Kundgebung rettet das Kirner Krankenhaus beweist Entschlossenheit

Einen besseren Anlass für eine Kundgebung als der besucherstarke Kunsthandwerker- und Bauernmarkt konnte die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ nicht wählen.  Dort demonstrieren, wo von Haus aus viele Menschen unterwegs sind – das kommt an und prägt sich ein bei de Leit. Das Kirner Land steht zusammen beim Feiern und es steht auch zusammen bei Gefahr und in der Not. Und Not wäre geboten, wenn das Krankenhaus mittelfristig von der infrastrukturellen Gesundheits-Landkarte verschwinden würde. Und wenn auch Politik und Träger zuletzt versichert haben, dass am Standort nicht gerüttelt werde, bleiben Zweifel. Die Krankenkassen mucken nämlich gegen einen Weiterbetrieb. Die sähe es lieber, wenn in Kirn die Lichter ausgingen. Dass darf allerdings nicht passieren.

Daher ist öffentlicher Druck nach wie vor notwendig, um den Entscheidungsträgern die Suppe zu versalzen. Kirn braucht die medizinische Versorgung und die Angestellten ihren Arbeitsplatz. Basta! Die Demo stellt konkrete Fragen. Etwa, die nach einer weiter vorangetriebenen schleichenden Schwächung. Operationen werden nach Bad Kreuznach verlegt und auch medizinisches Gerät. Handelt so jemand, der das Krankenhaus unbedingt weiterbetreiben möchte beziehungsweise aufwerten will. Eher nicht! Es ist noch vieles im Argen und noch lange nichts in trockenen Tüchern. Daher Kirner Land sei wachsam. Politiker und hohe Wirtschaftsbosse versprechen viel, aber halten erfahrungsgemäß wenig. Engagiert Euch weiter, damit das Krankenhaus am Rande der Stadt auch dort bleibt.