Bodenwellen zwischen Hochstetten und Kirn

Bild kl.pfr.

Teststrecke für Stoßdämpfer


Erst 70 dann 50 jetzt 30: Was kommt danach? Die Fahrbahn-Probleme auf einem rund 200 Meter langen Teilabschnittes der Landesstraße 183 zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn werden immer drängender. Die bisher vorgenommenen Geschwindigkeitsabstufungen bekämpfen nämlich nicht die Ursache für die Bodenwellen im Fahrbahnbelag, sondern reduzieren lediglich die Gefahren für die Verkehrsteilnehmer. Der Hang drückt nach wie vor, was nach und nach zu immer tieferen Verwerfungen führt. Eine Teststrecke für Stoßdämpfer ließe sich mittlerweile bequem auf dem stark betroffenen Kurvenbereich einrichten. Die neuerliche Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit wurde notwendig, weil die Bodenwellen nochmals tiefer und somit vor allem für Motorradfahrer gefährlicher geworden sind, heißt es aus dem Landesbetrieb Mobilität (LBM). Der könne nur auf die Straßenverhältnisse reagieren, agieren müsse der Kreis. Der ist für das lose Gelände oberhalb zuständig. Erst wenn die Ursache beseitigt sei, so LBM-Mitarbeiter Thomas Neumann auf Nachfrage, dann mache es Sinn, die Fahrbahn instand zu setzen. Kosmetische Reparaturen seien ohnehin keine dauerhafte Lösung. Fakt ist, der Berg präsentiert sich als eine tickende Zeitbombe. Der Wertstoffhof wurde bereits geschlossen. Die Fachleute reden nicht um den heißen Brei herum. Geht man das Problem nicht zeitnah nachhaltig an, werde der LBM irgendwann nicht mehr umhinkommen, die Straße aus Sicherheitsgründen gleich ganz zu sperren. Das wäre der Super-Gau. Man darf gespannt sein, wie lange es dauert, bis die Straße wieder topfit ist für den Verkehr.