Hochstädten

Der Spielplatz Hochstädten ist ein uriger kleiner Spielplatz am Nahedamm. Dort vergnügen sich überwiegend Kinder aus dem Ortsteil. Schön hinter der Häuserreihe im Grünen gelegen, ist es eine kleine versteckte Oase – von dem Verkehr hinein in den Ort bekommt man dort kaum etwas mit. Klein aber fein, so oder so ähnlich lässt sich das Areal am ehesten beschreiben– angrenzend die Hellberghalle (Festgelände) mit Bolzplatz und Basketball-Korb davor.   

Der Platz ist nicht eingezäunt und gepflegt – einen Sandkasten findet man hier nicht. Von Müll und Flaschen geht hier keine Gefahr beim Spielen aus. Das Gelände ist sehr geschützt und schattig durch Bäume und die Begrünung drumherum.  Freigegeben ist der Spielplatz für Kinder bis zwölf Jahre, geeignet ist er wohl eher für kleinere Kinder. Das Angebot an Spielgeräten ist doch übersichtlich: Eine Rutsche, eine Holzhütte, ein Karussell und Wippe – das war‘s. Diesbezüglich scheint noch Luft nach oben zu sein. Aber auf welchem Spielplatz mangelt es hier und da nicht an interessanten Spielgeräten und demzufolge Esprit?

Die Rutsche eignet sich eher für kleinere Kinder, wie überhaupt der ganze Platz auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten ausgelegt ist. Spannende Ecken und Verstecke bietet das Gelände reichlich, sodass freies Spielen und Austoben hier nicht zu kurz kommt. Kurzum, die kleine Spielfläche verdient wesentlich bessere Noten als die am Kindergarten in Hochstetten.

Zwei Bänke stehen für Eltern bereit – sicherlich ausreichend für den kleinen Platz. Allerdings sind die schon etwas in die Jahre gekommen. Das Holz ist verwittert, zum Teil marode. Einladend wirkt anders. Ein weiterer Mangel ist ein Holzpfosten an der Rutsche. Die Abdeckung fehlt, Splitter ragen heraus. Die Verletzungsgefahr ist latent. Mit kleinem Aufwand ließe sich die Gefahrenstelle sicherlich schnell beseitigen.