Friedhof Hochstetten

Die Mauern sind eingewachsen, die Abdeckungen beschädigt, Steine zum Teil herausgebrochen und von oben und unten sowie durch die Risse zieht Feuchtigkeit durch die Fugen: Kurzum, die Bruchstein-Mauern auf dem Friedhof in Hochstetten sind ein einziger Sanierungsfall. Und wie! Ortsansässige Experten bemängelten schon vor Jahren den gravierenden Unterhaltungsstau. Passiert ist nichts. Jetzt steuert die Ortgemeinde dagegen. Nur bekämpft die nicht die Ursache, sondern hofft durch kosmetische Reparaturen die notdürftigsten Mängel beseitigen zu können.

Mauerabdeckung marode

Flickwerk zwar, aber wohl besser als nichts. So gewinnt man wenigstens etwas Zeit. Mittelfristig wird man allerdings nicht umhin kommen richtig Geld in die zu Hand nehmen, um die Mauern von Grund auf neu aufzubauen. In der Hanglage ist das notwendig, weil ansonsten die terrassenförmige Anlegung nicht aufrechterhalten werden kann. Und als ob das nicht schon genug Makel wären, pflastern auch etliche Stolperfallen den Weg der Besucher sowie Trauernden. Beispiel Hauptweg vor der Leichenhalle. Da ist die Betoneinfassung zum Hang hin weggebrochen. Gefährlich ist der Abschnitt vor allem für ältere Menschen. Und auch etliche Wurzeln haben den Teer in diesem Bereich massiv hochgedrückt.

Stolperfallen, defekte Rasenkante

Auch hier darf man sich nicht in Hans-guck-in-die-Luft-Manier einen Schritt vor den anderen setzen. Ganz zu schweigen von einer bescheidenen optischen Komponente. Merke, ein Friedhof ist auch immer so etwas wie eine Visitenkarte der Ortsgemeinde. Diesbezüglich ist auf dem gesamten Areal gewaltig Luft nach oben. Fazit: Der kurze Rundgang offenbart einige Schwachstellen, die es zu beseitigen gilt. Nun, in Kürze wird sich ja ein neuer Bauausschuss gründen. Der Friedhof wäre eine erste mögliche Anlaufstelle. Allerdings nicht nur gucken, sondern machen. Bericht und Bilder kommen in die To-do-Liste.