Marode Sportplatzbrücke

Sanierung, Neubau, Aufgabe – welche der drei Optionen wird wohl für die marode Sportplatz-Brücke gezogen? Gemäß Pressemitteilung zieht die Ortsgemeinde eine aufwendige Auffrischung in Betracht. Nur so lässt sich eine neuerliches in Auftrag gegebenes Gutachten erklären. Rückblick: Eine solche Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Zu viel, äußerte seinerzeit die Ortsgemeinde in einem Pressegespräch. Wörtlich hieß es: „Dann müssen alle die, die zum Sportplatz wollen, vor der Brücke ihr Auto abstellen.“ Für die Ortsgemeinde stand eine Investition dieser Größenordnung, nur zu dem Zweck, dass Fahrzeuge zum Sportplatz oder ins Grüne fahren können, nicht in Relation zum Nutzen. Alternativ bestehe ja immer auch die Möglichkeit über den Wirtschaftsweg von Hochstädten aus zum Sportplatzgelände zu gelangen, hieß es damals weiter. Hat sich an dieser Einstellung etwas geändert? Ist man jetzt bereit das Geld in die Hand zu nehmen, um den Fortbestand zu garantieren? Geld, welches man an anderer Stelle eventuell sinnvoller einsetzen könnte? Die Entscheidung dürfte stark vom Ergebnis des neuerlichen Gutachtens abhängen. Nur, ob das günstiger ausfallen wird wie vor fünf Jahren? Zweifel sind angebracht.