Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt! Kultgaststätte „Zum Ottsch“ ist verkauft! Neuer Pächter steht in den Startlöchern!!!

Wer erinnert sich nicht gerne an diese Bilder: Die Menschen strömen in Scharen in die Stadt, die Stimmung bewegt sich zwischen Bühne und Bierständen bisweilen am Siedepunkt, ein DJ in Höchstform, das kühle Blonde fließt in Strömen und zu guter Letzt sind die Essensstände dicht belagert – das letzte Brückenfest unter der Regie von Otto Ries „Ottsch“ war der Hammer. Danach schwenkte der für immer den Zapfhahn in die Höhe. Schluss, aus, vorbei – das war’s. Lang, lang ist es her. Seither stehen Kneipe und Wohnung darüber leer. Die Markisen hängen auf halb acht und auch ansonsten wirken Gebäude sowie Fassade zusehends heruntergekommen. NOCH! Denn die Brauerei hat das Gebäude jetzt an Hasan Sarman verkauft. Der Eigentümer von „Pumpe“ und „Santorini“ versteht sich auf sanieren und vermieten. „Die Unterschrift unter dem Vertrag ist noch druckfrisch und schon laufen seine Planungen auf Hochtouren. Er will umfangreich erneuern. Die Toiletten werden vom Keller hinauf ins Erdgeschoss verlegt. Das wird ebenso auf den neusten Stand gebracht wie die gesamte Wohnung darüber. Keine Frage, das Gebäude verspricht ein hinterher Schmuckstück zu werden.

Und was das Beste ist, der neue Wirt steht auch schon in den Startlöchern. Sein Name soll (noch) geheim bleiben. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis frischer Schwung in die einstige Kultstätte einkehrt. Wie und mit welchem Konzept, wird sich zeigen. Jetzt gilt es erst einmal, eine generelle Bestandsaufnahme zu erheben. Fakt ist, es gibt einiges zu tun und fakt ist, die Kneipen-Geschichte soll fortgesetzt werden. Gute Nachrichten also! Vielleicht wächst ja auch ein neuer Kultwirt heran, sozusagen ein neuer Typus „Ottsch“? Und vielleicht erfährt auch das Brückenfest seine Fortsetzung. Wer weiß! Drücken wir mal ganz fest die Daumen, dass die linke Seite des Hahnenbachs wieder mehr Belebung erfährt. Eine reine Kneipe eines Schlages „Ottsch“ oder viel früher „Old Train“ braucht es unbedingt wieder im Kirner Stadtgebiet.