Verendete Wildsau am Straßenrand zwar markiert aber nicht abgeholt!

Wildschwein-Rätselraten! Wer kümmert sich? Wer ist in der Pflicht, wenn angefahrenes und verendetes Wild nach dem Zusammenstoß mit dem bösen Autofeind regelrecht im Straßengraben landet? So klar geregelt scheint das nicht zu sein, wenn, wie hier an der Bundesstraße B 421 in Höhe Simmertal, konkret ein Wildschwein Ewigkeiten vor sich hin verwest, weil es nicht abgeholt und entsorgt wird. Die Bilder wurden dem Blog mit der Bitte übersandt, dem Thema mal eine Plattform zu geben. Nun kennt der sich nicht sonderlich gut aus im Jagd- oder Seuchengesetz. Den stören solche Bilder jedoch. Von daher, geht der das mal ganz pragmatisch an: Nach Adam Riese müsste die Entsorgung in der Verantwortung des zuständigen Jagdpächters (Revier Hochstetten-Dhaun) liegen. Gegenmeinung? Wenn ja, müsste der, nach dem er Kenntnis erhält, das Wildschwein abholen und danach entsorgen. Mehr noch: Wildschweine, die dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sind, könnten ja auch unter der Schweinepest gelitten haben. Die Befürchtung ist gar nicht so abwegig. Alleine der Verdacht reicht schon aus, um alle notwendigen Schritte einer Untersuchung hin auf einen Virusbefall in die Wege leiten zu müssen. Das Verbringen von Proben zu einem Labor ist gemäß Seuchengesetz, Paragraph schlag micht tot, Pflicht und kann teuer werden, wenn man es für nicht notwendig erachtet. Woher der Blog das weiß? Rucksackwissen halt. Eine Entsorgung alleine, dürfte demnach bei dieser Sau nicht unbedingt gereicht haben. Der Jagdpächter hat die Umstände sicherlich geprüft und die richtige Schlüsse gezogen, als er die Sau, hoffentlich „zeitnah“, entsorgte. Vielleicht liegt sie aber auch noch immer markiert im Straßengraben.  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.