Hochstetten-Dhaun, deine Brücken!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Ein Lied, dass das geteilte Deutschland in Zeiten des Kalten Krieges in den Herzen der Menschen zueinanderkommen ließ, kann im Umkehrschluss hier auch auf die reine Substanz übertragen werden. Beispiel Hochstetten-Dhaun: Dort hat es gleich vier mehr oder weniger wichtige Brücken, die einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Brückelchen über den Rinnsal am Rentnerplatz ist völlig morsch und daher von beiden Seiten verriegelt. Augenblicklich hat man keine Interesse an einer Erneuerung. Die Sportplatzbrücke ist zwar gesperrt, aber es sind Bestrebungen im Gange, die für den Autoverkehr wieder herzustellen. Koste es was es wolle! Sorgenkinder sind auch Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode und in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Alle vier Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Ein besorgniserregender wohlgemerkt. Nun hat die Ortsgemeinde nur bei zweien den Hut auf. Nahe- und Bahnbrücke sind in Zuständigkeit des Landes. Und das möge bitteschön auch so bleiben. Ob und wann die beiden Querungen wieder so richtig auf Vordermann gebracht werden, darüber kann man nur spekulieren. Beste Chancen hat die Bahnbrücke. Im Zuge der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein. Die Nahebrücke hingegen, will der Landesbetrieb zur Ortsbrücke mit allen Rechten und Pflichten abqualifizieren. Auf den Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht keiner!     

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