Erster Preisträger: Blog-Vollpfosten in der Kategorie „Backe, backe Ärzte“ geht an KV Pressesprecher Dr. Rainer Saurwein!

Die Adventszeit ist auch immer wieder die Zeitspanne, in der die Blog-Vollpfosten vergeben werden. Man stelle sich vor die beleibte „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre doch der Brüller! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Auch hier hat es Typen, die es wert sind ausgezeichnet zu werden. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere „Taten“ und „Leistungen“. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Und jetzt Trommelwirbel: Zum Kreis der erlesenen Preisträger darf sich nunmehr auch Dr. Rainer Saurwein zählen. Herzlichen Glückwunsch!

In der Begründung der Jury heißt es dazu: Wer Patienten, ohne ärztliche Anlaufstelle, mit der Aussage „Wir können uns keine Ärzte backen“ regelrecht im Regen stehen lässt, der hat nicht nur den Schuss nicht gehört, sondern lässt jegliche Empathie vermissen. Daher geht der goldene Vollpfosten in der KV-Backstuben-Edition – mit Rezeptsucher für Ärztezutaten – an Dr. Rainer Saurwein, von der Kassenärztlichen Vereinigung. Möge die Backanleitung ihm und seinen Kollegen viele süße Weißkittel auf das „KV-Backblech“ zaubern. Saurwein wird für seinen flapsigen Spruch aus der Hüfte, im Zusammenhang mit der Praxisaufgabe Dr. Berno Wischmann, gewürdigt. Der fiel in einer Phase, als dem Kirner Land der drohende Ärztemangel so richtig vor Augen geführt worden ist. Respekt! Statt Lösungen zu präsentieren – wie es seine Aufgabe wäre – wurde den Betroffenen ein hemdärmeliger Spruch aus dem Volksmund um die Ohren gehauen. Mehr noch, man versucht sogar immobile Patienten bis nach Ingelheim und Lahnstein zu vermitteln. Geht’s noch! Respekt für derart viel Unverfrorenheit und Taktlosigkeit aus der untersten Harmonie-Schublade. Wer so bürokratisch vorgeht, der hat sich den begehrten Preis mehr als verdient.