Hangrutschgebiet unter dem Skywalk

Links rutscht der Hang. Die Bäume müssen weichen, der Hang wird aufgeschüttet.

Äußerst schwammig und auch ein stückweit unverständlich ist die neuerliche Pressemitteilung aus dem Kreishaus hinsichtlich der von Autofahrern lang ersehnten Hangsicherungsmaßnahme unterhalb des früheren Hochstettener Steinbruchs. Die gute Nachricht: Die Ursache für die Verwerfungen und Bodenwellen auf der Straße haben Gutachter nunmehr herausgefunden. Endlich! Hat ja lange genug gedauert. Der Berg ist also das Problem, nicht das aufgeschüttete Abraummaterial im Hang. Nun soll die Sanierung beginnen. Die schlechte Nachricht: Etwa 600 Meter Hecken und Bäume müssen am Straßenrand gerodet werden, um im zweiten Arbeitsschritt den Hang von oben her erst entlasten zu können. Mal ehrlich, gefühlt rattern im Ort nur noch die Motorsägen. Kaum ein Baum ist mehr sicher.

Mehr noch: Tausende Tonnen Material soll am Rande der Landesstraße aufgeschüttet werden. Bekommt Hochstetten-Dhaun einen meterhohen angeschrägten Wall vor die eigene Haustür gesetzt? Wie muss man sich die Optik nach der Fertigstellung vorstellen? Der Eingriff scheint gewaltig zu werden. Dem Blog fehlt (noch) die Phantasie für das Bild danach. Vielleicht bekommen wir ja mal eine Planskizze zu sehen. Die wird es doch sicherlich in irgendeiner Schublade in irgendeinem Büro geben? Bestimmt! Wäre doch mitunter ein interessanter Tagesordnungspunkt für den Bürgertreff am Sonntag. Bitte mal Herauskramen und vorstellen.