Zweite Linde


Der Ersten Linde folgt die Zweite Linde. Nur logisch! Nur 800 Meter trennt die beiden ortsbekannten Aussichts- und Ruheplätze. Gut, ein paar Höhenmeter mehr sind auch noch zu bewältigen. Allerdings, die Etappe über den Dächern von Hochstetten-Dhaun, lohnt sich. Zu Fuß, aber auch mit dem Fahrrad, lässt sich der Berg prima erklimmen. Die beiden Plätze. um die jeweiligen namengebenden Linden herum. ähneln sich in Art und Ausrichtung. Beide sind eingebettet in den Geologischen Lehrpfad. An der Zweiten Linde erwartet die Wanderer zusätzlich noch ein Unterstand, ähnlich dem einer Schutzhütte.

Angenehm, wenn es regnet. Ansonsten wird diese eher kaum genutzt, auch nicht für Trinkgelage. Vor allem für Wanderer und Radfahrer ist der Platz gestaltet. Und wie ist der zu bewerten? Der Charme reicht aus, um hier kurz zu rasten. Sitzen kann man nur in der Hütte, ein Manko gerade bei schönem Wetter. Die ist zwar optisch nicht im allerbesten Zustand, wirkt allerdings stabil und sicher.

Einige leere Metall-Rahmen lassen vermuten, dass rund um den Aussichtspunkt mal Hinweisschilder sichtbar waren. Mehrere am Rande abgelegte Gesteinsbrocken runden ein Gesamtbild ab, das einen weder abstößt noch euphorisch werden lässt. Der Blick hinauf zur Stiftskirche wird durch wilden Heckenwuchs stark eingeschränkt. Ein paar Stunden Motorsägen-Einsatz und das Problem wäre behoben. Man müsste es halt nur mal in Angriff nehmen.