Friedhof

Manche Aussichtspunkte und Ruheoasen sind weithin bekannt, so manch andere gelten aber gut und gerne noch als Geheimtipp. Was sie alle gemeinsam haben: besondere Ausblicke über das Dorf und die Umgebung. Wo erlebt man Momente der Ruhe? Wo sind eigentlich die schönen Ecken? Und wie sind diese gekennzeichnet, wie ausgestattet? Gibt es dort Ruhebänke, sind die Flecken gepflegt? Kurzum, stimmen die Pakete, um vorbeifahrenden Autofahrern sowie Fußgängern von einem Zwischenstopp zu überzeugen. Der Blog wird nach und nach einige solcher Orte unter die Lupe nehmen und im Rahmen einer Serie, im Menü Aussichten und Ruheoasen, vorstellen.

Hinauf nach Johannisberg. Die nicht allzu lange Serpentinenstraße, am Friedhof vorbei, queren auch Wanderwege. Zwei Parkplätze in engen Kurven bieten nicht nur Abstellmöglichkeiten, vielmehr auch Aussichten über Dorf und Nahetal. Theoretisch! Der Blog hat sich die Parkbucht am Treppenaufgang (Wildgrafenweg) hinauf zum Johannisberg mal näher angeschaut. Etliche Schilder erklären hier Wandertouren und Umgebung. Zumindest eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. Die andere hingegen ist nur noch morsch.

Getrübt wird der Ausblick durch Wildwuchs. Der Weitblick wird dadurch stark eingeschränkt. Leider! Eine Motorsäge könnte Abhilfe schaffen. Ein größerer Baum wurde unlängst schon gefällt. Der Anfang ist vollbracht. Weiter so! Die Besucher hätten sicherlich nichts gegen einen radikalen Rückschnitt einzuwenden. In Punkto Freundlichkeit und Pflegezustand ist ebenso noch Luft nach oben. Die Baumreste liegen noch verstreut herum. Inwieweit diese noch entsorgt werden, bleibt abzuwarten.

Insgesamt fehlt es dem „Rastplatz“ am besonderen Kick. Einen Kick, der touristische Maßstäbe setzt. Eventuell könnte man den Brunnen an der Treppe noch mehr in den Fokus rücken. Ein paar blühende Hecken und Pflanzen Drumherum wären gewiss gut geeignet, um das Gesamtbild einladender abzurunden. Kurzum, dem Aussichtspunkt fehlt es etwas an Pep. Den zu erlangen, ist mit wenig Aufwand möglich. Ein Anfang wäre sicherlich eine freie Rundumsicht.     

Manche Aussichtspunkte und Ruheoasen sind weithin bekannt, so manch andere gelten aber gut und gerne noch als Geheimtipp. Was sie alle gemeinsam haben: besondere Ausblicke über das Dorf und die Umgebung. Wo erlebt man Momente der Ruhe? Wo sind eigentlich die schönen Ecken? Und wie sind diese gekennzeichnet, wie ausgestattet? Gibt es dort Ruhebänke, sind die Flecken gepflegt? Kurzum, stimmen die Pakete, um vorbeifahrenden Autofahrern sowie Fußgängern von einem Zwischenstopp zu überzeugen. Der Blog wird immer mal wieder einige solcher Orte unter die Lupe nehmen und im Rahmen einer Serie, im Menü Aussichten und Ruheoasen, vorstellen. So nahm der vor Monaten schon den Rastplatz am Friedhof in Hochstetten in Augenschein. Der ist sowohl Bestandteil im dörflichen, als auch regionalen Wegenetz, – etwa dem Wildgrafenweg. Das Gesamtbild wurde seinerzeit durch eine heckenversperrende Aussicht durch Wildwuchs sowie eine morsche Bank- und Tischkombination getrübt. Nun, der Weitblick über das Nahetal ist nicht unbedingt vielversprechender geworden, aber wenigstens ist die beschämende Sitzecke mittlerweile Geschichte. Immerhin, ein Anfang. Rein touristisch wirkt das Fleckchen Erde jetzt gleich viel einladender. Daumen hoch.