Brauerei leidet unter Corona-Krise: Kann der Bier-Club helfen? Es mangelt an Leergut!

 

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona und die Folgen nur schwer lachen. Denen frieren eher die Gesichtszüge ein. Die Branche ist durch das Virus extrem getroffen. Auch die Kirner Privatbrauerei leidet massiv unter Geschäftseinbußen. Das neue Coronavirus hat die Zapfhähne zum Stillstand gebracht. Die Gastronomie ist weggebrochen, das Vereinsleben heruntergefahren, Veranstaltungen abgesagt. Kurzum, das gute Kirner ist nur noch in den Haushalten gefragt. Keine Frage, der Bierabsatz ist massiv ins Stocken geraten. Zukunft offen. Logisch, wenn die Feste ausfallen, wird das ein Loch reißen. Da ist guter Rat teuer. Keine Frage, in Kirn geht die Bier-Angst um.

Zusammengefasst steht die Kirner Privatbrauerei vor großen Herausforderungen. Diese zu meistern, dürfte schwer genug werden. Wie gut, dass sich das Unternehmen auf seine Familie beziehungsweise den Bier-Club verlassen. Enger zusammenrücken in schweren Zeiten – passt! Rund 10000 Mitglieder umfasst der komplette Clan, der dazu aufgerufen ist die Brauerei zukünftig noch mehr zur Seite zu stehen. Egal was kommen mag, wohin der auch Weg führt, wir sind und wir bleiben Kirner. Irgendwann werden unter dem Schornstein wieder bessere Zeiten anbrechen.

Die Sorgen der Kirner Brauer teilen viele Kollegen in der Republik. Kann die Kirner Privatbrauerei die gegenwärtige Lage kompensieren? Wahrscheinlich nur unter der Voraussetzung, dass danach bessere Zeiten kommen, und dies, am besten möglichst bald. Denn in wenigen Wochen beginnen die Sport- und Volksfeste, durch die sich die Brauer eigentlich hohe Profite erhoffen. Werden die stattfinden? Stand jetzt kaum vorstellbar, dass in Kürze dicht an dicht ausgelassen gefeiert werden kann.

Wahrscheinlich zermartern sie die Brauerei-verantwortlichen die Köpfe, wie man am besten aus der Absatzkrise herauskommen kann. Kreativität und Ideen sind gefragt? Laienhaft unterbreitet der Blog einmal ein paar Vorschläge: Wie wäre es mit einer Sonderabfüllung „Solidaritäts-Bier“! Versehen mit einem Appell an alle da Draußen, diese Spezialabfüllung, natürlich gemixt nach einem Rezept aus der eigenen Schublade, zu konsumieren. Das darf dann ruhig auch etwas mehr kosten. Wie schon erwähnt, es geht um Hilfe in schweren Zeiten. Den Markt mehr ankurbeln, ohne einen exzessiven Biergenuss einzufordern – passt!

Was kann der Bier-Club tun, wenn es hart auf hart kommt? Nun, der könnte einen höheren Beitrag leisten, auf den üblichen Bierkasten am Geburtstagen verzichten oder sogar in Vorlage treten. Sonderdruck T-Shirts, Zecher-Pässe über Handel- und Gastronomie abwickeln, die regionale Marke- und Notwendigkeit noch mehr in den Fokus rücken – Chancen gibt es zu Genüge. Wichtig in diesen und ähnlichen Prozessen wäre, dass der Funke vom Brauereihof überspringt. Die Region und insbesondere der Bier-Club werden Gewehr bei Fuß stehen, um die Marke „Kirner Bier“ durch die Krise zu begleiten.

Noch etwas:  Leere Flaschen und Kästen sind derzeit Mangelware. Viele Kunden bringen das Leergut nicht mehr zurück. Also liebe Biertrinker, hortet nicht die Kisten, sondern bringt sie zurück. Erst dann kann das gute Kirner ausreichend verfüllt werden. Also worauf noch waren, die Brauerei ruft zur Rückgabe auf – da ist der Weg zum Leergutautomaten Pflicht!!!