Post vom Blog an den Macher Markus Lüttger!

Post vom Blog www.hochstetten-dhaun.info: „Respekt Markus Lüttger! Sie leben Hochwasserhilfe! Sie gehen vorneweg, wenn es darum geht, konkrete Unterstützung zu organisieren. Offenbar richtig, richtig gut vernetzt und vor Pragmatismus nur so strotzend, haben Sie neben ihren eigentlichen Aufgaben als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rüdesheim, stets das Not der anderen im Blick. WOW! Zugegeben ich äußerte mich zunächst skeptisch, weil Sie und andere eigene Spendenkonten einrichteten, statt auf bekannte Adressaten zu verweisen. Aber diesbezüglich haben Sie mich jetzt eines Besseren belehrt. Mehr noch: Sie haben mich sogar überzeugt! Warum? Wer weiß ob die mittlerweile gespendeten 70000 Euro auf den gängigen Hilfskonten der üblichen Adressaten eingegangen wären. mehr

Katastrophengebiete: Hochstetten-Dhaun hat die Mitteln und hat die Power um zu helfen. Hat die Ortsgemeinde auch den Willen?

Mal eben laut gedacht! Sollte die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun nicht eine eigene Spendenaktion für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe ins Leben rufen? Gute Frage, nächste Frage. Wenn die Ortsgemeinde sich zu einer Spendensumme „X“ vom prall gefüllten Konto durchringen könnte, wäre es dann nicht angezeigt, den Betrag mit Spenden von Bewohnern, womöglich durch eine Haus- und Straßensammlung, aufzustocken? Vieles spricht dafür, so rein gar nichts dagegen? Machbar und durchführbar wäre eine Dorf-Spendenaktionen allemal. Man muss es nur wollen und dann konsequent angehen. Merke, die Ortsgemeinde gilt als eine der wohlhabendsten im Kirner Land. Für die wäre es ein Leichtes, mal eben ein paar tausend Euro aus dem Sparstrumpf zu ziehen, zumal zu Gunsten einer guten Sache.

Das Dorf könnte ganz gezielt in einer verwüsteten Gemeinde, etwa an der Ahr, helfen. Mutmaßlich mit einem speziellen Projekt? Eines, das mit Mitteln aus Hochstetten-Dhaun und vielleicht sogar mit zusätzlichem Man-Power umgesetzt werden könnte. Es gibt viel zu tun, packen wir es an? Maybe? Andere Kommunen haben längst Initiativen in diese Richtung gestartet und somit vorgemacht wie es gehen könnte. Und was anderen recht ist, kann Hochstetten-Dhaun doch nur billig sein. Kommt eine solches Signal aus dem Bürgermeisterbüro sowie aus den Reihen des Ortsgemeinderates? Wie eingangs bereits erwähnt, die Kohle wäre vorhanden. Warum nicht etwas Großes mitanstoßen? Die Spenden könnten zur Linderung der größten Not in einer noch zu bestimmenden schwer betroffenen „Partner-Ortsgemeinde“ beitragen. Startet das Dorf die Hilfsinitiative Hochstetten-Dhaun? Wer von den politisch Verantwortlichen geht vorneweg? Ist der Start erst geglückt, kommt der Rest von ganz alleine. Schauen wir mal, inwieweit man sich zu einer gemeinsamen dörflichen Spenden- und Hilfsaktion durchringen kann. Muss ja nicht heute oder morgen sein, jedoch auf Sicht. Der Blog fände ein Engagement auf Basis gelebter Nächstenliebe richtig, richtig gut und wäre mit Geld und Spendendose mit von der Partie.

Simmertaler Firmen Jochum und Barth sowie der Schmidtburger- und Kastanienhof aus Weiler und Meckenbach engagieren sich im Hochwassergebiet!

„Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen“ – den Bibelspruch haben die Simmertaler Firmen Barth und Jochum verinnerlicht, als sie mit als erste Helfer in der Not im Katastrophengebiet tatkräftig mit anpackten. Und wie! Uli Jochum ist schon seit Tagen mit seinem Bagger im Einsatz, um Straßen zu räumen oder Müllberge zu beseitigen. Dabei dürfte bei dem gefragten Jung-Unternehmer das Auftragsbuch geradezu überquellen. Gleiches gilt für den Steinmetzbetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Brüder Barth organisieren von hier aus Hilfseinsätze und bündeln Kräfte. Als mittlerweile feriwillige Gruppe helfen die Keller und Wohnungen in Insul von den Schlammmassen zu befreien. Ist ein Haus gesäubert, kommt das Nächste dran. So einfach geht das. Hoch lebe der Pragmatismus. Auch in den nächsten Tagen werden von Simmertal aus Hilfseinsätze ins Krisengebiet organisiert werden. Dafür bleibt in der Heimat die Arbeit liegen. Chapeau!

Beiden Unternehmen gebührt Respekt und Anerkennung für das schnelle, selbstlose und geräuschlose Anpacken. Es wird nicht geschwätzt, sondern gehandelt. Dritter im Bunde ist der Schmidburger Hof aus Weiler, stellvertretend Miriam Reichardt. Letztere sorgt für eine ausgewogene Verpflegung vor Ort. Ohne Mampf kein Kampf! Wer arbeitet braucht schließlich regelmäßige Stärkungen. Ebenso dabei der Kastanienhof aus Meckenbach. Zusammengenommen ist das erweiterte Simmertaler Team eine schlagkräftige und vor allem junge Truppe, die sich auch in den kommenden Wochen mehr oder weniger intensiv engagieren möchte. Etliche Helfer gehören jetzt schon zum Helfer-Stamm. Es sind noch weitere willkommen. Man habe so viel persönliches Leid aus erster Hand erfahren, sodass daraus auch schon so etwas wie eine Verpflichtung, konkret Familien zu helfen, gewachsen ist. Hut ab und weiter so!   

Freiwillige Feuerwehr Hochstetten-Dhaun im Katastrophengebiet im Einsatz!

Die Feuerwehren aus dem Kirner Land sind erste Helfer in der Not. Auch die Einheit aus Hochstetten-Dhaun war bereits mehrfach im Hochwassergebiet Ahrtal im Einsatz. Was die Mitglieder dort zu sehen bekommen übersteigt alle Vorstellungskräfte. „Man denke sich das Schlimmste und setzt dann noch eins drauf“, so die einhelligen Reaktionen aus dem Feuerwehrhaus. Die zumeist erfahrenen Feuerwehrmänner sind zwar leiderprobt, aber die Ausmaße und das Elend übersteigt auch deren Vorstellungskräfte. Keller leerpumpen, Schlamm scheppen, Müll beseitigen – kurzum für das ganze Programm an ersten Hilfsmaßnahmen steht die Wehr aus Hochstetten-Dhaun Gewehr bei Fuß. Im ständigen Wechsel mit anderen Einheiten ist das Kirner Land permanent vertreten und eingebunden. Hut ab vor dieser Leistung rund um die Uhr. Einige Bilder aus dem Krisengebiet haben die Kameraden mitgebracht. Es sieht aus wie nach einem Erdbeben der Stärke acht bis zehn. Weiter so und vor allem durchhalten, möchte man den Kameraden mit auf ihren schweren Wegen geben. Die sind auch emotional ganz schwere, weil ja auch viele Menschen in ihren Häusern gestorben sind oder noch vermisst werden. Von den einzelnen Schicksalen aus erster Hand zu erfahren schüttelt man nicht so einfach aus den Klamotten. Die lassen sich nicht wie Schippe und Besen in die Ecke stellen. Respekt und Anerkennung für dieses Engagement. Ihr seit tolle Botschafter für unser Dorf! Und vor allem bleibt alle gesund.  

Dienstagsspaziergänger mal ganz anders unterwegs!

WOW, die viel gescholtenen Dienstagsspaziergänger gehen nicht nur für ihre Sache entschlossen allwöchentlich durch Simmertal, nein, sie gehen ebenso beherzt bei der Flutopferhilfe vorneweg! Hut ab, vor deren Engagement zu Gunsten der Unwetteropfer, die gewiss ihresgleichen sucht. Um was geht es? Nun, als eine der ersten rief die Gruppe eine regionale Hilfskampagne ins Leben. Will heißen, die Dienstagsspaziergänger sammelten Hilfsgüter was das Zeug hielt. Ganze Lastwagenladungen wurden im Nu zusammengetragen. Mehr noch: Beste Vernetzung und Kontakte öffnete auch der Kirner Initiative die Tore zu den Depots in den betroffenen Gebieten, die womöglich sonst verschlossen geblieben wären. Und als ob das nicht genug Power gewesen wäre, packten die Dienstagsspaziergänger bei der Kirner Verladung noch kräftig mit an. Ohne deren Unterstützung, wäre der Abtransport in kürzester Zeit wohl nicht möglich gewesen. mehr

In eigener Sache: Kaum nachzuvollziehen, aber Grünschnitt und Grünschnitt sind zweierlei!

Wohin mit einer großen Menge Unkraut in der XXL-Variante? Will heißen Disteln und andere bis zu zwei Meter hohe Gewächse, die sich aufgrund des starken Regens in den vergangenen Wochen regelrecht in den Himmel schossen. Auf einem Bauplatz mit Mutterboden-Depot, kommen da mal eben schnell große Mengen zusammen. Exakt ein Pkw-Anhänger voll, um es mal genauer zu formulieren. Den wollte der Blog auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgen. Pustekuchen! Freundlich aber bestimmt, wurde der auf die Vorschriften hingewiesen, wonach ausschließlich Gehölz- und Heckenschnitt hier abgegeben werden dürfe. Richtig, das steht schwarz auf weiß auf einer Infotafel. Klar, wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Kein Unkraut, und sei es auch noch so heckenähnlich, darf hier abgelegt werden.

Auch wenn es noch so unlogisch klingen möge, Grünschnitt ist eben nicht gleich Grünschnitt. Zumindest nicht im Sinne der Definition. Dass im Silo bereits andere ähnliche Unkraut-Ladungen entsorgt wurden – geschenkt. Die Abgaben werden halt nicht immer kontrolliert. Da ist guter Rat teuer. Wohin jetzt mit dem Zeugs? In die Bio-Tonne? Wie soll das gehen bei der Menge. Der Blog konnte seine Ladung an anderer Stelle ordnungsgemäß entsorgen, aber was machen Menschen, die keine Alternative vor der Brust haben? Wahr ist, der Grünschnittplatz ist ein Segen. Wahr ist aber auch, der deckt beileibe nicht das ganze Spektrum von Grünschnitt ab. Diesbezüglich müsste unbedingt nachgebessert werden. Das sehen auch die Betreiber so. Denen sind die momentanden Vorgaben ebenso ein Dorn im Auge. Unter Grünschnitt ist doch irgendwie alles zu verstehen, was die Natur so bereithält. Okay, ausgenommen Grasschnitt. Der gehört in die Biotonne oder auf den Kompost.

Das Wort zum Sonntag

Hilfe, der Klimawandel ist da! Die Bilder aus den Hochwassergebieten lassen einen nur noch fassungslos zurück! Hilfsbereitschaft sowie Anteilnahme sind immens. Ganz Deutschland ist schockiert. Beispielhaft, die derzeit laufenden Sammelaktionen für die betroffenen Flutopfer. Mit von der Partie ist auch das Kirner Land. Ganz vorn mit dabei die Stadt Kirn. Spontan hat Bürgermeister Frank Ensminger eine Abgabestelle im Sitzungssaal des Rathauses eingerichtet. Der Ansturm am heutigen Samstag war immens. Hut ab vor der Leistung des ganzen Helfer-Teams. Jetzt wird es zunächst darum gehen die Sachen zu sortieren, um sie in letzter Konsequenz geordnet zu den Sammelstellen im Krisengebiet bringen zu können. Wahr ist, die Kirner leben Hilfsbereitschaft. Wahr ist aber auch, neben Gegenständen des täglichen Bedarfs braucht es vor allem Geld. Viel Geld!

Unzählige Spendenkonten wurden schon eingerichtet. Regionale in den betroffenen Krisengebieten sowie auch bei den üblichen Hilfsorganisationen. Für den Blog nicht nachvollziehbar ist die Tatsache, dass auch einzelne Kommunen, Vereine und auch Institutionen mit Spendenkonten werben. Warum müssen die Verbandsgemeinden Kirner Land und Rüdesheim ihre eigenen Süppchen kochen? Die können doch auf die bereits bestehenden Adressen, am besten auf die in den betroffenen Gebieten, verweisen. Dem Blog möge man bitte die Hintergründe erläutern. Was wird mit dem Geld gemacht? Wo wird es eingesetzt? Warum erst über Los gehen? Direkte Hilfe ist doch immer die beste Hilfe, oder? Jedes Krisengebiet hat schon ein eigenes Spendenkonto angelegt. Also, worauf noch warten? Direkt dort einzahlen wo das Geld am dringendsten benötigt wird, so wird ein Schuh draus. In den einzelnen Verwaltungen Geld sammeln, um die dann vielleicht am Ende öffentlichkeitswirksam übergeben zu können, braucht in solchen Zeiten niemand so wirklich. mehr     

Kirner starten Hilfsangebot für Flutopfer!

Bravo Kirn! Applaus für alle Beteiligten für die Einrichtung einer Sammelstelle nach der Flutkatastrophe. Nicht nur reden, sondern handeln – nur so kann es was werden mit einer schnellen Hilfe. Am morgigen Samstag können vor allem Dinge des täglichen Bedarfs sowie Kleidung im Sitzungssaal des Rathauses abgegeben werden. Zwischen 10 und 14 Uhr stehen freiwillige Helfer parat, um Hilfsgegenstände entgegenzunehmen. Dass der Rathaussaal von Lage und Größe für einen möglichen Ansturm eventuell nicht gewappnet sein könnte sowie die Anbindung für Fahrzeuge eher ungeeignet erscheint – geschenkt. Die Stadt Kirn kann eben nur diese eine Möglichkeit aus dem eigenen Saft stemmen. Die Verbandsgemeinde hätte da ganz andere Möglichkeiten. Die könnten Hallen freigeben – etwa die Hellberghalle. Scheinbar hält die sich allerdings (noch) zurück mit einem konkreten Unterstützungsangebot. Worauf aber noch warten? Egal, wichtig ist das Machen im ersten Angriff. Und Macher sind die Kirner. Mögen die Menschen jetzt aktiv werden und Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bettwäsche und, und, und bündeln und abgeben. Und viele wollen helfen. Von daher ist die Sammelstelle ein Segen, wenngleich der Blog die Befürchtung hegt, dass der eher kleine Saal dem Ansturm alleine aus Kapazitätsgründen nicht gewachsen sein wird.   

Unwetterkatastrophe und Diätenerhöhung an einem Tag?

chreckliche Bilder aus der Eifel und im Landkreis Ahrweiler! Starkregen und Überschwemmungen richtende verheerende Schäden an. Mehr noch: Menschen sind gestorben, viele werden noch vermisst. Das Ausmaß ist eine einzige Katastrophe. Die Fernsehbilder liefern apokalyptische Szenen in der Endlosschleife. Die Unwetterlage löst bundesweit Betroffenheit aus. Reflexartig auch bei der Politik, die schnelle Rettung und unbürokratische Hilfe verspricht. Erschütterung auch bei der heutigen Landtagssitzung in Mainz. Just am Tag der Katastrophe hat das zweitägige Plenum begonnen. Zusagen, Hilfestellungen und unbürokratische Hilfe sendet eine sichtlich mitgenommene Ministerpräsidentin Malu Dreyer vom Rednerpult aus. Wie immer halt! Der Ablauf der Tagesordnung hatten sich die Landtagsmitglieder sicherlich anders vorgestellt. Viele Menschen haben ihr Leben verloren. Andere stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Das Leid wiegt schwer. Unendlich viele Millionen Euro werden notwendig sein, um die Not der Betroffenen abzumildern und die Infrastruktur wieder aufzubauen. mehr

Darauf einen Narrhallamarsch! Mainzer Landtag beschließt Diätenerhöhung!

Aus gegebenen Anlass blickt der Blog nach Mainz. Im neuen überteuren Landtag herrscht große Einigkeit. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wie immer halt, wenn es um die eigene Kohle geht. Frage: Die geplante Diätenerhöhung für Abgeordnete des Landtags in Rheinland-Pfalz – ist sie unverschämt oder angemessen? Rund 800 Euro mehr Gehalt, gestaffelt auf drei Jahre, ist aber auch eine Hausnummer! Dass Ottonormalverbraucher solche extremen  Aufschläge meist nicht vergegönnt sind – geschenkt! Keine Neiddebatte, aber die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ist gelinde formuliert unglücklich gewählt. Kaum konstituiert und Wumms schon hat man sich selbst bedient, und dies, trotz Corona. Die Botschaft dürfte bei den Wählern so gar nicht gut ankommen. Auch der Blog tut sich schwer. Aber wir alle vergessen recht schnell. Spätestens in ein, zwei Wochen redet niemand mehr über die Anpassung auf VG-Bürgermeister-Niveau. Von daher, alles richtig gemacht? Ein schlechtes Gewissen müssen unsere Volksvertreter eh nicht haben. Und rechtfertigen müssen die sich ebenfalls nicht. Auch unsere Nahevertreter nicht, die nahezu rund um die Uhr für die Region da sind und sich einsetzen. Ist das so? Naja! Wer ordentliche Arbeit leistet soll gefälligst ordentlich bezahlt werden. Und die bisherigen 7000 Euro sind definitiv zu wenig für das immense Stundenaufkommen – eher als Almosen zu verstehen. Von daher, alles gut? Oder doch nicht gut? Kruzifix nochmal, was denn jetzt?