SPD vor Ort


In Kürze werden sie wieder beginnen, die üblichen Rundgänge vor anstehenden Wahlen in den einzelnen Ortsteilen. Alle fünf Jahre das gleiche unergründliche Phänomen von plötzlich ausschwärmenden Politikvertretern, die sich dann bürgernah geben. Einmal ist besser als keinmal! Die SPD hat ihre Begehungen schon vorsorglich über die Presse angekündigt. Die Konkurrenz wird sicherlich nachziehen. Das Prozedere dürfte sich an vergangene Veranstaltungen dieser Art orientieren. Terminiert scheint noch nichts zu sein. Kommt aber sicher noch. Ist die Delegation gut zu Fuß, bietet sich ihr immerhin die Gelegenheit, ihren Ort mal aus einer ganz anderern Perspektive kennenzulernen.

Blog-Ratschlag: Genau in die Ecken gucken, es lohnt sich. Jedenfalls sollten die Teilnehmer einen entsprechend großen Block mitführen, um darauf offensichtliche Mängel dokumentieren zu können. Denn davon gibt es reichlich. Besser noch: Diese nicht nur erkennen, sondern anzugehen – das wäre doch irgendwie der Jackpot. Orientierung darüber wo es hakt finden die „Begeher“ im Menü „wo es klemmt“. Wünschenswert wäre, wenn insbesondere die „wichtigen“ Personen regelmäßig, und nicht nur vor Wahlen, den Ort zu Fuß erkunden würden. Besser noch, man wäre bereit solche Inspizierungen auch auf Wälder- und Gemarkung auszuweiten. Aber wer glaubt, dass sich solche Wünsche, gerade in einem Ort mit historisch belegten eher lauffaulen Ortsbürgermeistern erfüllen, der glaubt auch an den Osterhasen.