Haushalt erklärt: Offenbar kein Handlungsbedarf für Straßenerneuerung!

Der Planentwurf für den Haushalt 2021 wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung eins zu eins so verabschiedet! Wie erwartet wurden die Verbesserungs- beziehungsweise Ergänzungsvorschläge des Blogs pauschal für nicht notwendig erachtet. Mehr noch: Das Gremium lehnte die Vorschläge geschlossen ab, und dies, ohne sie durcharbeiten zu wollen, geschweige denn zur Diskussion zu stellen. Kann man so machen! Offensichtlich waren alle Beiträge auf der eingereichten To-do-Liste nicht zutreffend. Heile Welt also? Alles gut? Entbehrt die eingereichte Liste wirklich jeglicher Grundlage? Der Ortsgemeinderat meint „JA“, der Blog hingegen tendiert zu einem klaren „NEIN“. Muss der ja irgendwie auch. Möge sich jeder selbst sein eigenes Urteil bilden. Stepp by Stepp wird der Blog die einzelnen To-do-Punkte vorstellen. Beginnen will der mit den Zustand der Straßen.   

Wer nimmt die eigentlich regelmäßig ins Visier? Offensichtlich niemand. In allen Ortsteilen wird zum Teil erheblicher Unterhaltungsstau sichtbar, sowohl in Orts-, als auch Kreisstraßen. Die Gründe für defekte Kanaldeckel beziehungsweise den Unterbau sowie breite Rissbildungen, Bodenwellen und Löcher sind vielfältig und im Prozess zumeist schleichend: Unübersehnare Paradebeispiele für Unterhaltungsstau auf Straßen und Gehwegen sind Waldweg, Im Backesgarten, Hellbergblick oder Alte-Straße. Alle nur in Hochstetten und alle nur in einem engen Radius vorzufinden. Das ständige Überfahren durch tausende von Autos sorgt dafür, dass etwa der so genannte Dämpfer zwischen Gußdeckel und gemauertem Schacht mit der Zeit defekt wird und im schlimmsten Fall sogar bricht. Das bekommt weder dem Kanal, noch den Autos, die zwar eine Menge mit ihren Stoßdämpfern abfangen, aber eben nicht alles.

Ganz zu schweigen von optischen Komponenten, die solche Schäden zwangsläufig mit sich bringen. Was unternimmt die Ortsgemeinde gegen alle diese Missstände? Offensichtlich nicht viel. Zumindest bekommt man davon nichts mit. Kontrollieren regelmäßig Mitarbeiter den Istzustand? Geht der Ortsbürgermeister auf Spurensuche? Beides ist wohl zu verneinen. Ein Versäumnis, das Ortsgemeinde und Anlieger noch viel Geld kosten wird. Währet den Anfangen – nach diesem bewährten Motto sollte man schon Anfangsschäden effektiv begegnen.  Im gesamten Gemeindegebiet liegen Kanalabdeckungen entweder zu hoch oder zu tief oder sind gar defekt. Das Reparieren ist auf jeden Fall eine zeitaufwändige und nicht ganz billige Angelegenheit.

Zusammengefasst sind die allgemeinen Straßenzustände zumindest in Teilen durchaus besorgniserregend. Die Sorge hat der Blog allerdings exklusiv. Der Ortsgemeinderat hingegen, sieht keinen unbedingten Handlungsbedarf, auch nicht mittelfristig. In Straßenbau- beziehungsweise Instandhaltungsmaßnahmen werden gemäß Investitionsplan auch in den kommenden Jahren kaum nennenswerte Gelder fließen. Finde den Fehler?

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