Die eher peinliche Rolle der Katholischen Kirche in der Coronakrise!

In der Akutphase der Corona-Krise spendete der Papst den besonderen Segen „Urbi et Orbi“. Schön! Vielen Dank nach Rom für die aufmunternde Geste. Besser wäre jedoch gewesen, der Vatikan hätte statt frommer Wünsch Geld gespendet. Das wird nämlich dringender benötigt. Jedenfalls mehr als alle Worte. In Rom und überall auf der Welt sitzen die Kirchenmänner auf einem riesigen Batzen davon. Andere sollen immer spenden, aber die Katholische Kirche macht sich stets einen schlanken Fuß. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Hey, christlich geht anders. Gerade in Italien, wo das Epizentrum der Corona-Krise in Europa für massives Leid sorgte, braucht es dringend finanzielle Unterstützung. Das Land liegt am Boden.

Hochgeschätzte Katholische Kirche, jetzt könnt Ihr mal Nächstenliebe und Barmherzigkeit aktiv leben. Öffnet nicht nur Euer Herz, sondern auch die Schatulle. Wäre doch nur angemessen! Aber das wird nicht passieren. Die Kohle wird nicht angetastet. Liebe Italiener, die Katholische Kirche wird Euch nicht unterstützen. Eher stellt sich der schiefe Turm von Pisa selbst wieder in gerade Position. Warum auch, die Kirchenoberen spenden ja schon tröstende Worte. Das muss genügen. Ihr könnt Euch ja am geistigen Beistand aufrichten. Italien ist überall. Auch in Deutschland verfügen die Bistümer über ein Milliardenvermögen. Und auch hier erfreut man sich an Kontostand und Besitztümern.

Bescheidenheit predigen, aber Reichtum anhäufen. Oder anders formuliert, Wasser predigen und Wein trinken! Gute Ratschläge ja, aber eigenes Geld in Aufbau-, Flüchtlings-, Hilfs-, oder Unterstützungsprojekten stecken, niemals! Ehrlich, die Katholische Kirche ist nur noch peinlich, auch wegen anderer bekannter Skandale. Irgendwann rächt sich das. Die Menschen werden sich noch mehr abwenden, als das ohnehin schon der Fall ist. Die Folge: Die Kirchen werden immer leerer. Macht ja nix, Hauptsache die Geldspeicher bleiben voll.

Fazit: In Finanzangelegenheiten ist die Katholische Kirche eine Erscheinung: Wie schafft es die wohl reichste Glaubensgemeinschaft weltweit nur immer wieder mit Spendenaufrufen auf offene Türen zu stoßen, und dies, obwohl man auf einem eigenen Geldspeicher sitzt, der Dagobert Duck vor Neid erblassen ließe. Nur mal als Beispiel: Wenn die gesamte Katholische Kirche ihr Füllhorn gießkannenartig über die Welt ausschütten würde, es gäbe von jetzt auf gleich keine Armut mehr. Diese Information haut der Blog nur mal so als vorstellbare Relation zum beträchtlichen Vermögen heraus, welches Rom und die vielen Bistümer weltweit horten und verwalten. Jetzt wäre es an der Zeit in Demut zu teilen. Armut kann auch eine Chance sein – und die Glaubwürdigkeit stärken. Die Kirchenbänke werden immer leerer, die Konten immer voller.