Kurze Baubeschreibung Sportplatzbrücke!

Gut soll sie sein, langlebig soll sie sein, kostengünstig soll sie sein – die vom Ortsgemeinderat auf den Weg gebrachte zweckmäßige Variante, vornehmlich aus Eisen, vereinbart nicht alle Komponenten. Wie auch, bei den momentan explodierenden Stahlpreisen. Die Variante eins, eine in sich geschlossene Röhre über die Nahe wurde schnell verworfen: „Zu teuer“! Variante zwei hingegen traf quer durch alle Parteien auf breite Zustimmung. Die sieht eine über die Nahe gespannte Eisenkonstruktion mit offenen Gitterrosten als Belag für die Fahrbahn vor. Daneben soll ein einseitiger leicht erhöhter Gehweg in einer Breite von einem Meter integriert werden. Die Fahrbahn selbst soll mit 2,70 Meter bewusst schmal gehalten werden. Gut, die momentan verbauten Eisenträger sind in einem guten Zustand und können nach einer Auffrischung an Land, als Stützen erneut wieder verbaut werden. Beide Zufahrten rechts und links der Nahe werden erneuert und asphaltiert.

Das Ganze kostet Stand jetzt 650.000 Euro. Inwieweit diese Zahl noch schwankt, hängt maßgeblich von den Marktpreisen in 2022 ab. Eine Unbekannte ist die Ausschreibung, die Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Spannende Frage danach sind die Rückläufe von Fachfirmen. Werden die sich an den momentan errechneten Kostenrahmen anlehnen? Fakt ist, die Brücke wird planerisch vorangetrieben. Um jeden Preis? Abwarten. Wahr ist, die Brücke ist nicht nur für Sportplatzgänger eine liebgewonnene Querung über die Nahe. Wahr ist aber auch, sie braucht es in der momentanen Gemengenlage nicht unbedingt. Die wäre nur als zusätzlicher Luxus zu verstehen. Luxus, den man sich leisten kann und will? Schaut ganz danach aus! Da der direkte Weg durch die neue Ortsumfahrung sowohl für Fußgänger, als auch Autofahrer wegbrechen wird, sind alle gezwungen ihren Weg dorthin über das Industriegebiet zu wählen. Da wäre es doch ein leichtes, die Nahe gleich in Hochstädten zu überqueren, um letztlich stromaufwärts auf der linken Seite zum Sportplatzgelände zu gelangen. Umweg, Fehlanzeige! Klingt vernünftig, möchte man meinen. Ist es aber scheinbar nicht! Zumindest nicht für die meisten Mitglieder des Ortsgemeinderates. Der verfolgt andere Pläne. Koste es was es wolle? Schauen wir mal.   

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