Ortsumgehung B 41

Überflug über die neue Trasse

LBM-Video Baustelle

Schilda lässt grüßen! Vor knapp fünf Jahren wurde die B 41-Brücke am Ortsausgang Richtung Idar-Oberstein erst aufwendig saniert, um jetzt öffentlich einräumen zu müssen, dass die Tragfähigkeit für Schwertransporte dennoch nicht ausreichend ist. Und außerdem stünde die falsch. Soso. Die Folge: Mittelfristig wird man nicht umhinkommen, eine neue Brücke zu bauen. Warum nur so kompliziert? Angesichts dieser wohl völlig neuen Erkenntnis des Landesbetriebes Mobilität (LBM), drängt sich Otto-Normal-Denker die Frage förmlich auf, warum erst diese zeitintensive millionenteure Sanierung? Warum wurde in Erwartung der Ortsumfahrung seinerzeit nicht gleich eine Variante rechts neben der alten Brücke, über die Nahe hinweg, angelegt. Auf direktem Weg und nicht erst über Los (Roter Pfeil Bild unten).

Eine gerade Führung; es wäre so schön einfach gewesen.

Eine, die sich nicht nur harmonisch ins Landschaftsbild einfügt, sondern großzügig am Ortseingang hätte vorbeigeführt werden können. Eine, ohne sich jetzt schon abzeichnenden engen Kurven-Kuddelmuddel. Nicht zu vergessen, den Bewohnern der ersten Häuser wäre ein Leben an der Mauer erspart geblieben. Vorteile über Vorteile. Gelegenheit vertan, möchte man da den Planern und Ingenieuren angesichts auf der Hand liegender Planungsfehler nur noch hinterherrufen. Jahrzehntelang warben die Freien Wähler für eine Variante rechts an der Brücke vorbei. Dafür wurden sie zumeist belächelt. „Aus Kostengründen nicht umsetzbar“, hieß das Totschlagargument aus den Amtsstuben.

Nun, fehlt dem Laien natürlich der Weitblick bei solchen Planspielen. Eventuell sind die Vorwürfe ja auch völlig unberechtigt. Sicherlich gab es Zwänge so vorzugehen. Nachkarten hilft ja auch nichts (siehe Zitat Arztpraxis). Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten. Daher werden die einzelnen Baufortschritte immer mal wieder Thema auf dem Blog sein.