Geheimakte Discounter

Psst, bitte nicht weitersagen! Als der Blog aus einer puren Eingebung heraus wild und vogelfrei über eine Discounter-Lösung im Industriegebiet philosophierte, platzte die bereits scharf gestellte Bombe wenig später ausgerechnet im Netz. Ein bis dato streng gehütetes Politiker-Geheimnis bestätigte sich nach Facebook-Kommentaren eines SPD-Ratsmitgliedes. Nun, auch Top-Geheimagenten sind nicht frei von Fehlern. Beim Bürgerfrühstück wurde der Deckel der „Geheim-Akte“ dann zumindest etwas angehoben.

Ja, es gibt Überlegungen und erste Gespräche in die Richtung, und nein, es ist (noch) nichts spruchreif, geschweige denn eingetütet. Wichtigste Erkenntnis für die Bürger: die Ortsgemeinde ist dran! Nicht zuletzt aus der Verpflichtung heraus, die Grundversorgung nach der Ära Fickinger irgendwie sicherstellen zu müssen. Als kontraproduktiv stuft die Ortsgemeinde jedoch die nunmehr freigesetzte öffentliche Debatte ein. Begründung: Kommunen rundherum könnten aufgeschreckt werden und gegen eine solche Geschäftsansiedlung an der dann späteren Abfahrt Hochstetten Mitte, aus reinem Konkurrenzdenken heraus, ihr Veto einlegen – eventuell diese über das Gericht sogar zu verhindern versuchen.

Daher habe man im Rat nach dem Motto „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ absolut top-secret das gemeinsame Ziel Verbrauchermarkt verfolgt. An sich, eine politisch nachvollziehbare und durchaus weise Vorgehensweise. Funktioniert hat diese allerdings nur bedingt. Merke, der Blog hat zwar ein wenig mit dem Porzellan gespielt, letztlich zerdeppert hat es aber ein Funktionär.

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