VG-Bürgermeister

Bursian geht von Bord

FDP-Vorsitzender Thomas Bursian hat morgen seinen letzten Schultag. Gerade erst frisch verheiratet und schon setzt sich der von Haus aus Pädagoge zur Ruhe. Oder vielleicht doch nicht? Lockt ihn eine neue Aufgabe? Der Blog packt mal wieder die Glaskugel aus und nimmt seine Verabschiedung – natürlich mit mächtig Tamtam und Getöse – zum Anlass, mögliche Kandidaten für den Bürgermeister-Posten „Kirner-Land“ aufzuspüren.

Aber hat er auch Bock darauf, seinen Hut für die FDP in den Ring zu werfen, quasi von einem Haus das Verrückte macht in ein anderes umziehen (Asterix erobert Rom)? In der Glaskugel lässt sich davon nichts erblicken. Kein Hut zu sehen! Liegt noch immer nur der von Thomas Jung mutterseelenallein herum. Der parteilose Ortsbürgermeister von Oberhausen tritt an, ohne Wenn und Aber. Unterstützt wird der Tausendsassa von der SPD. Die haben in ihren Reihen niemanden, der weder Kompetenz noch Schneid noch Ausstrahlung hat, um aussichtsreich am Hauen und Stechen um den Rathaus-Stuhl teilnehmen zu können.

Was macht die CDU? Schwierig! Noch hört man so gar nichts aus der schwarzen Ecke. Und auch die Glaskugel verdunkelt sich bei dieser Frage. Möglich wäre, dass Claus Tressel es nochmals wissen will. Warum auch nicht? Chancenlos wäre er bestimmt nicht. Halt, geht ja gar nicht! „Ich bin zu alt, darf nicht mehr“, korrigiert er dem Blogschreiber sogleich. Man werde aber einen anderen Kandidaten/in ins Rennen schicken. Wen, darüber schwieg er sich (noch) aus.

Nicht unbedingt aussagekräftiger präsentiert sich die Glaskugel bei der Frage nach Martin Kilian. Kirns Bürgermeister hat gezeigt, dass er es in der Stadt kann. Warum also nicht „Kirner-Land“? „Fifty-fifty“ – bei dieser Art von Prognose ist die Fallhöhe einer Fehleinschätzung überschaubar. Bleibt die Frage, wollen noch externe Bewerber mitmischen. Vielleicht ein weibliches Pendant zu der Männerclique? Wünschenswert wäre es allemal.