Sprudeln die Mittel aus dem I-Stock in 2021?

Blog-Nachgehakt: Glücksfall I-Stock? Der Ortsgemeinderat hat drei Projekte ausgesucht, die dem Gremium für die Beantragung von Zuschüssen aus dem Investitionsstock geeignet und sinnvoll erscheinen. Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Projekten, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Absichten von Ortsgemeinden verwirklicht. Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen Rentnerplatzes zu einem Mehrgeneartionenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Sanierung von Friedhöfen (Instandsetzung Friedhofswege in Hochstetten und Hochstädten) und zu guter Letzt die Sanierung der Sportplatzbrücke. Nicht nur für Fußgänger, sondern wie gehabt für Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen. Mutmaßlich hofft man bei allen drei Projekten auf Wohlwollen zu stoßen. Flattern die positiven Bescheide 2021 ins Haus?

Inwieweit die Sportplatzbrücke, mit einem Volumen von Minimum 500.000 Euro Baukosten, laut der Landes-Definition wichtig und daher förderungswürdig erscheint, darüber dürften die Meinungen auseinandergehen. Es gibt sowohl gute Gründe dafür, als auch dagegen. Schließlich gibt es für diese Querung zumutbare Alternativen. Speziell dieser Antrag wurde irgendwie auch ins Blaue gestellt, weil der Ortsgemeinderat noch gar nicht final darüber befunden hat, inwieweit überhaupt saniert werden wird und wenn ja wie? Dringend gebraucht wird diese weder als Fußgänger, noch als Autovariante. Mit dem eingesparten Geld ließen sich so viele andere Wünsche umsetzen. Fakt ist, die Mehrheit des Ortsgemeinderates favorisiert eine Autobrücke. Das untermauert die Tatsache, dass man in einer Fußgänger-Variante gar nicht erst denkt. Schließlich wurden die Kosten für eine abgespeckte Version weder ermittelt, noch in die Öffentlichkeit getragen. Finde den Fehler? Zu einer umfassenden Aufklärung, sollte eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen mit anschließender Diskussion sowie abschließender Abwägung über beide Varianten doch dazugehören. Nicht wahr?

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