In der Grub

Hier geht es weiter…

Horch, horch! Zehn zusätzliche Bauplätze sollen mittelfristig in Hochstädten entstehen. Konkret ist eine Verlängerung des Baugebietes Langewann II. um eine Stichstraße nach rechts oben Richtung Wald geplant. Zur Erinnerung: Bereits im Jahr 2000 war eine solche Maßnahme forciert worden (Zeitungsbericht vom 2. November). Seinerzeit scheiterte der SPD-Vorstoß jedoch am Veto der Freien Wähler, einer zu dieser Zeit noch starken und ernst zu nehmenden Oposition. Begründung damals: Man wolle die Flächen für Bauplätze in dem Ortsteil über der Nahe nicht völlig ausreizen, um den Einheimischen letztlich die Chance auf Bauland über Generationen hinweg zu garantieren.

mit 10 Bauplätzen

Befürchtet wurde vor allem ein Ausverkauf an Interessenten von außerhalb. Was ist aus dieser Haltung geworden? Haben die Freien Wähler diese völlig aufgegeben? Haben sich die Vorzeichen generell geändert, was die Politik nunmehr zum Handeln zwingt? Überhaupt, hemmen Neuerschließungen nicht generell die angestrebte Dorferneuerung? Ist die Nachfrage wirklich so groß? Und wenn ja, warum gibt es noch immer unbebaute Flächen – auch in Ortsgemeindebesitz. Einfach gefragt, sollten nicht erst die Altbestände veräußert werden? Antworten auf alle diese Fragen wären zwar wünschenswert, sind allerdings nicht zu erwarten.