Verrostete Straßenlaternen bergen immense Gefahren!

„Eine verletzte Schulter und Prellungen: Eine Laterne im Bodenseekreis war so verrostet, dass sie umfiel. Dabei verletzte sie einen Jungen.“ – Die Mega-Schlagzeile aus dem Bodenseekreis sorgte an einem der schönsten Flecken Deutschlands einst für Furore. Wie kann so etwas geschehen? Nun, mit zunehmenden Alter rosten Straßenlaternen nun einmal. Vorzugsweise werden die  Standrohre an den Übergängen zum Erdreich durchfressen. Die müssen dann schleunigst ersetzt werden. Theoretisch! Die Praxis schaut oftmals anders aus. Zunächst einmal muss man wissen, welche Laternen Schwachstellen aufweisen. Werden die regelmäßig auf ihre Sicherheit hin überprüft? Und wenn ja, von wem? Sind die Kommunen für die Kontrolle der Straßenlaternen zuständig? Sind es die Versorger? Beispiele für löchrige Laternen gibt es auch in Hochstetten-Dhaun, exemplarisch sei die in der Alten Straße erwähnt. In der Standfuß hat sich der Rost regelrecht hineingefressen. Die Laterne ist ein latenter Gefahrenherd! Ein aufmerksamer Anwohner hat den Missstand schon mehrfach an den Versorger „westenergie“ gemeldet. Dafür hat der extra eine Meldeformular online gestellt. Der erste Hinweis ist schon Wochen her. Passiert ist bis dato nix. Finde den Fehler? Es kommt zunächst immer die Meldung „ist in Bearbeitung“ und drei Tage später „behoben“. Von wegen! Insgesamt vier Mal hat der Hinweisgeber online gemeldet. Repariert oder ersetzt wurde nicht. Methode? Wenn das Ding jemanden auf den Kopf fällt, dann ist das Geschrei groß. Muss doch nicht sein. Es besteht dringender Handlungsbedarf, der keinen Aufschub duldet. Also, kommt mal in die Pötte und ersetzt die Laterne. ABER HURTIG!

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