In eigener Sache: Kaum nachzuvollziehen, aber Grünschnitt und Grünschnitt sind zweierlei!

Wohin mit einer großen Menge Unkraut in der XXL-Variante? Will heißen Disteln und andere bis zu zwei Meter hohe Gewächse, die sich aufgrund des starken Regens in den vergangenen Wochen regelrecht in den Himmel schossen. Auf einem Bauplatz mit Mutterboden-Depot, kommen da mal eben schnell große Mengen zusammen. Exakt ein Pkw-Anhänger voll, um es mal genauer zu formulieren. Den wollte der Blog auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgen. Pustekuchen! Freundlich aber bestimmt, wurde der auf die Vorschriften hingewiesen, wonach ausschließlich Gehölz- und Heckenschnitt hier abgegeben werden dürfe. Richtig, das steht schwarz auf weiß auf einer Infotafel. Klar, wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Kein Unkraut, und sei es auch noch so heckenähnlich, darf hier abgelegt werden.

Auch wenn es noch so unlogisch klingen möge, Grünschnitt ist eben nicht gleich Grünschnitt. Zumindest nicht im Sinne der Definition. Dass im Silo bereits andere ähnliche Unkraut-Ladungen entsorgt wurden – geschenkt. Die Abgaben werden halt nicht immer kontrolliert. Da ist guter Rat teuer. Wohin jetzt mit dem Zeugs? In die Bio-Tonne? Wie soll das gehen bei der Menge. Der Blog konnte seine Ladung an anderer Stelle ordnungsgemäß entsorgen, aber was machen Menschen, die keine Alternative vor der Brust haben? Wahr ist, der Grünschnittplatz ist ein Segen. Wahr ist aber auch, der deckt beileibe nicht das ganze Spektrum von Grünschnitt ab. Diesbezüglich müsste unbedingt nachgebessert werden. Das sehen auch die Betreiber so. Denen sind die momentanden Vorgaben ebenso ein Dorn im Auge. Unter Grünschnitt ist doch irgendwie alles zu verstehen, was die Natur so bereithält. Okay, ausgenommen Grasschnitt. Der gehört in die Biotonne oder auf den Kompost.

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