Baugebiet Loh: Schöne Natur-Lage, aber zu weit weg vom Schuss!

Da ist bei Bürgermeister Frank Ensminger aber mal Wunsch Vater des Gedankens. Dickes Veto vom Blog. Der glaubt nicht wirklich daran, dass das angestrebte Neubaugebiet „Auf dem Loh“ sich zu einem Selbstläufer wird entwickeln können. Warum? Die idyllische Waldrandlage mit einem zugegen herrlicher Weitsicht hinunter auf die Stadt, dürfte als Lockargument nicht ausreichen. „Schaffe, schaffe, Häusle auf dem Loh bauen… Wohl kaum! Zumindest leise Zweifel sind diesbezüglich nicht von der Hand zu weisen. Zu weit weg vom Schuss, zu unattraktiv – vor allem für junge Familien, die ständig Termine im Tal wahrnehmen müssen. Obendrein, hoch oben über der Stadt, ist man abgeschnitten von jeder Art liebgewonnenen Infrastrukturen. Kurze Wege, Fehlanzeige. Alleine die steile Fahrt den Berg hinauf und wieder herunter ist zeitintensiv – gerade im Winter – und bei gezwungenem ständigem hin und herpendeln, nur nervenaufreibend. Der angepriesene direkte Zugang zu Mutter Natur, inklusive einem zugeben phantastischen Rundumblickes über die Stadt, wird Bauwillige für Pendel-Orgien nur bedingt entschädigen. Nein, Schlange werden die Häuslebauer nicht stehen. Mit der Prognose lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wahr ist, derzeit wird gebaut auf Teufel komm raus. Das Geld ist billig und viele wissen überdies nicht wohin mit ihrem Vermögen in der anhaltenden Niedrigzinsphase. Wahr ist aber auch, Eigenheimbesitzer stellen in der Regel hohe Ansprüche an den Standort. Man baut schließlich nur einmal im Leben. Und das Loh kann da nur eine Nische bedienen, nämlich die der absolut Ruhe suchenden. Reicht das Pfund, um die anvisierten 30 Bauplätze zu vermarkten? Schauen wir mal!

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