Das Wort zum Sonntag

Das Impfzentrum in Bad Sobernheim nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Die erste Impf-Bilanz lässt die Verantwortlichen regelrecht jubeln. „Sieben Impflinge in 15 Minuten: läuft!“ – titelt der Öffentliche Anzeiger. Dem neutralen Beobachten stellen sich allerdings Fragen: Wieso werden die Kapazitäten nicht umfänglich ausgereizt? Angeblich könnten zwischen 800 und 1000 Bürger auf zwei Impfstraßen durchgeschleust werden. Theoretisch wohlgemerkt. Logistisch offenbar kein Problem. Und dennoch werden täglich gerade einmal 170 Impfungen verabreicht. ZU WENIG! MIESE QUOTE! Und alles nur tagsüber. Nachts könnte man doch auch impfen, oder nicht? Hallo, wir haben Pandemie! Es herrscht Notsituation! Warum nicht einen Impfstraßen-Betrieb rund um die Uhr anbieten? In dieser Ausnahmesituation sollte das doch möglich sein. Mehr noch: Angesichts der exorbitanten Infektionszahlen erklärt der Blog eine solche Strategie für ein absolutes Muss. Es geht schließlich um Menschenleben. Zugegeben, der hat leicht reden, aber laut Denken muss erlaubt sein. Was spricht gegen eine entsprechende Ausweitung? Gibt es zu wenig Impfstoff? Mangelt es an Personal? Scheitert es an der Bürokratie? Darf der Impfstoff nicht bei Dunkelheit gespritzt werden? Fragen über Fragen, die beantwortet werden wollen. Das Virus breitet sich weiter aus und so etwas wie Normalität kann nur dann wieder einkehren, wenn auf Teufel komm raus geimpft wird. Bei schwachen 170 Patienten am Tag, scheint da nicht nur auf den ersten Blick gewaltig Luft nach oben zu sein! Also, woran liegt es? Bekennt mal Farbe! Will man nicht mehr impfen oder kann man nicht mehr impfen?

Armin Laschet ist neuer CDU-Frontmann: Schwerer Schlag für Landrätin Bettina Dickes und auch für die SPD!

„Verlieren ist doof. Aber dann auch noch gegen Armin Laschet“! – Der Post der ZDF heute-show dürfte die Gemütslage unserer Landrätin Bettina Dickes eins zu eins widerspiegeln. Was hat unsere Kreis-First-Lady nicht alles unternommen, um ihrem Idol Friedrich Merz auf den Chefsessel zu hieven. Zugegeben, sie hatte ja auch nur eine Stimme, aber siegessicher war sie gewiss. Und wie! Und sie hatte sich auch extrem gut vorbereitet, ja sogar Glückssymbole bemüht. Trotz ihrem Schornsteinfeger-Profilbild, mit dem schwarzen Zylinder auf dem blonden Lockenköpfchen, schwappte das Glück nicht über das Netz hin zum Online-Parteitag rüber. Ihr Herzbube stach nicht! Schlecht für sie, gut für Deutschland? Wer weiß? Merz polarisiert. Er steht für klare Kante und einen anderen Politikstil. Der Mann ist ein echter Typ. An der Reizfigur kann man sich wenigstens reiben. Gegen ihn wirkt Laschet wie ein echter Langweiler. Der eher bodenständige Politiker steht für ein „Weiter so“ im Sinne der Kanzlerin. Die dürfte daher innerlich frohlocken. mehr

Heute ist Abgabe: Gebt her Eure ausgedienten Weihnachstbäume!

Nein, „Weihnachtsbaum-Hinterher-Ziehen“ ist keine neue Sportdisziplin. Wäre auch irgendwie eine sehr unpraktische und rein saisonal bedingte Ertüchtigung. Dennoch, man braucht nicht unbedingt einen Anhänger oder Schubkarren, um diese von A nach B transportieren zu können. Solide Handarbeit geht auch. Der Umstand ist dem Corona bedingten ausfallenden Abholservice der Freiwilligen Feuerwehr geschuldet. Ersatzweise hat die heute zwischen 9 und 15 Uhr eine Abgabestation am Feuerwehrhaus eingerichtet. Und dort klappt das wie geschnitten Brot. Baum den Kameraden vor den großen Anhänger legen und schon ist man fertig. Die kümmern sich dann um alles weitere. Abstand- und Hygieneregeln werden auf diese Art und Weise der etwas anderen Entsorgung perfekt eingehalten – passt! Die Feuerwehr rackert im Schichtbetrieb. Alle zwei Stunden ist ein neues Dreier-Team am Start. Die gesammelten Bäume werden letztlich auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgt.  Also, worauf noch warten. Heute ist Abgabetermin. Nix, wie enunner zum Bahnhof. Und vergesst nicht etwas Kleingeld für die Kameradschaftskasse mitzubringen! mehr

Das kranke System: Jürgen Schneider ist kein Einzelfall!

Die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist seit einem halben Jahr Geschichte! Wörtlich hieß es seinerzeit dazu in der Pressemitteilung aus Mainz: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut. Die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe. Hurra“, riefen da die maßgeblichen Politikvertreter. Weitsicht geht anders. Verbandsbürgermeister Thomas Jung wörtlich: „Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung, angesichts der geringen Auslastung diese Umstrukturierung durchzuführen“! Bedenken, Fehlanzeige! Und auch Landrätin Bettina Dickes schlug in die gleiche Kerbe: „Man profitiere von dem Pilotprojekt“! Finde den Fehler? Würden die beiden Ihre Statements von damals nochmals so frei von der Leber weg wiederholen? Eher nicht! Wenngleich, korrigiert haben sie ihre Positionen jedenfalls nicht. Also braucht es diese Daseinsfürsorge ihrer Ansicht nach auch nicht. Alles gut? Weit gefehlt! Die von der KV als Glücksfall angepriesene Notfallnummer 116 117 funktioniert eben nur, wenn der zuvor zugesagte Arzt auch kommt. Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. Wie immer halt, wenn die KV ihre Finger im Spiel hat. Jürgen Schneider ist kein Einzelfall. Der Besuchsdienst ist eine einzige Farce. Was weg ist, ist weg! Fakt ist, Kirn ist als Notfall-Anlaufstelle aus rein wirtschaftlichen Aspekten heraus wegrationalisiert worden. Das schmerzt. Die seither klaffende Wunde lässt sich nicht mit einem telefonischen Pflaster schließen. Die Beruhigungspille wirkt nicht. Basta! Das System ist einfach nur krank. Profit geht vor Daseinsvorsorge! Pfui!!!

Ausgangssperre!

Der Aufreger der Woche steht fest! Dem Landkreis Kreis Bad Kreuznach hat man eine nächtliche Ausgangssperre auferlegt. Und? Der Grund sind die andauernd hohen Corona-Inzidenzwerte. Land und Kreis haben daher die Verschärfung der bisher bestehenden Regeln beschlossen. Sie tritt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft. Die Ausgangssperre gilt jeweils von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit dürfen Einwohner im Kreis Bad Kreuznach nur aus wichtigen Gründen das Haus verlassen. Dazu zählt beispielsweise der Weg zur oder von der Arbeit, die Pflege von Angehörigen oder der Spaziergang mit dem Hund. In der Fußgängerzone in Bad Kreuznach wird es ebenfalls eine Maskenpflicht geben. Wo bitteschön ist das Problem? Seit Monaten schon werden uns Auflagen zugemutet. Da kommt es auf eine Ausgangssperre in einem Zeitraum, wo in den momentan verrückten Zeiten eh niemand mehr unterwegs ist, gar nicht mehr an. Von daher, abregen. Irgendwann ist der Spuk vorbei. Was hat die Bekanntmachung für Diskussionen in den öffentlichen Plattformen nach sich gezogen. Kommentare bis zum Erbrechen. Die üblichen Ausreißer sind auch dabei. Die momentane Situation ist für keinen einfach. Augen zu und durch. Gibt immer schlimmeres. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Neujahrsgruß ohne Aussagekraft!

Willkommen 2021! Schriftliche Neujahrsgrüße wurden jetzt auch von der Ortspitze übermittelt. Nette Geste! Doch was ist von einer Botschaft zu halten, die gespickt ist mit Selbstlob, Floskeln, Durchhalteparolen und Dankesworten? Dröseln wir mal auf: „Trotz aller Herausforderungen haben wir im vergangenen Jahr vieles in unserer Ortsgemeinde bewegt und sie einen großen Schritt nach vorne gebracht. Gemeinsam haben wir die aufkommenden Probleme gelöst und die offenen Fragen beantwortet.“ Ein rein politisches Statement, das nichts, aber rein gar nichts aussagt. Mehr Verallgemeinerung geht tatsächlich nicht. Was wurde bewegt? Welche Fragen wurden beantwortet? Welche Probleme wurden gelöst? Und last but not least, was war das für ein Schritt? Über Details lässt man die Bürger im Unklaren. In der Wahrnehmung des Blogs hat sich in 2020 auf Ortsgemeindeebene wenig bis gar nichts getan! Diesbezüglich ist gewaltig Luft nach oben. Nicht fehlen darf natürlich die Veränderung des Erscheinungsbildes. Ob zum Positiven, möge jeder für sich selbst bewerten. Doch Hochwasserschutz und Ortsumfahrung werden nicht unter der Regie der Ortsgemeinde vorangetrieben. Merke, mit fremden Federn darf man sich nicht schmücken. Dankesworte an die Angestellten gehört naturgemäß in jeden Neujahrsgruß. Richtig und wichtig! Wie immer, können die sich von warmen Worten aber so gar nichts kaufen. Verbale Wertschätzung ist zwar gut und schön, aber Gesten oder gar kleine Aufmerksamkeiten sind nachhaltiger. Viele Kommunen zahlen ihren Angestellten Corona-Prämien. Ist das in Hochstetten-Dhaun auch der Fall? Wohl kaum! Zusammengefasst viele Worthülsen, aber wenig greifbares. Es fehlt insgesamt an Visionen und Kreativität. Ganz zu schweigen von den vielen unerledigten Kleinigkeiten, die noch immer nicht in den Fokus gerückt werden. Gerne würde der Blog mal seine aufgestellte To-do-Liste zusammenstreichen. Wäre doch mal ein Versprechen beziehungsweise Vorsatz für 2021. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.    

Baustellen-Winterschlaf!

Seit Wochen tut sich absolut nix auf der Großbaustelle Ortsumfahrung in Hochstetten-Dhaun. Bagger und Kräne stehen still. Gespenstige Ruhe auf einer Baustelle, die noch vor Weihnachten geradezu brummte. Lauerposition? Wann wird es wohl weitergehen? Wohl kaum. Wenngleich uns jetzt Väterchen Frost Eiseskälte und vermutlich auch Schneefall beschert, dürfte eher eine ausgedehnte Urlaubsrate ursächlich für den momentanen Baustopp sein. Die Jungs müssen sich ja mal erholen von den Strapazen. Muss ja auch mal sein.

Hochstetten-Dhaun, deine Brücken!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Ein Lied, dass das geteilte Deutschland in Zeiten des Kalten Krieges in den Herzen der Menschen zueinanderkommen ließ, kann im Umkehrschluss hier auch auf die reine Substanz übertragen werden. Beispiel Hochstetten-Dhaun: Dort hat es gleich vier mehr oder weniger wichtige Brücken, die einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Brückelchen über den Rinnsal am Rentnerplatz ist völlig morsch und daher von beiden Seiten verriegelt. Augenblicklich hat man keine Interesse an einer Erneuerung. Die Sportplatzbrücke ist zwar gesperrt, aber es sind Bestrebungen im Gange, die für den Autoverkehr wieder herzustellen. Koste es was es wolle! Sorgenkinder sind auch Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode und in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Alle vier Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Ein besorgniserregender wohlgemerkt. Nun hat die Ortsgemeinde nur bei zweien den Hut auf. Nahe- und Bahnbrücke sind in Zuständigkeit des Landes. Und das möge bitteschön auch so bleiben. Ob und wann die beiden Querungen wieder so richtig auf Vordermann gebracht werden, darüber kann man nur spekulieren. Beste Chancen hat die Bahnbrücke. Im Zuge der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein. Die Nahebrücke hingegen, will der Landesbetrieb zur Ortsbrücke mit allen Rechten und Pflichten abqualifizieren. Auf den Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht keiner!     

Satirischer Wochenrückblick 10. Januar

Über SOK-Kirn, Krankenhaus-Verhandlungen, Impf-Desaster, 116 117, Kampagne „Wir mit ihr…“

Corona-Impfungen werden für Show-Veranstaltungen von Politikern missbraucht. Es ist schon unsäglich, wie sich unsere Volksvertreter entweder in der Stabsstelle des Landkreises oder im Impfzentrum die Klinke in die Hand geben. Öffentlichkeitswirksam, versteht sich. Ohne Rücksicht auf Kontaktbeschränkungen, folgt ein Pressetermin auf den anderen. Muss das sein? Kein zu Impfender will den Atem eines neugierigen Politikers spüren, wenn er seine Dosis verabreicht bekommt. Und auch die Helfer dürften die ständigen Blicke über ihre Schultern nerven. Weniger ist mehr! Die moralische Unterstützung mag ja gut gemeint sein, ist aber nicht zu Ende gedacht. Logisch, klappern gehört zum Handwerk, auch und vor allem im Wahljahr, aber diese Massenphänomen ist nur noch peinlich. Relevanz und Nutzen, Fehlanzeige. Zum Fremdschämen diese Show-Auftritte, selbst wenn diese unter Einhaltung der Hygieneregeln vonstattengehen sollten. Würde nicht ein schriftlicher Gruß, ein Telefonat oder einfaches Klatschen aus den Politiker-Büros reichen? Weniger ist mehr! Dem ganzen Trubel setzte Julia Klöckner jetzt die Krone auf. Die CDU-First-Lady aus dem Naheland kam gleich mit einem ganzen Tross zur Stabsstelle. Wahlkampf in Corona-Zeiten braucht keiner, schon gar nicht die Mitarbeiter dort. Ohne Worte. mehr

Aufwachen Verbandsgemeinde: Ordnungsamt stärken heißt Sicherheit gewährleisten!

„Und weiter geht die wilde Vandalismus-Fahrt?“– Mit dieser zugegeben doch etwas reißerischen Überschrift, hatte der Blog das leidige Thema schon vor Tagen und Wochen aufgegriffen und den Istzustand sowohl beschrieben, als auch bebildet. Nun hat sich auch Verbandsgemeindebürgermeister Thomas (TJ) Jung in dieser Angelegenheit zu Wort gemeldet. Der von Haus aus Sheriff kennt sich ja aus mit solchen Ärgernissen. Und der weiß auch, dass in letzter Konsequenz nur erhöhter Kontrolldruck und ständige Präsenz wirksame Gegenmittel gegen Jugendliche außer Rand und Band sind. Ständig auf den Füßen stehen gehört nun einmal zum kleinen Einmaleins einer erfolgversprechenden Präventionsarbeit. Folglich ist die ständiger Wegbegleiter von Ordnungs- und Polizeibehörden. Zuständigkeit erkannt und Maßnahmen getroffen? Nicht ganz, denn für eine effektive Straßen-Präsenz, eine die diesen Namen auch verdient, fehlt seit je her das Personal. Bei der Verbandsgemeinde Kirner Land sind das zwei Halbtagskräfte. Zusammengefasst ein einziger Mitarbeiter. Ein letzter Mohikaner sozusagen.

Schwerpunktsetzung geht anders. Damit sei man nicht gerade auf Rosen gebettet, räumt Lucky TJ gegenüber der Presse reumütig ein. Wie heißt es doch so schön: „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.“ Zieht man mal Urlaubs- und Krankheitstage ab, dann bleibt da nicht viel Spielraum, um an beliebten Treffpunkten – im Sinne erfolgversprechender Präventionsarbeit – für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Schönreden kann man die Momentaufnahme jedenfalls nicht. Bei zunehmend wachsenden Aufgaben, könnte eine Personalaufstockung gravierend helfen. Blöd nur, die politischen Entscheidungsträger unter dem Dach der Verbandsgemeinde sahen und sehen darin bisher keine Notwendigkeit. Durchwurschteln und Aussitzen, das war bisher immer die favorisierte Billig-Lösung. Ändert sich das jetzt? Zumindest signalisiert „Lucky TJ“ Gesprächsbereitschaft. Gut so, denn die Umstände haben sich längst geändert. Die guten alten Zeiten sind längst vorbei.

Mittelfristig wird die Verbandsgemeinde nicht umhinkommen, sich den neuerlichen Gegebenheiten anzupassen. Ein neuer Presonalschlüssel muss her. Umschichten oder neu einstellen, nur so kann es gehen. Minimum eine Vollzeitstelle müsste geschaffen werden, um so etwas wie Glaubhaftigkeit zu transportieren. Wenn man es wirklich ernst meint, dann müssten vielmehr sogar zwei zusätzliche Mitarbeiter das Kirner Land beackern. Das weiß auch „Lucky TJ“. Momentan zwei halbe Stellen sind jedenfalls der Witz des Jahrhunderts. „Sie kontrollieren auch abends und an Wochenenden, und sind dann auch zu zweit unterwegs“, informiert Jung. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, hält der Blog dem entgegen. Egal! Kann der Bürgermeister den VG-Rat von einer Stärkung überzeugen? Will er das überhaupt? Wahr ist, Außendienstmitarbeiter müssen im Kirner Land ständig zu sehen und für alle ansprechbar sein. Nur so kann man sich einen Überblick verschaffen und nur so kann es etwas werden mit einem erhöhten Sicherheitsempfinden unter den Bürgern. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde will die dafür notwendige Kohle nicht in die Hand nehmen. Anvisierte runde „Laber-Tische“ oder sogenannte „Arbeitskreise“ sind da wenig hilfreich. Die lösen keine Probleme. Es kann nur über eine gute Strategie gehen. Und für die braucht es mehr Personal und zudem eine bessere Ausstattung. In Kirn hat es ja nicht einmal ein Dienstfahrzeug. Ordnungsamt stärken – Ordnungsamt verbessern: Wie wäre es mit dem Vorsatz für 2021.