Das Wort zum Sonntag: Corona-Testzentren

Testzentren

Umgebaute Arenen, Diskotheken, Fitnessstudios: Bundesweit können Unternehmer mit privaten Corona-Testzentren einfach und schnell Geld verdienen, denn medizinisches Personal brauchen die Betreiber nicht. Nach kurzer Schulung dürfen alle mit langen Tupfern Proben aus dem Nasen-Rachen-Raum entnehmen und auswerten – Zertifikate inklusive.  Bisweilen wirken Testzentren als alternative Geschäftsmodelle in Pandemie-Zeiten. Nicht so im Kirner Land. Sowohl das Testzentrum unter dem Dach der Verbandsgemeinde, als auch die neu eingerichtete Anlaufstelle im Bowling-Center werden rein ehrenamtlich betrieben. Eigenem Bekunden nach, bekommen die Betreiber nicht einen müden Cent für ihr Engagement. Alles Gutmenschen? Zugegeben, die Tests werden sicherlich bezahlt werden, aber Vergütungen für Aufwand und Personal entfallen demnach. RESPEKT! Allerdings sollten sich die Helfer schon hinterfragen, inwieweit ihre solidarische und edle Vorgehensweise überhaupt zeitgemäß ist. Wenn anderswo in Test- und Impfzentren richtig, richtig viel Geld verdient wird, warum verzichten die Teams in Kirn und Hochstetten-Dhaun auf die Kohle? Ihnen steht doch auch eine Entschädigung zu, oder nicht? Finde den Fehler?   

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