Serie 2021 Haushalt erklärt! Wie immer, beginnt der Blog mit einem Arztpraxis-Konstrukt, um die uns andere Kommunen beneiden!

Haushalt erklärt! Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun? Einer guten alten Tradition folgend, will der der Blog nach und nach einzelne Eckpunkte näher vorstellen und sogleich mit dem äußerst umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt beginnen. Alles Fakten. Leider! Um eines klarzustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Ortsbürgermeister seine guten Kontakte bemüht, um seinem Sprössling einen finanziellen Vorteil zu verschaffen. Konkret in diesem Fall, wurde der moralische Kompass allerdings massiv überdreht. Nach und nach kristallisiert sich nunmehr heraus, dass derjenige welcher wohl noch immer massiv zu drehen scheint. Er kann es einfach nicht lassen. Auch bei der vorzeitigen Vermarktung von nicht einmal parzellierten Industrieflächen, hatte der Ortsbürgermeister in bewährter Manier, noch vor dem ersten Spatenstich, lenkend seine Finger im Spiel. Zufall? Warum ließ man ihn gewähren? Das Thema sowie die Art und Weise der Einfädlung birgt reichlich Zündstoff und wird daher Gegenstand von weiteren Prüfungen und Berichten sein.

Zurück zum Arztpraxis-Konstrukt: „Gelebte Vetternwirtschaft“, beklagte der Bund der Steuerzahler seinerzeit in seinem Fazit. Starker Tobak! Analog einem Jahresgedächtnisses, hier nochmals die aktuellen Fakten zusammengefasst, damit diese nur nicht in Vergessenheit geraten: Die lassen sich ja prima aus dem Entwurf herausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro Miete an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Miete (ohne Nebenkosten), die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum, ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz von 3500 Euro dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen (Interpretation der einzelnen Positionen ohne Gewähr). mehr

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