Der Blog hat sich offenbar geirrt: Die Simona-Welt ist doch heil!

Verrückt, es ist nicht nur alles gut, sondern sogar viel besser. Heile Welt für alle Simonianer? Schaut ganz danach aus. Kaum hatte der Blog den Öffentlichen Anzeiger für seine eher schwache „Simona-Türkei-Berichterstattung“ einen Seitenhieb verpasst, schon hakt das Blättle „knallhart“ nach. Geht doch! Wobei, energisch geht anders. Selbstlob und eigene Schulterklopfer des Oberbosses überwiegen im Artikel. Mitarbeiterthemen kamen etwas zu kurz. Schlimm, die alles entscheidende Schlüsselfrage bleibt unbeantwortet. Fakt ist – und da beißt die Maus keinen Faden ab – am Stammsitz gehen Arbeitsplätze verloren. Punkt! Der Insider-Flurfunk berichtet von bis zu 50 Stellenstreichungen. Nicht gerade Peanuts! Die Führung schweigt sich diesbezüglich weiterhin beharrlich aus. „Die Zahl der Arbeitsplätze ist noch nicht genau beziffert“ heißt es ausweichend und lapidar. Und die Erde ist eine Scheibe! Diesem Standard-Statement Glauben zu schenken, verbietet alleine schon der gesunde Menschenverstand. Haben die Bosse wieder einmal geflunkert, damit keine schlafenden Hunde geweckt werden? Schaut ganz danach aus! Wahr ist, das Unternehmen verfolgt auf seinem Weg in die Zukunft einen ausgeklügelten Plan. Dass dieser auch mit Gemeinheiten gepflastert ist – geschenkt! Wahr ist aber auch, es dürfen nicht ausnahmslos alle mitlaufen. Einige werden abgehängt. Selbst wenn die Reduzierung, wie angekündigt, sozialverträglich und einvernehmlich gelingen sollte, bleibt ein fader Beigeschmack. Während die Bosse den Türkei-Deal als ihre Art einer modernen Problemlösung für marode Kirner Fertigungsstraßen regelrecht feiern, dürfte den von Arbeitslosigkeit betroffenen Mitarbeitern – Sozialplan hin oder her – nicht der Sinn nach gute Laune und Sekt stehen.

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