem Kirner Land ihre persönlichen Weihnachtsbotschaften mitteilen und mit eigenen Worten sich selbst und anderen Mut machen, gerade jetzt, in diesen verrückten Corona-Zeiten – mehr Nähe und Charme geht nicht. Vorübergehend das Geschenk fangen, das Wort ergreifen, um dieses dann flugs weiterwerfen zum nächsten – Weihnachtsstimmung pur! Und das Beste daran, keiner hat es fallen lassen. Nur was ist denn nun in dem Päckchen? Das Geheimnis wird nicht gelüftet. Leider! Vielleicht gibt es eine Fortsetzung am Heiligabend? mehr

Tschüssikowski! Spielplatz in Hochstetten geschlossen!

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit bis zur Sperrung des Spielplatzes am Kindergarten in Hochstetten. Neu aufgestellte Zäune deuten auf den unlängst schon angekündigten Rückbau hin. Ein Verlust? Wohl kaum! Im Gegenteil: Die Spielfläche ist schon sein Jahren unterirdisch. Mehrfach hatte der Blog den Zustand angeprangert. Passiert ist nichts. Jetzt ist also Schluss mit lustig. Wobei, lustig ist das falsche Wort. Ein Paradies für Kinder geht anders. Der große Spielplatz am Kindergarten war nur eine Schande für ein so reiches Dorf. Man muss es so drastisch ausdrücken. Mängel und zunehmender Unterhaltungsstau ließen hier schon lange keine Spielfreude mehr aufkommen. Schon auf den ersten Blick wirkte der „Tummelplatz“ auf zwei Ebenen nicht sehr einladend. Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen und werden wohl jetzt zurückgebaut. Kein Verlust! Eine Nachfolgelösung hat die Ortsgemeinde wohl auch schon ausgeguckt. Mutmaßlich entsteht auf der unteren Fläche ein Parkplatz für die Erzieherinnen und den Flecken oben soll für einen möglichen Anbau freigehalten werden. Der neue Spielplatz soll nebenan in den noch anzulegenden Mehrgenerationenplatz mit integriert werden. Das kann aber noch dauern!  

Neubaugebiet Simmertal: Herzlich Willkommen Neuanfang!

„Alles wieder auf Anfang“ oder wie die Saarländer immer so treffend auf den Punkt bringen: „Hauptsache mal drüber geschwätzt“! Hinsichtlich des Baugebietes „Im Grund“, ist man augenscheinlich keinen Deut weitergekommen. Allenthalben Stillstand! Und der bedeutet bekanntlich Rückschritt. Vier Jahre Gestaltung am Reißbrett für die Katz? Bei näherer Betrachtung schaut es ganz danach aus! Tatsächlich verharrt das Projekt noch immer im Status einer Absichtserklärung. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht? Wie schon so oft, wenn es hier und anderswo um Neubaugebiete geht.  „Es ist nicht zu früh, es ist nicht zu spät. Ein guter Plan ist mehr als eine Idee – Herzlich Willkommen Neuanfang“ – der Hit von „Clueso“, fasst das Dilemma von Simmertal, in nur einer einzigen Liedzeile, zusammen. Musikalisch auf den Punkt gebracht – passt! In der Tat, Simmertal braucht einen Neuanfang. Unbedingt! mehr

Ausflugsziel Blockhaus auf den Höhen von Hennweiler!

Wenn für ein gemeinsames Ziel gestandene Männer an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. So geschehen im Wald von Hennweiler, wo handwerklich überaus geschickte Naturburschen in Unmengen Arbeitsstunden die nigelnagelneue „Teufelshütte“ wie Lego-Steine regelrecht zusammensetzten. Und die Truppe hat das richtig, richtig gut gemacht. Ein wahrer Hingucker unter dem „Langen Heinrich“. Mehr noch: Das Blockhaus setzt touristische Maßstäbe. Hier legt man gerne eine Rast ein. Ob für Wanderer oder Spaziergänger, die Tour auf die Höhe lohnt sich allemal. Logisch, dass zur Weihnachtszeit der geschmückte Tannenbaum die Terrasse um eine Attraktion bereichert. Als ob der Blick in die Ferne nicht schon genug Entschädigung für die Strapazen beim Aufstieg bieten würde. Keine Frage, das Blockhaus ist einen Ausflug wert. Vielleicht zwischen den Jahren im ganz kleinen Kreis? Der Bündelchestag muss ja aus bekannten Gründen ausfallen.  

Globus-Fahrt, Geld gespart? In Corona-Zeiten bietet der weiterhin alles unter einem Dach!

Alle Geschäfte sind gleich, manche sind gleicher! Ohne Worte! Während die kleinen Einzelhandelsgeschäfte hier und anderswo vor den Weihnachtsfeiertagen schließen müssen, darf der Globus Handelshof weiterhin mit voller Fahrt an den Start gehen. Will heißen, Verkaufssperren für einzelne Abteilungen betreffen den offenbar nicht. Finde den Fehler? Der Shutdown findet zwischen Klamotten, Spielsachen und Elektrogeräten, Schreibwaren und Dekorationen einfach nicht statt. Paradiesisch für die Kunden, die hier nach wie vor auf allen Ebenen wühlen dürfen und fündig werden. Macht ja nix, wenn Venter, Frötschl, Trageser, Peter Müller und Co dicht sind – Globus hält ja alles parat. Alles im Überfluss und zudem unter einem Dach – passt! „Globus-Fahrt Geld gespart“ – der Slogan erfährt in Corona-Zeiten eine ganz neue Bedeutung. Mal ernsthaft, ist das fair? mehr

Verrostete Straßenlaternen bergen immense Gefahren!

„Eine verletzte Schulter und Prellungen: Eine Laterne im Bodenseekreis war so verrostet, dass sie umfiel. Dabei verletzte sie einen Jungen.“ – Die Mega-Schlagzeile aus dem Bodenseekreis sorgte an einem der schönsten Flecken Deutschlands einst für Furore. Wie kann so etwas geschehen? Nun, mit zunehmenden Alter rosten Straßenlaternen nun einmal. Vorzugsweise werden die  Standrohre an den Übergängen zum Erdreich durchfressen. Die müssen dann schleunigst ersetzt werden. Theoretisch! Die Praxis schaut oftmals anders aus. Zunächst einmal muss man wissen, welche Laternen Schwachstellen aufweisen. Werden die regelmäßig auf ihre Sicherheit hin überprüft? Und wenn ja, von wem? Sind die Kommunen für die Kontrolle der Straßenlaternen zuständig? Sind es die Versorger? Beispiele für löchrige Laternen gibt es auch in Hochstetten-Dhaun, exemplarisch sei die in der Alten Straße erwähnt. In der Standfuß hat sich der Rost regelrecht hineingefressen. Die Laterne ist ein latenter Gefahrenherd! Ein aufmerksamer Anwohner hat den Missstand schon mehrfach an den Versorger „westenergie“ gemeldet. Dafür hat der extra eine Meldeformular online gestellt. Der erste Hinweis ist schon Wochen her. Passiert ist bis dato nix. Finde den Fehler? Es kommt zunächst immer die Meldung „ist in Bearbeitung“ und drei Tage später „behoben“. Von wegen! Insgesamt vier Mal hat der Hinweisgeber online gemeldet. Repariert oder ersetzt wurde nicht. Methode? Wenn das Ding jemanden auf den Kopf fällt, dann ist das Geschrei groß. Muss doch nicht sein. Es besteht dringender Handlungsbedarf, der keinen Aufschub duldet. Also, kommt mal in die Pötte und ersetzt die Laterne. ABER HURTIG!

Konflikt im Neubaugebiet: Klappe Aufruhr in Simmertal die Zweite!

Die Wogen scheinen sich nicht geglättet zu haben. Im Gegenteil: Das Neubaugebiet am Ortseingang sorgt weiterhin für kräftig Dampf auf dem Kessel. Zumindest, wenn man den ersten nach Draußen dringenden Reaktionen nach der öffentlichen Bauausschusssitzung am vergangenen Montag Glauben schenken darf. In deren Verlauf soll es ja mächtig zur Sache gegangen sein. Spätestens dann, wenn der Verlauf in der Tageszeitung abgebildet worden ist, wird der Blog seinen Senf dazugeben und kommentieren. Erfreulich wäre ja, wenn ein Kompromiss gefunden werden könnte. Doch ein solcher scheint nicht in Sicht zu sein. Zum Knackpunkt könnte sich die Nutzungsart Mischgebiet entwickeln. Gemäß Definition stehen in einem Mischgebiet die beiden Nutzungsarten „Wohnen“ und „Unterbringung von Gewerbebetrieben“, gleichberechtigt nebeneinander. Dabei ist die Einschränkung zu beachten, dass die Gewerbebetriebe das Wohnen nicht wesentlich stören dürfen. Der Charakter eines Mischgebiets liegt in der damit verbundenen Nutzungsmischung. Es darf demnach in einem Mischgebiet insgesamt nicht eine der beiden gleichberechtigten Hauptnutzungsarten optisch dominieren, es dürfen aber Teilbereiche durch eine der beiden Hauptnutzungen geprägt sein. Die mit der Nutzungsmischung einhergehende wechselseitige Rücksichtnahme gilt im gesamten Geltungsbereich und damit auch in den Teilbereichen, in denen gewerbliche Nutzungen überwiegen. Fakt ist, der Investor plant jedoch ein reines Wohngebiet im Mischgebiet. Gewerbeflächen hat der nicht ausgewiesen. Hat der sich womöglich verplant? Müsste der das nicht wissen? Hat der etwa seine Hausaufgaben nicht gemacht? Ebenso die Ortsgemeinde? Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden müssen. Der Blog wird das auf seine Art und Weise tun. Unbedingt! Die nächsten Tage mal reinklicken!

Es ist Lockdown und das Kirner Online-Kaufhaus ist noch immer geschlossen!

Was fällt auf in diesen doch sehr verrückten Zeiten? Onlinegeschäft goes Einzelhandel – sollte da nicht längst was zusammengewachsen sein was zusammengehört? Sozusagen ein gebündeltes Kirner-Online-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel in Zeiten des Corona-Virus? Nach dem ersten Lock-Down wurde eine solche Plattform des Kirner Einzelhandels fast schon großspurig angekündigt. Die wäre in Vorbereitung, hieß es. Nun, Geschäfte müssen ab heute erneut schließen und die Geheimwaffe des Einzelhandels ist noch immer nicht am Start. Die ist nicht einmal durchgeladen! Schussbereit geht anders! Finde den Fehler? Warum hat man es nicht schneller geschafft, den gut gemeinten Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Gerade jetzt, wo nur noch Online-Handel erlaubt ist und man auf Bestell-Service angewiesen ist, muss jeder noch immer sein eigenen Süppchen in der eigenen Kleinküche kochen. Blöder hätte es fürwahr nicht laufen können. An was hat es gelegen? Warum ging es nicht schneller? Warum hinkt man den eigenen Ansprüchen dermaßen hinterher? Kurzum, hat man die Entwicklung verschlafen? An mangelnder Zeit kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Die stand ausreichend zur Verfüfung! mehr

Hurra, der Wohnpark Hochstetten-Dhaun wird umgesetzt!

ENDLICH! Stolze fünf Jahre hat es gebraucht, bis der Investor mit der Umsetzung des Siegerentwurfs „Mehr Mitte bitte“ in die Pötte kommt! Nicht ganz. Der Plan dient wohl nur noch als Vorlage. Dass der Architekt not amused über seine gefühlte Ausbootung sein dürfte – geschenkt! München ist weit weg! So ist das nun einmal, denn Teilnahmen an solchen bundesweiten Ausschreibungen sind in der Regel unverbindlich. Immerhin dienen die Skizzen als Grundlage für den Wohnpark mit abgespeckten 25 unterschiedlich großen Wohneinheiten. Ein Haus fällt weg, damit die Sicht auf das Nahetal vom Haupthaus aus erhalten bleiben kann. „Was lange währt, wird endlich gut?“ Wie gut, wird man sehen. Auch, inwiefern der Mietmarkt eine hundertprozentige Auslastung überhaupt hergibt. Der Blog ist zwar skeptisch, aber angeblich soll ja die momentane Nachfrage nach Wohnraum immens sein. Eigentumswohnungen sind ja nicht angedacht, wobei gerade dieser Markt ja regelrecht boomt. Die Menschen kaufen derzeit alles. Alles Zukunfstmusik!

Allen Spekulationen zum Trotz, muss zunächst der aufzustockende Komplex, inklusive der An- und Flachbauten, aus dem Boden gestampft werden. Das wird gewiss noch eine Weile dauern. Egal, der Startschuss ist abgefeuert worden. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Jetzt wird tatsächlich gebaut! Gut so! Richtig, richtig gut sogar. Stolz stellten Investor und 60-Prozent Ortsbürgermeister das Bauvorhaben in der Tageszeitung vor. Der Blog hatte mit diesem Artikel schon viel früher gerechnet. Schließlich laufen die Entkernungsarbeiten schon ein Weilchen. Die Zuschussmöglichkeiten aus dem Dorferneuerungsprogramm sind nicht von Pappe. Ohne diese Gelder sowie lukrativen Steuerabschreibungsmodellen, wäre ein Projekt dieser Art sicherlich nicht umsetzbar gewesen. Nicht für einen Investor. Der will ja schließlich Reibach machen. Alles legitim, alles normales Geschäftsgebaren. Nun macht aber mal hinne! Der Blog wird ein Auge, besser zwei, auf den Baufortgang werfen und in regelmäßigen Abständen seine Eindrücke schildern.

„Mehr Mitte Bitte 2.0“

Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs ist es, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz, um diese in ihrem Bestand für die Zukunft zu sichern.

Vernichtende Orakel-Bilanz!

Wie immer im Januar interviewte der Blog das Nuschel-Orakel. Das wagte ein Prognose für 2020. Wie schaut die Bilanz im Dezember aus? War es das vorhergesagte unspektakuläre „Weiter so“ auf allen erdenklichen Ebenen?  Was ist eingetroffen, was nicht? Das Wichtigste vorneweg: Das Nuschel-Orakel kann man in die Tonne klopfen. Das hat ausgedient. Aber sowas von! Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Blog wird es nicht geben. Warum? Nun, das hatte Corona und die Folgen überhaupt nicht vorhergesagt. Und ein Orakel, das eine solche Pandemie nicht erahnt, braucht es nicht. Fastnacht fiel aus, das Romantische Gartenfest fiel aus und die Hellberg-Kerb sowieso. Trostlos plätscherte das Jahr dahin. Dahingehend hatte das Orakel noch rauschende Feste vorhergesagt. Was war sonst noch so gebacken? Nun, die Ortsumfahrung frisst sich wie vorhergesagt weiter in die Landschaft. Die Hochwasserschutz-Maßnahmen sind nicht zu übersehen und auch Rentnerplatz, Bahnhof sowie Spielplätze bieten nach wie vor die prognostizierten erbärmlichen Anblicke. Ortspolitisch war wenig Dampf auf dem Kessel. Die Pläne des neuen Industriegebietes wurden nicht veröffentlicht, die Discounter-Frage nicht geklärt und auch die Sportplatzbrücke leidet weiterhin unter erheblichen Unterhaltungsstau. Wenigstens in diesen Angelegenheiten hat das Nuschel-Orakel richtig gelegen. Hoppla, doch nicht so schlecht. Dennoch, die Schmach mit Corona überdeckt alles. Feierabend! Schluss mit lustig! Der Blog will es im Januar mal mit einem anderen Medium versuchen. Nur welches? Schauen wir mal!   

Satirischer Wochenrückblick 13. Dezember!

Über Corona-Bonus, Politiker-Engagement, SIMONA-Weihnachtsbox, Brauerei-Adventskalender, Kellenbachtal-Radweg, VG-Werke-Defizite, Jerusalema-Tanz…

Jerusalema – Der Song, der die Welt zum Tanzen bringt! „Jerusalema“ geht gerade viral: Weltweit tanzen Menschen zum Beat des Songs auch und vor allem Pflegekräfte in strapazierenden und harten Corona-Krisenzeiten. Weltweit? Nein, das Kirner Land zeigt sich bisher uninspiriert. Ein stückweit soll damit Einigkeit- und Gemeinschaft ausgedrückt werden. Wäre es nicht angezeigt und hilfreich, einen solchen Flash-Mob locker, flockig herunterzubrechen? Man stelle sich vor, die erst unlängst fusionierte Verbandsgemeinde würde unter den eingängigen Klängen die Büros verlassen, um anschließend harmonisch im Hof das Eheversprechen tanzend zu zementieren. Rhythmisch zusammenwachsen lassen, was gefühlt irgendwie nicht zusammenwachsen will? Warum nicht? In der ersten Reihe, als Einpeitscher, Thomas Jung mit seinen Beigeordneten und gleich dahinter die komplette Truppe, angeführt vom Ordnungsamt, über die Finanzverwaltung, Bürgerbüro, Standesamt bis hinunter zum Bauhof. So ein Streifen schweißt zusammen und wäre der Internethit schlechthin. Aber sowas von! Kleiner Nebeneffekt! Probiert es doch mal aus. So kurz vor Weihnachten, Bilder einer heilen Welt nach außen zu transportieren – passt! Mit einheitlichen roten Weihnachtsmützen und dazugehörige Masken, bekäme das Ganze auch noch eine optische Note. Vorteil, man könnte die Menschen dahinter nicht auf Anhieb erkennen, wodurch dem ungeübten steifen Tänzer/in eine Bloßstellung erspart bliebe. mehr

Blog-Vollpfosten für besondere Heldentaten: Dritter Preisträger ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV)!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Es geht weiter Schlag auf Schlag! Nun der dritte Preisträger: Für ganz besonderes visionäres Denken und Handeln in der Kategorie „Wie geht Gesundheitsversorgung von Notfallpatienten ohne ausreichende Ärztliche Bereitschaftsdienstzentralen“, verleiht der Blog den Voll-Pfosten in der „Weißkittel-Edition“ an die Kassenärztliche Vereinigung – stellvertretend an deren Chef Dr. Heinz. Herzlichen Glückwunsch nach Mainz! Möge das Symbol in XXL-Format einen ehrenvollen Platz erhalten. Zur Begründung der Jury heißt es dazu: Die KV hat sich mehr denn je zum Inbegriff für Gesundheitspolitik an den Menschen vorbei entwickelt. Mehr noch: Mittlerweile hagelt es auch Kritik aus den Reihen der Politik am Gebaren der KV, insbesondere jetzt in der Corona-Krise. Die Sympathiewerte der KV sind allgemeinhin im Keller anzusiedeln. Und dort werden sie aller Voraussicht nach auch bleiben. Dauerhaft!

Simmertal steckt in einem Dilemma!

Kaum blickte der Blog über den Berg nach Simmertal und schon bekommt der vorwurfsvoll eins auf den Deckel, von wegen einseitiger Berichterstattung und so weiter und sofort! Die Zurechtweisung ist angekommen. Dem mahnenden SPD-Vertreter sei allerdings ins Stammbuch geschrieben, dass es sich beim etwas anderen Nachrichten-Blog nicht um ein neutrales Medium, vielmehr um ein reines Meinungsportal handelt. Geschenkt! Dennoch, an der harschen Reaktion lässt sich Dünnhäutigkeit ablesen. Man, man, man, die Angelegenheit ist aber auch heikel. Simmertal steckt in einem echten Dilemma. Und wie! Warum? Vor Jahren hat man einem Investor grünes Licht für die Umsetzung eines Neubaugebietes am Ortsrand erteilt. Ein Coup der Superlative, einen, den man nicht jeden Tag einfädelt. Alles schien perfekt, wäre der heuer nicht mit einer unmissverständlichen Drohung im Gemeindebüro aufgeschlagen. Sinngemäß: „Entweder der im Kerngebiet ansässige Baggerbetrieb gibt seine Lager- beziehungsweise Arbeitsfläche in der bisherigen Form auf oder es wird nicht gebaut!“ Das typische Basta schwingt in solchen Worten automatisch mit. mehr

Nachgehakt Themenspielplatz: Es tut sich was!

Wird 2021 das Jahr der Spielplätze? Schaut ganz danach aus! Nach fast schon zwei Jahrzehnten des unübersehbaren Stillstandes, hat die Ortsgemeinde die Bedeutung von intakten Spielplätzen als Tummelplatz für tobende Kinder endlich erkannt. Hat ja lange genug gedauert. Wenn denen mal nicht jemand auf die Sprünge geholfen hat? Das Ende des Unterhaltungsstaus auf allen Spielflächen in den Ortsteilen steht also kurz bevor. Peu à peu werden die Sorgenkinder aufpoliert. Mehr noch: Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass sich die Ortsgemeinde zu einem Themenspielplatz wird durchringen können. Einen unter dem Motto „Feuerwehr“. Klingt gut und kann gemäß Planvorschlag nur gut werden. Vorausgesetzt, es hapert nicht am notwendigen Willen, mal etwas ganz Besonderes den Kleinsten anzubieten. Am Geld dürfte es nicht scheitern. Das ist reichlich vorhanden. Bekanntlich ist das Konto prall gefüllt. Die Freien Wähler sind die Initiatoren. Die äußern sich auf neuerliche Nachfrage zuversichtlich, dass ihrem Wunsch nach einem Themenspielplatz entsprochen wird. Hoffen wir mal das Beste.

Dhauner Schloss die Zweite: Wohin floss der Gewinn des Romantischen Gartenfestes aus 2019?

„Klappe, die 86-zigste“ – das Romantisches Gartenfest lässt dem Blog einfach keine Ruhe. Auch nicht, nachdem der neue Pachtvertrag mit der Lanz Manufaktur festgezurrt worden ist. Davon ist das Highlight zwar ausgeklammert, aber man weiß ja nie, wie sich die neuen Besitzverhältnisse auswirken werden. Apropos Romantisches Gartenfest. Im Zuge der neuerlichen Veröffentlichung hat man wieder keine Silbe von der Bilanz aus 2019 ausgeplaudert. Finde den fehler? Wohin sind die Einnahmen geflossen?Diesbezüglich schweigt man sich aus. Wann hört die Geheimniskrämerei endlich auf? Auch wenn es so manchen Lesern auf den Zeiger gehen dürfte, der Blog bleibt an seinem mittlerweile Lieblingsthema dran. Der wird auch weiterhin nicht müde werden, diesbezüglich nachzubohren. Welches Kalkül steckt dahinter? Zur Erinnerung: Obwohl der Wettergott es nicht durchweg gut mit der letzten Veranstaltung vor Corona meinte, fiel das Fazit positiv aus. Rund 3000 Besucher lösten an beiden Tagen ein Ticket. In der Summe waren das 15.000 Euro Einnahmen. Hinzu kamen die Standgelder, die sich in etwa auf 5200 Euro summiert haben dürften. Summa sumarum kommt der Blog auf annähernd 20.000 Euro auf der Haben-Seite. Und auch wenn es nur 18.000 Euro sind, eine Menge Holz ist das allemal. Oder etwa nicht? Großzügig hoch gerechnet, fielen 5000 Euro Fixkosten an. Tendenz, eher niedriger. Blieben noch 15.000 Euro Überschuss. Was ist mit dem Geld passiert? Wäre wichtig und richtig, die Öffentlichkeit ausführlich darüber zu informieren. Spät ist besser als nie! Butter bei die Fische, dann gibt auch der Blog Ruhe. Versprochen! Zuletzt hieß es noch, der Gewinn würde ausnahmslos zurück ins Schloss fließen. Ist er das auch? Hat man sich an das Versprechen gehalten? Klärt doch bitte im Detail mal auf. Kann doch nicht so schwer sein! Nur Mut, es geht! Man könnte ja fast den Eindruck gewinnen, die Verantwortlichen hätten was zu verbergen.

Schloss Dhaun: Lang lebe der neue „Wildgraf“ Rüdiger Lanz!

„Wann küsst die Lanz Manufaktur das Dhauner Schloss wach?“- diese zugegeben mehr kritische Frage stellte unlängst noch der Blog, nachdem der Herr der LED-Leuchten schon 2019 öffentlichkeitswirksam zu einem ersten zaghaften Kuss ansetzte. In der Folge passierte nichts. Zumindest nichts, was man sehen konnte. Jetzt hat der Märchen-Prinz einen überaus leidenschaftlichen Zungenschlag mit allem Pipapo angesetzt und dadurch das Schloss quasi im Sturm erobert. Und wie! Auf 30 Jahre Dein – mehr Liebesbeweis geht nicht! Der Bürgerliche aus Simmertal ist jetzt der neue Schlossherr mit allen Rechten und Pflichten! Er reiht sich jetzt in die Gilde der Wildgrafen ein. Respekt! Der Leucht-Magier traut sich was. Wird er dem Schloss neues Leben einhauchen? Keine Frage, der LED-Spezialist hat jede Menge PS unter der Haube, aber schafft er es auch die auf die Straße, konkret auf das Schloss, zu bringen? Bei der Diakonie in Meisenheim hat der starke Motor jedenfalls kräftig gestottert. Abgewürgt trifft es wohl sogar besser! Kleiner Aussetzer, was allerdings nichts heißen mag. Eine Chance hat er allemal verdient. Augenscheinlich hat sein Konzept den Zweckverband überzeugt. Mit der Aussicht auf ein paar moderne Strahler, wird der sich gewiss nicht zufrieden gegeben haben. Die zu installieren, ist sein tägliches Handwerk.

Wahr ist, Lanz ist Pionier und Vordenker zugleich. Wahr ist aber auch, das Schloss und alles was dazu gehört, ist eine enorme Herausforderung. Die erledigt man nicht so nebenbei. Dafür braucht es Leidenschaft, Motivation und Power sowie auch finanzielle Mittel. Über Letzteres scheint er ja ausreichend zu verfügen, zumindest wenn man der Schlussfolgerung von Landrätin Bettina Dickes (CDU) Glauben schenken darf. Vermutlich durfte sie einen exklusiven Blick auf die Firmenkonten werfen. Lanz ist also reich und zudem reichlich auf dem Globus unterwegs. Vielleicht ändert sich das ja jetzt und der Globus kommt zu ihm auf das Schloss. Das ist ja wohl auch erklärtes Ziel seiner Mission. Die Infrastruktur ist intakt, die Zimmer renoviert und das schnelle Internet eingeschossen. Beste Voraussetzungen also, um hier Gäste aus aller Welt hier oben für Seminare zu empfangen. Die müssen aber auch kommen. Kann Lanz etwas Großes zu schaffen? Im Idealfall ist die zukünftige Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Zweckverband eine Win-win-Situation. Möge er ein glückliches Händchen bei der Umsetzung seiner Ideen beweisen. Während Lanz jetzt zum Hoffnungsträger aufsteigt, erlebt die Schlossakademie den absolut freien Fall. Die ist nur noch Randerscheinung und hat in der klassischen Form ausgedient. Es rieselt Vorschusslorbeeren. Bürde und Chance zugleich? Sein Engagement ist mutig und lobenswert und mutmaßlich ein Gewinn für das Kirner Land! Man wird ihn beäugen und an seinen Taten messen.     

Wer hätte nicht auch gerne eine 600 Euro schwere Extrawurst als Corona-Bonus?

Höchste Zeit, um in die Rolle eines Provokateurs zu schlüpfen! Warum in Gottes Namen erhalten Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten einen Corona-Bonus? Durch was haben die sich bis zu 600 Euro Prämie verdient? Steuerfrei, wohlgemerkt! Leiden die etwa mehr als andere unter der Pandemie? So arg, das eine finanzielle Zuwendung angezeigt ist? Eine, die das offenbar erfahrene Leid einigermaßen abmildert? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Kleine Hilfestellung: Eine solche Entschädigung hat ein Geschmäckle! Diese Aufmerksamkeit wirkt nicht nur auf den ersten Blick unmoralisch. Warum? Enge Mitarbeiter von Abgeordneten konnten doch problemlos und sicher im Homeoffice arbeiten. Verrückt, gerade der „Luxus“, wird jetzt als „Mehraufwand“ beschrieben. Einer, der durch den Blick von Politiker-Brillen satt honoriert gehört! Verstehe wer will! mehr

Realsatire: Die Last mit der Gier!

Die Thematik ist zwar allgemein gefasst, hat aber nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil! Es soll landauf, landab ja ganz besonders gerissene Ortsbürgermeister geben, die auf Landbesitz so hinterher sind wie der Teufel hinter der armen Seele. Bevorteilt von ihren Positionen und Möglichkeiten sowie getrieben von einer gewissen Gier, haben sie stets den Grundbesitz-Markt im Blick. Egal ob in Traumlagen oder in Heckenlandschaften, bevorzugt in Industriegebieten – hauptsache Grundbesitz. Von daher liegt es nur in der Natur der Sache, dass so manche Amtsträger immer dann die Ohren besonders spitzen, wenn Ländereien auf dem Markt zu haben sind. Nicht selten werden ja gerade eben diese lechzenden Amtsträger auch als erstes über zu erwerbenden Grund- und Boden informiert. Städte und Ortsgemeinden, so steht es meistens in Gesetzen und Vorschriften niedergeschrieben, genießen entweder grundsätzlich oder in begründeten Ausnahmefällen gewisse Vorkaufsrechte. Juckt natürlich nicht, wenn es um eigene Interessen geht!

Unter dem Strich geräuschlos an Gremien und erstrecht an der Öffentlichkeit vorbei an sich selbst verkaufen – passt! Nicht weil sie es dürfen, vielmehr weil sie es können. Immer gerne bei Filetstücken. Warum die auch unnötig belasten, wenn ein Deal auch unkomplizierter eingefädelt werden könnte. Vielleicht so: Kleiner Aufschlag für den Eigentümer und schwupp, sind Vorkaufsrechte zwar unlauter, aber elegant ausgehebelt. Muss ja niemand wissen. Stellt sich die Frage, ob Bürgermeister, die so tricksen und handeln, noch in ihren Ämtern bleiben dürfen? Ja, sie dürfen! Warum? Nun, weil sie es können und weil Teile der Zunft es schon immer so handhabten. Geheim und im Verborgenen ziehen sie ihre Strippen mit der Gelassenheit von Androiden. Nun, sollen hier ja keine Pauschalurteile gefällt werden. Anrüchiges Erwerben von Land, analog der zuvor geschilderten Art und Weise, werden sicherlich die Ausnahme bilden. Sprichwörtlich bestätigen die allerdings die Regel, wie Verkäufer aus hiesigen Breitengraden nicht nur glaubhaft versichern, vielmehr sogar belegen. Möge jeder selbst den Wahrheitsgehalt aus dargebotenen Meinungsbeitrag für sich selbst heraussaugen und vor der eigenen Haustür auf Spurensuche gehen.

Personen und Handlung der Schilderung sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Ohne Worte: Vergütungen für Personal der Corona-Impfzentren wirken maßlos!

Zuletzt ließ eine Meldung reichlich Raum für Interpretationen: „Die Kreisverwaltung sucht freiwillige Helfer, die die Impfstation sowie die Stabsstelle Corona personell unterstützen können.“ Klang irgendwie ganz danach, dass in der ärgsten Krise geschulte Fachkräfte aus medizinischen Berufen für umme spritzen sollten? Die Befürchtung ist längst überholt. Und wie! Weit gefehlt. Umgekehrt wird jetzt ein Schuh daraus. Mit einem Stundenlohn von 140 Euro pro Mediziner und 50 Euro pro medizinischer Fachkraft, hätte der Blog im Lebe net gerechnet. Im Gegenteil! Angesichts der Situation wirken die Sätze fast schon unanständig und überzogen maßlos. Die wurden exakt so von der Kassenärztlichen Vereinigung ausgehandelt und angekündigt. Das ist die Instanz, die aus Kostengründen eine Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale nach der anderen schließt. Finde den Fehler? Zugegeben, das Land zahlt ja freiwillig die üppigen Stundenlöhne. Sonst ist das ja eher knickrig, aber hier scheint der Preis keine Rolle zu spielen. Offenbar ist das bereit, jeden Preis zu berappen. Koste es was es wolle! Kopfschütteln allenthalben. Hauptsache die Impfstationen können pünktlich an den Start gehen. Geht’s noch! Bei der bombigen Entlohnung, dürfte sich die Personalsuche recht einfach gestalten. Wahr ist, Medizinische Fachangestellte verdienen gemäß Tarif zwischen 12 und 20 Euro pro Stunde. Die Mehrheit dürfte sogar unter 15 Euro liegen. Zu wenig! Der Sprung wird seine Wirkung gewiss nicht verfehlen und die bezweckten Anreize setzen. So klappt es auch mit den Helfern. Ganz sicher! Wahr ist aber auch, Stundenlöhne zwischen 20 und 30 Euro, wären auch dicke ausreichend gewesen – für Ärzte analog zwischen 50 und 80 Euro. Ist immer noch gutes Geld. Krisen-Zeiten, besondere Zeiten? Schaut ganz danach aus. Der Steuerzahler zahlt ja. Ohne Worte!

Blog-Vollpfosten: Zweiter Satire-Preis geht an das Kirner Unternehmen SIMONA!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!

Es geht jetzt Schlag auf Schlag! Nun der zweite Satire-Preisträger: „Für die Auslagerung von Arbeitsplätzen in die Türkei“, verleiht der Blog den goldenen „Voll-Pfosten“ aus reinem Kunststoff, geformt in einer extra hierfür aufgelegten „Döner-Edition“, inklusive Hürriyet-Abo und dem sensationell guten Vokabelheft „Türkisch für Führungskräfte“,  an das Unternehmen SIMONA – stellvertretend an Vorstände und Aufsichtsrat. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Damen und Herren in den Teppichbodenabteilungen nehmen es in billigend in Kauf, dass durch die Teil-Verlagerung an den Schurkenstaat am Bosporus, Arbeitsplätze am Stammsitz in Kirn wegfallen. Dumm gelaufen für die betroffenen Mitarbeiter, die sich sicherlich eine andere Weihnachtsbotschaft von ihrem Arbeitgeber gewünscht hätten. Vermutlich war das aber erst der Anfang. Weitere Gemeinheiten werden wohl oder übel folgen. Es steht zu befürchten, dass früher oder später weitere Produktionsstraßen in den sonnigen Süden verlagert werden. Anstand und Moral spielen in dieser Liga eben nur eine untergeordnete Rolle. Wobei, die sind allgemeinhin eh gerade aus. Hauptsache die Dividende stimmt und die Aktionäre sind zufrieden.

Das Wort zum Sonntag

Seelsorger sollen mit als erste Personengruppe geimpft werden. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, fordert eine frühzeitige Impfung für Seelsorger. Geschützt werden müssten diejenigen, „die wir jetzt am meisten brauchen“, sagte der Limburger Bischof. Ist das so? Der Blog hat da so seine Zweifel. Ärzte, Schwestern, Pflegekräfte, Lehrer, Erzieherinnen, Polizisten – ja, aber Seelsorger? Zugegeben, die sind den Menschen nahe, aber sollten die deshalb in einem frühen Stadium zu denen gehören, die den Piecks und das Schutzpaket danach mit als erste bekommen? Alleine die Forderung ist schon grenzwertig. Die zeugt von einem ausgeprägten Selbstverständnis. Ob die Mehrzahl der Menschen diese Ansicht von Deutschlands ersten Geistlichen teilt! Wohl kaum. Die Männer der Katolischen Kirche, und nur um die geht es ja bei der Priestern, sollten, wie alle anderen auch, je nach Risikogruppenzugehörigkeit geimpft werden. Ihre Berufsgruppe alleine privilegiert nicht zu einer Vorzugsbehandlung. Nicht in der Wertung des Blogs. Wo bleibt das Gottvertrauen, meine Herren?

Satirischer Wochenrückblick 6. Dezember!

Über Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Schwimmbad-Bilanz, Immobilienmarkt,  Dhauner Schlossherr Rüdiger Lanz, Adventskalender, Kreuznacher Rattenplage…

Heute kommt der Nikolaus. Oftmals hat der einen finsteren nörgelnden Begleiter bei sich. Dieser ist als Knecht Ruprecht bekannt. Was der kann, kann der Blog schon lange: Hach ja, jetzt ist man krank und die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale der KV in Meisenheim will nur noch bedarfsorientiert behandeln. Doof nicht? Ist der gerade nicht, hat man eben Pech gehabt. Das momentane Zukunftsbild sieht eher düster aus. Schaffen es die Meisenheimer die defacto Schließung ihrer liebgewonnenen Anlaufstelle in Gesundheitsfragen doch noch zu verhindern? Mächtig Betrieb machen die ja am Glan. Mobilmachung gegen die KV – passt! Merke, wenn alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Bleibt die Frage, lassen sich die Verantwortlichen im fernen Mainz beeindrucken, geschweige denn zu einer Umkehr ihrer Pläne bewegen? Wenn überhaupt, dann nur mit vorgehaltener Pistole. Klingt zwar übertrieben martialisch, scheint aber angesichts der Tragweite verhältnismäßig. Besser wäre allerdings eine innere Einsicht. Nur, wo soll die herkommen. Es wird jetzt viel geredet und verhandelt werden, aber an ihrer Philosophie werden Dr. Heinz und Co nicht rütteln. Die ziehen ihr Ding durch und machen folglich auch Meisenheim dicht. Wetten? Sorry, der Blog fehlt es an der notwendigen Phantasie, wonach sich alles zum Guten wendet. Wie stand in einem Kommentar so passend: „KV – kannste vergesse“! mehr

Landesrechnungshof kritisiert Straßenzustände im Land: Führt Hochstetten-Dhaun ein Straßenkataster?

Alle Jahre wieder meldet sich der Landesrechnungshof zu Wort. Der fasst das Ergebnis seiner Prüfungen, soweit es für die Entlastung der Landesregierung von Bedeutung sein kann, in seinem Jahresbericht zusammen. Ein Kritikpunkt des 130 Seiten dicken Kommunalberichts ist der Investitionsstau bei der Infrastruktur. Laut Landesrechnungshof benötigten die Kommunen deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, um marode Straßen und defekte Brücken zu sanieren. Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun, schaut das Bild auch nicht gerade rosig aus. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Viele Ortsstraßen bedürfen einer dringenden Sanierung. Die Istzustände erschließen sich sogar dem Laien. Diesbezüglich klemmt es nahezu in allen Ortsteilen. Nicht unbedingt überdramatisch, sodass Sanierungsmaßnahmen keinen Aufschub mehr gewähren, aber auf Sicht dann schon. Die Aufgaben sind unübersehbar. Beständiges vor sich herschieben, wie in Teilen praktiziert, ist allerdings keine Lösung. Der Rechnungshof bemängelt überdies, dass viele Kommunen nicht einmal ein Straßenkataster führen und ferner nicht einmal wissen wie viele Kilometer die kommunalen Straßennetzte messen. Ob in beiden Fragen Hochstetten-Dhaun im Bilde ist? Zweifel sind angebracht. Existiert eine To-do-Liste, eine Reihenfolgenfestlegung für anstehende Sanierungen? Eher nicht! Zumindest hat bisher niemand davon Kenntnis erlangt. Vielleicht braucht es diesbezüglich auch einen „Welt-Erklärer“, der mahnt und erinnert. Wahr ist, mittelfristig wird man nicht umhinkommen, die Bagger anrollen zu lassen. Wahr ist aber auch, der Ortsbürgermeister hat seinen Bewohnern versprochen, dass die im Falle eines Falles keinen Eigenanteil werden entrichten müssen. Löblich! Eigentlich können die privilegierten Bewohner gelassen den Dingen harren, die da kommen. Nur, kann der diese Zusage auf Dauer halten? Bisher konnte ihm das gelingen, weil schon seit Jahren keine größeren Maßnahmen in Angriff genommen wurden. Die Bürgermeister nach ihm werden abwägen müssen. Die erben wahrscheinlich keine Schulden, dafür Aufgaben.

Simmertal in Aufruhr!

Wieder lohnt sich ein Blick über den Berg hinüber nach Simmertal. Und wie! Uiiii uiii, was ist denn da gebacken? Aufruhr in der letzten Ortsgemeinderatssitzung! Der Grund: Ein Baugebiet! Was sich zunächst als Segen andeutete, entpuppt sich jetzt mehr denn je als Fluch. Stein des Anstoßes ist ein einheimischer Bagger-Betrieb, dessen Standort im Kerngebiet dem Investor bitter aufstößt. Beleidigt will der sich zurückziehen, wenn die Ortsgemeinde nicht handelt. Will heißen, die soll letztlich dafür sorgen, dass der Unternehmer eine Gewerbe-Fläche aufgibt, die er erst vor kurzem ohne Veto oder mit Hinweis auf Konfliktpotenzial erwarb. Die Betonung liegt auf GEWERBE! Finde den Fehler? Unmissverständlicher kann man als Kommune die Pistole nicht auf die Brust gesetzt bekommen. Das kommt davon, wenn man das Heft des Handelns nicht mehr selbt in den Händen hält. Die Folge: Böses Blut! Es steht zu befürchten, dass die Fronten sich noch weiter verhärten. Von außen betrachtet, schießen die Emotionen schon jetzt gewaltig in die Höhe. Nicht gut! Gesucht wird ein Ausweg. Mehr Kompromissbereitschaft, und zwar von allen Seiten, wäre daher angezeigt und wünschenswert. Der Ortsgemeinderat wäre gewiss gut beraten, keine voreiligen Vorverurteilungen zu treffen geschweige denn Ausgrenzung zu betreiben oder Schnellschüsse zu tätigen. Besonnen entscheiden und zuvor für eine tragfähige gemeinsame Lösung werben – passt! Dann klappt das auch mit einem harmonischen Nebeneinander im Baugebiet. Dafür müssen allerdings alle Beteiligten an einen Tisch.

Um was es im Detail geht? Der Blog aus der Nachbargemeinde klärt die Tage mal ausführlich auf.

Erster Satire-Preisträger 2020: Der Blog-Vollpfosten in der Schwimmbad-Edition geht an die VG-Werke Kirner Land!

Herzlichen Glückwunsch!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!

Nun der erste Preisträger: „Für den Schwimmbad-Lapsus sowie einer regelrechten Mitarbeiter-Flucht“, verleiht der Blog den goldenen „Voll-Pfosten“ in der „Spaßbecken-Edition“, mit angedeuteten Wasserstrudeln an der Seite sowie einem eingebauten Taschenrechner für die Berechnung von Abständen und Beckengrößen, an die Verbandsgemeindewerke Kirner Land – stellvertretend an deren Leiter Jochen Stumm. Herzlichen Glückwunsch! In der Begründung der Jury heißt es dazu: „Die VG-Werke haben sowohl durch Unwissenheit, als auch einer mehr als zögerlichen sowie unbeholfenen Corona-Saison-Vorbereitung, maßgeblich zu einer Absage der Badesaison durch die politischen Entscheidungsträger beigetragen. Unbedingter Wille, Fehlanzeige! Ein Novum in der Kirner Stadtgeschichte. Hinzu kommt, dass mit dem noch immer nicht schwinden wollenden Fusionsschmerzes, offenbar eine anhaltende Führungs- und Stimmungskrise am Kreisel-Standort einhergeht. Insgesamt acht Mitarbeiter zogen es 2020 vor, sich beruflich lieber neu zu orientieren. Darunter auch der gleichberechtigte Werk-Leiter Oliver Kohl. Eine stattliche Zahl für ein Unternehmen dieser Art. Mehr Ausdruck von Unzufriedenheit geht ja wohl nicht. Finde den Fehler? Kein gutes Jahr für die VG-Werke und kein gutes Jahr für Schwimmbadfreunde. Kopf hoch, 2021 kann daher nur besser werden.

Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale: Nach Meisenheim schauen, heißt Lernen!

„Resolution gegen Sparpläne: Bereitschaftszentrale in Meisenheim soll auch künftig bereit bleiben“ – titelt der Öffentliche Anzeiger. Richtig analysiert! Blickt man an den Glan, dann offenbart sich die pure Entrüstung über die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz, die Öffnungszeiten der Ärztlichen Bereitschaftspraxis (ÄBP) im Gesundheitszentrum Glantal (GZG) drastisch zu kürzen. Die ebbt nicht ab. Im Gegenteil: Die wird immer massiver und wird gestärkt sowie getragen von politischen Vertretern quer durch alle Fraktionen, Medizinern, Apothekern und nicht zuletzt den Wutbürgern. Jene, die es satt haben, dass die Gesundheitsversorgung ländlichen Raum nochmals zurückgefahren wird. Alle fordern die KV auf, ihr Vorhaben zu überdenken. Das gemeinsame Ziel eint und schweißt zusammen. BRAVO MEISENHEIM! Hier beschränkt man sich nicht nur auf Resolutionen, Protestnoten und Beschwerdebriefe, vielmehr entsteht hier eine regelrechte Bewegung. mehr

Gewerbegebiet Hochstetten-Dhaun: Was denn jetzt? Verbrauchermarkt, Tank- und Rastanlage oder beides oder nichts von beiden?

Der Blog verleiht einem sich hartnäckig haltenden Gerücht ein passendes Bild und fragt: „Was denn jetzt, Verbrauchermarkt oder Tankstelle?“ Sowohl, als auch? Oder gar nichts von beiden? Die Spekulationen schießen mehr denn je wild ins Kraut! Aber sowas von! Die „Geheimakte Discounter“, nie war sie aktueller denn je. Zumal jetzt augenscheinlich mehr und mehr durchsickert, dass die passende Fläche, sozusagen das Filet-Stück des neuen Industriegebietes an der Ortsumfahrung, schon vor geraumer Zeit einem „Investor“ buchstäblich in den Schoß fiel. Solche Gelegenheiten beim Schopf packen zu können, ist bei weitem nicht jedem gegeben. Dazu wahrscheinlich noch billig geschossen – passt? Wer das „Cleverle“ wohl ist und wie der nur den Braten zu diesem frühen Zeitpunkt riechen konnte? Noch handelt es sich um das berühmte Stochern im Nebel, aber die Sicht wird zunehmend klarer. Vieles deutet daraufhin, dass die Redensart „An der Quelle saß der Knabe“ in dieser Angelegenheit Anwendung finden könnte. Müsste die Ortsgemeinde nicht detailliert darüber informiert sein, wer oder was und zu welchem Zweck, sich neben dem Toyota-Autohaus ansiedelt? Keine Kommune trennt sich von Industrieflächen, ohne im Vorfeld Kenntnis über eine spätere Nutzung erlangt zu haben. Wäre auch extrem fahrlässig so vorzugehen. Nun, irgendwann wird die ihr Schweigen brechen müssen. Mysteriös, warum die das nicht längst getan hat. Gibt es etwa Gründe für die Geheimhaltung? Sei’s drum, bis dahin brodelt die Gerüchteküche eben munter auf höchster Flamme weiter. Und der Blog mischt kräftig mit. Also, spitzt alle die Ohren und bleibt dran. Zusammengefasst gilt festzuhalten, dieses Eckgrundstück eignet sich prima für einen Verbrauchermarkt. Doch der fände auch schräg gegenüber ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten. Bliebe der momentane „Dorf-Tratsch-Favorit“, nämlich eine Tank- und Raststation. Fürwahr, wäre dieses Projekt ein genialer Schachzug. Mit der Lizenz zum Geld drucken, von dem auch die zahlreichen Pendler profitieren dürften? Inklusive moderner Waschstation vielleicht? Zusammengenommen wäre der Standort für ein regelrechtes Autofahrer-Paket geradezu prädestiniert. mehr

Kurzer Blick auf den Adventskalender von Bad Sobernheim!

WOW, der Bad Sobernheimer Adventskalender setzt Maßstäbe. Der ist so erfrischend anders. Türchen für Türchen lebendig in die Wohnzimmer transportiert – passt. Hinter dem ersten Türchen die politisch Verantwortlichen der Verbandsgemeinde An Nahe und Glan zu platzieren, war ein Auftakt nach Maß. Ein geschickter Schachzug war es allemal. Die erlesene Gesprächsrunde lässt Rückschlüsse auf das weitere Konzept zu und weckt jedenfalls Lust auf Mehr. Aber sowas von! Der sonst eher kritische Blog aus Hochstetten-Dhaun fand die Runde kurzweilig. Der wird auch bei der Öffnung der kommenden Türchen live mit dabei sein. Vielleicht nicht täglich, aber immer mal wieder. Alles war gut, die Idee, die Ausführung, Ambiente und Atmosphäre und die Moderation sowieso. Weiter so. Mehr davon! In verrückten Zeiten braucht es eben solche kreative Aktionen, um so etwas wie heimelige Adventsstimmung zu verbreiten. Weihnachtliche Talk-Runden mit Menschen aus der Region mit den unterschiedlichsten Biografien zu veranstalten, mehr geht nicht in einer Phase von Abstand und Lockdown. Ehre wem Ehre gebührt und nochmals Kompliment an das gesamte Team.

Da fällt dem Blog ein, hat nicht Kirn auch eine Brauerei vorzuweisen? Eine wesentlich größere und traditionellere sogar. Und hat nicht auch die ein gemütliches Braustübchen vorzuweisen, wo sich vergleichbare Veranstaltungen veranstalten ließen. Was Bad Sobernheim recht ist, kann Kirn doch nur billig sein, oder? Man beachte den Werbeffekt für das gute Kirner, wenn unter dem legendären Schornstein sich ebenso Menschen die Klinke in die Hand drücken, um in Talkrunden von sich und ihren Projekten zu berichten. Kleiner Denkanstoß in Richtung der Verantwortlichen, in dieser Hinsicht vielleicht auch mal aktiv zu werden. Gibt ja schließlich noch andere Formate, als einen Adventskalender.