Harald-Flick-Ehrenpreis für die engagierten Müllers!

Ellen (rechts) und Michael Müller sind die kommenden Harals-Flick-Ehrenpreisträger

„Alles Müller, oder was“? – der bekannte Werbe-Slogan lässt sich eins zu eins auf Ellen und Michael Müller übertragen. Ohne das Engagement und die Dynamik der beiden, wäre es niemals zu dieser schlagkräftigen Bürgerinitiative gekommen. Im Gegenteil: Die Politik hätte die Schließung des Krankenhauses mucksmäuschenstill hingenommen und auf eine Alternative gehofft. Beide sind die Gewinner des Jahres. „Der nächste Harald-Flick-Ehrenpreis ist Euch sicher“, titelte der Blog am 24. August. Und genauso wird es nun auch sein. Die Jury hat sich für das Duo als diesjährige Preisträger entschieden. Glückwunsch zu diesem wichtigen und richtigen Signal.

Grundsätzlich gilt, die wahren Helden des Alltages sind diejenigen die Gutes tun, ohne besonders auffallen zu wollen geschweige denn sich als Einzelperson in den Vordergrund zu drängen. Ganz normale und einfache Menschen eben, die über Gebühr ehrenamtlich tätig sind, für Mitmenschen da sind, helfen und anpacken sowie für eine Sache die Ärmel hochkrempeln – konkret hier im Verbund mit allen Befürwortern des Kirner Krankenhauses. Merke, ohne ein gut funktionierendes Miteinander, wäre der Erfolg Einzelner nicht möglich.

Getreu dem Motto Ehre wem Ehre gebührt, wird stellvertretend für alle Krankenhaus-Kämpfer das Ehepaar am 6. Dezember, im Rahmen einer würdigen Feierstunde, mit dem Harald-Flick-Ehrenpreis der Stadt Kirn für ihr Engagement zum Erhalt des Krankenhauses ausgezeichnet. Vollkommen zurecht, denn das Ausrufezeichen in Sachen ziviler Widerstand ziert vor allem ihre Handschrift und die des gesamten Fördervereins. Ja, das sonst so überstrapazierte Superlativ von klassischen Kämpfer-Typen, zum Wohle der Allgemeinheit, darf in diesem Zusammenhang ruhig mal zitiert werden. 

Als Herzblut-Team treiben die seit Monaten die gesamte Politik vor sich her. Sie nervten, sie telefonierten, sie setzten Unmengen von Posts ab, sodass die gesamte Créme dela Créme kommunaler Politik gar nicht umhinkam, diese Protestbewegung nach Leibeskräften zu unterstützen. Chapeau!!! Wo Ellen draufsteht, steckt Michael drin und umgekehrt. Es müllerte halt im Team. Und es wird weiterhin müllern. Muss es auch, denn die Kuh ist, trotz aller Zugeständnisse, noch lange nicht vom Eis. Aber alles zu seiner Zeit. Nach der Preisvorgabe ist vor der nächsten Kundgebung. Und die wird insgeheim schon vorbereitet. Sie bilden die Speerspitze des Widerstandes, der jedoch insgesamt auf breiten Basis geführt wird.