Brücken

Hans-guck-in-die-Luft sollte nicht unbedingt als Vorbild dienen, wenn man auf dem Weg nach Hochstädten zu Fuß sowohl Bahn-, als auch Nahebrücke überquert. Der Grund: Untiefen, Bodenwellen und regelrechte Löcher im Belag. Gerade bei Dunkelheit erfordert der insgesamt schlechte Zustand des Gehweges die volle Aufmerksamkeit – und das nicht erst seit kurzem. Der Unterhaltungsstau auf beiden Brücken herrscht schon seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Tendenz zunehmend. Anderswo wurden in Schlaglöcher dieser Größenordnung kleine Gewächse als Denkanstöße eingepflanzt.„Sag’s mit Blumen.“ Wäre vielleicht eine nette Idee, um mit Blütenpracht auf Missstände hinzuweisen. Spaß beiseite, wenn schon mobile Menschen auf den Streckenabschnitten besonders Acht geben müssen, dann haben es Senioren mit und ohne Rollatoren gleich doppelt schwer. Barrierefreies- und gefahrloses Fortkommen geht anders. Es gibt viel zu tun.