Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!!!

Es war ein Versehen, dass zum kleinen Krankenhaus-Gipfel keine Vertreter der SPD eingeladen waren. Gastgeber Christian Baldauf erklärte, dass sein Vorzimmer es wohl versäumt habe, entsprechende Depeschen zu verschicken. Kann ja mal passieren. „Der Mensch irrt, so lange er lebt“! Aber auch ohne die Genossen Weingarten und Stein, hätte sich ein recht lebhafter sowie konstruktiver Dialog entwickelt, erklärt BI-Vertreter Michael Müller im Nachgang. Baldauf ließ wissen, dass er auf der Seite der Bürgerinitiative sei, wolle diese auch zukünftig unterstützen. Kann ja nicht schaden! Verbindlich sei es im Sitzungszimmer der Stadt jedoch nicht zugegangen. War auch nicht zu erwarten. Das Bestätigen von Absichtserklärungen ist zwar nicht der Brüller, aber auch nicht der Supergau. Lösungen, (noch) Fehlanzeige! Konkretes versprechen sich Müller und Co. vom großen runden Tisch mit Diakonie, den Krankenkassen und Vertretern der Landesregierung am 24. März.

Wird es ein Tag zum Geschichte schreiben? Wird es der Tag, an dem sich die Zukunft des Standortes nachhaltig entscheidet? Warten wir es einfach ab. Unter dem Strich, war der runde Tisch heute nur ein lockerer Aufgalopp. Vom Charakter her, eher ein reiner Gedankenaustausch oder das Verfestigen von bereits bekannten Standpunkten. Nicht viel Neues also! Nach außen hin ziehen zumindest weiterhin alle an einem Strang. Natürlich! Wie ehrlich es die einzelnen Interessenvertreter meinen, bleibt indes abzuwarten. Knackpunkt könnte die Kassenärztliche Vereinigung mit ihrem Starrsinn werden, sich neuen Aspekten und Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Krankenhaus Kirn konsequent zu verschließen. Dass war vor Jahren schon bei der Gründung eines ambulanten Diabetes-Zentrum so und scheint sich jetzt bei der Notfallversorgung fortzusetzen. Ohne Worte!