Und täglich grüßt das Murmeltier: Sechste Dienstags-Demo in Simmertal!

Wer zieht ihr nur den Stecker? Wer holt Christina Bleisinger von ihrem dicken Protestast wieder runter? Statt einem buddhahaften Einfachgeschehenlassen Verhalten an den Tag zu legen, schürte sie vom ersten Spaziergang an den Gegenprotest. Sicherlich ehrenhaft und gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Leider! Warum? Nun, Spaziergänger mit geringem oder stark ausgeprägten rechten Gedankengut nähren sich nun einmal von Aufmerksamkeit. Ein radikaler Entzug führt zur schnellen Lustlosigkeit am Tappen. Sie und ihr Team wählten eine andere Philosophie. Wieso so verbissen hartnäckig? Was sind ihre Motive? Ist es „nur“ der Schutzgedanke oder schwingt bei ihrem Vorgehen auch Selbstdarstellung mit? Will sie am Ende als Kämpferin, als Bastion gegen Querdenker wahrgenommen werden? Letzteres wäre zumindest ein Erklärung für ihre vielen Posts. Merke, manchmal ist es besser nichts zu tun, als falsches zu tun. Man ist geneigt, ihr diesen gutgemeinten Ratschlag ins Stammbuch zu schreiben. Sie zahlte Lehrgeld und zahlt noch immer. In der Marktplatzsprechstunde mit Landrätin Bettina Dickes notierte sie der Zeitung einen „erfolgreichen Gegenprotest“ in den Block. Definiere erfolgreich? Dass die Schreiberlinge zuletzt mengenmäßig ein Unentschieden (80 zu 80) ausgemacht haben wollen – geschenkt! Wahrscheinlich zählte die rührige Ortschefin die Menschen hinter den Gardinen mit. Die sollten lieber ihre Rollläden herunterlassen und somit ihre Ablehnung verdeutlichen.

Wie überhaupt, ein radikales Ignorieren einschläfernd gewirkt hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette… Morgen will Bleisinger eine Mahnwache organisieren. Ganz in schwarz gekleidet. Man darf schon jetzt auf das für nächste Woche ausgegebene Motto gespannt sein? Leute, so wird das nichts. Redakteur Armin Seibert stellt jetzt die Wertigkeit der Spaziergänge in Relation zu wichtigeren Dingen im Leben und ruft zum Verzicht auf. Sein Rat: Gemeinderat und Kernzelle mögen sich zusammensetzen und einen Schlussstrich ziehen. Im stillen Kämmerlein? Warum erst jetzt? Denn, so der Autor weiter, das alles führe zu nichts! Richtige Analyse. Blöd nur, dass auch seine Zeitung mit unangemessen fetten Berichterstattungen ihren Teil zur Zuspitzung beitrug. Die hätte dem Dorf mehr geholfen, indem sie die Plattform für die Spaziergänger vom ersten Tag an winzig klein auf ein Mindestmaß eingeschrumpft hätte. Keine Frage, die Fehlerkette im Umgang mit den Dienstags-Demos ist lang. Viel zu lang. Wird es den heraufbeschworenen runden Tisch, abseits der Öffentlichkeit, geben? Gesucht wird nach wie vor ein Moderator mit Fingerspitzengefühl, der dem Ganzen ein Ende setzt. Einer, der jetzt die richtigen Strippen im Hintergrund zieht. Anderes Thema: Hat irgendwer noch die Ausgaben im Blick? Alleine die Polizeieinsätze kosten den Steuerzahler ein Vermögen? Verbranntes, weil unnötig verballertes Geld. Das wäre anderso besser angelegt. Weine könnt ich, weine!

7 Antworten auf „Und täglich grüßt das Murmeltier: Sechste Dienstags-Demo in Simmertal!“

  1. Hallo lieber Block
    Eigentlich hatte sich der Block doch von dem Thema Dienstagsspaziergänge verabschiedet. Was dem Block wohl aber nicht geling. Die beiden letzten Artikel kann ich so nicht ohne Kommentar stehen lassen. Als Teilnehmer der Gegendemonstration wurde einem ganz schnell bewusst, dass man als Mitbürger der Verbandsgemeinde die Bürger Simmertals mit dieser Situation nicht alleine lassen darf. Bei den Spaziergängern handelt es sich zum größten Teil um Teilnehmer aus anderen Kreisen (BIR, SIM,KUS usw. ) Die Aufrufe zum Spaziergang sind auf einschlägigen Foren zu finden und finden auch in den Sozialen Medien
    von Rechten ihre Unterstützung. Meinen Leserbrief, in dem ich Kritik an den Kommunalpolitikern wegen mangelnder Unterstützung der Ortsbürgermeisterin und der demokratisch denkenden Simmertaler geäußert habe wurde von dem Öffentlichen nicht gedruckt. Es ist wohl vielen noch nicht bewusst um was es hier geht nämlich nicht um
    Kritik an Corona-Maßnahmen, denn dann hätte man nach Beendigung des Bundeslockdown ja die Spaziergänge auch beenden können . Sondern es geht um den Versuch von Rechts im Zuge der Bundestagswahl eine Plattform in unserer Verbandsgemeinde zu etablieren

    1. Lieber Herr Helfenstein,
      Sind Sie denn auch den Intrigen und Falschbehauptungen der Privatperson CB ins Netz gegangen?
      Der Block beschreibt es phasenweise schon ganz richtig. Hier ist eine Selbstdarstellerin am Werk.
      Die Spaziergänge wären ohne die gezielten Diffarmierungen von CB und Presse niemals so überregional bekannt geworden!
      Die Spaziergänge sind allesamt friedlich und völlig unparteilich abgelaufen. Bei der Gegendemonstration waren Plakate der Jusos, den Grünen und Die Partei zu sehen!
      Und außerdem ist die Bundesnotbremse nicht außer Kraft, sondern diese Maßnahmen sollen über den 30.06. hinaus verlängert werden.

    2. Herr Helfenstein, die Spaziergänge als Demo gegen die Coronamaßnahmen und für die sofortige Wiederherstellung aller Grundrechte direkt zu beenden, sobald Lockerung kamen, wäre der völlig falsche Weg gewesen und am Sinn der Demo komplett vorbei gegangen.
      Es geht keinesfalls um rechtes Gedankengut, sondern stets um die Beseitigung der Missstände und Abschaffung der Maßnahmen! Kinder müssen sich weiterhin 2 oder 3x wöchentlich ein Stäbchen tief in die Nase stecken um ihr Recht auf Schulunterricht wahrnehmen zu dürfen, es gilt weiterhin die Bundesnotbremse, Geimpfte und „Genese“ werden in vielen Bereichen den einfach nur Gesunden vorgezogen, die epidemische Lage nationaler Tragweite soll bis September verlängert werden (danach ist die weitere Verlängerung in den Winter ja abzusehen), weiterhin gilt Maskenpflicht in allen Geschäften, Schulen etc….usw….
      Das Thema ist nicht vom Tisch nur weil wir ein paar Krümel hingeschmissen bekommen! Lockerungen sind wie Leckerlis zur Besänftigung, haben aber nichts mit der Wiederherstellung der Ursprungssituation zu tun, wenn keine Wiederaufhebung der neuen Gesetze und Verordnungen in Sicht ist!
      Wir möchten uns wieder frei bewegen können ohne Masken, ohne Testerei, ohne Angst vor Strafen, ohne Diffamierung durch unsere Mitmenschen.
      Dafür aber bitte wieder mit Nächstenliebe, Nähe, einem trainierten natürlichen Immunsystem und menschlicher Wärme, statt krank machender Barrieren durch Abstand, Masken, sozialer und körperlicher Isolation, Vereinsamung sowie Anfeindungen durch Mitmenschen.
      Dieser Wahnsinn muss endlich aufhören!

    3. Herr Helfenstein, die Spaziergänge als Demo gegen die Coronamaßnahmen und für die sofortige Wiederherstellung aller Grundrechte direkt zu beenden, sobald Lockerung kamen, wäre der völlig falsche Weg gewesen und am Sinn der Demo komplett vorbei gegangen.
      Es geht keinesfalls um rechtes Gedankengut, sondern stets um die Beseitigung der Missstände und Abschaffung der Maßnahmen! Kinder müssen sich weiterhin 2 oder 3x wöchentlich ein Stäbchen tief in die Nase stecken um ihr Recht auf Schulunterricht wahrnehmen zu dürfen, es gilt weiterhin die Bundesnotbremse, Geimpfte und „Genese“ werden in vielen Bereichen den einfach nur Gesunden vorgezogen, die epidemische Lage nationaler Tragweite soll bis September verlängert werden (danach ist die weitere Verlängerung in den Winter ja abzusehen), weiterhin gilt Maskenpflicht in allen Geschäften, Schulen etc….usw….
      Das Thema ist nicht vom Tisch nur weil wir ein paar Krümel hingeschmissen bekommen! Lockerungen sind wie Leckerlis zur Besänftigung, haben aber nichts mit der Wiederherstellung der Ursprungssituation zu tun, wenn keine Wiederaufhebung der neuen Gesetze und Verordnungen in Sicht ist!
      Wir möchten uns wieder frei bewegen können ohne Masken, ohne Testerei, ohne Angst vor Strafen, ohne Diffamierung durch unsere Mitmenschen.
      Dafür aber bitte wieder mit Nächstenliebe, Nähe, einem trainierten natürlichen Immunsystem und menschlicher Wärme, statt krank machender Barrieren durch Abstand, Masken, sozialer und körperlicher Isolation, Vereinsamung sowie Anfeindungen durch Mitmenschen.
      Dieser Wahnsinn muss endlich aufhören!

  2. Genau weinen könnten wir Simmertaler auch aber nicht aus dem Grund weshalb Sie weinen ,sondern weil unser Simmertal nicht mehr das ist was es mal war und die Bürgermeisterin brauch man nicht vom hohen Sockel heben ,weil sie auf festem Boden steht und zwar mit beiden Beinen, aushalten können immer die am besten ,die nicht da wohnen ,warum Fremde hier spazieren gehen,warum nicht in Kirn oder in den Orten wo sie wohnen .

  3. Hätte man doch nur beizeiten schon auf Pfrengle gehört! Hätte man doch nur beizeiten schon seiner dringenden Empfehlung zum Nichts-tun Folge geleistet!
    Was hätte da alles vermieden werden können? Ach, ach! Die sogenannten „Spaziergänge“? In grauer Vorzeit schon von selbst beendet. Pegida in Dresden? Längst kein Thema mehr! AfD? Im Kern durch Nichtbeachtung vor Jahren erstickt. Die NSDAP im Dritten Reich? Hätte sich frühzeitig im Sande verlaufen, hätte man nur damals schon Pfrengle zu Rate ziehen können!
    Nur Moment! Genauso war’s ja damals, dass man gepennt, eingeschüchtert und verängstigt gemeint hat, die Dinge erledigen sich von selbst.

    „Ist die Ortsbürgermeisterin eine Selbstdarstellerin?“ wirft der Schreiber als Frage auf aus der Pose des polemischen Allwissenden. Das kann sein! Ihre Selbstdarstellung scheint sich jedenfalls einer wertvollen Sache zu widmen. Dafür gebührt ihr Dank und keine arrogante, durch nichts begründete Besserwisserei!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.